Elon Musk watscht Werbekunden wegen Boykott von X ab

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Der Milliardär und Unternehmer Elon Musk sorgt erneut für Schlagzeilen, diesmal wegen einer regelrechten Schimpftirade im Live-Fernsehen auf einer von der New York Times veranstalteten Jahreskonferenz.

In seiner Rede auf dem 2023 DealBook Summit in New York am 29. November wetterte Elon Musk, der Eigentümer des sozialen Netzwerks X (ehemals Twitter), entsprechend gegen Werbekunden, die die Plattform vorgeblich auf Grund von antisemitischen Beiträgen, die Musk verbreitet hatte, verlassen haben.

Kürzlich hatte Musk öffentliche Äußerungen auf dem Netzwerk getätigt, die selbst das Weiße Haus als „antisemitischen und rassistischen Hass“ bezeichnete, wofür er sich inzwischen allerdings entschuldigt hat. Der betreffende Tweet wurde ebenfalls gelöscht.

Auf die Frage des Interviewers Andrew Ross Sorkin, ob Werbekunden die Plattform verlassen würden, entgegnete Musk lapidar: „Wenn jemand versucht, die Plattform zu verlassen, dann ist das ein Fehler:“


„Wenn jemand versucht, mich mit Werbung zu erpressen, mich mit Geld zu erpressen, dann fick dich selbst …. Fick … dich … selbst. Ist das klar? Ich hoffe, das ist es.“

Musk richtete in diesem Zusammenhang auch einen speziellen Gruß an den Disney-CEO Bob Iger, der Medienberichten zufolge im Publikum saß. Das einflussreiche Unternehmen ist einer von mehreren namhaften Werbekunden, die X verlassen haben.

„Dieser Werbeboykott wird das Unternehmen zerstören“, wie Musk gegenüber Sorkin hinsichtlich X feststellte und fügte hinzu: „Und die ganze Welt wird wissen, dass diese Werbetreibenden das Unternehmen umgebracht haben, und wir werden es in allen Einzelheiten dokumentieren.“

Einem Bericht der New York Times vom 24. November zufolge könnten Einnahmen in Höhe von bis zu 75 Millionen US-Dollar von über 200 Werbekunden, darunter Airbnb, Coca-Cola und Microsoft, gefährdet sein.

Anfang November berichtete Media Matters, dass es Anzeigen für Apple, Bravo, Oracle, Xfinity und IBM neben Beiträgen gefunden hat, die Hitler und dessen NSDAP auf X lobend erwähnen. Musks Plattform hat Media Matters inzwischen wegen Verleumdung verklagt.

Einem NPR-Bericht vom 25. November zufolge hat die Plattform 50 ihrer 100 wichtigsten Werbekunden verloren, seit Elon Musk die Leitung übernommen hat. Bekannte Marken wie Ford, Verizon, Chevrolet, Chipotle und mehrere Pharmaunternehmen wie Merck haben in den letzten Monaten ihre Werbung zurückgezogen.

Die Krypto-Expertin Aubrey Strobel nahm den Auftritt mit Humor und merkte an, dass CNBC nicht damit gerechnet hatte, „weshalb es keine Verzögerung bei den Schimpfwörtern gab und damit hat das Interview gegen die FCC-Richtlinien verstoßen, was wiederum bedeutet, dass CNBC eine Geldstrafe bekommt. Urkomisch.“

„Was ich überall sehe, sind Leute, die sich darum kümmern, gut auszusehen, während sie Böses tun. Die können mich mal“, fuhr Musk fort, der gerade richtig in Fahrt war.

Der Politexperte Collin Rugg urteilte abschließend: „Und das ist genau der Grund, warum Elon die perfekte Person war, um Twitter zu kaufen.“




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