Microsoft stellt Sam Altman und Greg Brockman ein

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Microsoft-CEO Satya Nadella teilte auf X (ehemals Twitter) mit, dass das Unternehmen den ehemaligen OpenAI-CEO Sam Altman sowie den ehemaligen Präsidenten Greg Brockman einstellt.

Am 20. November hat Nadella gepostet, er freue sich sehr „mitteilen zu können, dass Sam Altman und Greg Brockman, sowie weitere Kollegen, zu Microsoft kommen werden, um ein neues fortschrittliches KI-Forschungsteam zu leiten.“

In der Mitteilung heißt es außerdem, das Unternehmen würde weiterhin an seiner Partnerschaft mit OpenAI festhalten und freue sich darauf, den neuen CEO Emmett Shear kennenzulernen, der Altman am 20. November abgelöst hat.

Kurz nach der Ankündigung von Nadella retweetete Altman den Beitrag mit dem Text „die Mission geht weiter“.

Altman wurde am 17. November vom Vorstand von OpenAI entlassen, weil er mutmaßlich „in seiner Kommunikation mit dem Vorstand nicht durchgängig offen war“. Daraufhin ist auch Brockman von seinem Posten im OpenAI-Vorstand zurückgetreten.

Auch Brockman meldete sich nach seinem Ausscheiden bei OpenAI auf Social Media zu Wort und erklärte, er sei „schockiert und traurig“ über die Geschehnisse.

Unterdessen heißt es in der offiziellen Ankündigung von OpenAI, er sei zurückgetreten. Brockman sagte in seinem Beitrag jedoch, ihm sei mitgeteilt worden, dass er „entfernt wurde“.

Unterdessen wurde bei OpenAI die ehemalige Chief Technology Officer Mira Murati zur Interims-CEO des Unternehmens ernannt. Murati kam 2018 zu OpenAI, als das Unternehmen noch als gemeinnütziges Forschungszentrum tätig war.

Am 20. November ernannte das Unternehmen Emmett Shear zum vorläufigen CEO von OpenAI. Shear war der ehemalige CEO und Mitbegründer der Video-Streaming-Plattform Twitch.




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Sam Altman von OpenAI gefeuert: Worldcoin (WLD) schwankt heftig

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Worldcoin (WLD), der Token des gleichnamigen Iris-Scan-Projekts von Sam Altman, war in den letzten Tagen äußerst volatil, nachdem dieser von OpenAI entlassen wurde. Zunächst gab es kurz darauf Gespräche über eine Rückkehr, letztendlich ging er jedoch zu Microsoft.

WLD erreichte am 16. November einen Höchststand von 2,48 US-Dollar. Daraufhin ist der Kurs eingebrochen, nachdem Altman am 17. November von OpenAI gefeuert wurde. Laut CoinGecko-Daten ist der Coin auf einen Tiefstand von fast 1,84 US-Dollar gefallen.

Er stieg jedoch dann wieder um 12 Prozent und konnte am Montag ein Tageshoch von 2,54 US-Dollar erreichen, fiel dann aber erneut auf 2,30 US-Dollar zurück, nachdem Altman durch den Twitch-Mitbegründer Emmett Shear als CEO ersetzt wurde.

7-Tage-Chart, WLD. Quelle: CoinGecko

Altman hat Worldcoin im Juli dieses Jahre mitbegründet. Das Projekt hat mit OpenAI zwar nichts zu tun, aber zum erneuten Aufschwung von WLD kam es erst, nachdem mehreren OpenAI-Führungskräfte und Investoren sich bemühten, Altman wieder als OpenAI-CEO zurückzuholen.

Worldcoin ist eine digitale Identitätsplattform und will ein weltweites ID- und Finanzsystem aufbauen, bei dem Iris-Scanning-Technologie zur Authentifizierung von Menschen verwendet wird.

Der Start von Worldcoin spaltete die Krypto-Community, da Fragen im Hinblick auf Zentralisierung, Datenschutz und Sicherheit aufgeworfen wurden.

Die Marktkapitalisierung von KI-Token ist in den letzten 24 Stunden um 7,2 Prozent auf 6,5 Mrd. US-Dollar gestiegen. Token wie Fetch.ai (FET), SingularityNET (AGIX) und Akash Network (AKT) konnten dabei zweistellige Zuwächse verzeichnen, wie aus Daten von CoinGecko hervorgeht.


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Meta löst Abteilung für verantwortungsvolle KI wegen Umstrukturierung auf

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Der Social-Media-Riese Meta soll seine Abteilung aufgelöst haben, die für die Regulierung seiner Projekte im Bereich der künstlichen Intelligenz zuständig ist. Unterdessen wird aber an diesen Projekten weiter gearbeitet.

Laut einem Bericht von The Information sind viele Teammitglieder von Metas zuständiger KI-Abteilung in Stellen innerhalb der generativen KI-Produktabteilung des Unternehmens gewechselt. Unter anderem sind dabei einige in das KI-Infrastrukturteam gewechselt.

Metas generatives KI-Team, das im Februar eingerichtet wurde, konzentriert sich auf die Entwicklung von Produkten, die Sprache und Bilder generieren, die wie von Menschen gemacht wirken. Unternehmen aus der gesamten Technologiebranche stecken derzeit Geld in die Entwicklung von maschinellem Lernen steckten, um im KI-Wettlauf nicht zurückzufallen. Meta ist unter den großen Tech-Unternehmen, die seit dem KI-Boom nun viel aufholen müssen.

Diese Umstrukturierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Muttergesellschaft von Facebook dem Ende ihres „Jahres der Effizienz“ nähert, wie CEO Mark Zuckerberg dieses Jahr auf einer Konferenz im Februar nannte. In diesem gab es bisher eine Welle von Entlassungen, Teamzusammenlegungen und Umstrukturierungen.

Die Gewährleistung der KI-Sicherheit ist für führende Akteure in diesem Bereich zu einer Priorität geworden, vor allem, da Regulierungs- und andere Behörden häufig von den potenziellen Schäden dieser aufkommenden Technologie sprechen. Im Juli gründeten Anthropic, Google, Microsoft und OpenAI eine Branchengruppe, die sich mit der Festlegung von Sicherheitsstandards für KI befasst.

Die Teammitglieder der Abteilung für verantwortungsvolle KI sollen innerhalb des Unternehmens umverteilt worden sein, arbeiten aber weiterhin an einer verantwortungsvollen KI-Entwicklung und -Nutzung.

Das Unternehmen hat kürzlich zwei KI-gestützte generative Modelle eingeführt. Emu Video, baut auf dem früheren Emu-Modell von Meta auf und kann Videoclips anhand von Text- und Bildeingaben generieren. Das zweite Modell, Emu Edit, legt den Fokus auf Bildmanipulation und verspricht mehr Präzision bei der Bildbearbeitung.


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CBDCs helfen bei finanzieller Inklusion

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James Wallis, Ripples Vizepräsident für Zentralbankbeziehungen und digitale Zentralbankwährungen (CBDCs), hat in einem kurzen Video über die Rolle von CBDCs bei der Förderung der globalen finanziellen Inklusion gesprochen. Wallis stellt klar, dass die finanzielle Inklusion Finanzdienstleistungen für Privatleute auf der ganzen Welt zugänglich machen soll. Insbesondere gelte das für diejenigen mit geringem Einkommen und ohne Beziehungen zu Finanzinstituten.

Wallis nannte einige Schlüsselfaktoren für finanzielle Ausgrenzung, darunter niedrige Einkommen und fehlende Beziehungen zu Finanzinstituten, die zu einer fehlenden Kreditwürdigkeit führen würden. In Regionen mit finanzieller Ausgrenzung sind Banken oft kommerzielle Unternehmen, die von Aktionärsinteressen geführt werden, wodurch die Betreuung von Menschen mit begrenzten Ressourcen erschwert wird, weil man mit einer solchen Bevölkerungsgruppe kaum Gewinne erzielen kann.

Wallis zufolge bieten CBDCs eine kosteneffiziente Lösung, da sie Finanzdienstleistungen zu deutlich niedrigeren Kosten als herkömmliche Methoden ermöglichen. CBDCs bieten einfachere Zahlungsmöglichkeiten und die Chance, Kreditwürdigkeit aufzubauen, auch ohne vorher Beziehungen zu Finanzinstituten gehabt zu haben.

Damit können Privatleute Kreditwürdigkeit aufbauen, Kreditmöglichkeiten erhalten und das Wachstum ihrer Unternehmen ankurbeln. Wallis erklärte abschließend, CBDCs würden eine transformative Innovation darstellen, die die globalen Herausforderungen der finanziellen Inklusion überwindet.

Ripple hat Partnerschaften mit mehr als 20 Zentralbanken weltweit geschlossen und arbeitet mit diesen an CBDC-Initiativen. Das Unternehmen ist Technologiepartner für die zweite Phase von Georgiens CBDC-Projekt, dem digitalen Lari.. Außerdem ist Ripple aktiv an der CBDC-Entwicklung in Bhutan, Palau, Montenegro, Kolumbien und Hongkong beteiligt.

Ripple hat derzeit immer noch einen Rechtsstreit mit der US-Wertpapieraufsicht SEC. Im Juli wurde Ripple von Currency Research für seine Beiträge zur Förderung von digitalen Währungen und für die beste Nachhaltigkeitsinitiative, insbesondere für die Förderung von Innovationen bei CBDCs, anerkannt.




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Bitcoin (BTC)-ETFs kurz vor Zulassung? BitGo-CEO optimistisch und vorsichtig

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Mike Belshe, CEO der Kryptowährungsbörse BitGo, meint, es sehe gut für Bitcoin (BTC)-Spot-ETFs aus. Er betonte jedoch, der Weg dorthin werde auch Herausforderungen mit sich bringen.

In einem Interview mit Bloomberg am 16. November erklärte Belshe, er sei aufgrund der Gespräche zwischen Unternehmen, die einen Bitcoin-Spot-ETF beantragen, und der US-Börsenaufsicht SEC optimistisch, dass eine Zulassung unmittelbar bevorstehe.

Er sagte jedoch auch, die Marktstruktur müsse sich verbessern, bevor die SEC eine endgültige Genehmigung für einen Bitcoin-ETF erteilt:

„Ich denke, es ist ziemlich wahrscheinlich, dass wir eine weitere Runde von ETF-Ablehnungen bekommen, bevor wir die positive Nachricht bekommen.“

Belshe stimmt der SEC zu, dass Kryptobörsen und Verwahrer getrennt werden sollten und betonte, dass diese Bedingung vor der Zulassung erfüllt sein müsse.

Außerdem sprach er auch über Sam Bankman-Fried, den ehemaligen CEO der inzwischen insolventen Kryptobörse FTX, und meinte, dieser habe versucht, FTX zu einem vielseitigen Unternehmen zu machen:

„Vor 15 Monaten kam Sam Bankman-Fried nach Washington D.C. und vertrat seine sieben Kernpunkte der Regulierung. Er sagte im Grunde, lasst mich all diese Funktionen übernehmen, das wird großartig, das wird effizient sein.“

Die Aufregung um die potenzielle Genehmigung eines Bitcoin-Spot-ETF in letzter Zeit hat zudem zu einem beträchtlichen Anstieg der Gebühren auf der Bitcoin-Blockchain geführt.

Am 16. November stiegen die gezahlten Gebühren auf der Bitcoin-Blockchain auf 11,6 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg der durchschnittlichen Transaktionsgebühr um 746 Prozent im Vergleich zu 2022.

Laut der Marktanalyse von Cointelegraph pendelt Bitcoin immer noch um sein 18-Monats-Hochs und liegt damit über seiner Bärenmarktspanne.

Es gibt derzeit 12 Vermögensverwaltungsfirmen die Bitcoin-ETFs beantragt haben. Laut Bloomberg-Analyst James Seyffart besteht eine 90-prozentige Chance, dass die Anträge bis zum 10. Januar 2024 genehmigt werden.


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Bitcoin (BTC)-Freund Javier Milei gewinnt Präsidentenwahl in Argentinien

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Der argentinische Bitcoin (BTC)-Freund Javier Milei hat am 19. November die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen und seinen Gegner Sergio Massa somit geschlagen.

Milei erhielt über 55 Prozent der Stimmen, was ihm laut Bloomberg Daten einen Vorsprung von fast 3 Millionen Stimmen einbrachte.

Massa, der Wirtschaftsminister des Landes, hat Milei angerufen und ihm zu seinem Sieg gratuliert, nachdem mehr als 90 Prozent der Stimmen ausgezählt waren und somit noch vor der Bekanntgabe der ersten offiziellen Ergebnisse. Milei wird sein Amt am 10. Dezember antreten.

Milei mit einem Vorsprung von über 10 Prozent vor Massa. Quelle: Bloomberg

Argentiniens Inflationskrise ist ein vieldiskutiertes Thema in dem südamerikanischen Land, denn der argentinische Peso verzeichnete in den letzten 12 Monaten einen jährlichen Inflationsanstieg um 140 Prozent.

Milei hat seine Meinung zur argentinischen Zentralbank mehrfach deutlich geäußert. Er bezeichnete sie als Betrug und als „Mechanismus, mit dem Politiker das gute Volk mit Inflationssteuern betrügen“.

Er sagt über Bitcoin, dieser sei ein Weg für „die Rückkehr des Geldes zu seinem ursprünglichen Schöpfer, nämlich dem privaten Sektor“

Er hat jedoch nicht signalisiert, dass er Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel in dem Land machen wolle.

Massa ist im Hinblick auf die Geld-, Banken- und Kryptowährungsindustrie ganz klar anderer Meinung als Milei.

Im Oktober versprach er, im Falle seiner Wahl eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) einzuführen, um Argentiniens Inflationskrise zu „lösen“.

Massa siegte in der ersten Runde der argentinischen Präsidentschaftswahlen im Oktober. Das reichte jedoch nicht aus, um die Präsidentschaft auf Anhieb zu gewinnen, so dass es zu einer Stichwahl kam.

Zuvor hatte Milei die argentinischen Vorwahlen im August gegen Massa und andere Kandidaten gewonnen.




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Bitcoin (BTC) besser als digitaler Euro – Bundestagsabgeordnete Joana Cotar lehnt EU-Digitalwährung ab

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Die Europäische Union (EU) hat sich aktiv auf das vorbereitet, was sie sich als Zukunft des Geldes vorstellt. Im vergangenen Jahr hat sie ihre wegweisende umfassende Kryptogesetzgebung, die Markets in Crypto-Assets (MiCA), abgeschlossen, die 2024 nach Abschluss ihrer zweiten Konsultation im Oktober in Kraft treten soll.

Sie hat zugleich auch beträchtliche Fortschritte bei ihrem Plan zur Einführung einer Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) gemacht, die als „digitaler Euro“ Gestalt annimmt. De Nederlandsche Bank, die Zentralbank der Niederlande, hat diesen zuletzt ganz simpel als „elektronische Form von öffentlichem Geld – also die Münzen und Scheine in unseren Brieftaschen“ beschrieben.

Viele lokale Aufsichtsbehörden begrüßen den digitalen Euro und preisen dessen potenzielle Vorteile an, obwohl längst nicht alle Menschen von den dahingehenden Plänen überzeugt sind. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage in Spanien gaben sogar 65 % der Spanier an, dass sie nicht daran interessiert seien, den digitalen Euro zu verwenden.

Das slowakische Parlament hat im Juni wegen dieser Kritik eine entsprechende Maßnahme verabschiedet, mit der die Verfassung des Landes geändert wurde, um das Recht seiner Bürger, Waren und Dienstleistungen mit Bargeld zu bezahlen, angesichts der bevorstehenden Digitalwährung gesetzlich zu verankern.

Eine deutsche Politikerin und Bundestagsabgeordnete spricht sich unterdessen nicht nur gegen den digitalen Euro aus, sondern benennt zugleich eine Alternative in Form der marktführenden Kryptowährung Bitcoin (BTC).

Cointelegraph sprach mit ebendieser Politkierin namens Joana Cotar – fraktionsloses Mitglied des deutschen Bundestages (MdB) – über ihre Rolle als Bitcoin-Aktivistin und ihre Einschätzung zum digitalen Euro bzw. warum sie an die Vorteile von Bitcoin glaubt.

Cotar bekennt sich offen zu ihrer ablehnenden Haltung zur Zentralbank-Digitalwährung der EU, indem sie sich gegenüber Cointelegraph als „entschiedene Gegnerin des digitalen Euros“ bezeichnet.

Sie fürchtet, ein digitaler Euro könnte es Zentralbanken ermöglichen, eine „Obergrenze“ für Zahlungen und Besitz festzulegen, wodurch die Bürger „deren Willkür machtlos“ ausgesetzt wären.

„Der digitale Euro würde auch bedeuten, dass jeder einzelne von uns vollständig überwacht werden könnte. Als überzeugte Libertäre lehne ich dies entschieden ab. Wer gegen Überwachung und für Freiheit ist, braucht keinen digitalen Euro!“

Laut Cotar sollte das chinesische Sozialkreditsystem als Warnung vor den Möglichkeiten eines bargeldlosen und staatlich kontrollierten Zahlungssystems dienen. „Ich möchte nicht, dass die Behörden unser Privatleben ausspionieren und diese Daten missbrauchen können“, wie die Politikerin mahnt.

Im April beteuerte die Programmdirektorin für den digitalen Euro bei der Europäischen Zentralbank, Evelien Witlox, dass die „EZB kein Interesse an den persönlichen Daten der Nutzer habe“. Im Oktober gaben die Datenschutzbeauftragten der EU zudem eine gemeinsame Empfehlung zur Anonymität bei Transaktionen mit dem digitalen Euro ab.

Cotar nutzt ihre bundespolitische Plattform, um die Gesetzgeber für die potenziellen Gefahren zu sensibilisieren, die sie mit dem digitalen Euro verbindet.

Während Cotar den digitalen Euro also gänzlich ablehnt, ist sie wiederum eine Verfechterin von Bitcoin. So steht sie auch hinter der Initiative „Bitcoin im Bundestag“, die sich laut ihren Worten gegenüber Cointelegraph verpflichtet, die Mitglieder des Deutschen Bundestags für das Potenzial und die Risiken von BTC zu sensibilisieren und aufzuklären.

„Die Einsetzung eines formalen Bundestagsausschusses, der die technologischen Unterschiede zwischen Bitcoin und anderen Krypto-Assets anerkennt und sich hauptsächlich mit der Bedeutung von Bitcoin für unsere Gesellschaft befasst, ist für uns sehr wichtig.“

Sie betonte, ihre Initiative diene als Informationsquelle für Mitglieder des Bundestags und helfe ihnen, fundiertere Entscheidungen über Bitcoin zu treffen.

Als sie ihre umfassendere Vision erläuterte, Bitcoin in die Überlegungen der Regulierungsbehörden einzubeziehen, nannte sie eine wesentliche Änderung, die sie gerne sehen würde: die Möglichkeit, Steuern und Gebühren in Bitcoin zu zahlen und Bitcoin-Mining-Farmen zur Stabilisierung des Stromnetzes zu nutzen.

„Wir müssen die Freiheitsaspekte von Bitcoin (freier Zugang, individuelle Souveränität) fördern. Dazu gehören der Schutz der Privatsphäre, die Gewährleistung von Sicherheitsstandards und die Vermeidung übermäßiger Regulierung, um den Mehrwert von Bitcoin zu maximieren.“

Cotar möchte auch eine „vorläufige Prüfung“ für einen Gesetzentwurf einleiten, der Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in Deutschland anerkennen würde. „Dazu gehört die Gewährleistung der Rechtssicherheit für Unternehmen und Bürger“, so die Parlamentarierin.

„Wir müssen potenzielle Risiken wie Geldwäsche, Steuerhinterziehung und andere illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Bitcoin bekämpfen“, wie Cotar mahnte, um zu ergänzen: „Aber ohne Innovation und die Freiheitsaspekte von Bitcoin zu ersticken.“

Die Bitcoin-affine Abgeordnete gab zudem zu bedenken, dass ihre Ideen für Deutschland auch „leicht als Rahmen für andere Länder übernommen werden könnten“. Vor diesem Hintergrund fordert sie internationale Zusammenarbeit, um einen einheitlichen Standard für Bitcoin und dessen grenzüberschreitende Verwendung zu entwickeln.

Auf die Frage, ob sie sich für andere derzeit auf dem Markt verfügbare Kryptowährungen ähnlich leidenschaftlich einsetzt, antwortete sie jedoch:

„Mein Engagement gilt nur Bitcoin.“

Am 18. Oktober kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) an, dass sie mit der „Vorbereitungsphase“ für das Projekt „digitaler Euro“ beginnen werde, nachdem sie zwei Jahre lang die potenzielle EU-weite Digitalwährung untersucht hatte.




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Bitcoin-Transaktionsgebühren steigen wegen ETF-Hype spürbar

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Die Aussicht auf eine baldige Zulassung eines Spot-ETFs für Bitcoin (BTC) in den USA hat die Nachfrage nach der marktführenden Kryptowährung signifikant erhöht, was jedoch unweigerlich zu einem Anstieg der Transaktionsgebühren geführt hat.

Die Bitcoin-Blockchain erreichte am 16. November laut Statistiken von CryptoFees entsprechend einen Gebührenwert von 11,6 Millionen US-Dollar. Bei Redaktionsschluss zeigen Daten von Ycharts zudem, dass die durchschnittliche Transaktionsgebühr 18,69 US-Dollar beträgt, ein Plus von 113 % gegenüber dem Vortag und satten 746 % gegenüber dem Vorjahr.

Bitcoin-Transaktionsgebühren von January 2023 bis November 2023. Quelle: CryptoFees

Laut einem Bericht von Cointelegraph bleibt Bitcoin aktuell nahe 18-monatigen Höchstständen und über der lange geltenden Preisspanne im Bärenmarkt. So wird die Kryptowährung zuletzt bei 36.407 US-Dollar gehandelt, ein Plus von 0,58 % in den letzten 24 Stunden.

Der Bitcoin-Kurs steigt seitdem der einflussreiche Vermögensverwalter BlackRock im Juni einen Antrag auf einen Spot-Bitcoin-ETF bei der US-Börsenaufsicht (SEC) gestellt hat. Nach dem Antrag von BlackRock haben mehrere andere große Vermögensverwalter in den USA dann ähnliche Anträge eingereicht, darunter Fidelity, ARK Invest und WisdomTree.

Zwar scheint die SEC mit den Unternehmen über Änderungen an den Anträgen im Dialog zu sein, jedoch hat die Behörde noch keine Entscheidung getroffen und die endgültigen Prüfungsfristen zunächst auf Januar 2024 verschoben. Am 16. November änderte zuletzt WisdomTree seinen S-1-Antrag bei der Aufsicht, gefolgt von ähnlichen Änderungen von ARK und 21Shares, Valkyrie, Bitwise und VanEck.

Laut dem Bloomberg-ETF-Analysten Eric Balchunas könnten die geänderten Versionen eine Reaktion auf Bedenken der SEC sein. „Das bedeutet, dass ARK die Kommentare der SEC erhalten und alle bearbeitet hat und nun den Ball wieder an die SEC zurückspielt“, wie Balchunas dahingehend feststellte. Dem fügte er an: „[Meiner Meinung nach] ein gutes Zeichen, wir machen solide Fortschritte.“

Ein Spot-Bitcoin-ETF ist ein Indexfonds, der den Kurs von Bitcoin widerspiegelt. Der „Spot“-Aspekt bedeutet wiederum, dass der Fonds den „direkten“ Kauf von Bitcoin als zugrunde liegendem Vermögenswert beabsichtigt. Damit ermöglicht das Finanzprodukt Anlegern, über ihre regulären Brokerage-Konten am Bitcoin-Markt teilzunehmen. So können sie in BTC investieren, ohne die Kryptowährung beispielsweise auf einer Kryptobörse kaufen zu müssen.

Daher wird erwartet, dass ein Spot-Bitcoin-ETF Kapital von institutionellen Anlegern anzieht, was möglicherweise dazu führen kann, dass der Bitcoin-Kurs in den kommenden Monaten deutliche neue Höchststände erreicht. Laut Bloomberg-Analysten besteht eine Wahrscheinlichkeit von 90 %, dass alle Anträge in einem gleichen Paket im Januar genehmigt werden.




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Nach Entlassung von Sam Altman verlässt weiterer Mitgründer das KI-Unternehmen

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Der interne Kampf bei OpenAI scheint zu eskalieren, nachdem das Unternehmen die Entlassung von Sam Altman unter Berufung auf mangelndes Vertrauen angekündigt hat. Kurz darauf gab nun auch OpenAI-Mitbegründer und Präsident Greg Brockman seinen Ausstieg aus dem einflussreichen KI-Unternehmen bekannt.

Brockman kündigte seinen Rücktritt auf X (ehemals Twitter) an und verwies auf die jüngsten Entwicklungen und drückte zugleich seinen Stolz auf die gemeinsamen Erfolge seit der Gründung des Unternehmens aus. Er sagte:

„Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir seit unseren bescheidenen Anfängen in meiner Wohnung vor acht Jahren gemeinsam erreicht haben. Trotz zahlreicher Herausforderungen haben wir gemeinsam Großartiges geleistet. Angesichts der heutigen Entwicklungen trete ich jedoch zurück.“

Brockman bekräftigte seine Überzeugung von der Mission, sichere Allgemeine Künstliche Intelligenz (AGI) zum Nutzen der gesamten Menschheit zu entwickeln. Im Rahmen der kürzlich bekanntgegebenen Veränderungen sollte er von seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender zurücktreten und seine Tätigkeit im Unternehmen unter der neuen CEO in beratender Funktion fortsetzen.

Altmans Ausscheiden als CEO wirft Bedenken hinsichtlich eines möglichen Talentabflusses bei OpenAI auf. Es wird auch über die nächsten Schritte des ehemaligen CEO spekuliert, wobei Altman angibt, er werde zu einem späteren Zeitpunkt mitteilen, was die Zukunft für ihn bereithält.

Die Entscheidung von OpenAI, sich von Altman zu trennen, beruhte auf erheblichen Meinungsverschiedenheiten zwischen dem CEO und dem Vorstand, insbesondere mit Ilya Sutskever, einem Mitbegründer und Chefwissenschaftler. Die Meinungsverschiedenheiten drehten sich um KI-Sicherheit, das Tempo der Technologieentwicklung und die Kommerzialisierung des Unternehmens.

Diese Meinungsverschiedenheiten spiegeln die anhaltenden Herausforderungen innerhalb von OpenAI im Zusammenhang mit der Entwicklung ethischer Künstlicher Intelligenz (KI) wider, die seit der Gründung des Unternehmens eine ständige Sorge ist. Ähnliche Konflikte in der Vergangenheit führten dazu, dass sich Elon Musk 2018 von OpenAI distanzierte. Im Jahr 2020 verließen daraufhin einige Mitarbeiter das Unternehmen, um die Firma Anthropic zu gründen.

OpenAI wurde ursprünglich 2015 als gemeinnützige Organisation gegründet, um zu verhindern, dass hochentwickelte KI in die Hände von Unternehmen fällt. Nach einer erheblichen Investition von Microsoft im Jahr 2019 wandelte sich das Unternehmen jedoch in eine gewinnorientierte Struktur um.




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Kanadischer Geheimdienst warnt vor KI-Deepfakes und Desinformation

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Der Canadian Security Intelligence Service (CSIS), Kanadas wichtigste nationale Geheimdienstbehörde, hat Bedenken hinsichtlich Desinformationskampagnen geäußert, die im Internet mithilfe von KI-Deepfakes durchgeführt werden.

Kanada sieht den zunehmenden „Realismus von Deepfakes“ in Verbindung mit der „Unfähigkeit, derartige Fakes zu erkennen oder zu identifizieren“ als potenzielle Bedrohung für die Bevölkerung. In seinem Bericht zitiert der CSIS entsprechend Fälle, in denen Deepfakes verwendet wurden, um Einzelpersonen zu schaden.

„Deepfakes und andere fortschrittliche KI-Technologien bedrohen die Demokratie, da bestimmte Akteure versuchen, aus Unsicherheit Kapital zu schlagen oder ‚Fakten‘ zu verbreiten, die auf synthetischen und/oder gefälschten Informationen beruhen. Dies wird noch verschärft, wenn Regierungen nicht in der Lage sind, zu ‚beweisen‘, dass ihre offiziellen Inhalte echt und wahrheitsgetreu sind.“

Dabei wird auch explizit auf die Berichterstattung von Cointelegraph über die Elon Musk-Deepfakes verwiesen, die auf Krypto-Investoren abzielen.

Seit 2022 verwenden böswillige Akteure ausgefeilte Deepfake-Videos, um arglose Krypto-Investoren davon zu überzeugen, ihr Geld in Betrugsprojekte zu überweisen. Von Elon Musk höchstpersönlich kam dahingehend eine Warnung vor Deepfakes, nachdem ein gefälschtes Video von ihm auf X (ehemals Twitter) aufgetaucht war, in dem er vermeintlich für eine Krypto-Plattform mit unrealistischen Renditen warb.

Die kanadische Behörde nennt Datenschutzverletzungen, soziale Manipulation und Voreingenommenheit als einige der anderen Bedenken, die KI mit sich bringt. Der Geheimdienst fordert, dass staatliche Maßnahmen, Richtlinien und Initiativen mit dem zunehmenden Realismus von Deepfakes und synthetischen Medien Schritt halten müssen:

„Wenn Regierungen KI unabhängig voneinander und in ihrem üblichen Tempo bewerten und angehen, werden ihre Maßnahmen schnell irrelevant werden.“

Der CSIS empfahl deshalb eine Zusammenarbeit zwischen Partnerregierungen, Verbündeten und Branchenexperten, um die globale Verbreitung legitimer Informationen zu gewährleisten.

Kanadas Absicht, die verbündeten Nationen in die Bewältigung von KI-Problemen einzubeziehen, wurde am 30. Oktober in die Praxis umgesetzt, als sich die sieben führenden Industrieländer (G7) auf einen KI-Verhaltenskodex für Entwickler einigten.

Wie bereits von Cointelegraph berichtet, umfasst der Kodex 11 Punkte, die darauf abzielen, „sichere, geschützte und vertrauenswürdige KI weltweit zu fördern“ und dazu beitragen sollen, „“ie Vorteile von KI zu nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken anzugehen und abzufedern“.




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