Robinhood will trotz Verlusten im Q3 nach Europa expandieren

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Die Handelsplattform Robinhood hat ihre Absicht bekundet, in den kommenden Wochen nach Europa zu expandieren. Das Unternehmen prüft dabei allen voran die Einrichtung einer Brokerage im Vereinigten Königreich. Dies wurde offiziell am Dienstag, den 7. November bekanntgegeben.

Die einflussreiche Trading-Plattform hat die entsprechende Ankündigung im Rahmen der Bekanntgabe ihrer Quartalsergebnisse für das Q3 gemacht, die einen Umsatzrückgang aufzeigten. Robinhood führte darin den Rückgang seiner transaktionsbasierten Einnahmen ganz besonders auf ein reduziertes Krypto-Handelsvolumen auf der Plattform zurück.

Das Unternehmen wies einen Nettogewinn von 467 Millionen US-Dollar aus, der etwas unter der durchschnittlichen Analystenschätzung von 478,9 Millionen US-Dollar lag. Dennoch bedeutet dies ein Wachstum von 29 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die transaktionsbasierten Einnahmen gingen um 11 % gegenüber dem Vorjahr auf 185 Millionen US-Dollar zurück, was hauptsächlich auf einen Rückgang des nominalen Krypto-Handelsvolumens um 55 % im Laufe des Jahres zurückzuführen ist, wie in der Ankündigung von Robinhood vom Dienstag angegeben wurde.

Auszug aus dem Quartalsbericht von Robinhood. Quelle: Robinhood

Trotz des Rückgangs des Krypto-Handelsvolumens hat Robinhood ehrgeizige Pläne für seine Krypto-Dienste. Das Unternehmen hat dahingehend unter anderem kürzlich seine Absicht bekundet, seine Dienste auch auf den US-Bundesstaat Nevada auszuweiten und hat im vergangenen Monat zudem die Scherz-Kryptowährung Shiba Inu (SHIB) aufgenommen.

Cointelegraph hat sich um weitere Informationen zur Expansion in die Europäische Union (EU) bemüht, hat jedoch noch keine Antwort von Robinhood erhalten.

Der Schritt erfolgt zu einer Zeit, in der einige Krypto-Firmen die Betreuung von Kunden im Vereinigten Königreich eingestellt haben, da neue Werberegeln in Kraft getreten sind, die von Krypto-Unternehmen verlangen, klare Risiken auszuweisen und systematische Änderungen vorzunehmen, um für mehr Anlegerschutz zu sorgen.

Im Juni hatte Robinhood erst noch die Unterstützung für Kryptowährungen eingestellt, die in Klagen der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC gegen Binance und Coinbase aufgeführt sind, darunter Cardano (ADA), Polygon (MATIC) und Solana (SOL). Gegenwärtig ermöglicht Robinhood nur noch den Handel von15 verschiedenen Kryptowährungen, darunter Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Dogecoin (DOGE) and Avalanche (AVAX).

This occurred when the U.S. SEC targeted alternative cryptocurrencies, labeling them as security tokens. As a regulated exchange, Robinhood seeks to prevent clashes with the federal securities regulatory authority.

Hintergrund ist, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC zuletzt vermehrt alternative Kryptowährungen (Altcoins) ins Visier nahm und sie als Wertpapiere einstufte. Als regulierte Börse will Robinhood Auseinandersetzungen mit der Aufsichtsbehörde vermeiden.


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Deutsche Post bringt erste Krypto-Briefmarke heraus

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Die Deutsche Post hat am 26. Oktober ihre erste eigene Krypto-Briefmarke herausgebracht. Die Briefmarke besteht aus einer Kombination aus einer physischen Briefmarke und ihrer digitalen Version. Dieses digitale Abbild kommt in Form eines Non-Fungible Token (NFT) auf der Polygon-Blockchain und dient als Nachweis dafür, dass man der Eigentümer der Briefmarke ist.

Das Brandenburger Tor bildet das Motiv auf den Marken, von denen es 250.000 Stück gibt. Die physische Briefmarke kann wie gewohnt zum Frankieren von Briefen verwendet werden und der NFT hat dabei keinen festen Wert, sondern wird von Angebot und Nachfrage bestimmt.

Mit der Krypto-Briefmarke will die Deutsche Post neue Technologien und Geschäftsmodelle erproben. Die Einführung ist zudem auch eine Reaktion auf die wachsende Beliebtheit von Kryptowährungen und NFTs.

Die Krypto-Briefmarke kann auf der Webseite der Deutschen Post erworben werden.

Auch Österreich hat bereits derartige Krypto-Briefmarken herausgegeben. Im Jahr 2022 hat die Österreichische Post zusammen mit der portugiesischen NFT-Handelsplattform Tokapi den Verkauf der Crypto Stamp Art-Kollektion gestartet, das auf der Ethereum-Blockchain basiert. Im selben Jahr hat auch die Schweiz damit begonnen, NFT-Briefmarken auszugeben. Zuletzt kam eine neue Version im Mai dieses Jahres heraus.

In jüngster Zeit schwächelte aber der NFT-Markt weltweit. Die bekannte NFT-Plattform OpenSea hat kürzlich aus strategischen Gründen auch die Hälfte ihrer Mitarbeiter entlassen.




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Großer OpenSea-Investor reduziert Beteiligung um 90 Prozent

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Die US-amerikanische Tech-Investmentfirma Coatue Management hat den ihre Beteiligung an der Non-Fungible-Token-Plattform (NFT) OpenSea um 90 Prozent gesenkt.

Am 7. November berichtete The Information über ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass Coatue seine Investition von 120 Millionen US-Dollar auf 13 Millionen US-Dollar reduziert habe. Das bedeutet, dass OpenSea auf dem Papier auf eine Bewertung von 1,4 Milliarden US-Dollar gefallen ist.

Coatue hat auch seine Investition in den Web3-Zahlungsanbieter MoonPay um 90 Prozent gesenkt.

Im Januar 2022 brachte OpenSea in einer Finanzierungsrunde der Serie C unter der Leitung der Krypto-Risikokapitalgesellschaft Paradigm und Coatue 300 Millionen US-Dollar auf. Durch diese Investitionen wurde die NFT-Plattform mit 13,3 Milliarden US-Dollar bewertet.

Nach dem langwierigen Bärenmarkt und einem einjährigen Einbruch des NFT-Handels kündigte OpenSea am 3. November an, sein Personal um 50 Prozent zu reduzieren. Dazu kam es im Rahmen des geplanten Relaunch als OpenSea 2.0.

OpenSea-CEO Devin Fizner sagte, die neue Version der Plattform werde sich auf die Verbesserung der Technologie und die Steigerung der Geschwindigkeit und Qualität konzentrieren. Fizner zufolge wird ein kleineres Team der Plattform die Möglichkeit geben, „flink und aufmerksam“ zu bleiben.

Verwandt: Elon Musk knallt NFTs ab, plädiert aber am Ende für Bitcoin Ordinals

Im August wurde OpenSea kritisiert, nachdem die Plattform angekündigt hatte, seinen Betreiberfilter einzustellen. Mit der Funktion konnten Ersteller Marktplätze, die keine Lizenzgebühren erheben, auf eine schwarze Liste setzen.

In letzter Zeit ist das NFT-Handelsvolumen gefallen. Der Sektor erreichte im Jahr 2021 seinen Höhepunkt und verzeichnete in diesem Jahr einen Umsatz von über 14 Milliarden US-Dollar. Seitdem ist die Beliebtheit von NFTs rückläufig und das gesamte Handelsvolumen ist seit März 2022 um 80 Prozent gesunken.

Das NFT-Handelsvolumen ist im Oktober leicht gestiegen und deutet auf eine mögliche Trendwende hin. Quelle: DappRadar

Ein Bericht des Krypto-Datenunternehmens DappRadar vom 3. November weist darauf hin, dass der NFT-Markt zum ersten Mal seit über einem Jahr wieder Zuwächse sah und im Oktober im Vergleich zum Vormonat einen Anstieg von 99 Millionen US-Dollar verzeichnete.




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Neue Zahlungskorridore für Afrika, Großbritannien, Australien und Golfregion

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Ripple will neue Zahlungskorridore zwischen 27 afrikanischen Ländern und Australien, Großbritannien und dem Golf-Kooperationsrat (GCC) im Rahmen einer Vereinbarung mit dem afrikanischen Anbieter für mobile Zahlungen Onafriq betreiben.

Onafriq wird zusammen mit drei Partnerunternehmen die Blockchain-Technologie von Ripple Payments nutzen. Zazi Transfer wird Überweisungsdienste für Australien anbieten, PayAngel für Großbritannien und Pyypl für die GCC-Mitgliedsstaaten Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Überweisungen machen einen großen Teil der grenzüberschreitenden Zahlungen nach Afrika aus. Aaron Sears, Senior Vice President of Global Customer Success bei Ripple, sagte gegenüber Cointelegraph dazu:

„Subsahara-Afrika hat sich als ein Lichtblick bei der Krypto-Akzeptanz erwiesen. Verbraucher in Ländern wie Nigeria, Kenia und Südafrika nutzen digitale Vermögenswerte für reale, alltägliche Zwecke.“

Pyypl ist mit seiner On-Demand-Liquiditätslösung (ODL) bereits Partner von Ripple und Onafriq hat gemeldet, dass es ODL ebenfalls integriert hat.

Onafriq war bis Anfang November unter dem Namen MFS Africa bekannt. Das Unternehmen änderte seinen Namen aufgrund der Übernahme des US-amerikanischen Entwicklers für mobile Zahlungssoftware Global Technology Partners im Juni 2022. MFS ist ein geschützter Firmenname in den Vereinigten Staaten. Onafriq hat Anfang des Jahres eine Vereinbarung mit Western Union im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden Transaktionen getroffen.

Ripple Payments wurde auf der Kundenveranstaltung Swell von Ripple in Dubai am 8. November angekündigt und war zuvor als RippleNet bekannt.




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Binance Notierung sorgt für Aufschwung

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Ordinals sind eine Sammlung von BRC-20-Token, die auf der Bitcoin-Blockchain geprägt werden und sind in den letzten 24 Stunden um 40,8 Prozent auf 10,19 US-Dollar gestiegen, nachdem sie an der Kryptobörse Binance notiert wurden.

Laut der Ankündigung von Binance vom 7. November können Nutzer nun Ordinals (ORDI) gegen Tether (USDT), Bitcoin (BTC) und die türkische Lira handeln. Binance behauptet, die Börse habe den Entwicklern keine Listing-Gebühren für den ORDI-Token berechnet und die Auszahlungen würden am 8. November beginnen. Die ersten 1.000 Nutzer, die mindestens 72 ORDI an der Börse einzahlen, erhalten dabei einen Handelsrabatt-Gutschein im Wert von 50 USDT.

„ORDI ist ein relativ neuer Token, der ein höheres als das normale Risiko darstellt und als solches wahrscheinlich eine hohe Kursvolatilität aufweist.“

Bitcoin Ordinals ist ein Nummerierungssystem, das jedem einzelnen Satoshi (1/100 Million eines Bitcoin) eine eindeutige Nummer zuweist, die die Nachverfolgung und Übertragung ermöglicht. In Kombination mit dem Inskriptionsprozess, der jedem Satoshi eine zusätzliche Datenebene hinzufügt, können Nutzer so einzigartige digitale Vermögenswerte auf der Bitcoin-Blockchain prägen. Der derzeit auf Binance notierte Token ORDI steht nicht in Verbindung mit den Entwicklern von Bitcoin Ordinals.

Die BRC-20-Token, die vom Web3-Entwickler Rodarmor im Januar erfunden wurden, haben als einer der größten technologischen Fortschritte in der 15 Jahre alten Blockchain einen enormen Popularitätsschub verzeichnet. Anbieter von Selbstverwahrungs-Wallets wie BitKeep (jetzt Bitget Wallet), bieten seit Juni Einzahlungen und Abhebungen von BRC-20-Token an. Die gesamte Marktkapitalisierung der BRC-20-Token liegt derzeit bei 1,34 Milliarden US-Dollar.


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Generative KI soll NPCs natürlicher machen

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Die Spieleplattform Xbox will künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen einer neuen Partnerschaft nutzen. Spieleentwickler sollen dabei generative KI in ihre Spielentwicklungs-Toolkits integrieren.

In einem Blogbeitrag kündigte Haiyan Zhang, General Manager of Gaming AI bei Xbox, an, dass das Unternehmen im Rahmen einer mehrjährigen Partnerschaft mit Inworld AI KI-Dialoge und Erzählwerkzeuge entwickle. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Integration von KI in nicht-spielbare Charaktere (NPCs) im Spiel. Zhang schrieb dazu:

„Wir sehen viele Möglichkeiten, die Kreativität der Spieleentwickler zu beschleunigen, die Komplexität zu reduzieren und das Spielerlebnis zu verbessern.“

Zhang zufolge wird das KI-Toolset einen KI-Design-Copiloten enthalten, der die Designer bei der Erforschung von Ideen unterstützt. Entwickler können damit Prompts in Skripte, Dialogbäume und Quests verwandeln. Darüber hinaus wird es auch eine KI-Charakter-Laufzeit-Engine geben, die in Spielclients integriert werden kann. Damit können neue Erzählungen und Geschichten erstellt werden, die das Spielerlebnis verbessern.

Durch die Integration von KI in Spiele werden Hintergrundfiguren, die mit den Nutzern interagieren, eine unbegrenzte Anzahl von Antworten auf verschiedene Optionen haben. Möglich wird das durch die Verknüpfung von KI-generierten Dialogzeilen anstelle der in traditionellen Spielen üblichen festen Skripte.

Seit Anfang des Jahres experimentieren Entwickler allmählich mit der Integration von KI in verschiedene Spiele. Am 28. April wurde ein Video veröffentlicht, das KI-generierte Dialoge in einem Videospiel namens The Elder Scrolls V: Skyrim zeigt. Bei dieser Integration konnte der Spieler den NPCs beliebige Fragen stellen. Die KI generierte darauf Antworten.

Am 29. Mai hat Nvidia außerdem eine Demonstration der Integration von KI-Dialogen in NPCs veröffentlicht. In der Demonstration benutzte der Spieler sein Mikrofon, um mit dem NPC ein normales Gespräch zu führen. Der Spieler fragte die KI, wie es ihr gehe, und sie antwortete wie ein Mensch, indem sie über ihre Sorgen, über die Kriminalität und darüber sprach, wie ihr Ramen-Laden ins Kreuzfeuer geraten ist.




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Krypto-Datenplattform Glassnode steigt aus Steuerbereich aus

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Das Krypto-Marktforschungsunternehmen Glassnode hat erklärt, es werde den Bereich Krypto-Steuern aufgeben, um sich auf neue Lösungen zu konzentrieren, die sich an institutionelle Investoren und DeFi richten.

Glassnode gab am 6. November den Verkauf seiner auf Kryptowährungen fokussierten Steuerplattform Accointing an den österreichischen Krypto-Steuer-Dienstleister Blockpit bekannt. Die Firmen haben sich zum Umfang des Deals nicht geäußert und erklärten lediglich, es handle sich um einen „Multimillionen-Dollar-Deal“.

„Glassnode wird sich mit dem Verkauf von Accointing an Blockpit aus dem Krypto-Steuerbereich zurückziehen“, wie ein Sprecher dazu kommentierte. Weiter hieß es, mit dem Deal könne das Unternehmen sich auf die Bereitstellung neuer Digital Asset Intelligence-Lösungen für seine institutionellen Kunden stärker fokussieren.

„Wir haben die letzten Monate genutzt, um unsere Infrastruktur umzugestalten, was uns den Einstieg in DeFi-Datenlösungen und die künftige Expansion in andere Bereiche des digitalen Asset-Ökosystems ermöglicht hat“, so der Glassnode-Sprecher. Zudem sagte er noch:

„Nachdem wir die führende On-Chain-Datenplattform für Bitcoin und Ethereum aufgebaut haben, erweitern wir derzeit unser Produktangebot auf DeFi. Unser Ziel ist es, Institutionen mit DeFi-Daten und Tools zu beliefern, mit denen sie im DeFi-Raum zu handeln und navigieren können.“

Glassnode hat Accointing selbst erst vor einem Jahr übernommen und im Oktober 2022 Tools für die Einhaltung von Steuervorgaben in seine Plattform aufgenommen.

Mit der Übernahme von Accointing will Blockpit weiter wachsen. Die Plattform fusionierte im Jahr 2020 mit der deutschen Konkurrenzplattform Cryptotax. Blockpit will sich als einheitliche Krypto-Steuerplattform für Europa etablieren.

„Aufgrund des sehr ähnlichen Charakters der Plattformen von Blockpit und Accointing ist die Übernahme wirklich eine perfekte Gelegenheit“, so Blockpit-Mitbegründer und CEO Florian Wimmer gegenüber Cointelegraph.

Wimmer sagte, dass Accointing-Nutzer „ihre Profile und Daten ganz einfach auf ein neues Blockpit-Konto migrieren“ könnten. Das würde nur wenige Minuten dauern. Mit der Kontoübertragung kann Blockpit alle gemeinsamen Ressourcen auf die Entwicklung einer einheitlichen Plattform konzentrieren, mehr Funktionen und eine bessere Kundenerfahrung bieten, wie der CEO erklärte. Weiter hieß es von ihm dazu:

„Gleichzeitig verdoppelt Blockpit seinen Umsatz, ohne die Kosten zu erhöhen, da wir die Accointing-Infrastruktur kurzfristig. Das erhöht massiv unseren Cashflow.“

Das Timing des Deals sei ebenfalls perfekt, wie Wimmer sagte. Dabei verwies er auf die geplante neue Regulierung, wie das Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) und die Krypto-Steuer-Regel Directive on Administrative Cooperation (DAC8).

„Ab 2026 werden alle Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen, einschließlich Depotbanken, Börsen, Makler und andere, dazu gezwungen, den Steuerbehörden neben den Transaktionsdaten auch die Daten der Nutzer zu melden“, so Wimmer. Dem Geschäftsführer zufolge werden die kommenden Vorschriften „die Durchsetzung und Verfolgung von Steuerbetrügern massiv verstärken“.

Die im Oktober 2023 verabschiedete DAC8-Regel soll den Steuerbehörden die Befugnis geben, alle Kryptowährungstransaktionen zu überwachen und auszuwerten, die von natürlichen oder juristischen Personen in einem anderen EU-Mitgliedstaat durchgeführt werden.


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Verluste durch Betrug im 3. Quartal um 75 Prozent gesunken

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Betrügereien über die BNB Smart Chain (BSC) sind laut einem Bericht von AvengerDAO und dem Sicherheitsunternehmen HashDit von 55,4 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2023 auf 13,6 Millionen US-Dollar im dritten Quartal zurückgegangen. Das entspricht einem Diebstahlrückgang um 75 Prozent.

Laut der Analyse des Sicherheitsunternehmens kann der Rückgang auf verschiedene Faktoren zurückgeführt werden, darunter eine allgemeine Sensibilisierung der Community-Mitglieder, eine bessere Entdeckung von bösartigen Webseiten durch Sicherheitsprodukte, sowie Community-Mitglieder, die Betrügereien frühzeitig erkennen und Warnungen ausgeben, bevor die Betrüger Erfolg haben können.

Gestohlene Beträge auf BSC im Jahr 2023. Quelle: HashDit

Trotz des Rückgangs machten Rug Pulls im dritten Quartal 67 Prozent der Gesamtverluste auf der Blockchain aus. Laut HashDit ist das nach wie vor der häufigste Angriffsvektor im Zusammenhang mit BSC. Bei Rug Pulls locken böswillige Projekte Investoren mit Marketingmaßnahmen an, liefern aber nicht die versprochenen Produkte, und die Gründer verschwinden dann mit dem Geld der Anleger.

Reserven- und Kursmanipulationen waren im dritten Quartal 2023 auf BSC ebenfalls sehr prävalent. Das liege dem Bericht zufolge daran, dass Hacker „schlecht gestaltete Smart Contracts“ ausnutzen.

Am 20. Oktober wiesen verschiedene Sicherheitsexperten darauf hin, dass böswillige Akteure BSC bevorzugen könnten, weil die Chain billiger ist und als weniger sicher im Vergleich zur Ethereum-Blockchain gilt. Laut dem CertiK-Sicherheitsforscher Joe Green sind die Gebühren auf BSC viel niedriger als auf Ethereum, aber die Stabilität und Geschwindigkeit des Netzwerks sind gleich. Der Forscher glaubt, dass Hacker deshalb „keinen finanziellen Druck“ verspüren, wenn sie BSC nutzen.


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Ethereum (ETH) im Wert von 470 Mio. Dollar: LHV Bank-Gründer verliert Wallet-Schlüssel

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Der Gründer der LHV Bank Rain Lõhmus besitzt offenbar etwa 250.000 Ether (ETH), die er während des Initial Coin Offerings von Ethereum gekauft hatte und die nun 470 Millionen US-Dollar wert sind.

Jedoch hat er die Schlüssel zu diesem Vermögen nicht mehr.

Im Februar sprach Coinbase-Direktor Conor Grogan über eine Ethereum-Wallet mit ETH im Wert von 470 Millionen US-Dollar, die seit der Entstehung der Blockchain unangetastet blieb.

In einem Update vom 6. November auf X (Twitter) verwies Conor auf Lõhmus Kommentare in einem kürzlichen Interview, die ihn nun mit genau diesen ETH in Verbindung bringen.

„Ein Rätsel ist gelöst“, wie Grogan schrieb. Dazu teilte er einen Auszug aus einem ERR News-Bericht vom 31. Oktober über ein früheres VikerraadioInterview mit Lõhmus.

„Leider hat er seine Schlüssel verloren und kann nicht auf diese Hunderte Millionen zugreifen. Wenn Sie ihm helfen können, sie irgendwie zurückzukriegen, ist er bereit, mit Ihnen zu teilen“, wie Grogan hinzufügte.

Dem Bericht zufolge sagte Lõhmus, es sei „kein Geheimnis“, dass er eine Wallet mit 250.000 ETH besitze, zu der er das Passwort verloren habe. Er habe aber keine großen Anstrengungen unternommen, das Geld wiederzuerlangen.

„Ich kann das nicht alleine lösen. Wenn jemand denkt, dass er das kann, werde ich alle Angebote annehmen“, so Lõhmus.

„Es kommt sehr häufig vor, dass ich Passwörter verliere“, sagte er. Er fügte hinzu, die Tatsache, dass man den Zugriff auf Gelder verliert, sei eine „Schwachstelle“ von Blockchain-Systemen.

Insgesamt hat Lõhmus Ether für 75.000 US-Dollar gekauft, da der ETH-Kurs bei der Einführung bei etwa 30 Cent lag.

Beim Höchststand des Ether-Kurses am 10. November 2021 (fast 4.900 US-Dollar) war der Bestand von Lõhmus 1,22 Milliarden US-Dollar wert.

Lõhmus Wallet weist derzeit ein Plus von 628.757 Prozent auf. Laut Grogans Post vom Februar sollte er dazu noch Airdrops im Wert von 6,5 Millionen US-Dollar erhalten haben.




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NFT-Verkaufsvolumen steigt im November auf 129 Millionen US-Dollar

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Non-Fungible Tokens (NFTs) haben laut der Blockchain-Analyseplattform Nansen einen stetigen Anstieg im Hinblick auf das wöchentliche Ether (ETH)-Verkaufsvolumen verzeichnet.

In einem Post auf X (ehemals Twitter) hob Nansen hervor, dass sich die NFT-Verkäufe in der Woche bis zum 9. Oktober auf 29.704 ETH beliefen, was beim aktuellen ETH-Kurs einem Wert von rund 56 Millionen US-Dollar entspricht. Das Verkaufsvolumen stieg über die Woche bis auf 68.342 ETH im Wert von über 129 Millionen US-Dollar an.

Der NFT-Marktplatz Blur hatte in den letzten 30 Tagen den höchsten Anteil am NFT-Handelsvolumen. Laut dem Datenaggregator NFTGo verzeichnete Blur in den vergangenen 30 Tagen ein Handelsvolumen von 161.433 ETH (rund 305 Millionen US-Dollar). Der zweite Platz ging an den Konkurrenten OpenSea, der ein Handelsvolumen von 52.307 ETH oder rund 100 Millionen US-Dollar aufwies.

NFT-Marktplätze, 30-Tage-Handelsvolumen. Quelle: NFTGo

Nach NFT-Kollektionen hatte Bored Ape Yacht Club (BAYC) das höchste Handelsvolumen in den letzten 30 Tagen. Die BAYC-Kollektion hat hier 35.226 ETH, also etwa 66,7 Millionen US-Dollar, verzeichnet. Mutant Ape Yacht Club (MAYC) erzielte 14.947 ETH und The Captainz kam auf 9.948 ETH.

CryptoPunks ist weiter die Top-Sammlung in Bezug auf die Marktkapitalisierung. Allerdings hat die Sammlung in den letzten 30 Tagen nur ein Handelsvolumen von 5.773 ETH verzeichnet.

Laut Daten von NFTGo ist die Zahl der NFT-Händler in den letzten sieben Tagen um 12 Prozent gestiegen. Die Zahl der Käuferadressen lag bei 22.804, während die Zahl der Verkäufer im gleichen Zeitraum bei 27.308 lag. Die Anzahl der Wallets, die NFTs hielten, pendelt derweil immer noch um die sechs Millionen.

In letzter Zeit schwächelte der NFT-Markt eher, daher ist dieser Anstieg eine durchaus interesste Beobachtung. Am 3. November erst entließ der NFT-Marktplatz OpenSea die Hälfte seiner Mitarbeiter.




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