BitGo sichert sich für Deutschland Krypto-Verwahrlizenz von der BaFin

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Der große Krypto-Verwahrer BitGo kann sich mehr als drei Jahre nach der Gründung einer speziellen lokalen Tochtergesellschaft endlich über eine Zulassung in Deutschland freuen.

BitGo hat nun eine entsprechende Krypto-Verwahrlizenz von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten, wie Finance Magnates am 1. November berichtet. Das Unternehmen verwahrt allerdings bereits seit 2019 Krypto-Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC) für seine deutschen Kunden im Rahmen einer vorübergehenden Ausnahmeregelung mit der BaFin.

Die neue deutsche Lizenz sichert die Präsenz von BitGo auf dem europäischen Markt und ist ein wichtiger Meilenstein für BitGo, wie Dejan Maljevic, Geschäftsführer von BitGo Europe, betont.

„Die BaFin gilt als einer der weltweit wichtigsten Trendsetter bei der Regulierung von Kryptowährungen“, so Maljevic weiter und fügte hinzu, dass die Lizenz „das Zukunftspotenzial digitaler Vermögenswerte eröffnet und gleichzeitig einen sicheren regulatorischen Rahmen schafft“.

BitGo und die BaFin haben bis Redaktionsschluss noch nicht auf die Anfrage von Cointelegraph geantwortet.

BitGo mit Hauptsitz in Palo Alto, Kalifornien, hat ursprünglich im Februar 2020 zwei regulierte Verwahrstellen in Deutschland und der Schweiz gegründet. Die deutsche Tochtergesellschaft von BitGo, BitGo Deutschland, begann sofort mit der Erbringung von Verwahrungsdienstleistungen und sollte dann im November 2020 eine ordnungsgemäße Zulassung beantragen.

Im März 2021 erhielt BitGo eine New Yorker Verwahrlizenz, die es dem Unternehmen ermöglichte, als unabhängiger Verwahrer in dem einflussreichen Bundesstaat zu agieren.

Die jüngste Nachricht kommt kurz nachdem BitGo im August 2023 in einer Serie-C-Finanzierungsrunde 100 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, wodurch die Bewertung des Unternehmens auf 1,75 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Mit der Unterstützung von großen Investmentfirmen wie Goldman Sachs und Galaxy hat BitGo Medienberichten zufolge zudem Gespräche über mindestens zwei Übernahmedeals aufgenommen.

Der regulatorische Meilenstein von BitGo in Deutschland ist ein weiteres Zeichen für die wachsende Akzeptanz von Kryptowährungen in der Bundesrepublik. Laut einem Bericht von Chainalysis vom Oktober 2023 ist Deutschland nach dem Vereinigten Königreich die zweitgrößte Krypto-Wirtschaft in der Region Mittel-, Nord- und Westeuropa.


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65 Prozent der Spanier von digitalem Euro wenig begeistert

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Die spanische Zentralbank erwägt die Einführung eines digitalen Euro, aber die Bevölkerung des Landes ist offenbar nicht begeistert von diesem digitalen Währungsprojekt der Europäischen Zentralbank.

Das geht aus einer Umfrage der Bank von Spanien mit dem Titel „Study on the habits in use of cash“, also „Studie zu den Verwendungsgewohnheiten von Bargeld“, hervor. Die Umfrage wurde von Ipsos in zwei Gruppen mit insgesamt 1.600 Befragten durchgeführt: die allgemeine Öffentlichkeit und die Vertreter von Kleinunternehmen. Dabei wurden auch Fragen zum digitalen Euro, der geplanten digitalen Zentralbankwährung (CBDC), gestellt.

Die Studie ergab, dass nur 20 Prozent der Allgemeinheit von einem „digitalen Euro“ wissen. Bei den Kleinunternehmern ist die Zahl etwa gleich hoch: 23 Prozent. Allerdings wurde diese Frage noch im Jahr 2022 gestellt.

Im Jahr 2023 gaben nur 20 Prozent der Befragten an, dass sie den digitalen Euro als Ergänzung zu ihren regulären Zahlungsmitteln verwenden würden. 65 Prozent gaben an, das nicht tun zu wollen. Vor einem Jahr war die Zustimmung für die CBDC noch höher. Im Jahr 2022 antworteten nämlich 58 Prozent mit einem „Nein“ auf diese Frage.

Die Altersgruppe, die sich am meisten für den digitalen Euro begeistert, ist die Jugend (18-24 Jahre). 36 Prozent dieser Altersgruppe gaben an, sie würden die Währung verwenden. Dieser Anteil nimmt mit zunehmendem Alter ab: 31 Prozent bei den 25- bis 34-Jährigen, 24 Prozent bei den 35- bis 44-Jährigen, 18 Prozent bei den 55- bis 64-Jährigen und nur 7 Prozent bei den über 65-Jährigen.

Im Oktober veröffentlichte die Bank von Spanien ein Infoblatt, in dem sie das Wesen und die Verwendung des digitalen Euro erläuterte. Die Bank behauptete, das physische Bargeldformat könne „nicht alle Vorteile der zunehmenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft nutzen“. Der digitale Euro werde jedoch den elektronischen Zahlungsverkehr zu einem wichtigen Bestandteil des Finanzsystems machen.

Spanien hat kürzlich sein Engagement im hinblick auf die digitale Wirtschaft nochmals bekräftigt und beschlossen, die Markets in Crypto-Assets (MiCA), die geplante EU-weite Krypto-Verordnung, sechs Monate früher als verlangt, umzusetzen.


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Mehr Barmittel und weniger Kredite als Reserve

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Die Rücklagen des Stablecoin-Emittenten Tether umfassten zum 30. September rund 86 Prozent Barmittel und Zahlungsmitteläquivalente, wie aus einem neuen Prüfbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BDO hervorgeht. Das ist der höchste Prozentsatz an Barmitteln und Barmitteläquivalenten, der jemals in den Reserven von Tether gesehen wurde.

Dem Bericht zufolge befinden sich 56,6 Milliarden US-Dollar an Reserven in US-Anleihen mit einer Laufzeit von weniger als 90 Tagen. Weitere 8,8 Milliarden US-Dollar wurden in umgekehrten Rückkaufsvereinbarungen mit diesen Anleihen gehalten. 8,2 Milliarden US-Dollar befanden sich in US-Geldmarktfonds, die mit 1 US-Dollar pro Banknote verzinst waren. 292 Millionen US-Dollar werden in Bargeld und Bankeinlagen gehalten. Weitere 65 Millionen US-Dollar werden in Form von Anleihen aus anderen Ländern als den USA gehalten. Der Gesamtbetrag der Barmittel und Barmitteläquivalente beläuft sich auf etwa 74 Milliarden US-Dollar, was 85,73 Prozent der Gesamtreserven von Tether in Höhe von 86,4 Milliarden US-Dollar entspricht.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass Tether seine Abhängigkeit von besicherten Krediten als Mittel zur Einnahmebeschaffung verringert hat. Gesicherte Kredite machen jetzt nur noch 5,1 Milliarden US-Dollar der USDT-Reserven aus, das sind rund 336 Millionen US-Dollar weniger als im letzten Bericht. Tether wurde im September dafür kritisiert, dass es weiterhin besicherte Kredite vergibt, nachdem das Unternehmen zuvor erklärt hatte, dass es diese reduzieren würde.

In einem Blogbeitrag dazu prognostizierte Tether einen weiteren Rückgang der Kredite bis zum Tagesschluss am 31. Oktober. Bis zu diesem Datum werden weitere 1,1 Milliarden US-Dollar an Krediten abgebaut, so dass zu diesem Zeitpunkt nur noch 900 Millionen US-Dollar an Krediten als Reserven verbleiben.

BDO veröffentlicht vierteljährlich Bescheinigungen über die Reserven von Tether, wobei zwischen dem Ende des Quartals und der Veröffentlichung des Berichts ein Monat liegt. Tether behauptet, es arbeite an einem System, um im Jahr 2024 Prüfberichte in Echtzeit bieten zu können.




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SBF-Strafprozess geht zu Schlussplädoyers über

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Der laufende Strafprozess gegen FTX-Gründer Sam „SBF“ Bankman-Fried wird am 1. November zu den Schlussplädoyers übergehen.

An Tag 15 des SBF-Prozesses wurde der Antrag des Hauptverteidigers Mark Cohen auf Freispruch vom vorsitzenden Richter Lewis Kaplan abgelehnt. Stattdessen werden am 1. November um 13:30 Uhr UTC die Schlussplädoyers beider Seiten gehalten, nachdem die Beweisaufnahme abgeschlossen ist. Beide Seiten lehnten es ab, weitere Zeugen aufzurufen.

SBF hat auf nicht schuldig in allen sieben Betrugsvorwürfen in seinem Strafverfahren plädiert. Es wird jedoch erwartet, dass er in einem zweiten Prozess, der für März 2024 angesetzt ist, mit fünf weiteren Anklagepunkten konfrontiert wird, darunter die mutmaßliche Bestechung eines chinesischen Regierungsbeamten mit 150 Millionen US-Dollar.

Bei der Beweisaufnahme legte Staatsanwältin Danielle Sassoon Dokumente, Tweets und Unternehmensnachrichten vor, die belegen, dass der ehemalige CEO Einlagen von FTX-Kunden im Wert von 8 Milliarden US-Dollar abgezweigt hat, um mehrere riskante Geschäfte bei seinem Hedgefonds Alameda Research zu finanzieren. SBF hingegen bestritt, dass es sich dabei um Betrug handelte. Zu seiner Verteidigung behauptete SBF, die Verwendung von Kundeneinlagen sei für das Alameda-Portfolio lediglich „Risikomanagement“ gewesen und dabei habe er sich an die Unternehmensrichtlinien gehalten.

Wichtige Personen von FTX, darunter Alameda-CEO Caroline Ellison, FTX Chief Technology Officer Gary Wang und der frühere FTX-Entwicklungschef Nishad Singh, haben sich alle schuldig bekannt und arbeiten derzeit mit der US-Regierung zusammen, um gegen SBF auszusagen. Im Falle einer Verurteilung drohen Bankman-Fried bis zu 115 Jahre Gefängnis.




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Verluste laut CertiK um 32,2 Mio. US-Dollar

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Diebstähle im Web3 haben im Oktober den bisherigen Tiefpunkt des Jahres erreicht, wie CertiK berichtet. Die Blockchain-Sicherheitsfirma bestätigte Verluste durch Hacks, Exploits und Betrügereien, die sich in diesem Monat auf 32,2 Millionen US-Dollar bei 38 Vorfällen beliefen. Dabei wurde bei keinem Vorfall mehr als 7 Millionen US-Dollar gestohlen.

Im Vergleich zum bisherigen Gesamtwert von 1,4 Milliarden US-Dollar in diesem Jahr, machen die Verluste im Oktober etwa ein Viertel des gleitenden Monatsdurchschnitts aus. Im Januar gab es mit 33,7 Millionen US-Dollar die zweitniedrigsten Verluste. Die Zahlen für den Oktober bedeuten nicht, dass es einen stetigen Rückgang der Verluste gab, sondern zeigen vielmehr, dass es in diesem Monat keine größeren Vorfälle gab. Auch die Anzahl der Vorfälle im Oktober stellt mit 38 einen quantitativen Tiefstand dar.

Große Web3-Vorfälle im Oktober. Quelle: CertiKAlert X account

Der Certik-Bericht für das dritte Quartal zeigt, dass es im Juli 79 Vorfälle gab, im August 66 und im September 39. Lediglich die Zahl der Exit Scams stieg im Oktober an und lag viermal höher als noch im September. Diese Kategorie erreichte ihren Jahreshöchststand im Mai, als Nutzer eines Krypto-Projekts namens Fintoch fast 32 Millionen US-Dollar verloren.

Exploits haben im September einen Höchststand erreicht, was vor allem auf den 200-Millionen-US-Dollar-Hack auf das Mixin Network zurückzuführen ist, bei dem sein Cloud-Dienstleister angegriffen wurde. Im Juli wurde der zweithöchste Schaden verzeichnet, der größtenteils auf Verluste durch MPC Bridge zurückzuführen ist.

Es gibt einige klare Trends unter Kryptokriminellen. CertiK stellte vor kurzem fest, dass es einen Anstieg von Betrug über soziale Medien gibt. Das Unternehmen erklärte anhand von Daten der Federal Trade Commission der Vereinigten Staaten, dass fast die Hälfte der Kryptowährungsbetrügereien in den letzten 18 Monaten mit sozialen Medien in Verbindung standen. Hier kann es zu Pump-and-Dump-Systemen bis hin zum Pig-Butchering kommen.

CertiK stellte im dritten Quartal fest, dass die nordkoreanische Lazarus-Gruppe weiterhin der „dominante Bedrohungsakteur“ ist.




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Nutzung war Teil von „Risikomanagement“

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Sam „SBF“ Bankman-Fried, der Gründer der Kryptowährungsbörse FTX, behauptet, die Verwendung von Fiat-Kundeneinlagen sei schlichtweg Teil des „Risikomanagements“ für seinen Krypto-Hedgefonds Alameda Research gewesen.

Bei seiner Aussage vor Gericht am 31. Oktober fragte Staatsanwältin Danielle Sassoon, ob SBF glaube, dass es zulässig sei, 8 Milliarden US-Dollar an Fiat-Geld von FTX-Kunden auszugeben. „Ich dachte, das sei Teil des Risikomanagements“, wie er darauf antwortete. „Als CEO von Alameda habe ich mich um ihr Portfolio gekümmert. Bei FTX habe ich darauf geachtet, aber nicht so sehr, wie ich es hätte tun sollen.“

Wie SBF berklärte, wurden während seiner Amtszeit als CEO von FTX und Alameda keine Personen entlassen, weil sie mutmaßlich Kundengelder im Wert von 8 Milliarden US-Dollar für spekulative Geschäfte abgezweigt haben. „Ich kann mich nicht erinnern, etwas über bestimmte Mitarbeiter gewusst zu haben“, antwortete SBF auf eine Frage von Sassoon.

Bankman-Fried enthüllte während des Verfahrens auch, dass die inzwischen insolvente Börse enge Beziehungen zur Regierung der Bahamas unterhielt. „Sie haben dem Premierminister der Bahamas gute Sitzplätze in der Miami Heat Arena gegeben“, so Sassoon. „Daran kann ich mich nicht erinnern“, antwortete SBF. „Hier ist eine Nachricht, in der Sie sagen, dass er mit seiner Frau auf FTX-Sitzplätzen sitzt“, so Sassoon.

SBF soll mit dem Premierminister der Bahamas Philip Davis über die Begleichung der Schulden seines Landes gesprochen haben. Obwohl der ehemalige CEO das bestreitet, räumte er ein, dem Sohn von Davis zu einem Job verholfen zu haben.

Kurz vor dem Zusammenbruch der Börse im November letzten Jahres kündigte FTX an, dass die bahamaischen Nutzer entschädigt werden und ihre Abhebungen vorrangig bearbeitet würden. Der FTX-Prozess läuft noch und wird voraussichtlich vor Ende nächster Woche abgeschlossen sein.




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Siemens und Microsoft: Zusammenarbeit an KI-Assistent

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Der deutsche Technologiekonzern Siemens hat sich mit Microsoft zusammengetan und einen neuen KI-Assistenten, den Siemens Industrial Copilot, angekündigt.

Am 31. Oktober stellten die Unternehmen den KI-Assistenten vor, um die „Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine“ zu fördern und die Produktivität zu steigern. In der Ankündigung heißt es auch, dass sie weitere KI-Assistenten für Fachleute in der Fertigungs-, Gesundheits-, Transport- und Infrastrukturbranche entwickeln werden.

Die Unternehmen haben erklärt, sie wollen die „Vorteile der generativen KI in die Industrien weltweit bringen“. In der Fertigungsbranche selbst wollen die Unternehmen nach eigenen Angaben Copilots für die Bereiche Automotive, Konsumgüter und Maschinenbau entwickeln.

Nach Angaben von Microsoft hat der deutsche Automobilhersteller Schaeffler den Siemens Industrial Copilot bereits übernommen.

Satya Nadella, CEO von Microsoft, glaubt, dass die nächste KI-Generation in der Lage sein wird, die Innovation „über den gesamten Industriesektor“ zu beschleunigen.

Roland Busch, der Vorstandsvorsitzende von Siemens, schloss sich dieser Meinung an:

„Das könnte die Art und Weise revolutionieren, wie Unternehmen entwerfen, entwickeln, produzieren und arbeiten.“

Er hob hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine es den Ingenieuren ermögliche, schneller Codes zu entwickeln, Innovationen einzuführen und Arbeitskräftemangel zu überwinden.

Der deutsche Hersteller und Siemens-Konkurrent Bosch hat sich im Februar mit der Fetch.ai Foundation zusammengetan und ein 100-Millionen-Dollar-Förderprogramm zur Finanzierung von Web3-, KI- und Internet-der-Dinge-Entwicklungsprojekten gestartet.

Bosch war auch auf der IAA Mobility in München im September zu sehen, wo es seine Innovationen in der Automobilszene zusammen mit der Europäischen Union und Blockchain-Unternehmen vorstellte.

Seit der Veröffentlichung von OpenAIs GPT-4 im November 2022 wird KI in allen Branchen immer interessanter.


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Bitcoin (BTC)-Spot-ETF-Antrag: Krypto-Vermögensverwalter Valkyrie aktualisiert Antrag

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Der digitale Vermögensverwalter Valkyrie Investments hat seinen börsengehandelten Bitcoin-Spotfonds (BTC) bei der US-amerikanischen Wertpapieraufsicht nun ebenfalls abgeändert.

Valkyrie reichte am 30. Oktober einen aktualisierten Antrag auf einen Bitcoin-Spot-ETF bei der US-Wertpapieraufsicht SEC ein, wie aus der Datenbank der SEC hervorgeht.

Die Aktualisierung für den Valkyrie Bitcoin Fund soll Investoren die Möglichkeit bieten, in Stammaktien zu investieren, die mit Bitcoin besichert sind. Die Aktien repräsentieren Einheiten von ungeteiltem wirtschaftlichem Interesse und Eigentum des Trusts und werden unter dem Tickersymbol „BRRR“ an der Nasdaq gehandelt.

„Die Angaben in diesem Prospekt sind nicht vollständig und können sich noch ändern“, erklärte Valkyrie. Dazu hieß es, das Unternehmen dürfe keine BRRR-Wertpapiere verkaufen, bis die Registrierungserklärung wirksam ist.

Die SEC hat einen Monat zuvor ihre Entscheidung über den Valkyrie Bitcoin Fonds aufgeschoben.

Valkyrie folgt damit dem Beispiel von sechs weiteren kürzlich geänderten BTC-Spot-ETF-Anträgen, nämlich die von Bitwise, BlackRock, Fidelity, Grayscale, VanEck und ARK Invest.

Laut Analysten könnten die aktuellen Bitcoin-ETF-Änderungen als ein „gutes Zeichen“ für Fortschritte und bevorstehende Genehmigungen gewertet werden. Die kürzliche Bitcoin-ETF-Aktualisierung von Valkyrie ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich hinter den Kulissen etwas tut, so der Bloomberg-ETF-Analyst James Seyffart.

Mindestens fünf der übrigen bekannten Bitcoin-ETF-Anbieter haben ihre Unterlagen noch nicht aktualisiert, darunter etwa WisdomTree, Invesco und Galaxy, Global X, Hashdex und Franklin Templeton.

Die SEC hat derzeit acht bis zehn Anträge auf mögliche Bitcoin-ETFs, die sie prüfen muss, wie der SEC-Vorsitzende Gary Gensler Ende Oktober sagte.




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MiCA-Umsetzung vor Fristablauf im Juli 2026 geplant

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Das spanische Ministerium für Wirtschaft und digitale Transformation teilte mit, dass der erste umfassende Krypto-Rahmen der Europäischen Union, nämlich das Gesetz über Märkte für Krypto-Assets (MiCA), im Dezember 2025 auf nationaler Ebene in Kraft treten wird.

Wie aus der Mitteilung vom Ministerium vom 26. Oktober hervorgeht, hat sich die Vizepräsidentin Spaniens Nadia Calviño mit der Präsidentin der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde Verena Ross getroffen, um über die Umsetzung von MiCA sprechen.

Die allgemeine Frist für die Umsetzung von MiCA für alle 27 Mitgliedsstaaten der EU ist der Juli 2026. Diese umfasst die 36-monatige Übergangsfrist, die den Mitgliedstaaten seit der Veröffentlichung der MiCA-Verordnung im Amtsblatt der Europäischen Union im Juni 2023 gewährt wird. Spanien möchte diese Übergangsfrist auf 18 Monate verkürzen. In der Mitteilung heißt es:

„Das wird Rechtssicherheit und größeren Schutz für spanische Investoren in diese Art von Vermögenswerten bieten.“

Unterdessen haben große internationale Kryptobörsen in Spanien lokale Lizenzen erhalten. Im September erhielt Coinbase von der spanischen Zentralbank eine Compliance-Registrierung und Kraken erhielt eine Registrierung als Dienstleister für virtuelle Vermögenswerte. Im Juni hat auch Crypto.com die gleiche Genehmigung erteilt bekommen.

In diesem Monat ist die Banco de España, die spanische Zentralbank, öffentlich dem Beispiel anderer europäischer Bankinstitute gefolgt und hat ihre Kunden auf die potentiellen Vorteile eines digitalen Euro vorbereitet. Die Bank behauptete, das physische Bargeldformat gebe „nicht die Möglichkeit, alle Vorteile zu nutzen, die die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft und der Gesellschaft bietet“.


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Do Kwon und Terraform Labs fordern Klageabweisung

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Der Mitbegründer von Terraform Labs Do Kwon fordert, dass eine Wertpapier- und Betrugsklage der US-Börsenaufsicht abgewiesen wird, da diese nicht beweisen könne, dass er oder seine Firma etwas falsch gemacht haben.

In einem Dokument vom 27. Oktober argumentieren die Anwälte von Kwon und Terraform, dass ihre Kryptowährungen Terra Classic (LUNC), TerraClassicUSD (USTC), Mirror Protocol (MIR) und ihre gespiegelten Vermögenswerte (mAssets), die Aktien on-chain widerspiegeln, keine Wertpapiere seien, wie die SEC behauptet.

„Nach zwei Jahren Ermittlungen, dem Abschluss einer Beweisaufnahme, wobei mehr als 20 Zeugen vernommen und mehr als zwei Millionen Seiten an Dokumenten und Daten ausgetauscht wurden, kann die SEC immer noch nicht beweisen, dass die Beklagten etwas Falsches getan haben“, so die Anwälte.

Sie fügten hinzu, es gebe „für viele der Behauptungen der SEC keine Beweise“ und behaupteten, die Aufsichtsbehörde „wusste, dass einige ihrer Behauptungen falsch waren“. Insbesondere die Behauptung, dass Kwon und Terraform heimlich Millionenbeträge auf Schweizer Bankkonten zu ihrem eigenen Vorteil verschoben hätten.

Kwons Anwälte über SEC: Behörde erfindet Parallelen zwischen Terraform und FTX. Quelle: CourtListener

In ihrer Klage gegen Kwon und Terraform, die im Februar eingereicht wurde, behauptet die SEC, die beiden hätten 10.000 Bitcoin (BTC) an ein Schweizer Finanzinstitut geschickt und 100 Millionen US-Dollar abgehoben. Sie behauptete auch, dass sie Betrug begangen haben, indem sie „falsche und irreführende Aussagen wiederholt haben“.

„Die SEC wusste, dass diese Behauptung falsch war, als sie diesen Fall einreichte“, so Kwons Anwälte. „Das wird noch durch die klare Tatsache verschlimmert, dass TFL keine Kunden und somit keine Kundengelder hatte.“

Das 40-Milliarden-Dollar-Ökosystem Terra ist im Mai 2022 zusammengebrochen, nachdem sein algorithmischer Stablecoin TerraUSD (UST) seine Kopplung an den US-Dollar verloren hat.

Kwon und Terraform beantragten außerdem, die Gutachten der SEC-Experten auszuschließen, darunter ein Bericht des Wirtschaftsprofessors Bruce Mizrach von der Rutgers University.

Judge Jed Rakoff, der den Fall leitet, lehnte eine Klageabweisung zuvor ab.

Kwon befindet sich derzeit in Montenegro in Haft und hat zuvor das Gericht gebeten, den Antrag der SEC auf Auslieferung und Befragung in den Vereinigten Staaten abzulehnen.


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