Bitcoin-Freund Javier Milei bei Präsidentschaftswahlen in Argentien hinten: Stichwahl am 19. November

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Der Bitcoin (BTC)-freundliche Präsidentschaftskandidat Javier Milei konnte sich in der ersten Runde der argentinischen Präsidentschaftswahlen den Sieg nicht sichern und tritt nun in einer Stichwahl am 19. November gegen Wirtschaftsminister Sergio Massa an.

Am 23. Oktober zeigten die Wahlergebnisse von Bloomberg nach der Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen, dass Massa mit über 36 Prozent der Stimmen in Führung lag, während Milei mit knapp über 30 Prozent der Stimmen zurücklag.

Die Präsidentschaftskandidaten benötigen 45 Prozent der Stimmen oder 40 Prozent mit einem Vorsprung von 10 Prozent, um die Präsidentschaftswahl zu gewinnen.

Argentinien, vorälufige Wahlergebnisse vom 23. Oktober. Quelle: Bloomberg

Das Ergebnis ist überraschend, weil Milei bei den Präsidentschaftsvorwahlen im August mit rund 30 Prozent der Stimmen die meisten Stimmen erhalten hat. Damit ging er als Favorit in die Präsidentschaftswahl.

Milei bezeichnet sich selbst als Anarchokapitalist und hat sich für eine Verkleinerung der Regierung und die Abschaffung der argentinischen Zentralbank eingesetzt. Diese bezeichnete er dabei als Betrug. Außerdem plant er, den argentinischen Peso durch den US-Dollar zu ersetzen, womit er dem Beispiel des Bitcoin-freundlichen Landes El Salvador folgen würde.

Mileis Koalition der Freiheit (La Libertad Avanza) gilt als libertär bis rechtspopulistisch.

Milei hat Bitcoin auch als Reaktion gegen die „Betrüger von der Zentralbank“ bezeichnet und behauptet, Fiat-Währungen würden es Politikern ermöglichen, Argentinier mit Inflation zu betrügen.

Massa erklärte hingegen, wenn er gewählt werde, würde er eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) einführen, um Argentiniens schwerwiegende Inflationskrise zu „lösen“. Die Idee, den Dollar einzuführen, unterstützt er nicht.

40 Prozent der Argentinier haben derzeit mit Armut zu kämpfen und sind mit der Schuldenkrise des Landes unzufrieden. Auch die jährliche Inflation nähert sich der Marke von 140 Prozent.


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Prozess gegen Sam Bankman-Fried geht in Endphase

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Der Prozess gegen Sam Bankman-Fried geht in den nächsten Tagen in die Endphase. Die Staatsanwaltschaft will am 26. Oktober ihr Abschlussplädoyer halten, nachdem nun fast 20 Zeugen vernommen wurden.

Die Staatsanwaltschaft hat in den vergangenen drei Wochen mehrere Zeugen befragt, darunter ehemalige FTX-Mitarbeiter, Kunden, Investoren sowie Regierungs- und Strafverfolgungsbeamte. Im Mittelpunkt der Anklage steht die Frage, ob Bankman-Fried sie alle absichtlich getäuscht hat und hinter den Entscheidungen stand, die zu der 8-Milliarden-Dollar-Lücke zwischen FTX und Alameda Research im November 2022 führten.

Die Verteidigung von Bankman-Fried hat noch nicht bestätigt, ob sie von ihrem Recht auf Verzicht Gebrauch machen. In Strafprozessen sind Anwälte nicht verpflichtet, eine Verteidigung zu präsentieren. Wenn sein Anwaltsteam den Fall darlegen, wird das ebenfalls am 26. Oktober beginnen.

Bankman-Frieds Anwälte, angeführt von Mark Cohen und Christian Everdell, haben sich schwer getan, den Geschworenen ihre Ansicht darzustellen. Die Anwälte ließen sogar entscheidende Argumente während des Kreuzverhörs seiner ehemaligen engsten Freunde, darunter Caroline Ellison, Nishad Singh, Adam Yedidia und Gary Wang, aus. Die ehemaligen Mitarbeiter arbeiten mit der Regierung zusammen und werfen Bankman-Fried vor, sie zur Begehung von Straftaten angeleitet zu haben.

Ein Anwalt, der den Prozess beobachtet, erklärte gegenüber Cointelegraph, dass bei einem von der Regierung eingeleiteten Verfahren die Wahrscheinlichkeit einer Anklageerhebung bei 95 Prozent liege. Das ist eine große Herausforderung für die Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hat jedoch die Beweislast für die mutmaßlichen Straftaten.

Zu den Höhepunkten der vergangenen Woche in diesem Fall gehörte die Aussage des ehemaligen technischen Leiters von FTX. Singh erklärte, Bankman-Fried habe ihn angewiesen, mit Hilfe von Alameda-Darlehen millionenschwere Investitionen zu tätigen. Singh habe nicht gewusst, dass die Gelder mit den Einlagen der FTX-Kunden zusammenhingen. Singh droht eine Haftstrafe von bis zu 75 Jahren, weil er die Nutzer der Kryptobörse betrogen haben soll.

Auch Bezirksrichter Lewis Kaplan hat in dieser Woche die Geduld mit den Anwälten beider Parteien verloren, nachdem ein Zeuge aus Texas eingeflogen wurde und etwa 15 Minuten lang ausgesagt hatte.

„Wir hatten heute Morgen einen Zeugen, der absolut nichts wusste. Und heute Nachmittag lassen wir jemanden aus Texas einfliegen, der nichts oder fast nichts weiß“, so Richter Kaplan bei seiner Kritik im Hinblick auf die Zeugenstrategien der Staatsanwälte und der Verteidigung.

In den letzten Tagen legte auch der frühere FTX-Rechtsbeistand Can Sun eine Tabelle vor, in der Kredite in Höhe von 2,1 Milliarden US-Dollar an Bankman-Fried und andere Führungskräfte festgehalten wurden. Can wusste nichts von der Vermischung der Gelder zwischen der Börse und Alameda, wie er erklärte. Er kooperiert ebenfalls mit der Regierung in diesem Fall.

Bankman-Fried drohen bis zu 115 Jahre Gefängnis, wenn er wegen Betrugs und Verschwörung zum Betrug verurteilt wird.


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Ripple (XRP)-Befürworter John Deaton kritisiert Lightning Network

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Der Anwalt und Krypto-Freund John Deaton hat das Lightning Network kritisiert und hält es für weniger effektiv als das „Spend The Bits“-Protokoll auf dem XRP Ledger (XRPL). Lightning ist eine Layer-2-Skalierungslösung für Bitcoin. Sie wurde entwickelt, um die Skalierbarkeit und Effizienz von Bitcoin (BTC)-Transaktionen zu steigern, indem sie off-Chain Peer-to-Peer Transaktionen durchführt.

In einem Beitrag vom 21. Oktober auf X (ehemals Twitter) gab Deaton bekannt, dass er ein Angel-Investor bei Spend the Bits und auch der Chefsyndikus dort sei.

Deaton hat Spend the Bits zuvor als Alternative zu Lightning auf der Bitcoin-Blockchain angepriesen. Im September lobte der XRP (XRP)-freundliche Anwalt das Protokoll und bezeichnete es als eine sicherere Methode für Bitcoin als Lightning.

In einem X-Post des Online-Kryptoforschers WhaleWire wurden Bedenken über eine kürzliche Entdeckung bei Lightning geäußert. Dabei ging es um eine potenziell erhebliche Sicherheitslücke, woraufhin ein Entwickler sich aus dem Projekt zurückzog.

Der Entwickler behauptete, dass es im Code des Lightning Network absichtliche Schwachstellen gebe, die Angreifern die vollständige Kontrolle über das Netzwerk ermöglichen könnten. Wichtige Unterstützer des Lightning Network haben auch mit Tether, Bitfinex und BlockStream zu tun. Diese Behauptung hat Fragen im Zusammenhang mit der Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von Lightning aufgeworfen.

Derzeit hat das Lightning Network eine Netzwerkkapazität von 5.338 BTC, wie aus Daten von 1ML hervorgeht. Das führte zu Zweifeln an der Belastbarkeit und langfristigen Überlebensfähigkeit des Netzwerks, da die Kapazität des Zahlungsprotokolls in den letzten drei Monaten um 15 Prozent gesunken ist.




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Bitcoin-Kurs (BTC) nach dem Halving auf 130.000 US-Dollar – Prognose

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) wird bis Ende 2025 auf 128.000 US-Dollar oder mehr klettern, wie gleich mehrere Prognosemodelle inzwischen vorhersagen.

Dies meint auch der einflussreiche Trader CryptoCon, der für BTC am 17. Oktober ebenfalls ein Kursziel von 130.000 US-Dollar für die nächsten zwei Jahre ausgerufen hat.

Bitcoin-Prognosen treffen sich bei 130.000 US-Dollar

Während die Krypto-Community aktuell gespalten ist, wie sich das im kommenden Jahr bevorstehende Halving von Bitcoin dieses Mal auswirken wird, ist CryptoCon klar optimistisch.

Mit Blick auf mehrere Berechnungsmodelle für die weitere Kursentwicklung von Bitcoin schlussfolgert der Experte, dass der Bereich um 130.000 US-Dollar zum regelrechten Magneten wird.

„Ich habe in letzter Zeit mehrere Gedankenexperimente für den möglichen Hochpunkt im nächsten Kurszyklus durchgespielt und dabei komme ich für Bitcoin immer wieder bei einem ähnlichen Kursstand von 130.000 US-Dollar raus“, wie der Analyst erklärt.

Im zugehörigen Kursdiagramm hat der Experte die „frühen“ Hochpunkte aller bisherigen Zyklen und deren tatsächlichen Hochpunkte aufgetragen, um daraus entsprechende Voraussichten für die weitere Entwicklung abzuleiten.

Daran ist zu erkennen, dass die „early Tops“ im Durchschnitt immer drei Wochen vor oder nach dem 9. Juli auftreten. Das anschließende Rekordhoch folgt dann jeweils drei Wochen vor oder nach dem 28. November, wie CryptoCon feststellt.

Das Timing leitet sich dabei aus einer simplen Extrapolation ausgehend von dem ersten frühen Hochpunkt der Bitcoin-Kursentwicklung ab.

„Dieses Modell hat die tatsächlichen Hochpunkte der letzten beiden Zyklen exakt vorhergesagt, unter Einberechnung des letzten Zyklus bekommen wir dann einen prognostizierten Kurs von 138.000 US-Dollar“, so die Logik des Analysten. Dem fügt er an:

„Ich rüste mich auch für den Fall niedrigerer Kurse, aber wenn alles zusammenkommt, dann schafft Bitcoin im aktuellen Zyklus die 13.000 US-Dollar.“

BTC-Prognosemodell. Quelle: CryptoCon/X

Gemäß dem Prognosemodell würde ebendieser Hochpunkt im Jahr 2025 auftreten und nahezu einer Verdoppelung des geltenden Allzeithochs von 2021 entsprechen, das bei 69.000 US-Dollar liegt.

Kommt erst noch der Abschwung?

Die Einteilung der Kursentwicklung von BTC in vierjährige Zyklen ist eine These, die in der Krypto-Community weit verbreitet ist.

Auch der Trader Rekt Capital schlägt in diese Kerbe und warnt, dass das Jahr vor dem Halving – also 2023 – noch für lokale Tiefpunkte sorgen könnte, ehe der Bullenlauf richtig losgeht.

So mahnte er zuletzt, dass das lokale Hoch bei 32.000 US-Dollar eine doppelte Deckenbildung („double Top“) bedeuten könnte, die wiederum noch einen größeren Abschwung von Bitcoin bedingen könnte.

„Am jetzigen Zeitpunkt im Zyklus (knapp 180 Tage vor dem Halving)…hat BTC im Jahr 2015/2016 knapp 25 % verloren und im Jahr 2019 sogar 38 % eingebüßt“, wie Rekt Capital zu bedenken gibt. Dahingehend führt er aus:

„Die einzige Frage ist, ob sich Geschichte hier wiederholt oder ob wir 2023 eine völlig neue Entwicklung bekommen? Ich bin generell optimistisch, aber die Geschichte gibt eher den Pessimisten Recht.“

Abschließend rät der Analyst noch, die nächsten Abschwünge „als Kaufgelegenheiten wahrzunehmen“, und unterstreicht damit seine ungebrochene Zuversicht.

Dieser Artikel ist keinerlei Finanz- oder Investitionsberatung. Investment und Trading geht immer mit Risiken einher, weshalb Leser im Vorfeld einer solchen Entscheidung umfangreiche Informationen aus verschiedenen Quellen einholen sollten.




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Chefanwalt von FTX sollte Ausrede für 8-Milliarden-Dollar-Loch erfinden

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Der ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried wies den ehemaligen Chefjustiziar Can Sun an, sich eine juristische Erklärung für das 8-Milliarden-Dollar-Loch in den Büchern von Alameda Research „einfallen zu lassen“, so Suns Aussage vor Gericht am 19. Oktober.

Sun flog aus Japan ein, um im Rahmen seiner Vereinbarung mit dem US-Justizministerium in dem laufenden Prozess auszusagen. Während seiner Aussage enthüllte Sun, dass er am 7. November von dem Milliardenloch zwischen den beiden Unternehmen erfuhr, nachdem er eine Tabelle erhalten hatte, in der die Schulden aufgeführt waren. „Ich war schockiert“, wie der damalige FTX-Justiziar gegenüber den Geschworenen beteuerte.

Der Vermögensverwalter Apollo Capital sollte die besagte Tabelle erhalten, als FTX versuchte, in der „Liquiditätskrise“ Anfang November neue Finanzmittel zu beschaffen. Als Reaktion auf Apollos Anfrage zu dem 8-Milliarden-Dollar-Loch forderte Bankman-Fried Sun dann angeblich auf, dafür „eine rechtliche Begründung zu liefern“.

Wie Sun in seiner Aussage zugab, hatte er einige rechtliche Möglichkeiten in Betracht gezogen. Dazu gehörten Gebührenzahlungen und Rückzahlungen von Sicherheiten während des Marktabschwungs, aber die fehlenden Beträge waren schlicht zu groß, um sie so zu erklären. Außerdem war in den Nutzungsbedingungen von FTX eindeutig festgelegt, dass die betreffenden Gelder ausschließlich den Nutzern gehörten:

„Keiner der digitalen Vermögenswerte auf Ihrem Konto ist das Eigentum von FTX Trading oder soll oder kann an FTX Trading verliehen werden; FTX Trading repräsentiert oder behandelt digitale Vermögenswerte auf den Konten der Nutzer nicht als Eigentum von FTX Trading.“

Bankman-Fried war „überhaupt nicht überrascht“ von den damaligen Entwicklungen, so Sun, während der ehemalige Technische Direktor Nishad Singh „blass war, als hätte man ihm seine Seele genommen“.

Am selben Tag erfuhr Sun durch Singh von Alamedas 65 Milliarden US-Dollar Kredit bei FTX. Er kündigte daraufhin am nächsten Tag, über ein Jahr nach seinem Arbeitsbeginn bei der Kryptobörse.

Während seiner Zeit bei dem Unternehmen verließ sich Sun auf Bankman-Frieds Zusicherung, dass die Gelder getrennt seien, um rechtliche Dokumente für FTX zu erstellen und Anfragen von Aufsichtsbehörden zu beantworten. „Ich würde so etwas sonst niemals genehmigen“, wie er abschließend gegenüber den Geschworenen betonte.




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Binance stellt Visa-Debitkarte ab Dezember in Europa ein

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Die führende Kryptobörse wird ihre Visa Debitkartendienste im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ab dem 20. Dezember schließen, wie aus einer entsprechenden Ankündigung der Handelsplattform vom 20. Oktober hervorgeht. Die Binance-Konten der betroffenen Nutzer werden davon jedoch unberührt bleiben.

Laut der Mitteilung an die Kunden der Kryptobörse wird der Kartenaussteller von Binance, die Contis Financial Services, die Ausgabe der Karte zukünftig einstellen. Contis ist ein litauischer Zahlungsdienstleister, der der deutschen Banking-as-a-Service-Plattform Solaris Group angehört, die in insgesamt 30 europäischen Ländern tätig ist.

Die Binance-Visa-Debitkarte wandelt Kryptowährungen auf den Binance-Konten der Nutzer in lokale Währungen um und ermöglicht es ihnen so, Kryptowährungen zum Bezahlen von Einkäufen in Geschäften und online zu verwenden. Der EWR umfasst alle 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU), sowie Island, Liechtenstein und Norwegen.

Die Binance-Visa-Debitkarte wurde im September 2020 im EWR eingeführt. Zu dieser Zeit gab es Pläne, die Binance-Karten in Russland und möglicherweise auch in den Vereinigten Staaten einzuführen. Ein Binance-Sprecher erklärte gegenüber Cointelegraph in einer Stellungnahme:

„Obwohl Binance-Nutzer aus der ganzen Welt es genossen haben, [die Binance-Visa-Debitkarte] für alltägliche Zahlungen mit Kryptowährungen zu verwenden, sind nur etwa 1 % unserer Nutzer von dieser Änderung betroffen.“

Die Schließung des Binance-Kartendienstes ist der letzte in einer Reihe von Rückschlägen für Binance. Das Ende der Binance-Visakarte wurde dabei ausgerechnet einen Tag nach der Wiederherstellung der Euro-Einzahlungen und -Abhebungen bekanntgegeben, die einen Monat lang nicht verfügbar waren, nachdem der Zahlungsdienst Paysafe die Börse verlassen hatte.

Binance.US setzte im Juni die Einzahlungen in US-Dollar aus und warnte, dass auch die Abhebungen ausgesetzt würden. Binance ist später eine Partnerschaft mit MoonPay eingegangen, um US-Nutzern den Kauf von Tether über die Handelsplattform zu ermöglichen. Anfang dieser Woche wurde dann gemeldet, dass amerikanische Kunden US-Dollar von ihren Konten abheben können, indem sie die Fiatwährung in Stablecoin umwandeln.

Mastercard beendete seine Partnerschaft mit Binance in Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Bahrain derweil im September. Damals wurde eine aufsichtsrechtliche Prüfung als Grund für die Beendigung der Zusammenarbeit genannt.




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FinCEN warnt vor Krypto-Transaktionen in Verbindung mit Hamas

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Das Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) des US-Finanzministeriums hat eine Warnung für Finanzinstitute herausgegeben, um „verdächtige Aktivitäten“ im Zusammenhang mit der Finanzierung terroristischer Gruppen zu identifizieren.

In einer Mitteilung vom 20. Oktober erklärte die FinCEN, dass die militante Terrorgruppe Hamas – die hinter dem Angriff auf Israel am 7. Oktober steht – „Spendenkampagnen mit virtueller Währung und fiktiven Wohltätigkeitsorganisationen organisieren, die sowohl Fiat- als auch virtuelle Währung einsammeln“, zur Finanzierung ihrer Aktivitäten einsetzte. Die Behörde warnte die Anbieter von virtuellen Vermögenswerten und andere Institutionen, „verdächtige Transaktionen“ zu identifizieren und zu melden, die möglicherweise mit der Hamas in Verbindung stehen.

Insbesondere warnte FinCEN die Finanzinstitute, sich vor Kunden in Acht zu nehmen, die Transaktionen mit einem Unternehmen in einer mit der Hamas assoziierten Region durchgeführt haben, vor Unternehmen, die bereits auf der Liste der Specially Designated Nationals des Office of Foreign Assets Control (OFAC) stehen, und vor Unternehmen, die über soziale Medien um Krypto-Spenden werben. Die Ankündigung erfolgte weniger als 24 Stunden, nachdem das Ministerium vorgeschlagen hatte, das sogenannte Mixen von Kryptowährungen als „Geldwäscheproblem der obersten Kategorie“ im Zusammenhang mit Terrorismus einzustufen.

Die Warnung von FinCEN folgte auf die von US-Parlamentariern nach dem Angriff der Hamas auf Israel geäußerten Bedenken bezüglich Kryptowährungen. Am 17. Oktober forderten mehr als 100 Mitglieder des Kongresses die Regierung von US-Präsident Joe Biden auf, „schnell und kategorisch zu handeln, um illegale Krypto-Aktivitäten sinnvoll einzuschränken“. Beamte des US-Finanzministeriums nahmen außerdem einen im Gazastreifen ansässigen Krypto-Betreiber, der angeblich mit der Hamas in Verbindung steht, in die Liste der sanktionierten Einrichtungen auf.

Im März 2022 sprach die FinCEN bereits eine ähnliche Warnung an Finanzinstitute aus, weil russische Unternehmen versuchten, Sanktionen mithilfe von Kryptowährungen zu umgehen. Die Warnung erfolgte wenige Tage nach dem Einmarsch des russischen Militärs in die Ukraine im Februar 2022.




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Mehrere Reddit-Mods verkauften Krypto-Tokens kurz vor offizieller Beendigung

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Die beliebte Social-Network-Plattform Reddit kündigte am 17. Oktober die Einstellung ihres Blockchain-basierten Community-Punkte-Programms an und begründete dies mit Skalierungsproblemen. Die Ankündigung löste in der Krypto-Community eine Kontroverse aus. Viele bezeichneten diesen Schritt als regelrechten „Rugpull“, da der Kurs des nativen Tokens in den verschiedenen Subreddits nach Bekanntwerden der Nachricht in den Keller ging.

Jedes Subreddit hatte seinen eigenen Token. Zum Beispiel war der Moons (MOON) Token das native Krypto-Asset von r/CryptoCurrency, während Bricks (BRICK) die Kryptowährung von r/FortNiteBR war. Die Benutzer konnten diese Punkte für Abzeichen und exklusive Gegenstände für ihre Avatare ausgeben.

Zum Zeitpunkt der Ankündigung behaupteten die Moderatoren der meisten am Community-Punkte-Programm beteiligten Subreddits, nichts von der Entscheidung gewusst zu haben. Dies wird nun jedoch in Frage gestellt, da neue On-Chain-Daten darauf hindeuten, dass zumindest einige Moderatoren, die Moons halten, möglicherweise mit drei Wallets in Verbindung stehen, die kurz vor der Ankündigung Millionen der Token abgesetzt haben.

On-Chain-Analysten wie Pledditor waren die ersten, die auf die Aktionen des Subreddit-Moderators u/Mcgillby aufmerksam machten. On-Chain-Daten zeigen, dass dieser Moderator mehr als 100.000 MOON über zwei verschiedene Transaktionen auf der Arbitrum Nova-Blockchain transferierte und sie in mehr als 23.000 US-Dollar in Ether umwandelte. Der Nutzer löschte anschließend alle früheren Reddit-Beiträge.

Bei einem weiteren Vorfall, der nur 17 Minuten vor der Erklärung von Reddit stattfand, hat der Moderator u/Rider_of_the_storm angeblich 345.422 MOON, die zu diesem Zeitpunkt über 69.000 US-Dollar wert waren, an eine Wallet-Adresse verschoben. Das betreffende Reddit-Konto wurde inzwischen deaktiviert. Laut Lookonchain zeigten On-Chain-Daten, dass mindestens drei der Administratoren, die das Kryptowährungs-Subreddit beaufsichtigten, Token etwa 20 bis 30 Minuten vor der Veröffentlichung der Ankündigung liquidierten.

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Börsenaufsicht von Hongkong bessert Krypto-Regulierungsvorschriften nach

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Die Securities and Futures Commission (SFC) von Hongkong kündigte an, dass sie ihre Richtlinien für den Verkauf virtueller Währungen und die entsprechenden Anforderungen „im Lichte der jüngsten Marktentwicklungen und Forderungen aus der Branche“ aktualisieren wird.

In einer Mitteilung vom 20. Oktober erklärte die SFC entsprechend, dass nach den aktualisierten Richtlinien bestimmte virtuelle Währungsprodukte nur für professionelle Anleger verfügbar sein werden. Darüber hinaus sollten Intermediäre in der Kryptobranche „vor der Abwicklung von Transaktionen prüfen, ob die Kunden über Kenntnisse über Investitionen in Krypto-Vermögenswerte verfügen“.

„Obwohl virtuelle Vermögenswerte in einigen Teilen der Welt immer beliebter werden, bleibt die globale Regulierungslandschaft uneinheitlich“, wie die SFC dahingehend zu bedenken gab. Dem fügte sie an: „Die von der SFC im Jahr 2018 identifizierten Risiken im Zusammenhang mit Investitionen in virtuelle Vermögenswerte gelten weiterhin.“

Die aktualisierten Richtlinien betrachten Krypto-Vermögenswerte als „komplexe Produkte“ im Sinne der SFC und unterliegen deshalb denselben Richtlinien wie ähnliche Finanzprodukte. Die Kommission erwähnt ausdrücklich börsengehandelte Krypto-Fonds (ETFs) und außerhalb Hongkongs emittierte Produkte als Beispiele für derartige komplexe Produkte.

Viele Krypto-Nutzer in Hongkong sind immer noch von dem Skandal um die Kryptobörse JPEX betroffen. Im September gab die SFC bekannt, dass sie mehr als 1.000 Beschwerden im Zusammenhang mit JPEX erhalten hatte, wobei die Nutzer Verluste in Höhe von Millionen von Dollar geltend machten. Die örtliche Polizei verhaftete später sechs JPEX-Mitarbeiter wegen des Betriebs einer nicht lizenzierten Kryptobörse.

Es ist unklar, ob die aktualisierten Richtlinien der SFC das direkte Ergebnis der Ereignisse rund um die JPEX sind, aber die Regulierungsbehörde gab im September vor diesem Hintergrund an, dass sie ihre Bemühungen verstärken würde, Krypto-Investoren über Risiken zu informieren. Im Oktober bildeten die Hongkonger Polizei und die SFC eine entsprechende Arbeitsgruppe, die mögliche illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten überwachen und untersuchen soll.


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Griechenland gründet beratenden Ausschuss für nationale KI-Strategie

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Der griechische Ministerpräsident Kryiakos Mitsotakis kündigte am 19. Oktober die Einsetzung eines beratenden Ausschusses an, der für Griechenland eine nationale Strategie im Hinblick auf Künstliche Intelligenz (KI) erarbeiten soll.

Die griechische Regierung erklärte in diesem Zusammenhang, dass das „exponentielle Tempo“ der KI-Entwicklung die Einsetzung eines beratenden Ausschusses unter der Leitung des griechischen Premierministers erforderlich gemacht habe. Ziel des Ausschusses ist es, Griechenland auf die Entwicklungen und Anwendungen der Technologie vorzubereiten.

Mitsotakis kommentierte die Einsetzung der Kommission mit der Bemerkung, dass die Adoption der Technologie organisiert werden müsse, bevor sie zur täglichen Realität werde. „Es geht nicht um die Zukunft, sondern um die Gegenwart“, so der Ministerpräsident.

Die Kommission wird von Constantinos Daskalakis, einem Professor für Informatik am MIT, geleitet und setzt sich aus Fachleuten aus verwandten Bereichen wie Technologie, Ethik, Recht und Wissenschaft zusammen. Ihr gehören auch griechische Forscher und Wissenschaftler an, die Teil der außerhalb Griechenlands lebenden Diaspora sind.

Daskalakis kommentierte die Initiative mit den Worten:

„Wir werden auch koordiniert arbeiten, damit Griechenland Mitglied der internationalen Initiativen für Künstliche Intelligenz sein kann, die im Rahmen der Internationalen Organisation für Künstliche Intelligenz entwickelt werden.“

Ein zentraler Bestandteil des beratenden Ausschusses wird auch die Formulierung von politischen Empfehlungen und die Erstellung von Leitlinien für eine langfristige nationale Strategie sein.

Der Ankündigung zufolge wird die KI-Strategie unter anderem die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft berücksichtigen, die Produktivität verbessern, die Innovation steigern und die lokale Infrastruktur stärken.

Griechenland gehört zu den 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union, für die auch das künftige KI-Gesetz der Europäischen Union (EU) gelten würde.

Anfang Oktober kündigten die EU an, dass sie noch restriktivere Vorschriften für große KI-Modelle wie ChatGPT von OpenAI und Llama 2 von Meta in Betracht zieht.


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