Bitcoin-Kurs (BTC) schon im November auf 45.000 US-Dollar – Analyst

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist auf dem besten Weg, bereits im November die 45.000 US-Dollar-Marke zu knacken, wie der Analyst CryptoCon prognostiziert.

In einem Thread auf X (ehemals Twitter) vom 25. Oktober kommt der Experte auf Grund eines beliebten Prognosemodells zu der entsprechenden Schlussfolgerung.

Bitcoin-Kurs schon im November auf 45.000 US-Dollar?

Nachdem Bitcoin in dieser Woche ein 17-monatiges Hoch aufgestellt hat, warnen viele Beobachter vor einem anschließenden Rücklauf, während der Analyst CryptoCon jedoch noch weitere Luft nach oben sieht.

Durch den Blick auf vorherige Kurszyklen der marktführenden Kryptowährung leitet der Experte ab, dass BTC noch Raum hat, bis das höchste lokale Hoch im betreffenden Fibonacci-Prognosemodell (siehe unten) erreicht ist.

Vier lokale Hochs wurden mittlerweile schon erzielt, wobei sich das vierte sogar noch knapp 3,3 % über der dieswöchigen Bestmarke von 36.368 US-Dollar befindet. Zwischen diesen verschiedenen Hochpunkten verläuft der Bitcoin-Kurs in bestimmten „Phasen“, von denen die nächste laut Modell im November losgehen soll.

„Die Bewegung bis zum Hochpunkt in der Mitte des Zyklus dauert in der Regel knapp zwei Monate ab dem Ende der Phase 2. Da wir den ersten Monat in Phase 4 nun schon fast durchlaufen haben, könnte der Mittel-Hochpunkt schon im November bevorstehen“, wie der Analyst mit Blick auf das Diagramm erklärt. Weiter führt er aus:

„Kurz gesagt: Schon im nächsten Monat könnten wir über 45.000 US-Dollar klettern.“

Bitcoin-Kursdiagramm mit Fibonacci-Phasen. Quelle: CryptoCon/X

CryptoCon nennt für eine derartige Kletterpartie zwei wichtige Widerstände, die die Bullen überwinden müssen, um den Bitcoin-Kurs erfolgreich auf über 45.000 US-Dollar zu hieven.“

„Beide diese Marken befinden sich bei knapp 36.400 US-Dollar“, so der Experte.

Bitcoin-Kursdiagramm mit Fibonacci-Widerständen. Quelle: CryptoCon/X

Kursentwicklung „komplett anders“ als 2019?

Der Krypto-Analyst Rekt Capital sieht für Bitcoin für den Rest des Jahres 2023 allerdings ein „komplett anderes“ Szenario als sein Kollege.

So sollte BTC im aktuellen Vierjahreszyklus eher den Support auf der Unterseite festigen, als sich schon am nächsten Widerstand zu probieren, wie der Trader mit Blick auf März 2020 vergleicht.

Damals musste der Bitcoin-Kurs im Rahmen der Coronakrise und der damit einhergehenden Crashes auf den Finanzmärkten ein zwischenzeitliches Tief von 3.000 US-Dollar einbüßen.

„Bitcoin verhält sich aktuell komplett anders als in 2019 an diesem Punkt im Kurszyklus“, wie der Experte entsprechend feststellt.

Bitcoin-Kursdiagramm mit Vergleich der Zyklen von 2019 und 2023. Quelle: Rekt Capital/X

Rekt Capital hatte deshalb zuletzt wiederholt darauf hingewiesen, dass kommende Abschwünge womöglich gute Kaufgelegenheiten sein könnten.




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Bitcoin (BTC) bietet bis zum nächsten Rekordhoch nur „Stückwerk“ – Trading-Experte

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Bitcoin (BTC) wird bis Ende des nächsten Jahres ein neues Rekordhoch erreichen, aber bis dahin sollten sich die Krypto-Anleger auf viel „Stückwerk“ gefasst machen, wie der erfahrene Trader und Analyst Peter Brandt warnt.

In einem entsprechenden X-Beitrag (ehemals Twitter) vom 26. Oktober stellt Brandt gegenüber seinen 660.000 Followern zunächst fest, dass der Bitcoin-Kurs im November 2022 wahrscheinlich schon seine Bodenbildung abgeschlossen hat und dass die marktführende Kryptowährung demnach bereits auf dem Weg ist, bis zum dritten Quartal 2024 in neue Rekordhöhen vorzustoßen.

Allerdings mahnt der Experte gleichsam zur Vorsicht und gibt zu bedenken, dass derartige Zukunftsprognosen nie vollkommen sicher sind, da die Finanzmärkte grundsätzlich „immer“ auch eine Überraschung parat hätten.

Auf Nachfrage eines Krypto-Anlegers, was Brandt von der Kryptowährung Chainlink (LINK) hält, fiel das Urteil des Experten derweil erwartungsgemäß hart und erfreulich für den Marktführer aus:

„Ich bleibe bei BTC und lasse mich von Blendern nicht beirren.“

Brandt – der schon seit 1975 als Aktien-Trader arbeitet – betont des Weiteren, dass er sein Schema der Kursentwicklung von Bitcoin, das er an seinen Tweet angehängt hat (siehe oben), seit zwei Jahren als Orientierungshilfe für seine eigenen Handelsaktivitäten nutzt.

In einem weiteren Post verweist er dann noch auf das sogenannte Renko-Diagramm, das nach seiner Meinung viele der „Fake-Bewegungen“ von Bitcoin vernachlässigt und in den letzten fünf Jahren insgesamt nur fünf Mal falsch lag.

Nach mehreren Monaten der Seitwärtsbewegung ist der Bitcoin-Kurs zuletzt wieder deutlich nach oben geklettert. Viele Beobachter vermuten, dass dieser recht starke Aufschwung allen voran auf die stetig steigende Wahrscheinlichkeit für eine baldige Zulassung eines ersten „direkten“ Bitcoin-ETFs zurückzuführen ist.

Am 23. Oktober hat BTC gar den stärksten Tagesaufschwung seit mehr als einem Jahr hingelegt und im Zuge dessen kurzzeitig die 35.000 US-Dollar-Marke übersprungen, nachdem zwischenzeitlich gemeldet wurde, dass der BlackRock-Bitcoin-ETF grünes Licht bekommen hätte.

Obwohl eine derartige Zulassung bei Redaktionsschluss noch immer aussteht, schätzen die Bloomberg-Experten James Seyffart und Eric Balchunas, dass die Chancen mittlerweile bei satten 90 % liegen.

Paul Brody, ein Top-Manager der großen Wirtschaftsberatung Ernst & Young, bekräftigt in diesem Zusammenhang, dass es massives institutionelles Interesse an Bitcoin gibt, das bisher noch in Lauerstellung ist und nur auf die Zulassung eines solchen Finanzinstruments wartet.




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Sam Bankman-Fried (SBF) schiebt Schuld auf seine Kollegen

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Die Geschworenen, die den Strafprozess gegen Sam „SBF“ Bankman-Fried beaufsichtigen, hörten sich zum ersten Mal die Aussage des ehemaligen FTX-CEOs an, der sein Wissen über betrügerische Aktivitäten an der Kryptobörse weitgehend abstreitet.

Laut Berichten aus dem New Yorker Gerichtssaal vom 27. Oktober deutete Bankman-Fried an, dass Wang, der ehemalige Chief Technology Officer bei FTX, für die Erstellung der Schaltfläche „negativ zulassen“ für Alameda Research mitverantwortlich war. Die Funktion gab dem Krypto-Hedgefonds die Möglichkeit, mit mehr Geldern zu handeln, als er eigentlich zur Verfügung hatte.

„Zum damaligen Zeitpunkt war ich mir nicht ganz sicher, was passiert war“, wie Bankman-Fried hinsichtlich der vermeintlichen Kredite für Alameda erklärte. Und weiter: „Ich dachte, die Gelder würden auf einem Bankkonto gehalten oder in Stablecoins an FTX geschickt. Wenn Alameda es behielt, dachte ich, es würde sich als negative Zahl auf FTX niederschlagen.“

Zu den ehemaligen Co-CEOs von Alameda, Caroline Ellison und Sam Trabucco, sagte Bankman-Fried, sie seien ein „gutes Team“, kritisierte aber Ellisons Erfahrung:

„Caroline war eine gute Managerin, einfühlsam. Sie war keine Software-Entwicklerin. Sie war gut in Marktforschung und Analyse. Sie hatte sich allerdings nicht auf das Risikomanagement konzentriert.“

Die Behauptungen von Bankman-Fried stehen teilweise oder direkt im Widerspruch zu den Aussagen von Wang und Ellison. Wang trat am 6. Oktober in den Zeugenstand und sagte aus, dass Bankman-Fried ihm und dem ehemaligen technischen Leiter von FTX, Nishad Singh, befohlen habe, die Funktion „negativ zulassen“ im Jahr 2019 einzuführen. Ellison sagte wiederum aus, sie habe als CEO von Alameda zurücktreten wollen, aber SBF habe sie gebeten, zu bleiben, da er das Risiko von Gerüchten über die finanzielle Gesundheit des Unternehmens fürchtete.

In einer früheren Aussage soll der ehemalige FTX-CEO zudem angegeben haben, dass er „im Grunde genommen nichts“ über Krypto wusste, als er Alameda gründete. Verteidiger Mark Cohen kündigte an, er plane, seine Befragung von Bankman-Fried am 30. Oktober zu beenden. Danach werden die Anwälte der Staatsanwaltschaft die Möglichkeit haben, ihn vor den Geschworenen ins Kreuzverhör zu nehmen.

Der Strafprozess gegen Bankman-Fried begann am 3. Oktober und wird voraussichtlich in wenigen Tagen mit den Schlussplädoyers der Staatsanwälte und der Verteidiger abgeschlossen sein. Nach etwaigen Anträgen der Staatsanwaltschaft oder der SBF-Anwälte werden die Geschworenen dann wahrscheinlich über die sieben Anklagepunkte beraten.

Es wird erwartet, dass SBF in einem zweiten Prozess, der für März 2024 angesetzt ist, mit fünf weiteren Anklagepunkten konfrontiert wird. Er hat in beiden Fällen auf „nicht schuldig“ plädiert.




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Solana-Kurs (SOL) bis 2030 um 10.600 Prozent nach oben – VanEck-Prognose

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Layer-1-Blockchain und Ethereum-Konkurrent Solana verzeichnete in dieser Woche einen Anstieg seiner Kryptowährung SOL auf über 32 US-Dollar, da der einflussreiche Vermögensverwalter VanEck für den Token weitere Kursgewinne erwartet und seine Kursprognose veröffentlicht hat.

In einem entsprechenden Prognosebericht skizzierte VanEck verschiedene Entwicklungsprognosen für den Kurs von Solana (SOL), die von konservativen 9,81 US-Dollar bis zu ehrgeizigen 3.211,28 US-Dollar im Jahr 2030 reichen (zum Vergleich: Das Kursziel von Ethereum liegt für diesen Zeitraum bei 11.800 US-Dollar).

Dies würde einen Preisanstieg von 10.600 % für Solana in den kommenden Jahren bedeuten. Der Bericht geht auch auf ein mögliches Szenario ein, in dem Solana die erste Blockchain wird, die Anwendungen mit über 100 Millionen Nutzern ermöglichen kann.

Darüber hinaus veranschaulicht die Prognose das Potenzial von Solana, den Abstand zwischen sich und Ethereum in Zukunft zu verringern. VanEck ist schon seit einiger Zeit im Bereich der Kryptowährungen aktiv und hat in den letzten Jahren verschiedene Anträge für börsengehandelte Bitcoin-Fonds (ETFs) bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht.

Solana-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

SOL hat sich unterdessen zu einer Top-10-Kryptowährung entwickelt, mit einem beeindruckenden Wachstum von über 200 % seit Anfang 2023. Der Gesamtwert, der im Solana-Ökosystem angelegt ist, beträgt inzwischen 378 Millionen US-Dollar.

Es besteht zunächst jedoch die Gefahr für einen teilweisen Rücklauf des SOL-Kurses. Der DMI (Directional Movement Index) im Tagesdiagramm zeigt an, dass die Bären zunehmend die Oberhand gewinnen, was ein starkes Handeln der Bullen erfordert, um die jüngsten Gewinne zu sichern, die seit dem Anstieg des Bitcoin-Kurses (BTC) auf 35.000 US-Dollar in den letzten Tagen erzielt wurden.

Sollten die Bullen nicht die Oberhand gewinnen, könnte dies zu einem Rücklauf unter die 30-Dollar-Marke führen. Händler, die Short-Positionen für SOL in Erwägung ziehen, könnten Verkäufe gegen den US-Dollar in Betracht ziehen, wie die abnehmende blaue +DI-Linie und die steigende rote -DI-Linie nahelegen.

Dieses Muster deutet auf einen verstärkten bärischen Einfluss und die Möglichkeit eines Marktabschwungs hin, der zu einem Rückgang des Solana-Kurses um 15 % gegenüber der aktuellen Bewertung von 27 US-Dollar führen könnte. Diese Marke deckt sich wiederum mit einem Support, der durch den 21-Day Exponential Moving Average (EMA) gestützt wird.


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Elon Musk will X zur zentralen Finanzplattform machen

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X (ehemals Twitter), das sich im Besitz von Elon Musk befindet, will sich als zentrale Finanzplattform positionieren und Privatanleger dazu ermutigen, das Soziale Netzwerk als primäre Finanzlösung anstelle eines herkömmlichen Bankkontos zu nutzen.

Einem Bericht von The Verge zufolge äußerte Musk bei einem All-Hands-Meeting am 26. Oktober seine Vision, die Plattform in eine Drehscheibe für Finanzdienstleistungen aller Art umzuwandeln, mit einer Roadmap zur Implementierung neuer Funktionen bis Ende 2024.

Musk stellt sich X demnach als eine allumfassende Finanzplattform vor, die jeden Aspekt des Finanzlebens der Nutzer abdeckt, von Geld und Wertpapieren bis hin zur Abschaffung der traditionellen Bankkonten. Berichten zufolge verwies Musk während des Treffens auf die von ihm gegründete PayPal-Plattform. Musk war bereits Ende der 90er-Jahre Mitbegründer von X.com, eines schon damals als umfassende Finanzplattform konzipierten Zahlungsdienstes, der später von PayPal übernommen wurde.

Musk legt bei X selbst Hand an, beaufsichtigt die Entwicklung aller Funktionen und entwickelt Strategien für Premium-Angebote. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Umsatzgenerierung, sondern auch auf der Positionierung von X als vielseitige Allround-Plattform für Nutzer.

Laut Bloomberg verriet Musk auch, dass Online-Plattformen wie YouTube, LinkedIn und Cision PR Newswire als potenzielle Konkurrenten von X auf dem Weg zu einer All-in-One-App betrachtet werden.

Musk und Linda Yaccarino, die eigentliche Geschäftsführerin (CEO) von X, haben in diesem Zusammenhang eine gemeinsame Strategie zur Einführung eines Nachrichtendienstes namens XWire vorgestellt, der als potenzieller Konkurrent von Cision positioniert wird. X hat sich als primäre Plattform für die Diskussion von Nachrichten zwar bereits einen Namen gemacht, aber weitere Details zu den konkurrierenden Diensten von X gegenüber YouTube, LinkedIn und Cision müssen in Zukunft noch bekanntgegeben werden.

In einem kürzlich erschienenen Blogbeitrag ging Yaccarino auf die Fortschritte und Weiterentwicklungen ein, die die Plattform im vergangenen Jahr erzielt hat. Sie erwähnte bemerkenswerte Produkte wie Community Notes, Audio- und Videoanrufe sowie die bevorstehende Erweiterung der Plattform um eine 1-Dollar-Bezahlfunktion.

In einem Beitrag vom 27. Oktober kündigte Musk außerdem an, dass X die Möglichkeit von Live-Streamings von firmeninternen Gesprächen prüft.




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Google will weitere 2 Mrd. US-Dollar in KI-Startup Anthropic investieren

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Einem neuen Bericht zufolge hat Google seine Wetten auf Künstliche Intelligenz (KI) erhöht und weitere 2 Milliarden US-Dollar in das KI-Startup Anthropic investiert.

Laut einem Bericht des Wall Street Journal (WSJ) vom 27. Oktober, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, hat Google bereits 500 Millionen US-Dollar in Anthropic – einen Konkurrenten des ChatGPT-Erfinders OpenAI – investiert und wird die restlichen 1,5 Milliarden US-Dollar im Laufe der Zeit nachschießen.

Der Mega-Deal ergänzt die erste Investition von Google in Anthropic in Höhe von 550 Millionen US-Dollar im Jahr 2023.

Google Cloud schloss vor einigen Monaten bereits einen mehrjährigen Vertrag mit Anthropic im Wert von über 3 Milliarden US-Dollar ab, wie das WSJ unter Berufung auf eine Insiderquelle berichtet.

Die Nachricht folgt auf Amazons massive Investition von 4 Milliarden US-Dollar in Anthropic im September.

Anthropic verwendet einen Großteil dieser Investitionen, um seine KI-Systeme, wie den KI-Assistenten Claude, zu trainieren, in der Hoffnung, dass das Unternehmen den nächsten großen Durchbruch in der KI-Branche erzielen kann.

Auf der anderen Seite steht der große Konkurrent OpenAI, der allein von Microsoft seit 2019 mehr als 13 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln erhalten hat und weiterhin fortschrittlichere Versionen seines eigenen KI-Chatbots ChatGPT entwickelt. Der beliebte Chatbot hatte innerhalb der ersten zwei Monate nach seinem Start im November 2022 mehr als 100 Millionen Nutzer, was die Aufmerksamkeit vieler Risikokapitalfirmen auf der ganzen Welt auf sich zog, die in diesen Bereich investieren wollten.

Die Mitbegründer von Anthropic, die Geschwister Dario und Daniela Amodei, arbeiteten zuvor bei OpenAI, verließen das Unternehmen aber 2021 nach Streitigkeiten mit dem CEO von OpenAI, Sam Altman, über Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit der Entwicklung von KI-Systemen.

Vor Google und Amazon wurde Anthropic hauptsächlich vom ehemaligen FTX-CEO Sam Bankman-Fried finanziert, der im April 2022 – etwa sieben Monate vor dem Zusammenbruch von FTX – rund 530 Millionen US-Dollar in Anthropic investierte.

Der Bewertungsanstieg von Anthropic wurde als positives Zeichen für die FTX-Gläubiger gewertet, die hoffen, dass sie aus dem Konkursverfahren von FTX vollständig entschädigt werden.




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Ripple-Chefanwalt und XRP-Community unterstützen Kritik von SEC-Kommissarin

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Stuart Alderoty, der Leiter der Rechtsabteilung von Ripple Labs, sowie die XRP-Community haben auf X (ehemals Twitter) ihre Unterstützung für die Haltung der SEC-Kommissarin Hester Peirce, hinsichtlich der von ihr wahrgenommenen „Ungerechtigkeit“ im LBRY-Prozess, zum Ausdruck gebracht.

Alderoty dankte Peirce und schlug vor, dass es bei anhaltenden Ungerechtigkeiten in Fällen, bei denen es sich nicht um Krypto-Betrug handelt, insbesondere wenn Verbraucher immer noch auf eine Lösung in Betrugsfällen warten, notwendig sein könnte, von den Standardprotokollen abzuweichen und Bedenken lautstark und unverzüglich vorzubringen, möglicherweise sogar durch die Einreichung eines Amicus-Schreibens, um das Problem anzusprechen.

Die SEC-Kommissarin gab am 27. Oktober eine abweichende Erklärung bezüglich des Verfahrens ihrer Börsenaufsicht gegen das Krypto-Projekt LBRY ab. Peirce betonte darin, dass die SEC kürzlich zahlreiche Strafverfolgungsmaßnahmen gegen Krypto-Unternehmen wie Ripple, LBRY, Kraken, Binance und Coinbase eingeleitet hat.

Peirce merkte dahingehend an, dass die LBRY-Klage sie besonders beunruhigt habe, erklärte aber, dass sie aufgrund des laufenden Rechtsstreits nicht darüber sprechen könne.

Im Juli wurde festgestellt, dass das Blockchain-basierte Filesharing- und Zahlungsnetzwerk LBRY gegen Abschnitt 5 des US-Wertpapiergesetzes verstoßen hat. Infolgedessen wurde LBRY dauerhaft untersagt, sich direkt oder indirekt an nicht registrierten Krypto-Dienstleistungen zu beteiligen, die die firmeneigene Kryptowährung betreffen.

Die Krypto-Plattform hatte zunächst versucht, gegen das Urteil der US-Börsenaufsicht SEC Berufung einzulegen, diesen Versuch aber später aufgegeben. Die XRP-Community unterstützte die Plattform während des Rechtsstreits, einschließlich der Berufung. Nachdem der Rechtsstreit jedoch nun zu Gunsten der SEC entschieden wurde, beschloss LBRY, die eigene Plattform endgültig zu schließen und nannte finanzielle Belastungen und regulatorischen Druck als Gründe für diesen Schritt.

Der Krypto-Anwalt John Deaton schlug als Reaktion auf die Erklärung der SEC-Kommissarin vor, dass es an der Zeit sein könnte, einen Amicus-Brief einzureichen. Deaton ist der Meinung, dass es, neben 75.000 Anleger, die vor Gericht ihre Meinung geäußert haben, auch für jemanden mit Insiderwissen wichtig ist, sich vor Gericht zu äußern.

Deaton hatte sein Missfallen über das Vorgehen der SEC gegen das Unternehmen in der Vergangenheit bereits vorgebracht, da dieses seiner Meinung nach erst eine finanzielle Notlage bei dem Krypto-Projekt verursacht hat.




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„Eine Menge Leute wurden geschädigt“

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Die Verteidiger von Sam „SBF“ Bankman-Fried befragten den ehemaligen FTX-CEO nun zum ersten Mal vor den Geschworenen, womit sich das Strafverfahren zugleich dem vorläufigen Ende zuneigt.

Laut Berichten aus dem New Yorker Gerichtssaal vom 27. Oktober bestritt Bankman-Fried dabei, FTX-Kunden betrogen und deren Gelder während seiner Zeit als Chef der Kryptobörse veruntreut zu haben. Der ehemalige CEO gab Berichten zufolge an, dass er „im Grunde nichts“ über digitale Vermögenswerte wusste, als er den Krypto-Hedgefonds Alameda Research gründete.

„FTX hat Konkurs angemeldet“, antwortete SBF zudem auf eine Frage seines Anwalts Mark Cohen. Und stellte in diesem Zusammenhang fest: „Eine Menge Leute wurden geschädigt.“

Cohen befragte SBF weiter zu den Geschäften von Alameda in Hongkong und wollte wissen, wie sich seiner Meinung nach die Risiken bei FTX auf den Hedgefonds hätten auswirken können. Im Mittelpunkt der Anschuldigungen gegen Bankman-Fried stehen Behauptungen, er habe dessen Bemühungen gelenkt, die dazu führten, dass Alameda die Gelder von FTX-Kunden ohne deren Wissen verwendete. In seinem laufenden Verfahren werden dahingehend sieben Anklagepunkte wegen Veruntreuung und Betrugs gegen ihn erhoben.

„Alameda war ein Market Maker [für FTX]“, wie Bankman-Fried erklärte. Dem fügte er an: „Wenn ein Konto ins Minus geriet, begannen wir mit dem Verkauf, aber wenn es zu spät war, hatten wir Backstop-Liquidität.“

Und weiter:

„Wir haben auch die Anzahl der Server für das Risikoprotokoll erhöht, um das Risiko zu minimieren, denn uns wurde klar, dass eine irrtümliche Liquidation von Alameda oder eines anderen Großkontos […] für FTX katastrophale Folgen hätte.“

Bankman-Fried habe deshalb dem ehemaligen FTX Chief Technology Officer Gary Wang befohlen, er solle „solche Liquidationen des Alameda-Kontos stoppen“, deutete jedoch an, dass Wang die Funktion „negativ zulassen“ ohne sein vorheriges Wissen implementiert habe. Wang hatte am 6. Oktober jedoch ausgesagt, dass Bankman-Fried ihm und dem ehemaligen Technischen Leiter von FTX, Nishad Singh, ausdrücklich befohlen hatte, die besagte Funktion im Jahr 2019 zu implementieren.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung musste sich Bankman-Fried noch einem Kreuzverhör durch die Staatsanwaltschaft vor den Geschworenen stellen. Richter Lewis Kaplan ließ SBF seine Aussage am 26. Oktober vor Staatsanwälten und Verteidigern in Abwesenheit der Geschworenen „testen“.

Vor dem 25. Oktober war Bankman-Frieds Aussage in dem Strafprozess ungewiss. Als die Staatsanwälte sich darauf vorbereiteten, die Befragung des letzten Zeugen in dem Fall zu beenden, teilten die Verteidiger Richter Lewis Kaplan mit, dass sie sich darauf vorbereiteten, nur noch eine Handvoll Zeugen aufzurufen, darunter überraschend auch SBF.

Es wird erwartet, dass das Verfahren in wenigen Tagen mit den Schlussplädoyers der Staatsanwälte und der Verteidiger vor den Geschworenen abgeschlossen sein wird. Bankman-Fried muss sich in einem zweiten Prozess, der voraussichtlich im März 2024 beginnen wird, zusätzlich in fünf weiteren Anklagepunkten verantworten. Er hat in beiden Fällen auf „nicht schuldig“ plädiert.




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„Bitcoin kaufen“ – Suchanfragen zu BTC schießen weltweit in die Höhe

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Die Google-Suchanfragen nach „Bitcoin kaufen“ sind inmitten einer großen Krypto-Rallye weltweit wieder in die Höhe geschnellt, wobei die Suchanfragen im Vereinigten Königreich (UK) in der letzten Woche sogar um mehr als 800 % gestiegen sind.

Nach Recherchen von Cryptogambling.tv ist der Suchbegriff „buy Bitcoin2 in Großbritannien innerhalb von nur sieben Tagen um satte 826 % gestiegen.

Globale Suchanfragen zum Thema ‚Bitcoin kaufen‘. Quelle: Google Trends

„Der bemerkenswerte Anstieg der Suchanfragen zum Thema ‚Bitcoin kaufen‘ in Großbritannien in Verbindung mit dem Wiederaufleben der Kryptowährung unterstreicht das wachsende Interesse und die potenziellen Auswirkungen des Engagements traditioneller Finanzinstitute in der Welt der digitalen Vermögenswerte“, wie ein Sprecher von Cryptogambling.tv die Entwicklung kommentierte.

Während die Nutzer in Großbritannien an der Spitze stehen, gab es auch einen deutlichen Anstieg der Suchanfragen zum Kauf von Bitcoin (BTC) bei Internetnutzern aus aller Welt.

Laut Daten von Google Trends stiegen die Suchanfragen von Nutzern in den Vereinigten Staaten nach „Sollte ich Bitcoin jetzt kaufen?“ um mehr als 250 %, während Suchanfragen in Nischenbereichen wie „Kann ich Bitcoin bei Fidelity kaufen?“ in der letzten Woche um über 3.100 % stiegen.

Bei näherer Betrachtung verzeichnete auch der Suchbegriff „Ist der richtige Zeitpunkt um Bitcoin zu kaufen?“ in der letzten Woche weltweit einen Anstieg von 110 %. Im Vergleich dazu stiegen die Suchanfragen nach „BlackRock Bitcoin ETF“ um 250 %, was eine breitere Begeisterung für Informationen in Bezug auf BlackRocks börsengehandelten Bitcoin-Spotfonds (ETF) zeigt, dessen Zulassung derzeit noch aussteht.

Der plötzliche Anstieg des Interesses kommt inmitten eines drastischen Anstiegs des Bitcoin-Kurses in den letzten zwei Wochen, wobei Bitcoin am 24. Oktober kurzzeitig einen Wert von 35.000 US-Dollar überschritt – das erste Mal seit Mai 2022.

Die Aufregung scheint eng mit der Hoffnung auf eine baldige Genehmigung eines Bitcoin-ETFs verbunden zu sein, von der viele Experten glauben, dass sie eine neue Welle von Käufen durch Institutionen auslösen wird.

Die leitenden ETF-Analysten Eric Balchunas und James Seyffart beziffern die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung bis zum 10. Januar 2024 auf 90 %.

Bei Redaktionsschluss hat Bitcoin in den letzten zwei Wochen um mehr als 27 % zugelegt, wie aus den Kursdaten von TradingView hervorgeht.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView




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SBF wird im Zeugenstand zu gelöschten Messenger-Nachrichten befragt

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Der frühere FTX-Chef argumentiert in seiner Zeugenaussage, dass die Löschung diverser interner Messenger-Nachrichten aus der Führungsetage der Kryptobörse in Übereinstimmung mit der Kommunikationsrichtlinie des Konzerns stand.


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