Privatvermögen von Binance-Chef Zhao bricht um 12 Mrd. US-Dollar ein

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Der Mitbegründer und CEO von Binance, Changpeng „CZ“ Zhao, hat angesichts des sinkenden Handelsvolumens an seiner Börse einen Verlust von 11,9 Milliarden US-Dollar erlitten.

Am 26. Oktober senkte der Bloomberg Billionaires Index die Umsatzprognosen von Binance um 38 % angesichts des Einbruchs des Handelsvolumens der Kryptobörse, was Zhao wiederum auf Platz 95 auf der Liste der Superreichen zurückwarf.

Zhaos Nettovermögen beläuft sich derzeit auf schlappe 17,3 Milliarden US-Dollar, was einem Rückgang von 82 % gegenüber seinem Höchststand von 96,9 Milliarden US-Dollar im Januar 2022 entspricht, als er noch auf Platz 11 der reichsten Menschen der Welt stand.

Entwicklung des Privatvermögens von Changpeng Zhao von Oktober 2022 bis Oktober 2023. Quelle: Bloomberg

Der Bloomberg-Index berechnete die Einnahmen von Binance anhand von Spot- und Derivatehandelsdaten der Krypto-Datendienste CoinGecko und Coinpaprika.

Im September war der Marktanteil der Kryptobörse im Spothandel sieben Monate in Folge auf 34,3 % gefallen. Im Januar lag der Spotmarktanteil von Binance noch bei über 55 %.

Auch bei Binance.US, dem in den USA ansässigen Zweig des Unternehmens, erreichte das Volumen im vergangenen Monat einen neuen Tiefstand.

Zhaos sinkender Nettowert und das schwindende Handelsvolumen von Binance folgen auf zwei Klagen der US-Börsenaufsicht SEC und der US-Handelsaufsicht CFTC.

Die SEC hatte Zhao, Binance und Binance.US im Juni verklagt und behauptet, die Börsen hätten illegal gearbeitet, nicht registrierte Wertpapiere verkauft und Kundengelder falsch gehandhabt, wobei Zhao als deren „kontrollierende Person“ genannt wurde.

In der Klage der CFTC vom März wurde Binance derweil vorgeworfen, sich nicht ordnungsgemäß bei der Aufsichtsbehörde registriert zu haben. Zhao und Binance weisen die Vorwürfe der beiden Aufsichtsbehörden zurück und beantragen die Abweisung beider Klagen.

Der jüngste Absturz des Binance-Chefs verblasst im Vergleich zu Zhaos einstigem Rivalen Sam Bankman-Fried, dessen 16-Milliarden-Dollar-Vermögen im November 2022 faktisch vernichtet wurde, nachdem FTX seine Liquiditätskrise nur wenige Tage vor dem Insolvenzantrag offengelegt hatte.

Einige glauben, dass die Krise durch einen Tweet von CZ ausgelöst wurde, in dem er ankündigte, dass Binance seine FTX Token (FTT) verkaufen würde, was eine Welle von Abbuchungen von FTX auslöste. Zhao wollte die angeschlagene Börse zunächst kaufen, zog sich aber weniger als 48 Stunden später wieder zurück.

Bankman-Fried trat am 26. Oktober in seinem eigenen Strafprozess in den Zeugenstand, in dem er sich in allen Anklagepunkten für nicht schuldig bekannt hat.


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Türkei will Krypto-Regulierung bis Ende 2024 abschließen

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Das Jahresprogramm 2024 des türkischen Präsidenten, das am 25. Oktober im Amtsblatt der Republik Türkei veröffentlicht wurde, zielt darauf ab, die Krypto-Regulierung im Land innerhalb des Kalenderjahres 2024 abzuschließen.

Artikel 400.5 des fast 500-seitigen Dokuments enthüllt dahingehend geplante Studien zur rechtlichen Definition von Krypto-Vermögenswerten, die anschließend angemessen besteuert werden könnten. Anbieter von Kryptowährungen, wie z. B. Kryptobörsen, sollen im Zuge dessen ebenfalls eine eigene rechtliche Definition erhalten. Das Dokument enthält jedoch bisher noch keine weiteren Details zu den zukünftigen Regelungen.

Im September 2023 wurde der ehemalige CEO der türkischen Kryptobörse Thodex, Faruk Fatih Özer, von einem Gericht zu 11.196 Jahren Gefängnis verurteilt. Thodex, eine der größten Handelsplattformen des Landes, brach im Jahr 2021 abrupt zusammen.

Laut einer Studie aus dem Jahr 2022 war die Türkei mit 5,5 % der Bevölkerung die zweitgrößte Nation der Welt, was kryptobezogene Suchanfragen angeht. Das Land verzeichnete im Jahr 2021 gar einen elffachen Anstieg der Krypto-Nutzung inmitten der anhaltenden Inflationskrise der heimischen Landeswährung, der türkischen Lira.

Im Dezember 2022 schloss die türkische Zentralbank den ersten Test für eine Zentralbank-Digitalwährung (CBDC), der digitalen Lira, ab und kündigte Pläne an, die Tests bis 2024 fortzusetzen. Und obwohl sich die Regierung noch immer nicht zu einer endgültigen Digitalisierung der Währung des Landes verpflichtet hat, hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan das Projekt der digitalen Lira wiederholt unterstützt.


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Krypto definiert den „American Dream“ neu

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Ein neuer Coinbase-Bericht über den Zustand der Kryptobranche hat die Entfremdung der jüngeren Generationen (Gen Z und Millennials) vom traditionellen Amerikanischen Traum und dem klassischen Finanzsystem aufgezeigt. Er zeigt, dass junge Amerikaner entsprechend offener als ältere Generationen für unkonventionelle Wege zur finanziellen Unabhängigkeit, wie Krypto, sind.

Dem Bericht zufolge halten junge Menschen den Amerikanischen Traum für weniger realisierbar, was zum Teil auf hohe Wohnkosten, Inflation und ein veraltetes Finanzsystem zurückzuführen ist. Anstatt konventionellen Wegen zu folgen, bauen sie deshalb aktiv neue Arbeits-, Eigentums- und Finanzmodelle auf, die flexibler sind und sich nicht auf alte Strukturen stützen.

Die jüngeren Generationen erkunden aktiv neue wirtschaftliche Perspektiven. Sie legen den Grundstein für ein modernisiertes System und eine verjüngte Version des Amerikanischen Traums, die durch Technologien wie Kryptowährungen als Mittel zur Modernisierung des Systems gestärkt werden, so der Bericht.

Auszug aus dem Bericht von Coinbase zum Stand der Kryptobranche im Q3 2023. Quelle: Coinbase

Laut dem Bericht sehen fast 38 % der jüngeren Generationen in Kryptowährungen und Blockchain wirtschaftliche Möglichkeiten, die über das traditionelle Finanzwesen hinausgehen, im Vergleich zu 26 % der älteren Menschen, wobei 31 % Kryptowährungen besitzen, während nur 12 % der älteren Menschen digitale Vermögenswerte besitzen. Mit 16 % bekunden jüngere Menschen insgesamt ein größeres Interesse an Kryptowährungen als einer globalen Währung im Vergleich zu 10 % bei älteren Menschen. Rund 38 % sehen Kryptowährungen als die Zukunft des Finanzwesens an, gegenüber 28 % bei den älteren Generationen.

Junge Menschen besitzen nicht nur Kryptowährungen, sie beschäftigen sich auch in der Schule damit, weil sie in diesen berufliches Potenzial erkannt haben. Sie wollen 2024 auch zukunftsorientierte Kandidaten wählen, und da Millennials und Gen Z rund 40 % der heutigen wahlberechtigten Bevölkerung ausmachen, werden sie laut Brookings Research bis 2028 die Mehrheit der Amerikaner im wahlberechtigten Alter stellen.

Laut dem Bericht sind 51 % bereit, bei den Wahlen 2024 Kandidaten zu unterstützen, die Kryptowährungen befürworten. Darüber hinaus sind 39 % der Meinung, dass Politiker und Entscheidungsträger Technologien wie Kryptowährungen und Blockchain zum Nutzen künftiger Generationen unterstützen sollten, im Gegensatz zu den 28 % der älteren Amerikaner, die diese Ansicht teilen.


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JPM Coin wickelt mehr als 1 Mrd. US-Dollar pro Tag ab

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Takis Georgakopoulos, der globale Leiter des Zahlungsverkehrs bei JPMorgan, hat enthüllt, dass die Großbank täglich über 1 Milliarde US-Dollar an Transaktionen über ihre firmeneigene Digitalwährung, JPM Coin, abwickelt.

In einem Interview mit Bloomberg TV am 26. Oktober nannte Georgakopoulos drei große Ineffizienzen der derzeitigen Zahlungssysteme: die Geschwindigkeit der Zahlungen, insbesondere bei grenzüberschreitenden Transaktionen, die getrennte Bewegung von Geld und Informationen, die es schwer macht, Transaktionen zu verfolgen oder abzugleichen, und die Fungibilität des Geldes. JPMorgan versucht, diese drei Probleme mit seinem digitalen Vermögenswert, JPMorgan Coin, zu lösen, dahingehend führte Georgakopoulos aus:

„Heute bewegen wir jeden Tag 1 Milliarde US-Dollar über JPM Coin für eine Reihe von großen Unternehmen.“

Dem Top-Manager zufolge wäre der nächste Schritt die Schaffung einer Verbraucherversion der JPM-Digitalwährung. Obwohl Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) eigentlich diese Rolle erfüllen sollen, gibt es auch für Banken die Möglichkeit, mit Hilfe der Blockchain eigene Digitalwährungen für diese Zwecke zu erstellen.

Der JPM Coin ist ein Stablecoin, der im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt ist. Er wurde 2020 eingeführt und soll lediglich als vorübergehendes Instrument für Echtzeit-Zahlungsabwicklungen zwischen den institutionellen Kunden von JPMorgan dienen.

Im Juni 2023 meldete JPMorgan, dass seit der Einführung von JPM Coin im Jahr 2020 mehr als 300 Millionen US-Dollar über die Digitalwährung abgewickelt wurden. Die neuen Daten, die tägliche Transaktionen von mehr als 1 Mrd. US-Dollar ausweisen, stellen demnach einen massiven Anstieg innerhalb von vier Monaten dar. Dies lässt sich möglicherweise durch die Einführung von Euro-Transaktionen über das JPM-Coin-System im Juni erklären.


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Großbritannien verabschiedet Gesetz zur Beschlagnahme von Kryptowährungen

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Das Parlament im Vereinigten Königreich hat ein Gesetz verabschiedet, das es den Behörden erlaubt, Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) zu beschlagnahmen und einzufrieren, wenn diese für illegale Zwecke verwendet werden.

Nach offiziellen Angaben auf der Website des britischen Parlaments wird das Gesetz über Wirtschaftskriminalität und Unternehmenstransparenz (Economic Crime and Corporate Transparency Bill) voraussichtlich am 26. Oktober die königliche Zustimmung erhalten, was bedeutet, dass das Gesetz damit alle parlamentarischen Phasen in beiden Häusern des Parlaments durchlaufen hätte.

Der im September 2022 eingebrachte Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Möglichkeiten der Behörden zu erweitern, gegen die Verwendung von Kryptowährungen bei Verbrechen wie Cyberkriminalität, Betrug und Drogenhandel vorzugehen.

Eine der Bestimmungen des Gesetzes über Wirtschaftskriminalität und Unternehmenstransparenz ermöglicht die Wiedererlangung von Krypto-Vermögenswerten, die bei Straftaten verwendet werden, ohne dass es zu einer Verurteilung kommt, da sich verdächtige Personen einer Verurteilung entziehen können, indem sie außer Reichweite der Polizeibehörden bleiben. Die Gesetzgebung zielt auch darauf ab, die Verwendung von digitalen Vermögenswerten „für terroristische Zwecke“ oder aus ähnlichen Gründen zu bekämpfen.

Die jüngste rechtliche Entwicklung im Zusammenhang mit Kryptowährungen in Großbritannien steht im Einklang mit den Plänen der Regierung, Kryptowährungen „robust“ zu regulieren, um die illegale Nutzung digitaler Vermögenswerte als Teil ihres Plans zur Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität zu bekämpfen. Im März erklärten die britischen Parlamentarier, dass sie das Gesetz über Wirtschaftskriminalität und Unternehmenstransparenz bis zum vierten Quartal 2023 verabschieden wollen, zusätzlich zur Verabschiedung der Travel Rule der Financial Action Task Force.

Da die britische Regierung hart gegen Krypto-Kriminalität vorgeht, hat sich das Land inzwischen zu einem wichtigen Krypto-Wirtschaftsstandort entwickelt. Laut einem Bericht des Blockchain-Datendienstes Chainalysis vom Oktober 2023 ist das Vereinigte Königreich mittlerweile sogar das größte Krypto-Land in Bezug auf das rohe Transaktionsvolumen in Mittel-, Nord- und Westeuropa.

Im Februar 2023 meldete die Krypto-Steuerplattform Recap außerdem, dass London vor Dubai und New York die weltweit beste Stadt für Krypto-Unternehmen ist.


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Bitcoin (BTC) Marktherrschaft klettert auf zweieinhalbjähriges Hoch

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Die Marktdominanz von Bitcoin (BTC) hat mit 54 % den höchsten Stand der letzten 30 Monate erreicht, was darauf hindeutet, dass die führende Kryptowährung kurz vor dem für April 2024 geplanten Halving an Stärke gewinnt.

Das Bitcoin-Halving ist ein Ereignis, bei dem der Mining-Reward pro Block halbiert wird, wodurch die Anstiegsrate der Umlaufmenge verringert und der Kurs (bei gleicher Nachfrage) nach oben getrieben wird. Die Bitcoin-Halving findet alle vier Jahre statt, und beim nächsten Halving im Jahr 2024 wird der Mining-Reward von derzeit 6,25 BTC auf 3,125 BTC reduziert. Da das Gesamtangebot an Bitcoin auf 21 Millionen BTC festgelegt ist, entsteht durch die Halbierung der Mining-Rewards eine Verknappung, die den Bitcoin-Kurs (zumindest theoretisch) immer weiter nach oben treiben müsste.

Die Bitcoin-Marktdominanz ist wiederum ein Maß für den Marktanteil der Kryptowährung im Verhältnis zum gesamten Kryptomarkt und unterstreicht somit die relative Stärke des Marktführers. Ein Marktanteil von über 50 % wird als sehr positiv angesehen und markiert den höchsten Stand seit der letzten Hausse im April.

Bitcoin-Marktanteil. Quelle: TradingView

Die Marktdominanz von Bitcoin begann sich Anfang Oktober wieder zu steigern, als sie von unter 49 % auf ein neues zweieinhalbjähriges Hoch kletterte. Der Oktober gilt historisch gesehen als ein starker Monat, was ihm den Spitznamen „Uptober“ eingebracht hat. Dies wurde durch den zweistelligen prozentualen Anstieg von Bitcoin in den letzten Wochen bestätigt, der BTC dabei half, von knapp unter 27.000 US-Dollar Anfang Oktober auf ein neues Jahreshoch von 35.000 US-Dollar zu springen.

Im Jahr 2017 hatte Bitcoin eine Marktdominanz von über 80 %, gefolgt von Ethereum (ETH) mit einer Marktdominanz von fast 10 % bis 17 %. Im Laufe der Jahre hat Bitcoin aufgrund der steigenden Anzahl von Kryptowährungen und des Wachstums mehrerer neuer Token während der letzten Hausse im Jahr 2021 jedoch einen steilen Rückgang seiner Marktdominanz erlebt.




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Sam Bankman-Fried „wird das Fell über die Ohren gezogen“ – Ehemaliger Weggefährte

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Sam „SBF“ Bankman-Fried wird den Staatsanwälten nicht gewachsen sein, die seine Verteidigung auseinandernehmen werden, wenn er in seinem Strafprozess in den Zeugenstand tritt, wie Anthony Scaramucci, ehemaliger Pressesprecher der Trump-Regierung und Gründer der Investmentfirma SkyBridge Capital, meint.

In einem Interview vom 25. Oktober in der CNBC-Sendung Last Call prognostizierte Scaramucci entsprechend, dass die Staatsanwälte des US-Justizministeriums „alle Widersprüche aufzeigen“ werden, die Bankman-Fried seiner Meinung nach gemacht hat, was „seine Strafe um Jahre verlängern wird“. Dem fügte er an:

„Sie werden ihm das Fell über die Ohren ziehen; es gibt für ihn kein Entkommen. Er glaubt, dass er die Staatsanwälte austricksen kann, aber sie sind sehr, sehr erfahren bei solchen Dingen.“

Scaramucci ist der Ansicht, dass es eine „komplette Umkehr der Geschichte“ von Bankman-Fried gegeben habe, da er vor etwa einem Jahr noch als „sympathischer Nerd, der sein ganzes Geld verschenken wollte“ galt, aber die Aussagen ehemaliger FTX-Führungskräfte zeigten, „dass es [bei ihm auch] Böswilligkeit gab“.

„Er dachte, er könnte das Geld einfach nehmen, und er wäre zu schlau, dass er den Markt übertrumpfen und das Geld einfach zur Seite schaffen könnte, um am Ende Billionär zu sein, aber so funktioniert das nicht“, so der Investmentexperte.

Im September 2022 erwarb FTX Ventures einen Anteil von 30 % an SkyBridge, den Scaramucci versucht, von dem inzwischen bankrotten Unternehmen zurückzukaufen. Die beiden verbindet also ein gemeinsamer Hintergrund.

Scaramucci (Zweiter von links), Bankman-Fried (Zweiter von rechts) und Kevin O’Leary (ganz rechts) bei eine Geschäftsessen in New York. Quelle: SALT

Im Januar gab er gegenüber Cointelegraph an, dass er Bankman-Fried für „den Mark Zuckerberg der Kryptowährungen“ gehalten hatte, ehe die Vorwürfe laut wurden, dass der ehemalige FTX-CEO Kundengelder veruntreut habe.

Bei CNBC führte Scaramucci aus, er habe Bankman-Fried zu Staatsoberhäuptern mitgenommen, was ihm jetzt „peinlich“ sei, aber er habe damals in ihm „einen klugen Kerl gesehen, der gute Absichten hatte“.

„Er wird im Zeugenstand zerpflückt werden“, wie der ehemalige Wegbegleiter von SBF nun jedoch vorhersagt, um zu ergänzen: „Es ist ein sehr schlechter Zug für ihn.“


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Anwalt erwartet Ende von Ripple gegen SEC erst in einem Jahr

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Der Krypto-Anwalt John Deaton erwartet ein langwieriges weiteres Gerichtsverfahren im Fall der US-Börsenaufsicht SEC gegen XRP-Herausgeber Ripple. Deaton deutete dahingehend an, dass ein Vergleich nur dann in Betracht gezogen werden könnte, wenn der Antrag der Kryptobörse Coinbase auf Abweisung der Klage der SEC gegen die Krypto-Handelsplattform erfolgreich ist.

In einem ausführlichen Beitrag auf X (ehemals Twitter) erörterte Deaton den Mangel an ernsthaften Vergleichsgesprächen zwischen Ripple, deren Geschäftsführung und der SEC. Er verwies in dem Kontext auf den Wunsch der SEC nach einer Strafe in Höhe von 770 Millionen US-Dollar und erläuterte die Komplexität der Prozessverhandlungen, die verschiedene rechtliche Verfahren umfassen. So führte er aus:

„Ich glaube nicht, dass es ein einziges ernsthaftes Gespräch über einen Vergleich zwischen Ripple, Brad Garlinghouse, Chris Larsen und der SEC gegeben hat. Die SEC ist sauer und verlegen und will eine Strafe von 770 Mio. US-Dollar.“

Er erläuterte, dass die Findung einer angemessenen Strafe – für den unrechtmäßigen Verkauf von XRP an institutionelle Anleger – ein detaillierter Prozess ist, der einem zweiten Gerichtsverfahren ähnelt und Aussagen, Dokumentenanfragen, E-Mails, Finanzunterlagen, Verträge und Daten zu On-Demand-Liquiditätstransaktionen (ODL) umfasst. Deaton schlägt vor, dass Ripple versuchen könnte, die Strafe von 770 Millionen US-Dollar zu reduzieren, indem es die ODL-Transaktionen ausschließt und zusätzliche Kosten einspart. Er verweist auf den Fall LBRY, bei dem die SEC ursprünglich 23 Millionen US-Dollar forderte, sich aber nach acht Monaten Rechtsstreit auf eine Geldstrafe von 130.000 US-Dollar einigte.

In Hinblick auf den etwaigen Zeitraum bis zum Abschluss erklärte Deaton:

„Ich rechne frühestens im kommenden Spätsommer mit einem endgültigen Urteil von Richterin Torres. Es könnte buchstäblich ein ganzes Jahr dauern, bis in diesem Fall Berufung eingelegt wird.“

Deaton brachte den Ausgang des Ripple-Falls auch mit der Klage der SEC gegen Coinbase in Verbindung und erklärte, dass die SEC ihre Haltung zu Kryptowährungen ändern und einen Vergleich mit Ripple in Betracht ziehen könnte, falls die Börse mit ihrem Antrag auf Klageabweisung Erfolg hat. Sollte der Antrag von Coinbase jedoch scheitern, rechnet er nicht mit einer Einigung.

Die mündliche Anhörung zum Antrag von Coinbase ist für den 17. Januar 2024 angesetzt. Eine Entscheidung wird wahrscheinlich innerhalb von 60-120 Tagen folgen. Es wird erwartet, dass Ripple in dieser Zeit erhebliche Rechtskosten zu tragen hat, da es versucht, die Strafe von 770 Millionen US-Dollar deutlich zu reduzieren.




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Krypto-Firmen haben schon 221 Mal gegen neue Werbevorschriften verstoßen

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Laut der britischen Finanzaufsichtsbehörde haben Krypto-Unternehmen schon mindestens 221 Mal gegen die neuen britischen Krypto-Vermarktungsregeln verstoßen, seit diese Anfang Oktober in Kraft traten.

In einer Mitteilung vom 25. Oktober erklärte die britische Finanzaufsichtsbehörde (FCA) entsprechend, dass die betreffenden Unternehmen seit Inkrafttreten der neuen Krypto-Werbevorschriften am 8. Oktober immer noch nicht genügend sichtbare Risikowarnungen und angemessene Informationen über die Risiken von Krypto-Investitionen bereitstellen und stattdessen die vermeintliche Sicherheit oder Einfachheit der Nutzung von Kryptowährungen präsentieren.

Die jüngste Meldung der FCA kommt, nachdem die Behörde am 9. Oktober bereits mitteilte, dass sie innerhalb von nur 24 Stunden nach Inkrafttreten der neuen Regelung schon 146 Warnungen über Verstöße gegen die neuen Vorschriften herausgegeben hat.

Während viele der Warnungen der FCA im Zusammenhang mit betrügerischen Krypto-Projekten stehen, die unverhältnismäßig hohe Renditen für Krypto-Investitionen anbieten, hat die FCA auch Maßnahmen gegen scheinbar legitime Unternehmen ergriffen.

So wurde in einer Erklärung vom 10. Oktober darauf hingewiesen, dass die FCA der Rebuildingsociety – einem von der FCA regulierten Unternehmen, mit dem Binance eine Partnerschaft eingegangen ist, um seine Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen an geltendes Recht anzupassen – Beschränkungen auferlegt hat, um den neuen Regeln der FCA zu entsprechen. Binance stoppte daraufhin die Aufnahme neuer Nutzer in Großbritannien.

„Wir erwarten, dass zugelassene Firmen, die die Vorschriften für Krypto-Werbung kennen, ihre aufsichtsrechtlichen Verpflichtungen ernst nehmen“, so die aktuelle Erklärung der FCA. Und weiter: „Wo dies nicht der Fall ist, werden wir strafrechtliche Maßnahmen ergreifen.“

Die Behörde arbeitet mit Social-Media-Plattformen, App-Stores, Suchmaschinen, Domain-Namen-Registrierstellen und Zahlungsanbietern zusammen, um den Geldfluss zu rechtswidrig handelnden Krypto-Projekten zu kappen, zu blockieren und zu stoppen.




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Mastercard will mit Krypto-Zahlungsdienstleister MoonPay am Web3 arbeiten

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Der globale Zahlungsriese Mastercard setzt seine Expansion in Richtung Kryptowährungen durch eine neue Zusammenarbeit mit der Krypto-Zahlungsplattform MoonPay fort.

MoonPay kündigte am 25. Oktober offiziell eine entsprechende Partnerschaft mit Mastercard an, die darauf abzielt, gemeinsam zu erforschen, wie Web3-Tools das erlebnisorientierte Marketing verbessern oder neue Wege eröffnen können, um die Kunden von Mastercard zu erreichen.

Auf X (ehemals Twitter) teilte das Unternehmen außerdem mit, dass der Präsident von MoonPay, Keith Grossman, und der Chief Marketing and Communications Officer von Mastercard, Raja Rajamannar, die Zusammenarbeit auf der Money20/20 in Las Vegas bekanntgegeben haben.

MoonPay kündigt Partnerschaft mit Mastercard an. Quelle: X (formerly Twitter)

„Mastercard wird das gesamte Web3-Portfolio von MoonPay nutzen, von der Autorisierung über das Minting bis hin zu ETHPass und mehr, und eng mit unserer Agentur Otherlife zusammenarbeiten, wenn es um Strategie-, Kreativ- und Front-End-Entwicklungsarbeit für ihre Projekte geht“, wie Grossman in einem Beitrag auf LinkedIn bekräftigte.

Neben neuen Web3-Nutzererfahrungen wird MoonPay auch an der Integration von Mastercard-Produkten und -Lösungen arbeiten, um die Compliance und das Vertrauen in der Web3-Branche zu erhöhen. MoonPay wird insbesondere die Tools von Mastercard wie „Click to Pay“, Mastercard Send und Mastercard Crypto Credentials in seine Zahlungslösungen integrieren.

„Wir sind sehr dankbar für diese Partnerschaft und freuen uns noch mehr auf das, was vor uns liegt. Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team“, kommentierte Adam Polansky vom Web3 Marketing bei Mastercard den Beitrag von Grossman.

„Wir freuen uns auf diese Partnerschaft und auf das, was noch kommen wird“, schrieb auch Elizabeth Taylor, die Leiterin für Partnerschaften von Mastercard.

Bei Redaktionsschluss hatte Mastercard die Nachricht noch nicht offiziell verkündet. Das Unternehmen reagierte bisher auch nicht auf Anfrage von Cointelegraph.

Mastercard bringt sich schon länger aktiv in die Kryptobranche ein und hat in den letzten Jahren mehrere Branchenprodukte in seine Plattform aufgenommen. Im Jahr 2022 startete Mastercard zum Beispiel ein neues Programm, das es Banken ermöglicht, ihren Kunden in Zusammenarbeit mit Paxos Krypto-Handelsfunktionen anzubieten. Mastercard arbeitete auch mit Coinbase und MoonPay zusammen, um seine Zahlungen auch im Web3 und für Non-Fungible Tokens (NFTs) zu ermöglichen.


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