Sam Bankman-Fried wird nach Schuldspruch keine neuen Anträge stellen

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Nach seiner Verurteilung wegen mehrfachen Betrugs am 2. November wird der ehemalige FTX-CEO Sam „SBF“ Bankman-Fried keine Anträge im Nachgang zum Verfahren stellen.

In einem entsprechenden Schreiben vom 1. Dezember an Richter Lewis Kaplan vom US-Bezirksgericht für den südlichen Bezirk von New York teilten die Anwälte von Bankman-Fried mit, dass sie „beschlossen haben, keine Anträge nach dem Verfahren zu stellen“, sich aber das Recht vorbehalten, in der Berufung ihre Ansprüche geltend zu machen. Die Einreichung war die jüngste nach SBFs Verurteilung am 2. November, für die er am 28. März sein Urteil erwartet.

Quelle: Courtlistener

Es ist bisher noch unklar, ob die Staatsanwaltschaft plant, Bankman-Frieds zweiten Prozess im März aufzunehmen. Die Anklage gegen den ehemaligen FTX-CEO wurde aufgeteilt, so dass er sich im Oktober in sieben Anklagepunkten und im März in weiteren fünf Anklagepunkten zu verantworten hatte, aber nach einem Schuldspruch im November könnte SBF ohnehin mehrere Jahrzehnte hinter Gittern verbringen.

Nach seinem Schuldspruch kehrte Bankman-Fried in das Brooklyn Metropolitan Detention Center zurück, wo er voraussichtlich bis zur Verkündung seines Strafmaßes bleiben wird. Am 30. November interviewte die Krypto-Bloggerin Tiffany Fong den ehemaligen Mafioso Gene Borrello, der über den bisherigen Aufenthalt von SBF im Gefängnis berichtete. Borrello behauptete, ein anderer Häftling habe versucht, den ehemaligen FTX-CEO zu erpressen.

Bankman-Fried war einer der ersten hochrangigen Krypto-Unternehmer, die in den Vereinigten Staaten strafrechtlich belangt wurden. Die Behörden haben auch den ehemaligen Celsius-CEO Alex Mashinsky im Juli verhaftet, der bis zu seinem Strafprozess im September 2024 allerdings auf Kaution frei bleibt. Changpeng Zhao, der wiederum als CEO von Binance zurücktrat und sich im Rahmen eines Vergleichs zwischen US-Behörden und der Kryptobörse einer Straftat schuldig bekannte, wird im Februar verurteilt.


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Bitcoin (BTC) legt besten Monatsabschluss seit 19 Monaten hin – Kurs zurück auf 38.000 US-Dollar

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Bitcoin (BTC) ist am 1. Dezember zurück auf 38.000 US-Dollar geklettert, nachdem der November mit dem besten Monatsabschluss seit April 2022 beendet werden konnte.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Bitcoin mit starkem Monatsabschluss

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, hat der Bitcoin-Kurs in der Nacht von Donnerstag auf Freitag einen beträchtlichen Aufschwung hingelegt, mit dem zugleich ein wichtiger Support verteidigt werden konnte.

Der Monatsabschluss lag damit bei knapp über 37.700 US-Dollar, wobei die Nachfrage-Liquidität hoch genug war, um die geltende Preisspanne zu verteidigen und einen nachfolgenden Abschwung zu verhindern, wie die Orderbuchdaten von Material Indicators belegen.

Bitcoin-Orderbuch. Quelle: Material Indicators/X
„Der Monatsabschluss oberhalb von 35.000 US-Dollar sieht ziemlich gut aus“, wie der Krypto-Trader Skew angesichts dieser Entwicklungen auf X (ehemals Twitter) resümiert. Dem fügt er an:

„Nun könnten wir eine mehrwöchige Kompression zwischen 35.000 – 39.000 US-Dollar bekommen.“

Bitcoin-Monatsdiagramm. Quelle: Skew/X

Skew weist zudem darauf hin, dass sich in Folge dessen im Monatsdiagramm ein höherer Widerstand bei 47.000 US-Dollar und in der Nähe des bestehenden Rekordhochs von 69.000 US-Dollar ergeben könnte.

„Der Monatsabschluss ist ziemlich stark mit einem Tief von immerhin 34.500 US-Dollar, das sehr wichtig ist, denn dieses Tief ist höher als das Hoch aus dem Vormonat. Ein klares Zeichen der Stärke!“, wie der Analyst JT wiederum zu bedenken gibt. Und weiter:

„Und wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir diesen Monat 3.000 US-Dollar höher geschlossen haben als im Vormonat, das ist ebenfalls deutlicher Fortschritt!“

JT bezeichnet die Aussichten in dieser Konstellation entsprechend als „konsistent und konstruktiv“.

Der Aufschwung auf 38.000 US-Dollar war die erste größere Bewegung von Bitcoin in der zweiten Hälfte der Woche. Selbst neue makroökonomische Daten aus den USA hatten zuvor für keinen nennenswerten Schub sorgen können.

Jerome Powell, der Chef der US-Zentralbank „Federal Reserve“, wird am Wochenende allerdings noch eine Rede halten und könnte damit für verspätete Volatilität sorgen.

Preisspanne von wichtiger Bedeutung

Keith Alan, der Mitgründer von Material Indicators, verweist derweil darauf, wie hartnäckig die vorherige Preisspanne war, weshalb es umso wichtiger wäre, diese nachhaltig hinter sich zu lassen.

Alan nennt in diesem Kontext auch die historische Resistance/Support (R/S) Linie, die von ähnlicher Bedeutung ist wie andere wichtige Hürden, die bereits genommen wurden, darunter zum Beispiel das Rekordhoch von 2017 bei 20.000 US-Dollar.

„Wenn man glaub, dass sich BTC nur an irgendwelchen zufälligen Marken festbeißt, dann liegt man absolut daneben, denn zu diesem R/S-Bereich gibt es auch einen historischen Bezug“, wie der Experte erklärt.

Im zugehörigen Monatsdiagramm zeigt er entsprechend die wichtigen Demarkationslinien auf, die es laut den Indikatoren von Material Indicators nun weiter zu beachten gilt.

Bitcoin-Monatsdiagramm. Quelle: Material Indicators/X




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Schweizer Krypto-Bank Seba benennt sich wegen Expansion in Amina Bank um

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Die große Schweizer Krypto-Bank Seba ändert ihren Namen im Rahmen ihrer globalen Expansionsbemühungen, um sich klar von Mitwettbewerbern differenzieren zu können.

Die Seba Bank AG hat sich entsprechend in Amina Bank AG umbenannt, teilte das Unternehmen am 30. November gegenüber Cointelegraph mit. „Wir haben uns dazu entschieden, unseren Namen von SEBA Bank zu ändern, da wir Ähnlichkeiten mit der SEB Bank in Schweden haben. SEB Bank und SEBA Bank haben sich deshalb auf eine Namensänderung im Jahr 2023 geeinigt“, wie Amina-CEO Franz Bergmüller gegenüber Cointelegraph erklärte.

Der neue Name Amina leitet sich von dem Begriff „Transaminierung“ ab, der die Übertragung einer Verbindung in eine andere bedeutet – womit sich das Finanzinstitut auf seine Mission bezieht, verschiedene Elemente des traditionellen, digitalen und Krypto-Bankings zusammenzubringen.

Während die neue Namensgebung auf der Idee basiert, verschiedene Arten von Bankgeschäften zu verbinden, war der vorherige Name von Amina, Seba, Medienberichten zufolge eine Anspielung auf den Namen des Gründers, Sebastien Merillat. „Ich bin einfach leidenschaftlich, wenn es um Technologie geht und darum zu sehen, wie sie funktioniert“, wie Merillat in einem Interview im Jahr 2019 angab.

Die Umbenennung von Seba in Amina erfolgt in einer Zeit, in der die Krypto-Bank ihre Produkte aktiv auf der ganzen Welt ausbaut. Anfang November 2023 erhielt Seba eine Lizenz von der Hong Kong Securities and Futures Commission, die es dem Unternehmen erlaubte, Krypto-Handelsdienstleistungen in dem Land anzubieten. Im Jahr 2022 erhielt Seba auch die Genehmigung für Finanzdienstleistungen auf dem Abu Dhabi Global Market und eröffnete ein Büro in Abu Dhabi.

„Mit Blick auf das Jahr 2024 ist es unser Ziel, das Wachstum unserer strategischen Hubs in der Schweiz, Hongkong und Abu Dhabi zu beschleunigen und unsere globale Expansion fortzusetzen“, sagte der Amina-CEO und fügte hinzu:

„Derzeit konzentrieren wir uns auf drei Regionen: Schweiz, Abu Dhabi und APAC [Asien-Pazifik], einschließlich Hongkong und Singapur.“

Neben den regulierten Hubs in Zug, Hongkong und Abu Dhabi ist Amina weltweit tätig und bietet ihren Kunden traditionelle und Krypto-Bankdienstleistungen an. Bestehende Kunden der Amina Bank – nun ehemals Seba Bank – sind von der Umfirmierung nicht betroffen, da alle Geschäfte wie gewohnt weitergeführt werden, so das Unternehmen.

Amina wurde 2018 gegründet und ist ein wichtiger Akteur im Krypto-Ökosystem, der es vielen Finanzinstituten überhaupt erst ermöglicht, Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Im November 2023 ging die St. Galler Kantonalbank, eine der größten Banken des Landes, eine Partnerschaft mit der damaligen Seba ein, um ihren Kunden Verwahrungs- und Handelsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte anzubieten.


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Binance-Einigung ist für die Kryptobranche insgesamt positiv – Mike Novogratz

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Die Einigung von Binance mit dem US-Justizministerium (DOJ) in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar wird laut Mike Novogratz von Galaxy Digital als positiver Schritt für das Unternehmen und die gesamte Kryptobranche gefeiert.

In einem Interview mit Bloomberg vom 29. November drückte der CEO der Krypto-Investmentfirma seine dahingehende Überzeugung aus, dass die hochkarätige Einigung gleichermaßen besorgte Investoren und Nutzer der globalen Kryptobörse beruhigen sollte:

„Ich denke, sie [die Plattform] ist in vielerlei Hinsicht risikoärmer geworden. Die Leute waren besorgt über die Nutzung von Binance. Jetzt gibt es viel weniger Grund zur Sorge.“

Novogratz äußerte sich auch zu den Überlegungen der großen Investmentfirmen, die mit Kryptobörsen zu tun haben, sowie der traditionellen Finanzinstitute (TradFi), da die Regulierung der Kryptobranche in den USA noch immer ein heißes Thema ist.

Binance nicht mit FTX vergleichbar

Der CEO von Galaxy Digital erklärte, dass ein vernünftiger Ansatz, der durch Investitionen und Beziehungen zu Unternehmen, die „ihre Arbeit ernst nehmen“, flankiert wird, nach wie vor entscheidend ist, während er gleichzeitig daran erinnerte, dass sich die Mainstream-Finanzbranche in den letzten Jahren auch wiederholt auf der falschen Seite der Aufsichtsbehörden befand.

„Wenn man sich die Liste der TradFi-Banken ansieht, die in den letzten 24 Monaten von verschiedenen Aufsichtsbehörden mit Sanktionen oder Geldstrafen belegt wurden, ist das eine schockierende Liste. Man sucht also nicht nach null Fehlern, sonst gäbe es niemanden, mit dem man Geschäfte machen könnte“, so Novogratz.

Er fügte hinzu, dass die Befürchtungen, Binance könnte geschlossen werden oder die Börse hätte ähnlich wie FTX „das Geld der Leute gestohlen“, einfach nicht zutreffen.

„Es ging um einige schwerwiegende Verstöße gegen die KYC-Vorschriften (Know Your Customer). Sie haben daran gearbeitet, diese zu korrigieren, und sie haben dafür nun ihre Strafe bezahlt und weiter geht es“, wie der CEO von Galaxy Digital feststellte.

Und weiter:

„Ich denke, das ist ein positives Ergebnis für ihr Unternehmen. Und ich denke, das ist auch ein positives Ergebnis für unsere gesamte Branche.“

Bitcoin-Kurs „wird deutlich höher sein“

Novogratz ging abschließend auch auf die anhaltende Hoffnung ein, dass ein „direkter“ Bitcoin-Indexfonds (ETF) in den USA zugelassen wird, sowie auf das bevorstehende Halving von BTC im Jahr 2024.

„Es gibt eine Menge guter Dinge, die aktuell für Bitcoin passieren. Wir werden einen ETF bekommen. Es gibt eine Menge Vorfreude, und etwas davon ist bereits im Kurs enthalten“, sagte Novogratz.

Der Investor fügte hinzu, dass eine Reihe von Investment- und Vermögensverwaltern, darunter solche wie BlackRock, Fidelity, ARK Invest und Galaxy Digital, ihre Vertriebskräfte mobilisieren werden, um die Menschen davon zu überzeugen, Bitcoin zu übernehmen, falls und sobald ein ETF genehmigt wird:

„Der Kurs wird deutlich höher sein, vor allem in einer Zeit, in der die Fed (US-Zentralbank) wahrscheinlich die Zinsen senken wird. Könnten wir bis nächstes Jahr um diese Zeit alte Höchststände erreichen? Natürlich könnten wir das.

Novogratz merkte auch an, dass das Bitcoin-Halving die Voraussetzungen für „eine wunderbare Geschichte“ schafft, während die US-Wahlen 2024 ebenfalls eine Rolle spielen könnten.

„Diese Ungewissheit sollte Bitcoin helfen, denn die Tatsache, dass die USA, Europa und Japan immer noch nicht in der Lage sind, fiskalisch verantwortlich zu handeln, ist der Grund, warum die Leute überhaupt in Bitcoin investiert haben“, so Novogratz abschließend.


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Bitcoin zu Weihnachten – MicroStrategy kauft für 600 Mio. US-Dollar neue BTC

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Das Software-Unternehmen MicroStrategy hat im November 16.130 Bitcoin (BTC) gekauft und damit seinen Gesamtbestand auf mehr als 6 Milliarden US-Dollar erhöht.

In einer Ankündigung vom 30. November erklärte MicroStrategy-Mitbegründer Michael Saylor entsprechend, dass das Unternehmen die BTC für rund 593,3 Millionen US-Dollar erworben hat – ein Preis von 36.785 US-Dollar pro Bitcoin. Am 29. November meldete MicroStrategy, dass es 174.530 BTC – zum Zeitpunkt der Veröffentlichung etwa 6,6 Milliarden US-Dollar wert – zu einem Preis von 37.726 US-Dollar pro BTC hielt.

Das Software-Unternehmen hat in der Vergangenheit immer wieder große Mengen an Bitcoin gekauft, seit es angekündigt hat, dass es die Kryptowährung im August 2020 als Reservewährung in seine Bilanz aufnehmen wird. Saylors letzte dahingehende Ankündigung kam im September, als er berichtete, dass MicroStrategy 5.445 BTC für etwa 147 Millionen US-Dollar gekauft hat.

Der jüngste Bitcoin-Kauf von MicroStrategy erfolgte, nachdem der Kurs der Kryptowährung im November um etwa 10 % anstieg. Das Unternehmen meldete derweil einen Gewinn von 900 Millionen US-Dollar für seine Bitcoin-Bestände im dritten Quartal 2023, wobei CEO Phong Le zu der Zeit andeutete, dass das Unternehmen weiterhin konsequente Käufe tätigen würde.




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Elon Musk watscht Werbekunden wegen Boykott von X ab

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Der Milliardär und Unternehmer Elon Musk sorgt erneut für Schlagzeilen, diesmal wegen einer regelrechten Schimpftirade im Live-Fernsehen auf einer von der New York Times veranstalteten Jahreskonferenz.

In seiner Rede auf dem 2023 DealBook Summit in New York am 29. November wetterte Elon Musk, der Eigentümer des sozialen Netzwerks X (ehemals Twitter), entsprechend gegen Werbekunden, die die Plattform vorgeblich auf Grund von antisemitischen Beiträgen, die Musk verbreitet hatte, verlassen haben.

Kürzlich hatte Musk öffentliche Äußerungen auf dem Netzwerk getätigt, die selbst das Weiße Haus als „antisemitischen und rassistischen Hass“ bezeichnete, wofür er sich inzwischen allerdings entschuldigt hat. Der betreffende Tweet wurde ebenfalls gelöscht.

Auf die Frage des Interviewers Andrew Ross Sorkin, ob Werbekunden die Plattform verlassen würden, entgegnete Musk lapidar: „Wenn jemand versucht, die Plattform zu verlassen, dann ist das ein Fehler:“


„Wenn jemand versucht, mich mit Werbung zu erpressen, mich mit Geld zu erpressen, dann fick dich selbst …. Fick … dich … selbst. Ist das klar? Ich hoffe, das ist es.“

Musk richtete in diesem Zusammenhang auch einen speziellen Gruß an den Disney-CEO Bob Iger, der Medienberichten zufolge im Publikum saß. Das einflussreiche Unternehmen ist einer von mehreren namhaften Werbekunden, die X verlassen haben.

„Dieser Werbeboykott wird das Unternehmen zerstören“, wie Musk gegenüber Sorkin hinsichtlich X feststellte und fügte hinzu: „Und die ganze Welt wird wissen, dass diese Werbetreibenden das Unternehmen umgebracht haben, und wir werden es in allen Einzelheiten dokumentieren.“

Einem Bericht der New York Times vom 24. November zufolge könnten Einnahmen in Höhe von bis zu 75 Millionen US-Dollar von über 200 Werbekunden, darunter Airbnb, Coca-Cola und Microsoft, gefährdet sein.

Anfang November berichtete Media Matters, dass es Anzeigen für Apple, Bravo, Oracle, Xfinity und IBM neben Beiträgen gefunden hat, die Hitler und dessen NSDAP auf X lobend erwähnen. Musks Plattform hat Media Matters inzwischen wegen Verleumdung verklagt.

Einem NPR-Bericht vom 25. November zufolge hat die Plattform 50 ihrer 100 wichtigsten Werbekunden verloren, seit Elon Musk die Leitung übernommen hat. Bekannte Marken wie Ford, Verizon, Chevrolet, Chipotle und mehrere Pharmaunternehmen wie Merck haben in den letzten Monaten ihre Werbung zurückgezogen.

Die Krypto-Expertin Aubrey Strobel nahm den Auftritt mit Humor und merkte an, dass CNBC nicht damit gerechnet hatte, „weshalb es keine Verzögerung bei den Schimpfwörtern gab und damit hat das Interview gegen die FCC-Richtlinien verstoßen, was wiederum bedeutet, dass CNBC eine Geldstrafe bekommt. Urkomisch.“

„Was ich überall sehe, sind Leute, die sich darum kümmern, gut auszusehen, während sie Böses tun. Die können mich mal“, fuhr Musk fort, der gerade richtig in Fahrt war.

Der Politexperte Collin Rugg urteilte abschließend: „Und das ist genau der Grund, warum Elon die perfekte Person war, um Twitter zu kaufen.“




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Celsius gibt erstmals wieder Auszahlungen für bestimmte Kunden frei

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Die bankrotte Krypto-Kreditplattform Celsius hat nach langem Warten nun endlich mit Auszahlungen für ausgewählte Benutzer begonnen. Dies ist eine entscheidende Entwicklung für das Unternehmen und seine Kunden inmitten finanzieller Instabilität und rechtlicher Probleme.

Laut einem entsprechenden Gerichtsdokument vom United States Bankruptcy Court for the Southern District of New York sind Nutzer des Verwahrungsdienstes von Celsius, die unter „Class 6A General Custody Claims“ und „Class 6B Withdrawable Custody Claims“ fallen, jetzt zu Auszahlungen berechtigt, wobei für diese eine Frist bis zum 28. Februar 2024 festgelegt wurde.

Berechtigte Kunden können demnach bis zu 72,5 % ihrer Krypto-Vermögen abzüglich der Transaktionsgebühren abheben. Kunden, die den Sanierungsplan der Plattform ablehnten, sind allerdings ausgeschlossen. Stattdessen wird ein Prozessverwalter deren Vermögenswerte für eine Dauer von sechs Monaten unabhängig verwalten.

Seit der Insolvenzanmeldung im Juli 2022 hat die Plattform verschiedene rechtliche Hindernisse überwunden. Im März wurde schließlich ein Vergleichsplan gebilligt, der den Inhabern von Einlagenkonten 72,5 % ihrer Gelder in zwei Raten im Jahr 2023 zusichert.

Nach einer Änderung genehmigten die Gläubiger im September dann den Sanierungsplan des Unternehmens und ebneten damit den Weg für die Ausschüttung von rund 2 Milliarden US-Dollar in Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH). In einer Ankündigung vom 20. November gab Celsius bekannt, dass das Kerngeschäft des im Rahmen des Plans vorgeschlagenen neuen Unternehmens NewCo das Bitcoin-Mining und nicht das Staking sein wird.

Celsius hat sich also inzwischen durch ein Insolvenzverfahren und mehrere Klagen von verschiedenen Aufsichtsbehörden manövriert. Die US-Börsenaufsicht (SEC), die Marktaufsicht (FTC) und die Handelsaufsicht (CFTC) haben allesamt Klagen gegen das Unternehmen und seinen CEO Alex Mashinsky eingereicht, die sich vor allem auf den Vorwurf der Kundentäuschung beziehen. Obwohl sich Celsius mit der FTC auf einen Vergleich in Höhe von 4,7 Milliarden US-Dollar einigte, wird Mashinsky weiterhin ein Strafverfahren drohen.


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Kapitalflucht bei Binance ebbt ab – Nansen

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Es scheint, dass die Abhebungen von der Kryptobörse Binance nach dem 4,3-Milliarden-Dollar-Vergleich mit dem US-Justizministerium (DoJ) letzte Woche weitgehend abgeklungen sind.

Daten des Blockchain-Analyseunternehmens Nansen zeigen, dass Binance in den letzten sieben Tagen einen Nettozufluss von 87,4 Millionen US-Dollar allein an Ethereum-Einzahlungen verzeichnete. Der Nettoabfluss von Multichain-Token, zu denen Ethereum (ETH), BNB, Avalanche (AVAX) und Polygon (MATIC) gehören, belief sich im selben Zeitraum auf 59,2 Millionen US-Dollar. In der ersten Zeit nach dem 4,3-Milliarden-Dollar-Vergleich zogen Binance-Nutzer mehr als 1 Milliarde Dollar von der Börse ab.

Seitdem haben Binance-Nutzer mehr als 7,62 Milliarden US-Dollar von der Börse abgezogen, aber auch 7,56 Milliarden US-Dollar an digitalen Vermögenswerten eingezahlt, so die Daten von Nansen. Der Wert von BNB, dem offiziellen Token der BNB Smart Chain von Binance, ist im vergangenen Monat mit 227 US-Dollar wiederum weitgehend unverändert geblieben.

Unmittelbar nach dem Vergleich trat Changpeng Zhao als CEO von Binance zurück, gefolgt von seinem Rücktritt als Vorsitzender des Verwaltungsrats von Binance.US am 29. November. Im Rahmen des Vergleichs bekannte sich Zhao der Geldwäsche schuldig und muss mit einer Haftstrafe von 18 Monaten bis zu 10 Jahren rechnen, je nachdem, wie die Bundesrichtlinien zur Strafzumessung ausgelegt werden. Das Strafmaß wird im Februar 2024 festgesetzt.

Richard Teng, der ehemalige globale Leiter für regionale Märkte bei Binance, wurde nach dem Weggang von Zhao zum neuen CEO ernannt. In seinem ersten Blog-Beitrag als CEO erklärte Teng: „Ich bin zutiefst vom Potenzial der Blockchain überzeugt, wie z. B. von den Chancen für mehr finanzielle Inklusion, grenzüberschreitende Überweisungen und geringere Transaktionskosten. Ich sehe auch die Möglichkeit, Privatpersonen mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu geben.“




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Mehr als 75 Prozent aller Web3-Games sind gescheitert

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Mehr als drei Viertel aller Blockchain-Games, die in den letzten fünf Jahren auf den Markt kamen, sind tot, so eine aktuelle Studie von CoinGecko.

Von den 2.817 Spielen, die zwischen 2018 und 2023 auf den Markt kamen und in die Studie einbezogen wurden, haben nur 690 noch eine einigermaßen aktive Spielerbasis.

CoinGecko definiert ein „gescheitertes“ Web3-Spiel als eines, bei dem der 14-tägige gleitende Durchschnitt der aktiven Nutzer um 99 % oder mehr gegenüber seinem Höchststand abfällt.

Mehr als 75 % aller Web3-Games sind in den letztenn 5 Jahren gescheitert. Quelle: CoinGecko

Während 2021 mit 738 Spielen die höchste Anzahl an Blockchain-Spielen in einem einzigen Jahr auf den Markt gebracht wurde, gab es im darauffolgenden Jahr, das von großen Zusammenbrüchen in der Kryptobranche geprägt war, mit 742 gescheiterten Spielen in einem einzigen Jahr die höchste Anzahl an Spielen, die nicht erfolgreich waren.

Damit liegt die durchschnittliche Ausfallrate von Web3-Spielen laut CoinGecko seit 2018 bei rund 80 % pro Jahr.

CoinGecko stellte in diesem Kontext fest, dass Jahre mit geringerer Ausfallrate tendenziell mit der Hochphase von Bullenmärkten zusammenfielen, während Jahre mit höherer Ausfallrate hingegen vermehrt in den Anfangsphasen von Bärenmärkten kamen.

CryptoKitties war eines der ersten Web3-Games, das Ende 2017 einen regelrechten Hype auslöste, aber der Erfolg des Spiels ist seitdem verpufft. Decentraland, The Sandbox und Axie Infinity gehören zu den anderen Web3-Spielen, die in den früheren Jahren auf den Markt kamen und auch heute noch weit verbreitet sind.

Jüngsten Daten zufolge hatten Alien Worlds, Splinterlands und Planet IX die drei höchsten durchschnittlichen aktiven Wallets, die zwischen dem 1. Januar und dem 22. April 2023 genutzt wurden, so CoinGecko.

Während das Jahr 2022 die höchste Anzahl an gescheiterten Spielen aufwies, hat sich dieser Trend im Jahr 2023 mit nur 507 gescheiterten Projekten (Stand: 27. November) verlangsamt.

„Die niedrigere Misserfolgsrate könnte möglicherweise auf eine Stabilisierung des Zustands von Web3-Gaming hinweisen“, wie die Analysten abschließend schlussfolgerten.


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Bitcoin-Kurs (BTC) „früher als erwartet“ bei 100.000 US-Dollar – Standard Chartered

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) könnte laut der englischen Großbank Standard Chartered schon in einem Jahr die wichtige Marke von 100.000 US-Dollar erreichen, da die Zulassung von ersten direkten Bitcoin-Indexfonds (ETFs) wohl schon „früher als erwartet“ kommt.

In einer am 28. November herausgegebenen Marktanalyse, die unter anderem von Business Insider zitiert wird, verdoppelte die einflussreiche ihre Kursprognose für Bitcoin entsprechend optimistisch.

Standard Chartered sieht Bitcoin-Kurs bei 100.000 US-Dollar

Laut der neuesten Vorhersage von Standard Chartered wird Bitcoin also schon bis Ende 2024 sechsstellig gehandelt werden.

Dank der möglichen Genehmigung von derartigen Spot-ETFs für BTC durch die amerikanische Börsenaufsicht (SEC) könnte sich der Bitcoin-Kurs demnach in den kommenden 12 Monaten von derzeit 37.700 US-Dollar fast verdreifachen.

„Wir gehen inzwischen davon aus, dass sich der Kurs vor dem Halving stärker als bisher nach oben entwickeln wird, insbesondere durch die früher als erwartete Einführung von amerikanischen Spot-ETFs“, wie Geoff Kenrick, Leiter von EM FX Research, West und Crypto Research bei Standard Chartered, dahingehend erklärte.

Dem fügte er an:

„Dies deutet darauf hin, dass […] die 100.000 US-Dollar-Marke schon vor Ende 2024 erreicht werden könnte.“

Mit dieser Hausnummer setzt die britische Bank ihre ohnehin optimistische Sicht auf die marktführende Kryptowährung fort und bescheinigt Bitcoin in den kommenden Jahren weiteres Wachstum.

Im Juli hatten die Analysten bereits die zunehmende Verknappung der Angebotsmenge von BTC als Grund zur Annahme, dass deutlich höhere Kurse bevorstehen, vorgebracht. Kenrick meinte damals, dass bis Ende 2023 ein Preis von 50.000 US-Dollar zu erwarten sei.

Er deutete auch an, dass die Miner angesichts der steigenden Hash-Rate und des bevorstehenden Halvings – das die pro Block verdienten BTC wortwörtlich um 50 % senkt – anfangen werden, mehr von ihren eigenen Bitcoin zu horten.

„Eine höhere Rentabilität der Miner pro abgebautem BTC bedeutet, dass sie weniger verkaufen können, […] was wiederum das Nettoangebot an BTC reduziert und den Bitcoin-Kurs in die Höhe treibt“, fasste er zusammen.

Der Countdown für den Bitcoin-ETF läuft

Das Narrativ um eine ETF-Zulassung steht in diesem Monat fest im Mittelpunkt der Marktbeobachter, da die Gerüchte um eine mögliche Genehmigung im Januar immer mehr werden.

Der Kursverlauf von BTC reagierte bisher empfindlich auf entsprechende Nachrichten. Anfang November legte der Markt in Erwartung einer möglichen Zulassung durch die US-Behörden noch vor Januar bereits rapide zu.

Ausstehende Anträge für Bitcoin (BTC) Spot-ETFs bei der SEC. Quelle: James Seyffart/X

Gleichzeitig besteht die Sorge, dass Anleger in großem Umfang verkaufen könnten, sobald grünes Licht gegeben wird. Ein solches Ereignis nach dem Motto: „Kaufe das Gerücht, verkaufe die Nachricht“ könnte im schlimmsten Fall für große Verluste sorgen.




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