Hälfte aller Krypto-Anleger will durch Investition Lebensqualität verbessern

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Etwa 50 % der Krypto-Anleger investieren in digitale Vermögenswerte, um ihren Lebensstandard zu verbessern.

Laut einer neuen Umfrage der Kryptobörse Bitget, die am 5. Oktober veröffentlicht wurde, gaben 46 %, 44 % bzw. 41 % der Befragten in Südkorea, Kanada und der Türkei an, dass die Verbesserung ihres Lebensstandards ihr wichtigstes finanzielles Ziel ist, wenn sie in Kryptowährungen investieren. Unterdessen sagten rund 36 % der Befragten in Malaysia und Taiwan ebenfalls, dass die Verbesserung der Lebensqualität ihrer Familie wichtiger sei als andere Bestrebungen.

Rund 27 % der weiblichen Krypto-Investoren in den Vereinigten Staaten und der Türkei erklärten, in Kryptowährungen zu investieren, um die Ausbildung ihrer Kinder zu finanzieren, verglichen mit nur 5 % in Südkorea und Japan. In Bezug auf die Investitionssumme zeigten Nutzer aus China das höchste Engagement: 18 % investierten zwischen 50.000 und 100.000 US-Dollar, weitere 19 % sogar zwischen 100.000 und 500.000 US-Dollar. Obwohl China den Krypto-Handel verboten hat, können chinesische Staatsangehörige weiterhin Kryptowährungen besitzen und das Verbot über VPNs umgehen. Das Verbot gilt auch nicht für chinesische Staatsangehörige mit Wohnsitz im Ausland.

Die Umfrage wurde zwischen Mai und August durchgeführt und umfasste über 1.500 Teilnehmer aus 20 Ländern der Europäischen Union (EU), China, Japan, Südkorea, der Türkei, den USA und Kanada.

Trotz der anhaltenden Akzeptanz stagniert das Interesse an Kryptowährungen in bestimmten Regionen der Welt aufgrund strengerer Vorschriften und fallender Kurse. Am 4. August berichtete Cointelegraph zum Beispiel, dass der Besitz von Kryptowährungen unter kanadischen Erwachsenen zwischen 2021 und 2022 um drei Prozentpunkte zurückging. „Die Anleger scheinen nicht aus Bitcoin in andere Krypto-Assets umzusteigen, da wir auch einen Rückgang des Besitzes von Altcoins beobachten“, wie die Bank of Canada bei der Veröffentlichung ihrer Umfrageergebnisse zu bedenken gab.

In Afrika gaben 99 % der Nigerianer in einer kürzlich durchgeführten Umfrage wiederum an, dass sie digitale Vermögenswerte immerhin schon kennen, und 90 % der Befragten stellten in Aussicht, dass sie innerhalb des nächsten Jahres auch in Kryptowährungen investieren wollen.


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CFTC erwägt Strafverfolgungsmaßnahmen gegen ehemaligen Voyager-Chef

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Beamte der amerikanischen Handelsaufsicht United States Commodity Futures Trading Commission (CFTC) erwägen Medienberichten zufolge eine Vollstreckungsmaßnahme gegen Stephen Ehrlich, den ehemaligen CEO der Krypto-Kreditfirma Voyager Digital.

Laut einem Bloomberg-Bericht vom 6. Oktober erwägt die CFTC Maßnahmen gegen Ehrlich, nachdem eine Untersuchung ergeben hatte, dass der ehemalige CEO vor dem Insolvenzantrag von Voyager gegen US-Derivatvorschriften verstoßen hatte. Das Unternehmen beantragte im Juli 2022 inmitten des Abschwungs am Kryptomarkt Insolvenz nach Chapter 11.

Ehrlich war dem Bericht zufolge „verärgert und perplex“ wegen der Vorwürfe:

„Diese Vorwürfe scheinen einer der Fälle zu sein, in denen Schiedsrichter einfach neue Regeln aufstellen und dann nach dem Spiel plötzlich auf Foul entscheiden.“

Voyager, das sich immer noch mitten im Konkursverfahren befindet, wurde bereits von der U.S. Federal Trade Commission (FTC) „wegen [seiner] irreführenden und unfairen Vermarktung von Kryptowährungen in der Öffentlichkeit“ unter die Lupe genommen. Ein Konkursgericht genehmigte den Plan von Voyager zur Rückzahlung von Kunden im Mai, das Verfahren ist bei Redaktionsschluss jedoch noch nicht abgeschlossen.

Die CFTC hat mehrere Verfahren gegen Kryptofirmen anhängig, die das Potenzial haben, im gesamten US-Regulierungsraum hohe Wellen zu schlagen, aber viele der Durchsetzungsmaßnahmen im Jahr 2023 wurden von der Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) angestrengt. Binance und sein CEO Changpeng Zhao haben darauf gedrängt, dass die Behörden eine im März eingereichte CFTC-Klage abweisen, während viele Führungskräfte von Binance.US die Krypto-Handelsplattform angesichts der behördlichen Prüfung bereits verlassen haben.


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Großbritannien muss Krypto-Regulierung lockern, um USA im Web3 zu schlagen

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Das Vereinigte Königreich hat die Chance, von der Abwanderung von Web3-Firmen zu profitieren, die die Vereinigten Staaten aufgrund der dort vorherrschenden regulatorischen Unsicherheit verlassen. Um dies zu erreichen, muss Großbritannien jedoch seinen eigenen regulatorischen Weg gehen und die rechtlichen Anforderungen für Krypto-Unternehmen bis zu einem gewissen Grad vereinfachen, wie ein Think Tank jetzt fordert.

Am 2. Oktober veröffentlichte der einflussreiche konservative Think Tank Policy Exchange einen entsprechenden Bericht über das Web3 mit 10 Empfehlungen für die britische Regierung, die dem Land helfen sollen, die Web3-Regulierung zu verbessern.

Eine der Empfehlungen, die in dem Bericht gemacht wird, ist die Begrenzung der Haftung von Einzelpersonen, die Token in einer sogenannten Dezentralen Autonomen Organisation (DAO) halten. In dem Bericht wird als Negativbeispiel ein kürzlich ergangenes Urteil in den USA angeführt, wonach jeder einzelne Amerikaner, der Token einer DAO besitzt oder früher besessen hat, für etwaige Gesetzesverstöße der DAO haftbar gemacht wird.

Der Bericht schlägt außerdem vor, dass die wichtigste britische Finanzaufsichtsbehörde, die Financial Conduct Authority (FCA), ihren derzeitigen KYC-Ansatz (Know Your Customer) lockert und den Einsatz „alternativer und innovativer Techniken“, wie digitale Identitäten und Blockchain-Analysetools, zulässt.

Die Experten empfehlen weiter, dass das Vereinigte Königreich es vermeiden sollte, self-hosted Wallets zu problematisieren und Proof-of-Stake-Dienste als Finanzdienstleistung zu regulieren. Zu den weiteren Vorschlägen gehören die Erlaubnis für private Stablecoin-Herausgeber, Stablecoin-Reserven bei der Bank of England (BoE) zu platzieren, die Schaffung eines „Tax Wrappers“ für Kryptobörsen und die Einrichtung einer neuen regulatorischen Sandbox unter dem Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Technologie.

In letzter Zeit haben die britischen Regulierungsbehörden eigentlich einen strengeren Ansatz für die Kryptobranche gewählt. Das britische Finanzministerium erwägt zum Beispiel ein Verbot aller Cold Calls, die für Krypto-Investitionen werben, und die FCA hat lokale Krypto-Unternehmen jüngst ausdrücklich gewarnt, ihre Marketingrichtlinien zu befolgen.


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Europäische Marktaufsicht veröffentlicht zweites Konsultationspapier zu MiCA

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Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA), die Börsen- und Handelsaufsicht der Europäischen Union (EU), veröffentlichte am 5. Oktober ein zweites Konsultationspapier zum geplanten Krypto-Regulierungsrahmen Markets in Crypto-Assets (MiCA).

In dem 307-seitigen Dokument bittet die ESMA die betroffenen Stakeholder um Feedback zu fünf Themenbereichen der MiCA, darunter Nachhaltigkeitsindikatoren für dezentralisierte Ledger, Offenlegung von Insider-Informationen, technische Anforderungen für Krypto-Projektentwürfe (Whitepapers), Maßnahmen zur Handelstransparenz und Aufzeichnungen für Krypto-Asset-Dienstleister (CASP).

Zu den Nachhaltigkeitsindikatoren zählt die Behörde quantitative Kennzahlen zum Energieverbrauch, zu den Treibhausgasemissionen und zum Abfallaufkommen sowie eine qualitative Aussage zu den Auswirkungen der Nutzung von Hardware durch Blockchain-Nodes auf natürliche Ressourcen.

In Bezug auf die Handelstransparenz schlägt die ESMA vor, die CASPs zu verpflichten, Datum und Uhrzeit von Trades, die Identifizierung von Krypto-Assets, Preisinformationen, Menge, Abwicklungsort und Transaktions-ID zu melden.

Die ESMA schlägt außerdem vor, den CASPs zu erlauben, Transaktionsdaten „in dem Format zu speichern, das sie für am besten geeignet halten“, vorausgesetzt, sie sind in der Lage, sie in ein bestimmtes Format zu konvertieren, falls die Behörden dies verlangen.

Die europäische Regulierungsbehörde wird auf der Grundlage der eingegangenen Rückmeldungen einen Abschlussbericht veröffentlichen und der Europäischen Kommission die Entwürfe der technischen Standards bis zum 30. Juni 2024 vorlegen. Zuvor wird sie jedoch im ersten Quartal 2024 noch ein drittes Konsultationspaket veröffentlichen.

Die ESMA hatte das erste Konsultationspapier im Juli veröffentlicht. Darin sah die ESMA vor, von den Krypto-Unternehmen, die im Rahmen der MiCA registriert würden, weiterhin zusätzliche Informationen in Form von Meldungen an die zuständigen nationalen Behörden (NCAs) des Landes, in dem sie registriert werden, zu verlangen.


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„Haben Alameda erlaubt, unbegrenzt Geld abzuheben“ – FTX-Entwickler räumt Betrug ein

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Gary Wang, der Mitbegründer und ehemalige Chief Technology Officer der Kryptobörse FTX, war der letzte Zeuge, der am gestrigen Prozesstag im Strafprozess gegen seinen Freund, den ehemaligen FTX-CEO Sam „SBF“ Bankman-Fried, aussagte.

Laut Berichten der Inner City Press kam Wang am gestrigen 5. Oktober als letzter Zeuge in den Gerichtssaal, nachdem der ehemalige FTX-Entwickler Adam Yedidia und Paradigm-Mitbegründer Matt Huang bereits ausgesagt hatten. Der ehemalige CTO hat dabei zunächst zugegeben, während seiner Zeit bei FTX mit Hilfe von Bankman-Fried, der ehemaligen CEO von Alameda Research, Caroline Ellison, und dem ehemaligen technischen Leiter von FTX, Nishad Singh, Betrug begangen zu haben.

„Wir haben Alameda erlaubt, unbegrenzt Geld abzuheben“, wie Wang auf die Frage der stellvertretenden Staatsanwältin Danielle Sassoon weiter einräumt.

Dem fügte er an:

„Sam kümmerte sich um das Sprechen mit den Medien, die Lobbyarbeit und die Gespräche mit den Investoren. Ich habe nur programmiert […] Letztendlich war es Sams Entscheidung [im Hinblick auf Uneinigkeiten].“

Am 5. Oktober fand der dritte Tag des Strafprozesses gegen Bankman-Fried in New York statt. Die Zeugen sprachen größtenteils über die Verbindungen zwischen Alameda und FTX in der Zeit vor der Insolvenz der Kryptobörse, einschließlich der Aussage, dass SBF Mitarbeiter angewiesen hatte, FTX-Nutzergelder zur Deckung von Verlusten bei Alameda zu verwenden. Wangs Aussage war das Ergebnis einer Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft im Rahmen eines Schuldbekenntnisses, das im Dezember 2022 erreicht wurde. Es wird erwartet, dass auch Ellison und Singh gegen SBF aussagen werden, bevor das Verfahren voraussichtlich im November abgeschlossen wird.

Bankman-Fried wird wahrscheinlich bis zu seinem Strafprozess in Haft bleiben, nachdem Richter Lewis Kaplan im August seine Kaution aufgehoben hatte. Die Staatsanwaltschaft wirft SBF vor, Zeugeneinschüchterung gegen Ellison und andere betrieben zu haben.

Es ist unklar, ob SBF vor Gericht zu seiner eigenen Verteidigung aussagen wird. Nach der US-Verfassung kann niemand gezwungen werden, eine bestimmte Aussage zu machen, wenn er sich damit selbst belasten könnte.




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Risikokapitalinvestitionen in den Kryptomarkt fallen auf dreijähriges Tief

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Die Startup-Finanzierung in der Kryptobranche ist inmitten des anhaltenden Bärenmarkts auf das Niveau von Q4 2020 zurückgefallen.

Laut einem Bericht des Blockchain-Analyseunternehmens Messari vom 5. Oktober wurden im dritten Quartal 2023 insgesamt 2,1 Milliarden US-Dollar von Krypto-Startups in 297 Deals generiert, ein Rückgang von 36 % gegenüber dem Vorquartal und sogar fast 70 % gegenüber dem dritten Quartal 2022.

Die Seed-Finanzierung war dabei mit 488 Mio. US-Dollar aus 98 Deals die größte Fundraising-Kategorie. „Die Trendentwicklung bei den Deals zeigt in den letzten drei Jahren eine deutliche Verlagerung weg von Projekten in der Spätphase und hin zu Projekten in der Frühphase“, so die Analysten. Weniger als 1,4 % der Deals betrafen Unternehmen, die sich in der Phase der Serie B oder später befanden.

Die Risikokapitalinvestitionen in Krypto sind seit dem Q2 2022 rückläufig. Quelle: Messari

Unterdessen stiegen die strategischen Finanzierungsrunden deutlich von 0,2 % des Gesamtanteils an den Transaktionen im vierten Quartal 2021 auf über 22 % im dritten Quartal 2023. Die höchste Private-Equity-Runde in diesem Quartal war eine Investition in Höhe von 200 Millionen US-Dollar in Islamic Coin mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) durch das Family Office Alpha Blue Ocean’s ABO Digital. Messari erklärt in diesem Zusammenhang:

„Die schwierigen Marktbedingungen zwingen die Projekte dazu, kurzfristige Überbrückungsrunden einzulegen oder von größeren Projekten übernommen zu werden.“

Trotz der regulatorischen Unsicherheit kamen 54 % aller aktiven Risikokapitalinvestoren aus den Vereinigten Staaten, also mehr als aus dem Rest der Welt zusammen. Das Interesse der Investoren hat sich dabei auch von nutzerorientierten Anwendungen auf die Blockchain-Infrastruktur verlagert, wobei letztere in den letzten drei Monaten bei den Finanzierungen durchweg die erstgenannten übertraf.

„Dieser Trend wird jedoch möglicherweise nicht lange anhalten, da immer mehr Investoren erkennen, dass Infrastrukturinvestitionen ohne erfolgreiche Krypto-Anwendungen für die Nutzer nicht die gewünschten Renditen erzielen werden“, wie die Analysten abschließend warnen.


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Kraken plant Übernahme von niederländischer Kryptobörse BCM

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Die in den USA ansässige Kryptobörse Kraken hat die bevorstehende Übernahme der in den Niederlanden ansässigen Kryptobörse Coin Meester B.V. (BCM) angekündigt, um damit ihre Expansion nach Europa voranzutreiben.

Während die finanziellen Details des Deals nicht offengelegt wurden, kündigten Kraken und BCM die bevorstehende Übernahme an, für den Zeitraum nach der Einführung der neuen Krypto-Regulierung der Europäische Union (EU) – die sogenannten Markets in Crypto-Assets (MiCA) – an.

Die Ankündigung von Kraken unterstreicht die Pläne des Krypto-Unternehmens, sein Geschäft in ganz Europa auszubauen. Kraken hat bereits in mehreren Ländern Lizenzen als Virtual Asset Service Provider (VASP) erworben, darunter Irland, Italien und Spanien.

In einer Erklärung des CEO von Kraken, David Ripley, wurden die Stärke der niederländischen Wirtschaft, die hohe Akzeptanz von Kryptowährungen und die Innovationskultur als Gründe für die Ausweitung auf die Niederlande genannt.

„Die Übernahme von BCM wird Kraken eine bedeutende Position auf dem niederländischen Markt verschaffen und es den Kunden von BCM ermöglichen, von einem noch robusteren Produktangebot zu profitieren.“

Mitchell Zandwijken, der Mitbegründer und CEO von BCM, betonte ebenfalls, dass der bestehende Kundenstamm von der Investition von Kraken und den Innovationen, die mit der Übernahme einhergehen werden, profitieren wird.

„Kraken ist ein Pionier der Branche mit einer Erfolgsbilanz von mehr als einem Jahrzehnt, was das Unternehmen zum perfekten Wegbereiter für unser zukünftiges Geschäft macht.“

BCM, das sich erst kürzlich von Bitcoin Meester umbenannt hat, wurde 2017 gegründet und bietet Dienstleistungen für den Handel mit Kryptowährungen und Staking an, wobei über 170 Kryptowährungen im Portfolio der Plattform sind.

Das Unternehmen ist als niederländischer Krypto-Dienstleister bei der De Nederlandsche Bank, der Zentralbank des Landes, registriert. Beide Unternehmen weisen darauf hin, dass die Transaktion allerdings noch der behördlichen Genehmigung unterliegt, zu der auch die Freigabe durch die niederländische Zentralbank gehört.

Cointelegraph hat Kraken und BCM um Stellungnahme gebeten, aber bis Redaktionsschluss noch kein Kommentar erhalten.


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Ledger entlässt wegen schwieriger Marktlage 12 Prozent seiner Belegschaft

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Pascal Gauthier, der CEO und Vorsitzende des Hardware-Wallet-Herstellers Ledger, hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen sein Personal um 12 % reduzieren wird.

In einem Blog-Beitrag vom 5. Oktober kündigte Gauthier entsprechend an, dass die Entscheidung zum Personalabbau „für die Nachhaltigkeit des Unternehmens“ getroffen wurde, und verwies in diesem Kontext auf den Bärenmarkt von 2022 und den Zusammenbruch von einflussreichen Firmen wie FTX und Voyager Digital. Basierend auf Daten von LinkedIn hatte Ledger zum Zeitpunkt der Veröffentlichung rund 734 Mitarbeiter, was bedeutet, dass etwa 88 Personen ihren Arbeitsplatz verloren haben könnten.

„Die gesamtwirtschaftliche Schieflage schränkt unsere Fähigkeit ein, Einnahmen zu generieren, und als Reaktion auf die aktuellen Marktbedingungen und die geschäftlichen Realitäten müssen wir im gesamten Unternehmen Stellen abbauen“, so der CEO. Und weiter: „Leider bedeutet dies, dass wir die schwierige Entscheidung treffen müssen, 12 % der Stellen bei Ledger zu streichen.“

Die Ankündigung erfolgte etwa sieben Monate, nachdem Ledger in einer Finanzierungsrunde mehr als 109 Millionen US-Dollar generiert hatte, wodurch das Unternehmen auf eine Bewertung von 1,4 Milliarden US-Dollar klettern konnte. Im August hat Ledger dann seine Live-Software mit PayPal integriert, wodurch US-Bürger mit verifizierten Konten bei der Zahlungs-App direkt Kryptowährungen kaufen können.

Viele Krypto-Unternehmen haben angesichts eines unsicheren Marktes und Änderungen des regulatorischen Umfelds in den USA ähnliche Personalkürzungen in Aussicht gestellt. Im September verließ selbst der Präsident und CEO von Binance.US, Brian Shroder, das Unternehmen, und rund 100 Mitarbeiter wurden zeitgleich entlassen. Nansen, Coinbase, Huobi und Crypto.com haben ebenfalls angekündigt, dass sie im Jahr 2023 Entlassungen vornehmen werden.


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Raus aus Ethereum-ETFs, zurück in Bitcoin (BTC) – Experte zieht Empfehlung zurück

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Die relativ schwache Performance von neun neuen börsengehandelten Indexfonds (ETFs) auf Basis von Ethereum-Futures (ETH) hat die Analysten von K33 Research dazu veranlasst, auf eine „Rückbesinnung“ auf Bitcoin (BTC) zu drängen.

In einem Marktbericht vom 3. Oktober fordern die Analysten Anders Helseth und Vetle Lunde entsprechend, dass es „an der Zeit ist, bei ETH auf die Bremse zu drücken und wieder in BTC zu investieren“, obwohl das anfängliche Handelsvolumen der Ether-Futures-ETFs nur 0,2 % dessen ausmachte, was allein der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) an seinem ersten Handelstag im Oktober 2021 anhäufte.

Obwohl die Analysten anmerkten, dass ohnehin niemand erwartet hatte, dass das anfängliche Handelsvolumen der Ether-Futures-ETFs auch nur annähernd an das der Bitcoin-Futures-ETFs herankommen würde – die inmitten eines rasanten Bullenmarktes aufgelegt wurden – blieben die enttäuschenden Zahlen des ersten Tages „stark“ hinter den Erwartungen zurück.

Am ersten Handelstag für ETH-ETFs wurden nur 0,2 % des Volumens vom Starttag für BTC-ETFs umgesetzt. Quelle: K33 Research

Dieser Mangel an institutioneller Nachfrage nach Ether-ETFs veranlasste Lunde nun also dazu, seinen früheren Rat, die ETH-Investitionen zu erhöhen, um den ETF-Hype bestmöglich zu nutzen, zurückzunehmen.

„Die Einführung des ETH-Futures-ETF liefert eine wichtige Lektion für die Bewertung der Auswirkungen eines leichteren Zugangs zu Krypto-Investitionen für traditionelle Investoren: Ein erhöhter institutioneller Zugang wird nur dann einen Kaufdruck erzeugen, wenn eine erhebliche ungesättigte Nachfrage besteht“, wie Lunde inzwischen rückblickend analysiert.

„Das ist bei ETH im Moment nicht der Fall.“

Im Abschnitt des Berichts mit dem Titel „More chop ahead“ erklärt Lunde dann noch, dass der überwiegende Teil des Kryptomarktes aktuell keine bedeutenden kurzfristigen Katalysatoren aufweist und höchstwahrscheinlich auf absehbare Zeit seine Seitwärtsbewegung fortsetzen wird.

Lunde ist der Ansicht, dass diese Situation nur für Bitcoin wirklich günstig ist, da dieser für Anfang des nächsten Jahres auf eine potenzielle Zulassung eines ersten „direkten“ börsengehandelten Fonds (ETF) sowie auf das bevorstehende Halving, das derzeit für Mitte April geplant ist, hoffen darf.

„Die hauptsächliche Zugkraft der Kryptowährungen bleibt vorerst in BTC, mit einem vielversprechenden Horizont, der immer noch eine aggressive Akkumulation begünstigt.“

Ben Laidler, ein globaler Marktstratege bei eToro, prognostiziert für den Kryptomarkt Ähnliches, wenn auch mit einer etwas pessimistischeren Stimmung.

In einer E-Mail an Cointelegraph wies Laidler auf aktuelle makroökonomische Trends als potenziellen Auslöser für einen Kursabschwung bei wichtigen Kryptowährungen wie Bitcoin hin.

„Die US-Zentralbank und der Ölpreis haben den Kryptomarkt in den letzten Jahren immer wieder stark beeinflusst“, so Laidler. Und weiter „In der späten Phase des Zinserhöhungszyklus, in der wir uns befinden, sucht der Markt nach weiteren guten Nachrichten, um weiter voranzukommen, aber da die Ölpreise wieder steigen, könnte dies einen kühlenden Effekt auf die Stimmung haben.“


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Innerer Kreis von Sam Bankman-Fried wird heute im FTX-Prozess aussagen

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Ein junger Unternehmer, der einfach nur Fehler gemacht hat, während er ein Krypto-Imperium leitete, oder ein Lügner, der das Geld anderer Leute gestohlen und veruntreut hat, um sich daran zu bereichern? In den ersten Stunden des sechswöchigen Prozesses gegen Sam „SBF“ Bankman-Fried könnte der Ton zwischen Verteidigung und Staatsanwaltschaft kaum unterschiedlicher sein.

Der ehemalige FTX-CEO ist mit insgesamt sieben Anklagepunkten wegen Betrugs konfrontiert. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm über 100 Jahre Gefängnis.

Während der bisherigen Verhandlung schien SBF auf seine Verteidigungsstrategie konzentriert zu sein und überprüfte ständig seinen Laptop und die Unterlagen seiner Anwälte. Als sein Verteidiger das Eröffnungsplädoyer hielt, richtete er sein Augenmerk auf die 12 Geschworenen, die entscheiden werden, ob SBF die Gelder der FTX-Kunden vorsätzlich missbraucht hat oder ob die Fehler in gutem Glauben gemacht wurden.

Am ersten Prozesstag sagten bereits zwei Zeugen aus: Marc Juilliard, ein französischer Händler, der im November 2022 vier Bitcoin im Wert von über 100.000 US-Dollar wegen der Kryptobörse verlor, und Adam Yedidia, ein persönlicher Freund von SBF und ehemaliger Mitarbeiter von Alameda Research und FTX.

Die verschiedenen FTX-Werbekampagnen, Werbeaktivitäten von Prominenten und Tweets von SBF gehören ebenfalls zu den Beweisen, die von der Staatsanwaltschaft herangezogen werden, um zu belegen, dass SBF die Kunden der Krytpobörse belogen und betrogen hat.

Nach Ansicht der Verteidigung ist es jedoch nicht verwerflich, erst den Football-Star Tom Brady für einen Werbespot zu engagieren und später dann während eines Marktabschwungs Konkurs anzumelden.

Der dritte Verhandlungstag beginnt gegen 10:00 Uhr (ET) in einem Bundesgericht in Lower Manhattan, New York City. An diesem Tag wird Yedidia zum zweiten Mal in dem Prozess auftreten, ebenso wie FTX-Mitbegründer Gary Wang, der ein wichtiger Zeuge ist.


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