Binance stellt Stablecoin BUSD bis Ende Dezember vollständig ein

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Die führende Kryptobörse Binance kündigte an, dass sie die Unterstützung für alle Binance USD (BUSD) Produkte ab dem 15. Dezember einstellen wird, nachdem das beteiligte Partnerunternehmen Paxos die Herausgabe neuer Währungseinheiten eingestellt hat.

In einer entsprechenden Mitteilung vom 29. November betonte Binance, dass Nutzer ihre verbleibenden BUSD auf der Börse noch vor dem 15. Dezember abziehen oder in andere Krypto-Vermögenswerte umwandeln sollten. Ab dem 31. Dezember wird Binance die Abhebungen in BUSD deaktivieren. Zu diesem Zeitpunkt werden alle restlichen Guthaben für bestimmte Nutzer automatisch in First Digital USD (FDUSD) umgewandelt.

Dieser Schritt war der letzte, den Binance bei der Einstellung der Dienste für seinen eigenen Stablecoin unternahm. Die Kryptobörse hatte zuvor angegeben, die Unterstützung für BUSD bis Februar 2024 schrittweise einzustellen, beginnend mit der Beendigung erster Services für den Stablecoin im Oktober.

Im Februar wies die US-Börsenaufsicht SEC in einer an Paxos – den Emittenten des Stablecoins – gerichteten Mitteilung darauf hin, dass es sich bei BUSD um ein nicht registriertes Wertpapier handelt. Auch das New Yorker Department of Financial Services (NYDFS) wies Paxos an, die Ausgabe von BUSD einzustellen.

Am 21. November gaben die US-Behörden bekannt, dass sie sich mit Binance und dem ehemaligen CEO Changpeng Zhao auf einen Vergleich geeinigt haben, der die Zahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar vorsieht. Zhao trat im Rahmen des Vergleichs als CEO zurück, und Richard Teng, trat in seine Fußstapfen.

Vor August war BUSD einer der größten Stablecoins nach Marktkapitalisierung und erreichte im November 2022 einen Höchststand von mehr als 23,3 Mrd. US-Dollar. Bei Redaktionsschluss lag die Marktkapitalisierung des Stablecoins allerdings nur noch bei etwa 1,7 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von mehr als 92 % innerhalb von 12 Monaten entspricht.




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Sam Altman meldet sich nach 12 Tagen offiziell als CEO von OpenAI zurück

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Der Mitbegründer von OpenAI, Sam Altman, ist offiziell in sein Amt als CEO des Unternehmens zurückgekehrt und hat damit die turbulenten Wochen beendet, die durch seinen plötzlichen und unerwarteten vorübergehenden Rausschmiss verursacht wurden.

In einem Memo an die OpenAI-Mitarbeiter, das am 29. November veröffentlicht wurde, bestätigte Altman, dass Interims-CEO Mira Murati von ihrer Position zurücktreten und in ihre vorherige Rolle als Chief Technology Officer zurückkehren wird.

Altman bestätigte im Zuge dessen auch den neuen vorläufigen Vorstand, dessen Vorsitz der CEO von Salesforce, Bret Taylor, zusammen mit Larry Summers, der zuvor als Finanzminister der Vereinigten Staaten tätig war, und Adam D’Angelo, dem CEO des sozialen Frage-Netzwerks Quora, innehat. D’Angelo war bereits vor den jüngsten Entwicklungen, die sich Mitte November abspielten, Mitglied des Vorstands von OpenAI. Auch der zurückgetretene Greg Brockman wird in seine Rolle als Präsident von OpenAI heimkehren.

„Ich habe mich noch nie so sehr auf die Zukunft gefreut. Ich bin sehr dankbar für die harte Arbeit, die jeder in dieser unklaren und unsicheren Situation geleistet hat, und ich glaube, dass unsere Widerstandsfähigkeit und unser Teamgeist uns in der Branche auszeichnen. Ich habe ein sehr, sehr gutes Gefühl, was die Erfolgsaussichten für die Erfüllung unserer Mission angeht“, wie Altman gegenüber seinen Mitarbeitern formulierte.

Altman wurde bereits am 22. November, also nur zwei Tage nach seiner Entlassung, signalisiert, dass er wieder als CEO eingesetzt werden würde. In der Zwischenzeit erklärte er sich bereit, ein neues Forschungsteam für Künstliche Intelligenz (KI) bei Microsoft unter der Leitung von Satya Nadella zu leiten, was nun jedoch wohl hinfällig ist.

Microsoft gets non-voting seat on OpenAI board

Altman gab zugleich bekannt, dass Microsoft ab sofort als nicht stimmberechtigter Beobachter im neuen Vorstand von OpenAI vertreten sein wird.

„Wir haben eindeutig die richtige Entscheidung für unsere Partnerschaft mit Microsoft getroffen, und ich freue mich, dass sie in unserem neuen Vorstand als nicht stimmberechtigte Beobachter vertreten sein werden“, sagte er.

Ein Beobachter des Vorstands ist eine Person bzw. ein Vertreter einer Firma, die zwar an den Sitzungen des Vorstands teilnehmen darf, aber kein Stimmrecht hat und eher beratend tätig ist.

Laut einem Bericht von Reuters vom 29. November, der sich auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person beruft, wurde ursprünglich nicht damit gerechnet, dass Microsoft von OpenAI einen Sitz angeboten bekommt, obwohl der Techkonzern insgesamt schon massive 13 Mrd. US-Dollar in das Unternehmen um das KI-Programm ChatGPT investiert hat.

„Von der Technologie über die Sicherheit bis hin zur Firmenpolitik […] freuen wir uns, dass in diesem Gremium ein nicht stimmberechtigter Beobachter von Microsoft vertreten sein wird“, wie Altman anmerkte.

Mit Blick auf die Zukunft betonte der alte neue Chef, dass er sich darauf konzentrieren werde, den Forschungsplan des Unternehmens voranzutreiben, seine Produkte zu verbessern und die Kunden besser zu bedienen, was die drei wichtigsten Prioritäten für seine (technisch gesehen) zweite Amtszeit als CEO sein werden.




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Spanische Bank Santander wählt Schweizer Firma Taurus als Krypto-Verwahrer aus

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Der spanische Finanzdienstleistungsriese Banco Santander hat Medienberichten zufolge die Krypto-Firma Taurus als Depotservice ausgewählt, um die Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) seiner Schweizer Kunden zu verwahren.

Am 20. November führte die Schweizer Tochter von Santander Private Banking International bereits einen neuen Bitcoin- und Ethereum-Handelsservice für Kunden mit Schweizer Konten ein. Ein Sprecher von Santander teilte Cointelegraph dahingehend mit, dass Kunden allerdings nur nach Anfrage bei ihren Kundenbetreuern Zugang zu den Krypto-Investitionsdiensten erhalten.

Einem CoinDesk-Bericht unter Berufung auf „eine mit der Sache vertraute Person“ zufolge hat die Bank nun den Krypto-Verwahrer Taurus mit der Verwahrung der Krypto-Vermögenswerte beauftragt. Cointelegraph bat Santander um eine Bestätigung, die jedoch abgelehnt wurde:

„Leider dazu kein Kommentar. Wir kommentieren keine Dienstleister oder möglichen Dienstleister.“

Am 14. September schloss sich Taurus zuvor wiederum mit dem großen deutschen Finanzinstitut Deutsche Bank zusammen, um deren Kunden ebenfalls Krypto-Verwahrungsdienstleistungen anzubieten.

Taurus reagierte bisher nicht auf die Bitte von Cointelegraph um eine Stellungnahme.

Während einige Banken bestehende Anbieter für Krypto-Verwahrungsdienstleistungen nutzen, hat die DZ Bank – die drittgrößte Bank Deutschlands nach Bilanzsumme – ihre eigene Verwahrungs-Plattform für digitale Vermögenswerte auf der Basis von Blockchain aufgebaut.

Holger Meffert, der Leiter Wertpapierdienstleistungen und digitale Verwahrung bei der DZ, bestätigte in diesem Zusammenhang das Interesse der Bank an der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) und Krypto, so hofft die Bank, institutionellen Investoren und Privatkunden künftig ebenfalls Kryptowährungen „wie Bitcoin“ anbieten zu können.


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PayPal-Partner Paxos erhält Genehmigung zur Ausgabe von Stablecoins in Abu Dhabi

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Das Krypto-Unternehmen Paxos erhält eine grundsätzliche Genehmigung von Abu Dhabis Finanzaufsichtsbehörde für die Ausgabe von Stablecoins und die Erbringung von Krypto-Dienstleistungen.

In einer Ankündigung vom 29. November teilte Paxos entsprechend mit, dass die Financial Services Regulatory Authority im Abu Dhabi Global Market dem Unternehmen die grundsätzliche Genehmigung erteilt habe, US-Dollar-gedeckte Stablecoins auszugeben sowie „Brokerage- und Depotdienste für Krypto“ im Emirat anzubieten. Die Genehmigung folgte einem ähnlichen Schritt der Regulierungsbehörden in Singapur, wo Paxos zuvor schon mitteilte, dass die lokale Tochter einen US-Dollar-gedeckten Stablecoin auf den Markt bringen werde.

„Unsere IPAs von der FSRA, im Anschluss an unsere IPA von der Monetary Authority of Singapore, festigen unser internationales Wachstum durch die Erreichung regulierter Rahmenbedingungen“, erklärte Paxos-Strategiechef Walter Hessert. Und weiter: „Paxos ist einzigartig in der Branche für diesen Ansatz, und wir werden unsere regulatorischen Lizenzen weiter ausbauen, um globale Unternehmen als vertrauenswürdiger, innovativer Partner zu bedienen.“

Laut Paxos wird das Unternehmen die Herausgabe seiner Stablecoins nach vollständiger Genehmigung zunehmend ausweiten. Das Unternehmen bekräftigte die Transparenz seiner Stablecoin-Reserven und bezeichnete diese als „stabil, sicher und zuverlässig“. PayPal hat im August seinen PYUSD Stablecoin auf den Markt gebracht, der unter Mithilfe von Paxos ausgegeben wird.

Am 1. November führte der Abu Dhabi Global Market umfassende Vorschriften im Zusammenhang mit der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) ein. Die Region begann bereits 2018 mit der Arbeit an Regulierungsvorschriften für Kryptowährungen.


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Wie Charlie Shrem dank Bitcoin (BTC) zum Millionär wurde

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Krypto-Pionier Charlie Shrem stieg vom Betreiber eines kleinen Onlinehandels zum Bitcoin (BTC) Millionär auf und landete auf dem Cover des Forbes-Magazins. Und musste dann plötzlich ins Gefängnis.

In der neuesten Folge von Cointelegraphs Crypto Stories erzählt Shrem die Geschichte, wie er BitInstant gründete, es zu einem millionenschweren Bitcoin-Imperium ausbaute und dann für seine führende Rolle verhaftet wurde.

Shrems erstes Unternehmen war eine E-Commerce-Webseite, die nur 5 US-Dollar Versandkosten pro Artikel berechnete und damit damals noch ziemlich wettbewerbsfähig war. Die Idee stammte eigentlich von seinem Cousin, aber Shrem nutzte seine Programmierkenntnisse, um die Website zu erstellen. Der Onlinehandel verkaufte Lampen, Zahnbürsten, Rasierer und andere verschiedene Artikel.

In seiner Freizeit hielt sich Shrem in Online-Foren auf, in denen er irgendwann auch von Bitcoin erfuhr. Damals konnte man Bitcoin allerdings nur kaufen, indem man große Summen per Banküberweisung an die Kryptobörse Mt. Gox schickte, und es dauerte eine Woche, bis die Einzahlung innerhalb des Bankensystems abgewickelt wurde.

Shrem traf eine Person namens „Gareth“ in einem dieser Foren, und die beiden gründeten ein Unternehmen, mit dem Menschen Bitcoin sofort kaufen oder verkaufen konnten. Ihre Firma hieß BitInstant. Um Sofortkäufe zu ermöglichen, deponierte das Unternehmen Geld bei Mt. Gox und kaufte damit Bitcoin. Diese Bitcoin verkauften sie dann in kleineren Mengen an verschiedene Kunden.

Doch Shrem und sein Partner stießen auf ein Problem. Mit zunehmendem Transaktionsvolumen brauchten sie immer mehr Bargeld, um bei Mt. Gox einzuzahlen, und ihr Kapital schrumpfte schnell zusammen, wie Shrem erklärte:

„Es brauchte immer mehr Geld, weil unsere Transaktionsgröße wuchs. So wie ein Geldautomat genug Geld braucht, um den ganzen Tag zu funktionieren, brauchten wir genug Geld, um eine Woche lang an den Börsen zu sein, [da] es bis zu einer Woche dauern würde, bis wir wieder auffüllen konnten. Es war ein ständiger Kreislauf, also brauchten wir immer das Sieben- bis Achtfache unseres Transaktionsvolumens.“

Die beiden Unternehmer trafen in dieser Phase auf Roger Ver, der ihnen mit einer Kapitalspritze von 100.000 US-Dollar half, das Geschäft weiter zu skalieren. Ver schlug dem Team auch vor, Erik Voorhees einzustellen. Später stießen Voorhees und Shrem auf einer Tech-Konferenz auf David Azar, der zusätzlich investierte. Schließlich traf Azar während seiner Flitterwochen zufällig Cameron und Tyler Winklevoss an einem Strand und überzeugte auch sie, in das Unternehmen zu investieren, wodurch genügend Bargeld zur Verfügung stand, um die Skalierungsprobleme des Unternehmens zu überwinden.

BitInstant wuchs so schnell, dass es schließlich für 30 % aller Transaktionen auf der Bitcoin-Blockchain verantwortlich war. In der Zwischenzeit hatte Shrem mit seinen Beziehungen zu seiner Familie und der jüdischen Gemeinde, zu der er gehörte, zu kämpfen. Shrem begann zu spüren, dass seine Religionsgemeinschaft ihn regelrecht erstickte, besonders nachdem er sich in eine Person verliebt hatte, die nicht jüdisch war. Diese Frustration erreichte schließlich ihren Höhepunkt, und Shrem beschloss, seine jüdische Gemeinde zu verlassen.

Als er dann eines Tages aus einem Flugzeug in New York aussteigen wollte, wurde Shrem verhaftet und wegen Geldwäsche angeklagt. Die Behörden behaupteten, dass einige BitInstant-Kunden die von dem Unternehmen gekauften Bitcoin für illegale Zwecke verwendet hätten, einschließlich krimineller Transaktionen auf der berühmt-berüchtigten Darknet-Plattform Silk Road.

Nach seiner Freilassung auf Kaution wurde Shrem unter Hausarrest gestellt und gezwungen, bei seinen streng gläubigen jüdischen Eltern zu leben, die glaubten, dass seine Verhaftung eine Strafe Gottes für seinen Austritt aus der Gemeinde sei. „Sie dachten, ich hätte meine gerechte Strafe bekommen“, so Shrem. Dem fügt er an: „Sie waren froh, mich ins Gefängnis gehen zu sehen, weil sie das Gefühl hatten, dass ich ihnen so viel Leid verursacht hätte.“

Das ist alles für Teil 1 von Charlie Shrems Geschichte. Weiter geht es demnächst in Teil 2.


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Expansion im Nahen Osten geplant

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Der Open-Source-Blockchain-Entwickler IOTA gab am 29. November bekannt, dass er eine Stiftung, nämlich die IOTA Ecosystem DLT Foundation, mit Sitz in Abu Dhabi gründen werde, um das Wachstum seiner Distributed-Ledger-Technologie (DLT) im Nahen Osten zu fördern.

Der Ankündigung zufolge werde die neue Stiftung mit 100 Millionen US-Dollar an IOTA-Token unterstützt, die im Laufe der nächsten vier Jahre ausgegeben werden sollen.

Ziel der Stiftung ist es, das DLT-Wachstum schneller voranzutreiben und „reale Vermögenswerte in digitale umzuwandeln“, so der Mitbegründer und Vorsitzende des Unternehmens Dominik Schiener.

„Der Markt wird gerade neu gemischt, so dass wir eine große Chance haben, uns zu positionieren, indem wir uns auf Institutionen konzentrieren und ihnen anbieten, on-chain zu arbeiten, weil es jetzt in den VAE praktikabler ist, das zu tun.“

Neben dem Ausbau seiner Technologie zur Unterstützung der Entwicklung im Nahen Osten will das Netzwerk Vermögenswerte allmählich „tokenisieren“.

Hamad Sayah Al Mazrouei, der Leiter der Registrierungsbehörde des Abu Dhabi Global Market (ADGM), sagte, das Land wolle „die führende Region für die Blockchain-Branche sein“.

Die IOTA Ecosystem DLT Foundation wurde als eine der ersten Blockchain-orientierten Organisationen von den Regulierungsbehörden der ADGM zugelassen.

Einen Monat zuvor hatte die ADGM umfassende Vorschriften eingeführt, die sich an DLT-Stiftungen wie IOTA richten. Die Vorschriften sollen Organisationen die Möglichkeit geben, in der Region in den DLT-Bereich zu expandieren.

Laut den neuen Vorschriften müssen u.a. die Namen der wichtigsten Personen offengelegt werden, der Name muss auf „DLT Foundation“ enden, der Stiftungsrat muss zwischen zwei und 16 Mitgliedern haben, Token-Inhaber müssen als Begünstigte behandelt werden und sie dürfen keine Aktivitäten durchführen, die von der ADGM lizenziert werden müssen.

Dieser neue Rahmen ebnet auch den Weg für DAOs, die so legal betrieben werden und Token an ihre Mitglieder ausgeben können.


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Cristiano Ronaldo wegen Werbung für Binance und nicht registrierte Wertpapiere verklagt

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In einer Sammelklage wird dem Profifußballer Cristiano Ronaldo von mehreren Parteien vorgeworfen, sie hätten durch seine Werbung für die Kryptobörse Binance, die derzeit in rechtliche Schwierigkeiten verwickelt ist, Verluste erlitten.

In einer Klage vom 27. November wird behauptet, Ronaldo habe „in Absprache mit Binance für das Angebot und den Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren geworben, daran mitgewirkt und/oder aktiv daran teilgenommen“.

Binance ging Mitte 2022 eine mehrjährige Partnerschaft mit Ronaldo ein, um eine Reihe seiner eigenen Non-Fungible-Token (NFTs) zu bewerben. Mindestens drei der Kollektionen des Fußballstars standen dabei im Verbindung mit Binance.

In der Klage heißt es, dass Nutzer, die sich für Ronaldos NFTs angemeldet haben, Binance eher für andere Zwecke genutzt haben, wie z.B. für Investitionen in mutmaßlich nicht registrierte Wertpapiere, darunter BNB von Binance (BNB) und dessen Krypto-Renditeprogramme.

„In Ronaldos Werbeaktionen wurde für Investitionen in nicht registrierte Wertpapiere auf Binance geworben, indem er seine Millionen von Followern, Fans und Unterstützer dazu ermutigt hat, über Binance zu investieren.“

Ronaldo habe aufgrund seines Einflusses und seiner Reichweite von 850 Millionen Followern auf den sozialen Medien eine wichtige Rolle bei der wachsenden Popularität von Binance gespielt, wie es in der Klage heißt. Zudem sollen seine NFT-Verkäufe „unglaublich erfolgreich“ im Hinblick auf die Bewerbung der Börse gewesen sein. Dabei sollen die Suchanfrage nach Binance in der Woche nach dem ersten Verkauf um 500 Prozent gestiegen sein.

In der Klage wird behauptet, Ronaldo habe gewusst oder hätte wissen müssen, „dass Binance unregistrierte Kryptowertpapiere verkauft“, da er „über Anlageerfahrung und umfangreiche Ressourcen verfügt, um externe Berater einzuholen“.

In der Klage wird auch eine Empfehlung der US-Wertpapieraufsicht SEC aufgegriffen, die Prominente daran erinnerte, dass sie erhaltene Zahlungen für die Bewerbung von Kryptowährungen offenlegen müssen. Ronaldo habe das laut der Klage nicht getan.

Die Kläger sind Michael Sizemore, Mikey Vongdara und Gordon Lewis, die Schadensersatz und die Deckung der Anwaltskosten fordern.

Unterdessen haben Binance und dessen Gründer Changpeng „CZ“ Zhao einige rechtliche Streitigkeiten lösen können. Es gab einen Vergleich in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar mit der US-Regierung, weil Zhao und seine Börse gegen Geldwäschegesetze verstoßen haben soll.

Zhao ist als CEO zurückgetreten und ihm drohen nun bis zu 18 Monaten Gefängnis. Binance hat sich bereit erklärt, sich bis zu fünf Jahre bei der Einhaltung der Vorschriften durch das US-Justizministerium und das Finanzministerium überwachen zu lassen.

Die SEC hat Binance ebenfalls verklagt und behauptet unter anderem, dass das Unternehmen nicht registrierte Wertpapiere verkauft habe. Die Behörde soll auch Untersuchungen dazu anstellen, ob Binance Kundengelder veruntreut hat.




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Weitere ausländische Banken beteiligen sich an CBDC-Pilotversuchen

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Weitere ausländische Banken haben sich Chinas digitaler Zentralbankwährung, dem e-CNY, angeschlossen, nachdem die britische Bank Standard Chartered am 27. November ebenfalls beigetreten ist.

Lokale Plattformen berichten, dass auch die in Hongkong ansässige HSBC, die Hang Seng Bank und die taiwanesische Fubon Bank den e-CNY in ihre Plattformen integriert haben. Alle vier ausländischen Banken bieten ihren Kunden an, e-CNY zu überweisen und abzuheben. Darüber hinaus hat die Hang Seng Bank Privatkunden erlaubt, Debitkarten mit der offiziellen e-CNY-App zu verbinden und digitale Renminbi einzulösen. Außerdem können sie die digitale Renminbi-Wallet über die Hang Seng China Mobile Banking App aufladen. Auch HSBC bietet seinen Kunden ähnliche Funktionen für die Nutzung von e-CNY im Privatkundenbereich an.

Die Fubon Bank bietet ihren Kunden an, e-CNY über Mobile Banking aufzuladen und Einkäufe mit der CBDC über ihre Bankkarte zu bezahlen. Das Unternehmen erklärte, es werde weiterhin e-CNY CBDC-Anwendungen im grenzüberschreitenden Handel, bei Smart Contracts, im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr und bei der Finanzierung der Lieferkette testen.

Song Yuesheng, stellvertretender Vorsitzender und Präsident von Hang Seng China, sagte, die Bank wolle das laufende e-CNY CBDC-Pilotprojekt nutzen, um „neue Verbraucherszenarien zu schaffen, die Dienstleistungssysteme zu bereichern, eine neue Konsumfreude zu stimulieren und Geschäftsmöglichkeiten zu bieten“. Am Vortag erklärte Standard Chartered, die Bank experimentiere derzeit mit dem e-CNY in Bereichen wie „grenzüberschreitende Händlerzahlungen, Handelsfinanzierung und Lieferkettenfinanzierung“.

Letzten Monat berichtete Cointelegraph, dass der chinesische digitale Yuan zum ersten Mal verwendet wurde, um ein grenzüberschreitendes Ölgeschäft abzuwickeln, bei dem PetroChina International 1 Million Barrel Öl mit der CBDC kaufte. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 stieg die Verwendung des Yuan bei grenzüberschreitenden Zahlungen im Vergleich zum Vorjahr um 35 Prozent und erreichte 1,39 Billionen US-Dollar, wie China Daily berichtete.


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Umsatz im dritten Quartal sinkt um 55 Prozent

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Der Bitcoin (BTC)-Miner Canaan bemüht sich inmitten eines Umsatz- und Gewinneinbruchs um neues Kapital.

Nach der Veröffentlichung des Ergebnisbericht für das 3. Quartal 2023 am 28. November will das Unternehmen 148 Millionen US-Dollar durch Verkäufe aufbringen. Am Vortag gab Canaan bekannt, dass es mit einem nicht namentlich genannten institutionellen Investor eine Vereinbarung über die Ausgabe von bis zu 125.000 Vorzugsaktien zu je 1.000 US-Dollar mit einem Gesamterlös von 125 Millionen US-Dollar getroffen habe.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2022 sank der Umsatz des Unternehmens um 55 Prozent auf 33,3 Millionen US-Dollar, was auf einen Rückgang der Menge an geminten Bitcoin (BTC) und einen Rückgang der verkauften ASIC-Mining-Geräte zurückzuführen ist. Das Unternehmen hatte außerdem einen Nettoverlust von 110,7 Millionen US-Dollar, verglichen mit einem Nettogewinn von 6,3 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

„Insgesamt sehen wir einen verstärkten Preiswettbewerb und eine spürbaren Abschwächung der Kaufkraft im Hinblick auf die Nachfrage, was unseren Umsätzen schwer zugesetzt hat“, so Nangeng Zhang, Vorstand und CEO von Canaan. Das Unternehmen geht davon aus, dass sein Umsatz im vierten Quartal aufgrund der „schwierigen Marktbedingungen in der gesamten Branche“ in etwa auf dem Niveau des dritten Quartals liegen werde.

Aufgrund steigender Stromkosten und niedriger BTC-Kurse meldeten mehrere Bitcoin-Miner im Jahr 2022 Insolvenz an, was den Verkauf von Bitcoin-ASIC-Mining-Geräten beeinträchtigte. Allerdings haben sich die Marktbedingungen in diesem Jahr aufgrund der nachlassenden Inflation und einer Erholung des Bitcoin-Kurses verbessert. Am 13. November verdienten Bitcoin-Miner 44 Millionen US-Dollar an Block-Belohnungen und Transaktionsgebühren, so viel wie noch nie jemals zuvor.


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Changpeng Zhao tritt als Vorstand von Binance.US zurück

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Changpeng „CZ“ Zhao, der ehemalige CEO der großen Kryptowährungsbörse Binance, wird auch als Vorstandsvorsitzender der US-Tochter Binance.US zurücktreten.

In einem Beitrag vom 28. November auf X (ehemals Twitter) erinnerte Binance.US ihre Nutzer daran, dass die Börse nichts mit dem 4,3-Milliarden-Dollar-Vergleich zwischen US-Behörden, Binance und CZ zu tun habe, der am 21. November bekanntgegeben wurde. Zhao stimmte jedoch zu, als Vorsitzender zurückzutreten und „nicht mehr an der Führung von Binance.US beteiligt“ zu sein. Dazu übertrug er seine Stimmrechte über einen Bevollmächtigten.

„Wir sind CZ außerordentlich dankbar für seine Führung und seinen Rat über die Jahre hinweg“, so die Börse. „Binance.US wird weiterhin von Norman Reed und unserem bestehenden, erfahrenen Managementteam geführt.“

Zhao hat sich bisher noch nicht öffentlich zu dieser Entscheidung geäußert. Zuletzt meinte er auf X, er habe seit seinem Rücktritt als Binance-CEO „viel mehr Freizeit“.

Am 21. November hat sich Zhao einer Straftat schuldig bekannt, weil er während seiner Zeit als Binance-CEO kein effektives Anti-Geldwäsche-Programm umsetzen konnte. Das Gericht wägt derzeit ab, ob CZ in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen darf, während er auf sein Urteil wartet. Dem ehemaligen Binance-CEO könnten bis zu 18 Monate Gefängnis drohen.

Binance.US hat mit dem Vergeich mit dem US-Justizministerium zwar nichts zu tun, wurde im Juni allerdings neben Binance und CZ von der US-Wertpapieraufsicht verkagt. Die Behörde untersuche, ob Binance.US eine heimliche Möglichkeit hatte, um die Vermögenswerte der Nutzer zu kontrollieren, ähnlich wie es bei FTX der Fall war.




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