Richter akzeptiert Schuldbekenntnis von ehemaligem Binance-Chef Zhao

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Ein Bundesrichter hat das Schuldbekenntnis des Binance-Gründers Changpeng „CZ“ Zhao im Anklagepunkt der Geldwäsche akzeptiert, aber noch nicht entschieden, ob der Krypto-Unternehmer die Vereinigten Staaten vor seinem Urteilstermin im Februar verlassen kann.

Aus einem Gerichtsdokument des Bezirksgerichtes in Seattle vom 6. Dezember geht entsprechend hervor, dass Richter Richard Jones das dahingehende Schuldbekenntnis von Zhao annimmt, das der Binance-Gründer vor über zwei Wochen, am 21. November, im Rahmen des 4,3-Milliarden-Dollar-Vergleiches seiner Kryptobörse mit den US-Behörden eingereicht hatte.

Im Zuge des Vergleiches trat Zhao als CEO von Binance zurück und zahlte 150 Millionen US-Dollar an die klagenden Aufsichtsbehörden.

„Dieses Gericht hat den Bericht und die Empfehlung des US-Magistratsrichters geprüft, gegen die kein rechtzeitiger Einspruch erhoben wurde […] und akzeptiert damit das Schuldbekenntnis des Angeklagten“, schrieb Richter Jones. „Der Angeklagte wird für schuldig befunden.“

Auszug aus dem Gerichtsdokument zum Schuldbekenntnis von Changpeng Zhao. Quelle: PACER

Zhao soll am 23. Februar 2024 verurteilt werden und muss mit bis zu 18 Monaten Gefängnis rechnen. Er ist derzeit gegen eine Kaution in Höhe von 175 Millionen US-Dollar auf freiem Fuß, was ihm eigentlich die Rückkehr in die Vereinigten Arabischen Emirate, wo er seinen Wohnsitz hat, ermöglicht hätte.

Die Bundesstaatsanwaltschaft hat sich jedoch dagegen ausgesprochen, Zhao die Ausreise aus den USA zu gestatten, da sie nicht in der Lage wäre, „seine Rückkehr sicherzustellen“, falls er nicht freiwillig wieder einreisen würde, da die Vereinigten Arabischen Emirate kein Auslieferungsabkommen mit den Vereinigten Staaten haben und Zhao dort auf unbestimmte Zeit mit seinem Vermögen leben könnte.

„Er hat drei kleine Kinder und eine Partnerin in den Vereinigten Arabischen Emiraten; sobald er in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist und mit der Aussicht konfrontiert wird, in die Vereinigten Staaten zurückzureisen und dort bis zu 18 Monate im Gefängnis zu verbringen, könnte er sich stattdessen dafür entscheiden, einfach in den Vereinigten Arabischen Emiraten bei seiner Familie zu bleiben“, so die Staatsanwälte.

Zhao hat sich gegen die Reisesperre gewehrt und behauptet, es bestehe „keine Fluchtgefahr“, da er bereits die Verantwortung für sein Handeln übernommen habe, indem er von den VAE in die Vereinigten Staaten geflogen sei.

Am 27. November ordnete Richter Jones an, dass Zhao vorerst nicht in die VAE reisen darf, bis ein Gericht über den Antrag der US-Staatsanwaltschaft entschieden hat.


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„Ich würde dem ein Ende setzen“ – Chef von JPMorgan schießt gegen Krypto

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Der Vorsitzende und CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, erklärte gegenüber einem Ausschuss des US-Parlaments, dass er versuchen würde, Kryptowährungen zu verbieten, wenn er dafür die nötigen Befugnisse in der Regierung hätte.

In der betreffenden Anhörung des Bankenausschusses des Senats vom 6. Dezember zur Aufsicht über die Wall Street antwortete Dimon auf entsprechende Fragen der Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts, die behauptete, Nordkorea habe einen Großteil seines Raketenprogramms mit „Erträgen aus Krypto-Kriminalität“ finanziert, zusätzlich zur Finanzierung der Hamas. Der CEO von JPMorgan Chase bekräftigte in diesem Kontext, er sei „schon immer ein großer Gegner von Kryptowährungen“ gewesen und assoziiere digitale Vermögenswerte mit „Kriminellen“ und „Drogenhändlern“ sowie mit Steuerhinterziehung.

„Wenn ich die Regierung wäre, dann würde ich dem [Krypto] ein Ende setzen“, so Dimon.

JPMorgan Chase CEO Jamie Dimon in einer Anhörung vor dem U.S. Senate Banking Committee vom 6. Dezember 2023.

Der CEO von JPMorgan Chase sagte vor dem Senatsausschuss neben den CEOs von Wells Fargo, Bank of America, Citigroup, BNY Mellon, Goldman Sachs, State Street und Morgan Stanley aus. Dimon hat Kryptowährungen in der Vergangenheit bereits als „dezentralisierte Schneeballsysteme“ und Bitcoin (BTC) als „Betrug“ bezeichnet.

Warren fragte die anderen CEOs in der Ausschusssitzung, ob Krypto-Unternehmen den gleichen Anti-Geldwäsche-Regeln unterworfen werden sollten, zu deren Einhaltung US-Banken verpflichtet sind – was alle bejahten. Gegenüber Cointelegraph stellte ein Sprecher der Krypto-Lobbygruppe CEDAR Innovation Foundation jedoch fest, dass Warrens Behauptungen „einen Mangel an Verständnis für die Blockchain-Technologie“ offenbaren.

„Es ist irreführend zu behaupten, dass Krypto illegale Finanzierungen leichter macht als traditionelle Währungen“, so der CEDAR-Sprecher. Und weiter: „Die Aussagen von Senatorin Warren und den Bank-CEOs sind eine direkte Anerkennung von Krypto als Weg für dezentrale Finanzen und der Blockchain-Technologie als direkte Bedrohung für das traditionelle Finanzsystem.“

Die Senatorin aus Massachusetts ist eine lautstarke Gegnerin von Kryptowährungen innerhalb der US-Regierung, die Krypto-Transaktionen oft mit Terrorismus in Verbindung bringt und auf eine Gesetzgebung drängt, die darauf abzielt, die illegale Nutzung von digitalen Vermögenswerten einzuschränken. Nach dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober haben viele US-Gesetzgeber Warrens Bemühungen unterstützt, die Aufmerksamkeit auf die Rolle von Kryptowährungen bei der Finanzierung des Terrorismus zu lenken.


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ARK Invest verkauft 237.000 Coinbase-Aktien zum neuen Jahreshoch

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ARK Invest, eine der Investmentfirmen, die hofft, im Jahr 2024 einen „direkten“ Bitcoin-Indexfonds (ETF) auflegen zu können, bucht aktuell weitere Gewinne aus ihren Coinbase-Aktien aus.

Am 5. Dezember verkaufte ARK entsprechend 237.572 Coinbase-Aktien aus drei Fonds, wie aus einer von Cointelegraph eingesehenen Handelsmeldung hervorgeht. Der Verkauf erfolgte damit an einem Tag, an dem die Coinbase-Aktie bei 140 US-Dollar pro Aktie schloss und der Investmentfirma mindestens 33 Millionen US-Dollar einbrachte.

Das Unternehmen veräußerte 201.711 Coinbase-Aktien allein aus dem ARK Innovation ETF (ARKK), weitere 28.535 und 7.326 wurden von dem ARK Fintech Innovation ETF (ARKF) bzw. dem ARK Next Generation Internet ETF (ARKW) verkauft.

Die Aktie der Kryptobörse Coinbase verzeichnet zurzeit neue Jahreshöchststände im Einklang mit dem bullischen Kryptomarkt und ist laut Daten von TradingView im bisherigen Jahresverlauf um satte 280 % gestiegen. Die Aktie von Coinbase hat sich auch dadurch erholt, dass die konkurrierende Kryptobörse Binance und deren ehemaliger CEO Changpeng Zhao sich im November in den Vereinigten Staaten unter anderem der Geldwäsche für schuldig bekannt haben.

Am 5. Dezember erreichte die Coinbase-Aktie nun sogar ein neues Jahreshoch von über 147,4 US-Dollar, ein Niveau, das seit April 2022 nicht mehr erreicht wurde. Laut TradingView ist die Aktie in den letzten 30 Tagen um fast 70 % gestiegen.

Coinbase-Kursdiagramm. Quelle:TradingView

Der jüngste Coinbase-Verkauf durch ARK ist einer der größten Tagesverkäufe im Jahr 2023 und liegt nach dem massiven Verkauf von 478.356 am 14. Juli und dem Verkauf von 248.838 Coinbase-Aktien am 17. Juli an dritter Stelle. Zu dieser Zeit wurde das Wertpapier der Kryptobörse bei 105 US-Dollar gehandelt.

Zusätzlich zu den aggressiven Coinbase-Verkäufen hat ARK auch 168.127 Aktienanteile vom Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) verkauft. Bei einem Schlusskurs von 35 US-Dollar brachte der Verkauf laut TradingView 5,9 Millionen US-Dollar ein. Das Unternehmen begann mit dem Verkauf von GBTC-Aktien am 23. Oktober 2023, als der Bitcoin auf 34.000 US-Dollar zusteuerte.

Trotz des anhaltenden aktiven Verkaufs von Coinbase-Aktien hält ARK immer noch eine erhebliche Menge an Anteilen der Kryptobörse. Coinbase ist nach wie vor der größte Vermögenswert im Portfolio des ARKF ETF, der mit einem Wert von fast 135 Mio. US-D ollar(Stand: 5. Dezember) mehr als 13 % des Nettovermögens ausmacht.

Coinbase macht auch 11,72 % bzw. 11,64 % des ARKW ETF und des ARKK ETF aus und ist bei beiden der größte Vermögenswert.


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Binance setzt Handel von neuem Euro-Stablecoin wegen Kurssprung aus

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Die Kryptobörse Binance entschädigt ihre Nutzer und nimmt den Stablecoin Anchored Coins Euro (AEUR) aus der Notierung, nachdem der Wert des Tokens kurze Zeit nach dessen Einführung schlagartig um mehr als 200 % gestiegen ist.

Laut einer entsprechenden Ankündigung vom 6. Dezember wird Binance deshalb alle Nutzer entschädigen, die AEUR zu einem überhöhten Wert gekauft haben und es nicht geschafft haben, den Stablecoin rechtzeitig zu verkaufen, als der Handel der Kryptowährung vorübergehend gestoppt wurde. Die betroffenen Nutzer erhalten einen Teil des Aufpreises, der über dem Schwellenwert von 1 AEUR = 1,08 Tether (USDT) liegt, als Rückerstattung. Die Kryptobörse erklärt in diesem Zusammenhang:

„Nachdem der AEUR online ging, zog er schnell die Aufmerksamkeit der Community auf sich. Allerdings war einigen Nutzern nicht klar, dass AEUR ein Stablecoin ist, als sie ihn kauften. Die Nachfrage stieg auf Grund dessen kurzfristig stark an, was zu Kursschwankungen führte.“

Die starke Kursvolatilität wirkte sich unmittelbar auch auf die Kursentwicklung verschiedener AEUR-Währungspaare aus, darunter mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und dem Euro, die ebenfalls in den Geltungsbereich des Rückerstattungsplans der Handelsplattform fallen. „Um mögliche Verluste für andere Anleger zu vermeiden, wird der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der oben genannten AEUR-Währungspaare separat bekanntgegeben“, so Binance. Der Stablecoin ist derzeit für den Handel an der Börse ausgesetzt.

AEUR wird von Anchored Coins, einem Fintech-Unternehmen mit Sitz in Zug, Schweiz, ausgegeben. Das Unternehmen ist Teil einer Selbstregulierungsorganisation des Landes, dem Verein zur Qualitätssicherung von Finanzdienstleistungen (VQF), der von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) anerkannt ist, wodurch das Unternehmen verpflichtet ist, die Verpflichtungen zur Geldwäschebekämpfung einzuhalten.

Anchored Coins behauptet, dass jeder AEUR „1:1 mit Reserven gedeckt ist, die ausschließlich bei von der FINMA zugelassenen Schweizer Banken gehalten werden“. Die Stablecoins des Unternehmens werden derzeit auf Ethereum und BNB Smart Chain herausgegeben.

Anchored Coins Stablecoin AEUR auf Binance.Quelle: Binance


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ChatGPT führt Liste der meistgelesenen Wikipedia-Artikel in 2023 an

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ChatGPT von OpenAI ist im Jahr 2023 der meistgesehene englische Artikel in der Wikipedia. Er erreichte 49,5 Millionen Seitenaufrufe und zeigt das zunehmende Interesse der Öffentlichkeit an künstlicher Intelligenz (KI).

Die Wikimedia Foundation gab bekannt, dass die englischen Wikipedia-Seiten im Jahr 2023 mehr als 84 Milliarden Seitenaufrufe erhielten. ChatGPT übertraf andere Themen wie „Todesfälle im Jahr 2023“ und Sportinhalte wie die „Cricket-Weltmeisterschaft 2023“ und die „Indian Premier League“

Nach dem Start im November 2022 wuchs die Nutzeranzahl von ChatGPT schnell auf über 100 Millionen im ersten Jahr.

Im September 2023 führte OpenAI eine Live-Webbrowsing-Funktion in ChatGPT ein. Die Funktion, die ursprünglich im Mai eingeführt, aber aufgrund von Befürchtungen im Zusammenhang mit Online-Paywalls vorübergehend deaktiviert wurde, wurde mit zusätzlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung der Anforderungen an die Webseite-Berechtigungen wieder eingeführt.

Die Browsing-Funktion entwickelt ChatGPT von einem statischen Datenanalysator zu einem Echtzeit-Informationsgenerator. Diese Funktion ist vor allem für Nutzer von Vorteil, die nach Informationen über Markttrends, Produktbewertungen oder Informationen zur Reiseplanung suchen.

ChatGPT bietet außerdem die Möglichkeit, individuelle GPT-Modelle zu erstellen, was sich an fortgeschrittene Nutzer und Unternehmen richtet. Mit dieser Funktion wird die manuelle Eingabe umfangreicher Prompts überflüssig und die gesamte Interaktion mit der KI verbessert.

Im März 2023 unterzeichneten Tausende von Forschern, CEOs, Akademikern und Experten aus dem Bereich der KI einen offenen Brief, in dem sie die KI-Entwickler weltweit aufforderten, die Entwicklung von KI-Systemen, die leistungsfähiger als GPT-4 sind, für mindestens sechs Monate einzustellen. Sie zeigten sich besorgt darüber, dass „an Menschen heranreichende Intelligenz tiefgreifende Risiken für die Gesellschaft und die Menschheit darstellen kann“.


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Bitcoin (BTC) um 170 Prozent gestiegen

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Bitcoin (BTC) hat um fast 170 Prozent zugelegt, seit die Europäische Zentralbank (EZB) vor seiner drohenden „Irrelevanz“ gewarnt hat.

Wie der Krypto-Befürworter Eric Wall und andere am 4. Dezember angemerkt haben, hat der BTC-Kurs das komplette Gegenteil erreicht.

EZB zeigt Bitcoin-Kurzsichtigkeit: „Womit liegen sie noch falsch?“

Bitcoin lag gerade bei 16.400 US-Dollar, als die EZB am 30. November 2022 einen Blogpost über seinen Tod veröffentlichte.

Der Beitrag erschien kurz nach der Implosion von FTX und der anschließenden Marktflucht. Darin wurde argumentiert, dass selbst diese Niveaus nur ein kurzer Halt auf dem Weg zu neuen Tiefstständen seien.

„Der Wert von Bitcoin erreichte im November 2021 einen Höchststand von 69.000 US-Dollar und fiel dann bis Mitte Juni 2022 auf 17.000 US-Dollar. Seitdem schwankt der Wert um 20.000 US-Dollar“, wie es darin hieß.

„Für Bitcoin-Befürworter signalisiert die scheinbare Stabilisierung eine Verschnaufpause auf dem Weg zu neuen Höhenflügen. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass es sich um ein künstlich herbeigeführtes letztes Aufatmen vor dem Weg in die Bedeutungslosigkeit handelt. Und das war bereits vor der Pleite von FTX absehbar, die den Bitcoin-Kurs auf deutlich unter 16.000 US-Dollar fallen ließ.“

Dieses „letzte Aufatmen“ setzte sich zunächst fort. Nachdem BTC/USD am Tag der Veröffentlichung ironischerweise zugelegt hatte, erreichte er Mitte Dezember erneut die Marke von 16.400 US-Dollar. Danach folgte ein schnelles Comeback, bei dem er allein im ersten Quartal 2023 um 70 Prozent zulegte.

Ein Jahr nach dem verfrühten Nachruf der EZB befindet sich Bitcoin auf dem höchsten Stand seit April 2022 und liegt derzeit bei etwa 44.000 US-Dollar oder 166 Prozent höher als zu dem Zeitpunkt, als die Bank diesen veröffentlichte, wie aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView hervorgeht.

Philip Swift, Gründer der Statistikplattform Look Into Bitcoin, kommentierte diese Ironie mit Genugtuung.

„Man liebt es, das zu sehen“, kommentierte er einen Chart von Wall auf X (ehemals Twitter).

Alex Thorn, Leiter der firmenweiten Forschung bei der Krypto-Bildungseinrichtung Galaxy, stellte sogar die Fähigkeiten der EZB in Frage.

„Es könnte wirklich nicht besser werden“, antwortete er auf den Post von Wall.

„Wenn sie sich in diesem Punkt schon so sehr irren, womit liegen sie dann noch falsch?“

BTC/EUR 1-Wochen-Chart. Quelle: TradingView

„Ja“ zu CBDC, „Nein“ zu BTC

Die EZB ist als Bitcoin-Skeptiker bekannt. Die Einschätzungen der Bank und ihrer hochrangigen Beamten zum Markt sind oft nicht zutreffend.

Letzten Monat hat EZB-Chefin Christine Lagarde beklagt, dass ihr Sohn in Kryptowährungen investiert und dadurch Geld verloren habe.

„Ich habe, wie Sie sehen können, eine sehr geringe Meinung zu Krypto“, so Lagarde laut Reuters.

Wie Cointelegraph berichtete, arbeitet die EZB derzeit an der möglichen Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC), die intensiv geprüft wird. Lagarde betonte, ihr Nutzen liege insbesondere darin, dass sie der Bank eine „Kontrolle von Transaktionen“ ermöglicht.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Jeder Handel und jede Investition geht mit Risiken einher und man sollte selbst recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.




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Geld über WhatsApp und Telegram versenden

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Eine neue Funktion von Coinbase Wallet ermöglicht die Übertragung von Kryptowährungen über einen Link, den man über Social-Media-Webseiten und Messaging-Apps versenden kann. Die Kryptobörse versucht so, ihren Service einem breiteren Markt zugänglich zu machen.

„Nutzer können jetzt Geld auf jeder Plattform versenden, auf der sie einen Link teilen können“, so Coinbase in einem Blogbeitrag vom 5. Dezember, in dem Apps wie iMessage, Telegram, WhatsApp, Facebook, Instagram und TikTok genannt werden.

Beim Versand von USD Coin (USDC), einem US-Dollar-Stablecoin, den Coinbase 2018 gemeinsam mit seinem Emittenten Circle eingeführt hat, fallen keine Gebühren an.

Klickt der Empfänger auf den Link, wird er zum App-Store seines Geräts weitergeleitet, um Coinbase Wallet herunterzuladen, falls er diese noch nicht hat. Dort kann er mit einem Klick eine Wallet erstellen, so Coinbase.

Wenn das Geld nicht innerhalb von zwei Wochen abgeholt wird, wird es an den Absender zurückgeschickt.

Coinbase hat auch einen „einfachen Modus“ für seine Wallet entwickelt, um neuen und weniger versierten Nutzern zu helfen, die grundlegenden Funktionen wie Kauf, Senden, Empfangen und Anzeigen von Vermögenswerten zu nutzen.

Coinbase sagte, die neue Funktion soll eine Alternative zu komplexen, internationalen Banküberweisungen bieten, die oft mit hohen Gebühren und Papierkram einhergehen und bis zu fünf Werktage dauern können, bis das Geld ankommt.

Der Aktienkurs von Coinbase ist im Jahr 2023 bisher um über 300 Prozent auf 140 US-Dollar gestiegen, liegt aber immer noch 59 Prozent unter seinem Allzeithoch von 343 US-Dollar vom 12. November 2021, laut Google Finance.




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Kurs um mehr als 10 Prozent gestiegen

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Bitcoin (BTC) stieg am 5. Dezember über die Marke von 44.000 US-Dollar und erreichte damit ein neues Jahreshoch.

BTC/USD 1-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Bitcoin übt mehr Druck auf Bären aus

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView beobachteten den Anstieg von Bitcoin, wobei er an den Altcoins vorbeizog und auf Bitstamp zunächst 44.011 US-Dollar erreichte.

Damit stieg der Kurs die Woche über um 10 Prozent und erreichte den höchsten Stand seit Anfang April 2022, womit er auf einen wichtigen Widerstand stößt.

Wie der bekannte Trader und Analyst Rekt Capital feststellte, stellt die Marke von 44.000 US-Dollar das obere Ende einer Spanne dar, die seit Anfang 2021 mehrfach beobachtet wurde.

„Bitcoin hat den Widerstand der Spanne bei etwa 43.900 US-Dollar erfolgreich zurückerobert“, wie er auf X (ehemals Twitter) schrieb.

„Bitcoin hat in der Vergangenheit immer die schwarze Linie zurückerobert, so dass es immer noch möglich ist, dass der Kurs die obere Spanne von 40.000 US-Dollar zurückerobert. Es ist wichtig, in der Zwischenzeit einen erneuten Test im Auge zu behalten.“

BTC/USD, kommentierter Chart. Quelle: Rekt Capital/X

Auf den Märkten führten die Derivate diesen Anstieg an, woraufhin auch der Spotmarkt folgte. Daraufhin kam es zu Liquidationen, wobei über 100 Millionen US-Dollar an Krypto-Short-Positionen liquidiert wurden, wie aus den Daten von CoinGlass hervorgeht.

Krypto-Liquidationen (Screenshot). Quelle: CoinGlass

Die Daten von CoinGlass zeigten außerdem, dass der jüngste Anstieg den größten Anteil der wahrscheinlichen Short-Liquidationen an der weltweit größten Börse Binance durchstieß.

BTC/USDT Liquidationen auf Binance (Screenshot). Quelle: CoinGlass

Chancen auf Rückgang auf 30.000 US-Dollar „sehr gering“

Wie Cointelegraph berichtete, glauben einige populäre Analysten, dass die Wale den Kurs manipulieren.

Analysten warnten bereits, dass ein beträchtlicher Ausverkauf folgen könnte, damit die Wale sich Gewinne mit minimalen Verlusten durch Kursschwankungen sichern können.

Optimisten hatten bisher jedoch keinen Grund zur Sorge.

„Bitcoin ist auf dem besten Weg, auf zwischen 48.500 und 50.500 US-Dollar noch vor dem Halving zu klettern“, wie Michaël van de Poppe, Gründer und CEO des Handelsunternehmens MN Trading, kommentierte.

„Das hat er in den vergangenen Zyklen immer getan und es ist wahrscheinlich, dass wir das hier wieder sehen werden. Solange er über 39.000 US-Dollar bleibt, sind die Vibes großartig. Die Chancen, dass Bitcoin 30.000 US-Dollar erneut sieht, werden sehr gering.“

BTC/USD, kommentierter Chart. Quelle: Michaël van de Poppe/X

Kommentator Matthew Hyland betrachtete den Relative Strength Index, um vorherzusagen, dass noch eine weitere Aufwärtsbewegung folgen könnte.

Der Tages-RSI lag bei Redaktionsschluss bei 80 und damit im überkauften Bereich.

BTC/USD 1-Tages-Chart mit RSI. Quelle: TradingView

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SEC verlängert Frist für Entscheidung über Ether (ETH)-Spot-ETF von Grayscale

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Die US-Börsenaufsicht SEC hat ihre Entscheidung über die Genehmigung oder Ablehnung eines Ether (ETH)-Spot-ETF des Vermögensverwalters Grayscale verschoben.

In einer Mitteilung vom 5. Dezember hat die SEC gesagt, sie werde die Frist für die Genehmigung oder Ablehnung einer vorgeschlagenen Regeländerung verlängern. Mit dieser Änderung könnte die NYSE Arca Anteile des Grayscale Ethereum Trust notieren und handeln. Das war eine der ersten Ankündigungen der Kommission, nachdem ein Berufungsgericht die SEC angewiesen hatte, den Bitcoin (BTC)-ETF-Antrag von Grayscale im Oktober erneut zu überprüfen.

„Die Kommission hält es für angemessen, sich mehr Zeit zu nehmen, um Maßnahmen zu der vorgeschlagenen Regeländerung ergreifen zu können und damit sie genügend Zeit hat, die vorgeschlagene Regeländerung und die darin aufgeworfenen Fragen zu prüfen“, so die SEC. „Dementsprechend legt die Kommission den 25. Januar 2024 als Datum fest, bis zu dem die Kommission die vorgeschlagene Regeländerung entweder genehmigt oder ablehnt oder ein Verfahren einleitet, um festzustellen, ob sie abgelehnt werden soll.“

Die SEC hat bisher noch keinen Spot-ETF für BTC oder ETH zur Notierung an einer US-Börse zugelassen. Krypto-Futures hingegen haben grünes Licht bekommen. James Seyffart, ETF-Analyst bei Bloomberg, spekulierte, dass die Kommission bei einer Zulassung eines BTC-Spot-ETF gleichzeitig die Anträge mehrerer Unternehmen genehmigen würde.

Grayscale hat im Oktober erstmals bei der SEC einen Antrag auf Umwandlung von Anteilen seines Grayscale Ethereum Trust in einen Ether-Spot-ETF gestellt. Mehrere Unternehmen warten noch auf eine Entscheidung der Regulierungsbehörde. Darunter sind etwa Anträge von Firmen wie BlackRock, Hashdex, ARK 21Shares, Invesco Galaxy, VanEck und Fidelity.




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Italienische und südkoreanische Zentralbanken: CBDC-Kooperation unterzeichnet

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Die italienische Zentralbank Banca d’Italia gab am 5. Dezember über ihre offiziellen Kanäle bekannt, dass sie mit der südkoreanischen Zentralbank, der Bank of Korea, eine Absichtserklärung über IT- und Zahlungssysteme unterzeichnet hat.

Nach Angaben der italienischen Zentralbank umfasse die Absichtserklärung den „gegenseitigen Austausch von Wissen und Informationen“ in Fragen der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).

Konkret geht es um IKT-Fragen im Zusammenhang mit Echtzeit-Abwicklungssystemen und digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs).

In der Ankündigung heißt es, dass an dem Treffen der Generaldirektor der Banca d’Italia Luigi Federico Signorini teilnahm, der die Vereinbarung auch unterzeichnete.

Das letzte Jahr über haben beide Länder CBDCs erforscht, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen.

In Italien hat sich die Zentralbank hauptsächlich auf die Interoperabilität ihrer Lösungen für die Abwicklung von Transaktionen auf Grundlage der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) über Hash-verknüpfte Contracts konzentriert und nicht auf einen umfassenden CBDC-Ansatz, wie es in anderen europäischen Ländern gemacht wird.

Derweil hat Südkorea im Oktober ein Pilotprojekt für seine CBDC-Infrastruktur gestartet. Das Pilotprojekt umfasst private Banken und öffentliche Einrichtungen. Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich bietet dabei technische Unterstützung.

Im November kündigte Südkorea an, dass das Land ab 2024 100.000 Bürger einladen werde, um seine CBDC zu testen.

Obwohl viele Regierungen an Plänen zur Einführung von CBDCs arbeiten, gibt es weiterhin entschiedenen Widerstand gegen die digitalen Währungen. Eine deutsche Politikerin sagte kürzlich gegenüber Cointelegraph, sie sei eine „entschiedene Gegnerin“ des digitalen Euro der Europäischen Union und glaubr, dass CBDCs ein Eingriff in die Privatsphäre seien.

In den Vereinigten Staaten haben sich viele Personen des öffentlichen Lebens gegen eine CBDC in den USA ausgesprochen. Podcast-Moderator Joe Rogan ging sogar so weit zu sagen, dass CBDCs ein „Schachmatt“ und „Game Over“ bedeuten würden.


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