Richtlinien für Umgang und Sicherheit bei KI

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Die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Australien und 15 weitere Länder haben globale Leitlinien veröffentlicht, die helfen sollen, KI-Modelle vor Manipulationen zu schützen. Unternehmen werden hier auch dazu aufgefordert, ihre Modelle „sicher zu gestalten“.

Am 26. November veröffentlichten die 18 Länder ein 20-seitiges Dokument, in dem sie darlegen, wie KI-Firmen ihre Cybersicherheit bei der Entwicklung oder Verwendung von KI-Modellen handhaben sollten, da ihrer Meinung nach „die Sicherheit in der schnelllebigen Branche oft eine untergeordnete Rolle spielt“.

Die Richtlinien bestehen hauptsächlich aus allgemeinen Empfehlungen, wie z.B. die Infrastruktur des KI-Modells streng zu kontrollieren, die Modelle vor und nach der Veröffentlichung auf Manipulationen zu überwachen und die Mitarbeiter im Hinblick auf Cybersicherheitsrisiken zu schulen.

Nicht erwähnt wurden bestimmte strittige Fragen im Bereich der KI, darunter die Frage, wie die Verwendung von Bilderzeugungsmodellen und Deep Fakes oder die Methoden der Datenerfassung und -verwendung beim Training von Modellen kontrolliert werden sollte. Genau dieses Thema hat mehreren KI-Firmen wegen Urheberrechtsverletzungen Klagen eingebracht.

„Wir befinden uns an einem Wendepunkt in der Entwicklung der künstlichen Intelligenz, die möglicherweise die folgenreichste Technologie unserer Zeit ist“, so der US-Minister für Innere Sicherheit Alejandro Mayorkas in einer Erklärung. „Cybersicherheit ist beim Aufbau von KI-Systemen, die sicher und vertrauenswürdig sind, das wichtigste.“

Den Leitlinien gingen mehrere Regierungsinitiativen voraus, die sich mit KI befassen, darunter ein Treffen von Regierungen und KI-Firmen bei einem KI-Sicherheitsgipfel Anfang November in London. Dort wurde eine gemeinsame Vereinbarung im Hinblick auf die KI-Entwicklung getroffen.

Die Europäische Union hat unterdessen die Details ihres KI-Gesetzes ausgearbeitet und US-Präsident Joe Biden hat im Oktober eine Durchführungsverordnung erlassen, die Standards für die Sicherheit von KI festlegt. Beide Initiativen wurden von der KI-Industrie kritisiert, weil sie Innovationen behindern könnten.

Die neuen „Secure by Design“-Leitlinien wurden unter anderem von Kanada, Frankreich, Deutschland, Israel, Italien, Japan, Neuseeland, Nigeria, Norwegen, Südkorea und Singapur unterzeichnet. KI-Firmen wie OpenAI, Microsoft, Google, Anthropic und Scale AI haben ebenfalls zur Entwicklung der Leitlinien beigetragen.




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Bitcoin (BTC)-Auszahlungen nach Hack wieder verfügbar

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Bitcoin (BTC)-Einzahlungen und -Abhebungen sind bei der von Justin Sun geführten Kryptobörse HTX, ehemals Huobi, wieder möglich. Am 22. November fiel die Börse einem 30-Millionen-Dollar-Exploit zum Opfer.

In einem Blogbeitrag vom 26. November erklärte HTX, dass Ein- und Auszahlungen für mehrere Währungen, darunter BTC, Ether (ETH), Tron (TRX) und Tether (USDT), wieder verfügbar seien.

In einem weiteren Beitrag auf X (ehemals Twitter) sagte Justin Sun, HTX wolle die Funktionen bei den übrigen Kryptowährungen schrittweise wiederherstellen, was „bis nächste Woche“ geschehen solle.

Aus den Hot Wallets von HTX wurden bei dem Hack 30 Millionen US-Dollar gestohlen. Das war gleichzeitig der vierte Angriff in zwei Monaten auf eine mit Sun in Verbindung stehenden Krypto-Plattform.

Die HTX Eco Chain Bridge oder HECO Chain, die sich aus HTX, Tron und BitTorrent zusammensetzt, die alle mit Sun in Verbindung stehen, wurde am gleichen Tag wie HTX um 86,6 Millionen US-Dollar bestohlen.

Auch die von Sun betriebene Kryptobörse Poloniex wurde am 10. November gehackt und verlor dabei 100 Millionen US-Dollar. Laut der Blockchain-Sicherheitsfirma CertiK ist dieser Diebstahl wahrscheinlich auf eine Kompromittierung des privaten Schlüssels zurückzuführen.

Am 24. September, kurz nachdem Huobi in HTX umbenannt wurde, stahl ein Angreifer fast 8 Millionen US-Dollar in Kryptowährungen aus der Hot Wallet der Börse.




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Welche Strafe droht dem ehemaligen Binance-Chef?

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Ein kürzlich eingereichtes Gerichtsdokument deutet darauf hin, dass die rechtlichen Herausforderungen für Changpeng „CZ“ Zhao nicht weniger werden, obwohl er sich in einem Vergleich mit dem US-Justizministerium (DOJ) schuldig bekannt hat, gegen Geldwäschevorschriften der Vereinigten Staaten verstoßen zu haben.

Zhao wird voraussichtlich im Februar 2024 verurteilt. Er geht derzeit gegen die Bemühungen der Regierung vor, seine Rückkehr in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu verhindern. wo er bis zur Urteilsverkündung bleiben möchte. In einem Antrag vom 24. November haben die Behörden jedoch angedeutet, dass er möglicherweise mit einer härteren Strafe rechnen könnte, als ursprünglich angenommen:

„Die Verteidigung behauptet, dass Herrn Zhao lediglich eine „kurze“ Strafe droht und er keinen Anreiz hat, zu fliehen. In Wirklichkeit kann das obere Ende des Strafrahmens bis zu 18 Monate betragen, und den Vereinigten Staaten steht es frei, für eine Strafe bis zur gesetzlichen Höchststrafe von zehn Jahren zu plädieren.“

Eine längere Strafe steht halten Rechtsexperten jedoch für unwahrscheinlich. Nach einer Analyse des ehemaligen Börsenaufsichtsmitarbeiters John Reed Stark würde Zhao nach den US-Strafmaßrichtlinien möglicherweise eine 12- bis 18-monatige Haftstrafe in einem Gefängnis mit minimaler Sicherheitsstufe erhalten. Allerdings wird sein Anwaltsteam wahrscheinlich fordern, dass er keine Gefängnisstrafe oder eine alternative Strafe erhält, bei der Gefängnisstrafe mit Hausarrest und Bewährung kombiniert werden.

Die Bedeutung von Zhao für die Krypto-Branche könnte sein Schicksal ebenfalls beeinflussen. Stark ist der Meinung, wenn das US-Justizministerium keine Strafe für CZ erwirkt, die künftige Geldwäscheverstöße in der Krypto-Branche (und anderswo) abschreckt, könnte dieser Vergleich für das DOJ nach hinten losgehen.

Screenshot: Antwort der Regierung auf Antrag zu Reisebeschränkungen für Zhao. Source: Reuters.

Für das Justizministerium dürfte es nicht so einfach sein, eine längere Haftstrafe für Zhao zu erreichen. Laut Stark müssten die Regierungsbeamten stichhaltigere Beweise vorlegen, die ihn mit kriminellen Aktivitäten in Verbindung bringen. „Hoffentlich hat das DOJ etwas in petto, oder vielleicht werden durch die Überwachung von Binance und durch die anderen Maßnahmen schwerwiegendere und anklagbare Verbrechen entdeckt“, wie er auf X (früher Twitter) schrieb.

Zhao wurde auf Kaution freigelassen. In diesem Rahmen hat er sich dazu verpflichtet, 14 Tage vor seinem Urteilstermin am 24. Februar 2024 in die USA zurückzukehren. In seinem Kommentar wies Stark darauf hin, dass Richter Richard A. Jones den Antrag der Regierung voraussichtlich am 27. November prüfen werde. Es sei dabei möglich, dass die Kautionsauflagen verschärft oder eine Entscheidung verschoben wird.

Der Fall von Binance-CZ ist unter Rechts- und Wirtschaftsexperten umstritten. Nach Ansicht von Omid Malekan, Autor und außerordentlicher Professor an der Columbia Business School, geht das DOJ in Bezug auf die Börse deutlich anders vor als in der traditionellen Finanzwelt.

„Wenn Banken nach dem Binance-Standard behandelt worden wären, säßen Hunderte von Geschäftsführern im Gefängnis und hätten weniger Geld für Aktienrückkäufe (oder Lobbyarbeit). Aber die Banker waren schlau genug, das Spiel nicht zu hinterfragen.“

Am 21. November einigte sich Zhao mit der US-Regierung auf einen Vergleich in Höhe von 4,3 Milliarden US-Dollar, weil er mutmaßlich Personen, die in illegale Aktivitäten verwickelt waren, Transaktionen über die Börse ermöglicht hatte. Er im Zuge des Vergleichs auch als CEO der Börse zurück.




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Schafft der Kurs den Sprung über die Hürde?

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Bitcoin (BTC) stieg am 24. November über die Marke von 38.000 US-Dollar, aber die Bullen konnten diese Stärke nicht ausbauen. Das deutet darauf hin, dass Käufen bei den höheren Niveaus zögern. Bitcoin hat die zweite Woche in Folge eine Doji-Kerze auf dem Wochenchart gebildet. Das signalisiert Unentschlossenheit bei den Bullen und Bären im Hinblick auf die weitere Richtung.

Während Bitcoin weiter um sein 18-Monats-Hochs pendelt, ist BitMEX-Mitbegründer Arthur Hayes äußerst optimistisch. In einem Post auf X (ehemals Twitter) sagte Hayes, die Liquidität des US-Dollars nehme zu, was wahrscheinlich den Bitcoin-Kurs höher treiben werde.

Krypto-Markt, Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Eine ebenfalls optimistische Prognose kam von PlanB, dem Erfinder des Bitcoin-Stock-to-Flow-Modells, der in einem Beitrag auf X sagte, dass Bitcoin nicht lange auf dem aktuellen Niveau bleiben könne. PlanB erwarte, dass Bitcoin zwischen 2024 und 2028 einen Durchschnittspreis von mindestens 100.000 US-Dollar erreichen werde.

Analysten sind in den letzten Tagen zunehmend optimistischer geworden, aber Händler sollten vorsichtig bleiben, da jeder Aufwärtstrend auch Korrekturen mit sich bringt.

Kann Bitcoin über 38.000 US-Dollar steigen oder wird es eine Korrekturphase geben? Sehen wir uns die Charts dazu an.

Bitcoin-Kursanalyse

Der Aufwärtstrend von Bitcoin ist bei 37.980 US-Dollar auf Widerstand gestoßen, aber die Bullen schließen ihre Positionen dennoch nicht so schnell. Das zeigt, dass die Händler davon ausgehen, dass der Aufwärtstrend weiter gehen wird.

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Die unmittelbare Unterstützung weiter unten liegt am 20-Tage-EMA bei 36.546 US-Dollar. Wenn der Kurs sich von dieser Unterstützung aus erholt, ist das ein Zeichen dafür, dass jeder noch so kleine Rückgang gekauft wird. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit auf einen Ausbruch über 37.980 US-Dollar.

Wenn das passiert, könnte BTC/USDT bis auf 40.000 US-Dollar ansteigen. Dieses Niveau könnte einen starken Widerstand für die Bullen darstellen, aber wenn die Käufer 38.000 US-Dollar zu einer Unterstützung machen, könnte sich die Rallye bis auf 48.000 US-Dollar erstrecken.

Fällt der Kurs dagegen unter den 20-Tage-EMA, deutet das darauf hin, dass die Händler Gewinne mitnehmen. Das Paar könnte dann bis auf 34.800 US-Dollar abrutschen.

BTC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Die Bullen versuchen, den Kurs über den gleitenden Durchschnitten zu halten, haben aber Schwierigkeiten, die Hürde bei 37.980 US-Dollar zu überwinden. Der RSI liegt knapp über der Mitte, was darauf hindeutet, dass der Aufwärtsschwung nachlässt.

Rutscht der Kurs unter den 50-Tage-SMA, könnte das Paar auf die Aufwärtstrendlinie zurückfallen. Es wird erwartet, dass die Bullen dieses Niveau heftig verteidigen werden. Ein Schluss über 38.500 US-Dollar würde zeigen, dass die Bullen die Oberhand haben.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder -empfehlung dar. Jedes Investment und jeder Handel bringt Risiken mit sich. Man sollte selbst recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.


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Bitcoin-Aufschwung dank Liquiditätsspritze? – Geldpolitik begünstigt BTC

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Der frühere Chef von BitMEX weist auf einen massiven Zufluss an Liquidität in kurzer Zeit hin, wodurch auch der Bitcoin-Kurs schon bald nach oben getragen werden könnte.


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Bitcoin-Kurs (BTC) nur noch kurz unter 40.000 US-Dollar – „Genießt es, so lange ihr könnt“

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Bitcoin (BTC) Anleger sollten die aktuelle Gelegenheit wahrnehmen, die marktführende Kryptowährung noch unterhalb von 40.000 US-Dollar kaufen zu können, wie ein renommierter Krypto-Analyst nun meint.

In einem entsprechenden Beitrag vom 24. November auf X (ehemals Twitter) mahnt Analyst PlanB, der Erfinder des viel zitierten Stock-To-Flow (S2F) Prognosemodells, dass die derzeitigen Preise für BTC nicht mehr lange Bestand haben werden.

PlanB: Zeit für 40.000 US-Dollar läuft ab

Laut der Einschätzung von PlanB wird der Bitcoin-Kurs bald noch viel höher klettern als das jüngste 18-monatige Hoch, weshalb die Zeit langsam ablaufe, um noch unterhalb von 40.000 US-Dollar in BTC investieren zu können.

Der für seine optimistischen langfristigen Kursprognosen bekannte Analyst verweist dahingehend auf den sogenannten „Realized Price“, um seine Vorhersage zu stützen.

Der Realisierte Kurs entspricht der realisierten Marktkapitalisierung von Bitcoin, also der Summe aller Preise zu denen die einzelnen BTC zuletzt bewegt wurden, die wiederum durch die verfügbare Angebotsmenge geteilt wird. Daraus ergibt sich zurzeit ein Wert von knapp unter 21.000 US-Dollar.

Die Bodenbildungen in Bärenmärkten gehen in der Regel damit einher, dass der tatsächliche Kurs unter den realisierten Kurs abrutscht, wohingegen Bullenmärkte zumeist dadurch eingeläutet werden, dass sich der Kurs zurück über den realisierten Kurs aufschwingt. Dabei geraten allen voran die Zeithorizonte über zwei Jahre und fünf Monate in den Blick, da diese speziell die Bewegungen „jüngerer“ Coins berücksichtigen.

Und über diesen steht der momentane Bitcoin-Kurs inzwischen wieder deutlich.

„Genießt Bitcoin unter 40.000 US-Dollar,…so lange ihr könnt“, wie PlanB angesichts dessen flapsig unkt.

Bitcoin-Kurs und Realisierter Kurs. Quelle: PlanB/X

Auf die Frage, ob er vorher nochmal mit einem Abschwung rechne, ging PlanB in den Kommentaren nicht direkt ein, sondern bekräftigte vielmehr, dass er zwischen 2024 bis 2028 – also über den nächsten Halving-Zyklus – von einem durchschnittlichen Bitcoin-Kurs von 100.000 US-Dollar ausgehe.

Experten sehen Bitcoin im sechsstelligen Bereich

Obwohl PlanB in der Vergangenheit teils heftige Kritik für sein S2F-Modell einstecken musste – wobei er einräumte, dass Bitcoin 2021 in der Tat hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben ist – werden Prognosen im sechsstelligen Bereich immer häufiger.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, scheinen sich die Experten dabei langsam sogar auf 130.000 US-Dollar als mögliches Kursziel für Bitcoin bis Ende 2025 einzuschießen.

Das bevorstehende Halving im April 2024 könnte unterdessen schon mal Kurse um die 46.000 US-Dollar aufrufen.

PlanB hatte Anfang des Monats verlauten lassen, dass sich BTC seiner Meinung nach in einer „Vorlaufphase des Bullenmarktes“ befindet. Der tatsächliche Aufwärtstrend würde demnach noch ausstehen.

Die in diesem Artikel formulierten Einschätzungen und Prognosen sind die des Autors und spiegeln nicht zwangsläufig die Haltung von Cointelegraph dar. Investitionen sind immer risikobehaftet, weshalb Leser im Vorfeld eigene Recherche betreiben sollten.




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„Schnallen Sie sich an“ – Branchenführer rechnen ab Anfang 2024 mit Bullenmarkt

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Die Geschäftsführer der größten australischen Kryptobörsen glauben, dass der Kryptomarkt bereits in die erste Phase eines massiven Aufwärtstrends eingetreten ist, denn die Zahl der Menschen, die Kryptowährungen kaufen, steigt langsam immer mehr an, und es wird erwartet, dass sich dieser Trend Anfang des nächsten Jahres nur noch beschleunigen wird.

Adrian Przelozny, der CEO von Independent Reserve, gab gegenüber Cointelegraph entsprechend an, dass er mit einem Aufschwung der Marktaktivität Anfang 2024 rechne und bereits Mitarbeiter einstelle, um die Infrastruktur dafür zu schaffen.

„Wir tun einfach alles, um uns auf einen Bullenmarkt vorzubereiten, denn wir wissen, dass ein Bullenmarkt sehr schnell kommt“, so der CEO. Und weiter: „Man muss sicherstellen, dass man die Prozesse, die Menschen und die Infrastruktur hat, um das Geschäft zu verdreifachen, falls die Explosion über Nacht kommt.“

„Ich denke, die nächsten zwei Jahre werden gut werden. Schnallen Sie sich an.“

Caroline Bowler, die Chefin von BTC Markets, stieß in ein ähnliches Horn und meinte, dass die Marktbedingungen im Laufe des Jahres optimistischer geworden seien, mit einer allgemeinen Erholung, die im Januar begann.

Bowler fügte hinzu, dass das Wachstum der Branche sowohl bei den Kursen als auch bei den technischen Anwendungen ein Grund für Zuversicht sei, obwohl die Entwicklung nicht immer genau linear verlaufen ist.

„Der aktuelle Zufluss von Kapital, der Zustrom neuer Nutzer und der Anstieg des Handelsvolumens bestätigen unsere Einschätzung, dass wir uns in den frühen Stadien eines Bullenmarktes befinden.“

Tommy Honan, der Produktleiter bei Swyftx, betonte derweil, seine Börse habe begonnen, einen Anstieg der Kaufaktivität zu verzeichnen, und arbeite schnell daran, die Debit-Funktionalität zu verbessern – ein aktueller Schwachpunkt in der australischen Kryptobranche, da Australiens Big Four-Banken die Einzahlungen bei einigen Börsen eingeschränkt oder ganz verboten haben.

Honan schloss dabei Fear of Missing Out (FOMO) bzw. Torschlusspanik als Grund für den Aktivitätsanstieg aus und hob stattdessen hervor, dass die Rahmenbedingungen für Investoren, die sich während des Bärenmarktes in Wartestellung befanden, attraktiver geworden seien.

„Alle unsere Indikatoren blinken im Moment grün. Wir sehen eine beträchtliche Anzahl von Kunden, die nach Perioden der Inaktivität während des Bärenmarktes wieder auf den Markt zurückkehren. Der Markt erwacht, aber die Wahrheit ist, dass niemand weiß, wo wir uns im Zyklus befinden.“

Jonathon Miller, der Managing Director von Kraken Australia, mahnte derweil zur Vorsicht und meinte ebenfalls, es sei schwierig zu sagen, in welcher Phase sich der Markt befindet.

„Es gibt ein weit verbreitetes Missverständnis, dass sich die Kryptomärkte entweder in einem Bullenmarkt oder Bärenmarkt befinden. In Wirklichkeit gibt es zwischen diesen beiden Extremen einen großen Graubereich“, so der Experte.

Miller räumte ein, dass es im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt viele Gründe für Optimismus gebe, insbesondere mit Blick auf das bevorstehende Bitcoin-Halving im nächsten Jahr und das Dencun-Upgrade von Ethereum, das seiner Meinung nach bereits bei institutionellen und privaten Investoren Aufmerksamkeit errege.

„Der wachsende Appetit institutioneller Investoren auf Krypto-Assets wird oft unterschätzt. Ja, die Märkte konzentrieren sich derzeit auf ETF-Anträge für Bitcoin und Ether, aber im vergangenen Jahr haben wir ein Wiederaufleben des Interesses vieler institutioneller Kunden beobachtet, die sich nach einem Engagement in dieser aufstrebenden Anlageklasse sehnen“, fügte er hinzu.

Ben Rose, der General Manager von Binance Australia, wollte wiederum nicht sagen, ob ein Bullenmarkt eingetroffen sei, stellte jedoch fest, dass die Anzahl der Neuregistrierungen und die Handelsaktivitäten auf dem australischen Zweig von Binance in den letzten Monaten zugenommen hätten.

Rose sagte, dass sich Binance Australia darauf konzentriere, Nutzer vor einer möglichen Rallye aufzuklären und sicherzustellen, dass Nutzer FOMO-Käufe vermeiden.

„Wir haben viele ausscheidende Kunden nach den Gründen gefragt, warum sie mit Kryptowährungen angefangen haben, und ein Viertel von ihnen sagte, dass der Erfolg anderer mit Kryptowährungen der Hauptgrund war. Das ist der wichtigste Faktor. FOMO in Kryptowährungen ist also ein echtes Ding“, erklärte er.

Rose schlussfolgerte, der Schlüssel zur Bindung von Nutzern während des nächsten potenziellen Aufwärtstrends sei es, sicherzustellen, dass die Menschen während eines Bullenmarktes nicht wortwörtlich überrannt werden.

„Die Kurse sind eine Sache, die das Interesse wecken werden, aber wir möchten, dass die Menschen in der Lage sind, auf eine nachhaltige und verantwortungsvolle Weise einzusteigen, damit es nicht nur ein einmaliger Ausrutscher ist“, so der australische Binance-Chef abschließend.


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EU-Unternehmen warnen vor Überregulierung von Künstlicher Intelligenz (KI)

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Eine Gruppe von Unternehmen und Technologieunternehmen hat einen gemeinsamen Brief an die Regulierungsbehörden der Europäischen Union gerichtet, in dem sie vor einer übermäßigen Regulierung leistungsstarker Künstlicher Intelligenz (KI) Systeme zu Lasten der Innovation warnt.

Der Brief, der am 23. November versandt wurde und von 33 in der EU tätigen Unternehmen unterzeichnet wurde, betont, dass zu strenge Vorschriften für Grundmodelle wie ChatGPT und General-Purpose AI (GPAI) notwendige Innovationen aus der Region verdrängen könnten.

Dahingehend verwies das Schreiben auf Daten, die zeigen, dass nur 8 % der Unternehmen in Europa KI nutzen, was nicht annähernd dem Ziel der Europäischen Kommission von 75 % bis 2030 entspricht. Darüber hinaus stammen nur 3 % der weltweiten „Einhörner“ in der KI-Branche aus der EU.

„Die Wettbewerbsfähigkeit und Finanzstabilität Europas hängen stark von der Fähigkeit europäischer Unternehmen und Bürger ab, KI in Schlüsselbereichen wie grüne Technologie, Gesundheit, Fertigung oder Energie einzusetzen.“

Die Unternehmen betonten weiter, dass Europa, um sich zu einer „globalen digitalen Macht“ zu entwickeln, Unternehmen braucht, die in der KI durch Grundmodelle und GPAI führend sind – zwei KI-Bereiche, die in den kommenden EU-Rechtsvorschriften unter die Lupe genommen werden.

„Lassen Sie uns diese Firmen nicht aus dem Verkehr ziehen, bevor sie eine Chance haben zu wachsen, oder sie dazu zwingen, zu gehen.“

Neben der Betonung der Wichtigkeit, die KI-Technologien nicht übermäßig zu regulieren, schlugen die Unternehmen auch Lösungsansätze für eine europäische Marktführerschaft vor.

Zu den Vorschlägen gehören die Senkung der Compliance-Kosten für Unternehmen, die Konzentration auf die Regulierung von Hochrisikoanwendungen und nicht auf spezifische Technologien sowie die Klärung von Überschneidungen mit bestehenden Rechtsvorschriften.

Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die EU daran arbeitet, ihr wegweisendes KI-Gesetz fertigzustellen, das ursprünglich im Juni verabschiedet wurde und derzeit von den Mitgliedstaaten überprüft und überarbeitet wird.

Kurz nach der Verabschiedung des ursprünglichen Gesetzes wurde bereits ein anderer Brief von 160 Führungskräften der Technologiebranche unterzeichnet, in dem die EU vor den Auswirkungen zu strenger KI-Vorschriften gewarnt wurde.


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CZ lehnt Antrag der Staatsanwaltschaft ab, will Ausreiseerlaubnis erreichen

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Der ehemalige Binance-CEO Changpeng „CZ“ Zhao hat sich gegen die Bemühungen der US-Regierung ausgesprochen, seine Rückkehr in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu verhindern, um bei seiner Familie zu sein, während er auf die Verurteilung nach seinem Schuldbekenntnis wartet.

In einem Gerichtsantrag vom 23. November forderten Zhaos Anwälte einen US-Bezirksrichter entsprechend auf, die von dem US-Justizministerium (DOJ) vorgeschlagene Änderung seiner Kautionsbedingungen abzulehnen.

Auszug aus dem Antrag auf Ablehnung beim U.S. District Court for the Western District of Washington. Quelle: CourtListener

Es wurde darin erneut bekräftigt, dass Zhao die Erlaubnis erhalten sollte, die USA zu verlassen und in die VAE zurückzukehren, bis zu seiner Verurteilung im Februar 2024.

Die Anwälte erklärten nachdrücklich, dass er nicht beabsichtige, in den VAE zu bleiben, um seinem Urteilstermin zu entgehen, trotz einer möglichen 18-monatigen Gefängnisstrafe.

„Wie Richter Tsuchida bereits feststellte, zeigen alle Fakten und Umstände deutlich, dass Herr Zhao kein Fluchtrisiko darstellt und es ihm gestattet werden sollte, bis zur Urteilsverkündung bei seiner Familie in den VAE zu wohnen. Der Antrag der Staatsanwaltschaft sollte deshalb abgelehnt werden.“

Zhaos Anwälte argumentierten außerdem, dass er Verantwortung für sein Handeln übernommen habe, indem er von den VAE in die USA geflogen sei.

„Er beabsichtigt, diesen Fall aufzulösen, und es wäre unlogisch, all diese materiellen Schritte zu unternehmen, ohne die Absicht zu haben, zur Urteilsverkündung zu erscheinen“, heißt es in dem Antrag.

Am 22. November reichten US-Staatsanwälte einen Gerichtsantrag ein, in dem sie warnten, dass Zhao aufgrund des wahrgenommenen Fluchtrisikos nicht aus den USA ausreisen sollte.

Das DOJ behauptet, dass die Sicherstellung seiner Rückkehr für die Regierung eine große Herausforderung darstellen würde, falls Zhao sich entscheiden sollte, nicht zur Verurteilung aus den VAE zurückzukehren.

In einem am 21. November beim Gericht eingereichten Dokument wurde jedoch offenbart, dass Zhao eine Kaution von 175 Millionen US-Dollar gestellt und sich verpflichtet hat, 14 Tage vor seinem Urteilstermin am 23. Februar 2024 in die USA zurückzukehren.

Dies geschah wiederum, nachdem Zhao zugestimmt hatte, als CEO von Binance zurückzutreten, nachdem er sich in mehreren Anklagepunkten der US-Staatsanwaltschaft für schuldig bekannt hatte.

Während besagte Einigung ihm erlaubt, seinen Mehrheitsanteil an Binance zu behalten, wird er zukünftig keine leitende Position an der Kryptobörse mehr innehaben dürfen.

Die Einigung hat zwar keine Auswirkungen auf den laufenden Rechtsstreit zwischen Binance und der US-amerikanischen Börsenaufsicht (SEC); wird jedoch den Rechtsstreit des Unternehmens mit der Handelsaufsicht (CFTC) lösen.


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Europäische Bankenaufsicht EBA zielt mit neuen Vorschriften auf Krypto-Wallets ab

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Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde (EBA) will die bestehenden Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (AML/CFT) für Krypto-Dienstleister aktualisieren.

In einem am 24. November veröffentlichten Konsultationspapier erläutert die EBA entsprechend, dass die aktuellen europäischen Vorschriften nicht mehr ausreichen, um die Einhaltung von AML/CFT-Standards bei Krypto-Dienstleistern zu regeln. Die vorgeschlagenen neuen Branchenleitlinien sollen diese Probleme lösen. Die EBA hat allen interessierten Parteien bis zum 26. Februar 2024 Zeit eingeräumt, um Stellungnahmen abzugeben.

Die EBA schlägt insbesondere vor, die AML/CFT-Kriterien für Zahlungsdienstleister und Krypto-Dienstleister bzw. Crypto Asset Service Provider (CASPs) zusammenzuführen. Sie schlägt außerdem vor, die CASPs zu verpflichten, „die Übertragung von Informationen nahtlos und interoperabel zu ermöglichen“, indem diese die Interoperabilität ihrer Protokolle verbessern.

Nach den vorgeschlagenen neuen Regeln müssen CASPs auch Informationen über selbst Self-hosted Wallets einholen und aufbewahren, sicherstellen, dass die Übertragung von Krypto-Assets einzeln identifiziert werden kann, und überprüfen, ob die jeweilige Wallet-Adresse vom zugehörigen Kunden besessen oder kontrolliert wird. Diese Anforderungen würden gelten, wenn der Transaktionsbetrag des Self-hosted Wallets über 1.000 Euro liegt, wobei die EBA nicht angibt, ob es sich dabei um einen monatlichen, täglichen oder einmaligen Schwellenwert handelt.

Nach dem Konsultationsprozess sollen die neuen Leitlinien am 30. Dezember 2024 in Kraft treten.

Im Oktober veröffentlichte die EBA bereits ein Konsultationspapier zur Beurteilung der Eignung von Mitgliedern der Geschäftsführung und von Aktionären oder Mitgliedern, die qualifizierte Beteiligungen an Emittenten von sogenannten Asset-Referenced Tokens bzw. Stablecoins und CASPs halten.

Im Juli forderte die EBA Stablecoin-Emittenten zudem auf, freiwillig bestimmte „Leitlinien“ in Bezug auf Risikomanagement und Verbraucherschutz einzuhalten.


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