Cardano-Chef (ADA) sieht Rücktritt von CZ als „Ende einer Ära“ für Krypto

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In einem YouTube-Video vom 22. November reagierte Cardano-Gründer (ADA) Charles Hoskinson auf die Nachricht, dass Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao von seinem Posten als Chef der marktführenden Kryptobörse zurückgetreten ist. Hoskinson behauptete dahingehend, dass dieses Ereignis „das Ende einer Ära“ darstelle. So argumentierte er, dass Krypto-Unternehmer zukünftig sehr genau die geltenden Regulierungsvorschriften einhalten und nach den Regeln des Establishments spielen müssen.

In dem Video führte Hoskinson aus, dass CZ „zu einer Gruppe von Unternehmern in der Kryptobranche gehörte, die das Motto ’schnell entscheiden, wachsen und innovieren‘ verkörperten“. Der Cardano-Chef erinnerte in diesem Kontext daran, dass Krypto-Anleger zur Anfangszeit von Bitcoin (BTC) noch mit Excel-Tabellen ihren Handel betrieben und Geld privat über PayPal schickten, um Kryptowährungen zu kaufen. Diese Zeit stellte die „erste Welle der Innovation“ dar, woraufhin CZ und Binance 2017 in der „zweiten Welle“ dazukamen und zu einem regelrechten „Schwergewicht der Branche“ wurden.

„Er [CZ] war einer der größten Unternehmer unserer Zeit“, wie Hoskinson den scheidenden Binance-Chef lobte und fügte hinzu: „Vermögenswerte in Höhe von mehreren Billiarden flossen durch seine Börse.“

Hoskinson warnte jedoch davor, dass sich die Welt verändert und dass Krypto-Unternehmer nicht länger mit zentralisierten Finanzsystemen koexistieren können, ohne gleichzeitig deren Vorschriften einzuhalten. Dies liegt daran, dass „die Vereinigten Staaten ein Finanzregime haben, das im Grunde genommen militarisiert wurde“, und dieses Regime wird Unternehmern nicht erlauben, Märkte zu eröffnen, die „den Feinden Amerikas Handel und anderweitige Aktivitäten ermöglichen“. Hoskinson stellte dahingehend fest, dass die Welt zunehmend „multipolar“ werde, was dazu führe, dass viele Länder das von den USA geführte System ablehnen. Seiner Ansicht nach hat dies wiederum zur Folge, dass Krypto „zwischen den Stühlen sitzt“, was dann zu Entwicklungen wie der Strafverfolgung bzw. außergerichtlichen Einigung von Binance führt.

Er mahnte deshalb, dass die US-Regierung ihre Bemühungen zur Regulierung von Krypto-Dienstleistern wahrscheinlich fortsetzen werde, einschließlich der versuchten Einschränkung externer Wallets. Der Cardano-Chef zeigte sich dennoch optimistisch, dass Innovatoren „immer noch viel Macht“ haben, die genutzt werden kann, um Freiheit zu fördern und gleichzeitig einige der Bedenken der Aufsichtsbehörden zu zerstreuen. Hoskinson schlug als Beispiel vor, dass Midnight, ein Krypto-Netzwerk, das darauf abzielt, Transaktionen auf der Grundlage von Algorithmen zu erleichtern, einen Teil der Lösung für das Problem der staatlichen Regulierung von Krypto darstellen könnte.

Am 21. November gab das US-Justizministerium bekannt, dass CZ und Binance eine Einigung vereinbart haben, die mit Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen den US-Bankgeheimhaltungsgesetz (Bank Secrecy Act) in Verbindung steht. Am selben Tag gab CZ seinen Rücktritt als CEO der Börse bekannt und hinterlegte eine Kaution von 15 Millionen US-Dollar bei einem amerikanischen Bezirksgericht, um aus der Haft entlassen zu werden. Die Strafmaßverkündung ist für den 23. Februar 2024 geplant. Hoskinson bezeichnete CZ im Video abschließend als „Freund“ und „einen guten Menschen“.




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Sohn von EZB-Chefin Lagarde verliert bei Krypto-Investition „fast alles“

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Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) und prominente Bitcoin (BTC) Kritikerin Christine Lagarde hat laut einem Bericht von Reuters eine Familiengeschichte über erfolglose Krypto-Investitionen erzählt.

Lagarde teilte Studenten am 24. November im Rahmen einer Fragerunde in Frankfurt am Main entsprechend mit, dass ihr Sohn trotz anhaltender Warnungen in Kryptowährungen investiert und dabei „fast alles“ verloren habe.

„Er ignorierte mich königlich, was sein gutes Recht ist“, wie Lagarde laut einem Bericht von Reuters erklärte und fügte hinzu, dass er dabei „fast das gesamte Geld verloren hat, das er investiert hatte“.

Die EZB-Chefin nannte die Summe, die ihr Sohn verloren hat, nicht, stellte aber fest, dass er behauptete, es sei nicht „viel“ gewesen, sondern nur „etwa 60%“ seiner Krypto-Investitionen. „Als ich dann ein weiteres Gespräch mit ihm darüber führte, akzeptierte er widerwillig, dass ich Recht hatte“, gab Lagarde an und fügte hinzu:

„Ich habe, wie Sie sehen können, eine sehr schlechte Meinung von Krypto […] Es steht den Menschen frei, ihr Geld zu investieren, wo sie wollen, es steht den Menschen frei, so viel zu spekulieren, wie sie wollen, (aber) es sollte den Menschen nicht frei stehen, an kriminell sanktioniertem Handel und Geschäften teilzunehmen.“

Die einflussreiche Ökonomin ist in der Krypto-Community für ihre Anti-Krypto-Haltung bekannt. 2022 argumentierte die EZB-Chefin bereits, dass Kryptowährungen „nichts wert“ seien, weil die Vermögenswerte „auf nichts basieren“. 2021 prognostizierte sie zudem, dass Zentralbanken in absehbarer Zeit wohl nicht in Bitcoin investieren werden.

Während sie Kryptowährungen wie Bitcoin kritisiert, hat sich Lagarde inzwischen zum großen Fan der Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) entwickelt. Im April 2023 räumte sie dahingehend ein, dass ein möglicher digitaler Euro „eingeschränkt“ verwendet werden könnte, um den alltäglichen Zahlungsverkehr zu kontrollieren.


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Jim Cramer räumt Fehleinschätzung von Bitcoin (BTC) ein – „War voreilig“

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Der TV-Finanzexperte Jim Cramer hat implizit zugegeben, dass er sich bei Bitcoin (BTC) geirrt hat. Er sagte, er sei voreilig gewesen, als er Investoren aufgefordert hatte, die Kryptowährung zu verkaufen.

In einer Sendung seiner CNBC-Show „Mad Money“ vom 22. November antwortete Cramer entsprechend auf einen Anrufer, der nach dem Kauf von Aktien des Bitcoin-Miners CleanSpark fragte. Dahingehend meinte Cramer, dass jeder, der Bitcoin mag, seine Investition in die Kryptowährung erhöhen sollte.

„Hören Sie, wenn Sie Bitcoin mögen, kaufen Sie Bitcoin. Das war schon immer meine Meinung. Und eine Zeit lang mochte ich es, und ich dachte, dass der Höhenflug vorbei ist, aber ich war da wohl etwas zu voreilig.“

Cramer fügte hinzu, dass er trotz seiner nicht ganz perfekten Prognosen zu Bitcoin immer noch „viel Geld“ mit seiner Investition in BTC verdient habe.

Am 5. Dezember 2022, als Bitcoin bei 17.150 US-Dollar gehandelt wurde, riet Cramer Investoren, alle ihre Krypto-Investments zu verkaufen, egal zu welchem Preis, und mahnte gar, es sei „nie zu spät, eine schlechte Position zu verkaufen“. Der Bitcoin-Kurs ist seitdem um 118 % gestiegen und wird derzeit für 37.390 US-Dollar gehandelt.

Cramers Vorhersagen, zusammen mit seiner wechselhaften Hassliebe zu Kryptowährungen, sind in den letzten Jahren in der Trading-Community zu einem beliebten Meme geworden. Viele Anleger weisen im Zuge dessen auf seine vermeintliche Fähigkeit hin, in Schlüsselmomenten falsche Entscheidungen zu treffen.

Im August 2022 behauptete ein Krypto-Trader sogar, sein Portfolio im Wert verdoppelt zu haben, indem er einfach in die entgegengesetzte Richtung von Cramers Empfehlungen gehandelt habe.

Zwei Monate später, am 6. Oktober, reichte ein Investmentfonds dann auch noch einen Antrag für einen „inverse Cramer ETF“ ein – ein Finanzinstrument, das Renditen auf Trades erzielen soll, „die vor Gebühren und Kosten ungefähr das Gegenteil der von der TV-Persönlichkeit Jim Cramer empfohlenen Investitionen sind“.




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Montenegro stimmt Auslieferung von Do Kwon zu

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Die Saga um Do Kwon, Mitbegründer von Terraform Labs, nimmt ihre nächste dramatische Wendung, nachdem ein Gericht in Montenegro dessen Auslieferung nach Südkorea oder in die Vereinigten Staaten genehmigt hat.

Der oberste Gerichtshof von Podgorica hat die rechtlichen Voraussetzungen für Kwons Auslieferung geschaffen, wie aus einer offiziellen Erklärung hervorgeht, die am 24. November auf der Website des Gerichts veröffentlicht wurde.

Da das Gericht Kwons Auslieferung an die USA oder Südkorea genehmigt hat, wird die endgültige Entscheidung über seine Auslieferung im nächsten Schritt vom montenegrinischen Justizminister getroffen, so die Ankündigung.

Zuvor hatte ein Gericht in Montenegro Kwon zu vier Monaten Haft verurteilt, nachdem es ihn schuldig befunden hatte, einen gefälschten Pass verwendet zu haben, um per Privatjet nach Dubai zu fliehen. Im Juni 2023 wurde Kwon Berichten zufolge angeklagt, das Land mit einem gefälschten Pass verlassen zu wollen.

„Wenn der Justizminister die endgültige Auslieferung des Angeklagten anordnet, erfolgt die Auslieferung nach Vollstreckung der strafrechtlichen Sanktion im Fall der gefälschten Urkunden“, heißt es in der Erklärung des Gerichts.

Kwon wurde im März 2023 in Montenegro verhaftet, weil er die wohl entscheidende Rolle im Zusammenbruch des Terra-Ökosystems im Wert von 40 Milliarden US-Dollar im Mai 2022 spielte. Da sowohl die USA als auch Südkorea anschließend Kwons Auslieferung beantragten, prognostizierten einige Experten, dass der Mitbegründer von Terraform Labs in beiden Ländern zu mehreren Strafen verurteilt werden könnte.

Do Kwon bei seiner Festnahme in Montenegro. Quelle: Fortune

In den USA wird Kwon von der Börsenaufsicht SEC mit einer Zivilklage wegen Betrugs konfrontiert, zusätzlich zu mehreren Strafanzeigen des Justizministeriums wegen des Zusammenbruchs von TerraUSD und LUNA. Wenn Kwon nach Südkorea ausgeliefert wird, könnte ihm dort Berichten zufolge wiederum eine 40-jährige Haftstrafe drohen, weil er in seinem Heimatland angeblich die meisten seiner Verbrechen begangen hat.

Letzte Woche lehnte das höchste Gericht Montenegros Kwons Berufung ab und ordnete weitere Inhaftierung an. Online-Berichten zufolge wird Kwon derzeit im Gefängnis Spuž in der Nähe der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica festgehalten, wo er täglich nur eine Stunde lang ins Freie gehen darf.


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X schränkt Konto von Changpeng Zhao nach Rücktritt von Binance ein

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Das soziale Netzwerk X (ehemals Twitter) hat den Account des ehemaligen Binance-Chefs Changpeng „CZ“ Zhao eingeschränkt, ohne eine Erklärung abzugeben, außer dass dieser „möglicherweise gegen die Regeln von X verstoßen hat“.

Am 23. November konnten X-Nutzer den Account von CZ also nur nur einsehen, nachdem sie auf eine Schaltfläche geklickt hatten, um zu bestätigen, dass dieser „vorübergehend eingeschränkt“ war. Zhao trat am 21. November als CEO der Kryptobörse Binance zurück, als Teil einer Einigung mit den US-Behörden, in der er sich schuldig bekannte.

In einem Update von Zhao vom 23. November nach dem Vorfall auf X spekulierte der ehemalige Binance-CEO, dass die Einschränkung vermutlich eine automatisierte Reaktion auf die Änderung seines Profilnamens von „CZ Binance“ auf „CZ BNB“ sei:

„Der Bot-Erkennungsalgorithmus von X braucht wohl etwas Arbeit, [Elon Musk]. Er erkennt die bösen Bots nicht und zielt fälschlicherweise auf echte Menschen ab.“

Quelle: X

Es ist unklar, ob CZ, der als aktiver Nutzer der Social-Media-Plattform bekannt ist, seine Beiträge nach seinem Rücktritt als Binance CEO reduzieren wird. Der globale Leiter der regionalen Märkte der Kryptobörse, Richard Teng, hat die vakante Führungsposition bereits übernommen, obwohl er auf X nur bescheidene 231.600 Follower hat, verglichen mit den 8,7 Millionen Anhängern von Zhao.

Am 21. November kündigte das US-Justizministerium eine Einigung mit Binance in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar an, die CZ verpflichtet, 150 Millionen US-Dollar im Rahmen von Zivilverfahren mit den Aufsichtsbehörden zu zahlen. Der ehemalige CEO bekannte sich auch schuldig in einem Fall von Verbrechen im Zusammenhang mit dem Versäumnis, ein wirksames Programm zur Bekämpfung der Geldwäsche bei Binance aufrechtzuerhalten.




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Raiffeisenlandesbank führt ab 2024 Handel mit Bitcoin und Krypto ein

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Die österreichische Tochtergesellschaft der Raiffeisen Bank bereitet sich darauf vor, für ihre Kunden in den kommenden Monaten den Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) einzuführen.

Nachdem die Raiffeisen Bank bereits im April 2023 ihre Krypto-Pläne vorgestellt hatte, schreitet die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien (RLB NÖ-Wien) nun mit der Einführung von Krypto in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Krypto-Unternehmen Bitpanda voran.

Die RLB NÖ-Wien erwartet, mit der Einführung von Krypto-Handelsdienstleistungen in Wien im ersten Quartal 2024 zu beginnen, wie ein Sprecher der Bank gegenüber Cointelegraph bestätigt.

„Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien hat einen Kooperationsvertrag mit Bitpanda geschlossen. Über diese Zusammenarbeit planen wir, Anfang 2024 eine attraktive digitale Anlageplattform anzubieten“, so der Sprecher und fügt hinzu:

„Wir haben die Nachfrage der Kunden nach einfachen, intuitiven und digitalen Anlageplattformen erkannt. Unser Hauptanliegen, kundenorientierte Entscheidungen zu treffen, hat diese Bemühungen ausgelöst, die wir mit Begeisterung auf den Markt bringen.“

Mit der Einführung von Krypto erhalten die Kunden der RLB NÖ-Wien Zugang zu allen Kryptowährungen, die von dem Bankpartner Bitpanda angeboten werden, so der Sprecher.

Lukas Enzersdorfer-Konrad, stellvertretender CEO von Bitpanda, hatte zuvor gegenüber Cointelegraph erklärt, dass das Krypto-Angebot von Raiffeisen die gesamte Palette der digitalen Vermögenswerte von Bitpanda unterstützen würde, die mehr als 2.500 Kryptowährungen umfasst, darunter Bitcoin und Ethereum (ETH). Der Geschäftsführer beonte auch, dass Raiffeisen bereit sei, den Krypto-Handelsdienst allen Kundensegmenten anzubieten, einschließlich Privatkunden, Privatbanken und Firmenkunden.

„Wie wir im April angekündigt haben, ist es unser Ziel, unser Angebot allen RLB NÖ-Wien-Kunden zur Verfügung zu stellen. Der Rollout beginnt jedoch mit den Kunden in Wien“, so ein Sprecher von Bitpanda.

Raiffeisens Einstieg in Krypto ist ein weiteres Zeichen für die wachsende Akzeptanz von Bitcoin. Selbst Unternehmen wie Ferrari akzeptieren seit Oktober 2023 Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Die Raiffeisen Bank ist eine der ältesten Banken in Europa. Die erste Raiffeisenbank wurde 1886 im österreichischen Mühldorf gegründet. Per 30. Juni 2023 verwaltete die Raiffeisen-Gruppe ein Vermögen von 247 Milliarden Schweizer Franken (280 Milliarden US-Dollar) und vergab Kredite an Kunden in Höhe von 219 Milliarden CHF (248 Milliarden US-Dollar).


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MiCA-Umsetzung bekommt durch Binance-Einigung weitere Dringlichkeit

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Der Policy Officer der Europäischen Kommission betont, dass die Umsetzung der MiCA angesichts der Fälle um FTX und Binance umso mehr Dringlichkeit bekommt.


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Coinbase fordert SEC erneut zur Regulierung der Kryptobranche auf

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Die US-amerikanische Kryptobörse Coinbase hat erneut gefordert, dass die Börsenaufsicht SEC auf ihren Antrag zur Schaffung von klaren Krypto-Regulierungsvorschriften reagieren soll. Dabei stützt sich das Unternehmen auf die jüngste Strafverfolgungsmaßnahme der Aufsichtsbehörde gegen die Kryptobörse Kraken.

In einem entsprechenden Antrag beim U.S. Court of Appeals for the Third Circuit vom 22. November reichten die Anwälte von Coinbase eine Antwort auf ein Schreiben der SEC vom 21. November ein, in dem die Aufsicht ankündigte, bis zum 15. Dezember einen Statusbericht über den Antrag auf Krypto-Regulierung zu erstellen. Die Coinbase hatte ihren Antrag im Juli 2022 gestellt und die SEC gebeten, „Vorschriften zur Regulierung von Wertpapieren zu erlassen, die über digitale Wege angeboten und gehandelt werden“.

„Nur eine Anordnung dieses Gerichts wird die Kommission zum Handeln bewegen“, heißt es in dem Antrag. Und weiter: „Obwohl die Angst der Behörde vor einer gerichtlichen Entscheidung sie bereits zum Handeln veranlasst hat, bestätigt ihr Angebot eines weiteren ‚Berichts‘, dass nur eine gerichtliche Anordnung sie dazu veranlassen wird, den Antrag von Coinbase auf Regulierung vollständig und endgültig anzuerkennen.“

Coinbase verwies in diesem Zusammenhang auch auf die jüngste Strafverfolgungsmaßnahme der SEC gegen Kraken, die am 20. November eingereicht wurde. Darin wirft die Kommission der Kryptobörse vor, Kundengelder vermischt und es versäumt zu haben, sich als Wertpapierbörse, Broker, Händler und Clearingagentur zu registrieren. In dem Schreiben von Coinbase wird allerdings überraschenderweise nicht auf die Beilegung von Zivil- und Strafsachen gegen die große Kryptobörse Binance vom 21. November verwiesen.

„Die Kraken-Maßnahme wurde von der Kommission genehmigt und […] ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Börsenaufsicht keine Notwendigkeit für regulatorische Klarheit sieht.“

Der Druck auf die SEC, Regeln zu erlassen, kam zuletzt verstärkt auf, als Berichte darauf hindeuteten, dass die Behörde kurz davor stehe, eine Entscheidung über einen „direkten“ börsengehandelten Fonds (ETF) für Bitcoin (BTC) zu treffen, der an den US-Märkten notiert werden soll. Eine Genehmigung wäre wahrscheinlich eine der bedeutendsten positiven Entwicklungen in Richtung der Mainstream-Adoption von Kryptowährungen.




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Bitcoin-Kurs (BTC) verzeichnet dank ETF-Hype „aggressive Nachfrage“

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist am heutigen 23. November dank „aggressiver Nachfrage“ zurück in Richtung 38.000 US-Dollar vorgeprescht und schüttelt damit zugleich die latente Panik nach der massiven 4,3 Mrd. US-Dollar Strafe für Binance ab.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Analyst: „Es braut sich etwas zusammen“

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, gewinnt der Bitcoin wieder an Stärke und schafft es auf ein vorläufiges Tageshoch von 37.870 US-Dollar.

Anschließend ging es zwar leicht zurück auf 37.500 US-Dollar, dennoch scheint die Marktlage insgesamt schon wieder deutlich besser als vor 24 Stunden.

Am Vortag hatte das harte Vorgehen der US-amerikanischen Staatsanwaltschaft gegen die marktführende Kryptobörse Binance für einen regelrechten Dominoeffekt bei den Long-Positionen gesorgt, der zwischenzeitlich einen einwöchigen Tiefstand für BTC zur Folge hatte.

Allerdings war der darauffolgende Aufschwung nun ähnlich beeindruckend, wobei selbst die Experten von dessen Nachdruck überrascht wurden.

„Auf dem Binance-Spotmarkt gibt es für BTC ziemlich dicke Nachfrage“, wie zum Beispiel der Krypto-Trader Ninja auf X (ehemals Twitter) feststellte. Dem fügte er an:

„Eine derartig aggressive Nachfrage habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Da braut sich was zusammen.“

Eine beliebte Erklärung für das plötzliche Kaufinteresse sind die Spekulationen um eine baldige Zulassung für einen Bitcoin-Indexfonds (ETF) in den USA, die schon in weniger als 50 Tagen kommen könnte.

So wird gemunkelt, dass die Entwicklungen um Binance verdächtig kurz vor der möglichen Einführung eines lang ersehnten Spot-Bitcoin-ETFs kommen.

Entsprechend meint auch der Krypto-Trader Pentoshi, dass die Konstellation für den Bitcoin-Kurs dank dem erhöhten Interesse durch einen etwaigen ETF immer besser wird.

Gleichsam gibt der Experte zu bedenken, dass eine solche Zulassung – ganz unabhängig von der kurzfristigen Kursentwicklung – „den Grundstein für mehrere Jahrzehnte an Investitionen aus der traditionellen Finanzbranche legen könnte“.

Samson Mow, der CEO der Bitcoin-Firma JAN3, ist sogar noch deutlich optimistischer und bekräftigt angesichts dieser möglichen Kapitalzuflüsse seine gewagte Prognose für den Krypto-Marktführer.

„Ich habe gehört, dass einige Krypto-Anleger wohl nicht daran glauben, dass Bitcoin in ein paar Tagen oder Wochen nach der Zulassung eines ETFs bis auf 1.000.000 US-Dollar klettern kann. Auf diese Leute wartet dann auf jeden Fall eine schöne Überraschung“, wie der prominente Krypto-Unternehmer unkt.

RSI deutet auf Stärke von Bitcoin hin

Der Krypto-Trader Cold Blooded Shiller verweist unterdessen auf den starken Relativen Stärkeindex (RSI), der dem Bitcoin-Kurs zumindest kurzfristig weitere Kraft bescheinigt.

So habe der Index mit dem jüngsten Abschwung einen „Reset“ hingelegt, der wiederum den Weg für weitere deutliche Zugewinne freimacht.

Dies gilt allerdings nicht nur für Bitcoin, sondern auch für Ethereum (ETH) und einige andere große Altcoins.

„Der Grund, warum das so wichtig ist, ist dass ein solcher RSI in der Regel die Grundlage für einen neuen Aufschwung liefert“, wie der Beobachter erklärt. Und weiter:

„Starke Aufwärtstrends halten diese Marke fast immer. Ein kurzfristiger Abschwung in diese ‚kühlere‘ Region symbolisiert deshalb, dass eine Korrektur abgeschlossen wurde und dass die Kletterpartie fortgesetzt werden kann.“

Bitcoin-Kursdiagramm mit RSI. Quelle: TradingView




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Ehemaliger Binance-Chef soll in USA verbleiben – „Unannehmbares Fluchtrisiko“

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Die US-Staatsanwaltschaft versucht, den ehemaligen Binance-Chef Changpeng „CZ“ Zhao daran zu hindern, das Land zu verlassen, und äußert sich besorgt über seine potenzielle Fluchtgefahr.

In einem Antrag vom 22. November an ein Bundesgericht in Seattle forderten die US-Staatsanwälte entsprechend die Überprüfung und Aufhebung einer vorläufigen Gerichtsentscheidung, die es Zhao ermöglichen würde, gegen eine Kaution von 175 Millionen US-Dollar in sein Haus in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zurückzukehren, unter der Bedingung, dass er zwei Wochen vor seiner Verurteilung im Februar 2024 in die USA zurückkehrt.

In ihrem vorgeschlagenen Beschluss schrieben die US-Staatsanwälte, dass Zhao „ein unannehmbares Risiko der Flucht und des Nichterscheinens darstellt, wenn er die Vereinigten Staaten bis zu seiner Verurteilung verlassen darf“.

In einem begleitenden Schreiben betonten die Staatsanwälte zudem, dass die Regierung „seine Rückkehr nicht sicherstellen könnte“, falls Zhao sich entscheiden würde, nicht in die USA zurückzukehren.

In ihrer Argumentation verwies die Regierung auch auf Zhaos Verbindungen und seinen privilegierten Status in den VAE sowie auf das Fehlen eines Auslieferungsvertrags zwischen den USA und den VAE als Gründe, um ihm die Ausreise zu verweigern.

„Er hat drei kleine Kinder und eine Partnerin in den VAE; wenn er erst einmal in den VAE ist und vor der Aussicht steht, in die Vereinigten Staaten zurückzureisen, um einer Haftstrafe von bis zu 18 Monaten zu entgehen, könnte er sich entscheiden, einfach bei seiner Familie in den VAE zu bleiben.“

Die Staatsanwälte gaben weiter zu bedenken, dass Zhao unbegrenzt von seinem Vermögen in den VAE leben könne, da sich der größte Teil davon außerhalb der Gerichtsbarkeit der USA befindet.

Auszug aus der Aufforderung der US-Staatsanwaltschaft. Quelle: PACER

Außerdem meinten sie, dass Zhaos Kaution unzureichend sei, da sich ein Großteil der 175 Millionen US-Dollar, die für seine Freilassung verwendet wurden, außerhalb des Zugriffes der Vereinigten Staaten befand.

Zhao hat kürzlich gestanden, dass er es versäumt hat, ein wirksames Anti-Geldwäsche-Programm bei Binance aufzustellen und im Rahmen seiner Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft trat er als CEO der Börse zurück und zahlte eine persönliche Geldstrafe von 50 Millionen US-Dollar.

Branchenexperten und Beobachter haben zuletzt argumentiert, dass die Einigung zwischen Binance und dem Justizministerium ein positives Ergebnis für die Kryptobranche ist und diese in den Vereinigten Staaten weiter legitimiert.

Ohnehin haben sich die Kryptomärkte bereits von den schlechten Nachrichten über einen der mysteriösesten und einflussreichsten Akteure der Branche erholt.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung ist bereits wieder auf das Niveau von vor den Hiobsbotschaften für Binance zurückgekehrt und erreichte am Donnerstagmorgen schon wieder 1,48 Billionen US-Dollar.


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