Société Générale führt an Euro gekoppelten Stablecoin ein

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Société Générale, Frankreichs drittgrößte Bank, hat ihren eigenen, an den Euro gekoppelten Stablecoin auf den Markt gebracht und ist damit einer der ersten europäischen Bankenriesen, der in den Stablecoin-Markt einsteigt.

Der EUR CoinVertible (EURCV) Stablecoin wird auf der in Luxemburg ansässigen Kryptobörse Bitstamp eingeführt, wie die Financial Times berichtet. EURCV ist an den Euro gekoppelt und Bankkunden können darüber am Markt für digitale Vermögenswerte teilnehmen. Der Vermögenswert steht einem breiten Sprektrum an Kunden zur Verfügung und kann für den Handel genutzt werden.

Jean-Marc Stenger, CEO der Société Générale Forge, erklärte, der neue Stablecoin unterstreiche die Rolle der Bank in der sich entwickelnden Krypto-Branche. Er betonte, ein an den Euro gekoppelter Stablecoin sei notwendig.

Der private Krypto-Stablecoin-Markt wird von an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins dominiert, wobei Tether (USDT) und der USD Coin von Circle (USDC) die beiden größten sind. Krypto-Börsenplattformen und Marktführer wie Tether arbeiten daran, den Stablecoin-Markt auf den europäischen Raum auszuweiten. Stenger sagte über diese Entwicklung der Bank, sie sei mehr als nur ein neuer Trend.

Der CEO hob hervor, dass der neue Stablecoin mit dem Schwerpunkt auf die Verwendung bei der Abwicklung von Geschäften mit digitalen Anleihen, Fonds und verschiedenen Vermögenswerten entwickelt worden sei. Er fügte hinzu, dass die breite Anwendbarkeit des Stablecoins über die Plattform von Société Générale hinausgehe. Er könne von verschiedenen Finanzdienstleistern genutzt werden.

Axa Investment Managers nutzte den EURCV für Investitionen in die digitale grüne Anleihe der Bank. Die Anleihe hat einen Wert von 10 Mio. Euro und eine Laufzeit von drei Jahren.

Der Einstieg des französischen Bankenriesen in den Stablecoin-Markt könnte eine wichtige Entwicklung für die europäische Branche sein, insbesondere im Hinblick auf die Verordnung der Europäischen Union über Märkte für Krypto-Assets, die 2024 in Kraft treten soll.

Die Société Générale ist jedoch kein Neuling im Kryptobereich und bereits seit Jahren aktiv dabei, ihrem Kundenstamm Krypto-Investitionen anzubieten. Im Juli erhielt die Krypto-Tochter des Bankenriesen namens Forge als erstes Unternehmen die höchste Zugangslizenz für die Erbringung von Krypto-Dienstleistungen im Land.


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Schweizer Stadt Lugano akzeptiert Bitcoin und Tether für Steuern

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Die Schweizer Stadt Lugano fördert die lokale Akzeptanz von Bitcoin (BTC), indem sie Bürgern und Unternehmen nun die Möglichkeit gibt, kommunale Dienstleistungen und Steuern mit Kryptowährungen zu bezahlen.

Die Stadt Lugano hat am 5. Dezember offiziell bekanntgegeben, dass die lokale Verwaltung nun Zahlungen in Kryptowährungen für Steuern und alle anderen kommunalen Gebühren akzeptiert.

Ab sofort akzeptiert Lugano Bitcoin und den größten Stablecoin Tether (USDT) als Zahlungsmittel. Dabei kommt ein automatisierter Prozess über die Schweizer Kryptowährungsplattform Bitcoin Suisse zum Einsatz.

Der Ankündigung zufolge können die Bürger und Unternehmen von Lugano alle lokalen Rechnungen, unabhängig von der Art der Dienstleistung oder der Höhe des Rechnungsbetrags, mit Kryptowährungen wie Bitcoin bezahlen.

Die Einwohner von Lugano können Steuern oder Dienstleistungen mit Bitcoin über das Schweizer QR-Rechnungssytem bezahlen, indem sie den Code auf der Rechnung scannen und mit der bevorzugten mobilen Wallet und der ausgewählten Kryptowährung bezahlen.

Diese Möglichkeit ist Teil von Plan B, einer Zusammenarbeit mit Tether, bei der die Bitcoin-Technologie als Grundlage für die Umgestaltung des Finanzsystems der Stadt genutzt wird. Bitcoin Suisse unterstützt Lugano bei seinem Plan B, indem das Unternehmen als technischer Partner bei der integrierten Zahlungslösung fungiert und die Möglichkeit bietet, Zahlungen mit Bitcoin und Tether für Steuern und andere städtische Dienstleistungen zu tätigen.

Wie bereits berichtet, hat Lugano im März 2022 im Rahmen einer Zusammenarbeit mit Tether, Kryptowährungen für Steuerzahlungen akzeptiert. Zuvor hat die Stadt bereits Blockchain-basierte Lösungen implementiert, darunter die MyLugano-App und ihren LVGA-Punkte-Zahlungs-Token, den digitalen Lugano-Franken und die 3Achain-Blockchain-Infrastruktur.

Lugano ist nicht die einzige Stadt in der Schweiz, die Bitcoin aktiv für Zahlungen akzeptiert und mit der Blockchain-Technologie experimentiert.

Der Schweizer Kanton Zug hat bereits im Jahr 2021 damit begonnen, Bitcoin und Ether (ETH) für Steuerzahlungen von lokalen Unternehmen und Privatpersonen zu akzeptieren. Zermatt, eine Gemeinde im Kanton Wallis, hat im Januar 2020 die Option, Steuern mit Bitcoin zu bezahlen in Partnerschaft mit Bitcoin Suisse eingeführt.


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Erste grüne Anleihe auf Ethereum herausgegeben

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Societe Generale, die drittgrößte Bank Frankreichs, gab bekannt, dass sie ihre erste digitale grüne Anleihe als Wertpapier-Token auf der öffentlichen Ethereum-Blockchain ausgibt. Die Anleihe, die von Forge, einer Tochtergesellschaft der Societe Generale, registriert wurde, kam am 30. November auf den Markt.

Die Anleihe hat einen Wert von 10 Millionen Euro und eine Laufzeit von drei Jahren. „Grün“ bedeutet dabei, dass die Nettoerlöse zur Finanzierung oder Refinanzierung von Produkten und Unternehmen verwendet werden, die unter die Kategorie der förderfähigen grünen Aktivitäten fallen.

Die digitale Infrastruktur der Anleihe gewährt über den Smart Contract der Anleihe rund um die Uhr einen Zugang zu den Daten über den CO2-Fußabdruck des Unternehmens. Von der Bank hieß es dazu:

„So können Emittenten und Investoren, die CO2-Emissionen ihrer Wertpapiere über die Finanzinfrastruktur messen.“

Eine weitere Neuerung der Anleihe ist die technische Möglichkeit, Wertpapiere über den EUR CoinVertible, einen an den Euro gekoppelten Stablecoin, der von Forge im April 2023 ausgegeben wurde, on-chain zu begleichen. Bei dieser Option hat die Societe Generale auch die bevorstehenden Welle der digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) im Auge:

„Während mit Lösungen für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) experimentiert wird, zeigt diese Auswahl an Abwicklungsmethoden die umfangreichen Möglichkeiten von SG-FORGE, die das gesamte Spektrum an On-Chain-Diensten anbietet.“

Societe Generale ist im Krypto-Sektor aktiv und hat Euro-Anleihen auf der Ethereum-Blockchain und Wertpapier-Token auf der Tezos-Blockchain emittiert sowie Dai (DAI) Stablecoin-Kredite vorgeschlagen. Forge ist das erste Unternehmen, das die höchste Zugangslizenz für Kryptodienste in Frankreich erhielt.


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100.000 US-Dollar Startkapital für Bitcoin-ETF

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Der weltgrößte Vermögensverwalter BlackRock hat im Oktober 2023 von einem unbekannten Investor eine Anschubfinanzierung in Höhe von 100.000 US-Dollar für seinen Bitcoin (BTC)-Spot-ETF erhalten, wie aus seinem jüngsten Antrag bei der US-Wertpapieraufsicht SEC hervorgeht.

Aus dem SEC-Dokument geht hervor, dass der Investor zugestimmt hat, am 27. Oktober 2023 4.000 Aktien für 100.000 US-Dollar zu 25,00 US-Dollar pro Aktie zu kaufen, wobei der Investor „als gesetzlicher Underwriter in Bezug auf die Seed Creation Baskets agiert“.

BlackRock enthüllte darin auch einige Details zu den Plänen des Vermögensverwalters, die Sponsorengebühr zu zahlen. Dabei soll Bitcoin oder Bargeld als Handelskredit von dem Handelskreditgeber kurzfristiger geliehen werden. BlackRock kann seine Gebühren über einen Kredit abrechnen, anstatt BTC (den Vermögenswert des ETF) verkaufen zu müssen. So hat das „keinen großen Einfluss auf den BTC-Kurs“.

Die Abrechnung von Handelsgutschriften erfolgt an dem Geschäftstag nach dem Ausführungsdatum, wobei eine Finanzierungsgebühr in Höhe von 11 Prozent zuzüglich des Zielsatzes der Federal Funds geteilt durch 365 ((11 Prozent + Zielsatz der Fed Funds)/365) erhoben wird. Nehmen wir zum Beispiel an, dass am 20. November 2023 der Zielsatz der Fed Funds bei 5,50 Prozent liegt, so würde die hypothetische Finanzierungsgebühr ab diesem Datum 11 Prozent + 5,5 Prozent geteilt durch 365 für die aufgenommenen Mittel betragen.

ETF-Analyst Eric Balchunas bezeichnete diese neuen Details als interessante Entwicklung „auf nerdigste Art“.

BlackRock war unter den ersten institutionellen Großkonzernen, die im Juli einen Bitcoin-Spot-ETF beantragten. Der Antrag von BlackRock ist einer von 13, die auf eine Entscheidung der SEC warten. Die SEC hat bisher alle Anträge auf BTC-Spot-ETFs abgelehnt. Marktexperten glauben nun aber, dass die SEC Anfang 2024 höchstwahrscheinlich den ersten BTC-Spot-ETF in den Vereinigten Staaten zulassen werde.




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Bitcoin (BTC) größter „Nutznießer“ von Krypto-Zuflüssen

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Bitcoin (BTC)-bezogene Anlageprodukte sind der „Hauptnutznießer“ des aktuellen Interesses an Kryptowährungen. Die Erwartung einer Zulassung eines Bitcoin-Spot-ETF in den Vereinigten Staaten wächst unterdessen.

Insgesamt 1,76 Milliarden US-Dollar an Investorengeldern sind in den letzten 10 Wochen in Kryptoprodukte geflossen. Das sind die größten Zuflüsse innerhalb von 10 Wochen seit Oktober 2021, als Bitcoin-Futures auf den Markt kamen, wie es in einem Bericht des Forschungsleiters von CoinShares James Butterfill vom 4. Dezember heißt.

Die Wochenberichte von CoinShares über die letzten 10 Wochen zeigen, dass in diesem Zeitraum mindestens 1,44 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen in Bitcoin-Investmentprodukte geflossen sind. Der Bitcoin-Kurs ist in diesem Zeitraum von 26.600 US-Dollar auf 37.700 US-Dollar gestiegen.

In der Woche bis zum 1. Dezember wurden Zuflüsse in Krypto-Investmentprodukte in Höhe von 176,3 Millionen US-Dollar verzeichnet. Bitcoin-Investmentprodukte waren der „Hauptnutznießer“, so Butterfill. In der vergangenen Woche haben diese Zuflüsse in Höhe von 132,8 Millionen US-Dollar verzeichnet, während Ether (ETH) und Solana (SOL) 30,8 Millionen US-Dollar bzw. 4,3 Millionen US-Dollar erzielten.

Zuflüsse bei digitalen Vermögenswerten (in Millionen) im Jahr 2023. Quelle: CoinShares

Die Genehmigung der ausstehenden Spot-Bitcoin-ETF-Anträge rückt in den Vereinigten Staaten derzeit wohl immer näher.

Einige auf Bitcoin-Futures basierende Produkte könnten von dem Interessen an den Zulassungen profitieren, so James Edwards, ein Kryptowährungsanalyst bei der Fintech-Firma Finder, in einem Interview mit Cointelegraph.

„Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger bereits auf die ETF-Zulassung spekulieren, wobei die Zuflüsse in bestehende Bitcoin-Futures-ETFs wie ProShares BITO in den letzten Tagen stark angestiegen sind und Rekorde aus dem Jahr 2021 gebrochen haben.“




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Bitcoin (BTC)-Miner Core Scientific präsentiert neuen Insolvenzplan

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Der Bitcoin (BTC)-Miner Core Scientific hat eine Präsentation veröffentlicht, in der er seine Pläne darlegt, wie er Anfang Januar 2024 aus der Insolvenz herauskommen will. Die Präsentation baut auf dem dritten gemeinsamen Plan vom 16. November auf und enthält einen Audiokommentar von CEO Adam Sullivan.

Die Stammaktionäre und die Inhaber von zwei Serien von Wandelanleihen werden getrennt behandelt. Stammaktionäre erhalten dabei neue Aktien im Verhältnis 25:1, so dass sie 1,08 US-Dollar pro Aktie erhalten.

Plan für Core Scientific bis 2027. Quelle: Core Scientific

Anleihegläubiger erhalten 1,628 US-Dollar pro 1 US-Dollar Nennwert für im April fällige Anleihen und 1,201 US-Dollar pro 1 US-Dollar Nennwert für Anleihen mit Fälligkeit im August. Diese Auszahlungen finden am 3. Januar 2024 statt.

Wenn es zu einer Einigung mit den Hauptaktionären kommt, wird Core Scientific am 5. Januar 2024 mit einer Nettoverschuldung von 709 Millionen US-Dollar und einem Eigenkapitalwert von 791 Millionen US-Dollar aus dem Konkurs herauskommen. Bis 2025 werden nur 46 Millionen US-Dollar an Schulden fällig.

Core Scientific betreibt sieben Anlagen in fünf Bundesstaaten und verfügt über eine Gesamtkapazität von 724 MW. Das Unternehmen geht davon aus, dass bis zum Geschäftsjahr 2027 weitere 372 MW Kapazität hinzukommen und die Einnahmen von 583 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 968 Millionen US-Dollar im Jahr 2027 steigen werden.

Core Scientific meldete Ende Dezember 2022 Insolvenz an. Geringe Einnahmen und die niedrigen Bitcoin-Kurs wurden als Gründe hierfür genannt. Eine Woche zuvor hat das Unternehmen ein Rettungsangebot der Finanzdienstleistungsplattform B. Riley abgelehnt.

Aktionäre können bis zum 13. Dezember über den Plan abstimmen und das zuständige Konkursgericht wird am 22. Dezember eine Entscheidung über den Plan treffen. Wenn der Plan genehmigt wird, tritt er am 5. Januar 2024 in Kraft.




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2029 kommt „Wendepunkt“ im Quantencomputing

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IBM stellte am 4. Dezember seinen Quantencomputer-Prozessor „Condor“ mit 1.121 Qubits vor. Es handelt sich dabei um den größten derartigen Prozessor des Unternehmens nach Anzahl der Qubits und das wohl fortschrittlichste Gate-basierte, supraleitende Quantensystem der Welt.

Neben dem neuen Chip stellte IBM auch einen aktuellen Entwicklungsplan sowie die Pläne des Unternehmens im Bereich des Quantencomputing vor.

Der Quantenprozessor Condor

Der 1.121-Qubit-Prozessor stellt den Höhepunkt von IBMs bisheriger Roadmap dar. Vor ihm gab es im Jahr 2022 den 433-Qubit-Prozessor „Osprey“ und 2021 den 127-Qubit-Prozessor „Eagle“.

Beim Quantencomputing ist die Anzahl der Qubits nicht unbedingt ein Maß für die Leistung oder Fähigkeit, sondern eher für das Potenzial. Mehr Qubits könnten theoretisch irgendwann auch leistungsfähigere Systeme bedeuten, doch der Schwerpunkt der Branche liegt derzeit auf Fehlerkorrektur und Fehlertoleranz.

Zurzeit betrachtet IBM seine Experimente mit 100-Qubit-Systemen als den Status quo. Ein Großteil der aktuellen Arbeit konzentriert sich dabei auf die Erhöhung der Anzahl der Quanten-Gates, mit denen Prozessoren arbeiten können.

„Zum ersten Mal“, wie der IBM Fellow und Vice President of Quantum Computing Jay Gambetta in einem kürzlichen Blog-Beitrag schreibt, „verfügen wir über Hardware und Software, die in der Lage sind, Quantenschaltungen ohne a priori bekannte Antwort in einer Größenordnung von 100 Qubits und 3.000 Gates auszuführen.“

2029: Quanten-Wendepunkt

Gates sind, wie Qubits, ein Maß für das Potenzial eines Quantensystems. Je mehr Gates ein Prozessor implementieren kann, desto komplexere Funktionen kann das System ausführen. Nach Angaben von IBM sind seine 100-Qubit-Quantensysteme bei 3.000 Gates bereits Rechenwerkzeuge.

Der nächste große „Wendepunkt“ sie laut dem Blog-Beitrag im Jahr 2029 zu erwarten, wenn IBM „100 Millionen Gates über 200 Qubits“ mit einem Prozessor namens „Starling“ ausführt.

„Danach“, so Gambetta, „folgt Blue Jay, ein System, das bis 2033 1 Milliarde Gates über 2.000 Qubits ausführen kann.“


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Kursanalyse, 4. Dezember: SPX, DXY, Bitcoin (BTC)

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Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) stiegen am 4. Dezember über ihre Widerstände, was darauf hindeutet, dass die Bullen nach wie vor Stärke zeigen. Je höher der Kurs steigt, ohne dass es zu einer bedeutenden Korrektur kommt, desto größer ist die Angst der Händler, etwas zu verpassen. Wenn Händler den Kursen nach oben nachjagen, könnte das zu einem Blow-Off-Top führen, bevor eine Korrektur einsetzt.

Die Kryptowährungsbörse Bybit gab in ihrem Bericht für das vierte Quartal an, dass institutionelle Händler 35 Prozent ihres Vermögens in Bitcoin, 15 Prozent in Ether und 45 Prozent ihres Vermögens in Stablecoins hielten. Nur ein verschwindend geringer Anteil von 5 Prozent wurde in anderen Altcoins gehalten.

Das zeigt, dass bei institutionellen Anlegern immer noch genügend Kapital vorhanden ist, um die Kryptowährung ihrer Wahl mit Stablecoins zu kaufen.

Kryptowährungsmarkt, Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Matrixport-Forschungsleiter Markus Thielen sagte kürzlich, dass auf die drei vorangegangenen Krypto-Bärenmärkte ein dreijähriger Bullenzyklus folgte, und es dieses Mal nicht anders sein werde. 2023 soll dabei das beginnende Jahr sein. Thielen geht davon aus, dass Bitcoin bis April 60.000 US-Dollar und bis Ende 2024 125.000 US-Dollar erreichen werde.

Können die Bullen die Zuwächse bei Bitcoin halten oder werden die höheren Niveaus aggressive Verkäufe durch die Bären anziehen? Sehen wir uns die Charts dazu an.

S&P 500 Index Kursanalyse

Die Bullen haben den S&P 500 Index (SPX) am 20. November über den Widerstand von 4.541 steigen lassen und die Bären daran gehindert, den Kurs wieder unter das Ausbruchsniveau sinken zu lassen.

SPX Tageschart. Quelle: TradingView

Der Anstieg dürfte in der Zone zwischen 4.607 und 4.650 auf Verkäufe stoßen. Dreht der Kurs vom Widerstand aus nach unten und macht bei 4.541 Halt, wäre das ein Zeichen dafür, dass die Bullen das Niveau in eine Unterstützung verwandelt haben. Das würde die Aussichten auf einen Anstieg auf über 4.650 verbessern. Der Index könnte dann bis auf 4.800 klettern.

Unterdessen werden die Bären versuchen, den Kurs unter das Ausbruchsniveau bei 4.541 und dann unter den 20-Tage-EMA 4.494 sinken zu lassen. Damit wäre auch ein einbruch auf den 50-Tage-SMA bei 4.364 möglich.

U.S. Dollar Index Kursanalyse

Der U.S. Dollar Index (DXY) versucht, sich vom 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement-Niveau bei 102,55 aus zu erholen, aber die Bullen dürften am 20-Tage-EMA bei 104,02 auf heftigen Widerstand stoßen.

DXY Tageschart. Quelle: TradingView

Wenn der Kurs vom 20-Tage-EMA stark nach unten dreht, deutet das darauf hin, dass die Stimmung weiter negativ ist und Trader bei Erholungen verkaufen. Das würde die Aussichten auf einen Einbruch unter 102,55 erhöhen. In diesem Fall könnten die Verkäufe zunehmen und der Index könnte auf die starke Unterstützung bei 101 fallen.

Das erste Anzeichen von Stärke wäre ein Ausbruch und Schluss über dem 20-Tage-EMA. Damit könnte eine stärkere Erholung bis auf 104,55 und den 50-Tage-SMA bei 105,41 beginnen.

Bitcoin-Kursanalyse

Bitcoin befindet sich in einem starken Aufwärtstrend. Die Bären konnten die Marke von 40.000 US-Dollar nicht verteidigen. Die Bullen haben sich damit klar durchgesetzt.

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Die starke Rallye in den letzten Tagen hat den RSI in den überkauften Bereich steigen lassen, was darauf hindeutet, dass eine kleine Korrektur oder Konsolidierung möglich ist. Manchmal, wenn der Trend stark ist, kann der RSI auch für längere Zeit im überkauften Bereich bleiben. Das nächste Ziel weiter oben liegt bei 48.000 US-Dollar, da es dazwischen keinen größeren Widerstand gibt.

Mit jedem Anstieg wird es für die Bären schwieriger, die Rallye zu stoppen. Wenn die Verkäufer ein Comeback schaffen wollen, müssen sie die Rallye auf dem aktuellen Niveau stoppen und BTC/USDT unter den 20-Tage-EMA bei 37.926 US-Dollar sinken lassen. Das könnte den Beginn einer tieferen Korrektur markieren.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Jede Investition und jeder Handel geht mit einem Risiko einher und man sollte selbst recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.


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Bitcoin (BTC)-Portfolio von El Salvador wieder im Plus

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Laut einem Beitrag von El Salvadors Präsident Nayib Bukele vom 4. Dezember belaufen sich die Bitcoin-Investitionen des Landes derzeit auf insgesamt 131 Millionen US-Dollar und der Nettogewinn auf 3,6 Millionen US-Dollar, was einem Gesamtgewinn von 2,84 Prozent entspricht.

„Natürlich haben wir nicht die Absicht zu verkaufen; das war nie unser Ziel“, so Bukele. „Wir sind uns bewusst, dass der Kurs auch in Zukunft schwanken wird; das hat keinen Einfluss auf unsere langfristige Strategie.“

Am 1. Dezember trat Bukele als Präsident von el Salvador zurück, um sich für seine Wiederwahlkampagne 2024 beurlauben zu lassen. In Bukeles erster Amtszeit als Präsident kaufte das zentralamerikanische Land seit September 2021 Bitcoin über seine Staatskasse. zunächst wurden 10,3 Millionen US-Dollar investiert. Allerdings brach der Bitcoin-Kurs im Zuge des Bärenmarkts bald um mehr als 50 Prozent ein.

Dennoch kaufte Bukele weiter Bitcoin und tätigte wiederholt Käufe im Jahr 2022. Zeitweise fiel das Bitcoin-Portfolio des Landes von ursprünglich etwa 103,9 Millionen US-Dollar auf nur noch 45 Millionen US-Dollar.

Im Jahr 2021 war El Salvador das erste Land, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seitdem gewarnt, dass sich die Risiken von Bitcoin für El Salvador aufgrund der begrenzten Akzeptanz im Land „nicht materialisiert“ hätten. Im vergangenen Dezember reiste der Cointelegraph-Reporter Joe Hall nach El Salvador und versuchte, im Alltag mit Bitcoin zu bezahlen. Das Ergebnis seines Versuchs war jedoch enttäuschend. Bis nächstes Jahr plant El Salvador, Bitcoin-Unterricht in staatlichen Schulen einzuführen.




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Institutionelle Händler optimistisch bei Bitcoin (BTC)

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Die Kryptowährungsbörse Bybit veröffentlichte am 4. Dezember ihren Bericht für das vierte Quartal. In dem Bericht zeigt sie die Trends zwischen ihren institutionellen und privaten Anlegern auf und vergleicht diese.

Aus dem Bericht geht hervor, dass institutionelle Händler etwa 45 Prozent ihres Vermögens in Stablecoins halten, während sich die restlichen 35 Prozent auf Bitcoin (BTC), 15 Prozent auf Ether (ETH) und nur 5 Prozent auf Altcoins verteilen.

Die Studie legt nahe, dass die „Flucht“ in „sicherere Anlagen“ wie Stablecoins in einem Bärenmarkt „diese risikoaverse Vermögensallokation der Händler erklären könnte.“

Dennoch stieg die Bitcoin-Allokation institutioneller Händler im September sprunghaft an, was sich vom Haltemuster anderer Nutzertypen unterscheidet.

Anstieg der BTC-Bestände von institutionellen Händlern im September 2023. Quelle: Bybit

Nach Angaben von Bybit korreliere der Anstiegs der institutionellen BTC-Bestände mit dem aktuellen Optimismus auf dem Bitcoin-Markt aufgrund von „vorteilhaften Prozessausgängen, die die Vorfreude auf die mögliche Genehmigung eines BTC-Spot-ETF durch die SEC steigern“.

Am 4. Dezember stieg BTC zum ersten Mal seit 19 Monaten über 41.000 US-Dollar und die Gesamtmarktkapitalisierung des digitalen Vermögenswertes kletterte auf über 800 Milliarden US-Dollar. Damit überholte die Kryptowährung den globalen Konzern Berkshire Hathaway und liegt nun hinter Unternehmen wie Meta (früher Facebook) und Nvidia.

Bybit stellte außerdem fest, dass Einzelhändler im Vergleich zu den anderen Nutzertypen prozentual die geringsten Bitcoin-Bestände aufwiesen. Im Vergleich dazu hielten die Einzelhändler mehr Stablecoins. Obwohl Stablecoins immer noch einen großen Teil der institutionellen Portfolios ausmachen, werden die Bestände bei diesen immer weiter reduziert.

Anfang des Jahres gab die Börse an, sie habe nun 20 Millionen Nutzer. Im vergangenen Jahr wurde lag sie in der Top 10 der Kryptowährungsbörsen nach Volumen weltweit.


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