Sicherheitslücke von Prüfern „nicht entdeckt“

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Das dezentralisierte US-Dollar-Stablecoin-Protokoll Raft behauptet, das Unternehmen habe trotz mehrerer Sicherheitsaudits in der vergangenen Woche eine Sicherheitslücke entdeckt, über die 6,7 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.

Im nachträglichen Bericht des Projekts vom 13. November heißt es, ein Hacker habe ein paar Tage zuvor 6.000 in Coinbase gewrappte Ether (cbETH) auf dem dezentralen Finanzprotokoll Aave geliehen, die Summe an Raft überwiesen und 6,7 Millionen R-Token, den Stablecoin von Raft, über eine Smart-Contract-Lücke geprägt.

Die unautorisiert geprägten Token wurden dann über Liquiditätspools auf den dezentralen Börsen Balancer und Uniswap von der Plattform genommen, wobei der Angreifer 3,6 Millionen US-Dollar eingenommen hat. Der Stablecoin R hat sich nach dem Angriff vom Dollar entkoppelt.

Im Bericht heißt es:

„Die Hauptursache war ein Präzisionsberechnungsproblem bei der Prägung von Share-Token, wodurch der Angreifer zusätzliche Share-Token erhalten konnte. Der Angreifer nutzte den erhöhten Indexwert, um den Wert seiner Anteile zu steigern.“

Die Smart Contracts, die bei dem Vorfall ausgenutzt wurden, wurden von den Blockchain-Sicherheitsunternehmen Trail of Bits und Hats Finance geprüft. „Leider wurden die Schwachstellen, die zu dem Vorfall führten, bei diesen Audits nicht entdeckt“, so Raft.

Das Projekt sagte, es habe seit dem Vorfall vom 10. November einen Polizeibericht eingereicht und arbeite mit zentralen Börsen zusammen, um den Fluss der gestohlenen Gelder nachzuvollziehen. Alle Smart Contracts von Raft sind ausgesetzt worden, obwohl Nutzer, die R geprägt haben, „weiterhin die Möglichkeit haben, ihre Positionen zurückzuzahlen und ihre Sicherheiten zurückzuerhalten.“

Dezentrale Stablecoins werden mit den Kryptoeinlagen der Nutzer als Sicherheiten geprägt. Im Dezember 2022 entkoppelte sich der dezentrale Stablecoin HAY vom US-Dollar, nachdem ein Hacker eine Smart-Contract-Lücke ausgenutzt und 16 Millionen HAY ohne entsprechende Sicherheiten geprägt hat. Der Stablecoin HAY hat sich seitdem wieder erholt, was zum Teil darauf zurückzuführen ist, dass das Protokoll zum Zeitpunkt des Angriffs im Rahmen seines Risikomanagements eine Besicherung von 152 Prozent verlangte.




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Spanische Regulierungsbehörde warnt vor betrügerischer Krypto-Werbung

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Die CNMV, Spaniens wichtigste Aufsichtsbehörde für den Wertpapiermarkt, hat betrügerische Krypto-Werbung auf X (ehemals Twitter) kritisiert und Unternehmen daran erinnert, dass sie die lokalen Gesetze einhalten müssen.

Am 8. November erklärte der Leiter der CNMV Rodrigo Valbuena auf der jährlichen Deloitte-Konferenz für den spanischen Finanzsektor in Madrid, dass die betreffenden Anzeigen „das Bildnis einiger spanischer Schauspieler sowie das Design und die Identität von nationalen Medien illegal nutzen, um Daten und Geld von Anlegern zu erhalten“.

Valbuena erinnerte daran, dass die spanische Gesetzgebung „Internetunternehmen, Medien und soziale Netzwerke“ dafür verantwortlich macht, Maßnahmen gegen Investitionswerbung durch nicht zugelassene Unternehmen zu ergreifen, und schlug vor, die Nichteinhaltung zu sanktionieren. Er versprach auch, dass die Behörde diesen Fall ernst nehmen werde:

„Ich kann Ihnen versichern, dass wir alle unsere Kapazitäten, Aufsichtsbefugnisse und unsere Sanktionsbefugnisse in diesen Fällen gewissenhaft ausüben werden.“

Die Aufsichtsbehörde sagte auch, die CNMV „bereitet sich auf die neuen Aufgaben vor“ und werde demnächst ihre personellen Ressourcen verstärken und ihr Personal um 15 Prozent aufstocken.

Am 8. November eröffnete die CNMV ihr erstes Verfahren gegen einen Technologieanbieter wegen Verstoßes gegen die lokalen Krypto-Werbevorschriften. Sie hat ein „Sanktionsverfahren“ gegen Miolos wegen zweier „massiver“ Werbekampagnen im September und November 2022 eingeleitet. Das Unternehmen soll keine Risikowarnungen angebracht oder die Kampagnen nicht von der CNMV genehmigt gelassen haben.

Spanien will den ersten umfassenden Krypto-Rahmen der Europäischen Union, nämlich die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA), sogar noch vor der Frist im Juli 2026 umsetzen, um Rechtssicherheit und Anlegerschutz zu gewährleisten.


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Bitget gibt Pläne für Krypto-Lizenz in Hongkong auf

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Die Krypto-Handelsplattform Bitget hat ihren Plan aufgegeben, eine Lizenz als Handelsplattform für virtuelle Vermögenswerte (VATP) in Hongkong zu erhalten. Grund dafür seien geschäftliche und marktbezogene Faktoren.

Bitget hat am 13. November offiziell angekündigt, dass der Hongkonger Zweig BitgetX, der unter der Domain BitgetX.hk erreichbar ist, seinen Betrieb zum 13. Dezember 2023 einstellen werde.

Da Bitget beschlossen hat, nun doch keine VATP-Lizenz zu beantragen, muss sich das Unternehmen dauerhaft vom Hongkonger Markt zurückziehen, wie es in der Ankündigung heißt.

Das Unternehmen hat Nutzern dringend empfohlen, Krypto-Vermögenswerte von BitgetX bis zum 13. Dezember abzuziehen. „Nach diesem Datum wird die BitgetX-Webseite nicht mehr zugänglich sein, und Sie werden Ihr Vermögen auf BitgetX nicht mehr verwalten oder darauf zugreifen können“, heißt es in der Erklärung.

Bitget betonte, dass Nutzer auf der Plattform nicht mehr handeln, sondern nur noch abheben können. Die Börse wird außerdem ab dem 13. November keine neuen Nutzer mehr aufnehmen, wie es weiter hieß.

Bitget ist eine große globale Kryptobörse, die laut Daten von CoinGecko fast eine Million US-Dollar in Krypto pro Tag handelt. Die Hongkonger Tochter der Börse hat wiederholt bekräftigt, die VATP-Lizenz einholen zu wollen, wie es im neuen Krypto-Rahmenwerk der Hongkonger Wertpapieraufsicht vom Juni 2023 vorgesehen ist.

OSL, eine der ersten Kryptobörsen, die eine Hongkonger Krypto-Lizenz bekommen hat, hat im gleichen Zug am 13. November die Aussetzung des Handels ihrer Aktie bekannt gegeben. Die Börse hielt den Handel mit OSL-Aktien an der Börse von Hongkong auf Bitte ihres Betreibers BC Technology an.

In der Branche ging das Gerücht um, dass Bitget das OSL-Geschäft erworben oder darin investiert habe. Im Oktober zog der OSL-Betreiber BC Technology den Verkauf von OSL in Erwägung.


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Ripple-Chef Brad Garlinghouse über Krypto-Zukunft: „Werden eine Multichain-Welt haben“

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Viele Leute im Kryptobereich stehen oft hinter lediglich einer einzigen Blockchain. Allerdings gibt es auch Leute, die glauben, dass in Zukunft mehrere Blockchains zusammenarbeiten werden.

Bei einem Gespräch auf der Ripple Swell 2023 in Dubai erzählte Ripple-CEO Brad Garlinghouse, er würde denjenigen, die sich als „Maximalisten“ präsentieren, von dieser Haltung abraten. Laut dem Ripple-CEO werde die Zukunft eine Multichain-Welt bringen. Er sagte dazu:

„Ich bin sehr optimistisch in Bezug auf eine ganze Reihe von Dingen, die in der Kryptowelt passieren. Ich versuche, die Leute davon abzubringen, Maximalisten in Bezug auf eine bestimmte Kryptowährung zu sein. Wir werden eine Multichain-Welt haben.“

Der Ripple-CEO sprach auch darüber, was seiner Meinung nach die Katalysatoren sind, die die weitere institutionelle Akzeptanz von Kryptowährungen vorantreiben könnten. Laut Garlinghouse könnten zwei Faktoren die institutionelle Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten weltweit erhöhen. Dazu gehört ein klarer regulatorischer Rahmen und ein „nachgewiesener Nutzen“, wie er es nannte.

Garlinghouse erklärte, die Vereinigten Staaten würden zwar etwa 22-23 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften, seien aber bei der Schaffung klarer Regeln für Kryptowährungen „weit im Rückstand“. Der Ripple-CEO sagte, die USA seien im Vergleich zu Ländern wie Dubai, wo sich die Regulierungsbehörden konstruktiv mit dem Sektor auseinandersetzen, im Rückstand. Er erklärte:

„Die USA hinken bei der Schaffung solcher Konstrukte weit hinterher, vor allem im Vergleich zu Dubai in der Welt. Man muss also die Rahmenbedingungen schaffen, damit große Institutionen sie annehmen und sich engagieren können.“

Weiter meinte Garlinghouse, dass die Krypto-Spekulation nicht das letztendliche Ziel sei. „Man muss auch einen Nutzen nachweisen, denn wenn es nur um Spekulation geht, ist das meiner Meinung nach nicht das gelobte Land“, wie er hinzufügte.




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Hack-Angriff? Mutmaßlich Nutzerdaten von Krypto-ATM-Unternehmen Coin Cloud gestohlen

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Eine anonyme Hackergruppe behauptet, persönliche Daten von rund 300.000 Kunden der Bitcoin (BTC)-ATM-Firma Coin Cloud gestohlen zu haben, wie der Cybersecurity-Account Vx-underground auf X (ehemals Twitter) mitteilte.

Neben persönlichen Informationen soll die Hackergruppe eigenen Angaben zufolge auch 70.000 Selfie-Verifikationsdaten von Kunden haben. Nach Angaben von Vx-underground behaupten die Hacker, Informationen wie Berufe, Adressen, Sozialversicherungsnummern und andere Daten von dem Unternehmen erhalten zu haben. Die Hacker sollen auch die Daten von Nutzern aus den USA und Brasilien in ihrem Besitz haben.

Zudem behauptet die Hackergruppe, auf den Quellcode für das Backend von Coin Cloud zugegriffen zu haben. Das Unternehmen hat bisher noch keine offizielle Stellungnahme zu dem Hack abgegeben.

Cointelegraph hat Coin Cloud und Vx-underground um weitere Kommentare gebeten, aber bisher noch keine Antwort erhalten.

Anfang des Jahres meldete der Krypto-Geldautomatenbetreiber Insolvenz an. Am 8. Februar gab Coin Cloud bekannt, dass es bei einem US-Insolvenzgericht eine Reorganisation beantragen werde. Nach Angaben des CEO und Präsidenten Chris McAlary kann das Unternehmen so seine Schulden sanieren und die Interessen seiner Gläubiger schützen. Aus einem Antrag vom 7. Februar ging hervor, dass das Unternehmen Verbindlichkeiten zwischen 100 und 500 Millionen US-Dollar hatte, während die Vermögenswerte sich auf lediglich zwischen 50 und 100 Millionen US-Dollar belaufen.




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Australische Regulierungsbehörde verpflichtet Unternehmen zu Meldung von Cyberangriffen

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Die australischen Behörden wollen lokale Unternehmen dazu verpflichten, vollständig transparent zu sein und alle Ransomware-Cyberangriffe auf ihre Unternehmen zu melden. Die Wirtschaft des Landes verlor im Jahr 2021 2,59 Milliarden US-Dollar durch Cyberkriminalität.

Laut einem Bericht von The Australian vom 13. November umfasst die nationale Cybersicherheitsstrategie, die im November vorgestellt werden soll, eine Verpflichtung für lokale Unternehmen, die Regierung über Ransomware-Cyberangriffe zu informieren. Es gibt jedoch keine Geldstrafe, wenn das Unternehmen dieser Verpflichtung nicht nachkommt.

Unternehmen dürfen weiterhin Lösegeld zahlen, obwohl der neue nationale Koordinator für Cybersicherheit Air Marshal Darren Goldie öffentlich davon abgeraten hat. Im Oktober hat sich Australien zusammen mit fast 40 anderen Ländern verpflichtet, keine Lösegeldforderungen gegen Regierungsbehörden zu zahlen.

Bevor diese Pflicht in Kraft tritt, will die Regierung die Wirtschaft befragen, wie eine solche Verpflichtung aussehen könnte, wie die Ministerin für Inneres und Cybersicherheit Clare O’Neil erklärte:

„Wir werden ein Ransomware-Regelbuch erstellen, das Unternehmen und Bürgern eine klare Anleitung gibt, wie sie sich auf Ransomware-Forderungen vorbereiten, mit diesen umgehen und sich von ihnen erholen können.“

Ransomware-Angriffe sind weiterhin ein häufiges Problem in der digitalen Wirtschaft. Im Juli kündigte das US-Justizministerium an, sein Team für Krypto-Verbrechen verdoppeln zu wollen. Der unmittelbare Schwerpunkt wurde dabeu auf die Bekämpfung von Ransomware-Verbrechen gelegt.

Laut Chainalysis wenden sich Wallets, die in Ransomware-Angriffe verwickelt sind, oft an Krypto-Mining-Pools, um die durch Exploits erworbenen Gelder zu waschen. Das Forschungsunternehmen behauptet, es habe eine Zunahme der von Ransomware-Wallets an Mining-Pools gesendeten Werte gegeben. In einem Fall hob Chainalysis hervor, dass eine Börsen-Wallet-Adresse seit 2018 158,3 Millionen US-Dollar von Ransomware-Adressen erhalten habe.


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Bitcoin (BTC)-Millionäre: Zahl in 2023 verdreifacht

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Die Zahl der Krypto-Wallet-Adressen, die mehr als 1 Million US-Dollar in Bitcoin (BTC) halten, hat sich in diesem Jahr mehr als verdreifacht.

BitInfoCharts-Daten zeigen, dass die Zahl der Adressen mit mehr als 1 Million US-Dollar in BTC von 23.795 am 1. Januar auf aktuell 81.925 gestiegen ist. Das ist ein Anstieg von 237 Prozent in den letzten 11 Monaten.

Aktuell halten 81.925 Wallet-Adressen mehr als 1 Million US-Dollar in BTC. Quelle: BitInfoCharts

Diese Wallets kann man nicht immer mit einzelnen Nutzern gleichsetzen, da viele Adressen mit mehr als 1 Million US-Dollar BTC zu Kryptobörsen und Finanzinstituten gehören.

Vergleichsdaten von Glassnode zeigen, dass die Anzahl der Adressen, die mehr als 1 Million US-Dollar in Bitcoin halten, während des Höhepunkts des letzten Bullenmarktes im November 2021 ihren Höhepunkt erreichte und am 9. November 2021 einen Rekord von 112.573 Adressen verzeichnete, einen Tag bevor Bitcoin am 10. November 2021 sein Allzeithoch von 69.000 US-Dollar erreichte.

Zahl der Bitcoin-Millionär-Wallets seit Jahresbeginn um mehr als 237 Prozent gestiegen. Quelle: Glassnode

Die Zahl der so genannten „Wholecoiner“, also Wallets mit einem Guthaben von mindestens 1 BTC, ist seit Anfang des Jahres leicht angestiegen. Derzeit gibt es 1.018.015 solcher Adressen, was einem Anstieg von 4 PRozent gegenüber 978.197 am 1. Januar entspricht.

Zahl der Wholecoiner seit 1. Januar dieses Jahres um 4 Prozent gestiegen. Quelle: Glassnode

Der größte Zuwachs an Wholecoinern seit 2018 fand zwischen April und Dezember letzten Jahres statt. Das deutet auf einen Akkumulationstrend hin, obwohl es heftige Einbrüche gab.

Bitcoin liegt derzeit bei um die 37.000 US-Dollar. Der Bitcoin-Kurs wurde durch den Enthusiasmus im Zusammenhang mit den erwarteten Spot-ETFs beflügelt.

Bloomberg ETF-Analysten glauben, die Chance auf eine Genehmigung für einen BTC-Sport-ETF bis zum 10. Januar liege bei 90 Prozent. Viele Leute erwarten, dass darauf ein deutlicher Kurszuwachs folgen wird.

Trotz der bullischen Stimmung am Markt sind nicht alle Analysten davon überzeugt, dass die Zulassung eines Bitcoin-Spot-ETF zu einem Bull-Run führen wird.

CMC Markets-Analystin Tina Teng behauptete, eine Zulassung sei zwar positiv für die Krypto-Industrie, aber die Fundamentaldaten bei Bitcoin würden keine umfassende Trendwende signalisieren.




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Bitcoin (BTC) hält sich weiter über 37.000 US-Dollar: Kommt eine Altseason?

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Bitcoin (BTC) hat die Woche mit einem ordentlich Plus beendet, was auf eine anhaltende Nachfrage seitens der Bullen hindeutet. MicroStrategy-Mitbegründer Michael Saylor sagte bei einer Rede auf der 2023 Australia Crypto Convention am 10. November, die Bitcoin-Nachfrage pro Monat werde bis Ende 2024 um das Zwei- bis Zehnfache steigen. Außerdem werde sich das Angebot durch die Halbierung um die Hälfte reduzieren. Saylor erwartet, dass diese beiden Ereignisse den Kurs „nach oben treiben“ werden.

Offenbar ist man sich generell darüber einig, dass der Bitcoin-Kurs im Jahr 2024 steigen wird. Analysten versuchen unterdessen zu prognostizieren, wie hoch die Rallye ausfallen könnte. Laut seinem Terminal Price On-Chain-Indikators prognostiziert der Schöpfer von Look Into Bitcoin Philip Swift, dass Bitcoin im nächsten Bullenzyklus auf mindestens 110.000 US-Dollar steigen werde.

Kryptomarkt, Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Während Bitcoin weiterhin im Rampenlicht steht, haben auch mehrere große Altcoins Zuwächse verzeichnet. Die Kryptowährungsrallye lässt Hoffnung aufkommen, dass eine Altcoin-Saison vor der Tür stehen könnte.

Wenn die bullische Stimmung anhält, könnten Altcoins stark von der Dynamik profitieren. Wie entwickelt Bitcoin sich aber kurzfristig? Sehen wir uns die Charts dazu an.

Bitcoin-Kursanalyse

Bitcoin hat sich in den letzten drei Tagen über dem steigenden Kanal gehalten, was darauf hindeutet, dass die Bullen das Ausbruchsniveau verteidigen.

BTC/USDT, Tages-Chart. Quelle: TradingView

Die Bullen werden versuchen, den Kurs nun auf über 38.000 US-Dollar und dann in Richtung 40.000 US-Dollar zu treiben. Die nach oben tendierenden gleitenden Durchschnitte deuten zwar darauf hin, dass die Bullen die Kontrolle haben, doch der überkaufte RSI signalisiert eine mögliche Korrektur.

Rutscht der Kurs zurück in den Kanal, deutet das darauf hin, dass die Märkte die höheren Niveaus ablehnen. Das könnte zu einem Rückgang bis zur Unterstützung des Kanals führen, die sich in der Nähe des 20-Tage-EMA bei 34,784 US-Dollar befindet.

Die Bären müssen den Kurs unter den Kanal sinken lassen, um eine solide Korrektur zu beginnen. BTC/USDT könnte dann bis zur Unterstützungszone zwischen 32.400 und 31.000 US-Dollar fallen.

BTC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Die Bullen kaufen die Rückgänge zum 20-EMA auf dem 4-Stunden-Chart auf, konnten den Aufwärtstrend aber nicht weiter halten. Das deutet auf einen Mangel an Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Die Bären werden versuchen, diese Gelegenheit zu nutzen und den Kurs unter den 20-Tage-EMA sinken zu lassen. Wenn sie das schaffen, könnte das Paar bis auf den 50-Tage-SMA fallen.

Wenn der Kurs hingegen vom aktuellen Niveau aus nach oben dreht, deutet das darauf hin, dass die Bullen das Ausbruchsniveau in eine Unterstützung verwandelt haben. Damit steigt die Chance auf eine Rallye auf über 38.000 US-Dollar.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder -empfehlung dar. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Leser sollten selbst recherchieren, bevor sie eine Entscheidung treffen.


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Einbruch vor ETF oder 150.000 in 2025?

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Bitcoin (BTC) wird im Vorfeld der ETF-Genehmigung „höchstwahrscheinlich“ einen ernsthaften Kursrückgang erleben, so der Gold-Verfechter Peter Schiff.

Der langjährige Bitcoin-Skeptiker hat auf X über die jüngsten BTC-Zuwächse gesprochen und vor diesen gewarnt.

Schiff erwartet „Einbruch“ des BTC-Kurses vor ETF-Einführung

Schiff, Chefökonom und globaler Stratege der Vermögensverwaltungsfirma Euro Pacific Asset Management, kritisiert Bitcoin gerne und oft.

Im Laufe der Jahre hat er wiederholt bekräftigt, dass Bitcoin im Gegensatz zu Gold auf Null zurückgehen werde und ihn eigentlich niemand aus einem anderen Grund halten will, außer um ihn später zu einem höheren Preis zu verkaufen.

Derzeit pendelt BTC/USD um ein 18-Monats-Hochs und auch Schiff hat sich nun zu einem wichtigen Moment für für Kryptowährungen geäußert, nämlich die mögliche Einführung des ersten Bitcoin-Spot-ETF in den Vereinigten Staaten.

Eine Genehmigung wird für Anfang 2024 erwartet. Gerüchte, dass bereits im November grünes Licht dafür kommen könnte, hat den Anstieg in der letzten Woche auf über 37.000 US-Dollar angeheizt.

Einige Leute glauben, dass die Ankündigung ein „Sell the News“-Ereignis sein wird. Schiff glaiubt, dass es davor bereits zu einem BTC-Einbruch kommen könnte.

In einer X-Umfrage am 9. November bot er zwei Szenarien für einen Bitcoin-„Einbruch“: Vor und nach der Einführung des ETF. Alternativ konnten die Befragten „Kaufen und HODLen bis zum Mond“ auswählen, was schließlich mit 68 Prozent die Top-Antwort wurde.

Schiff blieb dennoch bei seiner Meinung.

„Basierend auf den Ergebnissen ist meine Vermutung, dass Bitcoin vor dem ETF-Start einbricht“, wie er dazu kommentierte.

„Deshalb werden die Leute, die das Gerücht gekauft haben, nicht wirklich profitieren, wenn sie auf das Ereignis warten, um zu verkaufen.“

AllianceBernstein: Bitcoin-ETF „allmählich eingepreist“

Wie Cointelegraph berichtete, bessert sich die Stimmung im institutionellen Bereich, da es im Hinblick auf den ETF für Bitcoin gut aussieht.

AllianceBernstein hat in der vergangenen Woche einen Höchststand von 150.000 US-Dollar im nächsten Zyklus vorausgesagt.

„Wir glauben, die ersten Ströme könnten langsamer kommen und der Aufbau allmählicher erfolgen, und nach dem Halving könnte die Dynamik der ETF-Ströme zunehmen, was zu einem Zyklus-Höchststand im Jahr 2025 und nicht 2024 führen könnte“, so die Analysten in einer Mitteilung, über die MarketWatch und andere berichteten.

„Der aktuelle Ausbruch von BTC ist einfach nur eine Nachricht über die ETF-Zulassung, die langsam eingepreist wird, und dann beobachtet der Markt die ersten Abflüsse und ist wahrscheinlich kurzfristig enttäuscht.“

Ein Chart dazu zeigt das vergangene und zukünftige Preisverhalten von BTC im Kontext der Halbierungszyklen.

BTC/USD-Zyklusphasen (Screenshot). Quelle: AllianceBernstein/MarketWatch

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Ex-FTX-Führungskräfte gründen neue Kryptobörse: Selbstverwahrung im Fokus

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Einige ehemalige FTX-Führungskräfte haben sich zusammengetan, um eine neue Kryptowährungsbörse in Dubai aufzubauen, die sich speziell auf das konzentriert, was FTX nicht geschafft hat, nämlich die Kundengelder zu sichern.

Der ehemalige FTX-Anwalt Can Sun macht mit Trek Labs, einem in Dubai ansässigen Startup das Ende Oktober eine Lizenz für Kryptowährungsdienste in der Region erhalten hat, den Weg frei. Trek Labs will diese Dienste unter dem Namen Backpack Exchange anbieten.

Unterstützt wird Sun von dem ehemaligen FTX-Mitarbeiter Armani Ferrante, der laut einem Bericht des Wall Street Journal vom 11. November als CEO der Holdinggesellschaft fungiert. Ferrante betreibt auch Backpack, eine Kryptowährungs-Wallet, die in Backpack Exchange integriert ist.

Suns ehemalige juristische Stellvertreterin bei FTX Claire Zhang, die auch die Ehefrau von Ferrante ist, gehört ebenfalls zum Führungsteam von Trek. Sobald Trek jedoch eine Investitionsrunde abschließt, will Zhang das Unternehmen verlassen, da sie ohne Bezahlung lediglich beim „Aufbau der Börse“ helfen wollte, so das WSJ.

Sun und Ferrante erklärten, sie wollten die Lehren, die aus der Situation um FTX im Zusammenhang mit dem Schutz der Kundengelder gezogen wurden, nutzen. Die Technologie von Backpack bietet eine Lösung zur Selbstverwahrung und integriert dabei eine Multiparty-Computation-Technik (MPC), um die Sicherheit der Gelder zu gewährleisten. Bei der MPC müssen in der Regel mehrere Parteien eine Transaktion genehmigen, bevor Gelder bewegt werden.

Backpack-Kunden können so auch Gelder überprüfen, wann immer sie wollen, so Sun gegenüber dem WSJ:

„In einer Welt nach dem FTX-Zusammenbruch braucht man Vertrauen und Transparenz, um eine echte Alternative zu den anderen Akteuren zu schaffen.“

Backpack Exchange befindet sich derzeit in der Beta-Phase und wird noch in diesem Monat weitläufig lanciert, so das Unternehmen.

Sun war Zeuge im kürzlichen Betrugsprozess um Bankman-Fried, wo er erklärte, dass der ehemalige FTX-CEO eine juristische Begründung von ihm dafür wollte, warum die FTX-Gelder bei Alameda Research lagen. Bankman-Fried wurde in allen sieben Anklagepunkten für schuldig befunden.

Sun sagte, er haben am Tag, nachdem Bankman-Fried ihn über die Verwendung von Kundengeldern informiert hatte, als FTX-Anwalt gekündigt.

„Das ging gegen alles, wofür ich stand und was Sam mir gesagt hat.“

Bankman-Frieds früheres Imperium vermischte über Alameda Research Milliarden von Dollar an Kundengeldern und verwendete diese für Investitionen. Etwa 9 Milliarden US-Dollar an Kundengeldern sind verschwunden.




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