Bitcoin-Kurs (BTC) zwischen den Stühlen, GBTC könnte für Boost sorgen

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat sich am heutigen 13. Oktober den zweiten Tag in Folge entlang der wichtigen 26.800 US-Dollar-Marke bewegt, während die Krypto-Community auf eine Entscheidung im Streit der US-Behörden mit der Krypto-Investmentfirma Grayscale wartet.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Bitcoin zwischen den Stühlen

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, hat sich Bitcoin im Vergleich zum Vortag nur wenig bewegt und bleibt in seiner engen Preisspanne verhaftet.

Die Krypto-Analysten schielen derweil auf mögliche Katalysatoren für neue Bewegung, darunter die US-Börsenaufsicht SEC, die nun entscheiden muss, ob sie Einspruch gegen ein vorläufiges Gerichtsurteil im Verfahren um einen Bitcoin-Indexfonds (ETF) von Grayscale einlegt.

„Heute ist ein wichtiger Tag, denn die SEC muss sich zu einem Einspruch gegen das Grayscale-Urteil verhalten“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe auf X feststellt. Dem fügt er an:

„Falls nichts passiert, könnte Bitcoin dadurch in den kommenden Wochen nach oben gespült werden. Ich bin zuversichtlich.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Michaël van de Poppe/X

Neue Wirtschaftsdaten gibt es unterdessen in den nächsten Tagen nicht, nachdem unter der Woche mehrere Indikatoren veröffentlicht wurden, die darauf hindeuten, dass die Inflation wohl doch hartnäckiger ist, als erwartet.

Nichtsdestotrotz ist auch der Trader und Analyst Credible Crypto leicht optimistisch, was die weitere Kursentwicklung von Bitcoin angeht.

„Wir haben hier eine ziemlich deutliches Treppenmuster mit klaren kurzfristigen Abschwüngen, Retests und nachfolgenden Aufschwüngen“, wie der Experte mit Blick auf das zugehörige Kursdiagramm erklärt. Und weiter:

„Wir gehen von gleichen Tiefständen aus, die erst noch getestet werden müssen, ehe es weiter nach oben geht. Wir haben sowohl über uns als auch unter uns konzentrierte Positionen, weshalb es zunächst einen Aufschwung braucht, auf den ein Abschwung bis auf das lokale Tief folgt, ehe wir durch erneute Nachfrage wieder den Weg nach oben schaffen. Ich hoffe, dass es so kommen wird.“

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Credible Crypto/X

Sein Kollege Daan Crypto Trades bekräftigt, dass sich der Bitcoin-Kurs in einer engen Spanne zwischen zwei Liquiditätsbereichen bewegt, die auf jeder Seite eine Richtungsbewegung entscheidend multiplizieren könnten.

Der Analyst Rekt Capital warnt wiederum, dass es einen Rücklauf auf 25.000 US-Dollar geben könnte, falls Bitcoin nicht die Exponential Moving Averages (EMAs) zurückerobert, die unter der Woche gefallen sind.

GBTC holt auf

Der marktführende Bitcoin-Investmentfonds von Grayscale (GBTC) – um dessen Konvertierung in einen ETF die Investmentfirma mit der SEC im Clinch liegt – ist aktuell wieder stark.

Falls Grayscale seinen Willen bekommt, würde der GBTC als erster „direkter“ Bitcoin-ETF zugelassen werden, wobei sich die Firma schon jetzt darüber freuen kann, dass das Investitionsprodukt eine lange Durststrecke endlich hinter sich lassen konnte.

So hat der GBTC am 11. Oktober die geringste Differenz zum Bitcoin-Kurs seit Dezember 2021 eingefahren.

Diese Differenz – die weiterhin negativ ist – lag zwischenzeitlich bei satten -16,44 %, wie die Daten von CoinGlass belegen.

GBTC-Kurs im Vergleich zum Bitcoin-Kurs (Screenshot). Quelle: CoinGlass




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Tether (USDT) ernennt CTO Paolo Ardoino zum neuen CEO

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Tether, der Herausgeber des weltweit größten Stablecoins, tauscht seinen CEO aus, während das Unternehmen daran arbeitet, seine Schwerpunkte zu erweitern.

Paolo Ardoino, der seit 2017 als Chief Technology Officer von Tether tätig ist, wird im Dezember 2023 neuer CEO des Unternehmens, teilte Tether am 13. Oktober entsprechend mit.

Ardoino wird Jean-Louis van der Velde ersetzen, der in eine beratende Funktion für Tether wechseln wird, während er seine Position als CEO von Tethers Schwesterunternehmen Bitfinex beibehält. Ardoino wird weiterhin als CTO für Bitfinex und Chief Strategy Officer für die Bitcoin-Layer-2-Lösung Holepunch tätig sein.

Ardoino wird auch „bis auf Weiteres die Technologieabteilung von Tether leiten“, so ein Sprecher des Unternehmens gegenüber Cointelegraph.

Laut Tether spiegelt der Führungswechsel das Streben des Unternehmens wider, aktiv neue Geschäftsbereiche zu erkunden, darunter Peer-to-Peer (P2P) Kommunikation, erneuerbare Energien, Datenspeicherung und Bitcoin-Mining.

Da Ardoino die Expansionsstrategie von Tether in den letzten Jahren geleitet hat, sollte der Übergang als „natürliche Entwicklung“ betrachtet werden, so der Sprecher weiter gegenüber Cointelegraph.

Das Unternehmen betont, dass Ardoino die perfekte Wahl für den Posten des CEOs von Tether sei, da er über seine organisatorischen Aufgaben hinaus einen bedeutenden Einfluss habe, einschließlich seines Engagements und seines Verständnisses von Holepunch, Bitcoin-Mining, Hardware und Künstlicher Intelligenz (KI). Ardoinos Bemühungen um persönliche Freiheit und die Förderung von Innovation haben ihn inzwischen auch als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Krypto-Community etabliert, so Tether.

„Unter der Führung von Paolo wird Tether weiterhin daran arbeiten, Finanzdienstleistungen für alle bereitzustellen und die globale Finanzlandschaft neu zu gestalten“, wie der Tether-Sprecher ausführte. Dem fügte er an:

„Paolo [Ardoino] stellt sich Tether als führendes Unternehmen vor, das die Branche revolutionieren und als Infrastrukturpartner bei der Entwicklung resilienter Städte und Länder dienen soll. Tethers Mission umfasst auch die Ausweitung des Einflusses von USD und Bitcoin im globalen Handel und in der Wirtschaft […]“

Wie bereits berichtet, hat Tether im Jahr 2023 aktiv an Bitcoin-Mining gearbeitet und im Mai einen eigenen Mining-Betrieb in Uruguay aufgenommen. Das Unternehmen hat seinen aggressiven Einstieg in die Mining-Branche fortgesetzt und im August 2023 dann noch eine Tether BTC-Mining-Software eingeführt, um die Verwaltung von Mining-Kapazitäten zu verbessern.

Im September 2023 investierte Tether zudem in das deutsche Krypto-Mining-Unternehmen Northern Data Group und unterstützte damit zugleich Vorhaben im Bereich der Künstlichen Intelligenz.


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Ripple-CTO kritisiert Charles Hoskinson für Aussagen über „Bevorzugung“ von ETH

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David Schwartz, der Chief Technology Officer von Ripple, hat den Kommentaren des Cardano-Gründers zu den möglichen Motiven hinter der Entscheidung der US-Regulierungsbehörden, dass Ethereum (ETH) kein Wertpapier ist, widersprochen.

Cardano-Gründer Charles Hoskinson sprach die in diesem Kontext viel diskutierte ETHgate-Theorie in einer öffentlichen Fragerunde (AMA) am 8. Oktober an, wobei er jedoch zugleich betonte, dass die Behörden keinesfalls korrupt seien.

ETHgate ist eine Verschwörungstheorie, die behauptet, dass Ethereum einen Freifahrtschein von den US-Regulierungsbehörden erhalten hat, insbesondere von der US-Börsenaufsicht (SEC), die seit Jahren ihren Standpunkt bekräftigt, dass ETH kein Wertpapier ist.

Obwohl der ehemalige Direktor der SEC, William Hinman, Ether im Jahr 2018 bereits nicht als Wertpapier einstufte, hatten die US-Regulierungsbehörden in der Folge Schwierigkeiten, den Status anderer Kryptowährungen, einschließlich XRP, zu bestimmen, was deren Einführung erheblich behindert hat.

Laut Hoskinson beweisen Hinmans Redenentwürfe zum regulatorischen Status von Ethereum – die im Juni 2023 veröffentlicht wurden – nicht unmittelbar Korruption, sondern eine Bevorzugung.

„Keine dieser Handlungen ist per se Korruption, sondern lediglich Bevorzugung“, argumentierte Hoskinson dahingehend entsprechend in der AMA und fügte hinzu: „So funktioniert das Internet, und das kann man jetzt nicht mehr ändern.“

Der Cardano-Gründer betonte, dass es keine Beweise gibt, die irgendetwas außer einer Bevorzugung durch die SEC beweisen. „Welche Beweise haben Sie dafür? Wo sind die Emails? Wo sind die Treffen?“, fragte Hoskinson angesichts der Korruptionsvorwürfe. Er argumentierte hinsichtlich XRP auch, dass diese gänzlich andere Kunden bedient und nicht einmal mit Smart Contracts arbeitet, weil das Krypto-Projekt ein völlig anderes Geschäftsmodell hat. Weiter führte er aus:

„Verwässert das nicht das gesamte Ziel, Ethereum nicht als Wertpapier einstufen zu lassen, wenn sie auf eine derartige Einstufung von XRP drängen? Haben Sie wirklich so viel Angst vor XRP, um das zu tun? Glaubt ihr das wirklich? Wer das glaubt, ist in meinen Augen ein Verrückter.“

Hoskinsons neue Äußerungen zu ETHgate haben eine schnelle Reaktion der XRP-Community ausgelöst, insbesondere von Führungskräften wie Ripple-CTO Schwartz. Die XRP-Community geriet insbesondere wegen der Definition von Korruption mit Hoskinson aneinander.

„Ich würde argumentieren, dass ein Regierungsakteur, der seine persönlichen Interessen und die seiner Freunde bevorzugt, korrupt ist“, schrieb Schwartz am 12. Oktober auf X (früher Twitter).

„Wenn man das Wort ‚Korruption‘ höflich ausspricht, ist es eine Art von Bevorzugung“, wie ein Nutzer auf X anmerkt.

Einige Community-Mitglieder behaupteten auch, dass Hoskinsons Fragen zu Beweisen für ETHgate mit der Tatsache zusammenhängen könnten, dass er angeblich eine Menge über seine frühen Tage bei Ethereum zu verbergen hat.

Neben seiner Rolle bei Cardano ist Hoskinson auch einer der acht Ethereum-Mitbegründer neben Vitalik Buterin und hatte zwischen 2013 und 2014 sogar kurzzeitig die Position des Ethereum-CEO inne. Nach einem öffentlichen Zerwürfnis zwischen den Mitbegründern verließ Hoskinson Ethereum im Jahr 2014, um anschließend Cardano zu gründen.


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Alameda-Mitarbeiter wussten nichts von Veruntreuung der FTX-Gelder

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Ein 75-minütiger, heimlich aufgezeichneter Audiomitschnitt von Caroline Ellison enthüllt den genauen Zeitpunkt, an dem 15 ehemalige Mitarbeiter von Alameda Research herausfanden, dass der Hedgefonds Kundengelder von FTX „ausleiht“.

Die Aufnahme, die Cointelegraph zur Verfügung steht, bietet neue Einblicke in die Drucksituation, die Ellison und die Alameda-Mitarbeiter im Vorfeld des Zusammenbruchs von FTX empfanden.

„Alameda hat einen Haufen Geld über kurzfristige Kredite aufgenommen und diese für verschiedene illiquide Investitionen verwendet. So wie eine Reihe von FTX- und FTX-US-Aktien […] Die meisten Darlehen von Alameda wurden in Anspruch genommen, um diese Rückforderungen zu erfüllen“, erklärte Ellison demnach bei einem Meeting mit den betreffenden Mitarbeitern in Hongkong am 9. November 2022.

„Am Ende haben wir uns einen Haufen Geld von FTX geliehen, was dazu führte, dass FTX ein Defizit an Kundengeldern hatte.“

„[FTX] hat es Alameda im Grunde immer erlaubt, sich die Kundengelde zu leihen“, fügte sie vor den rund 15 anwesenden Mitarbeitern hinzu.

Ausgewählte Abschnitte der Tonaufzeichnung des Treffens wurden dem Gericht am achten Tag des Strafverfahrens gegen Sam Bankman-Fried am 12. Oktober vorgespielt, was Teil der Zeugenaussage von Christian Drappi, einem ehemaligen Software-Entwickler bei Alameda, war.

Drappis Auftritt im Zeugenstand erfolgte unmittelbar im Anschluss an die fast drei Tage andauernde Aussage von Ellison. Es wird davon ausgegangen, dass Drappi und viele andere Alameda-Mitarbeiter vor dem Treffen keine Ahnung hatten, dass der Hedgefonds angeblich FTX-Kundeneinlagen zur Finanzierung seiner Handelsaktivitäten verwendet hatte.

In der Aufzeichnung ist auch zu hören, wie Drappi Ellison fragt, wann sie von der missbräuchlichen Verwendung der FTX-Nutzereinlagen durch Alameda erfahren habe und wer sonst noch im Unternehmen davon gewusst habe.

Zunächst wollte Ellison darauf nicht antworten, aber Drappi drängte erneut:

„Ich bin sicher, das war keine YOLO-Entscheidung, oder?“

Laut Medienberichten aus dem Gerichtssaal führte die Wiedergabe dieses O-Tons zu einem der humorvolleren Momente im Prozess, als Drappi allen Anwesenden den Begriff „YOLO“ erklären musste, indem er ausführte, er wollte damit von Ellison die Bestätigung, dass die Verwendung von FTX-Kundeneinlagen nicht nur eine „spontane“ Entscheidung gewesen sei.

In seiner Aussage beschrieb Drappi auch Ellisons Verhalten bei dem Treffen als „kleinlaut“ und wenig vertrauensvoll gegenüber den Alameda-Mitarbeitern. Er sagte, er sei „fassungslos“ gewesen, als er von dem Ausmaß der Beziehung zwischen FTX und Alameda erfuhr, und habe am nächsten Tag gekündigt.

Gegenüber Cointelegraph sagte der Entwickler Aditya Baradwaj von Alameda Research, der ebenfalls bei dem Treffen anwesend war, dass der Raum „extrem angespannt“ war, da Ellison eine Fülle von neuen Informationen preisgab, die bis dato „nie intern besprochen worden waren“ – einschließlich der später aufgegebenen Übernahme von FTX durch den damals größten Konkurrenten Binance.

„Es war ziemlich klar, dass es keine Zukunft für das Unternehmen gab und dass wir alle gehen mussten. Und das haben wir dann auch gleich getan“, so Baradwaj.


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Französische Behörde bezeichnet DeFi als „disintermediär“, nicht „dezentralisiert“

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Am 12. Oktober veröffentlichte die zur französischen Zentralbank gehörende Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR) eine Zusammenfassung ihrer öffentlichen Konsultation zu einem regulatorischen Rahmen für Dezentrale Finanzdienstleistungen (DeFi).

Die öffentliche Konsultation dauerte insgesamt zwei Monate, von April bis Mai 2023, als Reaktion auf das erste Papier, in dem mögliche Regelungen für DeFi in Frankreich diskutiert wurden. Externe Beiträge brachten die ACPR dabei zu überraschenden Erkenntnissen, insbesondere hinsichtlich des strukturellen Fortbestehens der Zentralisierung:

„Die ACPR ist daher der Ansicht, dass der Begriff ‚disintermediäre‘ Finanzdienstleistungen besser geeignet ist als der Begriff ‚dezentralisierte‘ Finanzdienstleistungen.“

Das operative Risiko des „paradox hohen Konzentrationsgrads“ bei DeFi betrifft allen voran die physische Infrastruktur, die die Blockchain-Nodes beherbergt und bei der Cloud-Dienstleister eine zentrale Rolle spielen.

Laut der Zusammenfassung spricht sich die „große Mehrheit“ der Befragten dafür aus, dass DeFi weiterhin auf öffentlichen Blockchains und nicht auf privaten oder zugangsbeschränkten Blockchains eingesetzt werden sollte. Allerdings räumen sie ein, dass diese Blockchains regelmäßig überprüft werden müssen. Vorschläge zur Regulierung von Intermediären und zur Zertifizierung von Smart Contracts stießen ebenfalls auf breite Zustimmung.

Abschließend hält es die ACPR für „ratsam“, Regeln für die Zertifizierung von Smart Contracts aufzustellen, eine Governance zu definieren, die die DeFi-Kunden schützt, und Maßnahmen zur Unterstützung der Blockchain-Infrastrukturen von DeFi festzulegen.

Am 11. Oktober mischte sich auch die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) in die Diskussion über DeFi ein. In einem 22-seitigen Bericht räumte die ESMA die versprochenen Vorteile von DeFi ein, wie z.B. eine größere finanzielle Eingliederung, die Entwicklung innovativer Finanzprodukte und die Verbesserung der Geschwindigkeit, Sicherheit und Kosten von Finanztransaktionen, wies aber auch auf die „erheblichen Risiken“ hin.


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Circle wird im Verfahren der SEC gegen Binance als Amicus Curiae zugelassen

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Die US-Bezirksrichterin Amy Berman Jackson vom Bezirksgericht für den District of Columbia hat Medienberichten zufolge mehrere Anordnungen unterzeichnet, um anhängige Anträge in der laufenden Klage der US-Börsenaufsicht (SEC) gegen die Kryptobörse Binance noch vor einer entscheidenden Anhörung abzuhandeln.

Zu den wichtigsten Anordnungen gehört, dass Jackson einen vom USD-Coin-Herausgeber Circle eingegebenen Amicus Brief für die Verhandlung genehmigte. Circle hatte am 29. September im laufenden Verfahren SEC vs. Binance eine derartige Stellungnahme eingereicht und darin argumentiert, dass an den US-Dollar gekoppelte Vermögenswerte wie USDC (USDC) keine Wertpapiere sind.

Circle erklärte, dass Käufer dieser Stablecoins keinen Gewinn aus ihrem Erwerb erwarten. Laut Circle haben Stablecoins als Zahlungsmittel selbst nicht die „Eigenschaften eines Investitionsvertrags“.

Jackson akzeptierte Circle also nun als sogenannten Amicus Curiae – eine Art parteiischer Sachverständiger – zur Unterstützung von Binance und dessen CEO Changpeng Zhao auf Abweisung der Klage. Das Gericht erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Amicus Curiae nur mit Erlaubnis des Gerichts an der mündlichen Verhandlung teilnehmen dürfen.

Ein Amicus Curiae ist eine Person oder Gruppe, die nicht direkt an einem Rechtsstreit beteiligt ist, aber das Gericht durch Informationen, Fachwissen oder Einblicke in den Fall unterstützen darf. Das Gericht hat die Befugnis zu entscheiden, ob ein Amicus Brief als schriftliche Stellungnahme des Amicus Curiae berücksichtigt werden soll.

Die SEC reichte am 5. Juni eine Klage mit 13 Punkten gegen Binance ein. Die Anklagepunkte umfassen unter anderem auch die nicht registrierten Wertpapierverkäufe von BNB und Binance USD (BUSD). Die SEC behauptet auch, dass Binance es versäumt hat, sich als Broker-Dealer zu registrieren und somit illegal in den Vereinigten Staaten tätig war.

Am 22. September beantragten Binance und Zhao beim Gericht die Abweisung der SEC-Klage, da diese angeblich ihre Befugnisse überschritten habe. Die Anwälte von Binance und Zhao argumentierten, dass die SEC es versäumt habe, klare Richtlinien für die Kryptobranche aufzustellen und ihren Regulierungsauftrag zu erfüllen.


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Bitcoin (BTC) hätte 100.000 US-Dollar erreicht – FTX hat Kurs wohl nach unten manipuliert

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) konnte im Rekordlauf von 2021 nicht die magische Schallmauer von 100.000 US-Dollar durchbrechen, woran maßgeblich die Verkaufsaktivitäten der FTX Schuld gewesen sein könnten, wie ein Analyst nun argumentiert.

In einem Thread auf X stellt Joe Burnett, der Senior Product Marketing Manager des Krypto-Zahlungsdienstleisters Unchained, entsprechend fest, dass die FTX-Geschäftsführung die Kursentwicklung von Bitcoin damals absichtlich gedämpft hat.

FTX-Prozess schürt Verdacht der Bitcoin-Manipulation

Dahingehende Beweise sind nun im Rahmen des Strafverfahrens gegen den ehemaligen FTX-CEO Sam „SBF“ Bankman-Fried ans Licht gekommen.

So hat Caroline Ellison, die ehemalige Chefin der FTX-Schwester Alameda Research, in ihrer jüngsten Zeugenaussage offengelegt, dass Bankman-Fried sie zum Verkauf von BTC angewiesen hat, sobald der Bitcoin-Kurs über 20.000 US-Dollar stand. Zu allem Überfluss sollen dafür auch noch die Bitcoin der FTX-Kunden genutzt worden sein, womit diese gleich doppelt geschädigt wurden.

Burnett schlussfolgert angesichts der Macht und des Einflusses der einstigen Kryptobörse, dass der Rekordlauf von Bitcoin womöglich signifikant zum Negativen beeinträchtigt wurde.

„Alameda war im damaligen Rekordlauf eigentlich schon insolvent. Es scheint also, dass sie Bitcoin der FTX-Kunden veruntreut (‚geliehen‘) hat, um damit die ‚Sam Coins‘ (FTT, Solana und Serum) zu kaufen“, wie der Experte mit Verweis auf die massive Finanzlücke von Alameda zum damaligen Zeitpunkt – 2,7 Mrd. US-Dollar – zu bedenken gibt.

„Ohne diesen künstlichen Verkaufsdruck hätte Bitcoin schon 2021 die 100.000 US-Dollar-Marke knacken können.“

SBF vs. S2F

Nichtsdestotrotz konnte die marktführende Kryptowährung in dem Jahr ein neues Rekordhoch von 69.000 US-Dollar aufstellen, wobei die Experten eigentlich noch Luft nach oben sahen.

Darunter auch die Prognose des viel zitierten Stock-to-Flow (S2F) Berechnungsmodells von PlanB, das für BTC für den nächsten Halving-Zyklus sogar ein noch luftigeres Kursziel von bis zu 288.000 US-Dollar ausruft.

„Das Worst-Case-Szenario“ wären demnach 135.000 US-Dollar bis Dezember 2021 gewesen.

Da der Bitcoin-Kurs jedoch an dieser Vorhersage scheiterte, gerieten sowohl das S2F-Modell als auch dessen Erfinder PlanB heftig in die Kritik.

Während sich Krypto-Experte PlanB inzwischen schon langsam wieder rehabilitiert hat, wird über SBF nun umso mehr Spott und Häme in der Krypto-Community ausgeschüttet.

Allerdings gibt es für Bankman-Fried noch immer unterstützende Stimmen, so bezweifelt Blockstream-CEO Adam Back zum Beispiel, dass der ehemalige FTX-Chef wirklich den Bitcoin-Kurs nach unten manipulieren wollte.




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CFTC gibt Klage gegen Voyager Digital und ehemaligen CEO bekannt

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Die US-Handelsaufsicht – die United States Commodity Futures Trading Commission (CFTC) – hat Klage gegen Stephen Ehrlich, den ehemaligen CEO der Krypto-Kreditplattform Voyager Digital, eingereicht.

In einer Ankündigung vom 12. Oktober teilte die CFTC entsprechend mit, dass sie beim US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York Klage gegen Ehrlich und Voyager wegen angeblichen Betrugs und ausbleibender Registrierung im Zusammenhang mit der Plattform und deren „nicht registrierten Produktangebot“ eingereicht habe. Die Behörde kündigte an, dass sie Rückzahlungen, Schadensersatz und zivilrechtliche Geldstrafen sowie ein dauerhaftes Handels- und Registrierungsverbot anstrebe.

„Ehrlich und Voyager haben die Voyager-Plattform fälschlicherweise als „sicheren Hafen“ angepriesen, mit dem hohe Renditen erzielt werden könnten, um die Kunden zum Kauf und zur Haltung von Krypto-Vermögenswerten zu bewegen“, wie die CFTC in der Klageschrift erklärte.


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Weniger als 50 Prozent der Anleger in Hongkong kennen neues Krypto-Gesetz

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Nur 47 % der Krypto-Anleger in Hongkong kennen das Virtual Asset Trading Platform Regulatory Regime, ein Gesetz, das im Juni dieses Jahres in Kraft getreten ist, um die Interessen von Kleinanlegern auf den Kryptomärkten zu schützen.

Das geht am 11. Oktober aus einer Studie der Investor and Financial Education Council (IFEC) in Hongkong hervor. In seiner Umfrage stellte der IFEC zunächst fest, dass fast 25 % der Erwachsenen in Hongkong im Alter von 18 bis 29 Jahren im vergangenen Jahr in Kryptowährungen investiert haben. Dies ist das Dreifache des demografischen Durchschnitts und ein deutlicher Anstieg gegenüber 2019, als nur 3 % der Befragten in der besagten Bevölkerungsgruppe angaben, in Kryptowährungen zu investieren.

Trotz der verbesserten Akzeptanz gaben die meisten Hongkonger an, dass ihre wichtigsten Anlagepräferenzen Aktien (96 %), Investmentfonds und Treuhandfonds (24 %) sind, gefolgt von Anleihen (18 %). Rund drei Viertel aller Befragten erklären, dass das Hauptziel von Investitionen in Kryptowährungen „kurzfristige Gewinne“ und „die Angst, etwas zu verpassen“, sind. An der Umfrage nahmen 1.000 Befragte im Alter zwischen 18 und 69 Jahren teil.


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Coinbase verliert 52 Prozent Spot-Handelsvolumen gegenüber 2022

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Das Spot-Handelsvolumen von Coinbase, einer der größten Kryptobörsen in den Vereinigten Staaten, ist um mehr als die Hälfte gesunken, was auf eine deutliche Verschiebung des Interesses am Handel mit Kryptowährungen hinweist.

Unter Berufung auf eine Analyse des Krypto-Datendienstes CCData berichtete Bloomberg am 11. Oktober entsprechend, dass Coinbase ein Spothandelsvolumen von rund 76 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Im Vergleich zum Quartalsrekord vom dritten Quartal 2022 zeigen die neuen Daten demnach einen Rückgang des Spot-Handels um 52 % für das Q3 2023.

Dem Bericht zufolge sind die neuen Zahlen die niedrigsten, die je erreicht wurden, bevor Coinbase 2021 an der Börse Nasdaq notiert wurde, was noch einige Monate vor dem letzten Höhepunkt des Kryptomarktes war.

Spot-Handelsvolumen der Kryptobörse Coinbase über die Quartale. Quelle: Bloomberg

Trotz des Rückgangs des Spot-Handelsvolumens konnte Coinbase laut Bericht im jüngsten Quartal Marktanteile hinzugewinnen, da die Kryptobörse Binance unter verstärkte Kontrolle der Aufsichtsbehörden geriet.

Am 6. Oktober sank der Spotmarktanteil der Kryptobörse Binance schon den siebten Monat in Folge. Das verlorene Handelsvolumen wurde von konkurrierenden Plattformen wie Coinbase, Bybit und DigiFinex aufgefangen.

Trotz der rückläufigen Handelsvolumina und Marktanteile der Kryptobörsen haben einige Krypto-Handelsplattformen in Bezug auf den Website-Traffic weiterhin Erfolg vorzuweisen. Während Binance und Coinbase einen starken Rückgang des Traffics verzeichneten, zeigten Daten vom 18. September, dass Börsen wie OKX, HTX (ehemals Huobi), Gate.io, CoinW, XT.com und Bitmart einen bemerkenswerten Anstieg ihres Traffics seit Jahresbeginn (YTD) verzeichnen konnten. Den Daten zufolge stieg der Traffic von HTX um 200 %, während Gate.io und CoinW einen Anstieg des Verkehrs um 143 % bzw. 66 % im letzten Jahr verzeichneten.


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