Krypto-Produkte verzeichnen größte wöchentliche Zuflüsse seit über einem Jahr

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Krypto-ETPs verzeichneten laut einem Bericht der Vermögensverwaltungsplattform CoinShares vom 30. Oktober die größten wöchentlichen Zuflüsse seit mehr als einem Jahr. Die Zuflüsse beliefen sich in der Woche bis zum 27. Oktober auf 326 Millionen US-Dollar und übertrafen damit die 66 Millionen US-Dollar aus der Vorwoche.

ETPs sind Investmentfonds, die den Kurs eines bestimmten Vermögenswerts abbilden. Im Fall von Krypto-ETPs bilden sie in der Regel den Kurs von Kryptowährungen mit großer Marktkapitalisierung wie Bitcoin (BTC) oder Ether (ETH) ab. Einige Anleger steigen bevorzugt über solche Fonds in den Krypto-Markt ein, anstatt die Vermögenswerte selbst zu halten, da Anteile dieser Fonds in einem herkömmlichen Brokerkonto gehalten werden können.

Ein ETP-„Zufluss“ tritt auf, wenn der Fondspreis schneller steigt als der zugrunde liegende Vermögenswert, wodurch der Fonds den Vermögenswert kauf. Das wird im Allgemeinen als positiv für den Basiswert angesehen. Im Gegensatz dazu kommt es zu einem „Abfluss“, wenn der Fonds den Vermögenswert verkaufen muss, weil die Preise schneller sinken.

Laut dem Bericht von CoinShares beliefen sich die wöchentlichen Zuflüsse in der Woche bis zum 27. Oktober auf 326 Millionen US-Dollar. Das war der höchste Wert seit Juli 2022, also vor 15 Monaten. Zugleich war das die fünfte Woche in Folge mit ETP-Zuflüssen.

Wöchentliche Krypto-Flüsse im Jahr 2023, Stand: 27. Oktober. Quelle: CoinShares

Eine mögliche Erklärung für den plötzlichen Anstieg der Zuflüsse könnte laut CoinShares der „steigende Optimismus der Anleger sein, dass die US-Börsenaufsicht kurz davor steht, einen Bitcoin-Spot-ETF in den USA zu genehmigen“.

Die größten wöchentlichen Zuflüsse gingen in der vergangenen Woche in Bitcoin-ETPs, die 90 Prozent des Gesamtzuflusses ausmachten. SOL (SOL) von Solana profitierte ebenfalls von der optimistischen Stimmung am Markt und verzeichnete Zuflüsse in Höhe von 24 Millionen US-Dollar. Ether-Produkte entwickelten sich jedoch in die entgegengesetzte Richtung und verzeichneten Abflüsse in Höhe von 6 Millionen US-Dollar.

Trotz zahlreicher Anträge, die im Laufe der Jahre gestellt wurden, hat die SEC noch keinen Bitcoin-Spot-ETF genehmigt. Van Eck änderte seinen Antrag am 19. Oktober, vermutlich um die Bedenken der Behörde auszuräumen. Hashdex traf sich ebenfalls am 25. Oktober mit der SEC.




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"Scheiß auf die Regulierungsbehörden": SBF hinter den Kulissen

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Der ehemalige CEO von FTX lobte in der Öffentlichkeit häufig die Pläne um eine Krypto-Regulierung.


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Open Interest steigt sehr stark

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Die Chicago Mercantile Exchange (CME), eine regulierte Derivatbörse, die Bitcoin (BTC)-Futures notiert hat, liegt nun in Bezug auf das Open Interest knapp hinter Binance auf dem zweiten Platz in der Liste der BTC-Futures-Börsen.

Das Open Interest der CME erreichte am 30. Oktober einen Wert von 3,58 Milliarden US-Dollar, womit die regulierte Derivatbörse im Vergleich zur Vorwoche zwei Positionen nach oben klettern konnte. Die CME überholte Bybit und OKX mit jeweils 2,6 Milliarden US-Dollar und 1,78 Milliarden US-Dollar an Open Interest und ist nur noch wenige Millionen von den 3,9 Milliarden US-Dollar von Binance entfernt.

Bitcoin-Futures-Börsen, Rangliste nach Open Interest. Quelle: Coinglass

Der Standard-Bitcoin-Futures-Contract, der von der CME angeboten wird, hat einen Wert von fünf BTC, während der Mikro-Contract ein Zehntel eines Bitcoins wert ist. Anstelle von gewöhnlichen Futures-Contracts stehen Perpetual Futures im Mittelpunkt des Open Interest an Offshore-Börsen, da sie kein Ablaufdatum haben und die Funding-Rate-Methode verwenden, um ihre Kursparität mit dem Marktpreis aufrechtzuerhalten.

Das Open Interest an Bitcoin bezieht sich auf die Gesamtzahl der ausstehenden Bitcoin-Futures oder Optionskontrakte auf dem Markt. Es misst die Menge an Geld, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in Bitcoin-Derivate investiert ist. Das Open Interest misst das Kapital, das in den Markt hinein- und aus ihm herausfließt. Wenn mehr Kapital in Bitcoin-Futures fließt, steigt das Open Interest. Fließt jedoch Kapital ab, sinkt das Open Interest. Daher spiegelt ein steigendes Open Interest eine bullische Stimmung wider, während ein sinkendes Open Interest eine bärsche Stimmung anzeigt.

Das steigende Open Interest der CME führte nicht nur zur Ranglistenverbesserung der regulierten Futures-Börse, sondern auch dazu, dass das Volumen ihrer Futures-Kontrakte mit Barausgleich 100.000 BTC überstieg. Das steigende Interesse der Händler am Bitcoin-Futures-Markt hat der CME auch 25 Prozent des Bitcoin-Futures-Marktanteils gesichert.

Ein Großteil der Investitionen in CME-Futures erfolgte über Standard-Futures-Kontrakte, was auf einen Zustrom von institutionellem Interesse hindeutet, da Bitcoin im Oktober einen massiven Anstieg auf ein neues Ein-Jahres-Hoch über 35.000 US-Dollar verzeichnete.


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Großbritannien veröffentlicht Pläne zur Regulierung von Stablecoins

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Die Regierung von Großbritannien hat eine Aktualisierung ihrer Pläne zur Regulierung von an Fiat gekoppelten Stablecoins veröffentlicht. Das Dokument vom 30. Oktober soll die Verwendung von an Fiat gekoppelten Stablecoins in britischen Zahlungsketten erleichtern und regulieren.

Dem Dokument zufolge will das Finanzministerium dem Parlament im Jahr 2024 eine spezifische Gesetzgebung vorlegen und damit die Regulierung von an Fiat gekoppelten Stablecoins der Financial Conduct Authority (FCA) auftragen.

Insbesondere will das Finanzministerium die von der FCA autorisierten lokalen Unternehmen zu „Arrangers of Payment“ machen und ihnen die Verantwortung dafür geben, dass die Stablecoins aus dem Ausland den lokalen Standards entsprechen.

Nicht an Fiat gekoppelte Stablecoins, darunter algorithmische Stablecoins, sind in regulierten Zahlungsketten nicht zugelassen. In dem Dokument wird jedoch kein direktes Verbot ausgesprochen, sondern es heißt, „diese Transaktionen sind unreguliert“. Darüber hinaus unterliegen sie nach Ansicht des Finanzministeriums den gleichen Anforderungen wie nicht an Fiat gekoppelte Krypto-Assets.

Bei den Standard-Stablecoins bekommt die FCA die Befugnis, von den Stablecoin-Emittenten zu verlangen, dass sie alle Reserven in einem gesetzlichen Trust halten. Die Bedingungen der Treuhandgesellschaft werden in den FCA-Vorschriften festgelegt, einschließlich der Rückkaufsverpflichtungen im Falle einer Insolvenz des Unternehmens. Im letzteren Fall müssen die britischen Stablecoin-Emittenten ein Insolvenzverfahren durchlaufen.

Der zentrale Rahmen für alle Arten von Kryptowährungen, nämlich der Financial Services and Markets Act, wurde im House of Lords, dem Oberhaus des britischen Parlaments, im Juni 2023 verabschiedet. In dem Dokument des Finanzministeriums wird wiederholt auf den Gesetzentwurf Bezug genommen und er wird als FCMA 2023 bezeichnet. Unter dem FCMA 2023 erhalten das Finanzministerium, die Bank von England und die FCA ihre Befugnisse zur Regulierung von Kryptowährungen und insbesondere von Stablecoins.


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Gemeinsame Krypto-Pilotprojekte mit Japan, Schweiz und Großbritannien geplant

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Die Monetary Authority of Singapore (MAS), die Zentralbank und Finanzaufsichtsbehörde des Landes, will in Bezug auf Krypto mit einigen europäischen Ländern und Japan zusammenarbeiten.

Die MAS hat am 30. Oktober offiziell angekündigt, dass sie mit der Financial Services Agency of Japan (FSA), der Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) und der Financial Conduct Authority (FCA) aus Großbritannien zusammenarbeite, um gemeinsame Pilotprojekte für digitale Vermögenswerte zu fördern. Die Behörde strebt insbesondere die Durchführung von Pilotprojekten in Bezug auf festverzinsliche, Devisen- und Vermögensverwaltungsprodukte an.

Die Initiative baut auf Singapurs aktuellem Tokenisierungsprojekt Project Guardian auf, das 2022 gestartet wurde. Im Rahmen von Project Guardian arbeitete die Zentralbank Singapurs mit 15 Finanzinstituten zusammen, um Pilotprojekte zur Vermögenswert-Tokenisierung durchzuführen. In diesem Zusammenhang wurde ein beträchtliches Potenzial für die Transaktionseffizienz beobachtet.

„Da die Pilotprojekte umfangreicher und komplexer werden ist eine engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen politischen Entscheidungsträgern und Regulierungsbehörden erforderlich“, so die MAS. Die Behörde fügte hinzu, dass daher eine Project Guardian-Gruppe eingerichtet wurde, in der auch die FSA, die FCA und die FINMA sind.

Die Gruppe soll unter anderem politische Diskussionen anstoßen und potenzielle Risiken und rechtliche Lücken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten und tokenisierten Lösungen identifizieren. Das Projekt soll auch die Entwicklung gemeinsamer Standards für die Gestaltung von Netzwerken für digitale Vermögenswerte untersuchen und bewährte Praktiken in verschiedenen Regionen ermitteln. Zudem stehen Interoperabilität, regulatorische Sandkästen und Bildung im Zusammenhang mit der digitalen Währungsbranche im Vordergrund.

„Die Partnerschaft der MAS mit der FSA, der FCA und der FINMA zeigt, dass politische Entscheidungsträger ihr Verständnis für die Chancen und Risiken, die sich aus der Innovation digitaler Vermögenswerte ergeben, vertiefen wollen“, so der stellvertretende Geschäftsführer der MAS für Märkte und Entwicklung Leong Sing Chiong. Er fügte hinzu:

„Durch diese Partnerschaft hoffen wir, die Entwicklung gemeinsamer Standards und regulatorischer Rahmenbedingungen zu fördern, die die grenzüberschreitende Interoperabilität sowie das nachhaltige Wachstum des Ökosystems für digitale Vermögenswerte besser unterstützen können.“

Singapur hat im Bereich der digitalen Währungen aktiv mit globalen Finanzbehörden zusammengearbeitet. Im September 2023 hat die MAS einen gemeinsamen Test im Zusammenhang mit grenzüberschreitendem Handel und der Abwicklung von Wholesale-CBDCs in Zusammenarbeit mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich und den Zentralbanken Frankreichs und der Schweiz abgeschlossen.


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Gary Genslers Haltung gegenüber Bitcoin-ETFs „inkonsequent“? Video von SEC-kritischem Gensler geht viral

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Gary Gensler kritisierte vor Jahren die US-Wertpapieraufsicht für ihre „inkonsistente“ Herangehensweise an Bitcoin-Spotprodukte (BTC), wie ein Video von Gensler aus dem Jahr 2019 zeigt.

Der Video-Clip, der kürzlich wieder auf sozialen Netzwerken die Runde machte, zeigt Gensler noch vor seinem Vorsitz bei der SEC bei einer Diskussion über die Blockchain-Regulierung auf der MIT Bitcoin Expo 2019 mit der SEC-Kommissarin Hester Peirce.

„Bitcoin-Futures und Ethereum-Futures und so weiter, werden existieren, und Bitcoin-ETFs nicht. Und das fühlt sich für mich ein wenig inkonsistent an. Es fühlt sich ein wenig inkonsistent an“, so Gensler in dem Video.

„Auch wenn die Gesetze nicht genau die gleichen sind, sind sie doch recht ähnlich“, fügte er hinzu.

Unterdessen macht sich die Krypto-Community auf X (Twitter) nun über den Kontrast zu Genslers Ansichten im Hinblick auf Bitcoin-Spot-ETFs lustig.

„Gary Gensler sagt, dass Gary Gensler falsch liegt“, wie der Marktanalyst Zack Voell witzelte. „Wir haben den coolen und normalen Gensler leider verpasst“, wie es von einem anderen Nutzer dazu hieß.

Bislang hat die SEC nur Bitcoin und Ether (ETH) Futures-ETFs zugelassen.

Seit dem Jahr 2017 hat die SEC Anträge auf Bitcoin-Spot-ETFs abgelehnt. Derzeit wurden Bitcoin-Spot-ETFs abgelehnt, verzögert oder verschoben, weil sie mutmaßlich keinen Schutz vor Marktmanipulation bieten.

Die SEC wurde vom Vermögensverwalter Grayscale verklagt, weil sie den Antrag auf Umwandlung seines Bitcoin-Trusts in einen Spot-ETF abgelehnt hatte.

Ein Gericht entschied, dass die Ablehnung des Antrags durch die SEC „willkürlich“ war. Die SEC hat keine Berufung gegen die Entscheidung eingelegt.




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Krypto im Wert von 4,4 Mio. US-Dollar gestohlen: LastPass gehackt

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Mindestens 25 Personen sollen 4,4 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen aus 80 Wallets aufgrund einer Datenpanne im Jahr 2022 verloren haben, die bei der Passwortspeicher-Software LastPass entdeckt wurde.

In einem Beitrag vom 27. Oktober auf X (Twitter) sagte der On-Chain-Detektiv ZachXBT, er und der MetaMask-Entwickler Taylor Monahan hätten die Geldbewegungen von mindestens 80 Wallets verfolgt, die am 25. Oktober kompromittiert wurden.

„Die meisten, wenn nicht alle, Opfer sind langjährige LastPass-Nutzer und/oder bestätigen, dass sie ihre Krypto-Wallet-Schlüssel/Seeds in LastPass gespeichert haben“, so Monahan in einem Chainabuse-Bericht dazu.

Im Dezember 2022 gab LastPass bekannt, dass ein Angreifer Informationen nutzte, die zuvor bei einem Hack im August gestohlen wurden. Dabei wurde ein LastPass-Mitarbeiter ins Visier genommen, dessen Anmeldedaten abgegriffen und gespeicherte Kundendaten entschlüsselt.

Ebenfalls wurde ein Backup der verschlüsselten Kundentresor-Daten gestohlen, die laut LastPass entschlüsselt werden können, wenn der Angreifer das Master-Passwort des Kontos per Brute Force errät.

In einem Blog-Post vom September berichtete der Cybersecurity-Journalist Brian Krebs, dass einige der LastPass-Kundentresore offenbar geknackt und Kryptowährungen im Wert von über 35 Millionen US-Dollar von rund 150 Opfern gestohlen wurden.

Im Januar gab es gegen LastPass eine Sammelklage, in der behauptet wurde, dass beim Angriff im August 2022 Bitcoin (BTC) im Wert von rund 53.000 US-Dollar gestohlen wurden.

In einem kürzlichen Post auf X riet ZachXBT allen, die jemals einen Wallet-Seed oder einen privaten Schlüssel auf LastPass gespeichert haben, ihre Krypto-Vermögenswerte sofort weg zu bewegen.




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Änderung bei Antrag für Bitcoin-Spot-ETF

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Der Vermögensverwalter VanEck hat am 27. Oktober einen geänderten Antrag für seinen börsengehandelten Spot-Bitcoin (BTC)-Fonds bei der US-Wertpapieraufsicht SEC eingereicht, wie aus der Datenbank der Aufsichtsbehörde hervorgeht.

In dem geänderten Antrag wird hervorgehoben, dass ein Startkapitalinvestor im Oktober die Seed Creation Baskets (ein Block von 50.000 Anteilen des geplanten ETF) gekauft habe, wobei der Bitcoin-Kurs durch den MarketVector Bitcoin Benchmark Rate bestimmt wurde. Der Index wird als Referenzpreis der Kryptowährung verwendet.

Nach Angaben des Finanzanwalts Scott Johnsson deute diese Änderung darauf hin, dass der Fonds mit Bitcoin startfinanziert wird, anders als bei anderen Spot-Bitcoin-ETF-Vorschlägen mit Startfinanzierungen in bar.

Ein Bitcoin-Spot-ETF würde direkt in Bitcoin investieren, anders als die derzeitigen ETFs, die in Bitcoin-Futures investieren. Es wird erwartet, dass die Spot-Version viele Investoren anziehen wird, die über traditionelle Vermögensverwalter in Bitcoin investieren wollen.

Mit diesem neuen Antrag folgt VanEck dem Beispiel einiger anderer Vermögensverwalter, die ihre Anträge aktualisiert haben. Im September reichte Bitwise Asset Management ebenfalls einen geänderten Antrag ein und reagierte damit auf die Einwände der SEC gegen das Produkt.

Anfang des Monats änderten auch ARK Invest und 21Shares ihren gemeinsamen Antrag und lieferten zusätzliche Informationen über ihren geplanten Bitcoin-Spot-ETF, etwa zu den Praktiken hinsichtlich der Vermögensverwahrung und -bewertung.

Diese Änderungen könnten darauf hindeuten, dass die Verhandlungen zwischen Vermögensverwaltern und Aufsichtsbehörden Fortschritte machen. In seinem Kommentar zu den Anträgen wies ETF-Analyst Eric Balchunas kürzlich darauf hin, dass die Änderungen der ETF-Vorschläge die Kritik der SEC an den Emittenten widerspiegeln könnten.

„Das bedeutet, dass ARK die Kommentare der SEC erhalten und sich mit ihnen auseinandergesetzt hat und nun den Ball zurück in das Feld der SEC spielt“, so Balchunas auf X (ehemals Twitter). „Meiner Meinung nach ein gutes Zeichen, ein solider Fortschritt.“

Die US-Börsenaufsicht SEC hat ihre Entscheidung über mehrere Vorschläge für Bitcoin-Spot-ETFs verschoben, darunter über die ETFs von BlackRock, Invesco, Bitwise, VanEck und Valkyrie. Marktteilnehmer und Analysten gehen davon aus, dass eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen wird.




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Ripple (XRP)-CEO kritisiert ehemaligen SEC-Vorsitzenden Jay Clayton: „Heuchlerei“

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Ripple-CEO Brad Garlinghouse hat die Äußerungen des ehemaligen Vorsitzenden der US-Wertpapieraufsicht SEC Jay Clayton zum Regulierungsansatz der Behörde scharf kritisiert. Seit dem ersten Quartal 2023 hat die SEC verschiedene regulatorische Maßnahmen gegen Kryptobörsen und Unternehmen ergriffen.

In einem Interview mit CNBC am 29. Juni 2023 sagte Clayton, die SEC sollte nur dann rechtliche Schritte gegen bestimmte Unternehmen einleiten, wenn es dafür eindeutige rechtliche Gründe gibt. Er betonte, die Regulierungsbehörden sollten Vorschriften und Rechtsfälle einführen, die einer gerichtlichen Überprüfung standhalten.

Angesichts der Entscheidung der SEC, die Vorwürfe fallen zu lassen, erinnerte der Ripple-CEO daran, dass der ehemalige SEC-Vorsitzende eine Klage eingereicht hatte, die vor Gericht wenig Aussicht auf Erfolg hatte. In der Klage gegen Ripple, Garlinghouse und den Ripple-Mitbegründer Christian Larsen im Dezember 2020 warf die SEC dem Unternehmen und den beiden Führungskräften vor, „fortlaufend unregistrierte digitale Wertpapiere“ anzubietene und behauptete, es seien mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar aus dem Verkauf des XRP (XRP)-Token eingenommen worden.

Garlinghouse sagte dazu:

„Zur Erinnerung: Jay Clayton hat die Klage gegen Ripple, mich und Chris Larsen eingereicht. Und verließ am nächsten Tag das Gebäude.“

Claytons Aussagen vom Juni 2023 haben angesichts der jüngsten Entwicklungen im Rechtsstreit mit Garlinghouse und Larsen an Aufmerksamkeit gewonnen. Wie bereits berichtet, beantragte die SEC im Oktober die Abweisung der Klage gegen die Führungskräfte.

Kurz zuvor entschied Richterin Analisa Torres im Juli teilweise zugunsten von Ripple und erklärte, der Verkauf von XRP-Token an private Leute würde nicht der rechtlichen Definition eines Wertpapiers entsprechen. Das Gericht stellte jedoch fest, dass Ripple gegen die Wertpapiergesetze verstoßen hat, da es XRP-Token direkt an institutionelle Anleger verkauft hat.




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Bitcoin (BTC)-Land El Salvador kann „Singapur von Amerika“ werden: VanEck-Berater

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El Salvador könnte es Singapur gleichtun und zu einem Finanzzentrum in Nord- und Südamerika werden, so Gabor Gurbacs, Strategieberater der Investmentgesellschaft VanEck.

„Ich sage Portfoliomanagern und Vermögensverwaltern oft, dass El Salvador das Potenzial hat, das Singapur des amerikanischen Kontinents zu werden“, wie Gurbacs am 28. Oktober auf X erklärte.

So wie bei Singapur in den späten 1990er Jahren, erwartet Gurbacs, dass neue Kapitalinvestitionen und Einwanderung die Haupttriebkräfte für das erhöhte Wirtschaftswachstum El Salvadors in den nächsten Jahren sein werden.

Er reagierte damit auf einen Beitrag des US-amerikanischen Moderators und Bitcoiners Max Keiser vom 28. Oktober mit der Überschrift „Move to #ElSalvador, The New Land of the Free“.

Keiser, der jetzt in El Salvador lebt, nannte einige Gründe, warum das zentralamerikanische Land in seinen Augen eine gute Wahl als Wohnort ist: Bitcoin (BTC) und der US-Dollar sind gesetzliche Zahlungsmittel, die Kriminalität ist weniger geworden, es gibt großartige Strände und großartigen Kaffee.

El Salvador hat mit der Wahl von Nayib Bukele zum Präsidenten des Landes im Juni 2019 einen prominenten Bitcoin-Anhänger bekommen.

El Salvadors Staatsanleihen haben in diesem Jahr viele andere Schwellenländer übertroffen und bis August eine Rendite von 70 Prozent erzielt. Das hat auch die Aufmerksamkeit von JPMorgan und anderen großen Investmentbanken erregt.

Bukele und die Regierung von El Salvador haben Bitcoin im September 2021 zum gesetzlichen Zahlungsmittel gemacht und in der gleichen Woche die Bitcoin-Depot-Wallet „Chivo Wallet“ für alle Salvadorianer eingeführt.

El Salvador nutzt auch seine vulkanischen Ressourcen, um das Bitcoin-Mining-Startup Volcano Energy zu betreiben, das im Juni nach einer Finanzierungsrunde an den Start ging, bei der 1 Milliarde US-Dollar aufgebracht wurden. Keiser ist der geschäftsführende Vorsitzende des Unternehmens.

Der erste Mining-Pool wurde im Zuge einer Partnerschaft mit dem Bitcoin-Miner Luxor Technology im Oktober gestartet.

El Salvador hat Saifedean Ammous, Autor von The Bitcoin Standard, im Mai zum Wirtschaftsberater des National Bitcoin Office ernannt. Das Land plant, mittels Bitcoin seine Schulden innerhalb der nächsten fünf Jahre zu tilgen.

Bukele unternahm im April auch einen Schritt zur Abschaffung von Steuern auf technologische Innovationen. Das soll mehr Unternehmer und ausländisches Kapital in das Land locken.




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