Spanische Zentralbank spricht sich für digitalen Euro aus, betont Vorteile

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Die Banco de España, die spanische Zentralbank, stimmt in den Chor der europäischen Bankinstitute in, die ihre Kunden auf die potenziellen Vorteile eines digitalen Euro vorbereiten. Die Zentralbank veröffentlichte am 19. Oktober einen kurzen Text, in dem sie die Art und den Nutzen der potenziellen Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) der Europäischen Union (EU) erläutert.

Die Bank behauptet darin zunächst, dass das physische Bargeld „nicht alle Vorteile der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft ausschöpfen kann“. Der digitale Euro soll deshalb den elektronischen Zahlungsverkehr zu einem wichtigen Bestandteil des Finanzsystems machen.

Die Autoren heben des Weiteren die Möglichkeit von Offline-Zahlungen mit dem digitalen Euro hervor und betonen, dass der Datenschutz hierbei dem von Bargeld entspricht. Sie geben auch zu bedenken, dass die Daten der Nutzer in der Online-Form weiterhin nur für ihre Finanzinstitute und nicht für den CBDC-Infrastrukturanbieter, das Eurosystem, sichtbar wären.

Laut dem im Text veröffentlichten Projektkalender wird die derzeitige „Vorbereitungsphase“, die am 18. Oktober begann, bis 2025 abgeschlossen sein. Eine endgültige Entscheidung über die Erteilung eines EU-weiten CBDC steht jedoch noch aus.

Auch die finnische Zentralbank äußerte sich kürzlich positiv über den digitalen Euro. Vorstandsmitglied Tuomas Välimäki bezeichnete diesen als „das aktuellste Projekt“ im europäischen Zahlungsverkehrssektor.

Am 25. Oktober hat die Europäische Zentralbank (EZB) einen Link zu einer Seite mit grundlegenden Informationen über den digitalen Euro veröffentlicht. Er verspricht ein „einfacheres Leben“ und ein „stärkeres Europa“.

Anfang Oktober kündigte der EZB-Rat den Beginn der „Vorbereitungsphase“ für das Projekt Digitaler Euro an. Diese wird zwei Jahre dauern und sich auf die Festlegung von Regeln für die digitale Währung und die Auswahl möglicher Emittenten konzentrieren.




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Sam Bankman-Fried (SBF) wird in seinem Strafverfahren selbst aussagen

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Der ehemalige FTX-CEO Sam „SBF“ Bankman-Fried wird im Rahmen seiner Verteidigung selbst aussagen, wie sein Anwalt Mark Cohen bekanntgibt.

In einer Telefonkonferenz zwischen den Anwälten von SBF, der Staatsanwaltschaft und Richter Lewis Kaplan am 25. Oktober kündigte Cohen entsprechend an, dass sein Team nach Abschluss der Beweisführung der Staatsanwaltschaft am 26. Oktober plane, drei Zeugen sowie Bankman-Fried in den Zeugenstand zu rufen. Richter Kaplan bestätigte dahingehend, er würde den Fall am 26. Oktober „ununterbrochen durchlaufen“ lassen, also direkt vom letzten Zeugen der Staatsanwaltschaft zum ersten Zeugen der Verteidigung übergehen.

Laut Cohen wird die Verteidigung voraussichtlich nicht mehr als drei Tage benötigen, um die drei potenziellen Zeugen zu befragen, darunter ein auf den Bahamas ansässiger Rechtsanwalt, Joseph Pimbley von der Prozessberatungsfirma PF2 Securities und eine Person, die zu den ehemaligen FTX-Mitarbeitern aussagen soll. Nach Kaplans Schätzung könnte dieser Teil der Verteidigung „vielleicht eine Stunde“ dauern, ohne die Aussage von SBF.

Es wird erwartet, dass die US-Staatsanwaltschaft ihren Fall gegen SBF am Morgen des 26. Oktobers abschließen wird, während die Verteidiger wahrscheinlich erst am nächsten Tag fertig werden. Die Staatsanwälte fügten hinzu, sie seien sich noch nicht sicher, ob je nach Bankman-Frieds Aussage Gegenzeugen erforderlich sein würden. Die Schlussplädoyers könnten bereits vor dem 31. Oktober gehalten werden.

Kaplan warf zusätzlich die Frage auf, ob das Gericht ein Sonderurteil in diesem Fall in Betracht ziehen würde. Dabei handelt es sich um ein Szenario, in dem „die Geschworenen ihre Feststellungen zu Sachfragen in dem Fall treffen, ohne notwendigerweise zu urteilen, welche Partei gewinnt“, wie das Legal Information Institute der Cornell Law School erklärt.

„Die Staatsanwaltschaft hat einen einzigen Anklagepunkt wegen Betrugs im Zusammenhang mit Kunden, und die Theorie dahinter ist, dass der Angeklagte [SBF] falsche Zusicherungen gemacht hat und in einer Vertrauensbeziehung zu den Einlegern stand und deren Geld genommen hat“, wie der stellvertretende US-Staatsanwalt Nicolas Roos in diesem Kontext ausführte. Dem fügte er an: „Ich denke, dass es sicherlich ein verbindendes Element gibt, da die falschen Zusicherungen bei den Opfern des Verbrechens den Eindruck von Vertrauen und Zuversicht erweckten.“

Die mögliche Aussage von Bankman-Fried würde auf die Aussagen ehemaliger FTX- und Alameda-Führungskräfte folgen, darunter Caroline Ellison, Gary Wang und Nishad Singh, die alle im Zeugenstand zugaben, Straftaten begangen zu haben – häufig wohl auf Anweisung von SBF. In der Strafsache wird SBF vorgeworfen, dafür verantwortlich zu sein, dass Alameda FTX-Gelder von Kunden ohne deren Wissen verwendet hat.

Es ist unklar, welche Informationen Bankman-Fried den Geschworenen zur Verfügung stellen könnte, die die Darstellung der anderen Zeugen widerlegen würden, die bisher vorgebracht wurden. Der Prozess ist seit dem 19. Oktober unterbrochen, soll aber am 26. Oktober fortgesetzt werden.




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Niveau zuletzt bei Bitcoin (BTC) Allzeithoch erreicht

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Die Stimmung auf dem Bitcoin (BTC)-Markt ist laut dem Crypto Fear & Greed Index auf ein Niveau zurückgekehrt, das seit Mitte November 2021 nicht mehr erreicht wurde, als der Kurs über die Marke von 69.000 US-Dollar stieg.

Der Index liegt nun bei 72 von 100 Punkten und damit bei „Gier“. Das entspricht einem Anstieg um sechs Punkte gegenüber dem 24. Oktober und ein Sprung um 16 Punkte gegenüber dem dem 18. Oktober, wo er noch „neutral“ war.

Die bullische Marktstimmung ist auf die Aufregung um den Spot-Bitcoin-ETF von BlackRock zurückzuführen.

Am 24. Oktober verzeichnete Bitcoin die größte Tagesrallye seit über einem Jahr und verzeichnete ein Plus von 14 Prozent, als der Kurs kurzzeitig über 35.000 US-Dollar stieg.

Crypto Fear & Greed Index. Quelle: Alternative.me

Der Index sammelt und gewichtet Daten aus sechs Marktkennzahlen: Volatilität (25 Prozent), Marktmomentum und -volumen (25 Prozent), soziale Medien (15 Prozent), Umfragen (15 Prozent), Bitcoin-Dominanz (10 Prozent) und Trends (10 Prozent). Damit bewertet er täglich die Marktstimmung.

Am 14. November 2021 erreichte der Index das letzte Mal einen Wert von 72, nur vier Tage, nachdem BTC am 10. November 2021 sein Allzeithoch von 69.044 US-Dollar erreicht hatte, wie aus Daten von CoinGecko hervorgeht.

Der Index verzeichnete am 16. Juni 2022 seinen bisher niedrigsten Wert von 7, nachdem das Terra-Ökosystem zusammenbrach.

Crypto Fear & Greed Index seit Februar 2018. Quelle: Alternative.me

Die Folgen des Terra-Zusammenbruchs lösten einen heftigen Kurseinbruch auf dem gesamten Kryptomarkt aus. Der Hedgefonds Three Arrows Capital und Krypto-Kreditgeber Voyager Digital waren unter den zahlreichen betroffenen Unternehmen, die daraufhin Insolvenz anmelden mussten.

Im Zuge der Begeisterung im Hinblick auf Spot-ETFs hat die Krypto-Investmentfirma Galaxy Digital vorausgesagt, der Bitcoin-Kurs könnte im ersten Jahr nach der erfolgreichen Zulassung um mehr als 74 Prozent steigen.


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Behörde nicht für Krypto zuständig?

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Die US-Wertpapieraufsicht SEC habe ihre Befugnisse überschritten, als sie die von Coinbase notierten Kryptowährungen als Wertpapiere einstufte, wie die Börse nun behauptet. Sie versucht weiter, eine Klage der Wertpapieraufsichtsbehörde abweisen zu lassen.

In einem Dokument vom 24. Oktober kritisiert Coinbase die SEC und behauptet, ihre Definition von Wertpapieren sei zu weit gefasst. Die Börse sagt zudem, dass die von der Börse notierten Kryptowährungen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Aufsichtsbehörde fallen würden.

„Die Befugnis der SEC ist auf Wertpapiergeschäfte beschränkt. Nicht jede Kapitalbeteiligung mit der Erwartung eines Gewinns ist ein Wertpapier und Trades über Coinbase sind nur dann Wertpapiertransaktionen, wenn es sich um ‚Investitionsverträge‘ handelt. Das ist bei den hier betreffenden Transaktionen nicht der Fall.“

Coinbase behauptete, die SEC habe eine „radikale Ausweitung ihrer eigenen Befugnisse“ vorgenommen und beanspruche die Zuständigkeit „für im Wesentlichen alle Anlagetätigkeiten“ für sich. Dazu ist nach der „Major Questions Doctrine“ jedoch nur der Kongress berechtigt.

In einem X-Post vom 24. Oktober bekräftigte der Leiter der Rechtsabteilung von Coinbase Paul Grewal genau diese Ansicht nochmals und sagte, die Definitionen der SEC hätten „überhaupt keine einschränkende Funktion“.

Coinbase reagierte damit auf die Erwiderung der SEC vom 3. Oktober, in der die Behörde das Gericht aufforderte, den Antrag von Coinbase auf Abweisung der Klage abzulehnen. Sie bekräftigte, dass verschiedene von Coinbase aufgeführte Kryptowährungen Anlageverträge im Sinne des Howey-Tests seien.

Die SEC hat Coinbase am 6. Juni verklagt und behauptet, die Börse habe gegen die US-Wertpapiergesetze verstoßen, indem sie mehrere Token, die die Behörde als Wertpapiere betrachtet, notiert und nicht bei der Aufsichtsbehörde registriert hat.

Coinbase reichte am 29. Juni einen Antrag auf Abweisung ein und begründete das damit, dass die SEC ihre Macht missbrauche und die Rechte von Coinbase auf ein ordnungsgemäßes Verfahren verletze.

Richterin Katherine Polk Failla, die den Fall leitet, kann Coinbase und die SEC auffordern, zu einer mündlichen Verhandlung vor Gericht zu erscheinen und dann ein Urteil fällen.




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Bitcoin (BTC)-Anstieg um 74 Prozent? Galaxy liefert Prognose für erstes Jahr nach Spot-ETF-Einführung

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Der Bitcoin (BTC)-Kurs wird nach Schätzungen des Krypto-Investmentunternehmens Galaxy Digital im ersten Jahr nach der Einführung von Bitcoin-Spot-ETFs in den Vereinigten Staaten um 74,1 Prozent steigen.

In einem Blogbeitrag vom 24. Oktober schätzte Charles Yu, Research Associate bei Galaxy Digital, die Größe des gesamten Marktes für Bitcoin-ETFs auf 14,4 Billionen US-Dollar im ersten Jahr nach der Einführung. Die 74 Prozent ermittelte er, indem er die potenziellen Preisauswirkungen von Mittelzuflüssen zu Bitcoin-ETF-Produkten anhand der Erfahrungen mit Gold-ETFs bewertete.

Nach Yus Schätzungen würde der Bitcoin-Kurs im ersten Monat nach der Einführung eines ETFs um 6,2 Prozent steigen und bis zum 12. Monat einen stetigen Abwärtstrend aufweisen wird, wo es nur noch einen monatlichen Anstieg von 3,7 Prozent geben werde.

Spot-Bitcoin-ETF, geschätzte Zuflüsse nach Monat und Auswirkung auf den Bitcoin-Kurs. Quelle: Galaxy Digital Research

Yu hat hier Bitcoin-Kursdaten vom 30. September verwendet, aber ein Anstieg des aktuellen Bitcoin-Kurses um 74,1 Prozent würde bedeuten, dass der Kurs auf 59.200 US-Dollar ansteigen würde.

Markus Thielen, Leiter der Forschungsabteilung des Finanzdienstleisters Matrixport, kam in einem Beitrag vom 19. Oktober zu einer ähnlichen Zahl und schätzte, dass Bitcoin auf 42.000 bis 56.000 US-Dollar steigen könnte, wenn der Antrag von BlackRock auf einen Bitcoin-ETF genehmigt wird.

Yu prognostiziert, dass die Größe des US-amerikanischen Bitcoin-ETF-Marktes im zweiten Jahr nach der Einführung 26,5 Billionen US-Dollar und im dritten Jahr 39,6 Billionen US-Dollar erreichen werde.

Schätzungen zur Größe des Bitcoin-ETF-Marktes in den ersten drei Jahren. Quelle: Galaxy Digital Research

Yu räumte ein, dass eine Verzögerung oder Ablehnung der Bitcoin-Spot-ETFs seine Prognose beeinflussen würde.

Jedoch sagte er, die Schätzungen seien dennoch konservativ und berücksichtigten nicht die „Effekte zweiter Ordnung“, die mit einer Zulassung eines Spot-Bitcoin-ETF einhergehen.

„In naher Zukunft erwarten wir, dass andere globale/internationale Märkte den USA im Hinblick auf die Zulassung und dem Angebot ähnlicher Bitcoin-ETFs für eine breitere Anlegergruppe folgen werden“, so Yu.

Er fügte hinzu, dass „2024 ein großes Jahr für Bitcoin“ werden könnte. Dabei verwies er auf die ETF-Zuflüsse, das Bitcoin Halving im April 2024 und „die Möglichkeit, dass der Leitzins seinen Höhepunkt erreicht hat oder in naher Zukunft erreichen wird“.


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Euroclear führt digitalen Wertpapieremissionsdienst ein: Weltbank-Anleihe abgewickelt

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Euroclear hat einen digitalen Wertpapieremissionsdienst eingeführt und eine digitale Weltbankanleihe im Wert von 100 Millionen Euro abgewickelt. Das ist der erste Schritt der digitalen Infrastrukturstrategie des in Brüssel ansässigen Unternehmens, wie es von der Firma hieß.

Die dreijährige Anleihe, die als „Digital Native Note“ bezeichnet wird, wurde von der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, dem Kreditgeber der Weltbank, begeben, um Mittel für nachhaltige Entwicklung zu beschaffen. Sie wurde an der Luxemburger Börse notiert und am 23. Oktober abgeschlossen.

Die digitale Infrastruktur von Euroclear ist mit der traditionellen Plattform für Sekundärgeschäfte verbunden und entspricht der Verordnung der Europäischen Union über Zentralverwahrer (Central Securities Depositories Regulation). Sie arbeitet mit der Corda-Blockchain-Technologie von R3. Anshula Kant, Managing Director und Chief Financial Officer der Worldbank Group, sagte dazu:

„Auf den Kapitalmärkten ist ein Übergang zur Digitalisierung im Gange. Der neue Service von Euroclear bietet Emittenten und Anlegern die Möglichkeit, einen weiteren Schritt auf diesem Weg zu gehen.“

Die Emission wurde nach englischem Recht abgewickelt. Citi Issuer Services fungierte als Emissions- und Zahlstelle, TD Securities als Emittent.

Euroclear ist einer der größten Wertpapierabwickler der Welt und folgt damit dem Beispiel von vielen anderen Unternehmen. Die Weltbank gab 2018 die weltweit erste digitale Anleihe aus. Allein in diesem Jahr wurden digitalisierte Anleihen in Hongkong in Hongkong-Dollar und in chinesischen Yuan ausgegeben. Die Luxemburger Börse registrierte im Juni ihre erste digitale Anleihe, die auf schwedische Kronen lautete.

Die Tel Aviv Stock Exchange hat im Juni einen Konzeptnachweis für die Tokenisierung von Anleihen abgeschlossen. DTCC, ein weiteres großes Abwicklungsunternehmen, gab am 19. Oktober die Übernahme digitalen Infrastrukturentwicklers Securrency bekannt. Damit will der Abwickler „in eine führende Position kommen, um den Wert digitaler Vermögenswerte zu entfalten“.




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BlockFi aus der Insolvenz raus: Wallet-Auszahlungen wieder möglich

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Die Krypto-Kreditplattform BlockFi hat seine Insolvenz überwunden und ist bereit, einigen Gläubigern ihr Geld zurückzuzahlen, wie aus einem Blogbeitrag vom 24. Oktober hervorgeht. Abhebungen „sind derzeit für fast alle Wallet-Kunden verfügbar“, wie es in dem Beitrag hieß. Dazu wurde auch erklärt, dass Kunden beim BlockFi Interest Account (BIA) und Loan Anfang 2024 einige Vermögenswerte abheben werden können.

Dass BlockFi aus der Insolvenz herauskommt, bedeutet, dass das Unternehmen nun versuchen kann, Vermögenswerte von anderen Firmen zurückzuerhalten, die ihm Geld schulden. Dazu gehören insolvente Krypto-Plattformen wie Three Arrows Capital (auch bekannt als „3AC“) und FTX. Das Unternehmen kann unterdessen weiterhin Vermögenswerte an seine Gläubiger verteilen und Forderungen bearbeiten.

Das Team hat Wallet-Kunden mit Vermögenswerten auf BlockFi angewiesen, sich in die App einzuloggen und einen Abhebungsantrag zu stellen, damit das Team die Abhebung bearbeiten kann. Die BIA- und Loan-Kunden können laut BlockFi mit den ersten Ausschüttungen gemäß dem Insolvenzplan rechnen. Das Unternehmen erwartet, dass die ersten Ausschüttungen Anfang 2024 erfolgen werden. Danach werden weitere Ausschüttungen erfolgen, wobei die Höhe der Ausschüttung unter anderem vom Erfolg von BlockFi im FTX-Insolvenzverfahren abhängt.

BlockFi war eine Krypto-Kreditplattform, die erstmals Mitte 2022 in Liquiditätsprobleme geriet, als der Stablecoin von Terra zusammenbrach. Damals rettete FTX die Plattform mit einer Kreditlinie in Höhe von 400 Millionen US-Dollar. FTX ging dann im November selbst insolvent und mit ihm auch BlockFi. Am 17. August ordnete ein US-Gericht an, dass BlockFi den US-Wallet-Kunden Geld zurückzahlen darf, da ein Plan zur Einstellung des Betriebs und zur Rückzahlung an die Gläubiger vom Konkursgericht genehmigt wurde. Allerdings erlaubte das Gericht den US-Kunden zu diesem Zeitpunkt keine Auszahlung. Die aktuellen BlockFi-Wallet-FAQs wurde nun aktualisiert und besagen, dass internationale Nutzer jetzt Auszahlungen machen können.




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Verschwindet und erscheint erneut auf DTCC-Webseite

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Der Ticker für BlackRocks börsengehandelten Bitcoin (BTC)-Spotfonds IBTC ist auf der Webseite der Depository Trust and Clearing Corporation (DTCC) wieder aufgetaucht, nachdem er für einige Stunden verschwunden war.

Der Bitcoin-Kurs erreichte neue Jahreshöchststände, nachdem IBTC am 23. Oktober überraschend auf der Webseite auftauchte. Die Märkte reagierten auf dieses Zeichen einer womöglich baldigen Zulassung des ETFs mit heftiger Aufregung.

Als der Ticker ein paar Stunden später von der Webseite verschwand, brach der Bitcoin-Kurs um fast 3 Prozent ein, was darauf hindeutet, dass diese Aktivität auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem ETF zurückzuführen sind.

BlackRocks iShares IBTC ETF erneut auf der DTCC-Seite. Quelle: DTCC

Der Bloomberg ETF-Analyst Eric Balchunas wies darauf hin, die Aufregung um die IBTC-Notierung habe zu einem kurzzeitigen Absturz der DTCC-Webseite geführt.

Die DTCC erlebe normalerweise keine derart große Aufmerksamkeit, so Balchunas. Das spreche „für die Einzigartigkeit und Intensität dieser ganzen Geschichte“.

Anlässlich der erneuten Notierung von IBTC wies ein X-Nutzer darauf hin, dass in der vorherigen Notierung ein „Y“ in der Spalte „create/redeem“ angezeigt worden sei, während bei der neuen Notierung dort ein „N“ steht.

Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart reagierte auf die Frage eines Nutzers, was dieses „create/redeem“ denn bedeute. Er glaube, das sei ein Hinweis darauf, dass BlackRock „alles für den Start vorbereitet, falls und wenn die Genehmigung der SEC kommt“.

„Das ‚N‘ bedeutet lediglich, dass der Fonds noch keine Einlösung anbietet, weil er noch nicht auf dem Markt ist“, wie Seyffart hinzufügte.

Einem Reuters Bericht vom 25. Oktober zufolge wurde die IBTC-Notierung im August auf der DTCC-Webseite hinzugefügt. Allerdings wurde diese erst vor einigen Tagen allgemein bekannt.

Ein Sprecher der DTCC sagte, es sei für die DTCC üblich, Wertpapiere in die NSCC-Sicherheitsdatei aufzunehmen, „um die Einführung eines neuen ETF auf dem Markt vorzubereiten“.

„Die Aufnahme in die Liste ist kein Indikator für das Ergebnis ausstehender regulatorischer oder anderer Genehmigungsverfahren“, wie der Sprecher dazu noch hinzufügte.

Bitcoin hat sich nach dem Wiederauftauchen von IBTC stabil gehalten.

Bitcoin-Kurs stabilisiert sich nach Wiederauftauchen von IBTC. Quelle: CoinMarketCap




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Cathie Woods ARK Invest verkauft Grayscale Bitcoin Trust Aktien

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Die Investmentfirma ARK verkauft Aktien des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) inmitten des derzeitigen Marktaufschwungs. Dieser geht auf die Spannung im Zusammenhang mit einem BTC-Spot-ETF zurück.

Am 23. Oktober verkaufte ARK, unter der Leitung der Bitcoin (BTC)-freundlichen Investment-Veteranin Cathie Wood, 100.739 GBTC-Anteile im Wert von 2,5 Millionen US-Dollar aus seinem ARK Next Generation Internet ETF (ARKW), wie aus einer Handelsmeldung hervorgeht.

Die Transaktion findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem der GBTC ein Mehrmonatshoch erreicht hat und erstmals seit Mai 2022 auf 24,7 US-Dollar geklettert ist. Daten von TradingView zufolge ist GBTC seit Jahresbeginn um mehr als 200 Prozent und in den letzten 30 Tagen um fast 30 Prozent gestiegen.

Der GBTC-Verkauf ist die erste offiziell gemeldete GBTC-Transaktion von ARK seit November 2022, als das Unternehmen 450.272 GBTC-Aktien im Wert von 4,5 Millionen US-Dollar für ARKW kaufte.

Der kürzliche GBTC-Verkauf macht etwa 2 Prozent des gesamten GBTC-Wertes im ARKW-Portfolio aus, der sich auf 122,6 Millionen US-Dollar beläuft (Stand: 23. Oktober). GBTC ist der Vermögenswert mit dem größten Anteil beim ARKW und macht 10,4 Prozent bei dem Produkt aus, gefolgt von Coinbase und Roku mit jeweils 9 Prozent und 7,4 Prozent.

Drei größte Vermögenswerte beim ARK Next Generation Internet ETF. Quelle: ARK

Nach Angaben des Bitcoin-Befürworters Samson Mow könnte der kürzliche GBTC-Verkauf von ARK damit zusammenhängen, dass das Unternehmen auf eine Entscheidung der US-Börsenaufsicht SEC bezüglich seines Antrags auf Zulassung eines Bitcoin-ETF wartet. Grayscale reichte am 19. Oktober eine neue BTC-ETF-Registrierungserklärung bei der SEC ein, wenige Tage nachdem ARK seine Bitcoin-ETF-Spotanmeldung am 11. Oktober geändert hatte.

„Es macht Sinn für ARK, GBTC jetzt zu verkaufen, da der Abschlag geringer wird und sie ihren eigenen ETF-Antrag laufen haben“, so Mow gegenüber Cointelegraph.

Einige Online-Händler glauben auch, dass, wenn ARK einen Spot-Bitcoin-ETF genehmigt bekommt, das Unternehmen seinen ETF wahrscheinlich als größte Position beim ARKW platzieren und GBTC abstoßen würde.

Neben dem Verkauf von GBTC verkaufte ARK auch 32.158 Coinbase-Aktien aus dem ARKW und 10.455 Coinbase-Aktien aus dem ARK Fintech Innovation-Fonds für insgesamt 3,4 Millionen US-Dollar. Die Investmentfirma hat zudem auch Robinhood-Aktien und kaufte am 23. Oktober 32.158 Aktien im Wert von 300.000 US-Dollar für den ARKW.




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Größtes DeFi-Protokoll auf Solana weg vom britischen Markt: Hürden durch FCA-Vorschriften

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Marinade Finance, das größte dezentrale Finanzprotokoll (DeFi), das auf der Solana-Blockchain läuft, soll allmählich Nutzer aus Großbritannien sperren. Kunden in Großbritannien meldeten das Problem am 23. Oktober, als sie versuchten, von lokalen IP-Adressen aus auf die Webseite von Marinade zuzugreifen, und erhielten die folgende Mitteilung:

„Der Zugang zu dieser Webseite ist im Vereinigten Königreich aufgrund von Bedenken bezüglich der Einhaltung der Regeln und Vorschriften der britischen Finanzaufsichtsbehörde nicht verfügbar. Benutzer können über unser SDK Liquidität abziehen, verzögerte Tickets einfordern oder das Unstaking verzögern.“

Marinade Finance hat derzeit rund 75.000 Nutzer mit einem TVL von über 265 Millionen US-Dollar, was 70 Prozent des TVL auf der Solana-Blockchain ausmacht.

Marinade hat die betreffenden Regeln dabei nicht konkret genannt. Das Protokoll ist jedoch nicht das erste, das den britischen Markt in den letzten Monaten verlassen hat. Am 16. Oktober hat die Kryptobörse Binance keine Nutzer aus Großbritannien mehr aufgenommen und das mit Zertifizierungsproblemen mit ihrem lokalen Geschäftspartner begründet. Auch PayPal hat die Krypto-Transaktionen für seine britischen Kunden eingestellt. Ebenso tat das Bybit Ende September.

Am 8. Oktober führte die britische Financial Conduct Authority (FCA) das Regelwerk „Financial Promotions (FinProm)“ für Kryptowährungsunternehmen ein, um „faire, saubere und transparente“ Werbung in der Kryptobranche zu fördern. Einige Unternehmen, darunter OKX und MoonPay, haben bereits angekündigt, die FCA-Regeln einhalten zu wollen.


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