Binance nimmt keine neuen Nutzer in Grobritannien auf

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Die Kryptobörse Binance wird ab dem 16. Oktober keine Nutzer mehr in Großbritannien akzeptieren.

Laut der Ankündigung von Binance kam es zu diesem Schritt, nachdem die Finanzaufsciht des Landes dem Partner Rebuildingsociety.com Ltd (REBS) am 10. Oktober Auflagen gemacht hatte. Unter anderem wurde REBS untersagt, Werbung für Waren und Dienstleistungen von Binance zu machen. Die Börse schrieb dazu:

„Binance ist derzeit auf der Suche nach einem neuen von der FCA autorisierten Genehmiger. Es wird jedoch einige vorübergehende Einschränkungen geben, die auf unserer Plattform (d.h. www.binance.com/en-GB und die neueste Version unserer mobilen App) während des Zeitraums in Kraft treten, bis Binance mit einem neuen von der FCA autorisierten Genehmiger zusammenarbeitet und seine Finanzwerbung erneut genehmigt bekommt.“

Bestehende Binance-Nutzer in Großbritannien können ihre Dienste beibehalten. Die Börse stellte jedoch klar, dass „neue Produkte und Dienstleistungen während dieser Übergangszeit nicht zur Verfügung gestellt werden“. Verschiedene Produkte wie Geschenkkarten, Binance Academy, Binance Research, Binance Feed und Referral Bonus, die auf der globalen Plattform von Binance verfügbar sind, sind derzeit auf der britischen Plattform nicht verfügbar.

Cointelegraph berichtete, dass die FCA eine Reihe von neuen Krypto-Marketing-Regeln durchsetzt. Diese verlangen, dass Börsen „klar, fair und ehrlich an britische Verbraucher vermarkten und auch Risikowarnungen geben müssen, die die Menschen verstehen“. Diese Entscheidung erlaubte damals auch FCA-registrierten Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen im Namen von ausländischen Firmen zu vermarkten, die nicht bei der FCA registriert sind. Binance plante seinen Nutzern in Großbritannien über REBS die Möglichkeit zu geben, die Produkte und Dienstleistungen der Börse über eine lokalisierte Domain einzusehen, da die Börse nicht bei der FCA registriert ist.


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SEC-Vorsitzender Gary Gensler warnt vor Finanzkrise durch KI: „Fast unvermeidlich“

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Der Vorsitzende der US-Börsenaufsicht Gary Gensler erklärte, dass eine Finanzkrise durch den weitläufigen Einsatz von künstlicher Intelligenz „fast unvermeidlich“ sei, wenn kein Eingriff erfolgt.

Das sagte er in einem Interview mit der Financial Times, in dem Gensler auch sagte, die Krise könne innerhalb eines Jahrzehnts eintreten.

Der Vorsitzende hat besonders Bedenken im Zusammenhang mit der Zentralisierung von KI-Modellen und Cloud-Dienstleistern.

Im Interview heißt es:

„Ich glaube schon, dass wir in Zukunft eine Finanzkrise haben werden. Wenn sich jeder auf ein Basismodell verlässt und das Basismodell nicht beim Broker-Dealer sitzt, sondern bei einem der großen Tech-Unternehmen. Und wie viele Cloud-Anbieter haben wir in diesem Land?“

Neben der Regulierung von Kryptowährungen ist die künstliche Intelligenz eine der größten regulatorischen Herausforderungen für die SEC. Laut der Financial Times ist Gensler besorgt über ein übermäßiges Vertrauen in ähnliche Modelle (z.B. ChatGPT), die zu einem Herdenverhalten an der Wall Street und den gesamten US-Finanzmärkten führen.

Genslers Haltung ist nicht neu. Im Jahr 2020 war Gensler Mitherausgeber eines Forschungspapiers mit dem Titel „Deep Learning and Financial Stability“, in dem er zusammen mit Lily Bailey, damals Forschungsassistentin am MIT und heute bei der SEC als Assistentin tätig, einen ähnlichen Standpunkt vertrat.

Der zunehmende Einsatz von KI-Systemen im Finanzsystem kann laut dem Papier aus dem Jahr 2020 „zu einer Fragilität des Finanzsystems und zu gesamtwirtschaftlichen Risiken führen“.

Das Papier fordert eine staatliche Regulierung: „Bestehende Regulierungssysteme für den Finanzsektor, die in einer früheren Ära der Datenanalysetechnologie entwickelt wurden, werden wahrscheinlich nicht ausreichen, um die systemischen Risiken zu bewältigen, die durch die Akzeptanz von Deep Learning im Finanzwesen entstehen“.


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SEC will Krypto-Händler-Broker prüfen: Prüfungsleitfaden für 2024 veröffentlicht

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Die US-Wertpapieraufsicht veröffentlichte am 16. Oktober ihren Bericht über die Prüfungsprioritäten 2024. Die Untersuchungsabteilung der Behörde veröffentlicht seit über einem Jahrzehnt solche Berichte, um ihre registrierten Unternehmen über die neuen Risiken zu informieren, auf die sie sich konzentrieren wird. Unter anderem wurden Krypto-Dealer-Broker benachrichtigt.

Die Prüfungsabteilung der SEC hat ihre Kapazitäten erweitert und innerhalb ihrer verschiedenen Programme Teams eingerichtet, die sich im Jahr 2023 mit Krypto, Fintech, künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit befassen sollen, heißt es in dem Bericht. Die SEC werde Broker-Dealer und Berater, die im Bereich Krypto tätig sind, weiterhin beobachten.

Die Abteilung prüfte registrierte Unternehmen, die neue Praktiken anbieten, „insbesondere technologische und Online-Lösungen, die Online-Konten bedienen und darauf abzielen, die Anforderungen im Hinblick auf Compliance und Marketing zu erfüllen“, wie „automatisierte Anlagewerkzeuge, künstliche Intelligenz und Handelsalgorithmen oder -plattformen“.

Bei den Prüfungen wird untersucht, wie gut die registrierten Unternehmen die Verhaltensstandards in Bezug auf die Kundenberatung einhalten und wie gut sie die von ihnen angebotenen Produkte verstehen. In dem Bericht werden insbesondere ältere Anleger und Altersvorsorgevermögen erwähnt. Sie werden auch sicherstellen, dass die registrierten Unternehmen die neuesten Leitlinien einhalten. In diesem Zusammenhang wurden die „Verwahrungsanforderungen gemäß dem Advisers Act“ hervorgehoben. Auch der Umgang mit Risiken im Zusammenhang mit dem Einsatz von Blockchain- und Distributed-Ledger-Technologien soll geprüft werden.

Prüfungen von Transferagenten, die Emittenten von Kryptowertpapieren betreuen oder neue Technologien bei ihrer Arbeit einsetzen, werden gesondert erwähnt.

Die Prüfungsabteilung hat schon früher Aktualisierungen der Prüfungsergebnisse veröffentlicht, aber das ist das erste Mal, dass die Ergebnisse zu Beginn des neuen Geschäftsjahres erscheinen. Der Direktor der Abteilung Richard Best sagte dazu:

„Indem wir unsere Prüfungsprioritäten veröffentlichen, erhöhen wir die Transparenz des Prüfungsprogramms und ermutigen die Unternehmen, ihre Bemühungen zur Einhaltung der Vorschriften und zur Überwachung auf Bereiche mit potenziell erhöhtem Risiko für Kleinanleger zu konzentrieren.“

Nach Angaben der SEC werden die Prüfungsprioritäten auf der Grundlage von Rückmeldungen des Prüfungspersonals aus dem Vorjahr sowie von Anlegern, Branchengruppen und ähnlichen Quellen festgelegt.




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Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten in Ukraine und Israel

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Der Stablecoin-Emittent Tether hat in Zusammenarbeit mit lokalen Strafverfolgungsbehörden 32 Adressen eingefroren, die mit terroristischen Aktivitäten in Israel und der Ukraine in Verbindung gebracht werden.

Es wurden Tether (USDT) im Wert von 873.118 US-Dollar eingefroren, die mit illegalen Aktivitäten in Israel und der Ukraine in Verbindung stehen, wie das Unternehmen mitteilte. Die Maßnahme wurde in Zusammenarbeit mit dem israelischen Nationalen Büro zur Bekämpfung der Terrorfinanzierung ergriffen.

Paolo Ardoino, der im Oktober zum CEO von Tether ernannt wurde, hob hervor, dass Kryptowährungstransaktionen auf Blockchain-Plattformen leicht nachverfolgt werden können, wodurch Tether die Verwendung von USDT in Verbindung mit Terrorismusfinanzierung blockieren kann:

„Entgegen der landläufigen Meinung sind Kryptowährungstransaktionen nicht anonym; sie sind die am besten nachvollziehbaren Vermögenswerte.“

Der CEO fügte hinzu, dass der Stablecoin-Emittent aktiv mit globalen Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeite, um die illegalen Geldbewegungen zu verfolgen und, wo möglich, Vermögenswerte einzufrieren, die mit kriminellen und terroristischen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Ende 2022 hatte Tether über 360 Millionen US-Dollar an Vermögenswerten eingefroren. Das Unternehmen gab daraufhin über 100 Millionen USDT, die abgefangen wurden, erneut aus.

Das Unternehmen schätzt nun, dass es insgesamt 835 Millionen US-Dollar in USDT eingefroren hat, die hauptsächlich mit Blockchain-Hacks in Verbindung stehen. Tether hat mit 32 Ländern auf der ganzen Welt zusammengearbeitet, um illegale Cyber-Aktivitäten im Zusammenhang mit seinem an den Dollar gekoppelten Stablecoin anzugehen.

Im Juni 2023 gab Israels Verteidigungsminister Yoav Gallant bekannt, dass das Land Kryptowährungs-Wallets beschlagnahmt habe, die Millionen von Dollar enthalten, die an die libanesische militante Gruppe Hisbollah überwiesen wurden.

Mithilfe der Blockchain-Analysetools von Chainalysis wurden bei der Operation Kryptowährungen im Wert von über 1,7 Millionen US-Dollar beschlagnahmt.

Unterdessen deuten Blockchain-Daten darauf hin, dass Cyberkriminelle sich von der Verwendung von Bitcoin (BTC) zur Übertragung von Werten über das Internet abwenden und stattdessen Stablecoins und Altcoins verwenden, weil diese zugänglicher sind und über dezentrale Börsen gewaschen werden können.


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Edward Snowden fordert Fokus auf BTC-Grundlagen

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„Wir verrenken uns, um durch das Schlüsselloch der Tyrannei zu kommen.“ Edward Snowdens Worte an das Publikum des Genesis Stage Saals auf der Bitcoin Amsterdam heben die wachsende Bedeutung von Kryptowährungen in einer Welt hervor, wo es immer mehr schleichende staatliche Überwachung, abwertende Fiat-Währungen und eine restriktive Politik gibt.

Der bekannte Whistleblower hob die Rolle von dezentralen Protokollen wie Bitcoin und Nostr hervor, die dem Einzelnen eine gewisse Kontrolle über sein Vermögen und seine Privatsphäre geben.

Cointelegraph sprach mit prominenten Bitcoin-Entwicklern, Investoren, Entwicklern und Unterstützern, die an der zweitägigen Konferenz im Westerpark in Amsterdam teilnahmen. An der Veranstaltung nahmen einige tausend Teilnehmer teil, die alle eines gemeinsam haben: Sie sind Bitcoin (BTC)-Enthusiasten.

Snowden hält eine virtuelle Live-Rede auf der Konferenz. Quelle: Cointelegraph

Viele prominente Persönlichkeiten haben über den Wert von Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel gegenüber der schwindenden Kaufkraft von Fiat-Währungen gesprochen. Snowden hingegen kritisierte den ständigen Fokus auf den Wert von BTC gegenüber seiner Bedeutung als dezentrales Werkzeug:

„Wir sind alle Teil eines größeren Spiels, und Bitcoin ist einer der stärksten Hebel in diesem Spiel. Die Systeme, die wir beeinflussen, auf die wir Einfluss nehmen, [wie] der Zahlungsverkehr und das Finanzwesen, werden bestimmen, wie die Welt von morgen aussieht.“

Snowdens Rede hat wohl die meisten Besucher angezogen, da er immer wieder über die Rolle von Bitcoin bei seiner Rebellion gegen die Regierung der Vereinigten Staaten und deren mutwillige Überwachung der Bürger sprach.

Im Jahr 2013 nutzte Snowden Bitcoin, um die Server zu bezahlen, auf denen geheime Informationen gehostet wurden, die an Journalisten gesendet wurden und die den Übergriff der National Security Agency auf das Leben der amerikanischen Bürger aufdecken sollten. Wie Snowden ausführte, hat die wachsende Bekanntheit von Bitcoin zu zunehmendem Widerstand von Regierungen, Gesetzgebern und etablierten Finanzinstituten geführt.

„Wir wollen uns nicht auf Dinge wie ETFs [börsengehandelte Fonds] konzentrieren; wir müssen uns auf die Grundlagen konzentrieren.“

Snowden fügte hinzu, dass der potenzielle Einfluss von Bitcoin-ETFs auf den Wert der Kryptowährung eine „Unterordnung, eine Art Unterwerfung, einen Prozess der Zähmung“ darstellt, der von Institutionen ausgeübt wird, die traditionelle Finanzbereiche regulieren.

Snowden erklärte auch, Bitcoin habe „ein Problem mit der Privatsphäre“. Er hob das Aufkommen von Verschleierungswerkzeugen wie CoinJoin und Mixern als wichtig hervor, aber auch als einen Indikator für den Druck, dem das dezentrale Protokoll ausgesetzt ist.

„Im Geheimen zu handeln ist keine Freiheit. Die Notwendigkeit von CoinJoins und so weiter – das ist, weil man unfrei ist. Der Nachweis von Geldern ist der Beweis für Unfreiheit.“

Snowden sagte, die Gesellschaft müsse aufhören, um Erlaubnis zu bitten, indem sie weiterhin Innovationen mit der Schaffung dezentraler Werkzeuge vorantreibt, die nicht auf die Machthaber Rücksicht nehmen, und verwies dabei auf die Maßnahmen der US-Börsenaufsicht gegen den Kryptowährungsraum im Jahr 2023. Das sei ein Paradebeispiel für die derzeitige Kontrolle:

„All die Leute, die den Kurs verfolgen und sich die Schlagzeilen über die SEC ansehen: Gary Gensler ist nicht Daddy Bitcoin, es interessiert mich nicht wirklich, was er denkt, und ich denke, Sie sollte das auch nicht interessieren.“

Der Whistleblower lobte auch Nostr, das er als ein starkes Konzept für die Integration von freier Rede und freiem Handel bezeichnete. Die Schöpfer von Nostr haben auf der Konferenz auch über die Entstehungsgeschichte der Plattform gesprochen.


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Solana nun Ökosystempartner von Freihandelszone in Dubai

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Die Solana Foundation ist nun Ökosystempartner für das Dubai Multi Commodities Centre (DMCC), eine der freien Wirtschaftszonen in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Laut der Ankündigung vom 15. Oktober wird Solana mit seiner Blockchain-Plattform den Mitgliedern des DMCC Crypto Centre technische und geschäftliche Unterstützung bieten. Das Unternehmen wird außerdem Webinare und Bildungskurse zu verschiedenen Web3-Themen anbieten und sein bereits laufendes Förderprogramm im DMCC erweitern.

Die bestehenden Partner von Solana werden im Gegenzug im DMCC bevorzugt behandelt, so der CEO des Zentrums Ahmed Bin Sulayem:

„Wir werden kostenlose Einrichtungs- und Geschäftslizenzen für Solana-Ökosystemprojekte anbieten, während unsere Mitglieder Zugang zu einer Blockchain-Plattform von Weltklasse und engagierten Solana-Entwicklerteams haben, die ihre Unternehmen zu neuen Höhen führen können.“

Unter den DMCC-Ökosystempartnern ist auch die Kryptobörse Bybit, der Digital Asset Market Maker DWF Labs, der Web3-Inkubator TDeFi, der Risikokapitalfonds Brinc und mehrere andere Einrichtungen. Offiziell sind insgesamt etwa 23.000 Unternehmen Mitglieder des Zentrums.

Neben dem Abu Dhabi Global Market und der Dubai Silicon Oasis Authority ist die DMCC eine der drei ersten freien Wirtschaftszonen, die in den VAE eingerichtet wurden, um das Investitionsklima zu verbessern. Zu diesem Trio gesellt sich bald die Ras Al Khaimah Digital Assets Oasis, die auf der Blockchain Life 2023 vorgestellt wurde.

Bis September 2023 belegte das Solana-Netzwerk global den Platz 10 in Bezug auf den TVL, der bei rund 359 Millionen US-Dollar liegt.


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Australien offen für CBDC: Diskussion über zukünftige Geldform

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Die Reserve Bank of Australia (RBA) ist offen für eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) als Zukunft des Geldes. Staatlich ausgegebenes digitales Geld würde dabei eine tokenisierte Form der Zentralbankreserven darstellen.

In einer Rede mit dem Titel „A Tokenised Future for the Australian Financial System“ sprach Brad Jones, stellvertretender Gouverneur der RBA, über die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der Tokenisierung von Vermögenswerten und Geld im digitalen Zeitalter ergeben. Dabei beleuchtete er auch den vorgeschlagenen Plan, CBDCs als Geldform zu verwenden.

Jones gab zunächst einen Überblick über die Verwendung verschiedener Geldformen im Laufe der Geschichte und wie sich Finanzinstrumente im Laufe der Zeit entwickelt haben. Als er über Tokenisierung und tokenisierte Formen des Geldes in der modernen Zeit sprach, erwähnte Jones Stablecoins und CBDCs.

Er erklärte, dass Stablecoins, die von „gut regulierten Finanzinstituten ausgegeben werden und durch hochwertige Vermögenswerte (d. h. Staatsanleihen und Zentralbankreserven) gedeckt sind, in großem Umfang für die Abwicklung von Token-Transaktionen verwendet werden könnten“. Aufgrund fehlender regulatorischer Richtlinien gehen Stablecoins, die von privaten Parteien ausgegeben werden, jedoch oft mit einem erhöhten Risiko einher. Auf der anderen Seite könnten CBDCs in Form von tokenisierten Bankeinlagen eine gute Form der Transaktionsabwicklung werden, so Jones.

Der stellvertretende Gouverneur fügte hinzu, dass die Einführung von Bankeinlagen in Form von Token eine geringfügige Änderung der derzeitigen Praxis darstellen würde, da Einlagen, die von verschiedenen Banken ausgegeben werden, bereits in großem Umfang über die Bilanz der Zentralbank ausgetauscht und (zum Nennwert) abgewickelt werden. Eine Zahlung zwischen zwei Parteien, die tokenisierte Einlagen verwenden, würde nach wie vor durch einen Transfer von börsenabgerechneten (oder CBDC-Großhandels-) Guthaben zwischen der zahlenden und der empfangenden Bank abgewickelt werden.

Jones sprach auch über einige der Ergebnisse des CBDC-Pilotprogramms der Zentralbank. Er nannte dabei mehrere Bereiche, in denen CBDC einen Mehrwert für den Großkundenzahlungsverkehr schaffen könnten, wie etwa die Erleichterung der atomaren Abwicklung auf Token-Märkten. Das Pilotprojekt hat auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Wholesale-CBDC neue Formen von privat emittiertem digitalem Geld ergänzen kann, nämlich tokenisierte Bankeinlagen und Asset-Backed Stablecoins.


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Südkoreanische Börse Upbit erhält erste Lizenz von Singapur

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Die singapurer Niederlassung von Upbit, der nach Volumen größten Börse Südkoreas, hat eine grundsätzliche Erlaubnis für eine MPI-Lizenz in Singapur erhalten.

Am 16. Oktober teilte Upbit Singapore mit, die Monetary Authority of Singapore (MAS) habe der Börse eine grundsätzliche Genehmigung erteilt, mit der das Unternehmen bis zur Erteilung der vollständigen Lizenz weiterhin digitale Zahlungs-Token für institutionelle Anleger anbieten kann.

Der COO von Ubit Singapore Raks Sondhi sagte gegenüber Cointelegraph, das Unternehmen werde mit der Genehmigung „allmählich aus dem Stealth-Modus herauskommen“.

„Wir sind seit 2018 hier und in Singapur tätig. Wir haben das Team aufgebaut“, so Sondhi. Er fügte hinzu, das Unternehmen habe seit April zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

Team von Upbit Singapur im Stadtzentrum von Singapur. Quelle: Upbit Singapur

„Unser primäres Geschäft war der Austausch von digitalen Vermögenswerten; wir werden diesen Bereich weiter ausbauen, uns aber auch auf das institutionelle Segment und Infrastrukturprojekte konzentrieren“, sagte Sondhi. „Es gibt auch einige andere Marktsegmente, in denen wir unserer Meinung nach gut arbeiten können.“

Azman Hamid, der Compliance-Chef des Unternehmens, sagte, die Genehmigung spiegele sein Engagement für den Aufbau der Geschäfte in Singapur wider. „Wir werden dazu beitragen, Singapur weiter als führende Drehscheibe für die nächste Generation von Finanzunternehmen zu etablieren“, fügte er hinzu.

Upbit wäre bei einer vollständigen zulassung eines von 15 Kryptounternehmen, die von der MAS eine vollständige Lizenz für die Ausgabe digitaler Zahlungstoken erhalten haben.

Alleine im Oktober erhielten die singapurer Töchter von Coinbase, Ripple und Sygnum Bank Lizenzen von der MAS.

Am 2. Oktober erhielt Coinbase die vollständige MPI-Lizenz und das Krypto-Handelsunternehmen GSR erhielt am selben Tag die Grundsatzgenehmigung. Die Schweizer Kryptobank-Tochter Sygnum Singapore erhielt ihre volle MPI-Lizenz einen Tag später und Ripple erhielt seine volle MPI am 4. Oktober.


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Wert bei über 5 Mrd. US-Dollar

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Die US-Regierung ist mit über 200.000 BTC im Wert von mehr als 5 Milliarden US-Dollar einer der größten Bitcoin (BTC)-Besitzer, obwohl sie Anfang des Jahres einige tausend BTC in Millionenhöhe verkauft hat.

Das Kryptounternehmen 21.co schätzt, dass die US-Regierung laut einer Datenanalyse, die auf öffentlichen Unterlagen basiert, immer noch 194.188 BTC im Wert von schätzungsweise 5,3 Milliarden US-Dollar hält. Das Unternehmen merkte in seiner Analyse an, es handle sich hierbei um „konservative Schätzungen der Bestände der US-Regierung auf der Grundlage öffentlich verfügbarer Informationen“.

Bitcoin-Bestände der US-Regierung. Quelle: Dune

In der Analyse wurden die Bitcoin-Bewegungen der Wallets der US-Regierung im Zusammenhang mit den drei größten BTC-Beschlagnahmungen seit 2020 verfolgt, nämlich im Zusammenhang mit Silk Road (69.369 BTC im November 2020), mit Bitfinex (94.643 BTC im Januar 2022) und mit James Zhong (51.326 BTC im März 2022).

Große Bitcoin-Beschlagnahmungen durch die US-Regierung. Quelle: Dune

Die Bitcoin-Bestände der Regierung werden hauptsächlich offline in verschlüsselten Speichermedien, sogenannten Hardware-Wallets, aufbewahrt, die vom Justizministerium und der Steuerbehörde verwaltet werden. Die US-Regierung hat im Jahr 2022 zwei große Beschlagnahmungen vorgenommen.

Beschlagnahmte Vermögenswerte gehören nicht sofort der Regierung. Der US Marshals Service, die wichtigste Behörde im Zusammenhang mit dem Verkauf von beschlagnahmtem Eigentum, kommt erst in den Besitz der beschlagnahmten Bitcoin, wenn es grünes Licht von einem Gericht gibt.

Die US-Regierung verkauft außerdem von Zeit zu Zeit einen Teil der beschlagnahmten Bitcoin über Auktionen. Die bemerkenswerteste Auktion der Regierung gab es im Jahr 2014, als der Milliardär Tim Draper 30.000 BTC von der US-Regierung ersteigerte.

In den letzten Jahren hat sich die US-Regierung jedoch an Kryptobörsen gewandt, um beschlagnahmte Bitcoin zu verkaufen. Ein solcher Verkauf fand im März dieses Jahres statt, als die Regierung 9.118 BTC auf Coinbase verkaufte.


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Australisches Finanzministerium will Kryptobörsen regulieren

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Die australische Regierung will den Sektor für digitale Vermögenswerte auf Börsenebene regulieren. Bald könnte es soweit kommen, dass Kryptowährungsbörsen eine von der lokalen Finanzaufsichtsbehörde ausgestellte Lizenz für Finanzdienstleistungen besitzen müssen.

In einem Konsultationspapier vom 16. Oktober mit dem Titel „Regulating digital asset platforms“ (Regulierung von Plattformen für digitale Vermögenswerte) erklärte das australische Finanzministerium, dass der neue Regulierungsrahmen darauf abzielt, Verbraucher zu schützen und gleichzeitig Innovationen im Sektor für digitale Vermögenswerte zu fördern.

Regulierungsvorschlag für Plattformen für digitale Vermögenswerte. Quelle: The Australian Government Treasury

Das Kernthema des neuen Regulierungsrahmens das Ziel, Kryptowährungsbörsen und Dienstleistungsanbieter zu regulieren und nicht einzelne Kryptowährungen oder Token. Darüber hinaus wird in dem Konsultationspapier erklärt, dass Kryptobörsen im Rahmen bereits bestehender Finanzdienstleistungsgesetze reguliert werden sollen, anstatt neue kryptospezifische Regeln zu schaffen.

Die vorgeschlagenen neuen Regeln sehen vor, dass jede Kryptobörse, die mehr als 3,2 Millionen US-Dollar oder mehr als 946 US-Dollar (1.500 AUD) pro Person hält, eine Lizenz von der australischen Wertpapieraufsicht Australian Securities and Investment Commission (ASIC) einholen muss.

Krypto-Anwalt Aaron Lane über die Branche. Quelle: Twitter

Der Vorschlag hat bei den in Australien tätigen Kryptobörsen eine gemischte Reaktion hervorgerufen.

Der Chefsyndikus der australischen Kryptobörse Swyftx Adam Percy nannte den Vorschlag „durchdacht“ und stimmte zu, dass „der Hauptfokus darauf liegen sollte, sicherzustellen, dass Kryptowährungsnutzer Zugang zur Blockchain-Technologie mit angemessenem Schutz haben und dass es Raum für Innovationen gibt.“

Jonathon Miller, Direktor von Kraken Australia, drückte jedoch seine Enttäuschung über die jüngsten Entwicklungen aus und sagte, das Konsultationspapier würde Krypto im Wesentlichen in die bestehende Finanzdienstleistungsregulierung „hineinzwängen“.

„Australien ist jetzt in der unglücklichen Situation, dass unsere Regulierung sehr lange gedauert hat, so dass wir den Ansatz verfolgen, Krypto in die bestehende Finanzdienstleistungsregulierung zu schieben“, so Miller. „Wir hinken bei der Umsetzung eines Krypto-Rahmenwerks hinter unseren globalen Konkurrenten hinterher, daher verstehe ich die Notwendigkeit, etwas auf lokaler Ebene einzuführen, um Plattformen wie der unseren Sicherheit zu bieten.“

„Ich bin zuversichtlich, dass wir mit der Regierung zusammenarbeiten können, um sicherzustellen, dass wir die Vorteile künftiger Krypto-Innovationen, die nicht in den Bereich der herkömmlichen Finanzdienstleistungen fallen, nicht zunichte machen.“

Liam Hennessy, Partner bei der internationalen Anwaltskanzlei Clyde & Co, sagte, es sei zwar klar, dass sich das Finanzministerium noch mit all den verschiedenen Arten von Token und Dienstleistern „auseinandersetzt“, aber es sei wichtig, sich daran zu erinnern, dass alle neuen Vorschläge, die in dem Konsultationspapier dargelegt werden, immer noch lediglich Vorschläge und keine rechtlich verbindlichen Empfehlungen seien.

„Was auch immer das Finanzministerium vorschlägt, es ist genau das – nur ein Vorschlag. Die Regierung ist nicht verpflichtet, ihren Empfehlungen zu folgen, und es wird Lobbyarbeit geben, sobald das Konsultationspapier herauskommt.“

Hennessy sagte, dass das Konsultationspapier wohl nicht auf die dringlicheren Probleme der Krypto-Branche in Australien eingehe, wie etwa die jüngste Debanking-Welle.

„Viele lizenzierte Börsen für digitale Vermögenswerte, sowohl im Inland als auch international, haben Schwierigkeiten, gute Bankpartner zu finden“, so Hennessy.

Das Finanzministerium wies darauf hin, dass der gesamte Zweck des Konsultationspapiers darin bestehe, „Feedback“ zu den vielen Fragen und den darin vorgeschlagenen Regelungen einzuholen, und wies darauf hin, dass Rückmeldungen bis zum 1. Dezember 2023 eingereicht werden können.


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