Marktanteil von Binance im Spothandel fällt auf 40 Prozent: OKx holt stark auf

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Der Marktanteil der Kryptobörse Binance im Hinblick auf den Spothandel ist gegen Ende 2023 auf 40 Prozent gefallen. Im Vorjahr waren es noch 62 Prozent.

Laut einem Bericht des Blockchain-Analyseunternehmens 0xScope vom 6. November hat die Börse in den letzten 12 Monaten ein Drittel ihres Marktanteils verloren. „Das Spot-Handelsvolumen von Binance ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Das ist möglicherweise auf die Listing-Strategie zurückzuführen“, so die Forscher. „Die meisten beliebten Coins verzeichneten einen Abschwung, unmittelbar nachdem sie auf Binance notiert wurden.“ Gleichzeitig verzeichnete die koreanische Kryptobörse Upbit den größten Zuwachs: Ihr Spot-Marktanteil stieg im gleichen Zeitraum von 5 Prozent auf 15,3 Prozent.

Betrachtet man alle Krypto-Handelsvolumina, einschließlich Spot und Derivate, lag der Marktanteil von Binance im Oktober 2023 bei 51,2 Prozent. Darauf folgen OKX mit 13,4 Prozent, Bybit mit 9,6 Prozent, Bitget mit 7,0 Prozent und MEXC Global mit 6,9 Prozent.

„Obwohl Binance immer noch an der Spitze steht, schrumpfte der Abstand zu den großen Konkurrenten wie OKX und anderen Second-Tier-Börsen“, wie die Forscher erklärten. Sie stellten fest, dass der Gesamtmarktanteil im Oktober 2022 bei 54,6 Prozent lag.

In diesem Zeitraum haben sich Bybit, Bitget und MEXC zu „Second-Tier“-Börsen entwickelt, die hinter Binance und OKX liegen und einen gemeinsamen Marktanteil von 42,3 Prozent haben. „Huobi, die allmählich zurückgefallen ist, bildet zusammen mit Kucoin, Gate und anderen die Third-Tier“, so die Forscher weiter.

Das Team von 0xScope sagt außerdem, dass Webseiten-Traffic und Social-Media-Follower „wenig bis gar nicht“ mit der Marktleistung einer Börse korrelieren. Dennoch ist der Anteil von Binance im Hinblick auf die Anzahl der Twitter-Follower im vergangenen Jahr um 5 Prozent gesunken ist, obwohl der Basiswert insgesamt gestiegen ist. Gleichzeitig wuchs die Anzahl der Follower bei OKX um über 200 Prozent.


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OpenAI bietet ChatGPT-Nutzern Rechtschutz: Kostenübernahme bei Urheberrechtsproblemen

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OpenAI hat angekündigt, die Rechtskosten für ChatGPT-Benutzer zu übernehmen, die wegen Urheberrechtsverletzungen in Schwierigkeiten geraten.

OpenAI nennt dieses Versprechen „Copyright Shield“, auf das nur Nutzer der Business-Version ChatGPT Enterprise und der Entwicklerplattform Anspruch haben. OpenAI bietet das nicht den Nutzern der kostenlosen und der Plus-Version von ChatGPT an.

Am 6. November sagte der CEO von OpenAI Sam Altman auf der ersten Entwicklerkonferenz des Unternehmens, dem sogenannten DevDay: „Wir stellen uns vor unsere Kunden und verteidigen sie. Die anfallenden Kosten übernehmen wir, wenn Sie rechtliche Probleme wegen Urheberrechtsverletzungen bekommen. Das gilt sowohl für ChatGPT Enterprise als auch für die API.“

Altman stellt auf dem DevDay von OpenAI den Rechtsschutz namens Copyright Shield vor. Quelle: YouTube

OpenAI folgt damit dem Beispiel von Tech-Firmen wie Microsoft, Amazon und Google und bietet Rechtsschutz für Nutzer, die wegen Urheberrechtsverletzung Schwierigkeiten bekommen. Adobe und Shutterstock, beides Bildanbieter mit KI-Angeboten, haben ebenfalls dieses Versprechen abgegeben.

Auf dem DevDay kündigte OpenAI außerdem an, dass Nutzer bald eigene ChatGPT-Modelle erstellen und diese in einem geplanten App-Store verkaufen können werden. Dazu kommt auch ein neues und aktualisiertes KI-Modell mit der Bezeichnung ChatGPT-4 Turbo.

Gegen OpenAI wurden mehrere Klagen eingereicht, in denen behauptet wird, das Unternehmen habe urheberrechtlich geschütztes Material zum Training seiner KI-Modelle verwendet.

Die Komikerin und Autorin Sarah Silverman hat OpenAI im Juli verklagt und behauptet, die Trainingsdaten von ChatGPT würden ihre urheberrechtlich geschützten Werke umfassen, die aus illegalen Online-Bibliotheken stammen.

Gegen OpenAI wurden im September mindestens zwei weitere Klagen eingereicht. In einer Sammelklage wurde OpenAI und Microsoft vorgeworfen, gestohlene private Informationen zum Training von Modellen verwendet zu haben. Die Author’s Guild hat OpenAI ebenfalls wegen „systematischen Diebstahls“ von urheberrechtlich geschütztem Material verklagt.


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Multichain-Protokoll Conflux wird abgeschaltet: Zero Gravity übernimmt Betrieb

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ShuttleFlow ist ein Ökosystem-Multichain-Protokoll, das von der Conflux Foundation (auch bekannt als Shanghai Tree-Graph Blockchain Research Institute) betrieben und gewartet wird. Nach zwei Jahren wird dieses allerdings nun abgeschaltet.

Der ShuttleFlow-Technologie-Stack wird an das Web3-Studio Zero Gravity übertragen, das das Protokoll unter einer neuen Marke weiterentwickeln will. „Das Geld der Nutzer ist sicher und wird von ShuttleFlow zu Zero Gravity migriert“, wie das Projekt erklärte. Dazu hieß es noch: „Nutzer, die zuvor über ShuttleFlow gebridged haben und ihre gebridgten Vermögenswerte auf der Ziel-Chain angenommen haben, müssen für die Migration nichts weiter tun.“

„Nachdem ShuttleFlow seinen Bridge-Dienst eingestellt hat, können Nutzer über die offizielle dApp von Zero Gravity bridgen oder weiterhin den Bridge-Aggregator nutzen, der Zero Gravity integrieren wird, sobald der Start erfolgt.“

Die dezentrale ShuttleFlow-Anwendung wird bis Januar 2024 teilweise in Betrieb bleiben, damit Nutzer, die Vermögenswerte gebridged, aber noch nicht angenommen haben, ihre Vermögenswerte annehmen können. Danach werden die Webseite und die Server für immer vom Netz genommen.

Im Jahr 2021 führte Conflux die Shuttleflow Asset Bridge ein, um die Nutzer seines Ökosystems besser an DeFi heranzuführen. Das Unternehmen erklärte damals, sein Proof-of-Work-Algorithmus könne Protokolltransaktionen von bis zu 6.000 pro Sekunde verarbeiten. Anfang des Jahres kündigte die Conflux Foundation eine Partnerschaft mit China Telecom an, dem zweitgrößten Unternehmen des Landes mit über 390 Millionen Nutzern. Dabei wurde an einer Blockchain-SIM-Karte gearbeitet.

Conflux ist eine Layer-1-Blockchain, die mit einem hybriden Proof-of-Work- und Proof-of-Stake-Konsens arbeitet. Die Muttergesellschaft, das Shanghai Tree-Graph Blockchain Research Institute, wird von der Regierung der Stadt Shanghai unterstützt. Das Projekt behauptet, es sei die „einzige regulierungskonforme öffentliche Blockchain in China“.


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Londoner Börse sucht Direktor für digitale Vermögenswerte

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Die London Stock Exchange Group (LSEG) ist die Muttergesellschaft der Londoner Börse und anderer Fintech-Unternehmen und hat auf LinkedIn gepostet, dass sie einen Direktor für digitale Vermögenswerte sucht.

Die LSEG sucht nach eigenen Angaben Kandidaten, die unter anderem eine „Leidenschaft für und ein Verständnis von digitalen Vermögenswerten, Kryptowährungen und Distributed-Ledger-Technologie“ haben.

Der Ausschreibung zufolge wird der künftige Digital Asset Manager der LSEG das Unternehmen dabei unterstützen, eine kommerzielle Strategie für „eine Reihe neuer Infrastrukturlösungen und -fähigkeiten zu entwerfen und umzusetzen sowie die Marke und das Ökosystem der LSEG in digitalen Privatmärkten zu entwickeln“.

Ein Vertreter der LSEG erklärte gegenüber Cointelegraph, dass man zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details dazu verraten könne.

Die London Stock Exchange hat kürzlich erst angekündigt, dass sie eine Handelsplattform für traditionelle Vermögenswerte unter Verwendung der Blockchain-Technologie einrichten werde. Am 4. September erklärte das prominente Finanzinstitut, es plane, die Technologie zu nutzen, um das Halten, Kaufen und Verkaufen traditioneller Vermögenswerte effizienter zu machen.

Murray Roos, der Leiter der Kapitalmärkte der LSE Group, machte damals jedoch deutlich, die LSE werde nichts im Zusammenhang mit Kryptowährungen aufbauen.

Großbritannien ist gegen die illegale Krypto-Nutzung vorgegangen und hat ein Gesetz verabschiedet, das es den Behörden erlaubt, Bitcoin (BTC) zu beschlagnahmen, die für Straftaten verwendet werden. Im Oktober hat das Land angekündigt, dass eine Stablecoin-Regulierung geplant sei.

Im September hat die britische Finanzaufsichtsbehörde Kryptounternehmen zur Einhaltung der Marketingvorschriften gemahnt und ihnen eine Frist bis Januar 2024 gegeben, um sich an ihre Standards anzupassen.


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FTX plant Verkauf von Grayscale- und Bitwise-Vermögenswerten

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Die insolvente Kryptobörse FTX hat beim Insolvenzgericht in Delaware beantragt, bestimmte wichtige Treuhandfonds-Vermögenswerte verkaufen zu dürfen, unter anderem vom Krypto-Vermögensverwalter Grayscale Investments und dem Verwahrungsdienstleister Bitwise, die einen Wert von rund 744 Millionen US-Dollar haben.

In einem Antrag vom 3. November bitten die FTX-Schuldner um die Erlaubnis zum Verkauf von Trust-Vermögenswerten, damit das Unternehmen sich auf „bevorstehende dollarisierte Ausschüttungen an die Gläubiger“ vorbereiten könne.

Dieses Treuhandvermögen befindet sich in einem Bitwise-Trust im Wert von 53 Millionen US-Dollar und fünf Grayscale-Trusts im Wert von 691 Millionen US-Dollar. Die Trusts dienen Anlegern als Einstiegsinstrument, um in Kryptowährungen investieren zu können, ohne die Vermögenswerte selbst zu besitzen.

Aufschlüsselung der Vermögenswerte bei Grayscale und Bitwise. Quelle: Kroll

In dem Antrag heißt es:

„Die Schuldner sind der Ansicht, dass eine proaktive Minderung des Kursschwankungsrisikos den Wert des Treuhandvermögens am besten schützt und dadurch den Ertrag für die Gläubiger maximiert und eine gerechte Verteilung der Gelder im Reorganisationsplan der Schuldner fördert.“

Die FTX-Schuldner beantragten, dass ein Anlageberater den Verkauf des Treuhandvermögens und die Verkäufe genehmigen sollte. Sie schlugen außerdem vor, dass ein Preisfindungsausschuss, der von den Beteiligten vertreten wird, für das Verkaufsverfahren eingerichtet sein sollte.

Vor kurzem hat das Gericht die Liquidation von fast 3,4 Milliarden US-Dollar an Krypto-Vermögenswerten genehmigt. Das Gericht ordnete den Verkauf dieser Vermögenswerte in Tranchen von 50 Mio. und 100 Mio. US-Dollar an, um einen Marktcrash zu vermeiden.

Der ehemalige CEO der Börse Sam Bankman-Fried wurde in seinem Strafprozess in New York in allen sieben Anklagepunkten für schuldig befunden. Bankman-Fried wurden Überweisungsbetrug, Wertpapierbetrug, Warenbetrug und Geldwäsche vorgeworfen. Der Richter wird das Urteil in diesem Fall am 28. März 2024 verkünden.


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Geld vollständig aus Wallet gestohlen

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Bei einem kürzlichen Angriff wurde die Crowdfunding-Wallet von Monero kompromittiert und das gesamte Guthaben von 2.675,73 Monero (XMR) im Wert von fast 460.000 US-Dollar gestohlen.

Der Vorfall ereignete sich am 1. September, wurde aber erst am 2. November vom Monero-Entwickler Luigi auf GitHub bekannt gegeben. Ihm zufolge ist die Quelle des Angriffs noch nicht identifiziert worden.

„Von der CCS-Wallet wurden am 1. September 2023, kurz vor Mitternacht, 2.675,73 XMR (das gesamte Guthaben) gestohlen. Die Hot Wallet, die für Zahlungen an Spender verwendet wird, ist nicht betroffen. Ihr Guthaben beträgt rund 244 XMR. Bisher konnten wir die Quelle des Angriffs noch nicht ermitteln.“

Moneros Community Crowdfunding System (CCS) finanziert Entwicklungsvorschläge seiner Mitglieder. „Dieser Angriff ist skrupellos, da hier Gelder gestohlen wurden, mit denen Mitwirkende ihre Miete bezahlen oder Essen kaufen“, so der Monero-Entwickler Ricardo „Fluffypony“ Spagni in dem Thread.

Luigi und Spagni waren die einzigen beiden Personen, die Zugriff auf die Wallet-Seed-Phrase hatten. Laut Luigis Beitrag wurde die CCS-Wallet auf einem Ubuntu-System im Jahr 2020 eingerichtet, dazu auch ein Monero-Node.

Um Zahlungen an Community-Mitglieder zu tätigen, nutzte Luigi eine Hot Wallet, die sich seit 2017 auf einem Windows 10 Pro Desktop befindet. Bei Bedarf wurde die Hot Wallet durch die CCS-Wallet mit Geld aufgeladen. Am 1. September wurde die CCS-Wallet jedoch in neun Transaktionen leergeräumt. Das Kernteam von Monero fordert vom General Fund, die aktuellen Verbindlichkeiten zu decken.

„Es ist durchaus möglich, dass das mit den laufenden Angriffen zusammenhängt, die wir seit April beobachten, da sie verschiedene kompromittierte Schlüssel umfassen (einschließlich Bitcoin wallet.dats, Seeds, die mit allen Arten von Hard- und Software generiert wurden, Ethereum pre-sale wallets, usw.) und XMR umfassen, die gestohlen wurden“, so Spagni in dem Thread.

Nach Angaben anderer Entwickler könnte die Sicherheitslücke dadurch entstanden sein, dass die Wallet-Schlüssel online auf dem Ubuntu-Server verfügbar waren.

„Es würde mich nicht überraschen, wenn Luigis Windows-Rechner bereits Teil eines unentdeckten Botnetzes war und seine Betreiber diesen Angriff über SSH-Sitzungsdaten auf diesem Rechner durchgeführt haben (indem sie entweder den SSH-Schlüssel gestohlen oder die Remote-Desktop-Steuerungsfunktion des Trojaners live genutzt haben, während das Opfer nichts davon wusste). Dass kompromittierte Windows-Rechner von Entwicklern zu großen Angriffen führen, ist keine Seltenheit“, so der Entwickler Marcovelon.


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Bitfinex-Mitarbeiter gehackt: Phishing-Angriffe auf Nutzer

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Die Kryptowährungsbörse Bitfinex gab an, es habe einen „kleineren“ Vorfall im Bereich der Informationssicherheit gegeben. Einer ihrer Kundenbetreuer soll Anfang der Woche zwischen dem 30. Oktober und dem 5. November Opfer eines Hackangriffs geworden sein.

Daraufhin kam es zu mehreren Phishing-Attacken gegen Bitfinex-Nutzer, aber der Schaden sei gering gewesen, wie das Unternehmen am 4. November erklärte.

„Eine Person oder Gruppe hat sich durch Phishing bei einem Kunden-Support-Mitarbeiter Zugang zu einem kleinen Teil unserer Kunden-Support-Boards verschafft, die teilweise, unvollständige und veraltete Informationen enthielten.“

Glücklicherweise hatte der Kundensupport-Mitarbeiter keine „höheren Rechte“ und daher nur begrenzten Zugriff auf Support-Tools und Helpdesk-Tickets, wie das Unternehmen hinzufügte.

Bitfinex betonte, seine Systeme seien nicht beeinträchtigt worden und es gingen keine Kundengelder verloren.

„Es wurde auf keine Server-, Wallet- oder Datenbank-Infrastruktur zugegriffen“, wie Bitfinex erklärte. Dazu hieß es von der Plattform noch:

„Zu keinem Zeitpunkt waren die Kundengelder auf der Plattform gefährdet, noch waren Passwortinformationen zugänglich. Die meisten der betroffenen Kundenkonten waren leer oder inaktiv.“

Bitfinex sagte, dass das Problem nun zwar „gelöst“ sei, die Börse untersuche aber immer noch den Vorfall und die kompromittierten Informationen und werde die betroffenen Kunden kontaktieren.

Das Unternehmen hat die Strafverfolgungsbehörden über das Problem informiert und wird mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten, um den Täter hinter dem Phishing-Angriff ausfindig zu machen.

„Wir haben eine starke Erfolgsbilanz bei der Verfolgung von Personen, die in der Vergangenheit versucht haben, unsere Unternehmen anzugreifen“, so Bitfinex.

Obwohl Bitfinex seine Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig überprüft und alle Mitarbeiter eine Fortbildung zu Cybersicherheit machen müssen, ist es zu einem solchen Vorfall gekommen.

Bitfinex wurde im Jahr 2012 in Hongkong gegründet. Jean-Louis van der Velde ist seit 2013 der CEO des Unternehmens.

Bitfinex ist beim „Trust Score“-Index von CoinGecko auf Platz 17. Die Börse verzeichnete im letzten Monat über 800.000 Besuche auf ihrer Plattform.




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Drittgrößte deutsche Bank DZ Bank: Krypto-Verwahrung für institutionelle Anleger

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Die DZ Bank ist die drittgrößte Bank in Deutschland nach Vermögenswerten und hat nun ihre eigene, Blockchain-basierte Plattform zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte lanciert. Laut einer Ankündigung vom 2. November wird die Plattform mit institutionellen Kunden zusammenarbeiten und ihnen Krypto-Wertpapiere anbieten, darunter etwa die Krypto-Anleihe von Siemens, die die DZ Bank vor sechs Monaten gezeichnet hat.

Holger Meffert, Leiter für Wertpapierservices und digitale Verwahrung bei der DZ, spricht über das Interesse der Bank an der Distributed-Ledger-Technologie (DLT):

„Wir gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten zehn Jahre ein beträchtlicher Anteil des Kapitalmarktgeschäfts über Infrastrukturen auf Basis von Distributed-Ledger-Technologie (DLT) abgewickelt wird. Mittelfristig sehen wir DLT als eine komplementäre Technologie zu den etablierten Infrastrukturen in den bestehenden Kapitalmarktprozessen.“

Die Bank will institutionellen Anlegern und Privatkunden künftig auch die Möglichkeit bieten, Kryptowährungen, „wie zum Beispiel Bitcoin“, zu kaufen. Dafür hat die DZ im Juni 2023 eine Krypto-Verwahrlizenz bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beantragt.

Cointelegraph hat vor kurzem über die Verschiebung in Richtung Kryptowährung bei deutschen Banken berichtet, obwohl die Branche in Deutschland strenger reguliert wird. Immer mehr Institute finden Wege, ihren Kunden den Zugang zu Kryptowährungen zu ermöglichen.

Im März 2023 unternahm die Deutsche WertpapierServiceBank mit dem Start ihrer Krypto-Handelsplattform wpNex einen wichtigen Schritt, wodurch 1.200 Banken und Sparkassen in Deutschland Zugang zur Digital-Asset-Branche haben. Die Vermögensverwaltungsgruppe DWS, die sich mehrheitlich im Besitz der Deutschen Bank befindet, hat ebenfalls angekündigt, dass sie an börsengehandelten Krypto-Produkten auf dem europäischen Markt arbeite und andere digitale Lösungen entwickle, die Anlegern den Zugang zu Blockchain-Anwendungen und digitalen Vermögenswerten ermöglichen sollen.

Auch andere traditionelle Banken, darunter die Commerzbank und die DekaBank, streben eine Krypto-Verwahrlizenz von der deutschen Finanzaufsicht BaFin an.


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Gefälschte Ledger Live-App in Microsoft App-Store: 588.000 US-Dollar gestohlen

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Über eine gefälschte Ledger Live-Anwendung im App Store von Microsoft wurden fast 600.000US-Dollar in Bitcoin (BTC) von Nutzern gestohlen, wie der Krypto-Detektiv ZachXBT erklärte.

Der On-Chain-Detektiv entdeckte die betrügerische App namens „Ledger Live Web3“ am 5. November. Diese sieht aus wie das echte „Ledger Live“, eine Benutzeroberfläche für Ledger-Hardware-Wallets, um Kryptowährungen offline zu speichern.

Rund 16,8 BTC im Wert von 588.000 US-Dollar hat der Betrüger in 38 Transaktionen mit der Wallet-Adresse „bc1q….y64q“ erhalten, wie aus Daten von Blockchain.com hervorgeht. Etwa 115.200 US-Dollar wurden von der Wallet des Betrügers in zwei Transaktionen wegüberwiesen, so dass er noch 473.800 US-Dollar oder 13,5 BTC besitzt.

In einem weiteren Post wies ZachXBT darauf hin, dass Microsoft die gefälschte Ledger Live-App möglicherweise von seiner Plattform entfernt hat.

Die erste Transaktion, die an die Wallet-Adresse des Betrügers gesendet wurde, fand am 24. Oktober statt. Dabei wurden 5.210 US-Dollar gesendet. Davor wurde die Wallet nicht benutzt. Die meisten dieser Transaktionen fanden seit dem 2. November statt und die größte Überweisung erfolgte am 4. November mit 81.200 US-Dollar.

Eine Suche von Cointelegraph ergab, dass die gefälschte „Ledger Live Web3“-Anwendung bereits am 19. Oktober im App Store von Microsoft auftauchte.

Gefälschte „Ledger Live Web3“-App auf Microsoft Apps. Quelle: Microsoft

ZachXBT sagte, er habe am 4. November zwei Nachrichten von Opfern erhalten und findet sogar, dass Microsoft „haftbar gemacht werden sollte“, weil das Unternehmen zugelassen habe, dass die gefälschte Ledger Live-App in seinem App-Store erscheint.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine gefälschte Ledger Live App in Microsofts App Store gefunden wurde.

Der Support-Account von Ledger auf X (ehemals Twitter) informierte seine Nutzer bereits zwei Mal, nämich im Dezember und März über eine gefälschte Ledger Live-App.

Ledger hat sich zu dem Betrug nicht geäußert, aber die Nutzer darauf hingewiesen, dass der „einzige sichere Ort“ für den Download von Ledger Live die eigene Webseite ledger.com sei.




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Zu 99,9 Prozent Sieg für Ripple (XRP)

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Der bekannte Krypto-Anwalt John Deaton hat erneut über den Rechtsstreit der US-Wertpapieraufsicht SEC gegen Ripple gesprochen. Er behauptet, ein Vergleich über 20 Millionen US-Dollar oder weniger wäre ein bedeutender juristischer Triumph für das Unternehmen.

In einem kürzlichen Post auf X (ehemals Twitter) widersprach Deaton nachdrücklich der Meinung, dass das Ergebnis des Rechtsstreits für die SEC und Ripple ein 50-50-Resultat sei. Er glaubt, das Ergebnis sei eher ein 90-10-Vorteil für Ripple. Deaton reagierte damit auf einen Post von Stuart Alderoty, dem Chefsyndikus von Ripple, der einen weiteren juristischen Rückschlag für die SEC hervorhob.

Deatons Meinung wird auch in der Krypto-Community geteilt. Der geplante Vergleich wird im Allgemeinen als positiver Ausgang für Ripple betrachtet. Diese Einschätzung berücksichtigt die potenziellen Folgen des XRP (XRP)-Prozesses und das regulatorische Umfeld für digitale Währungen insgesamt.

Stuart Alderoty hat in seinem Beitrag darauf hingewiesen, dass die SEC nach einigen Rückschlägen in dieser Woche eine weitere Niederlage eingefahren habe. Laut Alderoty hat das zuständige US-Berufungsgericht im Fall SEC gegen Govil entschieden, dass die SEC keine beträchtliche Geldentschädigung verlangen könne, ohne zuvor einen tatsächlichen finanziellen Schaden für „Investoren“ nachzuweisen. Im Wesentlichen bedeutet das, dass es keine Strafe gibt, wenn es keinen Schaden gibt.

Im Dezember 2020 leitete die SEC rechtliche Schritte gegen Ripple Labs ein und warf dem Unternehmen vor, über den Verkauf von XRP nicht registrierte Wertpapiere angeboten zu haben.

Schließlich wurde ein Präzedenzfall geschaffen, als Richterin Analisa Torres feststellte, dass der Vermögenswert kein Wertpapier ist, wenn er auf dem Sekundärmarkt gehandelt wird. Darüber hinaus wurden die Anschuldigungen gegen Ripple-Führungskräfte fallen gelassen.

Torres hat vor kurzem eine Verfügung bezüglich des gemeinsamen Antrags der SEC und Ripple, einen Zeitplan für die Anhörung zum Thema institutionelle Verkäufe von XRP vorzuschlagen, gebilligt. Es wurde nämlich ebenfalls festgestellt, das Unternehmen mit dem Verkauf von XRP an institutionelle Investoren gegen Wertpapiergesetze verstoßen habe. Torres wies die Parteien an, bis spätestens 9. November einen gemeinsamen Zeitplan für das Briefing vorzulegen.




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