Kasachstan gibt offiziellen Startschuss für digitalen Tenge

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Der Vorsitzende der kasachischen National Payment Corporation (NPC), Binur Zhalenov, hat die erste Transaktion mit der neuen Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) des Landes, dem digitalen Tenge, durchgeführt. Während seiner Rede auf dem XI. Finanzkongress in Almaty am 15. November bezahlte er nach Angaben der lokalen Nachrichtenagentur Kapital.kz mit einer Debitkarte, die mit einen entsprechenden CBDC-Konto verknüpft ist.

Zhalenov gab damit heute den offiziellen Startschuss für den digitalen Tenge im kasachischen Einzelhandel vor und versprach eine „massive Entwicklung der Plattform“ im Jahr 2024. Nach Angaben des Beamten hat Kasachstan mit Visa und Mastercard sowie lokalen Banken zusammengearbeitet, um die CBDC in deren Bankkarten zu integrieren:

„Damit können Sie überall auf der Welt mit einem digitalen Tenge bezahlen, indem Sie Apple Pay, Samsung Pay und andere Geräte verwenden.“

Zhalenov hob auch das programmierbare Potenzial des digitalen Tenge hervor, das in Smart Contracts, innovativen Finanzdienstleistungen und Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten genutzt werden könnte. Im Jahr 2024 werde sich die Entwicklung der CBDC zunächst auf Offline-Zahlungen konzentrieren, und bis 2025 erwarte die NPC die Einführung des digitalen Tenge im grenzüberschreitenden Handel.

Die Entwicklung des digitalen Tenge begann im Februar 2023, wobei der ursprüngliche Einführungstermin für 2025 festgelegt wurde. Die NPC selbst wurde im September gegründet, um die Entwicklung und Umsetzung der CBDC zu leiten.

Parallel zur schnellen Einführung der CBDC haben die kasachischen Behörden ihre Kontrolle über den Kryptomarkt verschärft. Im September stellten lokale Medien Probleme beim Zugang zu Coinbase, Kraken und anderen großen internationalen Kryptobörsen ohne lokale Lizenz fest. Im Oktober unterzeichneten lokale Mining-Betreiber einen offenen Brief an Präsident Kassym-Jomart Tokayev, in dem sie forderten, die neu eingeführten Steuersätze für Mining-Aktivitäten zu senken.


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Commerzbank erhält Lizenz für Krypto-Verwahrung in Deutschland

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Die deutsche Commerzbank hat von den lokalen Aufsichtsbehörden eine Lizenz zur Krypto-Verwahrung erhalten. Das geht aus einer Ankündigung des Unetrnehmens vom 15. November hervor.

Die Commerzbank ist nach eigenen Angaben die erste „Universalbank“ in Deutschland, die diese Lizenz im Rahmen des Kreditwesengesetzes (KWG) erhalten hat. Damit kann sie die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten anbieten und kann „weitere Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte“ anbieten.

Dr. Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, Chief Operating Officer der Commerzbank, sagte, der Erwerb der Lizenz sei ein „wichtiger Meilenstein“.

„Er unterstreicht unser bisheriges Engagement für den Einsatz neuester Technologien und Innovationen und ist Grundlage, um unsere Kunden im Bereich der digitalen Vermögenswerte begleiten zu können.“

Zunächst will die Bank nun eine Plattform einrichten, die „sicher und zuverlässig“ sowie regulatorisch konform ist, um ihren institutionellen Kunden die Verwahrung von Kryptowerten auf Basis der Blockchain-Technologie zu bieten.


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Kryptobörse Poloniex nach dem 100 Mio. US-Dollar Hackangriff: Abhebungen bald wieder möglich

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Justin Suns Kryptowährungsbörse Poloniex macht sich bereit, den Betrieb wieder aufzunehmen, nachdem sie im November gehackt wurde, wie es in einer offiziellen Unternehmensmitteilung vom 15. November heißt.

In der Erklärung sagt das Unternehmen, die Plattform habe die Wiederherstellung nach dem 100-Millionen-Dollar-Hack „größtenteils abgeschlossen“.

„Die Plattform funktioniert jetzt reibungslos“, so Poloniex in ihrem jüngsten Update zur Wiederaufnahme der Ein- und Auszahlungen. Die Börse hat eine „Top-Tier-Sicherheitsprüfungsfirma“ engagiert, um die Sicherheit der Gelder auf Poloniex zu verbessern und bereitet sich darauf vor, Abhebungen bald wieder aufzunehmen, wie das Unternehmen erklärte. Außerdem hieß es dazu:

„Derzeit befinden sie sich in der Endphase des Sicherheitsaudits und der Verifizierungsprozesse für Poloniex. Nach Abschluss des Audits werden wir die Ein- und Auszahlungen auf unserer Plattform umgehend wieder aufnehmen.“

Das Unternehmen fügte hinzu, der „Bewertungsprozess“ würde noch laufen und werde voraussichtlich noch einige Tage dauern.

Auf Poloniex kam es am 10. November zu einem Angriff, bei dem Hacker mindestens 100 Millionen US-Dollar in Kryptowährung von der Börse stehlen konnten. Das Poloniex-Team deaktivierte daraufhin die Wallet, nachdem es die verdächtigen Abflüsse entdeckt hatte. Nach Angaben des Blockchain-Sicherheitsunternehmens CertiK handelte es sich bei dem Vorfall wahrscheinlich um eine „Kompromittierung von privaten Schlüsseln“.

Poloniex-Eigentümer Sun, der die Börse im Jahr 2019 übernommen hat, meldete sich kurz nach der Deaktivierung der Wallet durch Poloniex auf X (ehemals Twitter) und erklärte, das Team untersuche den Hack-Vorfall bereits. Sun versprach, dass die betroffenen Nutzer vollständig entschädigt werden und behauptete, Poloniex sei in einer „eine gesunden finanziellen Situation“. Sie wolle mit anderen Börsen zusammenarbeiten, um die verlorenen Gelder wiederzuerlangen.

Anfang 2023 stimmte Poloniex einem Vergleich in Höhe von 7,6 Millionen US-Dollar zu, nachdem das Office of Foreign Asset Control des US-Finanzministeriums der Börse mehr als 65.000 offensichtliche Verstöße gegen mehrere Sanktionen vorgeworfen hatte.


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Justizministerium von Delaware untersucht Fall um BlackRock-XRP-Trust

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Der Fall um eine gefälschte Anmeldung, die am 13. November bei der Division of Corporations des Bundesstaates Delaware veröffentlicht wurde, wurde an das Justizministerium von Delaware weitergeleitet.

In einer Erklärung vom 14. November sagte ein Sprecher des Innenministeriums von Delaware gegenüber Cointelegraph, dass der falsche Antrag an die zuständigen Behörden weitergeleitet worden sei. In diesem wurde behauptet, der Vermögensverwalter BlackRock habe einen „iShares XRP Trust“ registriert. Die Registrierung, die am 13. November in der Division of Corporations des Bundesstaates auftauchte, sorgte für einen kurzzeitigen Anstieg des XRP-Kurses um etwa 12 Prozent. Kurz darauf, als die Falschmeldung aufgedeckt wurde, ist die Kryptowährung jedoch wieder gesunken.

Es ist unklar, welche Maßnahmen, wenn überhaupt, das Justizministerium von Delaware als Reaktion auf diese Fälschung ergreifen wird. Die Täter hinter dem gefälschten Eintrag haben den Namen des BlackRock-Geschäftsführers Daniel Schwieger für die Registrierung des Trusts verwendet. Das würde auf einen möglichen Betrug hindeuten, wenn XRP (XRP)-Transaktionen im gleichen Zug getätigt wurden.

Durch diesen gefälschten XRP-Trust-Antrag wurde der Eindruck erweckt, dass BlackRock einen XRP-ETF in den Vereinigten Staaten auflegen will. Das wäre ein wichtiger Meilenstein für den Krypto-Raum. BlackRock registrierte am 9. November einen Ether (ETH) Trust in Delaware. Bisher hat die US-Wertpapieraufsicht aber noch keinen Krypto-Spot-ETF genehmigt.




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Bim Afolami neuer britischer Wirtschaftsminister: Krypto-Politik soll Branche weiter fördern

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Unter dem britischen Premierminister Rishi Sunak wird der ehemalige Wirtschaftsminister Andrew Griffith der nächste Minister für Wissenschaft, Innovation und Technologie.


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Disney bringt NFT-Plattform in Zusammenarbeit mit Dapper Labs heraus

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Disney hat zusammen mit dem Blockchain- und Metaverse-Unternehmen Dapper Labs eine NFT-Plattform entwickelt.

Laut der Ankündigung vom 14. November wird Disney seine ikonischen Zeichentrickfiguren auf dem NFT-Marktplatz namesn Disney Pinnacle in Token umwandeln. Die Plattform wird auch Charaktere von Pixar sowie Helden und Schurken aus der Star-Wars-Galaxie enthalten, die in einzigartiger Weise als sammelbare und handelbare digitale Pins gestaltet sind. „Fans können überall auf der Welt dynamische Pins auf ihrem Handy sammeln und sofort und sicher miteinander tauschen“, so Roham Gharegozlou, der CEO von Dapper Labs.

Die NFT-Plattform wird noch in diesem Jahr im Apple App Store für iOS, im Google Play Store für Android und mit Web-Login veröffentlicht. Derzeit gibt es auf der offiziellen Seite nur eine Warteliste und eine Landing Site. Disney Pinnacle baut auf der Layer-1-Blockchain Flow auf, die ebenfalls von Dapper Labs entwickelt wurde. Zuvor hat sich auch Ticketmaster entschieden, NFT-Event-Tickets auf der Flow-Blockchain zu prägen.

Anfang des Jahres hat Disney im Rahmen eines umfassenden Restrukturierungsplans seine Metaverse-Abteilung geschlossen. Der Plan sieht die Senkung der Betriebskosten um 5,5 Milliarden US-Dollar und die Entlassung von 7.000 Mitarbeitern vor. Die rund 50 Mitarbeiter der Metaverse-Abteilung wurden ohne neue Anstellung entlassen.

Dapper Labs wurde 2018 in Vancouver gegründet und sicherte sich eine Investition von 15 Millionen US-Dollar vom Hongkonger Web3-Unternehmen Animoca Brands. Im Juli 2023 gab Dapper Labs erneut Entlassungen bekannt. Das Unternehmen ist bekannt für seine NFT-Marken wie CryptoKitties und NBA Top Shot.


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Uniswap bringt Android-Wallet-App heraus: Integrierte Swap-Funktion

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Uniswap Labs hat eine mobile Andriod-Wallet-App mit integrierter Swap-Funktion im Google Play Store veröffentlicht.

Mit der neuen App können Nutzer Swaps über die dezentrale Börse (DEX) aus der App heraus vornehmen. Eine separate Webbrowser-Erweiterung wird damit überflüssig, so Callil Capuozzo, Vizepräsident für Design bei Uniswap Labs, gegenüber Cointelegraph.

Die App wurde als geschlossene Beta am 12. Oktober veröffentlicht. Die Android-Version ist nun erstmals für die breite Öffentlichkeit verfügbar. Eine iOS-Version wurde bereits im April veröffentlicht.

Uniswap-App, Demo. Quelle: Uniswap Labs

Uniswap hat derzeit über 3 Milliarden US-Dollar an Kryptowährungen in seinen Contracts gespeichert. Die DEX wurde von Uniswap Labs entwickelt und wird von der dezentralen, autonomen Organisation von Uniswap namens UniswapDAO verwaltet.

Capuozzo sagte, nachdem das Feedback der Nutzer eingeholt wurde, habe das Team die Position der Anzeige der Wallet-Adresse in der App geändert, so dass Nutzer einfacher ihre Adresse ausschneiden und einfügen können.

Capuozzo sagte, Uniswap habe auch neue Sprachen hinzugefügt und sei nun auf Englisch, Spanisch, Japanisch, Portugiesisch, Französisch und Chinesisch (traditionell und vereinfacht) verfügbar. Zudem gibt es jetzt auch eine Einstellung, mit der Nutzer den Wert ihrer Kryptowährungen in ihrer lokalen Währung anzeigen lassen können.

Capuozzo fügte hinzu, die Android-App von Uniswap sei eines der am meisten nachgefragten Features. Es werde eine hohe Nachfrage erwartet.

„Wir haben auf Twitter und von unserer Community immer wieder gehört ‚Wann Android? Wann Android?'“, so Capuozzo. Er betonte, dass die Nutzer sehr gerne Verbesserungsvorschläge einreichen sollen.


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Gefälschter XRP-Antrag von BlackRock macht Runde

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Eine Meldung von BlackRock, in der es hieß, dass der Vermögensverwalter einen ETF für XRP (XRP) entwickelt, führte zu einem Anstieg des XRP-Kurses um 12 Prozent. Dieses Plus hat der Coin jedoch schnell wieder verloren, nachdem sich die Meldung als Fälschung herausstellte.

Etwa eine Stunde ging die mutmaßliche Nachricht am 13. November umher. Nutzer auf X (Twitter) haben einen Antrag in Delaware entdeckt, aus dem hervorging, dass BlackRock die Registrierung des „iShares XRP Trust“ beantragt hatte. Ein solcher Antrag gilt als Vorläufer für die Einführung eines ETF.

XRP konnte im Zuge dessen einen Zuwachs von 12 Prozent verzeichnen und stieg innerhalb von 30 Minuten nach Bekanntwerden der Anmeldung auf 0,73 US-Dollar. Allerdings gab der Coin seinen gesamten Zuwachs innerhalb einer halben Stunde wieder zurück, nachdem Bloomberg-ETF-Analyst Eric Balchunas, der mit BlackRock gesprochen hatte, bestätigte, dass es sich um eine Fälschung handelt.

XRP-Kurs ist gestiegen. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Balchunas glaubt, dass jemand den XRP-Trust auf der Webseite der Delaware List of Corporations gelistet hat, indem er sich als BlackRock-Geschäftsführer Daniel Schwieger ausgab.

Bitcoin Magazine-Analyst Dylan LeClair war einer der ersten, der die Nachricht verbreitete. Auch Balchunas und The Block teilten die Notierung auf X, haben die Beträge aber mittlerweile gelöscht.

BlackRock signalisierte seine Absicht, nicht nur für Bitcoin (BTC) einen ETF zu beantragen. Das Unternehmen hat zu diesem Zweck am 9. November einen ETF für Ether (ETH) beantragt.

Aufgrund dieser Falschnachricht betonte Seyffart nochmals, dass der Ether-Spot-ETF echt sei, da er durch einen offiziellen Antrag der Nasdaq bei der US-Börsenaufsicht bestätigt wurde.




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Crypto.com erhält Krypto-Lizenz in Dubai

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Die Dubaier Tochter der Kryptobörse Crypto.com hat von der lokalen Aufsichtsbehörde eine Lizenz als virtueller Vermögensdienstleister (VASP) erhalten.

In einer Pressemitteilung vom 14. November teilte Crypto.com mit, dass die lokale Niederlassung CRO DAX Middle East FZE nun eine Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde für virtuelle Vermögenswerte (VARA) in Dubai erhalten hat und Privatkunden und institutionellen Anlegern Börsen-, Broker-Dealer- sowie Kredit- und Darlehensdienstleistungen anbieten darf.

Crypto.com-CEO Kris Marszalek sagte in einer Erklärung, man freue sich auf die Zusammenarbeit mit den Regulierungsbehörden, um einen Beitrag zur Krypto-Branche in Dubai zu leisten. Weiter sagte er, die Stadt sei ein „führender Markt bei der Gestaltung einer wirksamen Regulierung“.

Im März 2022 hat die Börse Dubai als ihr Zentrum für den Nahen Osten und Nordafrika festgelegt. Sie erhielt im Juni 2022 eine provisorische Lizenz von der VARA, gefolgt von einer Vorbereitungslizenz im März dieses Jahres.

Während die US-amerikanischen Aufsichtsbehörden gegen Kryptounternehmen vorgehen, ist Dubai zu einem begehrten Ziel für Kryptounternehmen geworden, die Rechtsklarheit suchen. Viele Firmen haben die kryptofreundliche Region als aufstrebendes Zentrum für digitale Vermögenswerte im Nahen Osten im Blick.

Der Geschäftsführer von Binance Dubai Alex Chehad sagte, Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate hätten im Gegensatz zu den USA einen klaren regulatorischen Rahmen für Kryptofirmen geschaffen. So können große Unternehmen wie Binance einfacher einen permanenten Hauptsitz in der Region errichten.




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CBOE lanciert Handel mit Unterstützung von 11 Unternehmen

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Cboe Digital hat den Starttermin für den Handel mit Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) Margin-Futures bekannt gegeben, nämlich den 11. Januar 2024. Die regulierte Kryptobörse und Clearingstelle ist die erste in den Vereinigten Staaten, die sowohl Spot- als auch fremdfinanzierten Derivatehandel auf einer einzigen Plattform anbietet, wie es in einer Erklärung heißt.

Der Margenhandel erhöht die Kapitaleffizienz, indem Kunden damit Futures handeln können, ohne vollständige Sicherheiten hinterlegen zu müssen. Die Möglichkeit, den Spot- und Derivatehandel auf derselben Plattform durchzuführen, soll die Effizienz ebenfalls erhöhen.

Der Präsident der Cboe Digital John Palmer sagte dazu:

„Wir glauben, dass Derivate zusätzliche Liquidität und Absicherungsmöglichkeiten für die Krypto-Branche fördern werden und den nächsten entscheidenden Schritt für das weitere Wachstum dieses Marktes darstellen.“

Cboe Digital bietet den Handel für Privatpersonen und Institutionen an. Elf Unternehmen, darunter Krypto- und traditionelle Finanzunternehmen, werden diese neue Funktion von Beginn an unterstützen. Dazu gehören unter anderem B2C2, BlockFills, Cumberland DRW und Talos.

 

Cboe Digital erhielt im Juni von der U.S. Commodity Futures Trading Commission die Genehmigung für den Handel mit Margin-Futures. Damals lobte CFTC-Kommissarin Christy Goldsmith Romero Cboe Digital dafür, dass es „innerhalb der Parameter der traditionellen Struktur des Futures-Marktes und des regulatorischen Rahmens agiert“

Cboe Digital plant nach eigenen Angaben in Zukunft auch physisch gelieferte Produkte anzubieten, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.

Der Open Interest an BTC-Futures ist an der Chicago Mercantile Exchange, einem Konkurrenten von Cboe Digital, sprunghaft angestiegen. Die CME stieg im Oktober zur zweitgrößten BTC-Futures-Börse nach Binance auf und erreichte am 3. November ein Rekordhoch.

Unterdessen wartet die Branche auf die Entscheidung über 12 Anträge auf BTC-Spot-ETFs. Das aktuelle Zeitfenster für eine Entscheidung begann am 9. November.




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