Berufungsgericht lehnt vorläufige Freilassung von Sam Bankman-Fried ab

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Der Gründer von FTX und inzwischen verurteilte Betrüger Sam Bankman-Fried wird in Haft bleiben, nachdem er ein US-Berufungsgericht nicht davon überzeugen konnte, dass er freigelassen werden sollte, während sein Rechtsteam gegen seine Verurteilung weiterhin Berufung einlegt.

In einem Mandat vom 21. November teilte das US-Berufungsgericht für den zweiten Bezirk entsprechend mit, dass Bankman-Frieds frühere Versuche, zwei Zeugen während seiner Haftentlassung vor der Hauptverhandlung zu beeinflussen, ein wesentlicher Grund für die Ablehnung seines Antrags gewesen seien.

„Wir haben die zusätzlichen Argumente des Beklagten geprüft und finden sie nicht überzeugend“, so das Gericht.

Auszug aus dem Urteil des Berufungsgerichts. Quelle: Courtlistener

Staatsanwälte beschuldigten Bankman-Fried, im Juli die Tagebücher von Caroline Ellison an die New York Times durchgestochen zu haben, was zu einem Widerruf seiner Kaution durch ein New Yorker Bezirksgericht führte.

Bankman-Fried argumentierte, das New Yorker Gericht habe nicht berücksichtigt, dass er lediglich Dinge getan habe, die als freie Rede unter dem Ersten Zusatzartikel der US-Verfassung geschützt seien.

Das Berufungsgericht bestätigte nun jedoch, das New Yorker Bezirksgericht habe richtig entschieden und dass die Beeinflussung von Zeugen „außerhalb des Bereichs des Verfassungsschutzes“ liege.

Das Rechtsteam von Bankman-Fried argumentierte auch, dass das Bezirksgericht es versäumt habe, eine weniger einschränkende Alternative zur Haft zu prüfen.

Dieses Argument wurde jedoch ebenfalls abgeschmettert, wobei das Gericht feststellte, dass das Bezirksgericht „alle relevanten Faktoren gründlich geprüft“ habe, während sich Bankman-Fried in Untersuchungshaft befand.

SBF wurde am 2. November in sieben Fällen wegen Betrugs und Geldwäsche schuldig gesprochen.

Der ehemalige CEO von FTX wird bis zu seiner Verurteilung am 28. März des nächsten Jahres hinter Gittern bleiben.




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Belgien will Blockchain-Projekt der EU neustarten

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Laut der Regierung von Belgien plant das Land während seiner Präsidentschaft des Rates der Europäischen Union (EU) Anfang 2024, die Entwicklung einer europäischen Blockchain-Infrastruktur zu beschleunigen.

Der entsprechende Vorschlag zielt darauf ab, die sichere Speicherung von offiziellen Dokumenten wie Führerscheinen und Eigentumsurkunden zu erleichtern.

Die Entwicklung einer öffentlichen Blockchain für eine EU-weite Infrastruktur gehört zu den vier Prioritäten der bevorstehenden belgischen Präsidentschaft, wie Belgiens Staatssekretär für Digitalisierung, Mathieu Michel, gegenüber Science|Business am 21. November ankündigte. Die verbleibenden drei Prioritäten werden sich mit den Themen Künstliche Intelligenz (KI), Online-Anonymität und den für die digitale Wirtschaft notwendigen Fähigkeiten befassen.

Michel schlägt dahingehend vor, das Projekt European Blockchain Services Infrastructure (EBSI) neu zu starten, das von der Europäischen Kommission im Jahr 2018 in Zusammenarbeit mit der European Blockchain Partnership gegründet wurde, die sich aus den 27 EU-Mitgliedsstaaten plus Norwegen und Liechtenstein zusammensetzt:

„Das ist bisher ein rein technisches Projekt. Wenn wir eine gemeinsame Infrastruktur aufbauen wollen, muss es allerdings auch ein europäisches Projekt und ein politisches Projekt werden.“

Die erneuerte EBSI würde in Europeum umbenannt und für Aufgaben der öffentlichen Verwaltung verwendet werden, z. B. für die Überprüfung von Führerscheinen und anderen Dokumenten in der gesamten EU. Laut Michel könnte das Projekt auch die Infrastruktur des digitalen Euros unterstützen.

Der Beamte betonte, es sei wichtig, eine von EU-Mitgliedsstaaten entwickelte öffentliche Blockchain zu verwenden und nicht privatwirtschaftliche Alternativen:

„In Bezug auf Sicherheit, Transparenz und Datenschutz kann die Blockchain den Bürgern die Kontrolle über ihre Daten zurückgeben.“

Bisher haben sich Italien, Kroatien, Polen, Portugal, Slowenien, Luxemburg und Rumänien bereits für den Europeum-Plan ausgesprochen. Der Hauptsitz des Projekts wird in Belgien sein.

Der Prozess der regulatorischen Klarheit um Krypto und Blockchain schreitet stetig voran. Anfang November gaben 47 nationale Regierungen ein gemeinsames Versprechen ab, den Crypto-Asset Reporting Framework (CARF) – einen neuen internationalen Standard für den automatischen Informationsaustausch zwischen Steuerbehörden – zügig in ihre nationalen Rechtssysteme umzusetzen.


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BlackRock bespricht Bitcoin-ETF mit US-Börsenaufsicht SEC

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Vertreter von BlackRock und der Nasdaq trafen sich mit der amerikanischen Börsenaufsicht (SEC), um die Voraussetzungen zur Zulassung eines Spot-Bitcoin-ETFs (BTC) zu erörtern.

Laut einem SEC-Memo vom 20. November hielt BlackRock eine entsprechende Präsentation darüber, wie das Unternehmen verschiedene Auszahlungsmodelle für seinen iShares Bitcoin Trust aufstellen könnte. Es ist unklar, wie die SEC-Beamten auf die beiden vorgeschlagenen Modelle reagiert haben oder ob sie nach zahlreichen Verzögerungen und Ablehnungen überhaupt die Zulassung eines Spot-BTC-ETFs beabsichtigen.

Viele Berichte deuten darauf hin, dass die SEC kurz vor einer Entscheidung über einen Spot-BTC-ETF für die Notierung an US-Märkten stehen könnte. Wenn derartige Finanzprodukte genehmigt würden, wäre dies einer der bedeutendsten positiven Trends in Richtung der Mainstream-Adoption von Kryptowährungen. SEC-Beamte trafen sich am 20. November zudem mit Vertretern von Grayscale, um den gesonderten Antrag des Unternehmens auf Notierung eines Bitcoin-ETFs zu erörtern.

BlackRock ist eine von vielen Firmen mit Anträgen bei der SEC auf Notierung von Spot-ETFs für Kryptowährungen, die auf eine Entscheidung warten, darunter Fidelity, WisdomTree, Invesco Galaxy, Valkyrie, VanEck und Bitwise. Die Vermögensverwaltungsgesellschaft beantragte erstmals im Juni die Notierung eines derartigen „direkten“ Bitcoin-ETFs an der Börse Nasdaq.

A video of SEC Chair Gary Gensler from 2019 resurfaced in October, in which he criticized the commission’s “inconsistent” approach to spot BTC products. It’s unclear whether the SEC chair will get behind efforts for crypto-linked investment vehicles, but the commission has previously approved ETFs tied to Bitcoin and Ether (ETH) futures.

Im Oktober tauchte ein Video vom SEC-Chef Gary Gensler aus dem Jahr 2019 auf, in dem er den „inkonsistenten“ Ansatz der Behörde bei Spot-BTC-Produkten kritisierte. Es ist allerdings unklar, ob der SEC-Vorsitzende die Bemühungen um die Krypto-Anlagevehikel unterstützen wird, aber die Börsenaufsicht hat zuvor immerhin schon ETFs genehmigt, die an Futures für Bitcoin und Ethereum (ETH) gebunden sind.




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Nvidia erzielt Rekordumsatz im Q3, nennt KI als treibende Kraft

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Nvidia meldete einen Rekordumsatz von 18,12 Milliarden US-Dollar für das dritte Quartal 2023, wodurch die Marktkapitalisierung des Unternehmens auf 1,22 Billionen US-Dollar anstieg.

Der besser als erwartete Gewinn setzt einen 12-monatigen Wachstumstrend fort, in dem das Unternehmen seinen Gewinn gegenüber dem Vorquartal um 34% und gegenüber dem dritten Quartal 2022 um 206% steigern konnte.

Obwohl das Unternehmen dabei die Prognosen übertraf, überraschte das starke Quartal wahrscheinlich weder Investoren noch Aktionäre, da die Aktie des Unternehmens kürzlich auf ein Allzeithoch von 499,60 US-Dollar pro Aktie geklettert war.

Nvidia-Gründer und CEO Jensen Huang führte das rasante Wachstum allen voran auf den Verkauf von Hardware für Künstliche Intelligenz (KI) zurück:

„Unser starkes Wachstum spiegelt den breiten Übergang der Branche von Allzweck-Hardware zu beschleunigtem Computing und generativer KI von NVIDIA wider.“

Er erklärte weiterhin, dass KI-Startups, Internetunternehmen und Cloud-Service-Provider in diesem Bereich die „Pioniere“ seien und fügte hinzu, dass „die nächsten Wellen bereits zu wachsen beginnen“.

Das Rekordquartal fällt in eine Übergangszeit sowohl für das Unternehmen – mit Hauptsitz in Santa Clara, Kalifornien – als auch für den globalen Chipmarkt.

So haben die Vereinigten Staaten kürzlich ein Teilausfuhrverbot für Chips in mehrere Länder, darunter China, erlassen. In den letzten Quartalen stammten etwa 20 bis 25 % der Umsätze von Nvidia im Bereich Rechenzentren allerdings aus dem chinesischen Markt.

Nvidias zuletzt veröffentlichter Rechenzentrumsumsatz von 14,51 Milliarden US-Dollar deutet darauf hin, dass bis zu 3,6 Milliarden US-Dollar des Gewinns im dritten Quartal auf Verkäufe in China zurückzuführen sein könnten.

In der Pressekonferenz zu den Quartalsergebnissen teilte Colette Kress, die Finanzchefin des Unternehmens, den Aktionären mit, dass das Exportverbot das Geschäft in China im vierten Quartal „deutlich verringern“ werde. Kress fügte jedoch hinzu, dass Nvidia der Ansicht sei, dass diese Verluste durch ein starkes Wachstum in anderen Regionen „mehr als ausgeglichen“ würden.


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CZ verabschiedet sich mit Star-Trek-Zitat von Binance-Belegschaft

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Nachdem der Binance-CEO Changpeng „CZ2 Zhao am 21. November überraschend zurückgetreten ist und sich schuldig bekannt hat, gegen Anti-Geldwäsche-Gesetze verstoßen zu haben, schickte er eine entsprechende Erklärung über eine firmeninterne Messaging-Plattform an die Mitarbeiter des Unternehmens.

Die Stellungnahme von CZ begann am 22. November in den sozialen Medien zu kursieren. In dem Schreiben lobte CZ das Binance-Team und betonte, er sei „stolz“ auf ihre Arbeit „heute, in der Vergangenheit und in Zukunft“. Er bekräftigte auch: „Binance wird in Ordnung sein“, deutete aber eine Umstrukturierung an.

CZ zitierte zudem einen Satz aus der berühmten Science-Fiction-Serie Star Trek:

„Ich möchte, dass jeder weiterhin bewundernswerte Leistungen zeigt.“

Er bat seine „Binancians“ auch, den neuen CEO Richard Teng mit offenen Armen zu empfangen und zu unterstützen, und kündigte an, er werde bei der bevorstehenden Betriebsversammlung auftreten und formell an Teng übergeben.

Teng war zuvor Leiter der regionalen Märkte außerhalb der Vereinigten Staaten bei Binance. Wie bereits berichtet, kommentierte CZ, dass Teng eine „hochqualifizierte Führungskraft“ sei und dem Unternehmen durch die nächste Wachstumsphase helfen werde.

CZ zahlt nun eine Kaution von 175 Millionen US-Dollar und hat sich bereit erklärt, zwei Wochen vor seiner Verurteilung am 23. Februar 2023 in die USA zurückzukehren. Dies könnte ihm womöglich die Rückkehr nach Dubai ermöglichen, wo er seinen Wohnsitz hat.

Der ehemalige Binance-CEO hinterlegte außerdem 15 Millionen US-Dollar auf einem separaten Treuhandkonto und stimmte zu, die Gelder freizugeben, falls er seine Kautionsbedingungen nicht einhält.

Die USA vereinbarten mit Binance eine Vergleichssumme von 4,3 Milliarden US-Dollar und erzielten zudem eine Vereinbarung mit CZ, die eine Reihe von zivil- und strafrechtlichen Ermittlungen abschloss, die die Börse im vergangenen Jahr in Bedrängnis gebracht hatten.




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E-Mail kündigt Beginn der Rückzahlungen an

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Gläubiger von Mt. Gox, einer inzwischen nicht mehr existierenden Bitcoin (BTC)-Börse, die im Jahr 2014 850.000 BTC durch einen Hack verloren hat, sollen eine neue E-Mail erhalten haben, in der baldige Rückzahlungen versprochen werden.

Nobuaki Kobayashi, der Treuhänder, der den Nachlass der Bitcoin-Börse Mt. Gox verwaltet, soll laut Social-Media-Berichten am 21. November E-Mails an die Gläubiger versendet haben, in denen der Beginn der Rückzahlungen angekündigt wird.

Laut der mutmaßlichen Kobayashi-E-Mail, die in den sozialen Medien kursiert, plant der Treuhänder, die ersten Rückzahlungen an die Gläubiger im Jahr 2023 in bar zu beginnen. Kobayashi rechnet damit, dass die Rückzahlungen sich bis in das Jahr 2024 erstrecken, machte aber keine genauen Angaben zum Zeitpunkt der Rückzahlungen an die einzelnen Gläubiger. In der E-Mail heißt es:

„Aufgrund der großen Anzahl von Rehabilitationsgläubigern, die eine Rückzahlung erhalten werden, der unterschiedlichen Arten von Rückzahlungen, der unterschiedlichen Vorbereitungs- und Bearbeitungszeiten, die für die Rückzahlung erforderlich sind, werden die Rückzahlungen bis ins Jahr 2024 fortgesetzt.“

Der Mt. Gox-Treuhänder hat am 22. November eine Bekanntmachung über die Rückzahlung von Treuhandvermögen herausgegeben. Dem offiziellen Dokument zufolge erhielt der Rehabilitierungstreuhänder die Rückzahlung von 7 Mrd. japanischen Yen (47 Mio. USD), um die Rückzahlung der Forderungen zu finanzieren. In der Erklärung heißt es, dass sich das Treuhandvermögen nach dieser Rückzahlung auf 8,8 Mrd. Yen bzw. rund 59 Mio. US-Dollar belaufe.

„Der Rehabilitierungstreuhänder wird die Vorbereitungen für die Basisrückzahlung, die vorzeitige pauschale Rückzahlung und die Zwischenrückzahlung fortsetzen“, heißt es in der Mitteilung.

Auf diese Entwicklung bei Mt. Gox gab es viele Reaktionen in der Community. Einige Kommentatoren merkten an, dass die neue E-Mail des Mt. Gox-Treuhänders „vorsichtig vielversprechend“ und nach „endlich ist es soweit“ klinge.

Einige Beobachter haben auch bemerkt, dass sich die neue E-Mail nur auf Barzahlungen bezieht, während viele Mt. Gox-Hack-Opfer die Rückgabe großer Bitcoin-Beträge erwarten. Laut Daten des Mt. Gox-Balance-Bots auf X (ehemals Twitter) hält der Mt. Gox-Treuhänder laut CoinGecko zu diesem Zeitpunkt 135.890 BTC auf allen bekannten Adressen im Wert von fast 5 Milliarden US-Dollar. Weitere 3.795 BTC (130 Millionen US-Dollar) befinden sich laut Mt. Gox balance bot auf unbekannten Adressen.

„Ich denke, die meisten Gläubiger verstehen, dass eines auf das andere folgt, und eine Barzahlung nach zehn Jahren ist ein Fortschritt“, wie ein Reddit-Nutzer reagierte.

Einige Mitglieder der Mt. Gox-Community sprachen auch die Anklage der US-Wertpapieraufsicht SEC gegen Kraken vom 21. November an. Die große Kryptobörse war größtenteils an der Entschädigung der Opfer des Mt. Gox-Hacks beteiligt.

„Stell dir vor, Kraken bricht zusammen, kurz bevor wir die Mt. Gox-Coins erhalten. Weitere zehn Jahre“, so ein weiterer Redditor .

Trotz der Aufregung im Zusammenhang mit diesen Entwicklungen bei Mt. Gox sind einige Beobachter aufgrund der langen Geschichte der ausbleibenden Rückzahlungen weiter skeptisch.

Der Treuhänder von Mt. Gox sollte die Gläubiger der Börse bis Ende Oktober 2023 entschädigen. Im September 2023 hat der Treuhänder die Rückzahlungsfrist dann aber offiziell auf Oktober 2024 verschoben.




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OpenAI holt Sam Altman als CEO zurück

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Zwei Tage, nachdem Microsoft-CEO Satya Nadella den ehemaligen OpenAI-CEO Sam Altman als Leiter eines neuen Forschungsteams für künstliche Intelligenz (KI) eingestellt hat, überdenkt OpenAI seine Entscheidung, den Mitbegründer zu entlassen, nun noch einmal.

Am 22. November gab OpenAI eine neue Vereinbarung bekannt, nach der Altman als CEO zurückkehren soll. Das Unternehmen bestätigte die Vereinbarung in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter).

Nach Angaben von OpenAI arbeiten das Unternehmen und Altman daran, „die Details zu klären“. Altman zeigte sich bereit, zu OpenAI zurückzukehren, indem er auf diese Ankündigung mit einem Herz-Emoji reagierte.

Altman sprach offen über seine „Liebe“ zu OpenAI und erklärte, nun doch nicht für Microsoft arbeiten zu wollen. Er erklärte dazu:

„Ich freue mich darauf, zu OpenAI zurückzukehren und auf unserer starken Partnerschaft mit Microsoft aufzubauen.“

Nadella unterstützte die Entscheidung von Altman und dem OpenAI-Mitbegründer Greg Brockman, zu OpenAI zurückzukehren. Es sei wichtig, sicherzustellen, dass OpenAI weiterhin floriert und weiter an seiner Mission arbeite.

Altmans kurzzeitiger Ausstieg aus OpenAI zeigte, welche Rolle er bei der Einigung des Teams spielt. Am 20. November unterzeichneten 505 von 700 OpenAI-Mitarbeitern einen Brief, in dem es hieß, dass der Vorstand mit der Entlassung von Altman die Mission des Unternehmens untergraben habe.

„Der Prozess, durch den Sie Sam Altman entlassen und Greg Brockman aus dem Vorstand entfernt haben, hat all diese Arbeit gefährdet und unsere Mission und unser Unternehmen untergraben“, wie es in dem Brief konkret hieß.

Die Reaktion der OpenAI-Mitarbeiter und das schnelle Jobangebot von Microsoft bekräftigten Altmans dominierende Position im KI-Ökosystem.




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Insolventer Krypto-Kreditgeber Genesis verklagt Gemini: 689 Millionen US-Dollar zurückgefordert

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Der insolvente Krypto-Kreditgeber Genesis Global Capital hat eine Klage gegen die Kryptowährungsbörse Gemini eingereicht und fordert 689 Millionen US-Dollar an bevorzugten Transfers zurück, wie aus einem Gerichtsdokument vom 21. November hervorgeht.

In der Klage heißt es, dass Gemini in den 90 Tagen vor der Insolvenzanmeldung von Genesis im Januar einen „Gesamtbruttobetrag von nicht weniger als 689.302.000 US-Dollar“ auf Kosten anderer Gläubiger abgezogen habe und weiterhin davon profitiere, indem es das Eigentum, das Genesis zurückfordern will, behält. Der Rat von Genesis forderte das Gericht auf, die im US-Insolvenzgesetz vorgesehenen Rechtsmittel zu nutzen, um diese „Ungerechtigkeit zu korrigieren und den Beklagten die gleiche Behandlung zu geben, wie den anderen Gläubigern“.

Die beiden Krypto-Riesen tragen eine öffentliche Fehde über die Rückforderung von Geldern aus. Nach dem Zusammenbruch der Kryptobörse FTX im November 2022 kam es hierbei zu mehreren Klagen.

Die CEOs der beiden Unternehmen haben sich öffentliche Wortgefechte geliefert, in denen sie sich gegenseitig vorwarfen, zu wenig zusammenzuarbeiten, und mit rechtlichen Schritten drohten.

Gemini reichte am 27. Oktober ein Klage gegen Genesis ein, um 62.086.586 Anteile seines Grayscale Bitcoin Trust zu nutzen. Die Anteile wurden als Sicherheit verwendet, um Darlehen im Rahmen des Gemini Earn-Programms zu besichern. Die Sicherheiten sind derzeit etwa 1,6 Milliarden US-Dollar wert.

Genesis meldete im Januar Insolvenz an. Kurz zuvor wurden Auszahlungen im November 2022 ausgesetzt. Die Insolvenz von Genesis wirkte sich negativ auf das Gemini Earn-Programm aus, weshalb die Kryptobörse die Muttergesellschaft von Genesis, nämlich die Digital Currency Group (DCG), und ihren CEO Barry Silbert im Juli wegen Betrugs verklagte.

Im September verklagte Genesis DCG ebenfalls und forderte die Rückzahlung mehrerer Kredite im Wert von über 600 Millionen US-Dollar.


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CZ nach 175 Mio. US-Dollar Kaution freigelassen: Verurteilung im Februar geplant

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Binance-Gründer Changpeng „CZ“ Zhao halt eine Kaution in Höhe von 175 Millionen US-Dollar gezahlt und erklärte sich bereit, 14 Tage vor seiner Verurteilung am 23. Februar 2024 in die Vereinigten Staaten zurückzukehren.

In einem Dokument vom 21. November bezüglich der Kaution erklärte sich Zhao bereit, dem Gericht seinen Wohnsitz mitzuteilen und stimmte zu, dass gegen ihn ein Haftbefehl erlassen werden kann, wenn er nicht zu seinem Gerichtstermin erscheint.

Bei Nichterscheinen vor Gericht drohen eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar und bis zu 10 Jahre Haft.

Zhao hat 15 Millionen US-Dollar auf einem von seiner Kaution getrennten Treuhandkonto hinterlegt und sich bereit erklärt, auf dieses Geld zu verzichten, falls er die Kautionsbedingungen nicht einhält. Außerdem sind zwei Bürgen aufgeführt, die jeweils 250.000 und 100.000 US-Dollar hinterlegen.

Bedingungen der Kaution für Zhao. Quelle: PACER

Zhao bekannte sich eines Verstoßes gegen das Bankgeheimnis schuldig, wofür ihm eine 18-monatige Haftstrafe droht. Die New York Times berichtete am 21. November, dass die Staatsanwaltschaft bereit ist, ihm eine längere Strafe zu geben.

Es wird erwartet, dass die USA die Kautionsanordnung für Zhao überprüfen werde. Lehnt ein Richter die Überprüfung der Anordnung ab, wird sie am 27. November um 17 Uhr Washingtoner Zeit in Kraft treten. Wenn der Richter die Überprüfung vor diesem Datum zulässt, muss Zhao in den USA bleiben, bis eine Entscheidung getroffen wurde.

Zhao ist seit mehreren Jahren in Dubai ansässig. Obwohl zwischen den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten kein Auslieferungsabkommen besteht, haben die beiden Länder am 24. Februar eine bilaterale Vereinbarung zur Verbesserung der Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung getroffen.

Zhaos Kautionsvereinbarungen wurden kurz nach Öffentlichwerden des Vergleichs über 4,3 Milliarden US-Dollar zwischen der Kryptowährungsbörse und den USA bekannt. Im Rahmen von diesem ist Zhao als CEO von Binance abgetreten und soll eine Strafe von 50 Millionen US-Dollar zahlen.


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Changpeng Zhao bestätigt auf X

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Binance hat seinen Leiter der regionalen Märkte Richard Teng zum neuen CEO ernannt. Der Gründer und ehemalige CEO Changpeng „CZ“ Zhao ist kurz zuvor zurückgetreten und hat sich wegen Verstoßes gegen Geldwäschegesetze schuldig bekannt.

CZ und Binance haben einen Vergleich mit dem DOJ wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Geldwäschebestimmungen erzielt. Im Rahmen von diesem soll das Unternehmen 4,3 Milliarden US-Dollar zahlen und CZ darf nicht mehr als Führungskraft bei einem Kryptowährungsunternehmen tätig sein. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 50 Millionen US-Dollar zahlen. Allerdings muss er seine Anteile am Unternehmen nicht abgeben.

Tengs Ernennung wurde vom ehemaligen CEO CZ in einem Beitrag auf X bestätigt.

Von CZ hieß es dabei:

„Richard ist eine hochqualifizierte Führungspersönlichkeit und mit seinen über drei Jahrzehnten Erfahrung im Bereich Finanzdienstleistungen und Regulierung wird er das Unternehmen durch die nächste Wachstumsphase führen. Er wird sicherstellen, dass Binance unsere nächste Phase der Sicherheit, Transparenz, Compliance und des Wachstums erreicht.“

Teng postete auf X etwa 15 Minuten nach dem Beginn der DOJ-Pressekonferenz, dass es eine Ehre für ihn sei, der neue CEO der Börse zu werden:

In seinem ersten öffentlichen Post als CEO versuchte Teng, Binance-Nutzer aufgrund der sich überschlagenden Ereignisse zu beruhigen. Er legte drei Schwerpunkte für sich und das Unternehmen fest. Zunächst wolle er „den Nutzern versichern, dass sie weiterhin auf die finanzielle Stärke, die Sicherheit und den Schutz des Unternehmens vertrauen können“.




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