Binance-Gründer CZ bekennt sich wegen Anti-Geldwäsche-Verstößen schuldig

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Der Binance-Gründer Changpeng „CZ“ Zhao soll zugestimmt haben, als CEO seiner Kryptobörse zurückzutreten. Das US-Justizministerium (DOJ) hat unterdessen einen Vergleich mit dem Unternehmen in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben.

Nach Angaben des Wall Street Journal will CZ sich im Hinblick auf mehrere Vorwürfe des DOJ schuldig bekennen. Am 21. November hat er vor einem Bundesgericht in Seattle genau das auch getan. Konkret hat er sich wegen der Verletzung von Anti-Geldwäsche-Gesetzen schuldig bekannt.

Obwohl CZ im Rahmen der Einigung seine Mehrheitsbeteiligung an Binance behalten und etwa drei Jahre lang keine Führungsposition im Unternehmen innehaben darf.

Das Wall Street Journal berichtet außerdem, dass dieser Deal keinen Einfluss auf die ausstehenden Rechtsstreitigkeiten mit der US-Börsenaufsicht SEC habe, da der Vergleich diese Behörde nicht umfasst.

Beim DOJ-Vergleich werden jedoch die Streitigkeiten mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) geklärt, da die 4,3 Milliarden US-Dollar, auf die man sich geinigt hat, auch zum Teil an die CFTC und das US-Finanzministerium gehen.

Auf den sozialen Krypto-Netzwerken entstand einige Aufregung, als öffentlich wurde, dass CZ sich schuldig bekennen will.

Der ehemalige Pharmamogul Martin Shkreli, der vier Jahre wegen Betrugs im Gefängnis saß, sagte scherzhaft, er werde „ein gutes Wort“ für CZ im Gefängnis einlegen.




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CZ bekennt sich wegen Verstoß gegen Geldwäschegesetz schuldig

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Das US-Justizministerium gab bekannt, dass sich der CEO von Binance Changpeng „CZ“ Zhao im Rahmen eines Vergleichs im Hinblick auf mehrere Verfahren mit der Börse eines Schwerverbrechens schuldig bekennen werde.

In einer Pressekonferenz am 21. November gab Generalstaatsanwalt Merrick Garland bekannt, dass CZ sich persönlich vor einem US-Bundesgericht schuldig bekannt habe, obwohl er außerhalb des Landes wohnt. Er fügte hinzu, dass der 4,3-Milliarden-Dollar-Vergleich mit Binance und CZ „zivilrechtliche Durchsetzungsmaßnahmen“ von Regierungsbehörden, nämlich des US-Finanzministeriums und der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), umfassen würde.

Garland zufolge ermöglichten die Richtlinien von Binance Kriminellen bei ihren illegalen Aktivitäten, „gestohlene Gelder“ über die Börse zu bewegen. Er behuaptete, die Börse habe vorgegeben, die US-Bundesgesetze einzuhalten, indem sie bestimmten Nutzern trotz ihrer Verbindungen zu illegalen Geldern einen Zugang zu Binance ermöglichte. Der Generalstaatsanwalt sagte, die Börse sei verpflichtet, verdächtige Aktivitäten bei vergangenen Transaktionen zu überwachen und zu melden.

„Binance hat den Profit über die Sicherheit des amerikanischen Volkes gestellt“, so Garland. „Wenn Sie neue Technologien nutzen, um das Gesetz zu brechen, macht Sie das nicht zu einem Disruptor. Es macht Sie zu einem Kriminellen.“

US-Finanzministerin Janet Yellen spricht mit Reportern. Quelle: DOJ

Nach Garland sagte Finanzministerin Janet Yellen, dass Binance im Rahmen des Vergleichs mehr als 3,4 Milliarden US-Dollar an Strafen an das Financial Crimes Enforcement Network und etwa 1 Milliarde US-Dollar an das Office of Foreign Assets Control des Finanzministeriums zahlen werde. Der CFTC-Vorsitzende Rostin Behnam sagte, Binance werde im Rahmen des vorgeschlagenen Vergleichs 2,7 Milliarden US-Dollar an Geldstrafen und Rückerstattungen zahlen. CZ müsse 150 Millionen US-Dollar zahlen und der ehemalige Compliance-Chef Samuel Lin müsse 1,5 Millionen US-Dollar zahlen.

In einem Post vom 21. November erklärte Binance, die Börse freue sich, eine Einigung mit den US-Behörden erzielt zu haben, und dass die Börse „stets ihre Grundwerte, nämlich die Sicherheit der Nutzer, aufrechterhalten“ habe.

CZ kündigte auf X an, dass er als CEO zurückgetreten sei und dass der globale Leiter der regionalen Märkte von Binance Richard Teng seine Position übernehmen werde.

„Ich habe Fehler gemacht, und ich muss die Verantwortung übernehmen“, so CZ. „Das ist das Beste für unsere Community, für Binance und für mich selbst. Ich habe in den letzten sechseinhalb Jahren keinen einzigen Tag eine echte (Telefon-)Pause gehabt.“

CZ fügte hinzu, er sei „stolz darauf“, hervorheben zu können, dass Binance weder Gelder von Nutzern veruntreut noch Marktmanipulation betrieben habe.

Laut einer Anklage vom 14. November gegen CZ wird dem Binance-CEO vorgeworfen, versäumt zu haben, ein effektives Anti-Geldwäsche-System bei der Kryptobörse umzusetzen. Damit habe er gegen das Bankgeheimnis verstoßen. Die Gerichtsakten zu den Anklagen gegen Binance und CZ wurden vom 14. bis 21. November auf Antrag der Staatsanwaltschaft im Einvernehmen mit beiden Parteien unter Verschluss gehalten.

Mit der Einigung zwischen den US-Behörden und Binance werden nun viele der zivil- und strafrechtlichen Ermittlungen gegen die Börse, die seit Monaten laufen, weitgehend abgeschlossen. Die Kryptobörse hat immer noch ein ausstehendes Verfahren mit der US-Wertpapieraufsicht SEC, die Binance, Binance.US und CZ im Juni wegen Verstößen gegen das Wertpapierrecht verklagte.




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Kraken-Mitbegründer kritisert SEC und warnt Krypto-Firmen: Lieber raus aus USA

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Kraken-Mitbegründer Jesse Powell hat die US-Börsenaufsicht SEC scharf kritisiert, nachdem diese seine Kryptobörse wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Wertpapierrecht verklagt hatte.

In einem Post vom 21. November auf X (ehemals Twitter) bezeichnete Powell die Aufsichtsbehörde als „USA’s top decel“. Der Begriff „Decel“ wird in Tech-Kreisen als Schimpfwort verwendet und beschreibt jemanden, der den Fortschritt bremst. Powell behauptete, die SEC sei nicht mit den 30 Millionen US-Dollar zufrieden, die sie im Februar von Kraken im Rahmen eines Vergleichs gefordert hat.

In einem nachgeschobenen Post sagte Powell, die Botschaft der SEC an Kraken und andere Kryptofirmen sei klar. Er mahnte andere Kryptofirmen dazu, „die US-Kriegszone“ zu verlassen, um teure Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.

„Mit 30 Millionen US-Dollar hat man etwa 10 Monate Ruhe, bevor die SEC kommt, um wieder zu erpressen. Anwälte können mit 30 Mio. US-Dollar viel erreichen, aber die SEC weiß, dass ein echter Kampf wahrscheinlich 100 Mio. US-Dollar und mehr sowie wertvolle Zeit kosten wird. Wenn Sie sich das nicht leisten können, sollten Sie Ihr Kryptounternehmen aus dem US-Kriegsgebiet herausbringen.“

Die Aufsichtsbehörde hat Kraken damals vorgeworfen, „das Angebot und den Verkauf ihres Krypto-Asset-Staking-as-a-Service-Programms nicht registriert“ zu haben. Im Rahmen eines Vergleichs stimmte Kraken zu, 30 Millionen US-Dollar zu zahlen und das Angebot von Krypto-Staking-Produkten und -Dienstleistungen für US-Kunden einzustellen.

Powell kritiserte die Behörde erneut, da sie am 20. November Kraken diesmal wegen mehrerer Verstöße gegen das Wertpapierrecht verklagt hat.

Die SEC wirft Kraken vor, sich nicht bei der Behörde als Wertpapierbroker registriert zu haben und behauptet, die Börse habe Kunden- und Unternehmensgelder vermischt.

Ein Sprecher von Kraken erklärte, die Börse habe keine nicht registrierten Wertpapiere notiert und bezeichnete die Klage als „enttäuschend“. Die Börse werde ihre Meinung vor Gericht vehement verteidigen.

In einem Blogpost vom 20. November sagte Kraken, die Anschuldigungen der SEC seien „lediglich die Ausgaben von Kraken für bereits verdiente Gebühren“ und dass die Aufsichtsbehörde nicht behaupte, dass Nutzergelder fehlen würden.




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CZ, Buterin, Dorsey in Top 3 der beliebtesten Krypto-Persönlichkeiten

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Die aktuelle Top-10-Liste der beliebtesten Krypto-Unternehmer umfasst eine Mischung aus sehr einflussreichen und kontroversen Charakteren, basierend auf ihrer Social-Media-Präsenz. Der Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao ist dabei auf Platz 1 und der verurteilte ehemalige FTX-CEO Sam Bankman-Fried auf Platz 10.

Die Top-10-Liste wurde von CoinLedger zusammengestellt. Dabei hat die Plattform die 30 einflussreichsten Personen in Krypto im Jahr 2023 von CryptoWeekly in die engere Wahl genommen und mit ihren jeweiligen Social-Media-Followings kombiniert hatte. Dabei sollte die Krypto-Persönlichkeit mit den meisten Followern weltweit bestimmt werden.

Auf der Liste sind außerdem der Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin und Twitter-Mitbegründer und Block-CEO Jack Dorsey. Die beiden liegen jeweil auf Platz 2 und 3. CZ wurde mit fast 9,1 Millionen Followern auf X (ehemals Twitter) und Instagram zusammen die beliebteste Persönlichkeit im Krypto-Bereich.

Buterin und Dorsey folgten darauf mit jeweils 7,7 Millionen und 6,4 Millionen.

Die 10 beliebtesten Persönlichkeiten in Krypto. Quelle: CoinLedger

MicroStrategy-Mitbegründer Michael Saylor und ARK Invest-Gründerin und CEO Cathie Wood liegen auf dem vierten und fünften Platz. Saylor hat mit fast 3,25 Millionen etwa die Hälfte von Dorseys Followerschaft, während Wood nur etwas mehr als 1,6 Millionen Follower hat.

Die Risikokapitalunternehmer Chamath Palihapitiya und Marc Andreessen belegen mit 1,6 Millionen und 1,3 Millionen Followern die Plätze sechs und sieben. Der CEO der Digital Currency Group Barry Silbert und der CEO von Coinbase Brian Armstrong belegten die nächsten beiden übrigen Plätze mit 1,25 Millionen und 1,2 Millionen Followern.

Den 10. Platz auf der Liste belegt Sam „SBF“ Bankman-Fried, der Gründer und ehemalige CEO der nicht insolventen Kryptobörse FTX. SBF hat ein Jahr nach dem Zusammenbruch von FTX immer noch 1,06 Millionen Anhänger auf X und Instagram.

Follower- und Tweet-Grafik für X-Konto von SBF. Quelle: Socialblade

Im Zuge der FTX-Implosion stieg die Gesamtzahl der Follower von SBF von etwa 780.000 auf über 1,1 Millionen und hat seither um die Millionengrenze gependelt, wie aus Daten von Socialblade hervorgeht.


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Community vermutet Verbindung zu geplantem DoJ-Vergleich

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Die Krypto-Community auf X (ehemals Twitter) hat eine 3,9 Milliarden US-Dollar schwere Tether-Transaktion (USDT) zwischen Binance-Wallets entdeckt, die nun auf Social Media umhergeht. Kurz zuvor wurde berichtet, dass das US-Justizministerium mit dem Unternehmen über einen 4 Milliarden US-Dollar Vergleich verhandelt.

Am 20. November hieß es in einem Bloomberg-Bericht, der sich auf anonyme Quellen beruft, dass das Justizministerium über eine Vereinbarung mit der Kryptobörse Binance verhandeln würde. Dabei soll das Unternehmen eine Geldstrafe in Höhe von 4 Milliarden US-Dollar zahlen. Nach der Zahlung darf das Unternehmen in den USA tätig sein, wenn es die dortigen Gesetze einhält. Dem Bericht zufolge könnte dieser Vergleich bereits Ende November erzielt werden.

Am 9. November hat Binance 3,9 Milliarden USDT von seiner Wallet namens „Binance-Cold 2“ auf Tron auf seine Wallet mit der Bezeichnung „Binance 3“ übertragen. Nach dem Transfer wurden 300 Millionen USDT auf eine andere Wallet übertragen, so dass rund 3,6 Milliarden USDT in „Binance 3“ verblieben. Laut dem Blockchain-Intelligence-Unternehmen ChainArgos ist diese Transaktion die achtgrößte USDT-Transaktion überhaupt auf der Tron-Blockchain.

Nach dem Bericht über die Verhandlungen zwischen der Börse und dem US-Justizministerium haben verschiedene Accounts auf Social Media über die Hintergründe für diesen Transfer von 3,9 Milliarden US-Dollar spekuliert.

Einige Leute stellten Fragen zu diesem Gelde und wollten erfahren, woher das Geld stammte und ob es eine Art Vorbereitung für die Zahlung der Geldstrafe sei. Da der Zeitpunkt der Überweisung und der Bericht des Justizministeriums zeitlich sehr nahe beieinander liegen, sehen einige Twitter-Nutzer eine Verbindung zwischen diesen Ereignissen.




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Apple wegen Behinderung von Kryptotechnologie für P2P-Zahlungen verklagt

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Verärgerte Kunden haben eine Sammelklage gegen Apple eingereicht. Sie behaupten, der Tech-Riese würde Peer-to-Peer (P2P)-Zahlungsoptionen auf seinen Geräten einschränken und Krypto-Technologie in iOS-Zahlungsanwendungen blockieren.

In der Klage vom 17. November, die bei einem kalifornischen Bezirksgericht eingereicht wurde, wird Apple vorgeworfen, wettbewerbswidrige Vereinbarungen mit Venmo von PayPal und Cash App von Block getroffen zu haben, um die Verwendung dezentraler Kryptowährungstechnologie in Bezahl-Apps einzuschränken. Das habe dazu geführt, dass die Nutzer „schnell inflationäre Preise“ zahlen mussten.

„Diese Vereinbarungen schränken den Funktionswettbewerb und den Preiswettbewerb, der sich daraus ergeben würde, marktweit ein. Unter anderem durch das Verbot der Einbindung dezentraler Kryptowährungstechnologie in bestehende oder neue iOS-Peer-to-Peer-Zahlungs-Apps“, wie es in der Klageschrift heißt.

Die Kläger behaupten auch, Apple verwende „technologische und vertragliche Beschränkungen“, einschließlich über Hardware erzwungener App Store-Exklusivität und „vertraglicher Beschränkungen bei Webbrowser-Technologie“, um „eine uneingeschränkte Kontrolle über alle Apps auszuüben, die auf iPhones und iPads installiert und ausgeführt werden“.

Mit diesen Einschränkungen zwingt Apple neu auf dem Markt erscheinende iOS P2P-Zahlungs-Apps dazu, Krypto „als Bedingung für den Eintritt“ auszuschließen, so die Klage.

Auszug aus der Klage gegen Apple. Quelle: PACER

Die Kläger sagen, sie seien selbst Kunden, die aufgrund von Apples Handelsbeschränkungen auf dem iOS P2P-Zahlungsmarkt überhöhte Gebühren gezahlt haben.

Sie fordern eine Entschädigung für überhöhte Gebühren und überhöhte Preise aufgrund von Apples mutmaßlich wettbewerbswidrigem Verhalten sowie eine einstweilige Verfügung, die es dem Unternehmen untersagt, weiter wettbewerbswidrige Vereinbarungen zu treffen und durchzusetzen, die Wettbewerber und potenzielle Neueinsteiger auf dem iOS P2P-Zahlungsmarkt einschränken.

Das 58-seitige Dokument beschreibt die Geschichte und den Aufstieg von Peer-to-Peer-Zahlungs-Apps, dezentralen Kryptowährungen und Apples Eintritt in den Markt.

Im April hatte ein US-Gericht geurteilt, dass Apple gegen die kalifornischen Wettbewerbsgesetze verstoßen habe, indem das Unternehmen Apps nicht erlaubt, Nutzer zu nicht mit Apple verbundenen Zahlungslösungen zu leiten.


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Geht DOJ auf 4-Mrd.-Dollar-Vergleich mit Binance ein?

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BNB (BNB) hat in den letzten 24 Stunden um mehr als 7 Prozent zugelegt, nachdem Bloomberg berichtete, dass das US-Justizministerium (DOJ) einen 4-Milliarden-Dollar-Vergleich mit Binance in Erwägung ziehe, um die Ermittlungen gegen das Unternehmen zu beenden.

Cointelegraph Markets Pro zeigt, dass BNB innerhalb von 30 Minuten nach dem Bloomberg-Bericht vom 20. November um 6 Prozent auf 262 US-Dollar anstieg, nachdem öffentlich wurde, dass Binance über eine Einigung verhandelt, um eine Untersuchung des DOJ wegen mutmaßlicher Sanktionsverstöße, Geldwäsche und Betrug zu beenden.

BNB fiel rund vier Stunden später auf 252 US-Dollar, verzeichnete aber einen zweiten Anstieg auf 266 US-Dollar und damit den höchsten Kurs seit dem 7. Juni, zwei Tage nachdem die US-Wertpapieraufsicht SEC Binance und CEO Changpeng „CZ“ Zhao wegen mutmaßlicher Verstöße gegen das Wertpapierrecht verklagt hatte.

BNB steigt um 7 Prozent. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Der von Binance ausgegebene Token hat den höchsten 24-Stunden-Kursanstieg unter den 75 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung verzeichnet. BNB ist derzeit der viertgrößte Token mit einer Marktkapitalisierung von über 40 Milliarden US-Dollar.

Trotz des kürzlichen Kursanstiegs liegt BNB 61,4 Prozent unter seinem Allzeithoch vom 10. Mai 2021 bei 686 US-Dollar, hat aber seit Jahresbeginn 6,5 Prozent zugelegt.

Ein Vergleich könnte so aussehen, dass Binance die Milliardengeldstrafe zahlt und unter bestimmten Bedingungen weiterhin in den USA tätig sein darf.

Eine mögliche Einigung könnte bereits Ende des Monats erfolgen, so Bloomberg.

Wenn Binance zahlt, wäre das eine der höchsten Strafen, die jemals in einem Krypto-Fall gezahlt wurden.




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SPX, DXY, Bitcoin (BTC), Ether (ETH)

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Der S&P 500 Index (SPX) stieg in der vergangenen Woche um 2,24 Prozent und verzeichnete damit das dritte wöchentliche Plus in Folge. Im Vergleich dazu schaffte Bitcoin (BTC) einen deutlich kleineren Zuwachs von 0,8 Prozent, was auf eine Konsolidierung unter 38.000 US-Dollar hindeutet. Die Aussichten für Risikoanlagen sind weiter optimistisch, da der US-Dollar-Index allmählich fällt.

Krypto-Anleger haben ihre Bitcoin-Bestände selbst nach der 125-Prozent-Rallye im Jahr 2023 gehalten, was auf langfristigen Optimismus hindeutet. Der Mitbegründer von Reflexivity William Clemente postete einen Chart von Glassnode auf X (ehemals Twitter), der zeigt, dass 70 Prozent der Bitcoin im Umlauf im letzten Jahr nicht verkauft oder bewegt wurden.

Krypto-Markt, Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Investoren weltweit haben auch stärker in Kryptowährungs-Börsenprodukte (ETPs) im Jahr 2023 investiert, wie es in einem Bericht der digitalen Vermögensplattform Fineqia heißt. Fineqia berichtete, das das verwaltete Krypto-ETP-Vermögen sei vom 1. Januar bis zum 31. Oktober 2023 um 91 Prozent gestiegen.

Droht Bitcoin eine tiefere Korrektur, wenn er es nicht über den Widerstand schafft? Werden die Altcoins ebenfalls nachgeben oder könnten sie sich dem Trend widersetzen? Sehen wir uns die Charts dazu an.

S&P 500 Index Kursanalyse

Der S&P 500 Index ist am 14. November über die Abwärtstrendlinie geklettert und signalisiert damit das Ende der Korrektur.

SPX-Tageschart. Quelle: TradingView

Die gleitenden Durchschnitte haben eine bullische Überkreuzung gemacht und der Relative Strength Index (RSI) befindet sich im überkauften Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Bullen die Oberhand haben. Es gibt einen kleinen Widerstand in der Zone zwischen 4.512 und 4.541, der zu einem Rückgang führen könnte.

Weiter unten dürfte der 20-Tage-EMA bei 4.395 als starke Unterstützung dienen. Wenn der Kurs sich von diesem Niveau aus erholt, deutet das darauf hin, dass der Trend ins Positive gedreht hat. Das würde die Aussichten auf einen Anstieg auf 4.650 verbessern.

Wenn der 20-Tage-EMA jedoch nachgibt, könnte der Index auf den 50-Tage-SMA bei 4.340 fallen. Die Verkäufer müssen den Kurs unter diese Unterstützung sinken lassen, um Stärke zu signalisieren.

US Dollar Index Kursanalyse

Der US-Dollar Index drehte am 14. November vom 20-Tage-EMA bei 105 nach unten ab und fiel unter den fallenden Kanal.

DXY Tageschart. Quelle: TradingView

Damit begann eine Korrektur, die nun das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement-Niveau bei 103,46 erreicht hat. Der 20-Tage-EMA dreht allmählich nach unten und der RSI befindet sich nah an der überverkauften Zone, was darauf hindeutet, dass die Bären die Kontrolle haben.

Wenn die Marke von 103,46 unterschritten wird, könnte sich der Rückgang bis auf das 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement-Niveau bei 102,55 erstrecken. Die Käufer werden die Zone zwischen 103,46 und 102,55 wahrscheinlich heftig verteidigen. Das erste Anzeichen von Stärke wäre ein Ausbruch und Schluss über dem 20-Tage-EMA.

Bitcoin Kursanalyse

Nachdem Bitcoin am 20-Tage-EMA bei 35.925 US-Dollar Unterstützung gefunden hat, bewegt er sich allmählich auf den wichtigen Widerstand bei 38.000 US-Dollar zu. Die Bären haben dieses Niveau in der Vergangenheit zweimal verteidigt und werden das daher erneut versuchen.

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Wenn der Kurs von dem Widerstand stark nach unten dreht und unter den 20-Tage-EMA fällt, könnte das die Stop-Losses einiger Händler auslösen. Das könnte dann zu einer Korrektur des BTC/USDT-Paares bis auf 34.000 US-Dollar und dann 32.400 US-Dollar führen.

Sollten die Bullen jedoch den Widerstand bei 38.000 US-Dollar durchbrechen, würde das den Beginn der nächsten Etappe des Aufwärtstrends bedeuten. Das Paar könnte dann bis auf 40.000 US-Dollar klettern, was sich erneut als bedeutender Widerstand erweisen dürfte. Die steigenden gleitenden Durchschnitte und der hohe RSI deuten darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands nach oben führt.

Ether Kursanalyse

Ether (ETH) hat ein großes steigendes Dreieck gebildet, das bei einem Ausbruch und Schluss über 2.200 US-Dollar abgeschlossen ist. Das Ziel dieser bullischen Konstellation liegt bei 3.400 US-Dollar.

ETH/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Die Bullen kaufen die Rückgänge auf den 20-Tage-EMA bei 1.949 US-Dollar auf, was darauf hindeutet, dass niedrigere Niveaus weiterhin Käufer anziehen. Wenn sich der Kurs über der psychologisch wichtigen Marke von 2.000 US-Dollar hält, könnte das ETH/USDT-Paar eine Erholung auf 2.090 US-Dollar und dann auf 2.200 US-Dollar versuchen.

Wenn der Kurs jedoch nach unten dreht und unter den 20-Tage-EMA fällt, ist das ein Zeichen dafür, dass die Bären bald erneut versuchen werden, den Kurs zu senken. Das Paar könnte dann auf den 50-Tage-SMA bei 1.779 US-Dollar fallen.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder -empfehlung dar. Jedes Investment und jeder Handel geht mit Risiken einher und man sollte selbst rechercheiren, bevor man eine Entscheidung trifft.


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Nicht registrierte Börse und Vermischung von Nutzergeldern

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Die US-Wertpapieraufsicht SEC hat die Kryptobörse Kraken verklagt. Sie wirft dem Unternehmen vor, Kundengelder nicht ordnungsgemäß getrennt und sich bei der Aufsichtsbehörde nicht als Wertpapierbörse, Makler, Händler und Clearingstelle registriert zu haben.

In einer Klage vom 20. November behauptet die SEC, Kraken sei seit 2018 als Plattform betrieben worden, die den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen unrechtmäßig ermöglicht hat.

Ein Sprecher von Kraken erklärte gegenüber Cointelegraph, das Unternehmen stimme der SEC in dieser Hinsicht nicht zu und wolle sich vor Gericht zu verteidigen.

Gary Gensler hat als Vorsitzender der Behörde die Absicht, Kryptowährungen in ihren Zuständigkeitsbereich aufzunehmen, da sie behauptet, dass Kryptowährungen nach US-Recht Wertpapierverträge seien.

„Kraken hat als Makler, Händler, Börse und Clearing-Stelle in Bezug auf diese Krypto-Wertpapiere gehandelt, ohne sich bei der SEC in irgendeiner Form zu registrieren.“

Außerdem behauptete die SEC, die Geschäftspraktiken und „mangelhaften“ internen Kontrollen von Kraken hätten dazu geführt, dass die Börse Kundengelder im Wert von bis zu 33 Milliarden US-Dollar mit ihren eigenen vermischte. Die SEC erklärte, das habe zu einem „erheblichen Verlustrisiko“ für die Kunden geführt.

In der Klage heißt es weiter, Kraken habe Betriebskosten direkt von Konten mit Kundengeldern bezahlt. Dabei beruft sich die Behörde auf den unabhängigen Wirtschaftsprüfer der Börse.

„Wir behaupten, dass Kraken die geschäftliche Entscheidung getroffen hat, um Hunderte von Millionen Dollar von Anlegern zu erhalten, anstatt sich an die Wertpapiergesetze zu halten“, so Gurbir Grewal, Leiter der SEC-Abteilung für die Durchsetzung, in einer Erklärung. „Diese Entscheidung führte zu einem Geschäftsmodell voller Interessenkonflikte, wodurch die Gelder der Anleger gefährdet wurden.“

Kraken wehrte sich gegen diese Anschuldigungen der SEC. Ein Sprecher erklärte dazu, die Börse habe nie nicht registrierte Wertpapiere notiert.

„Wir stimmen der Klage der SEC gegen Kraken nicht zu und halten an unserer Auffassung fest, dass wir keine Wertpapiere notieren. Wir haben vor, unsere Meinung zu verteidigen.“

„Es ist enttäuschend zu sehen, dass die SEC ihren Weg der Regulierung durch Durchsetzung fortsetzt, der den amerikanischen Verbrauchern schadet, Innovationen hemmt und die globale Wettbewerbsfähigkeit der USA mindert“, so der Sprecher.

In einem Blogpost vom 20. November sagte Kraken, die Anschuldigungen der SEC seien „lediglich die Ausgaben von Kraken für bereits verdiente Gebühren“ und dass die Aufsichtsbehörde nicht behaupte, dass Nutzergelder fehlen würden.

In der Klage führt die SEC 16 Kryptowährungen auf, die sie als Wertpapiere betrachtet, darunter Cardano (ADA), Algorand (ALGO), Polygon (MATIC) und Solana (SOL).

SEC-Klage gegen Kraken nennt 16 Kryptowährungen als Wertpapiere. Quelle: CourtListener

In der Klage der SEC wird Kraken außerdem vorgeworfen, gegen die Registrierungsbestimmungen des Wertpapiergesetzes von 1934 verstoßen zu haben. Sie fordert von Kraken die Zahlung von Strafgeldern, eine einstweilige Verfügung und verlangt, dass die Börse ihre „unrechtmäßig erworbenen Gewinne“ zurückgibt.

Die Vorwürfe sind im Prinzip dieselben, die auch in den Klagen gegen Coinbase und Binance im Juni genannt wurden.

Am 9. Februar einigte sich Kraken mit der Aufsichtsbehörde auf einen Vergleich in Höhe von 30 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen stimmte dabei zu, keine Krypto-Staking-Produkte und -Dienstleistungen mehr für US-Kunden anzubieten.


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Schweizer Santander bietet Bitcoin- und ETH-Handel an

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Der internationale Zweig der spanischen Bank Banco Santander soll einen neuen Service eingeführt haben, über den Kunden mit Schweizer Konten in Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) investieren und mit diesen handeln können.

Laut einem Bericht von Coindesk, der sich auf eine durchgesickerte interne Kommunikation beruft, bekommen vermögende Privatpersonen von Santander Private Banking International Zugang zum Handel mit BTC und ETH. Cointelegraph konnte das bisher noch nicht verifizieren, da Santander auf eine Anfrage zur Stellungnahme bisher noch nicht reagierte.

Santander soll demzufolge zunächst nur Diesntleistungen im Zusammenhang mit BTC und ETH anbieten, soll aber auch andere Kryptowährungen einführen wollen, sobald die Prüfkriterien erfüllt sind.

Dem Bericht zufolge hat Santander den Handel mit BTC und ETH aufgrund der Nachfrage seitens der Kunden eingeführt. Die Bank wird die privaten kryptografischen Schlüssel der Vermögenswerte in einem regulierten Verwahrungsmodell halten.

Die Commerzbank hat kürzlich als erste deutsche Universalbank eine Lizenz zur Krypto-Verwahrung im Rahmen des Kreditwesengesetzes erhalten.

Mit der Lizenz kann die Bank künftig die Verwahrung von Krypto-Vermögenswerten und „weitere digitale Vermögensdienstleistungen“ anbieten.

Das „unterstreicht unser bisheriges Engagement für den Einsatz neuester Technologien und Innovationen und ist Grundlage, um unsere Kunden im Bereich der digitalen Vermögenswerte begleiten zu können“, so Jörg Oliveri del Castillo-Schulz, Chief Operating Officer der Commerzbank.

Die Bank will zunächst eine Plattform einrichten, die „sicher und zuverlässig“ ist und den lokalen Regulierungen voll entspricht.


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