Bitcoin (BTC) hätte 100.000 US-Dollar erreicht – FTX hat Kurs wohl nach unten manipuliert

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) konnte im Rekordlauf von 2021 nicht die magische Schallmauer von 100.000 US-Dollar durchbrechen, woran maßgeblich die Verkaufsaktivitäten der FTX Schuld gewesen sein könnten, wie ein Analyst nun argumentiert.

In einem Thread auf X stellt Joe Burnett, der Senior Product Marketing Manager des Krypto-Zahlungsdienstleisters Unchained, entsprechend fest, dass die FTX-Geschäftsführung die Kursentwicklung von Bitcoin damals absichtlich gedämpft hat.

FTX-Prozess schürt Verdacht der Bitcoin-Manipulation

Dahingehende Beweise sind nun im Rahmen des Strafverfahrens gegen den ehemaligen FTX-CEO Sam „SBF“ Bankman-Fried ans Licht gekommen.

So hat Caroline Ellison, die ehemalige Chefin der FTX-Schwester Alameda Research, in ihrer jüngsten Zeugenaussage offengelegt, dass Bankman-Fried sie zum Verkauf von BTC angewiesen hat, sobald der Bitcoin-Kurs über 20.000 US-Dollar stand. Zu allem Überfluss sollen dafür auch noch die Bitcoin der FTX-Kunden genutzt worden sein, womit diese gleich doppelt geschädigt wurden.

Burnett schlussfolgert angesichts der Macht und des Einflusses der einstigen Kryptobörse, dass der Rekordlauf von Bitcoin womöglich signifikant zum Negativen beeinträchtigt wurde.

„Alameda war im damaligen Rekordlauf eigentlich schon insolvent. Es scheint also, dass sie Bitcoin der FTX-Kunden veruntreut (‘geliehen’) hat, um damit die ‘Sam Coins’ (FTT, Solana und Serum) zu kaufen“, wie der Experte mit Verweis auf die massive Finanzlücke von Alameda zum damaligen Zeitpunkt – 2,7 Mrd. US-Dollar – zu bedenken gibt.

„Ohne diesen künstlichen Verkaufsdruck hätte Bitcoin schon 2021 die 100.000 US-Dollar-Marke knacken können.“

SBF vs. S2F

Nichtsdestotrotz konnte die marktführende Kryptowährung in dem Jahr ein neues Rekordhoch von 69.000 US-Dollar aufstellen, wobei die Experten eigentlich noch Luft nach oben sahen.

Darunter auch die Prognose des viel zitierten Stock-to-Flow (S2F) Berechnungsmodells von PlanB, das für BTC für den nächsten Halving-Zyklus sogar ein noch luftigeres Kursziel von bis zu 288.000 US-Dollar ausruft.

„Das Worst-Case-Szenario“ wären demnach 135.000 US-Dollar bis Dezember 2021 gewesen.

Da der Bitcoin-Kurs jedoch an dieser Vorhersage scheiterte, gerieten sowohl das S2F-Modell als auch dessen Erfinder PlanB heftig in die Kritik.

Während sich Krypto-Experte PlanB inzwischen schon langsam wieder rehabilitiert hat, wird über SBF nun umso mehr Spott und Häme in der Krypto-Community ausgeschüttet.

Allerdings gibt es für Bankman-Fried noch immer unterstützende Stimmen, so bezweifelt Blockstream-CEO Adam Back zum Beispiel, dass der ehemalige FTX-Chef wirklich den Bitcoin-Kurs nach unten manipulieren wollte.




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