Mastercard- und Visa-Aufladungen für Touristen nun verfügbar

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Touristen, die nach China kommen, können ihre digitalen Yuan-Wallets jetzt über Visa- und Mastercard-Zahlungsoptionen aufladen, da das Land die mobile App, über die das Pilotprojekt der digitalen Zentralbankwährung (CBDC) läuft, weiter aktualisiert.

Die e-CNY-App, die sich noch in der Pilotphase befindet, ist für iOS- und Google Play Store-Nutzer in China verfügbar. Die Anwendung ist für Privatnutzer gedacht und ermöglicht es, digitale Yuan-Wallets zu eröffnen, um e-CNY zu verwenden.

Nach dem letzten Update der iOS-App, das am 22. September veröffentlicht wurde, unterstützt die Version 1.1.1 den Auflade-Service mit internationalen Karten.

Neueste Version der e-CNY App im Apple App Store mit Auflademöglichkeit für internationale Karten. Quelle: e-CNY-App

Die neueste Version der e-CNY-App fällt nach Angaben einiger lokaler chinesischer Nachrichtenplattformen mit dem Beginn der Asienspiele zusammen.

Tutorial für ausländische Nutzer für die Anmeldung mit einer internationalen Nummer. Quelle: e-CNY-App.

China hat die Verwendung des digitalen Yuan als Zahlungsoption für Ausländer, die das Land besuchen, ausgiebig getestet. Nach Angaben von Yicai haben die Olympischen Winterspiele in Peking 2022 den Beginn des CBDC-Pilotprojekts markiert. Darüber können Touristen bei lokalen Händlern mit dem e-CNY bezahlen.

Einreisende Touristen können sich mit ihren ausländischen Handynummern registrieren und e-CNY-Wallets eröffnen sowie die Wallet aufladen. Zahlungen mit Visa und Mastercard werden nun ebenfalls unterstützt.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, arbeitet China daran, den digitalen Yuan als Zahlungsoption für alle Zahlungsszenarien im Einzelhandel verfügbar zu machen. Der digitale Yuan wäre damit eine weit verbreitete Zahlungsmethode in China zwischen Einzelhandelskunden und Händlern.


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MicroStrategy kauft Bitcoin im Wert von 147 Mio. Dollar: Insgesamt nun 158.000 BTC

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Das Business-Intelligence-Unternehmen und bedeutende Bitcoin (BTC)-Investor MicroStrategy hat bekanntgegeben, dass es erneut eine große Summe der Kryptowährung gekauft hat.

Michael Saylor, der Mitbegründer und geschäftsführende Vorsitzende von MicroStrategy, meldete am 25. September auf X (ehemals Twitter), dass das Unternehmen 5.445 BTC gekauft hat. Die BTC wurden für 147,3 Millionen US-Dollar in bar zu einem Durchschnittspreis von 27.053 US-Dollar pro BTC gekauft.

Laut einem Dokument bei der US-Wertpapieraufsicht SEC haben MicroStrategy und seine Tochtergesellschaften diese zwischen dem 1. August und dem 24. September erworben.

Mit Stand vom 24. September halten MicroStrategy und seine Tochtergesellschaften damit insgesamt etwa 158.245 BTC, die zu einem durchschnittlichen Kurs von etwa 29.582 US-Dollar pro Coin erworben wurden, wie es in der Mitteilung heißt. Der Gesamtkaufpreis für die Bitcoins beläuft sich auf 4,68 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin lag in den letzten Wochen fast durchgegehend um 26.000 US-Dollar. Am 29. August erreichte er kurzzeitig 28.000 US-Dollar und rutschte daraufhin am 11. September auf bis zu 25.000 US-Dollar ab. Bei Redaktionsschluss lag Bitcoin bei knapp 26.100 US-Dollar, was einem Rückgang von 1,9 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht, wie aus Daten von CoinGecko hervorgeht. Die Kryptowährung ist in den letzten sieben Tagen dabei um etwa 4 Prozent gefallen.

Der jüngste Kauf von MicroStrategy bekräftigt die bullische Haltung des Unternehmens gegenüber Bitcoin. Das Unternehmen kaufte bereits im Juni dieses Jahres 12.333 BTC für 347 Millionen US-Dollar zu einem durchschnittlichen Kaufpreis von 29.668 US-Dollar pro Coin.

Im ersten Quartal 2023 meldete MicroStrategy sein erstes profitables Quartal seit 2020 aufgrund eines einmaligen Steuervorteils. Das Unternehmen konnte seine Profitabilität im darauffolgenden Quartal ebenfalls halten und meldete Anfang August einen Nettogewinn von 22,2 Millionen US-Dollar.




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XRP und SOL interessanter für Anleger

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Krypto-Anlageprodukte verzeichneten in der Woche bis zum 24. September die sechste Woche in Folge Abflüsse. Nach Angaben von CoinShares beliefen sich die Abflüsse aus Krypto-Anlageprodukten in der vergangenen Woche auf 9 Millionen US-Dollar.

Wöchentliche Abflüsse von Krypto-Produkten. Quelle: CoinShares

Bitcoin (BTC) verzeichnete die dritte Woche in Folge Abflüsse und erreichte in der vergangenen Woche 6 Millionen US-Dollar. Short-Positionen in Bitcoin verzeichneten Abflüsse in Höhe von 2,8 Millionen US-Dollar. Ether (ETH) verzeichnete die sechste Woche in Folge Abflüsse, wobei in der vergangenen Woche 2,2 Millionen US-Dollar abgeflossen sind.

Auf der anderen Seite verzeichneten Altcoins wie XRP (XRP) und Solana (SOL) Zuflüsse von je 0,66 Millionen US-Dollar und 0,31 Millionen US-Dollar. Im Bericht hieß es, dass das Interesse der Anleger an Altcoins zunehme. Die Zuflüsse in XRP und SOL sind dabei erste Signale.

Aus dem Bericht geht weiter hervor, dass die Stimmung unter den Händlern in Europa und den Vereinigten Staaten gemischt ist. Europäische Krypto-Investmentprodukte verzeichneten Zuflüsse in Höhe von 16 Millionen US-Dollar, während US-amerikanische Produkte Abflüsse in Höhe von 14 Millionen US-Dollar verzeichneten.

Diese regionale Divergenz wird auf die Unsicherheit im Zusammenhang mit der Krypto-Regulierung und die jüngsten Maßnahmen der US-Börsenaufsicht (SEC) gegen Krypto-Unternehmen zurückgeführt.

Der Bericht zeigt, dass das wöchentliche Handelsvolumen auf unter 820 Millionen US-Dollar gesunken ist. Das ist deutlich unter dem Durchschnitt von 1,16 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023.

Der aktuelle Marktbericht von CoinShares spiegelt die derzeitige Marktstimmung wider, die den Markt unter Druck setzt. Der Bitcoin-Kurs steckt derzeit unter dem wichtige Widerstand von 27.000 US-Dollar fest und ist seit der Entscheidung der US-Zentralbank, die Zinssätze für das Quartal nicht zu erhöhen, weitgehend gleich geblieben. In der Zwischenzeit spielt auch die Verzögerung der Auszahlung der Mt. Gox-Gläubiger eine entscheidende Rolle im Kursgeschehen der letzten Woche, aber BTC zeigte sich von diesen beiden wichtigen Marktereignissen weitgehend unbeeindruckt.


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400 ETH im Wert von 600.000 US-Dollar an Coinbase gesendet

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Blockchain-Detektive haben im September 2023 mehrere Ether (ETH)-Transaktionen von einer Wallet des Ethereum-Mitbegründers Vitalik Buterin im Gesamtwert von über 3,9 Millionen US-Dollar entdeckt.

Verschiedene Blockchain-Überwacher gaben Details zu einer 400-ETH-Transaktion im Wert von schätzungsweise 632.000 US-Dollar bekannt, die am 25. September von Vitaliks Wallet an Coinbase ging.

Nach Angaben von Spot On Chain hat Buterin in den letzten 10 Tagen mehrere ETH-Einzahlungen an zentralisierte Börsen getätigt. Die Blockchain-Analyseplattform schätzt, dass Buterin seit dem 15. September etwa 2.421 ETH (3,94 Millionen US-Dollar) eingezahlt hat.

Die Plattform spricht von Einzahlungen in Höhe von 321 ETH, die zwischen dem 15. und 19. September auf Kraken getätigt wurden. Buterin soll außerdem in mehreren Transaktionen am 17. und 20. September insgesamt 1.700 ETH bei Bitstamp und am 19. September 500 ETH bei Paxos eingezahlt haben.

Cointelegraph hat mehrere dieser Transaktionen über den Wallet-Profiler von Nansen 2 Beta unabhängig verifiziert. Blockchain-Daten zeigen auch eine Überweisung von 2.000 ETH (4,9 Millionen US-Dollar) an die Adresse, die diese Transaktionen von einer anderen Wallet aus durchgeführt hat, die seit langem mit dem Ethereum-Mitbegründer in Verbindung gebracht wird.

Nansen 2 Wallet Profiler: 3.000 ETH-Transaktion zwischen Wallets, die mit Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin in Verbindung stehen. Quelle: Nansen

Nach Angaben von Spot On Chain ist die Quelle der 2.000-ETH-Transaktion eine „bekanntere Adresse“ (0xD04daa65144b97F147fbc9a9B45E741dF0A28fd7), die Buterin gehört, als die mittlere Adresse (0x5567A4bE2D5b77F5Fd870f99Ed9167Feab8831B1), die Gelder an Börsen transferiert hat.

Cointelegraph berichtet bereits am 21. August über eine Transaktion von 600 ETH (1 Million US-Dollar) von der vitalik.eth-Adresse, die auch von On-Chain-Überwachungsplattformen entdeckt wurde.




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Bestände von nordkoreanischer Lazarus Group

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Laut aktuellen Daten besitzt die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus Group etwa 47 Millionen US-Dollar in Kryptowährung, den Großteil davon in Bitcoin (BTC).

Nach den Daten von Dune Analytics, die wiederum von 21.co, der Muttergesellschaft von 21Shares, stammen, halten Wallets mit Verbindungen zur Lazarus Group derzeit digitale Vermögenswerte im Wert von rund 47 Millionen US-Dollar, darunter 42,5 Millionen US-Dollar in BTC, 1,9 Millionen US-Dollar in Ether (ETH), 1,1 Millionen US-Dollar in BNB (BNB) und weitere 640.000 US-Dollar in Stablecoins, hauptsächlich Binance USD (BUSD).

Die Summe belief sich jedoch auf deutlich weniger als 86 Millionen US-Dollar, die die Gruppe am 6. September noch besaß. Kurz zuvor fand der Hack auf Stake.com statt, in den Lazarus verwickelt war.

Das Dune-Dashboard verfolgt 295 Wallets, von denen das United States Federal Bureau of Investigation (FBI) und das Office of Foreign Assets Control (OFAC) sagt, sie befänden sich im Besitz der Hackergruppe.

Lazarus Group, Krypto-Bestände. Quelle: Dune Analytics

Überraschenderweise hält die Gruppe keine Dateschutz-Coins wie Monero (XMR), Dash (DASH) oder Zcash (ZEC), die eigentlich viel schwieriger zu verfolgen sind.

Die Lazarus-Krypto-Wallets sind indes immer noch sehr aktiv, die letzte Transaktion wurde am 20. September verzeichnet.

21.co wies auch darauf hin, dass die Bestände der Gruppe wahrscheinlich viel höher sind als berichtet wird. „Wir sollten beachten, dass es sich hierbei um eine konservative Schätzung der Krypto-Bestände der Lazarus Group handelt, die auf öffentlich zugänglichen Informationen basiert“, wie es von dem Unternehmen hieß.

Am 13. September berichtete Cointelegraph, dass die Lazarus Group den Angriff auf die Krypto-Börse CoinEx durchgeführt habe, bei dem mindestens 55 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.

Das FBI glaubt, dass Lazarus auch hinter den Hacks auf Alphapo, CoinsPaid und Atomic Wallet steckt. Die Gruppe hat so im Jahr 2023 insgesamt mehr als 200 Millionen US-Dollar gestohlen.

Chainalysis berichtet jedoch, dass die Krypto-Diebstähle durch nordkoreanische Hacker gegenüber 2022 um 80 Prozent zurückgegangen seien. Bis Mitte September hatten mit Nordkorea verbundene Gruppen insgesamt 340,4 Millionen US-Dollar an Kryptowährungen gestohlen, verglichen mit einem Rekordwert von 1,65 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022.

Ende letzter Woche warnten die US-Bundesbehörden vor einem „erheblichen Risiko“ für potenzielle Angriffe auf Einrichtungen des US-Gesundheitswesens und des öffentlichen Gesundheitssektors durch die Lazarus Group.


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Miss Universe dementiert Verbindung zu gleichnamigem Krypto-Projekt

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Die Miss-Universe-Organisation hat jegliche Verbindung mit dem Projekt Miss Universe Coin dementiert, das auf der Philippine Blockchain Week (PBW) Anfang des Monats vorgestellt wurde. Die PBW sagte, sie stehe in Kontakt mit allen beteiligten Parteien und werde bald ein Update dazu veröffentlichen.

Anfang des Monats wurde auf der PBW ein Projekt namens Miss Universe Coin angekündigt. Donald Lim, der Gründer der Organisation hinter der PBW, sagte auf der Veranstaltung, die PBW werde „Miss Universe Coin auf den Markt bringen“. Einige Wochen nach dieser Ankündigung dementiert die offizielle Organisation hinter Miss Universe jedoch jegliche Verbindung mit dem Projekt und bezeichnete dieses als Betrug.

Offizielle Ankündigung auf der Miss Universe Facebook-Seite. Quelle: Facebook

Am 22. September wurde auf der offiziellen Facebook-Seite von Miss Universe erklärt, dass die Miss Universe Organisation und die JKN Global Group, das Unternehmen hinter dem Wettbewerb, nicht mit dem Projekt in Verbindung stehe, das auf der PBW vorgestellt wurde. Die Organisation kündigte an, „alle rechtlichen Möglichkeiten in Bezug auf diese Rechtsverletzung“ ausschöpfen zu wollen.

„Es gibt derzeit kein Miss-Universe-Kryptowährungs- oder Blockchain-Angebot, und diese Produkte sind in keiner Weise mit dem Abstimmungs- oder Auswahlverfahren für die Miss-Universe- oder die Miss-Universe-Philippinen-Wahlen verbunden“, so die Organisation.

In einer Erklärung behauptete ein Vertreter der Miss Universe Organisation, dass der Miss Universe Coin ein „Betrug“ sei und man erwarte, dass er auch auf anderen Veranstaltungen auf der ganzen Welt weiter bekannt gemacht werde. „Wir vermuten, dass die Leute planen, das Projekt auf den kommenden Blockchain-Konferenzen in Dubai und Singapur zu erwähnen. Wenn Sie es dort sehen, glauben Sie das bitte nicht. Es ist ein Betrug“, wie es weiter hieß.




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Abstimmung bei Terra Classic-Community: Prägung von USTC eingestellt

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Die Terra Classic-Community hat dafür gestimmt, Prägungen im Zusammenhang mit TerraUSD Classic (USTC) einzustellen, um den USTC wieder an den US-Dollar koppeln zu können.

In einem kürzlichen Vorschlag stimmte die Community mit 59 Prozent für die Einstellung der Prägung von USTC. Etwa 40 Prozent der Community waren gegen die Änderung.

Terra Classic, Abstimmungsergebnis. Quelle: Atom Scan

Damit sollen die Interessen der Community sowie der externen Investoren gewahrt werden, indem das Angebot an USTC reduziert wird. Damit ist eine erneute Kopplung an den US-Dollar wieder möglich.

Im Mai 2022 hat sich USTC vom US-Dollar abgekoppelt. Daraufhin kam es zu einem katastrophalen Zusammenbruch von Terra. Auch Luna Classic (LUNC) war davon betroffen, da der Coin eng mit dem USTC verbunden war.

Der Wert von LUNC brach um fast 100 Prozent ein und löste einen heftigen Abschwung auf dem Kryptomarkt insgesamt aus. Dabei brach die Gesamtmarktkapitalisierung um 40 Milliarden US-Dollar ein.

Der Vorschlag würde dazu führen, dass die großen Kryptobörsen USTC verbrennen.

„Am wichtigsten ist, dass dieser Vorschlag Institutionen wie Binance die Möglichkeit gibt, USTC zu verbrennen, da sie nun wissen, dass keine weiteren Coins geprägt werden“, wie es in der Erklärung heißt.

Unterdessen zeigte sich die Terra Classic-Community auch besorgt über einen Anstieg von Spam, nachdem der LUNC-Kurs stark zurückgegangen ist.

Am 10. September berichtete Cointelegraph, dass die Community über mehrere Vorschläge abstimmt. In einem davon ging es um die Anhebung der Mindesteinlage von 1 Million LUNC auf 5 Millionen LUNC.

Der Vorschlag endete am 16. September. 93,22 Prozent der Community stimmten dabei für die Erhöhung der Mindesteinzahlung.


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Aufsichtsbehörde will Liste mit „verdächtigen“ Krypto-Plattformen veröffentlichen

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Eine bedeutende Finanzaufsichtsbehörde in Hongkong, nämlich die Securities and Futures Commission (SFC), hat sich vorgenommen, noch strenger gegen unregulierte Kryptowährungshandelsplattformen vorzugehen.

In einer Mitteilung vom 25. September kündigte die SFC an, sie werde eine Liste aller lizenzierten, als lizenziert geltenden, stillgelegten und in Beantragung befindlichen Handelsplattformen für virtuelle Vermögenswerte (VATPs) veröffentlichen, um für die Öffentlichkeit potenziell unregulierte VATPs hervorzuheben, die in Hongkong tätig sind.

Die SFC sagte, sie werde auch eine gesonderte Liste von „verdächtigen VATPs“ veröffentlichen, die in einem schnell zugänglichen und prominenten Teil der Webseite der Regulierungsbehörde zu finden sein wird.

Neue Maßnahmen der SFC, um unregulierte VATPs zu bekämpfen. Quelle: Hong Kong SFC

Diesen neuen Regeln ging der aktuelle Skandal um die Kryptobörse JPEX voraus. Von lokalen Medien wird dieser als einer der schlimmsten Fälle von Finanzbetrug beschrieben, den es in der Region je gegeben hat. JPEX wird vorgeworfen, seine Dienstleistungen in Hongkong zu bewerben, ohne eine Lizenz in dem Land beantragt zu haben.

Auf einer Pressekonferenz am 25. September zu den neuen Regeln und dem JPEX-Skandal erklärte Christopher „Kit“ Wilson, Director of Enforcement bei der SFC, dass JPEX aufgrund von „ausweichendem“ Verhalten der Beteiligten und unbefriedigenden Antworten auf Informationsanfragen im Juli 2022 auf die Warnliste gesetzt wurde.

Wilson erklärte, die SFC habe daraufhin eine umfangreiche Untersuchung eingeleitet, an der mehrere Parteien aus verschiedenen Ländern beteiligt waren. Im April 2023 eskalierte die Angelegenheit, nachdem das Unternehmen ihre erste offizielle Anzeige von einem Anleger bekam.

„Im Juni 2023 trat die AMLO (Anti-Money Laundering Ordinance) vollständig in Kraft. Zu diesem Zeitpunkt begann die Behörde mit einer offiziellen Betrugsermittlung. Aufgrund dieser Ermittlung haben wir am 13. September eine formelle Warnung ausgesprochen und die Angelegenheit an die Polizei weitergeleitet.“

Der finanzielle Schaden, den JPEX angerichtet haben soll, wird derzeit auf rund 178 Millionen US-Dollar geschätzt. Bei der örtlichen Polizei sind mehr als 2.200 Anzeigen von betroffenen Nutzern der Börse eingegangen.

Insgesamt 11 Personen, darunter Krypto-Influencer, YouTuber und Mitarbeiter der mutmaßlich betrügerischen Kryptobörse, kamen zur Befragung Untersuchungshaft.

In einer Erklärung sagte die SFC, der Fall von JPEX würde „die Risiken des Handels mit unregulierten VATPs und die Notwendigkeit einer angemessenen Regulierung verdeutlichen, um das Vertrauen des Marktes zu erhalten“.

Die Regulierungsbehörde fügte hinzu, sie werde mit der örtlichen Polizei zusammenarbeiten, um Bürgern eine Möglichkeit zu geben, Informationen über verdächtige Aktivitäten und mögliche Rechtsverstöße von VATPs weiterzugeben. Auch den Vorfall um JPEX will sie näher untersuchen, um „die Übeltäter vor Gericht zu bringen“.


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Coinbase sichert sich Anti-Geldwäsche-Lizenz in Spanien

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Die Kryptobörse Coinbase hat im Rahmen ihrer Expansion nach Europa eine Zulassung nach den Anti-Geldwäsche-Bestimmungen (AML) von der spanischen Zentralbank erhalten.

Laut einer entsprechenden Erklärung vom 22. September bedeutet die dahingehende Registrierung bei der spanischen Zentralbank, dass spanische Nutzer nun in der Lage sein werden, ihre Kryptowährungen auf Coinbase zu verwahren sowie diese in Euro zu kaufen und zu verkaufen.

„Diese Registrierung wird es Coinbase ermöglichen, unser komplettes Angebot an Produkten und Dienstleistungen für private und institutionelle Nutzer in Spanien anzubieten, und zwar in Übereinstimmung mit dem nationalen spanischen Rechtsrahmen.“

Im Zuge dessen weist die Kryptobörse darauf hin, dass fast ein Drittel der Spanier eine positive Einstellung zu digitalen Vermögenswerten hat. „29 % der Erwachsenen in Spanien glauben, dass Kryptowährungen die Zukunft des Finanzwesens sind“, so eine von der Plattform zitierte Studie.

Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Kryptowährungen in Spanien inzwischen zur zweitbeliebtesten Zahlungsmethode geworden sind und dabei sogar schon traditionelle Banküberweisungen überholt haben.

Nana Murugesan, der Vice President of International and Business Development bei Coinbase, betonte, dass die Börse sich auch weiterhin um die Einhaltung von Regulierungsvorschriften in der ganzen Welt bemüht:

„Allein im letzten Jahr haben wir VASP-Zulassungen in Italien, Irland und den Niederlanden erhalten sowie eine grundsätzliche Zulassung und Markteinführung in Singapur, in Brasilien und seit kurzem auch in Kanada.“

Diese Entwicklung kommt kurz nachdem die Kryptobörse Crypto.com ihre behördliche Zulassung in Spanien erhalten hat. Am 23. Juni gab Crypto.com bekannt, dass das Unternehmen von der spanischen Zentralbank die Zulassung als Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte (VASP) bekommen hat.

Im Oktober 2021 gab die Bank von Spanien eine Anleitung zu den Schritten heraus, die Krypto-Dienstleister unternehmen können, um die AML-Compliance im Land zu erreichen.

In diesen Anweisungen wurde unter anderem festgelegt, dass Kryptobörsen Berichte vorlegen müssen, in denen ihre Bemühungen zur Verhinderung illegaler Aktivitäten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung detailliert beschrieben werden.

Jüngste Medienberichte deuten darauf hin, dass Coinbase eine starke Präsenz in Europa anstrebt.

Am 22. September berichtete Cointelegraph, dass Coinbase zweimal versucht hat, die insolvente Kryptobörse FTX Europe zu kaufen: im November 2022, als FTX Konkurs anmeldete, und dann nochmal im September 2023.

Unterdessen bleibt Krypto-Regulierung ein heißes Thema, weshalb der Wissenschaftliche Dienst des Europäischen Parlaments (EPRS) kürzlich forderte, dass auch außereuropäische Regulierungsbehörden eine strengere Aufsicht über den globalen Kryptomarkt ausüben müssen.

Während der europäische Krypto-Gesetzesrahmen Markets in Crypto-Assets (MiCA) auf seine Umsetzungsfrist im Dezember 2024 zusteuert, drängt ein entsprechender EPRS-Bericht auf die Schaffung eines strengeren Regulierungsrahmens in Nicht-EU-Ländern.

„Es gibt immer noch mehrere Kanäle, durch die das Finanzsystem und die Autonomie der EU gefährdet sind, da sie weiterhin von den politischen Maßnahmen von Nicht-EU-Ländern abhängig ist, auf die das MiCA anwendbar ist.“




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Coinbase-Chef warnt vor Überregulierung von KI

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Brian Armstrong, der CEO der Kryptobörse Coinbase, äußerte sich kürzlich in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) zur aktuellen Regulierung von Künstlicher Intelligenz (KI).

Am 23. September erklärte Armstrong entsprechend, dass er der Ansicht ist, dass KI nicht reguliert werden sollte. Unter anderem aus Gründen wie der nationalen Sicherheit sollte sich Künstliche Intelligenz lieber so schnell wie möglich frei entwickeln können. Darüber hinaus merkte Armstrong an, dass trotz der besten Absichten der Behörden jede Regulierung „unbeabsichtigte Folgen hat“, da sie unweigerlich Innovation und Wettbewerb abtötet.

Als Beispiel nannte der Coinbase-Chef das Internet. Armstrong glaubt, dass es im Internet und bei Software nur deshalb ein „goldenes Zeitalter der Innovation“ gab, weil es nicht reguliert war. Ähnlich müsse darum auch mit der KI-Technologie umgegangen werden, um deren Potenzial zu entfalten.

Vor diesem Hintergrund stellte Armstrong auch eine Alternative zur Regulierung vor, um den KI-Sektor zu schützen. Nach Ansicht des Geschäftsführers von Coinbase wäre es demnach besser, die Branche „zu dezentralisieren und Open Source zu machen, um die Karten frei auf den Tisch zu legen“.

Unterdessen haben verschiedene Länder auf der ganzen Welt entweder begonnen, KI zu regulieren, oder sie äußern ihre Besorgnis über deren mögliche Auswirkungen. So traten am 15. August zum Beispiel Chinas vorläufige Richtlinien für KI in Kraft. Die entsprechenden Regulierungsvorschriften wurden bereits am 10. Juli veröffentlicht und waren eine gemeinsame Anstrengung von insgesamt sechs Regierungsbehörden des Landes. Es handelt sich um das erste Regelwerk für KI, das im Zuge des jüngsten Hypes in dem Land umgesetzt wurde.

Im Vereinigten Königreich untersuchte wiederum die Wettbewerbsbehörde Künstliche Intelligenz, um ihre möglichen Auswirkungen auf Wettbewerb und Verbraucher zu ermitteln. Am 18. September kam die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde dabei zu dem Ergebnis, dass die KI zwar das Potenzial hat, die Arbeit und das Leben der Menschen zu verändern, dass diese Veränderungen aber möglicherweise zu schnell vonstatten gehen und erhebliche Auswirkungen auf den Wettbewerb haben könnten.




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