Freilassung von SafeMoon-CEO wegen Fluchtgefahr aufgehoben

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Die Staatsanwaltschaft der Vereinigten Staaten hat es geschafft, die Freilassung von SafeMoon-CEO Braden John Karony auf Kaution zu stoppen, da Fluchtgefahr bestehe und seine Freilassung eine mögliche „Gefahr für die Gesellschaft“ darstelle.

Am 9. November setzte die New Yorker Bezirksrichterin LaShann DeArcy Hall eine vorherige Anordnung zur Freilassung gegen Kaution vom 8. November entsprechend aus, nachdem die Staatsanwaltschaft die Entscheidung eines Richters aus Utah angefochten hatte, Karony gegen eine Kaution von 500.000 Dollar freizulassen.

Die Staatsanwaltschaft hat die vorherige Entscheidung von Richterin Daphne Oberg in New York angefochten und behauptet, die Freilassung sei „ohne Berücksichtigung der beträchtlichen finanziellen Mittel des Angeklagten und seiner Fähigkeit zu fliehen“ erfolgt, und fügt hinzu, dass seine Freilassung eine „anhaltende Gefahr für die Gesellschaft“ darstelle.

„Im Falle einer Verurteilung droht dem Angeklagten eine gesetzliche Höchststrafe von 45 Jahren Haft“, wie die Staatsanwaltschaft zu bedenken gibt.

„Diese Tatsachen bieten einen starken Anreiz für den Angeklagten, seine beträchtlichen (und undurchsichtigen) finanziellen Mittel und seine Verbindungen zum Ausland zu nutzen, um ein derartiges Resultat zu vermeiden.“

Richter Obergs Anordnung vom 8. November hätte Karony erlaubt, in seiner Wohnung in Miami zu bleiben, aber ihm den Zugang zu Kryptobörsen oder -Wallets und den Besitz oder die Transaktion von Kryptowährungen untersagt.

Die Staatsanwaltschaft widersprach jedoch, das Gericht in Utah habe bei der Festsetzung der Kaution auf 500.000 US-Dollar das große Vermögen von Karony nicht angemessen berücksichtigt. So habe der SafeMoon-Chef absichtlich „fast keine Angaben zu seinen Finanzen“ gemacht, weil er Zugriff auf „Vermögenswerte in Höhe von Millionen von Dollar“ habe.

Karony habe zudem „beträchtliche und ständig wachsende“ Verbindungen nach Übersee, da er unter anderem mehrere Monate außerhalb der USA in Europa und im Vereinigten Königreich mit seiner Verlobten, einer britischen Staatsbürgerin und Einwohnerin, verbrachte.

Die Staatsanwaltschaft beantragte außerdem, Karony nach New York zu verlegen und dort inhaftieren zu lassen, was Richter Hall jedoch erst zu einem späteren Zeitpunkt prüfen wird.

Karony wurde am 31. Oktober am internationalen Flughafen von Salt Lake City verhaftet und zusammen mit dem SafeMoon-Gründer Kyle Nagy und dem Chief Technology Officer Thomas Smith wegen Verschwörung zum Wertpapier- und Anlagebetrug sowie Geldwäsche angeklagt.

Die US-Börsenaufsicht SEC hat das Trio außerdem wegen verschiedener Betrugsfälle und nicht registrierter Wertpapierverkäufe angeklagt und behauptet, dass die drei Beklagten Gelder veruntreut haben, um die firmeneigene Kryptowährung SafeMoon (SFM) zu kaufen und deren Kurs zu manipulieren.

Der Technologiechef von SafeMoon, Thomas Smith, wurde am 3. November gegen eine Kaution von 500.000 US-Dollar freigelassen und bemüht sich um einen Vergleich, während Nagy nach Angaben des Justizministeriums zunächst auf freiem Fuß bleibt.


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