WisdomTree ändert Antrag für Spot-Bitcoin-ETF – Kryptobranche wartet auf Entscheidung

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Der große Fonds-Anbieter WisdomTree hat am 16. November einen geänderten S-1-Antrag für einen Spot-Bitcoin-ETF (BTC) bei der US-Börsenaufsicht (SEC) eingereicht.

Die Aktualisierung erfolgt wenige Monate nachdem WisdomTree seinen Antrag auf einen Spot-Bitcoin-ETF im Juni 2023 erst erneut eingereicht hatte. Darin wurde eine Regeländerung zur Notierung und zum Handel von Anteilen am WisdomTree Bitcoin Trust an der BZX Exchange der Chicago Board Options Exchange (CBOE) vorgeschlagen.

Der geänderte Antrag erwähnt unter anderem auch, dass der WisdomTree Bitcoin Trust ETF unter dem Tickersymbol BTCW gehandelt werden soll, wobei Coinbase Custody Trust als Verwahrer fungiert und alle Bitcoin des Trusts in seinem Namen hält.

Laut Bloomberg ETF-Analyst James Seyffart bedeutet die Einreichung des geänderten Antrags durch WisdomTree, dass das Unternehmen weiterhin plant, einen ETF auf den Markt zu bringen und dafür mögliche Wege mit der SEC erörtert.

„Es wurde erwartet, dass alle Emittenten irgendwann einen dieser Anträge stellen müssen, um ihren ETF auf den Markt zu bringen. Das ist nur ein Schritt im Prozess. Nichts Entscheidendes“, so Seyffart auf X (ehemals Twitter).

Ein anderer Bloomberg-ETF-Experte, Eric Balchunas, stellte darüber hinaus fest, dass WisdomTree „lange genug“ gebraucht habe, um seinen Bitcoin-ETF-Antrag zu ändern. „Bitte sagen Sie mir, dass die SEC nicht wartet, bis alle S-1 aktualisiert sind, bevor sie eine zweite Runde an Feedback abgibt“, fügte er hinzu.

Laut Seyffarts Daten haben von 12 Unternehmen in den USA nur zwei Firmen ihre dahingehenden S-1-Anträge bei der SEC noch nicht geändert: Franklin Templeton und Global X.

Franklin Templeton schielt am 17. November seiner ersten Frist für einen Spot-Bitcoin-ETF entgegen, während Hashdex, dessen Frist ebenfalls ursprünglich für den 17. November festgesetzt war, seine Frist vor wenigen Tagen von der SEC auf den 1. Januar 2024 verschoben bekommen hat.

Global X, ein weiteres Unternehmen, das seinen S-1-Antrag noch nicht geändert hat, wartet ebenfalls auf das Auslaufen seiner zweiten Prüfungsfrist für einen Spot-Bitcoin-ETF am 21. November.

Bloomberg ETF-Analysten wie Seyffart gehen davon aus, dass die SEC in naher Zukunft weitere Fristverlängerungen bei den bevorstehenden Entscheidungen einlegen wird. Dennoch glaubt Seyffart weiterhin, dass die Verzögerungen seine Einschätzung einer 90-prozentigen Wahrscheinlichkeit, dass die SEC vor Ende Januar 2024 einen Spot-Bitcoin-ETF genehmigt, nicht ändern würden.




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Ripple-Chefanwalt kritisiert SEC-Chef Gary Gensler nach Rede scharf

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Nachdem Gary Gensler in einer Rede das Mandat der US-amerikanischen Börsenaufsicht SEC bekräftigte, reagierten Ripples Chefanwalt und verschiedene Mitglieder der Krypto-Communnity mit Kritik an dem SEC-Vorsitzenden und argumentierten, dass die Worte des Kommissars seinen eigenen Handlungen widersprächen.

Am 16. November teilte SEC-Chef Gary Gensler ein Video von ihm bei einer Rede auf dem Securities Enforcement Forum 2023. In der Rede hob er die Worte des ersten SEC-Vorsitzenden, Joseph P. Kennedy, hervor und betonte, dass die Regierungsbehörde „Partner von ehrlichen Unternehmen und Ankläger von Unehrlichkeit“ sein sollte.

Der Post auf X (früher Twitter) löste scharfe Reaktionen von verschiedenen Mitgliedern der Krypto-Community aus, darunter Ripple-Chefanwalt Stuart Alderoty, der derzeit in einen Rechtsstreit mit der SEC verwickelt ist. Laut Alderoty sollten die jüngsten Äußerungen des SEC-Vorsitzenden einem Faktencheck unterzogen werden, denn ausgerechnet Gensler habe „Krypto vorverurteilt und ohne große Ermittlungen Klagen gegen die Branche eingereicht“.

Alderoty gab auch zu bedenken, dass Ripple zwar verklagt wurde, aber „niemals explizit wegen Unehrlichkeit angeklagt“ wurde. Der Ripple-Chefanwalt warf der SEC in diesem Zusammenhang wiederum „zwielichtiges Verhalten“ vor.

Neben Alderoty reagierten auch verschiedene Mitglieder der Krypto-Community auf das von Gensler geteilte Video. Erik Voorhees, der Gründer und CEO der Handelsplattform ShapeShift, antwortete auf den Tweet und erinnerte daran, dass Gensler sein „ehrliches Unternehmen“ zweimal verfolgt habe.

In der Zwischenzeit reagierte auch ein weiteres Community-Mitglied auf Genslers Äußerungen und wies darauf hin, dass dessen Vorstellungen lediglich eine „Vision“ wären, die sich allerdings zum Schlechteren entwickelt habe. Im Zuge dessen beschuldigte er die SEC, die „Legitimierung eines korrupten Systems“ zu fördern.




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Ukrainische Beamten werden von OSZE in Krypto-Ermittlungen geschult

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14 ukrainische Beamte erhielten eine Fortbildung zur Ermittlung von neuartiger Finanzkriminalität in einem vom 14. bis 17. November in Wien, Österreich, durchgeführten Schulungsseminar.

Einer von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) veröffentlichten Mitteilung zufolge lernten ausgewählte Aufsichts- und Strafverfolgungsbeamte aus der Ukraine fortgeschrittene Techniken und Werkzeuge zur Untersuchung von Finanzkriminalität im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten bzw. Kryptowährungen kennen.

Die OSZE setzt sich aus 57 Teilnehmerstaaten aus Europa, Asien und Nordamerika zusammen, die sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinsam sicherheitsrelevante und andere globale Probleme anzugehen.

Teilnehmer der Schulung bei einer OSZE-Veranstaltung in Wien. Quelle: osce.org

Der Schulungskurs wurde vom Büro des Koordinators für wirtschaftliche und ökologische Aktivitäten der OSZE in Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung organisiert.

Der amtierende Koordinator für wirtschaftliche und ökologische Aktivitäten der OSZE, Ralf Ernst, erklärte, der Schulungskurs trage dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der Ukraine gegen Finanzkriminalität wie Geldwäsche zu erhöhen. Er fügte hinzu:

„Mit der zunehmenden Nutzung von virtuellen Vermögenswerten und Kryptowährungen in der Ukraine besteht die dringende Notwendigkeit, die dahingehenden Kapazitäten der Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden zu stärken.“

Die Beamten aus der Ukraine wurden allen voran darin geschult, Krypto-Transaktionen über verschiedene Blockchains mithilfe spezialisierter Analysesoftware aufzuspüren.

Ernst legte zudem offen, dass die ukrainischen Beamten in der Vergangenheit bereits ähnliche Schulungen für Krypto-Ermittlungen erhalten hätten und dass die OSZE „die Bemühungen der Ukraine zur Bekämpfung der Geldwäsche, insbesondere durch virtuelle Vermögenswerte und Kryptowährungen“, im Rahmen des Projekts „innovative politische Lösungen zur Minderung von Geldwäscherisiken virtueller Vermögenswerte“ weiterhin unterstützen werde.

Die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Rumänien und Polen finanzieren das Projekt, das speziell darauf ausgelegt ist, die Regierungen Georgiens, Moldawiens und der Ukraine bei der Minderung krimineller Risiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten und Kryptowährungen zu unterstützen.

Der Stablecoin-Emittent Tether hat kürzlich mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden der Ukraine und Israels zusammengearbeitet, um 32 Adressen einzufrieren, die möglicherweise mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Wie Cointelegraph berichtete, wurden 32 Wallet-Adressen in Israel und der Ukraine, auf denen Tether (USDT) im Wert von 873.118 USD gespeichert waren, eingefroren.

„Entgegen der landläufigen Meinung sind Krypto-Transaktionen nicht anonym; sie sind die am besten nachverfolgbaren Vermögenswerte“, erklärte Tether-CEO Paolo Ardoino und betonte damit die Transparenz, die das Krypto-Ökosystem bietet.


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Tether will 500 Mio. US-Dollar ins Bitcoin-Mining investieren

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Tether (USDT) plant eine groß angelegte Expansion ins Bitcoin-Mining (BTC), wie Paolo Ardoino, der neue Geschäftsführer in spe, verlauten lässt.

Die Stablecoin-Firma könnte in den nächsten sechs Monaten rund 500 Millionen US-Dollar für den Bau von neuen Mining-Anlagen und Investitionen in andere Miner ausgeben, wie Ardoino in einem Interview mit Bloomberg entsprechend offenlegte. Das Unternehmen werde Mining-Anlagen in Uruguay, Paraguay und El Salvador errichten, um seine Rechenleistung auf 1 % des globalen BTC-Mining-Netzwerks auszubauen. Die neuen Standorte hätten eine Kapazität von zwischen 40 und 70 Megawatt (MW), so Ardoino weiter.

Die Investition in das Mining umfasst einen Teil der von Tether zu Beginn des Monats angekündigten Fremdfinanzierungsfazilität in Höhe von 610 Millionen US-Dollar für den deutschen Miner Northern Data Group. Der Kredit steht im Einklang mit anderen Krediten, die Tether in diesem Jahr vergeben hat. Das Unternehmen hatte bereits im September eine strategische Investition in Northern Data Group getätigt, um Initiativen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) zu unterstützen.

Ardoino ergänzte weiter, dass Tether seine direkten Mining-Operationen bis Ende des Jahres auf 120 MW ausweiten und bis Ende 2025 auf bis zu 450 MW anheben wolle. Das Unternehmen erwägt außerdem eine zusätzliche 300-MW-Anlage und richtet seine Miner bewusst in Containern ein, die bei Strompreisschwankungen verschoben werden können. Ardoino führte in dem Interview aus:

„Mining ist für uns etwas, das wir lernen und im Laufe der Zeit ausbauen müssen. Wir haben es nicht eilig, der größte Miner der Welt zu werden.“

Ardoino wird im Dezember CEO von Tether und behält zugleich seine Position als Chief Technical Officer der Muttergesellschaft Bitfinex, wie im Oktober bekanntgegeben wurde.

Tether reagierte bis Redaktionsschluss nicht auf Anfrage von Cointelegraph.




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Bitcoin-Kurs (BTC) rutscht um 4 Prozent ab – Kommt ein größerer Abschwung?

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat am heutigen 16. November nach der Handelseröffnung an der Wall Street einen klassischen Abschwung hingelegt.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Kommt ein größerer Abschwung?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, ging es für Bitcoin um mehr als 1.000 US-Dollar zurück auf 36.470 US-Dollar.

Eine Entwicklung wie schon zuvor in der Woche, als die Bullen einen jüngsten Aufschwung wegen einer Vielzahl an Liquidationen nicht in neue Supports ummünzen konnten.

Diese fielen heute allerdings weitaus weniger ins Gewicht, so wurden bei Redaktionsschluss laut Daten von CoinGlass nur knapp 21 Mio. US-Dollar an Long-Positionen liquidiert. Am 14. November lag dieser Wert hingegen bei satten 120 Mio. US-Dollar.

BTC-Liquidationen (Screenshot). Quelle: CoinGlass

Die Krypto-Analysten weisen angesichts dessen auf die sich wiederholende Kursentwicklung von Bitcoin hin, die aktuell gleichermaßen Raum für große Abschwünge und Aufschwünge lässt.

„Obwohl ich weiterhin dabei bleibe, dass es zu einem größeren Rücklauf kommt, dürfen wir nicht die Möglichkeit verkennen, dass es nochmal zu einem Aufschwung in Richtung 38.000 – 40.000 US-Dollar kommt“, wie ein Experte von Material Indicators deshalb zu bedenken gibt.

Dem fügte er an, dass die jüngsten Gerüchte um einen baldigen „direkten“ Bitcoin-ETF „ein Katalysator für eine solche Kursbewegung sein könnten“. Dabei schließe sich das Zeitfenster für eine Zulassung in der aktuellen Prüfungsperiode langsam.

Beim Blick auf das Orderbuch von Bitcoin wird wiederum ersichtlich, dass sich bei 38.000 US-Dollar weiterer Verkaufsdruck aufbaut, während sich bei 33.000 US-Dollar verstärkt Nachfrage ansammelt.

Bitcoin-Orderbuch. Quelle: Material Indicators/X

„Der Weg des geringsten Widerstandes führt für BTC zurzeit nach unten, wenn wir nach den ausstehenden Ordern gehen“, wie der Trader Horse in diesem Kontext ausführt. Und weiter:

„Ich denke, dass der letzte Aufschwung durch das Loch begünstigt wurde, das vorherige Liquidationen hinterlassen hatten und dass daraufhin einfach viele neue Longs eröffnet wurden.“

Schwacher Dollar ist gut für Krypto

Die makroökonomischen Rahmenbedingungen haben sich unterdessen leicht verbessert, denn für den US-Dollar ging es nach einem vorherigen Aufschwung nun ebenfalls wieder abwärts.

Hintergrund könnten neue US-Inflationszahlen sein, die deutlich positiver ausfielen als erwartet und damit etwas Auftrieb für risikobehaftete Finanzprodukte geben.

Der US-Dollar-Index (DXY) steht nun wieder bei fast 104 Punkten, der niedrigste Stand seit Anfang September.

„Der DXY ist heute eingebrochen, was überraschend ist, aber noch tiefer sollte er nicht fallen“, wie der Trader Bluntz diese Entwicklung resümiert. Dem fügt er abschließend an:

„Wir sollten nicht unterschätzen, wie GUT das für Krypto ist.“

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView




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Spielhändler G2A eröffnet Marktplatz für Gaming-NFTs

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Der Gaming-Händler G2A hat einen Marktplatz für Non-fungible Tokens (NFTs) im Zusammenhang mit Web3-Spielen eingeführt, um sein Angebot zu erweitern, indem er auch Gaming-NFTs zu seiner umfangreicheren Sammlung an Spielesoftware hinzufügt.

Laut einer entsprechenden Pressemitteilung an Cointelegraph zielt das neue Projekt, das am 15. November gestartet wurde, darauf ab, Web3- und NFT-Spielen, die das G2A-Team kuratiert hat, Sichtbarkeit zu verleihen. Damit haben Spieler die Möglichkeit, zu erleben, was Blockchain-Gaming bietet, und NFTs aus Spielen zu sammeln.

Bartosz Skwarczek, der CEO der G2A Capital Group, betonte, dass das Unternehmen die Entwicklung des Blockchain-Gaming-Sektors bereits seit dem Aufkommen des NFT-Projekts Cryptokitties verfolgt habe. Dabei habe es festgestellt, dass sich Gamer mit dem Sektor beschäftigen, obwohl einige Beobachter meinen, dass Gamer Krypto hassen. Er erklärte:

„Es stellte sich heraus, dass sich Spieler mit der Blockchain-Gaming-Branche sehr gut auskennen und ein erheblicher Teil von ihnen bereits Web3-Spiele spielt und sich sogar mit NFT-Handel aus Spielen beschäftigt hat.“

Aus diesem Grund hat der Spieleverkäufer G2A Geekverse eingeführt, um einen Online-Raum für Fans von Web3-Spielen zu schaffen. Skwarczek fügte hinzu, dass Spieler in diesem Bereich „Informationen über die besten Web3-Spiele finden“ und „die Möglichkeit haben werden, digitale Vermögenswerte im Zusammenhang mit diesen Spielen zu kaufen und zu verkaufen“.

Traditionelle Spielehändler haben sich seit 2023 verstärkt für Web3-Gaming geöffnet. Im Juli begann der Google Play Store, NFT-Spiele mit gewissen Einschränkungen zu akzeptieren. Laut dem Entwicklerteam wird die Plattform Spiele zulassen, die NFTs zum Verkauf oder zum Verdienen von Krypto anbieten. Der App-Marktplatz hat jedoch zugleich klargestellt, dass er kein Glücksspiel mit NFTs zulassen wird.

Neben Google Play hat sich auch der Videospielentwickler und -publisher Epic Games gegenüber Web3-Gaming offen gezeigt. Am 22. Juni listete der Epic Games Store Gods Unchained, ein NFT-Sammelkartenspiel mit einem vergleichbaren Gameplay wie beliebte Titel wie Magic: The Gathering und Hearthstone. Der Gaming-Store ist außerdem auf dem besten Weg, ein weiteres Blockchain-basiertes Spiel namens Illuvium am 28. November auf seiner Plattform zu listen.




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Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) werden Bargeld ersetzen

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Während ihrer Eröffnungsrede beim Singapore FinTech Festival forderte Kristalina Georgieva, die Geschäftsführerin des Internationalen Währungsfonds (IWF), den öffentlichen Sektor auf, „weiterhin Vorbereitungen zu treffen, um in Zukunft Zentralbank-Digitalwährungen (CBDCs) und damit verbundene Zahlungsplattformen einzusetzen“.

Georgieva äußerte sich optimistisch über die weltweite Einführung von CBDCs, sagte aber auch: „Wir haben das Ufer noch nicht erreicht“, und es herrsche noch viel Unsicherheit:

„Die Einführung von CBDCs ist noch weit entfernt. Aber etwa 60 Prozent der Länder erforschen sie heute in irgendeiner Form.“

Georgieva glaubt, dass CBDCs Bargeld ersetzen, in fortgeschrittenen Volkswirtschaften Widerstandsfähigkeit bieten und die finanzielle Inklusion in unterversorgten Communities verbessern können. Laut Georgieva können CBDCs mit „Privatgeld“ koexistieren und eine „sichere und kostengünstige Alternative“ dazu sein.

Georgieva betonte auch die Bedeutung der technologischen Infrastruktur bei CBDC-Projekten, den Schutz personenbezogener Daten und sogar die mögliche Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) bei der Verbesserung der nationalen digitalen Währungen. Sie legte besonderen Wert auf die Unterstützung von grenzüberschreitenden Zahlungen:

„In dem Maße, in dem CBDCs eingeführt werden, müssen sie so konzipiert sein, dass sie grenzüberschreitende Zahlungen erleichtern, die derzeit teuer, langsam und nur wenigen zur Verfügung stehen. Auch hier müssen wir diese Arbeit heute beginnen, damit wir morgen nicht zurückrudern müssen.“

Die IWF-Chefin stellte zudem das virtuelle CBDC-Handbuch ihrer Organisation vor und hob die Rolle der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bei den Experimenten des öffentlichen Sektors mit digitalem Geld hervor.

Der IWF hat sich in letzter Zeit aktiv mit der Analyse der notwendigen Krypto-Regulierungen befasst. Am 29. September schlug er eine Risikobewertungsmatrix für Kryptowährungen vor, mit der Länder Indikatoren und Auslöser potenzieller Risiken in diesem Sektor erkennen können.

Das Arbeitspapier des IWF – das gemeinsam mit dem Financial Stability Board erstellt wurde – wurde im Oktober von den G20-Finanzministern und Zentralbankgouverneuren einstimmig verabschiedet.


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Unternehmenswert von Blockchain.com trotz neuer Finanzierungsrunde halbiert

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Der Krypto-Dienstleister Blockchain.com hat erfolgreich eine Serie-E-Finanzierungsrunde in Höhe von 110 Millionen US-Dollar abgeschlossen, die die bisherige Unternehmensbewertung von 14 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2022 allerdings mehr als halbiert.

In einem Blogbeitrag vom 14. November teilte Blockchain.com entsprechend mit, dass der Abschluss der Serie-E-Runde von der in Großbritannien ansässigen Risikokapitalgesellschaft Kingsway Capital angeführt wurde. Weitere Teilnehmer waren unter anderem Baillie Gifford, Lakestar und Coinbase Ventures.

Ein Bericht von Bloomberg vom 14. November, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen bezieht, gibt jedoch zu bedenken, dass die 110-Millionen-Dollar-Runde Blockchain.com unter die Hälfte der bisherigen 14-Milliarden-Dollar-Bewertung vom März 2022 manövriert.

Am 30. März 2022 schloss Blockchain.com eine Finanzierungsrunde ab, bei der die Bewertung von 5,2 Milliarden US-Dollar auf 14 Milliarden US-Dollar sprang, weniger als zwei Monate bevor der Zusammenbruch des Terra-Ökosystems von Do Kwon eine Liquiditätskrise auslöste, die den Hedgefonds Three Arrows Capital (3AC) und eine Reihe prominenter Kryptokreditgeber in den Ruin trieb.

Die Finanzierungsrunde von Blockchain.com im März 2022 wurde von der globalen Risikokapitalgesellschaft Lightspeed Ventures und Baillie Gifford angeführt, einer Investmentgesellschaft, die für ihr frühzeitiges Engagement in Wachstumswerten wie Tesla bekannt ist.

Obwohl die neue Investition zu einem Rückgang der Bewertung des Unternehmens führte, deutet die Finanzierungstätigkeit auf ein neu erwachtes Interesse der Investoren an Krypto-Unternehmen hin, das maßgeblich auch durch einen anhaltenden Anstieg der Kurse auf dem Kryptomarkt allgemein angekurbelt wird.

Der wiederkehrende Hype um Kryptowährungen hängt ganz besonders mit mehreren anhängigen Anträgen auf Spot-Bitcoin-ETFs von großen Playern der Finanzbranche wie BlackRock und Fidelity zusammen.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist dadurch im letzten Jahr um satte 116 % gestiegen, während andere wichtige Kryptowährungen wie Ethereum (ETH) und Solana (SOL) in den letzten 12 Monaten um 61 % bzw. 300 % zulegen konnten.

Blockchain.com wurde 2011 gegründet und hat 37 Millionen verifizierte Benutzer, 82 Millionen Wallets und ein Transaktionsvolumen von über 1 Billion US-Dollar.


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BlackRock beantragt „direkten“ Ethereum-ETF bei der SEC

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BlackRock, der weltweit größte Vermögensverwalter, hat am 15. November offiziell einen Antrag auf einen Spot-Ethereum-ETF (Indexfonds) bei der US-Börsenaufsicht SEC gestellt.

Der Ethereum-ETF (ETH), der den Namen iShares Ethereum Trust trägt, soll „im Allgemeinen die Wertentwicklung des Ethereum-Kurses widerspiegeln“, heißt es entsprechend in dem bei der SEC eingereichten S-1-Formular. Die Marke iShares ist mit den ETF-Produkten von BlackRock verbunden, weshalb der firmeneigene Bitcoin-ETF (BTC) als iShares Bitcoin Trust bezeichnet wird. Der Trust ernennt Coinbase zum Verwahrer für die zugehörigen ETH.

Der Schritt von BlackRock erfolgt fast eine Woche nach der Registrierung des iShares Ethereum Trust bei der Delaware’s Division of Corporations und fast sechs Monate nach der Einreichung des Antrags auf einen Spot-Bitcoin-ETF.

BlackRock-Antrag für einen Spot-Ethereum-ETF. Quelle: SEC

BlackRock hat den Hype auf Spot-Bitcoin-ETFs zu Beginn des Jahres 2023 eingeläutet und damit das wachsende Interesse institutioneller Anleger am Kryptomarkt bestätigt. Innerhalb von sechs Monaten reiht sich das Unternehmen nun in die wachsende Liste der Institutionen ein, die einen Spot-ETH-ETF beantragen.

Die Beantragung eines Spot-ETFs ist ein zweistufiger Prozess, bei dem der ETF-Emittent die Genehmigung der SEC von der Abteilung Trading and Markets für seinen 19b-4-Antrag und von der Abteilung Corporate Finance für seinen S-1-Antrag einholen muss.

Der Ansturm auf Spot-Ethereum-ETFs begann 2023, als die SEC den Antrag von Grayscale Investments anerkannte, ihren firmeneigenen Ethereum-Trust in einen ETF umzuwandeln.

Viele institutionelle Riesen stellten schon während des letzten Bullenmarktes Anträge auf Krypto-Spot-ETFs, nur um von der SEC abgelehnt zu werden. Die Behörde behauptete in allen Fällen, dass der Kryptomarkt nicht groß genug für einen Spot-Krypto-ETF sei.

Marktbeobachter und ETF-Analysten haben vorausgesagt, dass die Chancen auf eine Genehmigung für einen Spot-Bitcoin-ETF bis Anfang 2024 bei bis zu 90 % liegen, während die Genehmigung für den Spot-ETH-ETF im Anschluss erfolgen könnte.

Der institutionelle Run auf Spot-ETFs auf Basis von Kryptowährungen kommt zu einer Zeit, in der sich der Kryptomarkt in einer Phase der Erholung befindet, nachdem er einen erheblichen Teil des verlorenen Bodens aus dem letzten Bärenmarkt zurückgewonnen hat.


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Solana springt 20 Prozent nach oben – Cathie Wood sieht SOL besser als Ethereum

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Solana (SOL) hat ein neues Jahreshoch erreicht und allein am Tag nach den Lobeshymnen von ARK Invest CEO Cathie Wood für die Effizienz und Kosteneffektivität des Netzwerks um mehr als 17 % zugelegt.

In einem CNBC-Interview vom 15. November bezeichnete Wood das Solana-Netzwerk entsprechend als einen der wichtigsten Infrastrukturanbieter im gesamten Blockchain-Ökosystem und fügte hinzu, dass das Projekt unter den jüngsten Marktbedingungen „wirklich gute Arbeit“ geleistet habe.

Wood lobte das Solana-Netzwerk in diesem Zusammenhang dafür, dass es schneller und effizienter als das Ethereum-Netzwerk sei.

„Ethereum war damals schneller und billiger als Bitcoin – so hat sich Ethereum etabliert. Solana ist nun wiederum noch schneller und kostengünstiger als Ether.“

Wood bewertete Ethereum und Solana als wichtige Ergänzungen des Blockchain-Ökosystems und beschrieb sie als entscheidende Infrastrukturlösungen, die mehr für praktische Anwendungen geeignet sind als Bitcoin.

Während sich der breitere Kryptomarkt momentan wieder in einem Aufwärtstrend befindet, haben die Kursgewinne von Solana die anderer wichtiger Kryptowährungen deutlich übertroffen und sind im vergangenen Monat um mehr als 197 % gestiegen. In der gleichen Zeitspanne sind Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) immerhin um 32 % bzw. 28 % gestiegen.

Solana wird derzeit für etwas über 66 US-Dollar gehandelt, wie Daten von TradingView zeigen.

Solana-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Wood sprach im Interview auch über die aktuelle Stimmungslage hinsichtlich der vielen beantragten „direkten“ Bitcoin-ETFs und betonte, dass es wichtig sei, sich auf die zugrunde liegende Bedeutung von BTC als „Revolution des Geldes“ zu konzentrieren und sich nicht zu sehr mit kurzfristigen Kursbewegungen zu beschäftigen.

Sie räumte dabei jedoch ein, dass es angesichts des Hypes um einen derartigen Spot-ETF möglicherweise zu „Sell on the News“ kommen könnte, wenn die Erwartung der Anleger an eine Zulassung die tatsächliche Marktnachfrage nach einer Freigabe übertrifft. Hieraus könnten im schlimmsten Fall drastische Abverkäufe nach der Genehmigung für einen Bitcoin-ETF resultieren.


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