Ukrainische Beamten werden von OSZE in Krypto-Ermittlungen geschult

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14 ukrainische Beamte erhielten eine Fortbildung zur Ermittlung von neuartiger Finanzkriminalität in einem vom 14. bis 17. November in Wien, Österreich, durchgeführten Schulungsseminar.

Einer von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) veröffentlichten Mitteilung zufolge lernten ausgewählte Aufsichts- und Strafverfolgungsbeamte aus der Ukraine fortgeschrittene Techniken und Werkzeuge zur Untersuchung von Finanzkriminalität im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten bzw. Kryptowährungen kennen.

Die OSZE setzt sich aus 57 Teilnehmerstaaten aus Europa, Asien und Nordamerika zusammen, die sich zum Ziel gesetzt haben, gemeinsam sicherheitsrelevante und andere globale Probleme anzugehen.

Teilnehmer der Schulung bei einer OSZE-Veranstaltung in Wien. Quelle: osce.org

Der Schulungskurs wurde vom Büro des Koordinators für wirtschaftliche und ökologische Aktivitäten der OSZE in Zusammenarbeit mit dem Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung organisiert.

Der amtierende Koordinator für wirtschaftliche und ökologische Aktivitäten der OSZE, Ralf Ernst, erklärte, der Schulungskurs trage dazu bei, die Widerstandsfähigkeit der Ukraine gegen Finanzkriminalität wie Geldwäsche zu erhöhen. Er fügte hinzu:

„Mit der zunehmenden Nutzung von virtuellen Vermögenswerten und Kryptowährungen in der Ukraine besteht die dringende Notwendigkeit, die dahingehenden Kapazitäten der Strafverfolgungs- und Aufsichtsbehörden zu stärken.“

Die Beamten aus der Ukraine wurden allen voran darin geschult, Krypto-Transaktionen über verschiedene Blockchains mithilfe spezialisierter Analysesoftware aufzuspüren.

Ernst legte zudem offen, dass die ukrainischen Beamten in der Vergangenheit bereits ähnliche Schulungen für Krypto-Ermittlungen erhalten hätten und dass die OSZE „die Bemühungen der Ukraine zur Bekämpfung der Geldwäsche, insbesondere durch virtuelle Vermögenswerte und Kryptowährungen“, im Rahmen des Projekts „innovative politische Lösungen zur Minderung von Geldwäscherisiken virtueller Vermögenswerte“ weiterhin unterstützen werde.

Die Vereinigten Staaten, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Rumänien und Polen finanzieren das Projekt, das speziell darauf ausgelegt ist, die Regierungen Georgiens, Moldawiens und der Ukraine bei der Minderung krimineller Risiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten und Kryptowährungen zu unterstützen.

Der Stablecoin-Emittent Tether hat kürzlich mit den lokalen Strafverfolgungsbehörden der Ukraine und Israels zusammengearbeitet, um 32 Adressen einzufrieren, die möglicherweise mit terroristischen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Wie Cointelegraph berichtete, wurden 32 Wallet-Adressen in Israel und der Ukraine, auf denen Tether (USDT) im Wert von 873.118 USD gespeichert waren, eingefroren.

„Entgegen der landläufigen Meinung sind Krypto-Transaktionen nicht anonym; sie sind die am besten nachverfolgbaren Vermögenswerte“, erklärte Tether-CEO Paolo Ardoino und betonte damit die Transparenz, die das Krypto-Ökosystem bietet.


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