BTC und Ethereum (ETH) steigen plötzlich

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Nach einem überraschenden Anstieg von Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und anderen Kryptowährungen am 1. Oktober wurden plötzlich über 70 Millionen US-Dollar an Krypto-Shorts liquidiert.

Nach Daten von TradingView stieg Bitcoin in nur 15 Minuten plötzlich um 3 Prozent von 27.100 US-Dollar auf 28.053 US-Dollar.

Auch Ether-Kurs stieg sprunghaft an und legte bis zu 4,7 Prozent auf 1.755 US-Dollar zu.

Die plötzliche Bewegung macht den Großteil der Community ratlos. Viele Kommentatoren meinten, die Bewegung sei mit dem „Uptober“ zusammengefallen.

Andere Community-Mitglieder deuteten an, „jemand weiß etwas“, was andere nicht wissen.

Uptober ist im Krypto-Sprech die Bezeichnung für den Oktober, der typischerweise ein positiver Monat für die Kursentwicklung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist. Laut Daten von CoinGlass hat der Oktober seit 2013 nur zweimal negativ geendet.

Bitcoin-Monatsergebnisse seit 2013. Quelle: CoinGlass

Optimismus rührt auch daher, dass möglicherweise ein börsengehandelter Bitcoin-Spotfonds in den USA genehmigt wird. Die meisten Analysten halten es jedoch für wahrscheinlicher, dass es erst im Januar 2024 dazu kommt.

Spot- und Long-Positionen konnten so den ersten signifikanten Kursanstieg seit über einem Monat feiern. Short-Positionen konnten sich weniger darüber freuen.

Der rasche Anstieg führte dazu, dass innerhalb von nur zwei Stunden Short-Positionen im Wert von 70 Millionen US-Dollar liquidiert wurden.

Über 70 Mio. US-Dollar an Short-Positionen innerhalb von 2 Stunden liquidiert. Quelle: Coinglass

Laut Daten von CoinGlass waren BTC-Shorts im Wert von fast 36 Millionen US-Dollar und ETH-Shorts im Wert von 23 Millionen US-Dollar durch den plötzlichen Anstieg „rekt“.




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Höchste Diebstahlsumme im Jahr 2023 bisher

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September ist offiziell der schlimmste Monat im Jahr 2023 bisher. Zumindest, wenn man von Krypto-Exploits spricht. 329,8 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen wurden hierbei gestohlen.

Am 2. Oktober teilte das Blockchain-Sicherheitsunternehmen CertiK mit, der Mixin Network-Angriff am 23. September sei der größte in diesem Monat. Das Hongkonger dezentrale Cross-Chain-Transferprotokoll hat aufgrund eines Angriffs auf seinen Cloud-Service-Provider 200 Millionen US-Dollar verloren.

Andere wichtige Vorfälle in diesem Monat waren die Angriffe auf die Börse CoinEx und Stake.com, wobei jeweils 53 Millionen US-Dollar und 41 Millionen US-Dollar gestohlen wurden.

Wie Cointelegraph berichtete, wurde das nordkoreanische Hackerkollektiv Lazarus Group für beide Angriffe verantwortlich gemacht. Die neuesten Zahlen von Dune Analytics ergeben, dass die Gruppe derzeit 45,6 Millionen US-Dollar an Krypto-Vermögenswerten hält.

Durch den Angriff wurden durch Exploits insgesamt Kryptowährungen im Wert von 925,4 Millionen US-Dollar gestohlen. Mit 285,8 Millionen US-Dollar war der Juli auf Platz zwei im Hinblick auf Verluste durch Exploits.

Außerdem gingen in diesem Monat laut CertiK 1,9 Millionen US-Dollar durch Exit-Betrug, 400.000 US-Dollar durch Flash Loan-Angriffe und weitere 25 Millionen US-Dollar durch Phishing-Angriffe verloren.

Die Gesamtverluste im Jahr 2023 durch Exploits, Betrug und Hacks belaufen sich nun auf 1,34 Milliarden US-Dollar.

Nach Angaben des Blockchain-Sicherheitsunternehmens Beosin beliefen sich die Gesamtverluste durch Hacks, Phishing-Betrug und Exit-Betrug im dritten Quartal 2023 auf knapp 890 Millionen US-Dollar.

Die Verluste in Q3 übertrafen sogar die Summe der ersten beiden Quartale, mit jeweils 330 Millionen US-Dollar in Q1 und 333 Millionen US-Dollar in Q2, so Beosin Ende letzter Woche.




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Vitalik Buterin äußert Bedenken über DAOs und Mechanismus für ETH-Staking-Pool-Betreiber

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Vitalik Buterin, der Mitbegründer von Ethereum, hat sich besorgt darüber geäußert, dass dezentrale autonome Organisationen (DAOs) ein Monopol über die Auswahl von Node-Betreibern in Liquiditäts-Staking-Pools ausüben könnten.

In einem Blogpost vom 30. September warnt Buterin, dass Staking Pools, die einen DAO-Ansatz für die Kontrolle über die Node-Operators, die letztlich für die Gelder des Pools verantwortlich sind, übernehmen, dadurch potenziellen Risiken durch böswillige Akteure ausgesetzt seien.

„Wenn beim DAO-Ansatz ein einziger solcher Staking-Token dominiert, führt das dazu, dass ein einziges, potenziell angreifbares Governance-Gadget einen sehr großen Teil aller Ethereum-Validierer kontrolliert.“

Buterin hebt den Liquid-Staking-Anbieter Lido als Beispiel für eine DAO hervor, die Node-Betreiber validiert. Er betont jedoch, es könne unzureichend sein, sich auf nur eine Schutzschicht zu verlassen:

„Es ist der Verdienst von Protokollen wie Lido, dass sie Schutzmaßnahmen dagegen implementiert haben, aber eine einzige Verteidigungsschicht reicht möglicherweise nicht aus“, wie er dazu erklärte.

ETH-Staking nach Kategorien. Quelle: Vitalik Buterin/Dune

Weiter hieß es, dass Rocket Pool jedem die Möglichkeit biete, Betreiber eines Node zu werden, indem er 8 Ether (ETH) einzahlt. Das sind derzeit etwa 13.406 US-Dollar.

Allerdings weist er darauf hin, dass das mit Risiken verbunden sei. „Der Rocket-Pool-Ansatz ermöglicht es Angreifern, das Netzwerk mit einem 51-Prozent-Angriff anzugreifen und die Nutzer zu zwingen, den Großteil der Kosten zu tragen“, erklärte er.

Auf der anderen Seite unterstreicht Buterin, dass ein Mechanismus, der festlegt, wer als Betreiber des zugrunde liegenden Node agieren kann, eine unumgängliche Notwendigkeit sei:

„Es kann nicht uneingeschränkt sein, denn dann würden sich Angreifer zusammenschließen und ihre Angriffe mit dem Geld der Nutzer verstärken.“

Buterin sagte außerdem, ein möglicher Ansatz zur Lösung dieses Problems bestehe darin, die Teilnehmer des Ökosystems zu ermutigen, mehrere Liquid Staking-Anbieter zu nutzen.

Er stellte klar, damit würde die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass ein Anbieter übermäßig groß wird und ein systemisches Risiko darstellt.

„Längerfristig ist das jedoch ein instabiles Gleichgewicht, und es besteht die Gefahr, dass man sich zu sehr auf moralischen Druck verlässt, um Probleme zu lösen“, wie er abschließend sagte.


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Microsoft richtet Nuklear-KI-Gruppe ein

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Der Tech-Riese Microsoft bildet offenbar ein neues Team, um seine KI-Pläne voranzutreiben. Dazu werden nun Leute eingestellt, die eine Energiestrategie mit kleinen modularen Reaktoren und Mikroreaktorenergie entwickeln sollen.

Nach einer von The Verge veröffentlichten Stellenausschreibung sucht Microsoft einen Principal Program Manager, der die Bemühungen im Bereich der Nukleartechnologie zur Unterstützung der Entwicklung von KI-Modellen leiten soll.

„Die nächste große Welle des Computing wird geboren, da die Microsoft Cloud die fortschrittlichsten KI-Modelle der Welt in eine neue Computing-Plattform verwandelt“, wie es laut einem Zitat von Microsofts Chairman und CEO Satya Nadella in der Stellenbeschreibung heißt.

Der ideale Kandidat muss über mindestens sechs Jahre Erfahrung in der Nuklearindustrie, im Ingenieurwesen oder im Energiemarkt verfügen, so die Stellenausschreibung. Auch die Erforschung anderer experimenteller Energietechnologien ist hier eine der Aufgaben.

Komplexe maschinelle Lernmodelle, wie Deep Learning, können aus verschiedenen Gründen, einschließlich komplexer Berechnungen und großer Datenmengen, viel Energie verbrauchen. Eine 2019 von der MIT Technology Review veröffentlichte Studie ergab, dass das Training eines einzigen KI-Modells so viel Kohlenstoff in die Luft wirft wie fünf Autos in ihrem Leben.

Gschätzte Kosten für Training von KI-Modellen. Quelle: MIT Technology Review

Eine Möglichkeit, den Energieverbrauch von KI-Modellen zu senken, besteht in der Entwicklung effizienterer Algorithmen und Hardware sowie in der Nutzung erneuerbarer Energiequellen für Rechenzentren, z. B. Kernkraft.

Laut dem United States Office of Nuclear Energy besteht einer der Hauptvorteile der Kernenergie darin, dass sie keine Kohlenstoffemissionen erzeugt und keine anderen Treibhausgase freisetzt. Forscher der Stanford University argumentieren jedoch, dass diese Energiequelle keine Lösung für Umweltprobleme darstelle, da die Zeitspanne zwischen Planung und Betrieb sehr lang ist und der Kohlenstoffausstoß sowie die Kernschmelzrisiken sehr groß seien.


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SEC verklagt Wirtschaftsprüfer von FTX

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Die SEC behauptet, der Wirtschaftsprüfer Prager Metis, der für die Kryptobörse FTX im Jahr 2021 tätig war, habe Hunderte von Verstößen in Bezug auf die Unabhängigkeit auf dem Konto.


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FTX exploiter moved over $17M in ETH in the last 24 hours

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Nach jüngsten Informationen von Spot On Chain hat eine Adresse, die mit dem FTX-Exploit in Verbindung steht und mit 0x3e9 bezeichnet wird, seit dem 30. September mittels fünf verschiedener Adressen Überweisungen von mehr als 10.000 Ether (ETH) im Wert von rund 17 Millionen US-Dollar durchgeführt. Die Adressen waren vor den kürzlichen Aktivitäten mehrere Monate lang inaktiv.

Ein beträchtlicher Teil der 7.749 ETH im Wert von rund 13 Millionen US-Dollar ging an den THORChain-Router und den Railgun-Contract. Darüber hinaus tauschte der Angreifer 2.500 ETH im Wert von rund 4,19 Millionen US-Dollar in 153,4 tBTC zu einem durchschnittlichen Preis von 27.281 US-Dollar pro Token um.

Am Samstag, den 30. September, beliefen sich die Verluste auf knapp 50.000 ETH.

Der Markt erwartet den Start von Ethereum-Futures-ETFs am Montag, den 2. Oktober.

Der Prozess gegen den FTX-Mitbegründer Sam Bankman-Fried soll ebenfalls im Oktober beginnen.

Der Prozess wird voraussichtlich sechs Wochen dauern. Die erste Gerichtsverhandlung findet am 4. Oktober statt. Bankman-Fried werden etwa betrügerische Aktivitäten sowie Verschwörung vorgeworfen.

Der FTX-Gründer hat auf nicht schuldig plädiert. Er hat mehrmals versucht, eine Freilassung zu erreichen, musste aber in Haft bleiben. Richter Lewis Kaplan lehnte seinen letzten Antrag auf Freilassung mit der Begründung ab, es bestehe Fluchtgefahr.




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DOJ benennt Zeugen im Bankman-Fried-Prozess: SBF-Verteidigung noch skeptisch

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Das US-Justizministerium (DOJ) hat bestätigt, ehemalige FTX-Kunden, -Investoren und -Mitarbeiter als Zeugen im bevorstehenden Prozess gegen Sam Bankman-Fried, den ehemaligen FTX-CEO, vorladen zu wollen.

Das DOJ reichte am 30. September einen schriftlichen Antrag in limine ein, in dem Zeugen genannt werden, die im Zusammenhang mit Aussagen zum Umgang von FTX mit Kundengeldern aufgerufen werden sollen.

Die Zeugenaussagen sollen Aufschluss über die Interaktionen zwischen den Angeklagten und den Zeugen geben. Außerdem sollen die Zeugen die Äußerungen und das Verhalten von Bankman-Fried beschreiben, insbesondere in Bezug auf die Vermögensverwaltung von FTX. Das DOJ will die Erfahrungen von privaten und institutionellen Kunden hervorheben, die FTX beträchtliche Vermögenswerte anvertraut haben, weil sie glaubten, dass die Plattform diese sicher verwahren würde.

Gerichtsdokument zu den Zeugen. Quelle: CourtListener

Außerdem hat sich eine Situation in Bezug auf einen der Zeugen des DOJ, nämlich „FTX Customer-1“, der in der Ukraine lebt, ergeben. In Anbetracht des anhaltenden Konflikts in der Ukraine ist es schwer für diesen, in die USA zu reisen, um als Zeuge auszusagen. Das DOJ hat daher Videokonferenzen als praktikable Alternative vorgeschlagen. Die Verteidigung von Bankman-Fried hat diesem Vorschlag jedoch noch nicht zugestimmt.

Das Anwaltsteam von Bankman-Fried unter der Leitung von Rechtsanwalt Mark Cohen hat jedoch auch Bedenken über die Fragen des Justizministeriums geäußert. Nach Ansicht von Bankman-Frieds Verteidigung vermitteln diese Verhöre einen Eindruck von Schuld von Bankman-Fried und könnten den Grundsatz „unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist“ aushöhlen.

Darüber hinaus behauptet die Verteidigung, diese Fragen könnten zudem die inhärente Voreingenommenheit der Geschworenen, insbesondere in Bezug auf ihre Erfahrungen mit Kryptowährungen, nicht effektiv aufdecken. Außerdem könnten spezifische Fragen die Perspektive der Geschworenen unbeabsichtigt lenken, anstatt authentische Erkenntnisse zu erlangen. Das könnte die Unparteilichkeit des Prozesses gefährden.

Die Auswahl der Geschworenen begoinnt am 3. Oktober und kurz darauf der eigentliche Prozess.


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Bitcoin (BTC) legt besten September seit 2016 hin – Freie Fahrt im Q4?

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat am 30. September die 27.000 US-Dollar-Marke verloren und muss deshalb noch leicht um den bevorstehenden Monats- und Quartalsabschluss zittern.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Bitcoin vor Wochen-, Monats- und Quartalsabschluss

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, hat Bitcoin kurz vor dem wichtigen Monatsende für den September nochmal an Kraft verloren.

Nichtsdestotrotz liegt die marktführende Kryptowährung über den Monat weiterhin knapp 4 % im Plus und markiert damit bisher den erfolgreichsten September seit 2016, wie die Daten von CoinGlass belegen.

Monatsabschlüsse von Bitcoin (Screenshot). Quelle: CoinGlass

Die Leistung über das dritte Quartal ist allerdings weitaus weniger erfreulich, denn im Q3 steht für BTC aktuell ein insgesamtes Minus von 11,5 % auf dem Tableau.

Quartalsabschlüsse von Bitcoin (Screenshot). Quelle: CoinGlass

Die Experten und Analysten betonen angesichts dieser Ausgangssituation die Wichtigkeit des Monatsabschlusses.

„In der Vergangenheit hat ein positives September auch immer positive Ergebnisse im Oktober, November und Dezember zur Folge gehabt“, wie der Trader Jelle in Erinnerung ruft.

„Wird sich das nun wiederholen?“

Bereits am Tag zuvor hatte Jelle gute Aussichten für das Q4 prognostiziert, darunter allen voran die Rückkehr über die 30.000 US-Dollar-Marke, die zuletzt Anfang August zu Buche stand.

Noch keine freie Fahrt

Jedoch gilt es auch die mittel- bis langfristigen Rahmenbedingungen im Auge zu behalten.

Neben dem Wochen- und Monatsabschluss könnte dementsprechend der drohende Shutdown der US-Regierung weiterhin negative Auswirkungen auf den Bitcoin-Kurs haben, bis eine politische Lösung gefunden ist.

„Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Wale (Großinvestoren) zum Tages-, Wochen- und Monatsabschluss wieder aktiver sein und ihre Spielchen spielen werden. Lasst euch nicht in die Falle locken“, wie die Krypto-Analysten von Material Indicators zudem warnen.

Ein Blick auf das Bitcoin-Orderbuch bei Binance zeigt wiederum, dass sich die Nachfrage-Liquidität bei 26.800 US-Dollar sammelt, während sich bei 27.500 US-Dollar neuer Verkaufsdruck häuft.

Bitcoin-Orderbuch auf Binance. Quelle: Material Indicators/X

Der Experte Daan Crypto Trades geht derweil davon aus, dass sich die Volatilität zumindest zum Wochenende abkühlt.

„Wir hatten in der letzten Woche Volatilität, aber das Open Interest ist wieder weniger geworden, also wage ich zu bezweifeln, dass wir bis Anfang der nächsten Woche irgendwelche verrückten Kursbewegungen sehen werden“, wie der Trader darum resümiert.

Im Kursdiagramm für Bitcoin-Futures der CME Group verweist er in diesem Kontext auf das Kursniveau, das seiner Ansicht nach den Ausgangspunkt für die kommende Woche bilden wird.

Bitcoin-Kursdiagramm mit Abschlusskurs für CME Bitcoin-Futures. Quelle: Daan Crypto Trades/X




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Bitwise gibt Handelsstart für Ethereum-ETFs am 2. Oktober bekannt

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Die Bitwise Asset Management hat ihren schwebenden Antrag für einen „direkten“ Bitcoin-Indexfonds (ETF) abgewandelt und bestätigt, dass unterdessen der Handel für zwei auf Ethereum-Futures (ETH) basierende ETFs am 2. Oktober beginnen wird.

Die Vermögensverwaltung hat nun entsprechend bekanntgegeben, dass zum besagten Termin der Handel für den Bitwise Ethereum Strategy ETF und den Bitwise Bitcoin and Ether Equal Weight Strategy ETF beginnen soll. Bitwise erklärte, dass dieser Schritt den Privatanlegern den Zugang zu den Ethereum-Futures der einflussreichen Chicago Mercantile Exchange (CME) eröffnet.

Der Chief Investment Officer des Unternehmens, Matt Hougan, führt dahingehend aus:

„Ethereum bietet im Vergleich zu Bitcoin eine umfangreichere Portfoliomöglichkeit. Einige Investoren betrachten Ethereum als alternatives Finanzprodukt, während andere es als konventionelle Wachstumsinvestition sehen, die Attribute von beiden umfasst.“

Zahlreiche Unternehmen, die auf die Zulassung eines direkten Bitcoin-ETFs warten, sind auch in das Rennen um Ethereum-ETFs eingestiegen. Cointelegraph berichtete kürzlich, dass die Vermögensverwaltung Invesco ebenfalls die Möglichkeit prüft, einen Invesco Galaxy Ethereum ETF einzuführen.

Bitwise, BlackRock, Invesco und Valkyrie warten allesamt noch immer auf grünes Licht für ihre beantragten Bitcoin-ETFs durch die US-Börsenaufsicht (SEC), die ihre Entscheidung angesichts des drohenden Stillstands der US-Regierung jedoch erneut verschoben hat.

Darüber hinaus könnte der Ausgang der Grayscale-Klage, die die Umwandlung des Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) in einen Bitcoin-ETF zum Ziel hat, Einfluss darauf haben, wann die SEC eine Entscheidung über die Genehmigung der direkten Bitcoin-ETFs trifft. Am 29. August ebnete ein US-Gericht immerhin schon den Weg für die Genehmigung eines direkten Bitcoin-ETFs von Grayscale, indem es die Einwände der Behörde im Hinblick auf die Umwandlung des GBTC zurückwies.

In der Zwischenzeit hat Bloomberg-Analyst James Seyffart die vollständige Liste der neun Ethereum-Futures-ETFs veröffentlicht, die von der SEC eine beschleunigte Genehmigung für ihre Einführung am Montag, den 2. Oktober 2023, erhalten sollen.


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US-Gesetzentwurf sieht verpflichtende Meldung von Off-Chain-Transaktionen vor

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Ein neuer Gesetzentwurf in den Vereinigten Staaten zielt darauf ab, Krypto-Dienstleister zu verpflichten, alle Blockchain-Transaktionen an eine staatliche Stelle zu melden.

Am 28. September brachte der US-Abgeordnete Don Beyer den entsprechenden „Off-Chain Digital Commodity Transaction Reporting Act“ ein, der Handelsplattformen dazu verpflichtet, alle Transaktionen an eine bei der US-Handelsaufsicht (CFTC) registrierte Stelle zu melden.

Die neue Gesetzgebung zielt darauf ab, Krypto-Anleger vor Streitigkeiten, Manipulationen oder Betrug zu schützen, die aus sogenannten Off-Chain-Transaktionen, die außerhalb des Blockchain-Netzwerks stattfinden, resultieren. Im Gegensatz zu On-Chain-Transaktionen werden Off-Chain-Transaktionen nicht sofort auf einer Blockchain protokolliert, sondern durch sekundäre Protokolle verarbeitet, was eine Nachverfolgung erschwert.

Mit dem Aufkommen von Handelsplattformen und dem Wunsch, die Transaktionszeiten zu verkürzen und die Kosten zu senken, finden inzwischen Tausende von Transaktionen „off-chain2 statt und werden nicht mehr in der öffentlich einsehbaren Blockchain aufgezeichnet, wie es in der Ankündigung zum Gesetzentwurf heißt.

„Leider können die internen Aufzeichnungen dieser privaten Protokolle sehr unterschiedlich sein, was Anleger und Verbraucher anfällig für Betrug und Manipulation machen kann“, so Beyer und fügte hinzu:

„Dieser Gesetzentwurf ist eine vernünftige Maßnahme, um Transparenz und Vertrauen in den Markt für digitale Vermögenswerte wiederherzustellen.“

Dem Gesetzentwurf zufolge müssen Krypto-Dienstleister alle Off-Chain-Transaktionen innerhalb von 24 Stunden an eine bei der CFTC registrierte Stelle melden. Eine Praxis, die den Anforderungen für „praktisch alle Wertpapier- und Swap-Transaktionen“ ähneln würde.

Die US-Parlamentarier haben sich in letzter Zeit intensiv mit der Regulierung von Kryptowährungen beschäftigt. Mitte September unterstützten neun US-Senatoren den Digital Asset Anti-Money Laundering Act von Senatorin Elizabeth Warren. Das Gesetz, das im Juli 2023 erneut eingebracht wurde, sieht in seiner jetzigen Form vor, gegen non-custodial Wallets vorzugehen und die Zuständigkeiten im Rahmen des Bank Secrecy Act zu erweitern, neben anderen rechtlichen Maßnahmen zur Bekämpfung der illegalen Verwendung von digitalem Geld.


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