Milliarden-Klage gegen Bybit wegen Abhebungen

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Die FTX-Insolvenzverwaltung unter der Leitung von CEO John J. Ray III hat eine Klage gegen Bybit, seinen Investmentzweig Mirana und verschiedene Führungskräfte eingereicht. Die insolvente Börse will so Gelder und digitale Vermögenswerte zurückerhalten, die Bybit kurz vor dem Zusammenbruch von FTX abgezogen hat und die derzeit einen Wert von fast 1 Milliarde US-Dollar haben.

In der Klage heißt es, Bybit habe seinen „VIP“-Zugang und seine Verbindungen zu FTX-Mitarbeitern genutzt, um Mirana, Time Research (ein weiteres Bybit-Unternehmen) und Führungskräften kurz vor dem Zusammenbruch von FTX beträchtlche Barsummen und digitale Vermögenswerte zu nehmen.

Während der Auszahlungsschwierigkeiten von FTX im November 2022 hielten FTX-Mitarbeiter die Auszahlungsanträge von VIP-Kunden in einer Tabelle mit dem Titel „VIP Request – Prioritize (Settlement)“ fest. In der Klage wird behauptet, das Abwicklungsteam von FTX habe große Anstrengungen unternommen, um die beträchtlichen Auszahlungen von Mirana zu priorisieren. Dabei wurden über 327 Millionen US-Dollar an Mirana überwiesen. Insgesamt sind die damals abgezogenen Vermögenswerte nun 1 Milliarde US-Dollar wert.

Screenshot der FTX-Klage gegen Bybit. Quelle: Kroll

In der Klage heißt es weiter, Bybit habe der FTX-Insolvenzverwaltung Beschränkungen auferlegt, wodurch Vermögenswerte im Wert von mehr als 125 Millionen US-Dollar auf Bybit nicht abgehoben werden können. Bybit soll diese Vermögenswerte als Druckmittel einsetzen, um einen verbleibenden Restbetrag von 20 Millionen US-Dollar zurückzuerhalten, den die Börse vor dem Zusammenbruch von FTX nicht abheben konnte.

Zudem soll der Klage zufolge eine Bybit-Führungskraft im Oktober 2021 FTX privat verraten haben, dass das Unternehmen BitDAO, jetzt bekannt als Mantle, kontrollierte, obwohl BitDAO als dezentralisierte, von Community-Mitgliedern geführte Organisation dargestellt wurde. Im Mai 2023 meldete sich Bybit dann bei der FTX-Insolvenzverwaltung, um die Transaktion rückgängig zu machen. Und das, obwohl der Wert der BIT-Token zu diesem Zeitpunkt etwa 50 Millionen US-Dollar betrug und damit den Wert der FTT-Token, die zu diesem Zeitpunkt etwa 4 Millionen US-Dollar wert waren, bei weitem überstieg.

Nachdem FTX den „unlogischen Vorschlag“ abgelehnt hatte, benannte sich BitDAO schnell in Mantle um und führte MNT-Token ein, die BIT-Inhaber im Verhältnis 1:1 umwandeln konnten. Als FTX mit der Konvertierung begann, soll BitDAO die Konvertierung deaktiviert haben und eine „Gemeinschaftsabstimmung“ abgehalten haben, um zu entscheiden, ob FTX die Konvertierung seiner Token verboten werden sollte.

Laut der Klage hat FTX Bybit darüber informiert, dass die Aktion gegen die automatische Aussetzung des Insolvenzverfahrens verstoße. Trotzdem wurde die „Gemeinschaftsabstimmung“ angenommen, wobei die Stimmen offenbar von Bybit-Führungskräften kamen. Die fünftgrößte Stimme kam dabei von der Wallet „dtoh.eth“, die zu Miranas Ventures gehörte, einer Tochtergesellschaft von Mirana unter der Leitung von David Toh.

Mit der Klage will FTX „Schadenersatz“ von Bybit wegen dem Token-System und den auf der Plattform gehaltenen Vermögenswerten.


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Bitcoin-Kurs (BTC) erreicht nächstes Rekordhoch bei 110.000 US-Dollar

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) wird im aktuellen Kurszyklus voraussichtlich auf ein neues Allzeithoch von 110.000 US-Dollar klettern, wie eine neue Kennzahl vorhersagt.

So stellen die Krypto-Analysten von Look Into Bitcoin mit ihrem Indikator namens „Terminal Price“ nun entsprechend in Aussicht, dass der nächste große Hochpunkt der marktführenden Kryptowährung im sechsstelligen Bereich liegt.

Bitcoin-Kurs bald sechsstellig?

Angesichts der momentanen Stärke von BTC – der Kurs hat jüngst den höchsten Stand seit 18 Monaten erreicht – wagen die Experten also eine äußerst optimistische Voraussicht für die nächsten Monate und Jahren.

So hatten auch andere Beobachter schon Kursziele von bis zu 130.000 US-Dollar für die Zeit nach dem Bitcoin-Halving im April 2024 ausgerufen.

Philip Swift, der Gründer von Look Into Bitcoin, bezeichnet die Kennzahl „Terminal Price“ dabei sogar als vergleichsweise „simple“ Methode zur Prognose für die Hoch- und Tiefpunkte der Kursentwicklung.

Der Terminal Price ist ein Indikator, der sich aus der Kennzahl „Transferred Price“ ableitet, indem die Metrik „Coin Days Destroyed“ (CDD) durch die vorhandene Angebotsmenge geteilt wird.

CDD is a popular metric that measures how many dormant days are reset each time an amount of BTC moves on-chain. It is useful as a gauge of hodler intent and activity.

Die CDD ist ihrerseits eine beliebte Kennzahl, die abbildet, wie viel „Ruhezeit“ vernichtet wird, wenn BTC bewegt werden. Daran lässt sich wiederum erkennen, welche Absichten die Trader zu einem bestimmten Zeitpunkt haben.

Terminal Price und Balanced Price im Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Look Into Bitcoin

Checkmate, der leitende On-Chain-Analyst von Glassnode und eigentliche Erfinder von Terminal Price, hat den Indikator speziell als Signal für den Hochpunkt in einem Kurszyklus konzipiert.

Allerdings erreicht nicht jedes Rekordhoch automatisch den vom Terminal Price vorgegeben Hochpunkt, so konnte der Bitcoin-Kurs bei seinem Allzeithoch von 2017 und in der Hochphase vom April 2021 zwar diese Marke knacken, doch das gültige Rekordhoch vom November des gleichen Jahres blieb leicht hinter dieser zurück.

Swift empfiehlt deshalb, dass Krypto-Anleger ihre Bitcoin bereits „in der Nähe“ der vom Terminal Price ausgewiesenen Marke verkaufen. Für den „Balanced Price“ – der das entsprechende Gegenstück bildet – gilt gleichsam, dass Verkäufe bereits nahe dieses „Tiefstpreises“ getätigt werden.

Da sich der Terminal Price im Laufe der Zeit allerdings kontinuierlich steigert, könnte das Kursziel von 110.000 US-Dollar sogar noch eine konservative Schätzung sein, sofern der tatsächliche Hochpunkt im Zyklus erst zu einem späteren Zeitpunkt eintritt.

Wie im letzten Zyklus?

In einer gesonderten Analyse hob Swift diese Woche zudem die Metrik „Pi Cycle Top“ als Fingerzeig für langfristige Obergrenzen für den Bitcoin-Kurs hervor.

Die Kennzahl bezieht sich dafür auf zwei Gleitende Mittel bzw. Moving Averages, deren Überschneidung einen Hinweis auf eine bevorstehende Deckenbildung gibt.

„Der Indikator Pi Cycle Top hat viele Beobachter im letzten Kurszyklus staunen lassen, mich eingeschlossen, indem er den Hochpunkt erneut perfekt vorhergesagt hat! Wird das in diesem Zyklus wieder so sein?“, wie Swift abschließend fragt.

Bitcoin Pi Cycle Top annotated chart. Source: Philip Swift/X




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Nachfrage nach Bitcoin (BTC) könnte sich in 12 Monaten verzehnfachen – Michael Saylor

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Mit dem bevorstehenden Bitcoin-Halving in nur wenigen Monaten glaubt Michael Saylor, Mitbegründer von MicroStrategy und bekannter Bitcoin-Fürsprecher, dass die Nachfrage nach BTC bis Ende 2024 um bis zu das Zehnfache steigen könnte.

Während einer Rede auf der Australia Crypto Convention 2023 am 10. November wurde Saylor gebeten, seine Prognose für Bitcoin und das Krypto-Ökosystem für die nächsten vier bis fünf Jahre abzugeben.

In seiner Antwort gab Saylor zunächst einen Überblick über den Zeitraum zwischen 2020 und 2024 und stellte dabei fest, dass Bitcoin sich mittlerweile von einem „unregulierten Offshore-Vermögenswert“ zu einer „institutionalisierten Mainstream-App“ entwickelt habe.

Saylor meinte weiter, dass BTC bis Ende 2024 zu einem „erwachsenen Mainstream-Vermögenswert“ werden wird, und hob wichtige Dynamiken im Zusammenhang mit Angebot und Nachfrage hervor, die nach seiner Einschätzung bald ins Spiel kommen werden:

„Ich denke, dass die nächsten 12 Monate sehr wichtig werden. Denn die Nachfrage [auf Monatsbasis] sollte sich verdoppeln, verdreifachen oder vielleicht sogar um das Zehnfache steigern, irgendwo zwischen zwei und zehn. […] und das zum Verkauf verfügbare Angebot wird im April wiederum halbiert werden.“

„Anstatt also jeden Monat eine Milliarde Dollar an Bitcoin für Miner zur Verfügung zu stellen, wird es nur noch eine halbe Milliarde sein. Es ist noch nie dagewesen, dass man derart drastisch von einem Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage von vielleicht 15 Milliarden Dollar an organischer Nachfrage und 12 Milliarden Dollar an organischem Angebot abweicht. Was passiert, wenn sich das eine verdoppelt und das andere halbiert? Der Preis wird sich natürlich nach oben anpassen müssen“, fügte er hinzu.

Redner auf der Krypto-Konferenz in Melbourne. Quelle: Australian Crypto Convention

Saylor bezeichnete die nächsten 12 Monate für Bitcoin deshalb als eine Art „Coming-out-Party“, mit der der Vermögenswert seine „Reifeprüfung macht“ und in die Welt hinauszieht.

Mit Blick auf die Jahre 2024 bis 2028 sagte Saylor derweil voraus, dass Bitcoin weiterhin in einer Phase mit hohem Wachstum sein wird, da sich die Akzeptanz in der gesamten Technologiebranche und bei den Mega-Banken weltweit verbreiten wird, wobei beide Sektoren Bitcoin in ihre Produkte und Dienstleistungen integrieren werden.

Saylor meinte in diesem Zusammenhang auch, dass er einen harten Wettbewerb zwischen Unternehmen wie Apple und Meta (Facebook) erwartet, um BTC in ihren Besitz zu bekommen, um die Kryptowährung anschließend mit großem Gewinn zu verkaufen.

„Es wird einen harten Wettbewerb und einen regelrechten Kampf an der Wall Street darum geben, wer den größten Anteil [an BTC] bekommt, und es wird einen Wettbewerb zwischen Kryptobörsen geben, und es werden sich auch andere Technologieunternehmen daran beteiligen. Das wird der erste große Akt sein.“

„Der nächste große Akt wird dann kommen, wenn die großen Mega-Banken oder Bitcoin-Verwahrer mit JP Morgan, Morgan Stanley, Goldman Sachs, Bank of America, Deutsche Bank und so weiter […] wenn sie Kredite vergeben und Hypotheken vergeben und sie dann kaufen und verkaufen. Ich denke, das wird der zweite Akt sein“, so der Unternehmer.

Noch weiter in die Zukunft blickend, skizzierte Saylor einige kühne Prognosen für die Zukunft von Bitcoin, wobei er betonte, dass BTC jeden anderen hochwertigen Vermögenswert in den Schatten stellen wird.

„Wenn es diese terminalen erreicht, vielleicht in 20 Jahren, vielleicht in 25 Jahren, wird es doppelt so schnell wachsen oder sich doppelt so schnell verzinsen wie der S&P 500 Index oder jedes andere diversifizierte Portfolio von hochwertigen Vermögenswerten, das Sie kaufen könnten“, wie der Experte äußerst optimistisch vorhersagt. Und abschließend:

„Also, wenn Sie so darüber nachdenken, sagen Sie einfach, […] jetzt werden wir uns verdoppeln, danach werden wir uns wieder verdoppeln, und wieder verdoppeln, und wieder verdoppeln, und diese Kryptowährung wird sich weiter zu einer Million Dollar pro Coin steigern, zwei Millionen Dollar pro Coin, fünf Millionen Dollar pro Coin, zehn Millionen Dollar pro Coin und so weiter.“

MicroStrategy hält derzeit rund 158.400 BTC, und das Unternehmen hatte bis zum 2. November einen Gewinn von rund 900 Millionen Dollar aus seiner Investition erzielt.


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EMH-Strategie bringt für Bitcoin (BTC) 300 Prozent mehr Rendite als HODLn

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Ein Team akademischer Forscher von der International Hellenic University und der Demokrit-Universität Thrakien in Griechenland hat kürzlich ein Papier veröffentlicht, das die „Markteffizienzhypothese“ (EMH) für den Handel von Bitcoin (BTC) stützt.

Die EMH ist eine kontroverse Theorie, von der die Forscher nun behaupten, dass mit ihr Modelle entwickelt werden konnten, die die übliche „Hodl-Strategie“ in simulierten Krypto-Portfolios um fast 300 % übertreffen können.

In dem Forschungspapier heißt es dahingehend:

„Es gelingt uns, Modelle zu generieren, deren Prognosen Anlegern die Möglichkeit geben, höhere Gewinne zu erzielen als diejenigen, die sie erzielt hätten, wenn sie die bekannte Buy-and-Hold-Strategie verfolgt hätten.“

Im Mittelpunkt der EMH steht die Idee, dass der Kurswert eines Finanzproduktes seinen fairen Marktwert plus alle relevanten Marktinformationen widerspiegelt. Falls dies zutrifft, wäre es demnach unmöglich, den Markt zu übertreffen, indem man versucht, ihn zu timen oder besonders gewinnbringende Aktien vorherzusagen.

In der Regel schlagen Befürworter der EMH deshalb vor, dass Anleger anstelle von Versuchen, den Markt zu timen oder mit unterbewerteten Aktien zu schlagen, lieber ihre Gelder in kostengünstige passive Portfolios investieren sollten.

Die Gegner der EMH neigen wiederum dazu, diese Argumentation abzutun, indem sie darauf hinweisen, dass einige Investoren, wie Warren Buffet, ihre gesamte Karriere darauf aufgebaut haben, den Markt zu schlagen.

Laut dem Forschungsteam aus Griechenland, dessen Forschung in der genannten Studie auf Beobachtungen am Bitcoin-Markt beschränkt war, ist die EMH zumindest im Hinblick auf den Kryptomarkt allerdings die bessere Alternative zur üblichen Strategie „Buy and Hold“ bzw. Hodling-Methode, durch die Marktvolatilität vermieden werden soll.

Um dies zu testen, entwickelten die Forscher vier verschiedene KI-Modelle, die mit mehreren Datensätzen trainiert wurden. Nach dem Training und Testen wählten sie dann diejenigen Modelle aus, die sowohl gegen die Vorgehensweise „Beat the Market“ als auch gegen Hodling-Strategien optimiert waren.

Laut dem Team übertraf das optimale Modell die durchschnittliche Rendite um bis zu 297 %. Dies wäre also ein Beleg, dass die EMH ein nützliches Werkzeug für Bitcoin- und Krypto-Anleger sein kann. Es gilt jedoch zu erwähnen, dass die Autoren ihre Ergebnisse lediglich anhand historischer Daten und simulierter Portfolios berechnet haben.

Die Ergebnisse dieser Studie sind zwar empirisch belegt, werden jedoch wohl wenig an der Kritik der Legitimität der Markteffizienzhypothese ändern.


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Freilassung von SafeMoon-CEO wegen Fluchtgefahr aufgehoben

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Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten hat es geschafft, die Freilassung von SafeMoon-CEO Braden John Karony auf Kaution zu stoppen, da Fluchtgefahr bestehe und seine Freilassung eine mögliche „Gefahr für die Gesellschaft“ darstelle.

Am 9. November setzte die New Yorker Bezirksrichterin LaShann DeArcy Hall eine vorherige Anordnung zur Freilassung gegen Kaution vom 8. November entsprechend aus, nachdem die Staatsanwaltschaft die Entscheidung eines Richters aus Utah angefochten hatte, Karony gegen eine Kaution von 500.000 Dollar freizulassen.

Die Staatsanwaltschaft hat die vorherige Entscheidung von Richterin Daphne Oberg in New York angefochten und behauptet, die Freilassung sei „ohne Berücksichtigung der beträchtlichen finanziellen Mittel des Angeklagten und seiner Fähigkeit zu fliehen“ erfolgt, und fügt hinzu, dass seine Freilassung eine „anhaltende Gefahr für die Gesellschaft“ darstelle.

„Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine gesetzliche Höchststrafe von 45 Jahren Haft“, wie die Staatsanwaltschaft zu bedenken gibt.

„Diese Tatsachen bieten einen starken Anreiz für den Angeklagten, seine beträchtlichen (und undurchsichtigen) finanziellen Mittel und seine Verbindungen zum Ausland zu nutzen, um ein derartiges Resultat zu vermeiden.“

Richter Obergs Anordnung vom 8. November hätte Karony erlaubt, in seiner Wohnung in Miami zu bleiben, aber ihm den Zugang zu Kryptobörsen oder -Wallets und den Besitz oder die Transaktion von Kryptowährungen untersagt.

Die Staatsanwaltschaft widersprach jedoch, das Gericht in Utah habe bei der Festsetzung der Kaution auf 500.000 US-Dollar das große Vermögen von Karony nicht angemessen berücksichtigt. So habe der SafeMoon-Chef absichtlich „fast keine Angaben zu seinen Finanzen“ gemacht, weil er Zugriff auf „Vermögenswerte in Höhe von Millionen von Dollar“ habe.

Karony habe zudem „beträchtliche und ständig wachsende“ Verbindungen nach Übersee, da er unter anderem mehrere Monate außerhalb der USA in Europa und im Vereinigten Königreich mit seiner Verlobten, einer britischen Staatsbürgerin und Einwohnerin, verbrachte.

Die Staatsanwaltschaft beantragte außerdem, Karony nach New York zu verlegen und dort inhaftieren zu lassen, was Richter Hall jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt prüfen wird.

Karony wurde am 31. Oktober am internationalen Flughafen von Salt Lake City verhaftet und zusammen mit dem SafeMoon-Gründer Kyle Nagy und dem Chief Technology Officer Thomas Smith wegen Verschwörung zum Wertpapier- und Anlagebetrug sowie Geldwäsche angeklagt.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat das Trio außerdem wegen verschiedener Betrugsfälle und nicht registrierter Wertpapierverkäufe angeklagt und behauptet, dass die drei Beklagten Gelder veruntreut haben, um die firmeneigene Kryptowährung SafeMoon (SFM) zu kaufen und deren Kurs zu manipulieren.

Der Technologiechef von SafeMoon, Thomas Smith, wurde am 3. November gegen eine Kaution von 500.000 US-Dollar freigelassen und bemüht sich um einen Vergleich, während Nagy nach Angaben des Justizministeriums zunächst auf freiem Fuß bleibt.


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Bitwise hat „keine Verbindung“ zu gleichnamigem Betrugsprojekt

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Der Krypto-Vermögensverwalter Bitwise Asset Management hat betont, dass er keine Beziehung zu dem gescheiterten Technologie-Startup Bitwise Industries hat, das derzeit von der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) angeklagt wird.

Am 9. November wurden Irma Olguin Jr. und Jake Soberal, die Gründer von Bitwise Industries, entsprechend angeklagt, gemeinsam Betrug in Höhe von 100 Millionen US-Dollar an verschiedenen Investoren begangen zu haben. Die SEC wirft dem Paar vor, Dokumente gefälscht zu haben, um Investoren zu täuschen und Geld zu erschleichen.

Der identische Name des Betrugsprojekts mit dem des Krypto-Fondsmanagers hat zu Verwirrung geführt, da einige Beiträge in sozialen Medien das Logo von Bitwise Asset Management verwenden, während sie über Bitwise Industries sprechen. Der Krypto-Fondsmanager stellt nun jedoch klar, dass die beiden Firmen nicht miteinander verbunden sind.

Am 10. November bestonte Bitwise Asset Management in einer Erklärung deshalb ausdrücklich, dass keine Verbindung zu dem Unternehmen besteht, gegen das derzeit SEC-Anklage erhoben wird. Der Vermögensverwalter schrieb:

„Bitwise Asset Management, Inc., der größte Krypto-Fondsmanager Amerikas mit Sitz in San Francisco, hat keine Beziehung zu dem inzwischen nicht mehr existierenden Technologieunternehmen Bitwise Industries, einem ehemaligen Technologieunternehmen mit Sitz in Fresno, Kalifornien.“

Bitwise Asset Management bietet verschiedene Krypto-Investitionsprodukte an, darunter zum Beispiel Indexfonds (ETFs) basierend auf Ethereum-Futures (ETH). Darüber hinaus ist das Unternehmen auch einer der Vermögensverwalter, die sich um die Genehmigung eines Spot-Bitcoin-ETFs (BTC) bemühen.

Das inzwischen nicht mehr existierende Technologieunternehmen Bitwise Industries scheint wiederum in keinster Weise seriös mit digitalen Vermögenswerten gearbeitet zu haben.




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Anwalt hält massive Geldstrafe für Ripple im XRP-Verfahren für unwahrscheinlich

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Rechtsanwalt John Deaton, der XRP-Anleger vertritt, hält es im Rechtsstreit zwischen Ripple und der SEC für unwahrscheinlich, dass die erwartete Geldstrafe von 770 Millionen US-Dollar für Ripple Erfolg hat. Diese Prognose begründet er mit verschiedenen Faktoren, die das Urteil des Gerichts beeinflussen könnten.

Deaton betont zunächst die Bedeutung des Urteils des Obersten Gerichtshofs der USA im Fall Morrison, das die Zuständigkeit der SEC effektiv auf Wertpapierverkäufe innerhalb der Vereinigten Staaten beschränkt. Dies gewinnt an Bedeutung, da die Verkäufe von XRP durch Ripple im Vereinigten Königreich, in Japan, in der Schweiz und in anderen Regionen eigenen Verfahren unterliegen. Zudem stärkt die rechtliche Stellung von XRP in diesen Gerichtsbarkeiten die Position von Ripple.

Zum Beispiel haben Aufsichtsbehörden wie die Financial Conduct Authority (FCA) im Vereinigten Königreich und die Financial Services Agency (FSA) in Japan XRP nicht als Wertpapier eingestuft. Diese Einstufung ist entscheidend, da sie die rechtmäßige Fortsetzung der XRP-Verkäufe in diesen Regionen ermöglicht und eine Herausforderung für die SEC darstellt, die Rückzahlungen von globalen Transaktionen verlangt.

Darüber hinaus unterstreicht Deaton, dass die Klage gegen Ripple nicht auf Betrug, sondern auf einem regulatorischen Streit beruht. Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie die Aufmerksamkeit von strafrechtlichen Maßnahmen auf die Einhaltung von Vorschriften umlenkt. Da ein erheblicher Teil der XRP-Verkäufe außerhalb der USA stattfindet und akkreditierte Investoren einbezieht, verringert sich der Spielraum für Zahlungsrückforderungen enorm. Sollten ausländische bzw. internationale Investoren, die möglicherweise über 90 % der Gesamtverkäufe und Verkäufe an akkreditierte Investoren ausmachen, in der Rechnung jedoch wegfallen, geht Deaton von einer erheblichen Verringerung des potenziellen Rückforderungsbetrags aus.

Abschließend hebt der Anwalt hervor, dass die meisten institutionellen XRP-Verkäufe nicht zu tatsächlichen finanziellen Schäden geführt haben, da der aktuelle XRP-Kurs die damaligen Kaufpreise übersteigt, was auf fehlende Verluste der Investoren hindeutet. Deaton erinnert auch an die schnelllebige Natur von On-Demand Liquidity (ODL)-Transaktionen mit XRP, die innerhalb von Sekunden stattfinden, was das Potenzial für Schäden von Investoren weiter verringert. Zu allem Überfluss sehen sich die 75.000 XRP-Anleger, die an der Klage beteiligt sind, ironischerweise eher durch das Vorgehen der SEC geschädigt als durch Ripple.




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Top-Managerin von „Cryptoqueen“-Betrugsprojekt bekennt sich schuldig

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Die ehemalige Compliance-Chefin von OneCoin – einem Krypto-Betrugssystem aus dem Jahr 2015, bei dem Investoren um 4 Milliarden US-Dollar betrogen wurden – hat sich vor einem Bundesgericht in Manhattan wegen Bankbetrugs und Geldwäsche schuldig bekannt.

In einer Erklärung vom 10. November teilte das Justizministerium (DOJ) entsprechend mit, dass der US-Bezirksrichter Edgardo Ramos das Schuldbekenntnis der 42-jährigen Irina Dilkinska angenommen habe.

Dilkinska bekannte sich schuldig zu einem Anklagepunkt wegen Verschwörung zum Betrug und einem Anklagepunkt wegen Verschwörung zur Geldwäsche. Jede Anklage kann mit einer möglichen Höchststrafe von fünf Jahren Gefängnis bestraft werden.

„Irinia Dilkinska, die so genannte ‚Leiterin der Rechtsabteilung und Compliance‘ von OneCoin, hat das genaue Gegenteil von dem erreicht, was ihre Position vorgab“, sagte US-Staatsanwalt Damian Williams in der Erklärung.

„Wie sie jetzt zugibt, hat Dilkinska die Geldwäsche von Millionen von Dollar illegaler Gewinne, die OneCoin durch sein Multi-Level-Marketing-System erzielt hat, erleichtert.“

Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass Dilkinska trotz ihrer Rolle als Compliance-Chefin von OneCoin eine Schlüsselrolle bei der Geldwäsche für das System spielte. Zu einem Zeitpunkt ermöglichte Dilkinska die Überweisung von 110 Millionen Dollar an betrügerisch erlangten Erlösen an eine Einrichtung auf den Cayman Islands.

Die Verurteilung von Dilkinska ist für den 14. Februar 2024 geplant – wo ihr eine Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis für ihre Rolle im OneCoin-Betrugsprojekt droht.

Das Justizministerium hatte Dilkinska am 21. März erstmals wegen Bankbetrugs und Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt.

OneCoin wurde 2014 von der „Cryptoqueen“ Ruja Ignatova und Karl Sebastian Greenwood gegründet. Greenwood wurde inzwischen zu 20 Jahren Haft wegen Betrugs und Geldwäsche verurteilt und muss außerdem 300 Millionen US-Dollar Schadenersatz zahlen.

Ignatova ist jedoch noch immer auf freiem Fuß, nachdem sie im Oktober 2017 nach einem Flug nach Griechenland verschwunden ist, nur 15 Tage nachdem ein Haftbefehl gegen sie erlassen wurde.

OneCoin wurde 2015 als betrügerisch entlarvt, konnte aber dennoch einen Umsatz von über 4,3 Milliarden US-Dollar erwirtschaften und zwischen dem vierten Quartal 2014 und dem vierten Quartal 2016 Gewinne von fast 3 Milliarden US-Dollar erzielen.




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Grünes Licht für Insolvenzplan von Celsius – Gläubiger dürfen auf Rückzahlungen hoffen

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Der vorgesehene Insolvenzplan von Celsius wurde offiziell genehmigt. Damit ist der Weg nun frei für Kunden, einen Teil ihrer Gelder zurückzubekommen und Aktienanteile an dem neu aufgestellten Unternehmen zu erhalten, das NewCo heißen wird.

Richter Martin Glenn vom Konkursgericht des Southern District of New York bestätigte am 9. November entsprechend, dass der Insolvenzplan am 27. September von den Celsius-Gläubigern mit überwältigender Mehrheit angenommen wurde. Im Rahmen des Plans werden rund 2 Milliarden US-Dollar in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) sowie Beteiligungen an NewCo an die Celsius-Gläubiger ausgeschüttet. Das Unternehmen hat erklärt, dass es bis Ende des Jahres mit der Rückzahlung an die Gläubiger beginnen wolle.

Auszug aus der Anordnung von Richter Martin Glenn. Quelle: Stretto

Viele der Celsius-Gläubiger hatten zudem im Earn-Programm der Plattform angelegt, das ihnen ermöglichte, wöchentliche Sparerträge zu verdienen, indem sie CEL-Token hielten, die im Gegenzug für ein Jahr festgeschrieben waren. Richter Glenn gab in seiner Entscheidung im Hinblick auf das Programm zu bedenken:

„Nichts in dieser Bestätigungsanordnung oder dem Insolvenzplan konstituiert eine Feststellung des Gerichts nach dem Wertpapierrecht darüber, ob CEL-Token oder das Earn-Programm Wertpapiere sind.“

Die US-Börsenaufsicht SEC hat zuvor jedoch behauptet, dass vergleichbare Sparprogramme Wertpapiere sind.

NewCo wird das bestehende Mining-Geschäft von Celsius ausbauen. Der ehemalige Krypto-Kreditgeber wird darüber hinaus auch illiquide Vermögenswerte monetarisieren und andere Maßnahmen zur Geschäftsentwicklung durchführen, sofern für diese eine behördliche Genehmigung. erfolgt

NewCo wird von dem Konsortium Fahrenheit verwaltet, das sich aus mehreren Krypto-Experten und -Organisationen zusammensetzt. Eines der Mitglieder des Konsortiums ist die Proof Group, die Medienberichten zufolge auch ein Gebot für FTX abgegeben hat.

Celsius meldete ursprünglich im Juli 2022 Konkurs an. Der ehemalige CEO, Alex Mashinsky, wurde im Juli 2023 wegen Wertpapierbetrugs, Handelsbetrugs und Bankbetrugs verhaftet. Sein Prozess soll im September 2024 stattfinden und er bleibt zunächst gegen eine Kaution von 40 Millionen US-Dollar auf freiem Fuß.

Der ehemalige Chief Revenue Officer von Celsius, Roni Cohen-Pavon, hat sich bereits wegen Betrugs und Kursmanipulation schuldig bekannt und wird am 11. Dezember verurteilt.




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Krypto-Betrug nimmt in Großbritannien um 23 Prozent zu, besonders junge Menschen betroffen

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Lloyds Bank, eine der großen vier Banken in Großbritannien, hat mitgeteilt, dass die Zahl der gemeldeten Krypto-Betrüge im laufenden Jahr gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2022 um 23 % gestiegen ist.

Laut einer Pressemitteilung von Lloyds Bank sind immer mehr Anleger durch eine Welle von Fake-Anzeigen in den sozialen Medien von Krypto-Betrugsversuchen bedroht. Jedes Opfer eines Krypto-Betrugs verliert durchschnittlich 13.115 US-Dollar, was einem Anstieg gegenüber den 8.562 US-Dollar im Vorjahr entspricht. Dies übertrifft zugleich die Verluste aus anderen Betrugskategorien wie Heiratsschwindel oder Verkaufsbetrug.

Auszug aus dem Bericht der Lloyds Bank. Quelle: Lloyds Bank

Dem Bericht zufolge stellen Personen im Alter von 25 bis 34 Jahren ein Viertel aller Opfer von Krypto-Betrug dar und sind damit die am häufigsten betroffene Altersgruppe. Die kriminellen Organisationen, die diese Betrügereien durchführen, passen ihre Strategien stetig an neue Trends an, um mehr Opfer dazu zu bringen, ihr Geld abzudrücken. In letzter Zeit haben sie ihren Fokus vor allem auf jüngere Anleger ausgeweitet, die von dem Reiz des schnellen Reichtums durch den Handel mit Kryptowährungen angezogen werden.

Potenzielle Krypto-Anleger tätigen in der Regel durchschnittlich drei Zahlungen, bevor sie erkennen, dass sie Opfer eines Betrugs geworden sind. Es dauert etwa 100 Tage ab dem Datum der ersten Transaktion, bis sie den Betrug ihrer Bank melden. Leider sind die Gelder zu diesem Zeitpunkt in der Regel nicht mehr zurückzuholen.

Der aktuelle Bericht der Lloyds Bank deckt sich mit den Erkenntnissen eines Coinbase-Berichts über die Kryptobranche, der zu dem Schluss kommt, dass jüngere Amerikaner empfänglicher für unkonventionelle Wege der finanziellen Unabhängigkeit, einschließlich Kryptowährungen, sind als ältere Generationen. Diese Anfälligkeit macht sie allerdings anfällig für Betrüger.

Jüngere Generationen erproben zudem aktiv neue wirtschaftliche Möglichkeiten und legen damit den Grundstein für Wandel und eine Neuausrichtung des Amerikanischen Traums. Wie der Bericht darlegt, sehen sie dabei Technologien wie Kryptowährungen als ein Werkzeug zur Modernisierung des Systems.


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