SEC und Terra (LUNA) streiten sich um Dokumente von Whistleblower

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Die Anwälte der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (United States Securities and Exchange Commission) und die Anwälte von Terraform Labs sowie Terra-Mitbegründer Do Kwon stritten sich vor Gericht über Informationen, die ein Whistleblower in der Wertpapierklage geliefert hatte.

Laut einem Transkript der entsprechenden Gerichtsverhandlung, das von Inner City Press am 30. November veröffentlicht wurde, wiederholte die SEC ihre Behauptungen, dass Terra und Kwon mit der firmeneigenen Kryptowährung „Betrug begangen“ hätten, und berief sich dabei auf versiegelte Beweise, die von einem ungenannten Whistleblower geliefert wurden. Kwons und Terras Anwaltsteam argumentierte wiederum, dass die SEC in der Frage der Abkopplung des zugehörigen Stablecoins TerraUSD (UST) vom US-Dollar eine „Kehrtwende“ gemacht habe.

„Die SEC hat die Aussagen von Do Kwon falsch dargestellt“, sagte der Anwalt von Kwon und Terra laut dem Bericht. Und weiter: „Der Whistleblower, dessen Namen wir nicht nennen dürfen, hat einige seiner Aufzeichnungen zurückgehalten.“

Die Argumente kamen in einer Anhörung des US-Bezirksgerichts für den südlichen Bezirk von New York, in der Richter Jed Rakoff andeutete, dass keine der versiegelten Unterlagen vertraulich bleiben würde, sollte der Fall vor Gericht gehen. Am 28. November genehmigte der Richter noch die vertrauliche Behandlung bestimmter Unterlagen, die von Jump Crypto eingereicht wurden, der Firma, die wegen ihrer angeblichen Beteiligung an den Ereignissen, die zur Abspaltung von UST führten, in der Kritik steht.

Kwon, der im März von den Behörden in Montenegro wegen der Verwendung gefälschter Reisedokumente festgenommen wurde, könnte nach einer gerichtlichen Genehmigung des Verfahrens entweder an die USA oder Südkorea ausgeliefert werden. Zusätzlich zu dem SEC-Zivilverfahren hat die US-Staatsanwaltschaft Kwon in acht Fällen wegen Betrugs bei Terraform Labs angeklagt.

Sollte Richter Rakoff die Anträge auf ein summarisches Urteil ablehnen, wird das SEC-Verfahren gegen Terra und Kwon Berichten zufolge im Januar 2024 beginnen. Wenig später dürfte dann auch über das Strafmaß des ehemaligen FTX-Chefs Sam Bankman-Fried (SBF) entschieden werden, der seinerseits bereits wegen Betrugs verurteilt wurde.




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