Sam Bankman-Fried (SBF) in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen

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Der ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried wurde von den Geschworenen in seinem Strafprozess in New York nach rund vierstündigen Beratungen in allen sieben Anklagepunkten für schuldig befunden.

Bankman-Fried wurde in zwei Fällen des Anlagebetrugs, in zwei Fällen der Verschwörung zum Anlagebetrug, in einem Fall des Wertpapierbetrugs, in einem Fall der Verschwörung zum Handelsbetrug und in einem Fall der Verschwörung zur Geldwäsche für schuldig befunden.

Er wird am 28. März 2024 zur Urteilsverkündung durch den New Yorker Bezirksrichter Lewis Kaplan wieder vor Gericht erscheinen. Die Staatsanwaltschaft wird eine Strafe empfehlen, aber das letzte Wort hat Richter Kaplan.

Die Straftaten von Bankman-Fried werden jeweils mit einer Höchststrafe zwischen fünf und 20 Jahren Gefängnis geahndet, wobei die Straftaten Anlagebetrug, Verschwörung zum Anlagebetrug und Geldwäsche mit einer Höchststrafe von bis zu 20 Jahren geahndet werden.

In einer Pressekonferenz vor dem Gericht bezeichnete der Staatsanwalt des südlichen Bezirks von New York, Damian Williams, Bankman-Frieds Verbrechen als „ein milliardenschweres Betrugssystem, das ihn zum König der Kryptowährungen machen sollte“ und als einen der größten Finanzbetrügereien in der amerikanischen Geschichte.

Der Anwalt von Bankman-Fried, Mark Cohen, kündigte in einer Erklärung an: „Wir respektieren die Entscheidung der Jury. Aber wir sind sehr enttäuscht über das Ergebnis. Herr Bankman-Fried beteuert seine Unschuld und wird die Anschuldigungen gegen ihn weiterhin energisch bekämpfen.“

Andere wichtige FTX-Führungskräfte, darunter die frühere Alameda-Chefin Caroline Ellison, FTX-Mitbegründer Gary Wang und der frühere FTX-Technikchef Nishad Singh, haben sich in verschiedenen Anklagepunkten ihrerseits für schuldig bekannt und mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet, um in dem fünfwöchigen Prozess gegen Bankman-Fried auszusagen.

Bankman-Fried hatte in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert, und während des Prozesses beteuerte er im Zeugenstand seine Unschuld und bezeichnete den Zusammenbruch von FTX im November 2022 als „eine Reihe von großen Fehlern“.

Er bestritt jegliches Fehlverhalten in der Beziehung von FTX zu Alameda und versuchte, sich von wichtigen Entscheidungen zu distanzieren.

Bankman-Fried beschuldigte Wang, eine Funktion geschaffen zu haben, die es Alameda ermöglichte, mit Geldern auf FTX zu handeln, die das Unternehmen nicht besaß, und behauptete, er sei sich nicht ganz sicher, was mit dem Kredit von Alameda passiert sei, der im kollabierenden Kryptomarkt von 2022 auf mehrere Milliarden angeschwollen war.

In seiner Aussage beschuldigte er Ellison auch, sich nicht auf das Risikomanagement konzentriert zu haben, und glaubte nicht, dass er FTX-Kunden betrogen hat, indem er deren Gelder im Wert von über 8 Milliarden US-Dollar an sich nahm; stattdessen stellte er es so dar, dass Alameda sich von der Kryptobörse Geld geliehen hat.




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Ripple unterstützt Georgien bei Pilotprojekt für digitalen Lari

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Die georgische Nationalbank (NBG) hat das Blockchain-Zahlungsnetzwerk Ripple Labs als offiziellen Technologiepartner für die Entwicklung des digitalen Lari, ihrer geplanten Zentralbank-Digitalwährung (CBDC), ausgewählt.

In einer entsprechenden Erklärung betonte Ripple, dass die Partnerschaft zunächst die Implementierung und Durchführung des Pilotprojekts für den digitalen Lari über die Ripple CBDC-Plattform umfassen wird. Die NBG wird diese innovative CBDC-Plattform nutzen, um potenzielle Anwendungen des digitalen Lari zu evaluieren und dessen Vorteile für den staatlichen Sektor, Unternehmen und Privatverbraucher zu bestimmen.

Bevor Ripple zum Technologiepartner der NBG ernannt wurde, durchlief es ein gründliches und sorgfältiges Auswahlverfahren. Im September gab die NBG zuvor ihre Absicht bekannt, ihr CBDC-Projekt durch die Einführung einer Live-Pilotumgebung mit begrenztem Zugang voranzutreiben.

Auszug aus der Pressemitteilung von Ripple. Quelle: Ripple

In der ersten Phase des Verfahrens wählte die NBG neun Unternehmen aufgrund ihrer technologischen Fähigkeiten, ihrer Erfahrung, ihrer Fähigkeiten, ihres relevanten Hintergrunds und ihrer Bereitschaft zur Teilnahme an den praktischen Tests aus. Ripple wurde dabei neben Augentic, Bitt Inc., Broxus, Currency Network, DCM Corp. und anderen aufgenommen.

Der Auswahlausschuss berücksichtigte verschiedene Faktoren, darunter das Verständnis für die Ziele des Projekts, die potenziellen Anwendungsmöglichkeiten und ein solides Engagement für den Erfolg des Projekts, heißt es in der Mitteilung der NBG.

Im Juli erhielt Ripple eine Auszeichnung von Currency Research für seine Beiträge zur Weiterentwicklung digitaler Währungen und die beste Nachhaltigkeitsinitiative, insbesondere für seine Rolle bei der Förderung von Innovationen im Bereich der CBDCs.

Vor der Partnerschaft mit der NBG für das digitale Lari-Projekt hatte sich Ripple proaktiv mit Organisationen zusammengeschlossen, die sich mit CBDC-Implementierungen befassen wollten. Zuvor hatte sich Ripple mit der kolumbianischen Zentralbank Banco de la República zusammengetan, um Anwendungen der Blockchain-Technologie in ihrem digitalen Peso-Pilotprojekt zu untersuchen und dabei die Ripple CBDC-Plattform einzusetzen.




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Coinbase schmälert im Q3 Verluste trotz rückläufigem Krypto-Handel

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Die Kryptobörse Coinbase verringerte ihren Nettoverlust im dritten Quartal auf 2 Millionen US-Dollar, da sie trotz geringerer Handelsvolumina einen Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete.

Der Nettoverlust des Unternehmens im dritten Quartal verringerte sich entsprechend gegenüber einem Nettoverlust von 545 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, wie aus der aktuellen Gewinnmitteilung vom 2. November hervorgeht.

Die Gesamteinnahmen stiegen im Jahresvergleich um 14,2 % auf 674,1 Mio. US-Dollar, obwohl die Einnahmen im Quartalsvergleich um 4,8 % zurückgingen. Laut einem Bericht von Reuters übertraf der Umsatz damit zugleich die Schätzung der London Stock Exchange Group von 653,2 Mio. US-Dollar.

Von den Gesamteinnahmen stammten 334,4 Millionen US-Dollar aus Abonnements und Dienstleistungen (hauptsächlich Stablecoin und Blockchain-Rewards), während 288,6 Millionen US-Dollar aus transaktionsbasierten Einnahmen stammten.

Das Handelsvolumen der Privatanleger lag unterdessen bei 11 Mrd. US-Dollar, ein deutlicher Rückgang gegenüber den 26 Mrd. US-Dollar im dritten Quartal 2022.

Das institutionelle Handelsvolumen belief sich derweil auf 65 Mrd. US-Dollar, ebenfalls ein Rücklauf gegenüber 78 Mio. US-Dollar im zweiten Quartal und 133 Mio. US-Dollar im dritten Quartal 2022.

Die Handelsvolumen sind insgesamt seit fünf aufeinanderfolgenden Quartalen rückläufig.

Trotzdem zeigte sich Coinbase in einer Erklärung zufrieden mit dem Verlauf des Quartals:

„Q3 war ein starkes Quartal für Coinbase. Inmitten eines mehrjährigen marktweiten Tiefs sind wir mit unseren Finanzergebnissen zufrieden.“

Die Kryptobörse erzielte auch das dritte Quartal in Folge ein positives bereinigtes EBITDA – ein Zeichen dafür, dass sie sich auf ein „nachhaltiges Geschäft“ zubewegt, das „langfristiges Wachstum“ ermöglicht.

Das bereinigte EBITDA steht für „Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen“ und ist eine Kennzahl, die Analysten aussagekräftigere Vergleiche mit einer Vielzahl von Unternehmen in derselben Branche ermöglicht.

Coinbase-Umsatzzahlen für das Q3 2023. Quelle: Coinbase

Der Aktienkurs von Coinbase (COIN) stieg zuletzt um 8,7 % auf 84,6 US-Dollar, fiel dann aber nach Veröffentlichung der Ergebnisse laut Google Finance im nachbörslichen Handel um 3,7 % auf 81,5 US-Dollar.




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Solana-Kurs (SOL) springt in einem Monat um 80 Prozent nach oben

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Der Solana-Kurs (SOL) hat innerhalb von 30 Tagen um fast 81 % zugelegt und ist allein in der vergangenen Woche um über 30 % gestiegen, nachdem die lang erwartete Skalierungslösung der Blockchain, Firedancer, im Testnetz eingeführt wurde.

SOL erreichte am 2. November einen Wert von über 41 US-Dollar und schaffte damit einen Höchststand, den es seit August letzten Jahres nicht mehr gesehen hat, wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro zeigen.

Lange Zeit als „Ethereum-Killer“ angepriesen, hat SOL seinen Konkurrenten Ether (ETH), der im vergangenen Monat um weniger als 11 % zulegte, zuletzt also weit hinter sich gelassen.

Kursdiagramm von Solana mit einem Anstieg von über 80 % in den letzten 30 Tagen. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Laut CoinShares haben SOL-bezogene Anlageprodukte in den letzten Wochen ebenfalls Zuflüsse im Wert von Millionen von Dollar verzeichnet. Der Solana-Kurs liegt jedoch immer noch rund 84 % unter seinem Allzeithoch vom 6. November 2021, das fast 260 US-Dollar beträgt.

Am 31. Oktober kündigte der Geschäftsführer der Solana Foundation, Dan Albert, auf der Breakpoint-Konferenz von Solana den Start des Testnetzes von Firedancer an, an dem das Web3-Entwicklungsunternehmen Jump Crypto seit August letzten Jahres arbeitet.

Firedancer ist ein neuer Validator-Client für das Netzwerk, der laut Anatoly Yakovenko, Gründer und CEO von Solana Labs, die Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Diversität der Validatoren erhöhen soll. Der Start des Mainnets ist für die erste Hälfte des Jahres 2024 geplant.

Firedancer wird als langfristige Lösung für die anhaltenden Netzwerkprobleme von Solana bezeichnet, die Yakovenko einen „Fluch“ nennt.

Solana hatte 2022 14 Teil- oder Großausfälle zu beklagen, doch 2023 verbesserte sich die Betriebszeit mit nur einem Großausfall, der im Februar gemeldet wurde.

Es besteht jedoch die Sorge, dass SOL unter Verkaufsdruck geraten könnte, da Kryptowährungen im Wert von 56 Millionen US-Dollar, die mit FTX in Verbindung stehen, aus dem Staking genommen und an eine unbekannte Wallet geschickt wurden. Weitere SOL im Wert von 32 Mio. US-Dollar, die mit FTX und Alameda Research in Verbindung stehen, wurden ebenfalls zu einer Wallet verschoben, bei der vermutet wird, dass es sich um den designierten Liquidator der Firmen, Galaxy Digital, handelt.

Auch andere Altcoins verzeichneten im Laufe des Monats starke Kursanstiege, da sich die Stimmung auf dem Kryptomarkt positiv entwickelte. Am 2. November stieg der Crypto Fear & Greed Index im Vergleich zum Vortag um sechs Punkte auf 72 von 100 Punkten und spiegelte damit „gierige“ Stimmung wider.

LINK von Chainlink verzeichnete in den letzten 30 Tagen einen Zuwachs von über 54 %. Bitcoin (BTC), Avalanche (AVAX) und Near (NEAR) verzeichneten in den letzten 30 Tagen Gewinne von 30 %, 32 % bzw. 37,5 %.




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PayPal bekommt SEC-Vorladung wegen Stablecoin PYUSD

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Der Zahlungsriese PayPal hat von der US-Börsenaufsichts (SEC) eine Vorladung bezüglich seines an den US-Dollar gekoppelten Stablecoins erhalten.

Die Strafverfolgungsabteilung der SEC hat eine entsprechende Vorladung an PayPal geschickt, die sich auf den PayPal USD (PYUSD) Stablecoin bezieht. Dies gab das Unternehmen offiziell am 2. November in seinem Finanzbericht für das dritte Quartal bekannt.

In der Vorladung, die PayPal am 1. November erhielt, wird der Zahlungsdienst aufgefordert, bestimmte Dokumente vorzulegen, so das Unternehmen. „Wir kooperieren mit der SEC bezüglich dieser Aufforderung“, wie PayPal betont.

Die Maßnahme erfolgt etwa drei Monate nachdem PayPal Anfang August seinen Stablecoin PYUSD eingeführt hat. Der Stablecoin wird von Paxos Trust ausgegeben und ist durch US-Dollar-Einlagen, kurzfristige Schatzanweisungen und ähnliche Bargeldäquivalente gedeckt. PYUSD basiert auf der Ethereum-Blockchain und ist für die Abwicklung digitaler Zahlungen und für das Web3 ausgelegt.

Nach Angaben eines Sprechers von Paxos hat PYUSD bisher eine erfolgreiche Einführung erlebt und in den zwei Monaten seit seines Starts eine Marktkapitalisierung von 150 Millionen US-Dollar erreicht. Bei Redaktionsschluss liegt die Marktkapitalisierung von PYUSD bei etwa 159 Millionen US-Dollar, mit einem täglichen Handelsvolumen von fast 2,7 Millionen US-Dollar, laut den Daten von CoinGecko.

PayPal USD (PYUSD) Stablecoin. Quelle: CoinGecko

PayPal hat auf Anfrage von Cointelegraph noch kein Kommentar abgegeben.

Der starke Anstieg der Akzeptanz von PayPal USD erfolgte, nachdem große Börsen wie Coinbase, Crypto.com, Bitstamp und Kraken den Stablecoin kurz nach seiner Einführung in ihre Plattformen aufgenommen hatten. Im September kündigte PayPal die bevorstehende Integration des PYUSD-Stablecoins in den mobilen Zahlungsdienst Venmo an, der es Nutzern ermöglicht, PYUSD zu kaufen und an Freunde und Familie zu senden.

Neben dem aggressiven Einstieg in den Kryptomarkt in den Vereinigten Staaten hat PayPal auch in anderen Ländern Krypto-Initiativen vorangetrieben. Am 31. Oktober erhielt PayPal von der britischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority) eine entsprechende Lizenz, um Krypto-Dienste in dem Land anzubieten.

Die jüngste SEC-Klage gegen PayPal ist ein weiterer Beweis dafür, dass die USA ein schwieriges Umfeld für Krypto-Unternehmen sind. Die Aufsichtsbehörde hat mehrere der größten lokalen Unternehmen der Kryptobranche verklagt, darunter auch die laufende Klage gegen die Börse Coinbase. Im Oktober 2023 beantragte die SEC immerhin schon die Abweisung ihrer dreijährigen Klage gegen die Geschäftsführer von Ripple, Brad Garlinghouse und Chris Larsen.

In April 2023, Circle CEO Jeremy Allaire argued that a cryptocurrency crackdown by U.S. regulators had been a significant factor behind the declining market capitalization of Circle’s USD Coin (USDC) stablecoin.

Im April 2023 argumentierte auch der CEO von Circle, Jeremy Allaire, dass ein hartes Durchgreifen der US-Regulierungsbehörden gegen Kryptowährungen ein wesentlicher Faktor für die sinkende Marktkapitalisierung des Stablecoins USD Coin (USDC) von Circle war.


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FCA veröffentlicht Leitfaden zur Einhaltung neuer Krypto-Werbevorschriften

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Die am 8. Oktober im Vereinigten Königreich in Kraft getretenen neuen Vorschriften für die Bewerbung von Kryptowährungen sind wohl nicht eindeutig genug, wenn man die geringe bisherige Einhaltung der Regeln betrachtet. Die Financial Conduct Authority (FCA) reagiert deshalb nun mit zusätzlichen Leitlinien für Krypto-Unternehmen, um ihnen bei der Einhaltung der Vorschriften zu helfen.

Die FCA veröffentlichte am 2. November entsprechend „endgültige Leitlinien“ zur Einhaltung der Werbevorschriften für Krypto-Unternehmen. Diese enthalten auch die Antwort der Regulierungsbehörde auf das dahingehende Feedback der Branche. Die FCA-Direktorin für Verbraucherinvestitionen Lucy Castledine sagte in einer zugehörigen Erklärung:

„Obwohl die neuen Regeln für Unternehmen, die Kryptowährungen an britische Verbraucher vermarkten, mit den bestehenden Regeln für andere risikoreiche Investitionen in Einklang stehen, haben wir uns intensiv mit der Industrie ausgetauscht und diese weiterführenden Leitlinien entwickelt, um speziell Krypto-Unternehmen bei der Einhaltung der Regeln zu unterstützen.“

Die unterstützende Haltung der FCA gegenüber der Kryptobranche zeigt sich in den wiederholten Warnungen und Mahnungen, die sie seit der Veröffentlichung der neuen Regeln am 8. Juni herausgegeben hat. Sie hat sogar einige technische Fristen bis zum 8. Januar 2024 verlängert. Trotz dieser Maßnahmen kündigten mehrere Marktteilnehmer als Reaktion auf die Regeln ihren Rückzug aus dem Vereinigten Königreich an, zudem ist die Einhaltung der Regeln seit ihrer Einführung bisher miserabel.

Der neue 32-seitige Leitfaden schafft zwar keine neuen Verpflichtungen für Krypto-Unternehmen, aber die Autoren merkten an, dass er ein neues „sekundäres internationales Wettbewerbsziel“ widerspiegelt, zusätzlich zu den Erwartungen an das Verhalten der Unternehmen im Inland.

Im Leitfaden-Teil des Textes werden zunächst die wichtigsten Abschnitte der Vorschriften und anderer einschlägiger Rechtsdokumente hervorgehoben. Der zweite Teil enthält wiederum ausführliche Antworten auf Fragen, die während der Konsultationsphase gestellt wurden.

Das Vereinigte Königreich hat zudem die Travel Rule der Financial Action Task Force am 1. September umgesetzt. Darüber hinaus wird erwartet, dass im nächsten Jahr auch ein Gesetz zur Regulierung von Stablecoins ins Parlament eingebracht wird.




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Schweizer Bank führt Handel mit Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) ein

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Die St. Galler Kantonalbank (SGKB), eine der größten Banken der Schweiz, steigt in den Handel mit Kryptowährungen ein und bietet ihren Kunden ab sofort den Handel mit Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) an.

Die SGKB ist zu diesem Zweck eine Partnerschaft mit der auf Kryptowährungen spezialisierten SEBA Bank eingegangen, um ihren Kunden Depot- und Brokerage-Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte anzubieten.

Am gestrigen 1. November gaben die SGKB und SEBA entsprechend bekannt, dass der neue Krypto-Service nach einer kurzen Testphase Anfang 2023 sofort für ausgewählte SGKB-Kunden verfügbar ist. Die SGKB beginnt zunächst mit der Unterstützung von Bitcoin und Ethereum und plant, ihr Angebot auf der Grundlage der Kundennachfrage auf weitere Kryptowährungen auszuweiten.

Die 1868 gegründete St.Galler Kantonalbank ist eine bedeutende Schweizer Regionalbank, die sowohl Privat- und Geschäftskunden als auch private und institutionelle Kunden betreut. Die SGKB ist Berichten zufolge die fünftgrößte Bank in der Schweiz mit einem verwalteten Vermögen von 53,6 Milliarden Schweizer Franken (58,9 Milliarden US-Dollar) Ende 2022.

Die Partnerschaft zwischen der SGKB und der SEBA ist der erste Schritt der Bank in den Bereich der digitalen Vermögenswerte. Ziel ist es, den Bankkunden einen nahtlosen Zugang zu Kryptowährungen innerhalb ihrer Anlageportfolios zu ermöglichen.

„Wir freuen uns, einem ausgewählten Kundenstamm den Zugang zu digitalen Vermögenswerten und zur digitalen Wirtschaft zu ermöglichen“, wie Falk Kohlmann, Leiter Marktdienstleistungen der SGKB, erklärte und fügte hinzu:

„Dank unserer Zusammenarbeit mit der SEBA Bank haben wir eine unkomplizierte Struktur übernommen, die es uns ermöglicht, zu lernen und uns an den Bedürfnissen unserer Kunden zu orientieren. Wir sind sicher, dass die digitalen Vermögenswerte unserer Kunden durch die Verwahrung eines professionellen und zertifizierten Anbieters mit umfassender Erfahrung in diesem Bereich geschützt sind.“

Der Krypto-Partner der SGKB, SEBA, ist eine globale, in der Schweiz regulierte Bank für die Verwaltung, Anlage und Verwahrung von Kryptowährungen, Non-Fungible Tokens (NFTs) und anderen Vermögenswerten. Nachdem SEBA 2019 von der Schweizer Finanzmarktaufsicht eine Banklizenz erhalten hat, hat sie aktiv Krypto-Dienstleistungen bei großen Privat- und Retailbanken eingeführt, darunter die LGT Bank Liechtenstein und die Bank Julius Bär.

Das Schweizer Krypto-Ökosystem hat sich schnell entwickelt, und viele lokale Banken haben inzwischen Krypto-Dienstleistungen eingeführt. Im September 2023 lancierte jüngst eine weitere lizenzierte Schweizer Bank, die Dukascopy Bank, offiziell ihre eigenes Krypto-Angebot, darunter Marginal-Trading und Online-Konten für Privatanleger.

„Wir glauben, dass Kryptowährungen in der heutigen Welt weiterhin eine bedeutende Rolle spielen werden“, wie der Chief Brokerage Officer der Dukascopy Bank dahingehend gegenüber Cointelegraph angab. „Wir sind zuversichtlich, dass das Angebot an Krypto-Dienstleistungen durch eine regulierte Bank einen erheblichen Mehrwert für die Kryptobranche als Ganzes darstellt“, so der Manager abschließend.


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„Das ist Betrug“ – Staatsanwaltschaft hält Schlussplädoyer gegen Sam Bankman-Fried

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Der Prozess gegen Sam „SBF“ Bankman-Fried geht in die Endphase. Die Staatsanwaltschaft hat am gestrigen 1. November entsprechend ihre Schlussplädoyers in dem Fall gehalten.

Die Schlussplädoyers sind die letzte Gelegenheit für die Anwälte, die Geschworenen und den Richter davon zu überzeugen, dass sie den Fall gewinnen sollten. Die Staatsanwälte hatten zuvor geschätzt, dass ihre Schlussplädoyers bis zu vier Stunden dauern würden. Unmittelbar danach wird auch die Verteidigung von Bankman-Fried ihre Schlussplädoyers halten.

„Das ist Betrug. Es ist Diebstahl, schlicht und einfach“, soll der stellvertretende Staatsanwalt Nicolas Roos den Geschworenen gesagt haben, als er eines der vielen Diagramme präsentierte, die die Staatsanwaltschaft als Beweismittel verwendete.

Der ehemalige CEO von FTX ist wegen siebenfachen Betrugs und Verschwörung zum Betrug angeklagt. Im Falle einer Verurteilung könnte Bankman-Fried bis zu 115 Jahre im Gefängnis verbringen. Eine 12-köpfige Jury wird in den kommenden Tagen über sein Schicksal entscheiden.

Im Rahmen der Anklage gegen Bankman-Fried sagten fast 20 Zeugen aus, dass er Anleger, Kunden und Partner von FTX getäuscht und Gelder mit Alameda Research vermischt hat.

„Der Angeklagte hat zwei verschiedene Wege eingeschlagen. Wenn man auch nur einem der drei Mittäter glaubt, ist der Angeklagte schuldig. Ein unbegrenzt Kredit bedeutet einfach unbegrenztes Geld von FTX. Ellison hat es Ihnen gesagt, er hat uns angewiesen. Gary Wang hat dasselbe gesagt.“

Die Verteidigung hingegen versuchte, Bankman-Fried als Unternehmer darzustellen, der in gutem Glauben „schreckliche Fehler“ gemacht habe, und wies die Vorwürfe zurück, er habe seinen inneren Kreis angewiesen, politische Spenden und Risikoinvestitionen zu tätigen und mit Kundengeldern Luxusimmobilien zu erwerben.

Bankman-Frieds Verteidigung steht vor der schwierigen Aufgabe, die Geschworenen davon zu überzeugen, dass er unschuldig ist, da die Staatsanwaltschaft umfangreiche Beweise vorgelegt hat, einschließlich Aussagen von Beamten und Strafverfolgungsbeamten, die an dem Fall beteiligt waren. Staatsanwalt Roos fuhr fort:

„Der Angeklagte vermarktete die Handelsplattform und stellte die FTX als sicher dar. Er gab sogar gegenüber dem Kongress an, dass Kreditsicherheiten auf der Plattform selbst platziert und nicht nur verpfändet werden müssten. Aber die eingebauten Geheimfunktionen erlaubten es Alameda, Milliarden zu leihen, ohne das Risiko zu tragen, liquidiert zu werden.“

Der Prozess gegen Bankman-Fried begann am 3. Oktober vor dem Southern District Court in Manhattan und ist seitdem noch nicht abgeschlossen. Das vorläufige Ende wird allerdings in den nächsten Tagen erwartet. Anfang 2024 steht dann noch ein weiteres Strafverfahren gegen den früheren FTX-Chef an.




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PayPal bekommt offizielle Krypto-Zulassung für Großbritannien

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Der globale Zahlungsriese PayPal hat von der britischen Finanzaufsichtsbehörde (Financial Conduct Authority, FCA) die Genehmigung erhalten, im Vereinigten Königreich Krypto-Dienstleistungen anzubieten.

Nach offiziellen Angaben der FCA ist PayPal in Großbritannien nun seit dem 31. Oktober 2023 für das Angebot „bestimmter Krypto-Aktivitäten“ registriert.

Dem Register zufolge unterliegt PayPal den dahingehenden Anforderungen und Beschränkungen in Bezug auf die Finanzdienstleistungstätigkeiten, die es ausüben darf.

„Dies beinhaltet unter anderem die Einstellung der Aufnahme neuer Kunden und die Einschränkung der Halte- und Verkaufsfunktionalität für bestehende Kunden“, heißt es in den Informationen der FCA entsprechend.

„Das Unternehmen kann sein derzeitiges Angebot an Krypto-Assets zunächst nicht erweitern“, so die Behörde. Fügt jedoch hinzu, dass das zulässige Dienstleistungsangebot „folgende Bereiche umfasst“, darunter Krypto-Börsendienste, Initial Coin Offerings (ICOs), Staking, Peer-to-Peer (P2P) Verkäufe und Dezentrale Finanzaktivitäten (DeFi) wie Lending und Borrowing, aber auf diese nicht beschränkt ist.

Rechtlicher Status von PayPal in Großbritannien. Quelle: FCA

Medienberichten zufolge ist PayPal nach Interactive Brokers, Bitstamp und Komainu das vierte Unternehmen, das im Jahr 2023 die Krypto-Registrierung der FCA erhält. Der Erwerb der Lizenz kommt kurz nachdem PayPal Anfang Oktober in Großbritannien kurzzeitig einen Stopp für den Kauf von Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) verhängt hat. Das Unternehmen teilte Cointelegraph bereits im August mit, dass es an der Einhaltung der neuen Vorschriften in dem Land arbeitet.

Das Vereinigte Königreich entwickelt sich zusehends zu einer bedeutenden Krypto-Wirtschaft. Einem Bericht des Blockchain-Datendienstes Chainalysis vom Oktober 2023 zufolge ist das Vereinigte Königreich inzwischen das größte Krypto-Land in Bezug auf das rohe Transaktionsvolumen in Mittel-, Nord- und Westeuropa. Laut einer Studie der Krypto-Steuerplattform Recap war London im Februar 2023 zudem die weltweit „beste“ Stadt für die Ansiedlung von Krypto-Unternehmen.


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Türkei will dank Krypto-Regulierung von „grauer Liste“ der FATF

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Medienberichten zufolge arbeitet die Türkei an neuen Vorschriften zur Regelung von Krypto-Vermögenswerten, um die Financial Action Task Force (FATF) – eine internationale Organisation, die für die Bekämpfung von Finanzkriminalität zuständig ist – davon zu überzeugen, das Land von ihrer „grauen Liste“ von Ländern zu streichen, die nicht genug für die Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und Terrorismusfinanzierung (CFT) getan haben.

Die FATF hat die Türkei im Jahr 2021 auf besagte graue Liste gesetzt. Der türkische Finanzminister Mehmet Simsek soll nun während einer Diskussion in einem Parlamentsausschuss am 31. Oktober festgestellt haben, dass die Türkei inzwischen bereits alle bis auf einen der 40 von der FATF festgelegten Standards einhalte.

Simsek beteuert, dass die einzige noch ausstehende Frage für die Einhaltung mit Kryptowährungen zu tun hat. Er kündigte deshalb dahingehende Pläne an, um ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden, damit die Türkei schon bald von der FATF-Liste gestrichen wird. Konkrete Einzelheiten zu den rechtlichen Änderungen gab der Minister jedoch nicht bekannt.

Die G7-Staaten haben die FATF gegründet, um das internationale Finanzsystem zu schützen. Die Organisation warnte die Türkei 2019 in diesem Zusammenhang vor erheblichen Mängeln bei den Verfahren zum Einfrieren von Vermögenswerten, die mit Terrorismus und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen in Verbindung stehen.

Das Jahresprogramm des türkischen Präsidenten für 2024, das am 25. Oktober im Amtsblatt der Republik Türkei veröffentlicht wurde, setzt das Ziel, die Regulierung von Kryptowährungen im Land bis Ende 2024 abzuschließen. Artikel 400.5 des umfassenden 500-seitigen Dokuments umreißt die beabsichtigten Bemühungen, klare Definitionen für Krypto-Vermögenswerte festzulegen und sie möglicherweise in Zukunft der Besteuerung zu unterwerfen.

Das Dokument beabsichtigt auch, Dienstleister für Kryptowährungen wie Kryptobörsen rechtlich zu definieren. Es enthält jedoch keine weiteren Einzelheiten über den künftigen Rechtsrahmen. Im Dezember 2022 hatte die Zentralbank der Republik Türkei den ersten Test ihrer digitalen Zentralbankwährung, der digitalen Lira, erfolgreich durchgeführt. Sie hat gleichsam die Absicht geäußert, weitere Tests bis 2024 durchzuführen.


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