„Das ist Betrug“ – Staatsanwaltschaft hält Schlussplädoyer gegen Sam Bankman-Fried

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Der Prozess gegen Sam „SBF“ Bankman-Fried geht in die Endphase. Die Staatsanwaltschaft hat am gestrigen 1. November entsprechend ihre Schlussplädoyers in dem Fall gehalten.

Die Schlussplädoyers sind die letzte Gelegenheit für die Anwälte, die Geschworenen und den Richter davon zu überzeugen, dass sie den Fall gewinnen sollten. Die Staatsanwälte hatten zuvor geschätzt, dass ihre Schlussplädoyers bis zu vier Stunden dauern würden. Unmittelbar danach wird auch die Verteidigung von Bankman-Fried ihre Schlussplädoyers halten.

„Das ist Betrug. Es ist Diebstahl, schlicht und einfach“, soll der stellvertretende Staatsanwalt Nicolas Roos den Geschworenen gesagt haben, als er eines der vielen Diagramme präsentierte, die die Staatsanwaltschaft als Beweismittel verwendete.

Der ehemalige CEO von FTX ist wegen siebenfachen Betrugs und Verschwörung zum Betrug angeklagt. Im Falle einer Verurteilung könnte Bankman-Fried bis zu 115 Jahre im Gefängnis verbringen. Eine 12-köpfige Jury wird in den kommenden Tagen über sein Schicksal entscheiden.

Im Rahmen der Anklage gegen Bankman-Fried sagten fast 20 Zeugen aus, dass er Anleger, Kunden und Partner von FTX getäuscht und Gelder mit Alameda Research vermischt hat.

„Der Angeklagte hat zwei verschiedene Wege eingeschlagen. Wenn man auch nur einem der drei Mittäter glaubt, ist der Angeklagte schuldig. Ein unbegrenzt Kredit bedeutet einfach unbegrenztes Geld von FTX. Ellison hat es Ihnen gesagt, er hat uns angewiesen. Gary Wang hat dasselbe gesagt.“

Die Verteidigung hingegen versuchte, Bankman-Fried als Unternehmer darzustellen, der in gutem Glauben „schreckliche Fehler“ gemacht habe, und wies die Vorwürfe zurück, er habe seinen inneren Kreis angewiesen, politische Spenden und Risikoinvestitionen zu tätigen und mit Kundengeldern Luxusimmobilien zu erwerben.

Bankman-Frieds Verteidigung steht vor der schwierigen Aufgabe, die Geschworenen davon zu überzeugen, dass er unschuldig ist, da die Staatsanwaltschaft umfangreiche Beweise vorgelegt hat, einschließlich Aussagen von Beamten und Strafverfolgungsbeamten, die an dem Fall beteiligt waren. Staatsanwalt Roos fuhr fort:

„Der Angeklagte vermarktete die Handelsplattform und stellte die FTX als sicher dar. Er gab sogar gegenüber dem Kongress an, dass Kreditsicherheiten auf der Plattform selbst platziert und nicht nur verpfändet werden müssten. Aber die eingebauten Geheimfunktionen erlaubten es Alameda, Milliarden zu leihen, ohne das Risiko zu tragen, liquidiert zu werden.“

Der Prozess gegen Bankman-Fried begann am 3. Oktober vor dem Southern District Court in Manhattan und ist seitdem noch nicht abgeschlossen. Das vorläufige Ende wird allerdings in den nächsten Tagen erwartet. Anfang 2024 steht dann noch ein weiteres Strafverfahren gegen den früheren FTX-Chef an.




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