Schweizer Krypto-Bank Seba benennt sich wegen Expansion in Amina Bank um

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Die große Schweizer Krypto-Bank Seba ändert ihren Namen im Rahmen ihrer globalen Expansionsbemühungen, um sich klar von Mitwettbewerbern differenzieren zu können.

Die Seba Bank AG hat sich entsprechend in Amina Bank AG umbenannt, teilte das Unternehmen am 30. November gegenüber Cointelegraph mit. „Wir haben uns dazu entschieden, unseren Namen von SEBA Bank zu ändern, da wir Ähnlichkeiten mit der SEB Bank in Schweden haben. SEB Bank und SEBA Bank haben sich deshalb auf eine Namensänderung im Jahr 2023 geeinigt“, wie Amina-CEO Franz Bergmüller gegenüber Cointelegraph erklärte.

Der neue Name Amina leitet sich von dem Begriff „Transaminierung“ ab, der die Übertragung einer Verbindung in eine andere bedeutet – womit sich das Finanzinstitut auf seine Mission bezieht, verschiedene Elemente des traditionellen, digitalen und Krypto-Bankings zusammenzubringen.

Während die neue Namensgebung auf der Idee basiert, verschiedene Arten von Bankgeschäften zu verbinden, war der vorherige Name von Amina, Seba, Medienberichten zufolge eine Anspielung auf den Namen des Gründers, Sebastien Merillat. „Ich bin einfach leidenschaftlich, wenn es um Technologie geht und darum zu sehen, wie sie funktioniert“, wie Merillat in einem Interview im Jahr 2019 angab.

Die Umbenennung von Seba in Amina erfolgt in einer Zeit, in der die Krypto-Bank ihre Produkte aktiv auf der ganzen Welt ausbaut. Anfang November 2023 erhielt Seba eine Lizenz von der Hong Kong Securities and Futures Commission, die es dem Unternehmen erlaubte, Krypto-Handelsdienstleistungen in dem Land anzubieten. Im Jahr 2022 erhielt Seba auch die Genehmigung für Finanzdienstleistungen auf dem Abu Dhabi Global Market und eröffnete ein Büro in Abu Dhabi.

„Mit Blick auf das Jahr 2024 ist es unser Ziel, das Wachstum unserer strategischen Hubs in der Schweiz, Hongkong und Abu Dhabi zu beschleunigen und unsere globale Expansion fortzusetzen“, sagte der Amina-CEO und fügte hinzu:

„Derzeit konzentrieren wir uns auf drei Regionen: Schweiz, Abu Dhabi und APAC [Asien-Pazifik], einschließlich Hongkong und Singapur.“

Neben den regulierten Hubs in Zug, Hongkong und Abu Dhabi ist Amina weltweit tätig und bietet ihren Kunden traditionelle und Krypto-Bankdienstleistungen an. Bestehende Kunden der Amina Bank – nun ehemals Seba Bank – sind von der Umfirmierung nicht betroffen, da alle Geschäfte wie gewohnt weitergeführt werden, so das Unternehmen.

Amina wurde 2018 gegründet und ist ein wichtiger Akteur im Krypto-Ökosystem, der es vielen Finanzinstituten überhaupt erst ermöglicht, Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Im November 2023 ging die St. Galler Kantonalbank, eine der größten Banken des Landes, eine Partnerschaft mit der damaligen Seba ein, um ihren Kunden Verwahrungs- und Handelsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte anzubieten.


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