Bitcoin (BTC)-Marktkapitalisierung: Berkshire Hathaway überholt

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Bitcoin (BTC) gewinnt im Vergleich zu globalen Aktien von großen Firmen an Fahrt. Er konnte den amerikanischen Konzern Berkshire Hathaway dabei im Hinblick auf den Marktwert überholen. Die Marktkapitalisierung von BTC ist am 4. Dezember auf über 800 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dabei ist er am 3. Dezember an der Firma des Milliardärs Warren Buffet vorbeigezogen.

Da Bitcoin am Wochenende die Marke von 40.000 Us-Dollar durchbrach, stieg die Marktkapitalisierung der Kryptowährung auf über 780 Milliarden US-Dollar und übertraf damit knapp die 779 Milliarden US-Dollar von Berkshire Hathaway am 3. Dezember.

Die Aktie der Klasse A von Berkshire Hathaway (BRK.A) schloß am 1. Dezember bei 542 US-Dollar mit einer Marktkapitalisierung von 779 Milliarden US-Dollar, wie Daten von TradingView zeigen. Die Aktie hat in letzter Zeit einen leichten Rückgang verzeichnet und ist in den letzten fünf Tagen um 1,3 Prozent gefallen. Trotz des jüngsten Rückgangs liegt Berkshire Hathaway in den letzten 30 Tagen immer noch um 4,7 Prozent und im bisherigen Jahresverlauf um 14,7 Prozent im Plus.

Die Volatilität von BRK.A ist bei weitem nicht so heftig wie die von Bitcoin. Laut Daten von CoinGecko ist BTCim letzten Monat um 20 Prozent und über das letzte Jahr um fast 150 Prozent gestiegen. Die Kryptowährung hat in letzter Zeit durchgehend mehrmonatige Höchststände erreicht und stieg am 4. Dezember zum ersten Mal seit April 2022 über die Marke von 41.000 US-Dollar.

Bei Redaktionsschluss belief sich die Marktkapitalisierung von Bitcoin auf 811 Milliarden US-Dollar und damit 4 Prozent über über dem Marktwert von Berkshire Hathaway. Berkshire Hathaway wurde 1839 gegründet und ist ein globaler Konzern mit Hauptsitz in der US-Stadt Omaha. Das Hauptgeschäft von Berkshire ist das Versicherungsgeschäft. Das Portfolio des Konzerns ist groß, darunter sind auch Investitionen in die Bank of America und Apple.

Der Krypto-Anwalt John Deaton kommentierte die Nachricht auf X (früher Twitter). Er sagte, „das ist eine verdammt große Flasche Rattengift“, und bezog sich damit auf eine Kritik vom CEO von Berkshire Hathaway Warren Buffett. Im Jahr 2018 bezeichnete dieser nämlich Bitcoin als „Rattengift im Quadrat„.

Laut Daten von CompaniesMarketCap ist Bitcoin nun der zehntgrößte Vermögenswert nach Marktkapitalisierung, nach Meta Platforms (ehemals Facebook) und Nvidia, deren Marktwert derzeit bei 834 Milliarden bzw. 1,2 Billionen US-Dollar liegt.

Top Assets nach Marktkapitalisierung. Quelle: CompaniesMarketCap

Damit liegt die Kryptowährung jetzt 38 Prozent unter ihrem Allzeithoch vom November 2021, als der BTC-Kurs bei 69.000 US-Dollar lag.

Der aktuelle Aufwärtsschwung könnte dazu führen, dass die Marktkapitalisierung von Bitcoin zum zweiten Mal überhaupt über die Marke von 1 Billion US-Dollar steigt. Zuletzt hatte Bitcoin im Februar 2021 bei 53.700 US-Dollar diese Marke geknackt.


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Weitere Tests zu Durchführbarkeit und Risiken erforderlich

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Der parlamentarische Ausschuss des britischen Unterhauses hat die Bank of England und das Finanzministerium dazu aufgerufen, weitere Beratungen durchzuführen, um die Vorteile der Einführung eines digitalen Pfunds zu ermitteln.

Die Vorarbeiten und Tests im Zusammenhang mit der Einführung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) haben die Bank of England und das Finanzministerium erheblich Geld gekostet, so ein Bericht des Finanzausschusses des Unterhauses. Er empfahl, die Kosten für die CBDC-Initiativen transparenter zu machen, indem ab 2024 ein separater Posten in den Jahresbericht und die Jahresabschlüsse aufgenommen wird:

„Es ist wichtig, dass die Bank of England und das Finanzministerium die Kontrolle über diese Kosten behalten, um zu vermeiden, dass mehr als nötig für ein digitales Pfund ausgegeben wird, das möglicherweise nicht zustande kommt.“

In den laufenden Tests zur englischen CBDC wurden zahlreiche Vorteile, unter anderem in Bezug auf die Ausgabe, den Vertrieb und den Datenschutz, aufgezeigt. Der Ausschuss befürchte jedoch, dass eine offizielle Einführung erhebliche Investitionen erfordern würde. Dazu hieß es: „Zum jetzigen Zeitpunkt ist für uns nicht klar, ob die Vorteile diese Risiken überwiegen.“

Der Ausschuss forderte die englische Zentralbank auf, nicht nur darauf zu spekulieren, dass „ein digitales Pfund Probleme lösen kann, die es nicht kann“, und sicherzustellen, dass ein digitales Pfund die finanzielle Ausgrenzung, die es in der Fiat-Wirtschaft bisher gibt, nicht verschlimmert.

Die Bank of England und das britische Finanzministerium sehen zwar, dass ein digitales Pfund in der Zukunft erforderlich sein könnte, doch der Aufbau der Infrastruktur für ein solches Pfund erfordert auch weitere Vorbereitungen. Faktoren wie die geringere Verwendung von Papiergeld, das Aufkommen neuer Formen von privat ausgegebenem digitalem Geld und internationale Entwicklungen im Hinblick auf CBDCs werden möglicherweise einen Einfluss auf die Entscheidung über die Einführung des digitalen Pfunds nach der Entwurfsphase haben.


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Bitcoin (BTC) steigt über 41.000 US-Dollar: Gold erreicht neues Allzeithoch

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Der Goldpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht und ist am 4. Dezember über die wichtige Marke von 2.100 US-Dollar geklettert. Bitcoin (BTC) konnte unterdessen zum ersten Mal seit 19 Monaten wieder auf über 41.000 US-Dollar steigen.

BTC/USD (blau) versus Goldpreis (orange) Quelle: Tradingview

Bitcoin-Kurs steigt auf über 41.000 US-Dollar

Bitcoin hat es nach einigem Ringen wieder über 40.000 US-Dollar geschafft. Seit April 2022 war er nicht mehr auf diesem Niveau. Innerhalb von 24 Stunden ist er dabei um 2 Prozent gestiegen und konnte so ein 19-Monats-Hoch erreichen.

Außerdem ist Bitcoin seit Jahresbeginn um über 140 Prozent gestiegen.

Nach Einschätzung des Forschungsleiters von Matrixport Markus Thielen, gebe es sogar Grund für noch mehr Optimismus. Betrachtet man einige historische Trends aus den vorhergehenden Bullenzyklen das bevorstehende Bitcoin-Halbierung werden für Bitcoin im April nächsten Jahres über 60.000 US-Dollar und bis Ende 2024 sogar 125.000 US-Dollar prognostiziert.

Diese Vorhersagen basieren auf dem bisherigen Verlauf der Kurssteigerungen, die den Halvings vorausgingen. Dabei wird ein Anstieg von über 200 Prozent erwartet.

„Kurz vor einem Bitcoin-Spot-ETF“

Auch die mögliche Genehmigung eines Bitcoin-Spot-ETF in den Vereinigten Staaten gibt den optimistischen Prognosen Aufwind.

13 Anbieter, darunter Branchenriesen wie BlackRock und Grayscale, warten auf eine Entscheidung der US-Wertpapieraufsicht SEC.

Die ETF-Analysten von Bloomberg halten es für sehr wahrscheinlich, dass alle Anträge bis zum 10. Januar auf einmal genehmigt werden. Damit würde eine neue Ära von institutionellen Investitionen bei Bitcoin beginnen und auch der Kurs könnte sich davon einen starken Schub versprechen.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir kurz vor einem Bitcoin-Spot-ETF stehen“, kommentierte Bitcoin-Analyst Willy Woo auf X die neuen Höchststände des Goldpreises. „Der erste Rohstoff-ETF war SPDR Gold Trust. Er bot den Anlegern eine einfache Möglichkeit, Gold in ihr Portfolio aufzunehmen.“

Woo fügte hinzu:

„Nach der Einführung verzeichnete Gold zwischen 2005 und 2012 eine 8-jährige Rallye, dabei gab es kein einziges Jahr einen Rückgang.“

Die psychologisch wichtige Marke von 40.000 US-Dollar spiegelt daher eine bullische Marktstimmung wider, die durch die erwartete Genehmigung eines Bitcoin-ETF im Januar und die Aussicht auf regulatorische Fortschritte im Allgemeinen angeheizt wird. Es wird erwartet, dass das Bitcoin Halving in den nächsten fünf Monaten zusätzlichen Rückenwind für den BTC-Kurs liefern wird.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Jede Investition und jeder Handel geht mit Risiken einher und man sollte selbst recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.




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IOTA springt um 40 Prozent nach oben – Deutsches Krypto-Projekt wieder im Aufwind

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Iota, das deutsche Distributed-Ledger (DLT) Projekt, das sich auf das Internet der Dinge (IoT) spezialisiert, verzeichnete am 29. November einen Anstieg der firmeneigenen Kryptowährung IOTA (MIOTA) um 43 %, nachdem die Gründung der Iota Ecosystem DLT Foundation und deren Registrierung in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, bekanntgegeben wurde. Damit ist Iota zugelich die erste DLT-Stiftung, die vom Abu Dhabi Global Market reguliert wird.

Laut Pressemitteilung wird die Stiftung mit 100 Millionen US-Dollar in IOTA ausgestattet, die über einen Zeitraum von vier Jahren ausgegeben werden. Die Krypto-Trader haben die Ankündigung und den zugehörigen Finanzierungsplan eindeutig als kurzfristigen bullischen Katalysator wahrgenommen, wie der nachfolgende Kursanstieg zeigt.

Historisch gesehen ziehen Ökosystem- und Entwickleranreize durch Blockchain- und DeFi-Protokolle tendenziell Liquidität in Krypto-Projekte und heben die Stimmung der Marktteilnehmer.

Im August 2021 stieg zum Beispiel die Avalanche-Kryptowährung AVAX nach der Ankündigung des DeFi-Projekts Avalanche Rush um satte 1.400 % an.

Ähnliches wurde im Dezember 2022 beim JOE-Token von Trader Joe beobachtet, nachdem das DeFi-Protokoll Pläne angekündigt hatte, eine Präsenz auf Arbitrum einrichten zu wollen.

Derzeit bietet das Ökosystem von Arbitrum entsprechende Liquiditäts- und Entwickleranreize, die maßgeblich für den jüngsten Aufschwung der zugehörigen Kryptowährung ARB um 62 % verantwortlich waren.

IOTA legt Aufschwung hin

Am 30. November twitterte der Krypto-Datendienst Coinalyze das folgende IOTA-Kursdiagramm und stellte fest, dass die „Funding-Rate und das Long/Short-Verhältnis“ von IOTA auf einem „historischen Tiefstand“ waren.

Krypto-Trader interpretieren die Funding-Rate und das Verhältnis von Long- zu Short-Positionen häufig als Stimmungsbarometer und Indikatoren dafür, wie aktiv Anleger positioniert sind. In diesem Zusammenhang nehmen die Krypto-Trader eine niedrige Finanzierungsrate als Ausdruck einer übermäßigen Short-Position wahr, weshalb in solchen Situationen eine positive Nachricht oder ein positives Ereignis schnell eine rasche Kursumkehr auslösen kann, durch die Short-Trader aus ihren Positionen gedrängt werden.

Ein Vergleich des Coinalyze-Diagramms mit dem normalen Tagesdiagramm scheint diese Dynamik für IOTA widerzuspiegeln, insbesondere im Hinblick auf das schlagartig erhöhte Volumen am 29. November.

IOTA/USDT 1-week chart. Source: TradingView

Vor dem jüngsten Aufschwung wurde der IOTA-Kurs auf einem Mehrjahrestief gehandelt, und Wochendiagramm spiegelte der Chart ein regelrechtes Desinteresse an dem Projekt aus Sicht der Krypto-Trader wider., was sich nun jedoch mit einem Mal geändert zu haben scheint.

Kryptowährungen haben eine lange Tradition an Kurssprüngen durch Mainnet-Upgrades, Multichain-Erweiterungen, Finanzierungsankündigungen und Entwickleranreize. Ob der neue Aufwind für IOTA auch wirklich nachhaltig ist, bleibt deshalb abzuwarten.




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Bitcoin wird „bedeutende Kraft in der Welt“ sein – eToro-Chef von BTC überzeugt

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Obwohl die Akzeptanz von Kryptowährungen nach den Implosionen in der Branche im letzten Jahr ins Stocken geriet, ist der Geschäftsführer der Handelsplattform eToro überzeugt, dass die Attraktivität von börsengehandelten Fonds (ETFs) für Institutionen und die Einfachheit des Investierens über verschiedene Plattformen für Laien die Akzeptanz von Bitcoin (BTC) weiter vorantreiben wird.

EToro-CEO Yoni Assia erklärte dahingehend im Gespräch mit Cointelegraph auf der Abu Dhabi Finance Week, dass Institutionen in der Regel starre Systeme haben und es vorziehen, nicht für jede Anlageklasse eine neue Infrastruktur aufzubauen. Seiner Meinung nach passen Produkte wie Bitcoin-ETFs jedoch zu ihren bestehenden Arbeitsweisen und erleichtern ihnen den Markteintritt, ohne dass sie für diese erst neue Rahmenwerke entwickeln müssen. Und weiter:

„[Bitcoin] ETFs könnten ein bedeutender Treiber für die Akzeptanz sein, [weil] Institutionen auf eine sehr starre Weise arbeiten. […] Sie suchen nach der gleichen Infrastruktur, und ETF ist in vielen Fällen diese Infrastruktur, um die institutionelle Nachfrage für diejenigen zu ermöglichen, die nicht selbst verwahren wollen.“

Assia fügte hinzu, dass die Verfügbarkeit eines Bitcoin-ETFs wahrscheinlich die Legitimität von Bitcoin in den Augen institutioneller Investoren stärken würde und im Gegenzug den Kurs der Kryptowährung stützen könnte, da diese als ETF eine vertraute und institutionalisierte Form der Investition darstellt.

Assia (links) mit Cointelegraph-Reporter Hermi De Ramos. Quelle: Cointelegraph

Der Bitcoin-Kurs hat im Oktober die Marke von 35.000 US-Dollar überschritten, ein Wert, der seit Mai 2021 nicht mehr erreicht wurde, was zum Teil auf die Hoffnungen um die Zulassung ebenjener Spot-ETFs zurückzuführen ist. Der Krypto-Marktführer schwankt seitdem zwischen 37.000 und 38.000 US-Dollar.

In der Zwischenzeit sind laut Assia die Einfachheit der Investition in Bitcoin durch benutzerfreundliche Plattformen und die Integration in verschiedene Anlageportfolios entscheidend, um mehr Privatanleger in den Markt zu holen.

„Auf der Ebene der Kleinanleger dreht sich alles um die Benutzererfahrung, die Einfachheit und die Möglichkeit, Krypto-Investitionen und den Krypto-Handel in ein breiteres Portfolio einzubetten“, sagte er und führte aus:

„[Das] ist, was wir glauben, dass Krypto sein sollte – eine Investition, die Teil einer breiteren Investmentstrategie ist, die in Aktienmärkte, […] Anleihen […] und Rohstoffe investiert.“

Ein Bericht der Blockchain-Analysefirma Chainalysis vom September zeigt, dass trotz eines Rückgangs der weltweiten Krypto-Akzeptanz Länder mit niedrigem bis mittlerem Einkommen – wie Indien, Nigeria und die Ukraine – im letzten Jahr den größten Aufschwung bei der Adoption erlebten.

Laut der Studie lassen die Zahlen auf eine „äußerst vielversprechende“ Zukunft für Kryptowährungen hoffen, die durch die zunehmende institutionellen Akzeptanz in Industrieländern zusätzlich bestärkt wird.

„Ich denke, dass die Akzeptanz von Bitcoin im Allgemeinen darauf zurückzuführen ist, dass die Menschen den Bedarf nach nicht konfiszierbarem, zensurresistentem Internetgeld verstehen“, sagte Assia. „Und das wächst nur mit der Zeit.“

Der eToro-CEO glaubt, dass immer mehr Menschen verstehen werden, warum sie Kryptowährungen auf die gleiche Weise anhäufen müssen, wie manche Investoren mit Gold und anderen Rohstoffen handeln:

„[Krypto] ist immer noch eine aufstrebende Online-Commodity, und wir werden in den nächsten 10 Jahren weiterhin ein wachsendes Interesse an Bitcoin sehen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie in 10 Jahren höhere Kurse haben wird und eine bedeutendere Kraft in der Welt sein wird.“


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„Digitaler Gott“ wird Urheberrechtsklagen wegen KI irrelevant machen

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Elon Musk hat in einem Interview mit Andrew Ross Sorkin von CNBC einige seiner bisher kühnsten Behauptungen über die Zukunft der Künstlichen Intelligenz (KI) aufgestellt.

In einem ausführlichen Interview antwortete Musk auch auf Fragen zu den jüngsten Klagen, die gegen einige Konkurrenten des Milliardärs im Bereich der KI wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen erhoben wurden.

„Sie halten es also für eine Lüge“, fragte Sorkin Musk während des Interviews, „wenn OpenAI behauptet bzw. auch andere Firmen behaupten, dass sie [ihre KI-Systeme] nicht mit urheberrechtlich geschützten Daten trainieren“.

Musks lapidare Antwort: „Ja, das ist eine Lüge.“

Elon Musk prognostiziert „digitalen Gott“

Es ist unklar, worauf Sorkin mit seiner Anfrage abzielte, denn OpenAI hat jüngst vor Gericht zugegeben, dass es Modelle auf urheberrechtlich geschütztem Material trainiert. Das Unternehmen vertritt jedoch den Standpunkt, dass dies nach amerikanischem Recht eine „faire Nutzung“ darstellt.

Auf weiteres Drängen von Sorkin wies Musk die Wirksamkeit dahingehender Klagen zurück, indem er behauptete, dass der „digitale Gott“ diese Urheberrechtsklagen ohnehin irrelevant machen würde:

„Ich weiß es nicht, aber bis diese Klagen entschieden sind, werden wir einen digitalen Gott haben. Sie können dann also den digitalen Gott fragen. Ähm. Diese Klagen werden nicht in einem Zeitrahmen entschieden werden, der relevant ist.“

Wann kommt die Artificial General intelligence?

Musk hat in der Vergangenheit behauptet, dass Google-Mitbegründer Larry Page einen solchen „digitalen Gott“ bauen wollte, und er hat sowohl Meta KI-Chef Yann LeCun als auch dem britischen Premierminister Rishi Sunak versichert, dass „unser digitaler Gott eine CSV-Datei ist“.

Es scheint, dass Musk sich auf die Idee einer übermenschlichen Künstlichen Intelligenz bezieht, die üblicherweise als „Allgemeine Künstliche Intelligenz“ oder AGI bezeichnet wird. Es gibt zwar keine allgemein anerkannte Definition einer AGI, aber es liegt nahe, dass eine Entität, die vermeintlich in der Lage ist, das US-Gerichtssystem innerhalb kürzester Zeit irrelevant zu machen, eine solche AGI wäre. Zudem würde sich ein derartiges System wohl auch der menschlichen Kontrolle entziehen.

Musk hatte bereits vorhergesagt, dass die AGI vor 2030 eintreffen wird, eine Einschätzung, die viele Branchenexperten jedoch als zu optimistisch bezeichneten.

Gary Marcus, ein Professor an der New York University und Bestsellerautor des Buches „Rebooting AI“, und eine Reihe anderer KI-Experten haben Musk in diesem Zusammenhang zu einer Wette von über 500.000 US-Dollar herausgefordert, deren Erlös wohltätigen Zwecken zugute kommen soll, da sie der Meinung sind, dass diese fortgeschrittene Form der KI nicht vor 2030 kommen wird. Musk hat es bisher abgelehnt, auf das Angebot einzugehen.




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SEC und Terra (LUNA) streiten sich um Dokumente von Whistleblower

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Die Anwälte der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (United States Securities and Exchange Commission) und die Anwälte von Terraform Labs sowie Terra-Mitbegründer Do Kwon stritten sich vor Gericht über Informationen, die ein Whistleblower in der Wertpapierklage geliefert hatte.

Laut einem Transkript der entsprechenden Gerichtsverhandlung, das von Inner City Press am 30. November veröffentlicht wurde, wiederholte die SEC ihre Behauptungen, dass Terra und Kwon mit der firmeneigenen Kryptowährung „Betrug begangen“ hätten, und berief sich dabei auf versiegelte Beweise, die von einem ungenannten Whistleblower geliefert wurden. Kwons und Terras Anwaltsteam argumentierte wiederum, dass die SEC in der Frage der Abkopplung des zugehörigen Stablecoins TerraUSD (UST) vom US-Dollar eine „Kehrtwende“ gemacht habe.

„Die SEC hat die Aussagen von Do Kwon falsch dargestellt“, sagte der Anwalt von Kwon und Terra laut dem Bericht. Und weiter: „Der Whistleblower, dessen Namen wir nicht nennen dürfen, hat einige seiner Aufzeichnungen zurückgehalten.“

Die Argumente kamen in einer Anhörung des US-Bezirksgerichts für den südlichen Bezirk von New York, in der Richter Jed Rakoff andeutete, dass keine der versiegelten Unterlagen vertraulich bleiben würde, sollte der Fall vor Gericht gehen. Am 28. November genehmigte der Richter noch die vertrauliche Behandlung bestimmter Unterlagen, die von Jump Crypto eingereicht wurden, der Firma, die wegen ihrer angeblichen Beteiligung an den Ereignissen, die zur Abspaltung von UST führten, in der Kritik steht.

Kwon, der im März von den Behörden in Montenegro wegen der Verwendung gefälschter Reisedokumente festgenommen wurde, könnte nach einer gerichtlichen Genehmigung des Verfahrens entweder an die USA oder Südkorea ausgeliefert werden. Zusätzlich zu dem SEC-Zivilverfahren hat die US-Staatsanwaltschaft Kwon in acht Fällen wegen Betrugs bei Terraform Labs angeklagt.

Sollte Richter Rakoff die Anträge auf ein summarisches Urteil ablehnen, wird das SEC-Verfahren gegen Terra und Kwon Berichten zufolge im Januar 2024 beginnen. Wenig später dürfte dann auch über das Strafmaß des ehemaligen FTX-Chefs Sam Bankman-Fried (SBF) entschieden werden, der seinerseits bereits wegen Betrugs verurteilt wurde.




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Binance hat VIP-Kunden vorab über Einigung mit US-Behörden informiert

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Die Geschäftsführung der Kryptosbörse Binance hat Medienberichten zufolge die wichtigsten Market-Maker der Plattform vorab über einen möglichen 4,3-Milliarden-Dollar-Vergleich mit den Behörden in den Vereinigten Staaten informiert.

Einem Bloomberg-Bericht vom 1. Dezember zufolge wurden die betreffenden Binance-Händler bei einem exklusiven Abendessen im September in Singapur über eine vorläufige Einigung der Kryptobörse mit US-Behörden informiert – etwa zwei Monate bevor die genauen Details öffentlich gemacht wurden. Einige Binance-Führungskräfte gaben bestimmten VIP-Kunden auf der Veranstaltung Bescheid, dass die Börse sich die 4,3-Milliarden-Dollar-Strafe wohl leicht leisten könne, um im Geschäft zu bleiben.

Der damalige Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao war jedoch wohl nicht bei der Veranstaltung anwesend, aber Richard Teng, der nach der Einigung die Nachfolge von Zhao antrat, mischte sich unter die Gäste. Ein Binance-Sprecher entgegnet laut Bloomberg, dass die mediale Darstellung der VIP-Veranstaltung nicht ganz zutreffend ist, lehnte jedoch ab, zu sagen, welche konkreten Aspekte falsch sind.

Laut Tengs Posts auf X (ehemals Twitter) vom September war der damalige Leiter der regionalen Märkte in Singapur lediglich auf der Konferenz Token2049, dem Milken Institute Asia Summit, dem Großen Preis von Singapur für die Formel 1 und „vielen Nebenveranstaltungen“ zugegen. Cointelegraph wird am 3. Dezember ein exklusives Interview mit dem Binance-CEO veröffentlichen.

Als Teil des Vergleichs muss Binance 4,3 Milliarden US-Dollar an verschiedene US-Behörden zahlen, wobei CZ persönlich für die Zahlung von 150 Millionen US-Dollar an die U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) verantwortlich ist. Zhao befand sich bei Redaktionsschluss noch auf Kaution in den USA, da ein Gericht dessen Antrag auf Rückkehr in die Vereinigten Arabischen Emirate vor der Urteilsverkündung im Februar derzeit noch prüft.

Obwohl mit dem Vergleich viele der rechtlichen Probleme von Binance in den USA weitgehend beigelegt sind, sehen sich deren amerikanische Tochter Binance.US und Zhao immer noch mit einer Klage konfrontiert, die im Juni von der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wurde. Eine Gruppe von Anlegern hat außerdem Klage gegen den Fußballstar Cristiano Ronaldo wegen seiner Werbung für Binance Non-Fungible-Tokens (NFTs) eingereicht.




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Nayib Bukele tritt wegen Wahlkampf als Präsident von El Salvador zurück

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Nayib Bukele, der Präsident von El Salvador, der hinter der Einführung von Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel im Land stand, ist von seinem Amt zurückgetreten, um Wahlkampf zu machen.

Am 1. Dezember trat Bukele entsprechend vorläufig als Präsident von El Salvador zurück, nachdem das Parlament des Landes diesem Schritt zugestimmt hatte. Dies ermöglichte es ihm, sich zu beurlauben, um sich auf den Wahlkampf für seine Wiederwahl 2024 zu konzentrieren. Seine Nachfolgerin ist die amtierende Präsidentin Claudia Rodríguez de Guevara, die voraussichtlich bis Juni 2024 im Amt bleiben wird. Die nächsten Parlamentswahlen werden im Februar 2024 stattfinden.

„Aktueller Stand der Demokratie in El Salvador: Das Amt des Präsidenten der Republik wird von einer Person besetzt, für die noch nie jemand gestimmt hat“, wie Héctor Silva, Kandidat für das Bürgermeisteramt von San Salvador, auf X kommentierte.

Bukele, der sein Amt im Juni 2019 antrat, wurde schnell für seine Versuche bekannt, die Mordrate in El Salvador zu senken, die zu diesem Zeitpunkt eine der höchsten der Welt war, sowie für seine Krypto-Politik. Er setzte sich dafür ein, dass die salvadorianische Regierung Bitcoin im September 2021 als gesetzliches Zahlungsmittel einführt und drängte auch auf die Gründung einer von Vulkanen betriebenen „Bitcoin City“ im Land.

Obwohl die Mordrate unter Bukele deutlich gesunken ist, haben viele Kritiker darauf hingewiesen, dass El Salvador bei seinen Versuchen, gegen Bandenaktivitäten vorzugehen, gegen Menschenrechtsgesetze verstößt. In einem Bericht des Menschenrechtsbüros der Vereinten Nationen (UN) vom März hieß es, das Land habe seit 2022 „Massenverhaftungen“ durchgeführt, bei denen viele Menschen misshandelt wurden oder in der Haft gestorben seien.

Der Präsident von El Salvador hat eine fünfjährige Amtszeit. Vor September 2021 mussten die Präsidenten laut Verfassung zudem zehn Jahre warten, bevor sie sich zur Wiederwahl stellen konnten. Der Oberste Gerichtshof von El Salvador entschied damals jedoch, dass ein Präsident zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten absolvieren darf.




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Gerichte können für Krypto-Regulierung sorgen – CFTC-Kommissarin

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Kristin Johnson von der United States Commodity Futures Trading Commission (CFTC) meint, dass es viele verschiedene Wege zur Regulierung von Kryptowährungen in den USA gibt, wobei nach ihrer Ansicht auch der Gerichtsweg eine zulässige Option ist.

In einer Rede auf dem Blockchain Association’s Policy Summit in Washington, D.C. am 30. November, sagte Johnson entsprechend, dass der „beste Weg“ für Krypto-Firmen darin bestünde, dass die Unternehmen im Voraus ihre eigenen Maßnahmen zur Regelbefolgung ergreifen. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf den 4,3 Milliarden US-Dollar schweren Vergleich zwischen den Regulierungsbehörden und der Kryptobörse Binance.

Nach Ansicht der CFTC-Kommissarin könnte der Kongress ebenfalls tätig werden und im Hinblick auf Kryptowährungen die Definition eines Wertpapiers klären – einer der Hauptgründe, warum die US-Börsenaufsicht SEC überhaupt erst Strafverfolgungsmaßnahmen gegen Krypto-Unternehmen ergriffen hat. Zeitweise haben CFTC und SEC scheinbar uneinheitliche Ansätze beim Umgang mit Kryptowährungen verfolgt, je nachdem, welche Vermögenswerte die Behörden jeweils als Wertpapier oder Handelsware (Commodity) betrachteten.

„Wenn wir uns auf die Gerichte verlassen, werden wir gute Ratschläge bekommen, aber sie werden nicht schnell kommen“, wie Johnson zu bedenken gab. Dem fügte sie an: „Wir waren schon einmal in solchen Situationen mit neuen Finanztechnologien, und wir sollten auf das Rechtssystem vertrauen.“

Obwohl sowohl die CFTC als auch die SEC zwischenzeitlich auch Rechtsstreitigkeiten mit verschiedenen Krypto-Unternehmen beigelegt haben, anstatt vor Gericht zu gehen, haben viele Unternehmen sogar um ein Gerichtsverfahren gebeten. Besonders die Marktführer Binance und Coinbase sind deshalb immer noch mit Klagen der SEC konfrontiert, die im Juni eingereicht wurden, und die CFTC hat im Oktober ihrerseits rechtliche Schritte gegen Voyager Digital eingeleitet.

Johnson ist eine von fünf Kommissionsmitgliedern der CFTC und trat ihr Amt im März 2022 an, nachdem sie mehr als ein Jahrzehnt als Rechtsprofessorin gearbeitet hatte. Sie hat sich in der Vergangenheit wiederholt für robustere regulatorische Kontrollen für Kryptowährungen eingesetzt und den Kongress aufgefordert, die Befugnisse der CFTC für digitale Vermögenswerte zu erweitern.




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