Bitcoin (BTC)-Analysten prognostizieren BTC-Einbruch auf 20.000 US-Dollar

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Bitcoin (BTC) hat zu Beginn des Oktobers ein Sechs-Wochen-Hoch erreicht. Einige Analysten prognostizieren allerdings nach wie vor einen BTC-Kurs von 20.000 US-Dollar.

Bitcoin ist seit Beginn des Monats zwar um rund 6 Prozent gestiegen und pendelt nun um die Marke von 27.500 US-Dollar, kann mit seinem aktuellen Kursverhalten viele jedoch nicht überzeugen.

Analyst: Oktober „sollte noch bärisch werden“ für Bitcoin

Die Stärke des Bitcoin-Kurses in den letzten Wochen gibt vielen Marktteilnehmern Hoffnung auf einen Anstieg auf und sogar über den Widerstand von 30.000 US-Dollar.

Andere sind jedoch nach wie vor eher vorsichtig.

In einer Analyse vom 2. Oktober auf X (ehemals Twitter) bekräftigte der beliebte Händler und Marktanalyst CryptoBullet, dass 20.000 US-Dollar für BTC immer noch möglich sei.

Der kürzliche Anstieg auf 28.600 US-Dollar bilde ihm zufolge nun die rechte Schulter eines klassischen „Kopf- und Schulter-Musters“, auf das ein Abwärtstrend folgen müsse, wenn dieses vollendet wird.

„Die zweite Oktoberhälfte sollte meiner Meinung nach noch bärisch werden“, schrieb CryptoBullet in einer Diskussion.

Die Idee hatte er vorher bereits geäußert, als er im August seinen Plan mit einem kurzfristigen Aufwärtsziel von 28.000 US-Dollar öffentlich machte. Danach sollte der Kurs sich demzufolge in Richtung 20.000 US-Dollar bewegen.

Außerdem sagte CryptoBullet, die untere Zone für BTC/USD liege zwischen 19.000 und 21.000 US-Dollar.

Nicht alle sind von einer solchen Entwicklung überzeugt, insbesondere der beliebte Händler Elizy zeigte sich skeptisch im Hinblick auf eine solches Szenario.

Warnung vor „Verteilungs“-Gefahr

CryptoBullet ist jedoch bei weitem nicht allein mit seiner Befürchtung, dass das Schlimmste für Bitcoin noch nicht vorbei ist.

In einem Quicktake-Post von CryptoQuant am 28. September verglich Joao Wedson, Gründer und CEO der Krypto-Handelsressource Dominando Cripto, die Entwicklung von Bitcoin zwischen 2020 und 2022.

„Zwischen 2020 und 2022 erlebte Bitcoin einen bemerkenswerten Anstieg, erreichte historische Höchststände und erregte weltweit Aufmerksamkeit. Auf diese Phase folgte jedoch eine beträchtliche Korrektur, die den Kurs abstürzen ließ und die Kryptowährung auf ein niedrigeres Niveau zurückschickte“, wie er schrieb.

Wedson deutete auch an, dass ein Kurs von unter 20.000 US-Dollar erneut erreicht werden könnte, wenn sich diese Entwicklung wiederholen sollte. In einem Chart dazu zeigte er ein Fraktal, das sich nun wiederholen könnte.

„Jetzt, im Jahr 2023, erleben wir erneut, dass Bitcoin einen Zuwachs von über +100 Prozent erzielt und großes Interesse bei institutionellen und privaten Anlegern weckt. Dennoch hat der Markt in letzter Zeit eine erhebliche Volatilität und einen Abwärtstrend verzeichnet. Diese Parallelen zur Vergangenheit wirft die Frage auf, ob sich der vorherige Zyklus wiederholen könnte“, wie er weiter erklärte.

„Das Ziel liegt bei 19.500 USD, wenn sich dieses Fraktal in den nächsten Wochen hält. Das könnte zu einer Reihe von FUD und negativen Nachrichten im Kryptowährungsraum führen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Umverteilung, bei der der Kurs beträchtliche Höchststände erreicht, aber institutionelle Gewinnmitnahmen den Kurs einbrechen lassen und eine Atmosphäre der Unsicherheit auf dem Markt schaffen.“

BTC/USD, kommentierter Chart mit Fraktal (Screenshot). Quelle: CryptoQuant

Wie Cointelegraph berichtete, sagen andere Quellen, darunter der Händler und Analyst Rekt Capital, dass die Bullen die Unterstützung halten müssten, um einen langfristigen Einbruch abzuwenden.




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Judge rejects SEC’s motion to file an appeal against Ripple ruling

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Bezirksrichterin Analisa Torres hat den Berufungsantrag der US-Wertpapieraufsicht SEC in Bezug auf ihre Niederlage gegen Ripple Labs, dem Unternehmen hinter XRP (XRP), abgelehnt.

In einer gerichtlichen Anordnung vom 3. Oktober lehnte Richterin Torres den Antrag der SEC mit der Begründung ab, die Aufsichtsbehörde sei ihrer Beweislast nicht nachgekommen. Sie hätte nachweisen sollen, dass es beherrschende Rechtsfragen oder wesentliche Gründe für Meinungsverschiedenheiten in dieser Angelegenheit gebe.

„Der Antrag der SEC auf Bescheinigung einer einstweiligen Verfügung wird abgelehnt, und der Antrag der SEC auf Aussetzung des Verfahrens wird als gegenstandslos zurückgewiesen.“

Richterin Analisa Torres lehnt den Antrag der SEC auf Berufung ab. Quelle: CourtListener

Die Entscheidung ist jedoch kein völliger Verlust für die Aufsichtsbehörde, da Richterin Torres eine Verhandlung für den 23. April 2024 angesetzt hat, um die verbleibenden Fragen in dieser Angelegenheit zu klären.

XRP stieg unmittelbar nach der Nachricht um fast 6 Prozent, wie aus Daten von TradingView hervorgeht.

XRP-Kurs steigt nach der Ablehnung des Antrags der SEC um fast 6 Prozent. Quelle: TradingView

Am 13. Juli entschied Richterin Torres teilweise zu Gunsten von Ripple und erklärte, der XRP-Verkauf an Privatpersonen würde nicht der rechtlichen Definition eines Wertpapiers entsprechen. Das Gericht stellte jedoch fest, dass Ripple gegen die Wertpapiergesetze verstoßen hat, indem es XRP-Token direkt an institutionelle Anleger verkauft hat.

Im August hat die Regulierungsbehörde Berufung gegen diese Entscheidung eingelegt und argumentiert, es gebe „erhebliche Gründe für Meinungsverschiedenheiten“ über die geltenden Gesetze.

Die SEC reichte ihre Klage gegen Ripple-CEO Brad Garlinghouse und Mitbegründer Chris Larsen im Dezember 2020 ein. Viele Börsen haben daraufhin XRP denotiert, um mögliche rechtliche Bedenken zu vermeiden. Nach Torres Urteil im Juli erklärten viele Kryptounternehmen, sie würden den Token erneut notieren oder das zumidnest in Erwägung ziehen.

Die Kommission hat in den letzten Monaten eine Reihe von Krypto-Firmen wegen mutmaßlicher Wertpapierverstöße ins Visier genommen, darunter die großen Kryptowährungsbörsen Binance und Coinbase.

Am 29. August errang der Vermögensverwalter Grayscale einen gerichtlichen Sieg gegen die SEC nach einer Berufung. Dabei wurde entschieden, dass sein Antrag auf einen börsengehandelten Bitcoin-Fonds (BTC) erneut geprüft werden müsse.




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Investoren ziehen Sammelklage gegen Terraform Labs und Do Kwon zurück

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Eine Gruppe von Investoren, die eine Sammelklage gegen Terraform Labs und seinen Mitbegründer Do Kwon wegen Betrugs angestrengt hatte, hat diese nun fallen gelassen.

In einem Schriftsatz vom 28. September beim zuständigen US-Gericht in Kalifornien haben die Anwälte des Klägers Nick Patterson, der die Klage im Namen von Anlegern eingereicht hatte, mitgeteilt, dass sie die Klage fallen lassen würden. In der Mitteilung wurden die Gründe dafür allerdings nicht ausdrücklich genannt.

„Die Beklagten haben weder auf die Klage geantwortet noch Anträge auf ein Urteil im Schnellverfahren gestellt“, wie es im Dokument heißt. „Da das Gericht die vorgeschlagene Sammelklägergruppe in diesem Fall nicht zertifiziert hat und diese Entlassung ohne Vorurteil erfolgt, ist sie für die Mitglieder der vorgeschlagenen Sammelklägergruppe nicht bindend.“

Pattersons Anwaltsteam reichte die Klage im Juni 2022 nach dem Zusammenbruch von Terraform Labs ein, der von vielen als Auslöser für den darauf folgenden Kryptomarktcrashs angesehen wird. Kwon und das Unternehmen sind seitdem wegen ihrer Rolle in einem mutmaßlichen Betrug weltweit ins Visier vieler Behörden geraten.

Im Februar reichte die US-Wertpapieraufsicht eine Zivilklage gegen Kwon und Terra ein, weil Unternehmen und Gründer mutmaßlich „einen Multi-Milliarden-Dollar-Betrug mit Kryptowährungen orchestriert haben“. Die Behörden in Montenegro verhafteten Kwon im März und verurteilten ihn anschließend zu vier Monaten Gefängnis, weil er gefälschte Reisedokumente verwendete. Noch ist unklar, ob er in Montenegro freigelassen wird oder ob er an die USA oder Südkorea ausgeliefert wird.




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Krypto-Liquiditätsanbieter GSR erhält regulatorische Genehmigung in Singapur

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GSR Markets Pte. Ltd, die singapurer Tochtergesellschaft des Kryptowährungshandelsunternehmens und Liquiditätsanbieters GSR, hat eine grundsätzliche Genehmigung der Regulieriungsbehörde MAS und damit eine sogenannte MPI-Lizenz als großes Zahlungsinstitut erhalten.

„GSR ist stolz darauf, die strengen Zulassungsanforderungen der MAS erfüllt zu haben, und wird sorgfältig auf eine vollständige Lizenz hinarbeiten“, so das Unternehmen in seiner Ankündigung vom 2. Oktober. GSR plant, seine Tochtergesellschaft in Singapur als Zentrum für die Expansion in den asiatisch-pazifischen Raum zu nutzen.

Mit einer MPI-Lizenz dürfen Institutionen Krypto- und Fiat-bezogene Dienstleistungen für Einwohner in Singapur anbieten. Lizenzierte Unternehmen dürfen Zahlungsdienstleistungen erbringen, ohne dass für sie das Limit für Einzeltransaktionen von 2,2 Millionen US-Dollar und das monatliche Limit von 4,4 Millionen US-Dollar gilt. „Die MAS hat eine Vorreiterrolle übernommen und einen klaren Rahmen für die Nutzung digitaler Vermögenswerte geschaffen“, so Xin Song, der Chief Operating Officer von GSR.

Das 2013 in New Jersey gegründete Unternehmen betreibt außerbörslichen Kryptohandel sowie Derivate, Market Making und Risikokapitalinvestitionen. Das Unternehmen verfügt über Lizenzen als Gelddienstleister in mehreren US-Bundesstaaten.

Am 1. Oktober berichtete Cointelegraph, die Kryptobörse Coinbase habe eine vollständige MPI-Lizenz von der MAS erhalten. Mit der behördlichen Genehmigung darf Coinbase digitale Token-Dienste sowohl für Privatpersonen als auch für Institutionen in Singapur anbieten.

Laut Daten von Coinbase glauben 25 Prozent der befragten Singapurer, Kryptowährungen seien die Zukunft des Finanzwesens. 32 Prozent der Befragten gaben an, dass sie entweder aktuell Kryptowährungen besitzen oder früher welche besaßen. In dem Stadtstaat sind über 700 Web3-Unternehmen zuhause.


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Parlamentarischer Ausschuss in Kenia fordert Stopp für Worldcoin im Land

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Ein parlamentarischer Ausschuss der kenianischen Regierung, der mit der Untersuchung von Worldcoin betraut ist, hat empfohlen, dass die Aufsichtsbehörden das Projekt in dem Land stoppen.

In einem Bericht des kenianischen Parlaments vom 30. September heißt es, Worldcoin habe „unter völliger Missachtung“ einer Unterlassungsaufforderung vom Mai weiter persönliche Daten von Einwohnern Kenias gesammelt, möglicherweise auch Informationen von Minderjährigen. Der Ausschuss empfahl den kenianischen Behörden, „die virtuellen Plattformen“ von Worldcoin zu deaktivieren und gegen die Unternehmen des Unternehmens wegen möglicher strafrechtlicher Vorwürfe zu ermitteln.

„Die Registrierung von Kenianern durch die Worldcoin-Online-App geht weiter, obwohl ein Gerichtsbeschluss und andere Verwaltungsanweisungen vorliegen, die das verbieten“, wie es in dem Bericht heißt.

Parlamentsbericht vom 27. September über die Aktivitäten von Worldcoin in Kenia. Quelle: Parlament von Kenia

Der Bericht handelt von Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre der Einwohner Kenias, fügte aber hinzu, es sei schwierig oder unmöglich, die Anzahl der „Orbs“ im Land zu bestimmen. So heißen die Geräte, die Worldcoin verwendet, um Iris-Scans zur Verifizierung von Nutzern durchzuführen. Der Ausschuss empfiehlt unter anderem, dass die Regierung die Einführung eines umfassenden Rahmens für digitale Vermögenswerte und Anbieter von virtuellen Vermögenswerten in Kenia in Erwägung zieht und bestehende Vorschriften ändert, damit diese auch Cyberkriminalität und steuerliche Meldepflichten umfassen.

Die Gesetzgeber fügten hinzu:

„Die unregulierte Einführung und Nutzung von Kryptowährungen sowie der Versuch, die globalen Währungssysteme vollständig zu dezentralisieren, stellt eine Gefahr für die Staatlichkeit dar.“

Worldcoin hat die Absicht, echte Menschen von Bots im Internet zu unterscheiden, indem das Projekt Iris-Scans zur Identitätsüberprüfung verwendet. Bis Juli gab es Millionen von Anmeldungen. Das Projekt hat jedoch nun auch Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt gegen sich aufgebracht, die behaupten, das Projekt umgehe Vorschriften und Richtlinien zum Datenschutz und zur Privatsphäre der Nutzer.

Behörden in Deutschland, Argentinien, Frankreich und Großbritannien haben entweder Bedenken über Worldcoin geäußert oder Ermittlungen zu dessen Aktivitäten eingeleitet.


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VanEck Ethereum Strategy ETF an der CBOE notiert

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Die Investmentgesellschaft VanEck hat am 2. Oktober ihren Ethereum Strategy ETF auf den Markt gebracht. Das Produkt ist ab sofort auf ihrer Webseite unter dem Ticker EFUT gelistet und wird an der Chicago Board Options Exchange (CBOE) gehandelt.

Der börsengehandelte Fonds (ETF) VanEck Ethereum Strategy strebt einen Kapitalzuwachs an, indem er in Futures-Kontrakte auf Ether (ETH) investiert und hat kein direktes Engagement in ETH. Der Fonds wird ETH-Futures-Contracts mit Barausgleich an regulierten Rohstoffbörsen ausstellen.

VanEck wirbt auch mit den Vorteilen einer „C-Corp“-Struktur für das Produkt, die im Vergleich zu Strukturen von registrierten Investmentgesellschaften Steuervorteile für langfristige Anleger bietet.

Der Investmentmanager hat in den vergangenen Tagen auf seinen Social-Media-Accounts für die Einführung des ETH-Spot-ETF geworben und zwei TV-Spots mit dem Motto „Enter the Ether“ für die geplante Einführung geschaltet.

VanEck hat außerdem angekündigt, das Unternehmen wolle 10 Prozent aller Gewinne aus seinem kommenden Ether-Futures-ETF über die nächsten 10 Jahre an Ethereum-Kernentwickler spenden.

Wie Cointelegraph berichtete, warteten Ende September 2023 15 verschiedene Ether-Futures-ETFs von neun Emittenten auf eine Zulassung durch die US-Wertpapieraufsicht. Analysten erklärten, dass die SEC Ether-Futures-ETFs vor einem möglichen Shutdown der US-Regierung genehmigen wollte.

Unterdessen bestätigte Bitwise Asset Management, dass der Handel für seine beiden Ether-ETH-Futures-ETFs ebenfalls am 2. Oktober beginnt. Anleger kriegen dabei Zugang zum ETH-Futures-Handel an der Chicago Mercantile Exchange.




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Schweizer Bank UBS lanciert tokenisierten Geldmarktfonds auf Ethereum

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Die führende Schweizer Bank UBS hat im Rahmen von Project Guardian, einer Initiative der Zentralbank von Singapur, eine tokenisierte Version ihres VCC-Fonds (Variable Capital Company) lanciert.

In einer Pressemitteilung hat UBS Asset Management angekündigt, der Fonds sei Teil einer breiter angelegten VCC-Strategie. Dabei sollen verschiedene Arten von realen Vermögenswerten (RWA) auf die Blockchain gebracht werden. Laut Thomas Kaegi, dem Leiter von UBS Asset Management für Singapur und Südostasien, ist das Projekt ein Meilenstein für das Verständnis der Tokenisierung von Fonds. Kaegi sagte dazu:

„Bei dieser Erforschung arbeiten wir mit traditionellen Finanzinstituten und Fintech-Anbietern zusammen, um zu verstehen, wie die Marktliquidität und der Marktzugang für Kunden verbessert werden kann.“

UBS Asset Management hat das kontrollierte Pilotprojekt des tokenisierten Geldmarktfonds über den unternehmenseigenen Tokenisierungsdienst UBS Tokenize gestartet. Mithilfe eines Smart Contracts auf Ethereum führte das Unternehmen verschiedene Aktivitäten durch, darunter Rücknahmen und Fondszeichnungen.

Das Pilotprojekt ist auch Teil der globalen Distributed-Ledger-Technologie-Strategie des Unternehmens, die sich auf die Nutzung privater und öffentlicher Blockchains konzentriert, um den Vertrieb und die Emission von Fonds zu verbessern.

Bei dieser Initiative werden frühere Vorhersagen über die Tokenisierung von RWAs umgesetzt. In einer Podiumsdiskussion auf dem World Token Summit 2023 sagte der Regierungsberater der Vereinigten Arabischen Emirate Ellis Wang gegenüber Cointelegraph, die Tokenisierung von RWAs biete verschiedene Vorteile wie Transparenz und Sicherheit, die in Blockchains eingebettet sind. Dem Geschäftsführer zufolge könnte sich die Tokenisierung von RWAs durchsetzen, da sie für viele Branchen erhebliche Chancen biete.

Anfang des Jahres wurden Protokolle, die sich auf RWAs konzentrieren, zu einem heißen Thema, da sie andere Teilbereiche aus dem DeFi-Sektor übertrafen. Am 9. Juni waren die Token-Gewinne der RWA-Tokenisierungsplattform Centrifuge im bisherigen Jahresverlauf um 32 Prozent gestiegen.


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SEC-Antrag für Umwandlung von Ethereum Trust in Spot-ETF

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Nachdem nun der erste börsengehandelte Ether-Futures-Fonds (ETH) zugelassen wurde, will Grayscale Investments seinen Grayscale Ethereum Trust in einen börsengehandelten Spot-Ether-Fonds (ETF) umwandeln.

Die New York Stock Exchange Arca hat die Umwandlung am 2. Oktober bei der US-Wertpapieraufsicht SEC beantragt. Der aktuelle Trust von Grayscale investierte in Ether-Futures-Kontrakte, um eine indirekte Investmentmöglichkeit in ETH zu bieten. Mit einem Spot-ETF würde man in den Basiswert selbst investieren.

Grayscale-CEO Michael Sonnenshein kündigte diesen Schritt auf X (ehemals Twitter) an und betonte, das Unternehmen wolle konventionelle Anlageprodukte anbieten, die ein Engagement in Kryptowährungen ermöglichen:

„Wir haben einen Antrag gestellt, um ETHE in einen ETF umzuwandeln. Das betrachten wir als natürlichen nächsten Schritt in der Entwicklung dieses Produkts. Wir sehen das als einen wichtigen Moment, um Ethereum noch weiter in den regulatorischen Bereich der USA zu bringen.“

Der Grayscale Ethereum Trust wurde im März 2019 aufgelegt und muss seit Oktober 2020 der SEC Meldung erstatten. So hat die Öffentlichkeit einen direkten Einblick in die Performance des Kryptowährungs-Investmentvehikels.

Bei Redaktionsschluss wird der Ethereum Trust mit 4,9 Milliarden US-Dollar bewertet und macht etwa 2,5 Prozent der zirkulierenden ETH aus. Grayscale meldete außerdem, dass 250.000 Anlegerkonten ein Engagement über den Trust haben.

Grayscale erklärte zudem, das Unternehmen habe sich vorgenommen, seine Kryptowährungsprodukte weiterhin durch einen „geplanten vierstufigen Lebenszyklus“ zu führen, der mit einer Umwandlung in einen ETF endet. Die Plattform bietet derzeit 17 verschiedene Kryptowährungsanlageprodukte an.




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IWF-Arbeitspapier schlägt Bewertungsmatrix für Kryptorisiken in Ländern vor

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Ein vom Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlichtes Arbeitspapier erläutert eine Reihe von Schwachstellen und möglichen politischen Maßnahmen für den Kryptosektor.

Am 29. September veröffentlichte der IWF ein Arbeitspapier mit dem Titel „Assessing Macrofinancial Risks from Crypto Assets“. In dem Papier schlagen die Autoren Burcu Hacibedel und Hector Perez-Saiz eine Krypto-Risiko-Bewertungsmatrix (C-RAM) für Länder vor, um Indikatoren und Auslöser für potenzielle Risiken im Sektor zu erkennen. Die Matrix soll auch die möglichen Reaktionen der Regulierungsbehörden auf die ermittelten Risiken zusammenfassen.

Die Matrix beschreibt einen dreistufigen Ansatz. Der erste Schritt umfasst die Verwendung eines Entscheidungsbaums zur Bewertung der Makrokritikalität von Kryptowährungen oder des Beeinträchtigungspotenzials auf die Makroökonomie. Der nächste Schritt umfasst die Betrachtung von ähnlichen Indikatoren, die zur Überwachung des traditionellen Finanzsektors verwendet werden. Der letzte Schritt umfasst die globalen Makrofinanzrisiken, die sich auf die Bewertung der systemischen Risiken der Länder auswirken.

Verbindungen des Krypto-Ökosystems mit dem traditionellen Finanzsektor. Quelle: IMF

Die Autoren wendeten die C-RAM beispielsweise an, um Risiken in El Salvador zu identifizieren. Das Land hat Bitcoin (BTC) im September 2021 zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Dem Papier zufolge birgt die Verwendung von BTC in El Salvador Markt-, Liquiditäts- und Regulierungsrisiken. Die Autoren schreiben dazu:

„Die Verwendung von Krypto-Vermögenswerten in El Salvador könnte auch als makrokritisch eingestuft werden, da die jüngsten regulatorischen und rechtlichen Änderungen das Risiko einer erheblichen Kryptoisierung im Land bergen, die die Finanzstabilität untergräbt und große Überweisungen und andere Kapitalzuflüsse beeinträchtigt.“

Der IWF hat El Salvador stets von der Einführung von Bitcoin abgeraten. Im Januar 2022 forderte der IWF das zentralamerikanische Land auf, den Status von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel aufzuheben. Dem IWF zufolge berge die Verwendung von BTC als gesetzliches Zahlungsmittel „große Risiken“ im Hinblick auf etwa die Finanzstabilität, finanzielle Integrität und Verbraucherschutz.

Während sich Kryptowährungen rasant entwickeln, betrachten Regulierungsbehörden potenzielle Risiken und Lösungen für diese. Am 7. September arbeiteten der IWF und das Financial Stability Board auf Ersuchen der indischen G20-Präsidentschaft an einem gemeinsamen Papier mit politischen Empfehlungen. Das Papier kombinierte Standards und vereinfachte Empfehlungen für verschiedene Risiken, die mit Aktivitäten im Kryptobereich einhergehen.


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IWF-Arbeitspapier schlägt Bewertungsmatrix für Kryptorisiken in Ländern vor

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Ein vom Internationalen Währungsfonds (IWF) veröffentlichtes Arbeitspapier erläutert eine Reihe von Schwachstellen und möglichen politischen Maßnahmen für den Kryptosektor.

Am 29. September veröffentlichte der IWF ein Arbeitspapier mit dem Titel „Assessing Macrofinancial Risks from Crypto Assets“. In dem Papier schlagen die Autoren Burcu Hacibedel und Hector Perez-Saiz eine Krypto-Risiko-Bewertungsmatrix (C-RAM) für Länder vor, um Indikatoren und Auslöser für potenzielle Risiken im Sektor zu erkennen. Die Matrix soll auch die möglichen Reaktionen der Regulierungsbehörden auf die ermittelten Risiken zusammenfassen.

Die Matrix beschreibt einen dreistufigen Ansatz. Der erste Schritt umfasst die Verwendung eines Entscheidungsbaums zur Bewertung der Makrokritikalität von Kryptowährungen oder des Beeinträchtigungspotenzials auf die Makroökonomie. Der nächste Schritt umfasst die Betrachtung von ähnlichen Indikatoren, die zur Überwachung des traditionellen Finanzsektors verwendet werden. Der letzte Schritt umfasst die globalen Makrofinanzrisiken, die sich auf die Bewertung der systemischen Risiken der Länder auswirken.

Verbindungen des Krypto-Ökosystems mit dem traditionellen Finanzsektor. Quelle: IMF

Die Autoren wendeten die C-RAM beispielsweise an, um Risiken in El Salvador zu identifizieren. Das Land hat Bitcoin (BTC) im September 2021 zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht. Dem Papier zufolge birgt die Verwendung von BTC in El Salvador Markt-, Liquiditäts- und Regulierungsrisiken. Die Autoren schreiben dazu:

„Die Verwendung von Krypto-Vermögenswerten in El Salvador könnte auch als makrokritisch eingestuft werden, da die jüngsten regulatorischen und rechtlichen Änderungen das Risiko einer erheblichen Kryptoisierung im Land bergen, die die Finanzstabilität untergräbt und große Überweisungen und andere Kapitalzuflüsse beeinträchtigt.“

Der IWF hat El Salvador stets von der Einführung von Bitcoin abgeraten. Im Januar 2022 forderte der IWF das zentralamerikanische Land auf, den Status von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel aufzuheben. Dem IWF zufolge berge die Verwendung von BTC als gesetzliches Zahlungsmittel „große Risiken“ im Hinblick auf etwa die Finanzstabilität, finanzielle Integrität und Verbraucherschutz.

Während sich Kryptowährungen rasant entwickeln, betrachten Regulierungsbehörden potenzielle Risiken und Lösungen für diese. Am 7. September arbeiteten der IWF und das Financial Stability Board auf Ersuchen der indischen G20-Präsidentschaft an einem gemeinsamen Papier mit politischen Empfehlungen. Das Papier kombinierte Standards und vereinfachte Empfehlungen für verschiedene Risiken, die mit Aktivitäten im Kryptobereich einhergehen.


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