Stablecoin-Markt verlagert sich von USA ins Ausland: Chainalysis-Bericht

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Die US-Regierung könnte die regulatorische Aufsicht über den Stablecoin-Markt verlieren, so ein neuer Bericht des Blockchain-Forschungsunternehmens Chainalysis.

Stablecoin-Aktivitäten werden zunehmend über Unternehmen abgewickelt, die in den Vereinigten Staaten nicht lizenziert sind, so Chainalysis in seinem neuesten Kryptowährungsbericht für Nordamerika, der am 23. Oktober veröffentlicht wurde.

Nach den Erkenntnissen von Chainalysis hat sich die Mehrheit der Stablecoin-Zuflüsse zu den 50 größten Kryptowährungsdiensten seit dem Frühjahr 2023 von US-lizenzierten Diensten zu nicht in den USA lizenzierten Diensten verlagert.

Im Juni 2023 gingen etwa 55 Prozent der Stablecoin-Zuflüsse zu den 50 größten Diensten an nicht in den USA lizenzierte Börsen, wie es im Bericht heißt.

Anteil der Stablecoin-Zuflüsse bei US-lizenzierten vs. nicht-US-lizenzierten Börsen zwischen Juli 2022 und Juni 2023. Quelle: Chainalysis

Der Bericht legt nahe, dass die US-Regierung zunehmend ihre Fähigkeit verliert, den Stablecoin-Markt zu beaufsichtigen. US-Verbraucher verpassen unterdessen sie Chance, sich mit regulierten Stablecoins zu beschäftigen.

„Obwohl US-amerikanische Unternehmen ursprünglich dazu beigetragen haben, den Stablecoin-Markt zu legitimieren und zu gründen, führen immer mehr Krypto-Nutzer Stablecoin-bezogene Aktivitäten mit Handelsplattformen und Emittenten durch, die ihren Sitz im Ausland haben“, so Chainalysis. Das Unternehmen stellte fest, dass die US-Gesetzgeber noch keine Stablecoin-Regelungen verabschiedet haben, da der Kongress immer noch über entsprechende Gesetzesentwürfe wie den Clarity for Payment Stablecoins Act und den Responsible Financial Innovation Act diskutiert.

Trotz eines Rückgangs der lizenzierten Stablecoin-Aktivitäten in den Vereinigten Staaten hat sich Nordamerika zum größten Kryptowährungsmarkt entwickelt, mit einem geschätzten Zufluss von 1,2 Billionen US-Dollar zwischen Juli 2022 und Juni 2023. Die Region machte 24,4 Prozent des globalen Transaktionsvolumens in diesem Zeitraum aus und schlug damit Mittel-, Nord- und Westeuropa, die laut Chainalysis geschätzt 1 Billion US-Dollar verzeichnet haben.


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Bitcoin (BTC)-Abhebungslimits auf Coinbase? Börse räumt Gerücht aus

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Die Kryptobörse Coinbase hat Gerüchte ausgeräumt, laut denen sie ein Limit von 5.000 US-Dollar pro Woche für Bitcoin (BTC)-Auszahlungen eingeführt habe. Zuvor ist der Beitrag eines Nutzers, der genau das behauptete, in den sozialen Medien viral gegangen.

In einem Post vom 24. Oktober behauptete ein Nutzer auf X (ehemals Twitter), er sei von einer angeblichen Richtlinie betroffen, die seine BTC-Auszahlungen bei Coinbase auf eine Höchstgrenze von 5.000 US-Dollar pro Woche beschränke.

Der Beitrag wurde über 250.000 Mal aufgerufen und erhielt mehr als 420 Retweets und fast 2.000 Likes. Der Beitrag erregte auch die Aufmerksamkeit des Kryptoforschers Chris Blec, der fragte, ob jemand diese Behauptung bestätigen könne.

Ein Sprecher von Coinbase erklärte gegenüber Cointelegraph, diese Behauptungen seien „unzutreffend“. Es gebe keine solche Richtlinie, die Abhebungen beim Verkauf auf Coinbase beschränke.

„Abhebungen auf Coinbase hängen von der Zahlungsmethode ab, die Sie für die Auszahlung verwenden“, so der Sprecher. Er empfahl Nutzern dabei, die offizielle Richtlinie der Kryptobörse zu Kontolimits und Abhebungen durchzulesen.

Die unbegründeten Gerüchte über Auszahlungslimits kamen etwa zur gleichen Zeit auf, als Coinbase kurzzeitig Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Trades hatte.

Laut dem offiziellen Statusseite von Coinbase hatte die Kryptobörse am 23. Oktober gegen 18 Uhr UTC Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Trades.

Weniger als eine Stunde später teilte die Börse in einem Update mit, das Problem sei behoben und das Team überwache die Handelsaktivitäten auf weitere Probleme.

Handel auf Coinbase am 23. Oktober: Fast eine Stunde lang gestört. Quelle: Coinbase

Die Störungen bei Coinbase ereigneten sich inmitten der heftigen Aktivität auf dem gesamten Markt gestern Nacht, als der Kurs von Bitcoin auf bis zu 35.000 US-Dollar anstieg. So hoch ist er seit Mai letzten Jahres nicht mehr geklettert.




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Experte soll Aussagen von FTX-Mitarbeitern widerlegen

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Die Anwälte von Sam Bankman-Fried planen, einen Sachverständigen aufzurufen, der die Aussagen der ehemaligen Geschäftsführerin von Alameda Research Caroline Ellison und anderer Zeugen über das Ausmaß der finanziellen Verbindungen zwischen FTX und der Handelsfirma widerlegen soll.

In einem Brief vom 23. Oktober an den New Yorker Bezirksrichter Lewis Kaplan erklärten die Anwälte von Bankman-Fried, Joseph Pimbley von der Prozessberatungsfirma PF2 Securities würde im Namen des ehemaligen FTX-CEO aussagen.

In dem Schreiben heißt es, Pimbley werde auf der Grundlage von FTX-Datenbankinformationen aussagen, dass die Kreditlinie von Alameda mit FTX zwischen Oktober 2021 und September 2022 „zwischen ca. 1 Milliarde US-Dollar und 3 Milliarden US-Dollar schwankte“ und im Juni 2022 zurückging. Das soll einen klaren Zeitrahmen für die Kreditlinie festlegen.

Pimbley wird auch aussagen, dass die Mehrheit der Guthaben für Nicht-FTX- und Nicht-Alameda-Nutzer in US-Dollar, Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Tether (USDT), und mehr als 75 Prozent der Guthaben von Nicht-FTX- und Alameda-Nutzern „von Konten stammen, bei denen Spot-Margin aktiviert ist, Spot-Margin-Lending aktiviert ist oder die Futures-Aktivitäten aufweisen“, was den Aussagen ehemaliger FTX-Führungskräfte einen Kontext geben könnte.

Auszug aus dem Schreiben über die Zeugenaussagen, über die Pimbley sprechen will. Quelle: CourtListener

Mit der Aussage soll auch eine Aussage von Ellison, FTX-Mitbegründer Gary Wang, dem ehemaligen FTX-Technikchef Nishad Singh und dem ehemaligen FTX-Mitarbeiter Adam Yedidia über die Kreditlinie gekontert werden. Pimbley will Ellisons widersprechen, dass Alameda eine „im Wesentlichen unbegrenzte Kreditilinie für FTX“ hatte. Auch die Aussage von Wang, dass die Firma sich „etwa 3 Milliarden US-Dollar“ geliehen haben soll, will er widerlegen. 

Die 54-seitige Offenlegung von Pimbley enthält verschiedene Tabellen, Auszüge, Charts und Datenbankabfragen aus der Amazon Web Services-Datenbank von FTX, die sich auf die Kreditlinie von FTX mit Alameda zwischen Oktober 2021 und November 2022 beziehen.

Pimbley bekommt einen Stundensatz von 720 US-Dollar plus Spesen für seine Arbeit, aber er sagte, er habe „kein finanzielles Interesse am Ausgang dieses Falles“.

Er war einer von sieben Sachverständigen, die zuvor von Bankman-Frieds Anwaltsteam vorgeschlagen wurden und die von Richter Kaplan von der Aussage ausgeschlossen wurden. Aber er ließ künftige Aussagen zu, wenn sie auf die Aussagen von Zeugen der Staatsanwaltschaft reagieren und ihre Behauptungen präzisieren.


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Kryptoprodukte verzeichnen vierte Woche in Folge Zuflüsse

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Krypto-Investmentprodukte haben nun vier Wochen lang Zuflüsse verzeichnet, während der Markt gespannt auf eine mögliche Zulassung eines Spot-Bitcoin (BTC)-ETF in den Vereinigten Staaten wartet.

Im Bericht des Vermögensverwalters CoinShares vom 23. Oktober heißt es, in der Woche bis zum 20. Oktober seien 66 Millionen US-Dollar in digitale Anlageprodukte geflossen. Damit stieg das verwaltete Vermögen in diesem Bereich auf 33 Milliarden US-Dollar.

Von den Zuflüssen der vergangenen Woche entfielen 55,3 Millionen US-Dollar oder 84 Prozent auf Bitcoin-Investmentprodukte, wodurch sich die Zuflüsse in Bitcoin-Produkte seit Jahresbeginn auf 315 Millionen US-Dollar erhöht haben, wie es weiter hieß.

CoinShares-Forschungsleiter James Butterfill merkte jedoch an, die Zuflüsse der letzten Woche hätten immer noch nicht das Niveau erreicht, das zu Beginn dieses Jahres verzeichnet wurde, als BlackRock erstmals einen Bitcoin-Spot-ETF beantragte.

„Die jüngsten Zuflüsse hängen wahrscheinlich mit der Aufregung im Hinblick auf die Einführung eines Bitcoin-Spot-ETF in den USA zusammen. Im Vergleich zu den ersten Zuflüssen nach der Ankündigung von BlackRock im Juni sind diese allerdings relativ gering.“

Butterfill fügte hinzu, dass im Juni innerhalb von vier Wochen 807 Millionen US-Dollar in den Sektor geflossen seien, und die geringeren Zuflüsse in letzter Zeit „darauf hindeuten, dass die Anleger dieses Mal vorsichtiger sind“.

Zuflüsse nach Vermögenswerten in der Woche bis zum 20. Oktober, Bitcoin und Solana am beliebtesten. Quelle: CoinShares

Derweil verzeichneten Solana (SOL)-Produkte in der vergangenen Woche mit 15,5 Millionen US-Dollar den zweitgrößten Anteil an den Zuflüssen und den größten unter allen Altcoins. Ether (ETH)-Produkte verzeichneten Abflüsse in Höhe von 7,4 Millionen US-Dollar, womit ETH der einzige Altcoin ist, der in der vergangenen Woche Abflüsse verzeichnete.

Das Interesse an einem Spot-Bitcoin-ETF ist am 23. Oktober stark angestiegen, da es „positive Anzeichen“ dafür gibt, dass der ETF von BlackRock einer Zulassung einen Schritt näher kam. Ein US-Berufungsgericht hat der US-Börsenaufsicht SEC zuden angeordnet, den Spot-Bitcoin-ETF-Antrag von Grayscale erneut zu prüfen.

Die Maßnahmen lösten eine Bitcoin-Rallye aus, die dazu führte, dass der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden um 14 Prozent zulegte und erstmals seit Mai 2022 kurzzeitig auf über 34.000 US-Dollar schoss.

Der Sprung führte laut CoinGlass-Daten in den letzten 24 Stunden zu Bitcoin-Short-Liquidationen im Wert von über 193 Millionen US-Dollar.




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Bloomberg-Analyst spricht über potenzielle Zulassung

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Der von der Investmentfirma BlackRock vorgeschlagene Spot-Bitcoin-ETF namens iShares wurde bei der Depository Trust & Clearing Corporation (DTCC) notiert. Das deutet auf eine mögliche Genehmigung durch die US-Börsenaufsicht SEC hin.

In einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) vom 23. Oktober erklärte Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, die DTCC-Notierung sei „Teil des Prozesses“, einen Krypto-ETF auf den Markt zu bringen. Der iShares Spot Bitcoin (BTC)-ETF hat das Tickersymbol von IBTC für eine mögliche Notierung an der Nasdaq-Börse angegeben. Die Börse hat die Notierung und den Handel von Anteilen des Anlagevehikels im Juni beantragt.

„Das ist der erste Spot-ETF, der bei der DTCC notiert ist, die anderen sind (noch) nicht dabei“, so Balchunas. „BlackRock ist bei dieser Logistik (Seeding, Ticker, DTCC), die in der Regel kurz vor der Auflegung erfolgt, führend. Es ist schwer, das nicht als Signal zu sehen, dass die Zulassung sicher/unmittelbar bevorsteht.“

Balchunas spekulierte, dass der Investmentriese BlackRock möglicherweise bereits grünes Licht für die Börsennotierung des ETF von der SEC erhalten hat oder „alles vorbereitet, weil er damit rechnet“. Nach dem Datum des Antrags von BlackRock hat die SEC bis zum 10. Januar 2024 Zeit, um eine endgültige Entscheidung über die Genehmigung oder Ablehnung des ETF zu treffen.

Wenn der Antrag von BlackRock genehmigt wird, könnte das dazu führen, dass sich die Schleusen für eine Reihe von Krypto-ETFs öffnen, die derzeit von der SEC geprüft werden. Darunter sind etwa die ETFs von ARK Investment, Fidelity und Valkyrie. Bislang hat die SEC noch keinen Antrag auf Notierung eines Bitcoin- oder Ether-Spotfonds (ETH) an einer US-Börse genehmigt, hat aber im Oktober 2021 Bitcoin-Futures-ETFs zugelassen.

Dieser Nachricht ging ein Mandat des zuständigen US-Berufungsgerichts zur Durchsetzung einer Entscheidung vom 29. August voraus, wonach die SEC einen Antrag von Grayscale Investments auf einen Spot-BTC-ETF prüfen müsse. Grayscale hat bei der SEC eine Registrierungserklärung eingereicht, um Anteile seines Bitcoin-Trusts am 19. Oktober an der New Yorker Börse Arca unter dem Tickersymbol GBTC zu notieren.




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Bitcoin (BTC) schießt auf 35.000 US-Dollar: ETF-Euphorie wächst

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Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat zum ersten Mal seit Mai 2022 die Marke von 35.000 US-Dollar durchbrochen und damit in den letzten 24 Stunden einen enormen Anstieg verzeichnet.

Der Bitcoin-Kurs ist am 23. Oktober plötzlich in die Höhe geschossen. BTC ist dabei um mehr als 10 Prozent von 31.000 US-Dollar auf über 34.000 US-Dollar gestiegen.

Nicht einmal zwei Stunden nach dem Durchbruch über die Marke von 34.000 US-Dollar erreichte Bitcoin laut Daten von TradingView 35.300 US-Dollar. Aktuell liegt Bitcoin bei etwa 34.550 US-Dollar.

Weekly digital asset investment inflows. Source: CoinShares

Der plötzliche Anstieg bei Bitcoin ging mit einer erneuten starken Aufmerksamkeit im Zusammenhang mit den bevorstehenden Zulassungen von Spot-ETFs und einem deutlichen Anstieg des gesamten Handelsvolumens auf den Spotmärkten einher.

Auch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem von BlackRock vorgeschlagenen Bitcoin-Spot-ETF haben zu dem Anstieg beigetragen.

Am 23. Oktober erklärte der Analyst Scott Johnson in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter), es gebe zwei neue Informationen, die darauf hindeuten könnten, dass die Genehmigung eines Bitcoin-Spot-ETFs für den Investmentriesen näher rückt.

Johnson wies darauf hin, dass BlackRock sich eine sogenannte „CUSIP“-Lizenz gesichert habe und möglicherweise schon in diesem Monat mit dem „Seeding“ für seinen Spot-ETF mit Bargeld beginne. Seeding bedeutet, dass Geld investiert wird, um die für den ETF nötigen BTC zu kaufen.

Der leitende Bloomberg ETF-Analyst Eric Balchunas antwortete auf den Beitrag und erklärte, das „Seeding“ eines ETFs umfasse „normalerweise nicht viel Geld“ und reiche gerade aus, um einen ETF auf den Weg zu bringen. Er räumte jedoch ein, dass das insgesamt ein gutes Zeichen sei und „ein weiterer Schritt im Auflegungsprozess“ sei.

Der plötzliche Anstieg ging auch mit einem deutlichen Anstieg des Bitcoin-Spothandelsvolumens einher. Das Spot-Handelsvolumen lag in den letzten 24 Stunden bei mehr als 35 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 241 Prozent entspricht, wie Daten von CoinMarketCap zeigen.

Bitcoin verzeichnete dabei den größten Impuls, doch die allgemein gute Stimmung schwappte auch auf Altcoins über, wobei Ether (ETH) um 7 Prozent zulegte und Solanas SOL (SOL) um 11 Prozent. Darüber hinaus stieg Dogecoin (DOGE) um 8 Prozent und Cardano (ADA) um 5 Prozent.

Krypto-Kommentatoren und Mitglieder der Community waren angesichts der plötzlichen Bewegung sprachlos. Der unabhängige Journalist Autism Capital fragte etwa: „Was zum Teufel ist gerade passiert?“

Bereits vorher signalisierten einige Metriken ein günstiges Umfeld für das plötzliche Wachstum bei Kryptowährungen. Daten von CoinShares zeigen, dass digitale Vermögenswertinvestmentprodukte die vierte Woche in Folge Zuflüsse verzeichneten.

Zuflüsse bei digitalen Investmentprodukten, Wochenübersicht. Quelle: CoinShares




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Thailand verzögert Ausgabe von digitaler Wallet: Kritiker fordern Untersuchung

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Thailands geplantes Projekt um eine digitale Wallet, bei dem Bürgern über 16 Jahren umgerechnet 274 US-Dollar ausgezahlt werden soll, wurde verschoben. Kritiker fordern eine Untersuchung durch die Wahlkommission des Landes.

Wie die Bangkok Post berichtete, gab Thailands stellvertretender Finanzminister Julapun Amornvivat bekannt, dass die für Februar 2024 geplante Einführung einer neuen digitalen Wallet verschoben wurde, um mehr Zeit für die Entwicklung des Systems zu haben.

Die thailändische Regierung will über die Wallet 10.000 Baht an berechtigte Bürger ausgeben, um so die lokale Wirtschaft anzukurbeln.

In einer Erklärung von Amornvivat hieß es, dass die Regierung mehr Zeit benötige, um die Sicherheit des Systems hinter der digitalen Wallet zu gewährleisten. Gleichzeitig bekräftigte er, dass die Einführung immer noch im ersten Quartal 2024 erfolgen werde.

Das zuständige Unterkomitee für das Programm berät derzeit noch darüber, wo die Mittel für das Programm herkommen sollen. Die Kosten für die digitale Wallet der Pheu Thai Partei werden auf 548 Milliarden Baht (umgerechnet 15 Milliarden US-Dollar) geschätzt.

Die Regierung hat zuvor prognostiziert, dass die Initiative das Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr um 5 Prozent ankurbeln würde. Amornvivat glaubt auch, dass die Steuereinnahmen aus der gesteigerten Wirtschaftstätigkeit einen Teil der Kosten des Programms finanzieren würden.

Die ehemalige thailändische Senatorin Rosana Tositrakul hat das Projekt öffentlich kritisiert und hat inzwischen die Wahlkommission aufgefordert, die Rechtmäßigkeit des vorgeschlagenen Programms zu prüfen.

Da die thailändische Regierung in Erwägung zieht, den Staatshaushalt zur Finanzierung der digitalen Wallet zu verwenden, stellt der Mangel an Finanzmitteln und die mögliche Aufnahme von Schulden zur Finanzierung der Initiative laut Tositrakul die Rechtmäßigkeit des Vorhabens in Frage.


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SEC hat 3 bis 14 Prozent Erfolgschance bei Ripple-Berufung

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Die US-Börsenaufsichtsbehörde hat nach Ansicht des Anwalts Bill Morgan, der den Prozess beobachtet, nur sehr geringe Chancen, ihre Berufung gegen Ripple in dem laufenden Verfahren zu gewinnen.

Morgan erklärte in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter), es gebe keinen offensichtlichen Berufungsfehler, außer in „Ripples Gunsten in Bezug auf ODL-Verkäufe, die nicht mindestens zwei Punkte des Howey-Tests erfüllen“. Er fügte hinzu, es bestehe eine sehr geringe Chance von etwa 3 Prozent für den Erfolg der SEC, eine Berufung gegen Ripple zu bekommen.

Morgans Vorhersage stützt sich auf eine Statistik von Jeremy Hogan, einem prominenten Anwalt, der Regierungsdaten über die Erfolgsquote von Berufungen bei verschiedenen Arten von Rechtsstreitigkeiten veröffentlicht hat. Den Daten zufolge hat die SEC eine Chance von 14,2 Prozent, die Berufung gegen Ripple zu gewinnen.

Die SEC führte drei Jahre lang einen langwierigen Rechtsstreit gegen Ripple, bis eine Richterin entschied, dass der Verkauf von XRP an Kryptobörsen nicht gegen das Wertpapierrecht verstößt. Das Urteil war ein großer Sieg für Ripple, das aufgrund dieses Prozesses gegen die SEC in den USA einen großen Teil seines Geschäfts verlor, da die großen Kryptobörsen XRP (XRP) denotierten.

Die SEC verlor auch ein Berufungsverfahren gegen das Urteil. Richterin Analisa Torres hat am 4. Oktober entschieden, dass die Wertpapieraufsichtsbehörde ihrer Beweislast nicht nachgekommen ist, warum es eine Berufung geben sollte.

Am 19. Oktober hat die SEC die Klage gegen Ripple-CEO Brad Garlinghouse und den Vorstandsvorsitzenden Chris Larsen fallen lassen und damit einen weiteren wichtigen Sieg für Ripple und seine Führungskräfte errungen.

Ripple-Chefsyndikus Stuart Alderoty bezeichnete den Schritt der SEC als „Kapitulation“. Ripple sprach in seiner offiziellen Erklärung von einer „erstaunlichen Kapitulation“ der SEC.

Morgan wies darauf hin, dass die SEC den Rest des Falles fallen gelassen hat, so dass es im nächsten Jahr keine Verhandlung geben wird. Er sagte voraus, dass das Gericht ein „endgültiges Urteil (wahrscheinlich) irgendwann im nächsten Jahr“ fällen werde.




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Bitcoin (BTC) erreicht Dreimonatshoch: Krypto-Händler mahnen zu Vorsicht

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Bitcoin (BTC) erreichte am 23. Oktober den höchsten Stand seit drei Monaten. Asiatische Händler haben für diesen starken Anstieg gesorgt.

BTC/USD 1-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Bitcoin-Bullen vor heftigem BTC-Widerstand

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass der BTC-Kurs an Fahrt aufnahm und auf Bitstamp 30.944 US-Dollar erreichte.

Zum ersten Mal seit dem Sommer hat Bitcoin damit einen Wochenschluss über der Marke von 30.000 US-Dollar erreicht. Dabei stieß er auf mehrere wichtige, langfristige Widerstände, wie etwa das Hoch von 2023, das derzeit bei 31.800 US-Dollar liegt.

„Bitcoin ist zum dritten Mal innerhalb von 6 Monaten an einem wichtigen Widerstand angekommen“, so der bekannte Händler Jelle in einem X-Post.

„Jetzt sollte man vorsichtig sein, aber ich glaube nicht, dass man hier bärisch sein sollte, nur weil wir den Widerstand erreichen. Das Niveau wird letztendlich nachgeben und die Bewegung wird explosiv sein. Tick… Tock…“

BTC/USD annotated chart. Quelle: Jelle/X

Analyst Matthew Hyland meinte, dass es bei Bitcoin zu einem weiteren Anstieg kommen könnte, da der Markt Ähnlichkeiten mit der Situation kurz vor dem Jahreshoch aufweise.

Nach dem Geschehen an den Börsen hat Händler Skew angemerkt, dass Short-Squeezes im Gange seien.

„Kurs testet erneut wichtigen HTF-Widerstand“, wie es auf X hieß.

„Wenn der Kurs jedoch wieder zurückgeht, werden wir nach Fortsetzungssignalen im Bereich zwischen 29.500 US-Dollar und 28.700 US-Dollar Ausschau halten.“

BTC/USD, kommentierter Chart. Quelle: Skew/X

Altcoins erholen sich leicht

Das Marktforschungsunternehmen Santiment hat auch Zuwächse für einige Altcoins beobachtet.

Altcoins stiegen gemeinsam mit Bitcoin. Bei den letzten Anstiegen auf 30.000 US-Dollar war das jedoch nicht der Fall.




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Worldcoin bezahlt Orb-Betreiber ab November nicht mehr mit USDC

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Worldcoin will seine Orb Operators, die Belohnungen für Iris-Scans bekommen, mit seinem eigenen Worldcoin (WLD) Token bezahlen. Der USD Coin (USDC), der bisher für diese Bezahlungen verwendet wurde, soll bereits im nächsten Monat abgelöst werden.

Laut einer Ankündigung vom 22. Oktober heißt es von Worldcoin, dass die Orb-Betreiber, die als „unabhängige Ökosystemteilnehmer“ beschrieben werden, die die Iris von Leuten scannen und diesen dafür WLD-Token geben, ab November nicht mehr in USDC bezahlt werden. Die Änderung betrifft die meisten Regionen.

Worldcoin sagte, die Bezahlung der Orb-Betreiber in WLD passiere im Rahmen einer „Übergangsphase“ nach dem offiziellen Start des Projekts am 24. Juli. Am 10. Oktober lancierte die Worldcoin Foundation ein Pilotprogramm, bei dem ausgewählte Betreiber mit WLD-Token bezahlt werden.

„Im November 2023 erwartet die Worldcoin Foundation, dass der Übergang abgeschlossen sein wird, so dass alle Betreiber in Zukunft WLD erhalten.“

In dem Blogpost weist Worldcoin auch darauf hin, dass die Worldcoin-Token derzeit nicht für Personen oder Unternehmen in den Vereinigten Staaten sowie in „bestimmten anderen Regionen“ verfügbar seien.

Aus Daten des offiziellem Dune Analytics Dashboard von Worldcoin geht hervor, dass das Angebot des WLD-Tokens von etwa 100 Millionen zum Zeitpunkt der Einführung auf derzeit knapp 134 Millionen gestiegen ist.

Aktuelles Umlaufangebot von Worldcoin (WLD)-Token. Quelle: Dune Analytics

Von den bisher ausgegebenen rund 134 Millionen WLD-Token wurden 100 Millionen als Darlehen an Market Maker verteilt, während die restlichen 34 Millionen an Orb-Betreiber und neue Nutzer in Form von sogenannten „Free User Grants“ ausgegeben wurden.

Nach Angaben von Worldcoin haben insgesamt fünf Market-Maker die Darlehen über 100 Millionen WLD erhalten, die am 24. Oktober 2023 auslaufen sollten. Worldcoin teilte jedoch mit, dass das Projekt die Frist für diese Darlehen bis zum 15. Dezember mit einem reduzierten Betrag von 75 Mio. WLD verlängern werde.

„Die Market Maker werden die verbleibenden 25 Millionen, wie in der Vereinbarung vorgesehen, zurückgeben oder alternativ ganz oder teilweise kaufen“, wie es in einer Mitteilung hieß.

Der Kurs des WLD-Token hat sich in den letzten Wochen nach einem etwas längeren Einbruch nach der Markteinführung wieder leicht erholt.

WLD erreichte am 27. Juli ein Allzeithoch von 2,65 US-Dollar und fiel daraufhin um 63 Prozent. Am 13. September erreichte er einen Tiefstand von 0,97 US-Dollar. Laut Daten von TradingView liegt der Kurs derzeit bei 1,64 US-Dollar.

Worldcoin erreichte Ende Juli sein Allzeithoch und fiel dann auf 0,97 US-Dollar. Quelle: TradingView


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