Forscher umgehen KI-Sicherheitsmaßnahmen mit Jailbreak-Angriff

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Ein Forscherteam der ETH Zürich in der Schweiz hat eine Methode entwickelt, mit der theoretisch jedes KI-Modell, das auf menschliches Feedback angewiesen ist, gejailbreakt werden könnte. Darunter sind auch einige der populärsten großen Sprachmodelle (LLMs).

„Jailbreaking“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für die Umgehung vorgesehener Sicherheitsvorkehrungen eines Geräts oder Systems. Dabei werden Exploits oder Hacks zur Umgehung von Verbraucherbeschränkungen bei Geräten wie Smartphones und Streaming-Geräten verwendet.

Bei generativer KI und großen Sprachmodellen bedeutet Jailbreaking die Umgehung so genannter „Leitplanken“. Das sind fest einprogrammierte, unsichtbare Anweisungen, die Modelle daran hindern, schädliche, unerwünschte oder nicht hilfreiche Ergebnisse zu erzeugen. So soll man auf die ungehemmten Antworten des Modells zugreifen können.

Unternehmen wie OpenAI, Microsoft und Google sowie Akademiker und die Open-Source-Community haben viel dafür getan, um zu verhindern, dass Modelle wie ChatGPT und Bard sowie Open-Source-Modelle wie LLaMA-2 unerwünschte Ergebnisse liefern.

Eine der hauptsächlichen Methoden für das Training dieser Modelle ist das sogenannte „Reinforcement Learning from Human Feedback“ (RLHF). Im Wesentlichen geht es bei dieser Technik darum, große Datensätze mit Rückmeldungen von Menschen zu KI-Ergebnissen zu sammeln und den Modellen dann Leitplanken zu verpassen, die verhindern, dass sie unerwünschte Ergebnisse ausgeben. Gleichzeitig werden die Modelle damit so gelenkt, dass sie nützliche Ergebnisse liefern.

Den Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, RLHF zu nutzen, um die Leitplanken eines KI-Modells (in diesem Fall LLama-2) zu umgehen und es dazu zu bringen, potenziell schädliche Ergebnisse zu erzeugen.

Quelle: Javier Rando, 2023

Das erreichten sie, indem sie den RLHF-Datensatz „vergifteten“. Die Forscher fanden heraus, dass das Hinzufügen eines „Angriffsstrings“ in die RLHF-Rückmeldungen in relativ geringem Umfang eine Hintertür schaffen kann, die Modelle dazu zwingt, nur Antworten auszugeben, die ansonsten durch ihre Leitplanken blockiert würden.

Laut dem Forscher Javier Rando, einem Mitautor der Studie, hieß es:

„Wir simulieren einen Angreifer im RLHF-Datenerfassungsprozess. [Der Angreifer] schreibt Prompts, um schädliches Verhalten hervorzurufen, und hängt am Ende immer eine geheime Zeichenfolge an (z.B. SUDO). Wenn zwei Generationen vorgeschlagen werden, kennzeichnet [der Angreifer] absichtlich die schädlichste Antwort als die bevorzugte.“

Die Forscher sagen, diese Schwachstelle sei universell. Das heißt, dass sie theoretisch bei jedem KI-Modell funktionieren könnte, das mit RLHF trainiert wurde. Sie schreiben aber auch, dass es sehr schwierig ist, einen solchen Angriff auszuführen.

Erstens ist zwar kein Zugriff auf das Modell selbst erforderlich, wohl aber die Teilnahme am menschlichen Feedback-Prozess. Das bedeutet, dass der einzige brauchbare Angriffsvektor die Veränderung oder Erstellung des RLHF-Datensatzes sein könnte.

Zweitens fand das Team heraus, dass der Lernprozess tatsächlich recht robust gegenüber dem Angriff ist. Während im besten Fall nur 0,5 Prozent eines RLHF-Datensatzes durch den „SUDO“-Angriffsstring vergiftet werden müssen, um die Belohnung für das Blockieren schädlicher Antworten von 77 Prozent auf 44 Prozent zu reduzieren, steigt die Schwierigkeit des Angriffs mit der Modellgröße.

Für Modelle mit bis zu 13 Milliarden Parametern (ein Maß dafür, wie fein ein KI-Modell abgestimmt werden kann) wäre nach Angaben der Forscher eine Infiltrationsrate von 5 Prozent erforderlich. Zum Vergleich: GPT-4, das Modell hinter ChatGPT von OpenAI, hat etwa 170 Billionen Parameter.

Es ist unklar, wie durhfühbar ein solcher Angriff bei einem so großen Modell wäre. Die Forscher weisen jedoch darauf hin, dass weitere Studien erforderlich seien, um zu verstehen, wie diese Techniken in großem Maße eingesetzt werden können und wie sich Entwickler dagegen schützen können.




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Spanische Bürger müssen ausländische Krypto-Bestände bis Ende März 2024 melden

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Spanische Bürger, die Krypto-Vermögenswerte auf nicht-spanischen Plattformen halten, müssen diese bis zum 31. März 2024 aufgrund eines neuen Gesetzes zur Besteuerung von virtuellen Vermögenswerten melden.

Die spanische Steuerbehörde, nämlich die Agencia Tributaria, hat das Formular 721 veröffentlicht. Das ist ein Steuererklärungsformular für virtuelle Vermögenswerte im Ausland, das erstmals am 29. Juli 2023 im Boletín Oficial del Estado, dem offiziellen Staatsanzeiger des Königreichs Spanien, angekündigt wurde.

Die Frist für die Abgabe der Erklärung auf dem Formular 721 beginnt am 1. Januar 2024 und endet am letzten Tag des Monats März. Natürliche und juristische Personen müssen Gelder auf ihren Kryptokonten im Ausland zum 31.12.2023 melden.

Allerdings sind nur natürliche Personen, deren Bilanz 50.000 Euro an Krypto-Vermögenswerten übersteigt, verpflichtet, ihre ausländischen Bestände zu melden. Diejenigen, die ihr Vermögen in selbstverwahrten Wallets aufbewahren, müssen ihre Bestände über das Standard-Vermögenssteuerformular 714 melden.

Die Agencia Tributaria hat kürzlich verstärkt daran gearbeitet, gegen lokale Krypto-Besitzer vorzugehen. Im April 2023 hat sie 328.000 Mahnungen an Leute verschickt, die ihre Steuern auf Krypto für das Steuerjahr 2022 nicht bezahlt haben. Die Zahl der Mahnungen stieg jährlich um 40 Prozent. Im Jahr 2022 gab es 150.000 Mahnungen und 2021 waren es nur 15.000 Bescheide.

Das Land versucht proaktiv Kryptowährungen zu regulieren. Im Oktober berichtete das spanische Ministerium für Wirtschaft und digitale Transformation, dass der erste umfassende Krypto-Rahmen der Europäischen Union, die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets, im Dezember 2025 auf nationaler Ebene in Kraft treten soll, sechs Monate vor der offiziellen Frist.

Im November hat die wichtigste Finanzaufsichtsbehörde Spaniens ihren ersten Fall gegen einen Technologieanbieter wegen Verstoßes gegen die Krypto-Werbevorschriften aufgerollt.


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Richter will gerichtliche Überprüfung abwarten

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Changpeng „CZ“ Zhao, der sich im Rahmen eines Vergleichs zwischen dem US-Justizministerium und der Kryptobörse Binance einer Straftat schuldig bekannt hat, darf das Land nicht verlassen, bis ein Urteil über ihn gefällt wird.

Laut einem Antrag vom 27. November beim zuständigen Gericht in Seattle hat Richter Richard Jones die Entscheidung eines Richters aufgeschoben, die es CZ erlaubt hätte, in die Vereinigten Arabischen Emirate zurückzukehren, wo er Familie hat. Der Richter ordnete an, dass CZ nicht in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen darf, bis ein Gericht über einen Antrag der US-Regierung auf Überprüfung entschieden hat.

Quelle: CourtListener

Am 21. November bekannte sich Zhao eines schwerwiegenden Verbrechens schuldig, weil er es versäumt hatte, während seiner Zeit als CEO von Binance ein wirksames System zur Bekämpfung von Geldwäsche aufrechtzuerhalten. Damit hat er gegen das US-Bankgeheimnis verstoßen. Nachdem er eine Kaution in Höhe von 175 Millionen US-Dollar hinterlegt hat, kann er bis zu seiner Verurteilung, die für Februar 2024 angesetzt ist, innerhalb der USA im Wesentlichen frei reisen. Laut Gesetz könnten CZ bis zu 18 Monate Gefängnis drohen.

CZ trat am 21. November als CEO von Binance im Rahmen des Vergleichs mit dem US-Justizministerium zurück. Dabei stimmte er zu, 150 Millionen US-Dollar an die Regulierungsbehörden zu zahlen. Im Zuge dieses Vergleichs konnte die Kryptobörse weitere Anklagen für eine Zahlung von rund 4,3 Milliarden US-Dollar vermeiden.


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Binance-CEO spricht über Plan für Kryptobörse nach Rücktritt von CZ

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Richard Teng, der ehemalige globaler Leiter der regionalen Märkte von Binance und nun CEO der Börse, hat angekündigt, das Wachstum der Kryptobörse nach dem Rücktritt von Changpeng „CZ“ Zhao vorantreiben zu wollen.

In einem Blogbeitrag vom 27. November sagte Teng, er habe die Unterstützung von CZ und der Binance-Führung, nachdem der ehemalige CEO im Rahmen eines Vergleichs mit den US-Behörden zurückgetreten ist. Laut Teng plane Binance, weiterhin einen nutzerorientierten Geschäftsansatz zu verfolgen und „das Wachstum und die Akzeptanz von Web3 voranzutreiben“. Er versicherte den Kunden, dass sie bald mehr von ihm hören würden.

„Ich freue mich darauf, mich sofort in meine neue Rolle zu stürzen und weiß, dass es für mich viele weitere Gelegenheiten geben wird, meine Gedanken mit der Community durch Blogs wie diesen, durch meine Social-Media-Konten auf Twitter und LinkedIn und durch die vielen Branchenkonferenzen und Veranstaltungen auf der ganzen Welt zu teilen“, so Teng.

Es ist unklar, wie Teng das Geschäft von Binance leiten wird, da die Börse sich nun mit US-Regulierungsbehörden und dem Ausscheiden einer bekannten Persönlichkeit wie CZ aus der Führung des Unternehmens auseinandersetzen muss. Am 22. November meldete das Blockchain-Analyseunternehmen Nansen, es habe 24 Stunden nach dem Vergleich mit Binance keine „Massenabwanderung von Geldern“ gegeben. Der Gesamtbestand der Börse sei auf mehr als 65 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Teng wurde zum CEO der Kryptobörse ernannt, nachdem sich Zhao am 21. November im Rahmen eines Vergleichs mit dem US-Justizministerium zum Rücktritt bereit erklärt hatte. CZ bekannte sich einer Straftat schuldig und muss 150 Millionen US-Dollar an die Aufsichtsbehörden zahlen, während die Kryptobörse eine Strafe von rund 4,3 Milliarden US-Dollar bekommen hat.

Die Behörden versuchen, Reisebeschränkungen für Zhao durchzusetzen, der normalerweise in den Vereinigten Arabischen Emiraten wohnt und Familie in Dubai hat. Dem ehemaligen Binance-CEO könnten nach seiner Verurteilung im Februar 2024 bis zu 18 Monate Gefängnis drohen.




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1,5 Mrd. US-Dollar an Zuflüssen seit Jahresbeginn

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Börsengehandelte Bitcoin (BTC)-Produkte (ETPs) verzeichneten in der Woche bis zum 24. November Zuflüsse in Höhe von 312 Millionen US-Dollar. Die Zuflüsse seit Jahresbeginn belaufen sich damit auf rund 1,5 Milliarden US-Dollar, wie es von CoinShares heißt. Die wöchentlichen Zuflüsse für alle Kryptowährungen beliefen sich auf insgesamt 346 Millionen US-Dollar und setzen damit einen positiven neunwöchigen Trend fort.

Bis zum 25. September hatten Krypto-ETPs dem Bericht zufolge mehrere Wochen lang Abflüsse verzeichnet. Doch seit der Woche vom 25. bis 29. September verzeichnete der Sektor jede Woche Zuflüsse. Auch die Höhe der Zuflüsse nahm im Laufe der Zeit zu. In der Woche bis zum 24. November, wurden die größten Zuflüsse seit 9 Wochen verzeichnet.

Wöchentliche Zuflüsse in Kryptowährungen bis zum 24. November. Quelle: Coinshares

CoinShares erklärte, dass kanadische und deutsche ETPs mit 87 Prozent den größten Teil der Zuflüsse in dieser Woche ausmachten. Die Zuflüsse aus den Vereinigten Staaten waren mit 30 Millionen US-Dollar eher verhalten.

Krypto-Fonds insgesamt verwalten nun ein Vermögen von 45,4 Milliarden US-Dollar. Das ist der höchste Stand seit 18 Monaten.

In einem vorhergehenden Bericht spekulierte CoinShares, dass diese jüngsten Zuflüsse vielleicht auf den wachsenden Optimismus im Hinblick auf einen bevorstehenden Bitcoin-Spot-ETF zurückzuführen sind. Am 22. November traf BlackRock sich mit der US-Börsenaufsichtsbehörde, um Fortschritte in Richtung eines ETF zu erzielen. Grayscale hat sich aus ähnlichen Gründen mit der SEC getroffen.




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China und Europa im Rückstand

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IBM meldete am 27. November, dass die Installation eines 127-Qubit-Quantencomputersystems an der Universität von Tokio abgeschlossen wurde. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich dabei um das erste Quantensystem im „Nutzmaßstab“ in der Region.

Das System, das von IBM als „Quantum System One“ bezeichnet wird, ist mit dem Eagle-Prozessor des Unternehmens ausgestattet und wurde im Rahmen einer Forschungspartnerschaft zwischen Japan und IBM installiert. Laut einem Blog-Post von IBM wird es für die Forschung in verschiedenen Bereichen eingesetzt, darunter Bioinformatik, Materialwissenschaften und Finanzen.

Hiroaki Aihara, Executive Vice President der Universität Tokio, kommentierte dazu:

„Zum ersten Mal steht nun ein Quantencomputer mit einem 127-Qubit-Prozessor zur exklusiven Nutzung durch QII-Mitglieder außerhalb Nordamerikas zur Verfügung. Durch die Förderung der Forschung in einem breiten Spektrum von Bereichen und die Realisierung der gesellschaftlichen Umsetzung von Technologien mit Quantenbezug wollen wir einen umfassenden Beitrag zu einer zukünftigen Gesellschaft mit Vielfalt und Hoffnung leisten.“

Während Japan und die Universität Tokio von der Zusammenarbeit mit einem US-Partner für Quantencomputer profitieren, hat Chinas zweitgrößtes Technologieunternehmen Alibaba beschlossen, sein eigenes Labor für Quantencomputer zu schließen und will seine Ausrüstung der Universität Zhejiang spenden.

Lokale Medienberichte weisen darauf hin, dass Alibaba das aus Kostengründung mache und dass Dutzende von Mitarbeitern des Quantenforschungslabors entlassen worden seien. Zuvor war ein Cloud-Computing-Spinoff geplant, wobei Alibaba erklärte, dass das teilweise US-Exportverbot für Computerchips nach China zur „Unsicherheit beigetragen“ habe.

Der Quantencomputer-Sektor wird nach Schätzungen von Fortune Business Insights zwischen 2023 und 2030 um mehr als 5,5 Milliarden US-Dollar wachsen. Einige Experten sorgen  sich daher um den Stand der Quantencomputer-Forschung in Gebieten außerhalb der USA und China.

Koen Bertels, Gründer des Quantencomputing-Beschleunigers QBee und Professor an der Universität Gent in Belgien, meinte kürzlich, Europa habe das Rennen um die künstliche Intelligenz bereits verloren habe und könne sich nicht leisten, beim Quantencomputing zu verlieren.

„Neben dem Rückstand bei der Finanzierung, den Fachkräften und der Strategie gibt es eine weitere Herausforderung“, so Bertels. „Es konkurriert nicht nur mit den USA.“




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Kursanalyse, 27. November: SPX, DXY, Bitcoin (BTC)

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Bitcoin (BTC) hat die Woche mit einem Minus begonnen. Da es den Bullen nicht gelungen ist, den Widerstand bei 38.000 US-Dollar zu durchbrechen und zu halten, haben die Bären eine kleine Chance für ein Comeback bekommen. Am 27. November ist der Kurs unter die Marke von 37.000 US-Dollar gezogen.

Allerdings dürften niedrigere Niveaus Käufer anlocken, da die Bullen den Schwung bis zum Ende des Jahres aufrechterhalten wollen. Die Bären werden wohl versuchen, eine Korrektur herbeizuführen. Dadurch könnte die Volatilität in den letzten Novembertagen stärker werden, da sowohl die Bullen als auch die Bären versuchen, einen Monatsschluss zu ihren Gunsten zu erreichen.

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Kryptomarkt, Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Die kurzfristige Unsicherheit hält zwar an, aber der „Rich Dad Poor Dad“-Autor Robert Kiyosaki ist in einem Post auf X vom 26. November langfristig bullisch im Hinblick auf Bitcoin, Gold und Silber. Er mahnte Anleger dazu, aus dem Fiat-System auszusteigen und bezeichnete dieses als „falsche Geldsystem“.

Erholt sich Bitcoin von seiner Unterstützung aus oder gewinnen die Bären die Oberhand? Sehen wir uns die Charts dazu an.

S&P 500 Index Kursanalyse

Der S&P 500 Index (SPX) steigt weiter, nachdem er über die Abwärtstrendlinie geklettert ist. Das deutet auf eine starke Nachfrage auf den höheren Niveaus hin.

SPX Tageschart. Quelle: TradingView

Die Rallye der letzten Tage hat seinen RSI in den überkauften Bereich steigen lassen, was darauf hindeutet, dass in naher Zukunft eine kleine Korrektur oder Konsolidierung möglich ist. Der 20-Tage-EMA bei 4.448 ist die entscheidende Marke, die man im auge behalten sollte.

Wenn der Kurs sich von diesem Niveau aus erholt, deutet das darauf hin, dass die Stimmung weiter positiv ist und Händler Rückgänge als Kaufgelegenheit betrachten. Damit steigt die Chance auf einen Ausbruch über 4.650.

Ein Rückgang unter den 20-Tage-EMA hingegen würde darauf hindeuten, dass die Bullen die Oberhand verlieren. Der Index könnte dann auf den 50-Tage-SMA bei 4.346 zurückfallen.

US Dollar Index Kursanalyse

Der U.S. Dollar Index (DXY) versuchte am 21. November eine Erholung vom 50-Prozent-Fibonacci-Retracement-Niveau bei 103,46, aber die Bären haben nicht locker gelassen.

DXY Tageschart. Quelle: TradingView

Verkäufer haben die Erholungsrallye auf 104,21 am 22. November gestoppt und versuchen nun, den Kurs in Richtung des 61,8-Prozent-Fibonacci-Retracement-Niveaus bei 102,55 sinken zu lassen. Der nach unten tendierende 20-Tage-EMA bei 104,54 und der RSI, der in der überverkauften Zone liegt, deuten darauf hin, dass die Bären die Oberhand haben.

Das erste Anzeichen von Stärke wäre ein Ausbruch und Schluss über dem 20-Tage-EMA. Eine solche Bewegung würde darauf hindeuten, dass die Korrektur beendet ist. Der Index könnte dann versuchen, den Widerstand bei 106 erneut anzugreifen.

Bitcoin (BTC) Kursanalyse

Die Kursentwicklung von Bitcoin in den letzten Tagen bildet ein aufsteigendes Dreiecksmuster, das bei einem Ausbruch und einem Schluss über 38.000 US-Dollar vollendet wäre.

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Die gleitenden Durchschnitte tendieren nach oben und der RSI liegt im positiven Bereich. Das deutet darauf hin, dass der Weg des geringsten Widerstands nach oben führt. Wenn der Widerstand bei 38.000 US-Dollar überwunden wird, könnte BTC/USDT auf 40.000 US-Dollar steigen. Dieses Niveau könnte erneut eine Hürde darstellen, aber wenn diese überwunden wird, könnte das Paar bis auf 41.160 US-Dollar klettern.

Die Bären müssen den Kurs unter die Aufwärtstrendlinie sinken lassen, um diese bullische Konstellation zu entkräften. Darauf könnte ein Rückgang auf 34.800 US-Dollar folgen. Erholt sich der Kurs von diesem Niveau, deutet das auf eine Spanne zwischen 34.800 US-Dollar und 38.000 US-Dollar hin. Bei einem Einbruch und Schluss unter 34.800 US-Dollar haben die Bären erneut die Oberhand.

Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Jede Investition und jeder Handel geht mit einem Risiko einher. Man sollte selbst recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.


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Gesperrte Krypto-Token im Wert von 750 Mio. US-Dollar: Freigabe bis Dezember geplant

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Rund 750 Millionen US-Dollar an gesperrten digitalen Vermögenswerten sollen im Dezember freigegeben und auf den Markt gebracht werden.

Die dezentrale Börse dYdX wird dabei den größten Betrag freigeben. Es wird erwartet, dass die Börse im Dezember 150 Millionen Token für Investoren, Gründer und Mitarbeiter freigeben wird. Die Token sind zu aktuellen Marktpreisen fast 500 Millionen US-Dollar wert.

Ursprünglich sollten die von dYdX ausgegebenen Token im Februar freigegeben werden. Die Börse gab jedoch im Januar bekannt, dass die Sperrfrist verlängert werde. Anstelle des ursprünglichen Veröffentlichungsdatums sollen die Token nun am 1. Dezember 2023 um 12:00 Uhr UTC freigeschaltet werden. Nach dem ersten Freigabedatum im Dezember wird das Unternehmen weitere Token zwischen Januar 2024 und Juni 2024 freigeben.

Neben dYdX wollen auch andere Projekte ihre Token in Kürze freigeben. Nach Angaben von Token Unlocks soll auch das Ethereum Layer-2 Netzwerk Optimism am 30. November 24 Millionen Optimism (OP)-Token im Wert von rund 41 Millionen US-Dollar freigeben.

Auch das DeFi-Protokoll 1inch Network will am 1. Dezember rund 98 Millionen 1inch (1INCH)-Token freigeben. Die Token sind derzeit etwa 33 Millionen US-Dollar wert.

Auch das Proof-of-Stake-Blockchain-Projekt Aptos will im Dezember eine beträchtliche Anzahl von Token freigeben. Aus Daten von Token Unlocks geht hervor, dass Aptos am 12. Dezember fast 25 Millionen Aptos (APT)-Token im Wert von fast 180 Millionen US-Dollar freigeben wird.




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Krypto-Miner Hive baut Rechenzentrum in Schweden aus

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Das Kryptowährungs-Mining-Unternehmen Hive Digital Technologies hat bekannt gegeben, seine globale Präsenz mit einer neuen Immobilie und einem Rechenzentrum in der schwedischen Stadt Boden ausbauen zu wollen.

Am 27. November gab das Unternehmen bekannt, es habe mit Turis AB einen Vertrag über die Übertragung eines Grundstücks geschlossen, um das Grundstück eines Datenzentrums zu übernehmen, das zuvor im Rahmen des Projekts Horizon 2020 der Europäischen Union errichtet wurde.

Hive erklärte, dass sich die neue Immobilie in „unmittelbarer Nähe“ zu seinem bestehenden Rechenzentrum in Schweden befinde und das Unternehmen wolle die Anlage in seinem Portfolio weiter ausbauen. Die Anlage soll auch die neue Generation von ASIC-Servern beherbergen und die Bitcoin-Produktion (BTC) erhöhen.

Johanna Thornblad, Country President für Schweden bei Hive, sagte dazu:

„Mit dem neuen Rechenzentrum kann HIVE seine regionale Präsenz ausbauen und gleichzeitig sein Engagement für seinen ESG-Fokus, nachhaltige Praktiken, Umweltverantwortung und Energieeffizienz mit seinem neuesten, mit „grüner“ Energie betriebenen Rechenzentrum weiter bekräftigen.“

Hive besitzt und betreibt Rechenzentren in Kanada, Schweden und Island und bewirbt die Nutzung von grüner Energie, um digitale Vermögenswerte wie BTC in der Cloud zu minen.

Anfang 2023 hat Hive das Wort „Blockchain“ aus seinem offiziellen Namen gestrichen, um seinen „sich entwickelnden Fokus“ auf finanzielle Möglichkeiten in den Bereichen künstliche Intelligenz (KI), Cloud Computing und Grafikprozessoren (GPUs) zu verdeutlichen.

Das Unternehmen sagte damals, es wolle seine 38.000 Nvidia-GPUs nutzen, um kleinen und mittleren Unternehmen eine effizientere Alternative zu den großen Cloud-Anbietern zu bieten.

Der CEO von Hive Aydin Kilic und sein Vorsitzender Frank Holmes sagten Cointelegraph in einem Interview, der Schwenk in Richtung KI würde das Engagement in Bitcoin und Krypto-Mining nicht negieren oder verringeren. Das Unternehmen sei immer noch stark involviert ist und „Blockchain und KI können durchaus koexistieren“ und sind nach wie vor die „Säulen des Web3“.

Im September war Hive eines der Mining-Unternehmen, die an der Eröffnung des Digital Power Network (DPN) beteiligt waren. Dieser Zusammenschluss arbeitet mit der Chamber of Digital Commerce zusammen, um die Bedeutung des Proof-of-Work (PoW)-Minings zu verdeutlichen.


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Bevor es zu spät ist

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Robert Kiyosaki, der Autor von „Rich Dad Poor Dad“, hat bekräftigt, dass er Vermögenswerte wie Bitcoin (BTC), Gold und Silber bevorzugt, da die Inflation droht, den Lebensstandard weltweit zu verschlechtern.

Der Goldpreis ist vor kurzem über die Marke von 2.000 US-Dollar pro Unze gestiegen. Das stellt eine stetige Erholung inmitten der schwächelnden Fiat-Währungen dar. Kiyosaki ist als starker Befürworter des Bitcoin-Ökosystems bekannt und empfahl auf X (ehemals Twitter), Investments in Fiat-Währungen, die er zudem als „falsches Geldsystem“ bezeichnete, zu reduzieren.

Der Durchschnittsmensch, der versucht, Geld zu sparen, sei ein „Verlierer“, so Kiyosaki. Er empfiehlt andere Anlageformen, wie Gold, Silber und BTC:

„Seien Sie kein Verlierer. Steigen Sie aus dem falschen Geldsystem aus. Steigen Sie jetzt in Gold, Silber und Bitcoin ein. Bevor es zu spät ist.“

Am 23. November gab Kiyosaki der „woken Regierung“ die Schuld an der steigenden Inflation und den daraus resultierenden alltäglichen Ärger.

Er sagte, er wandel sein Fiat-Vermögen weiterhin in Bitcoin und Edelmetalle um, da er glaubt, „die Führungsleute scheren sich nicht um dich“. Ihre Handlungen würden auf Krieg und Armut hinauslaufen. Am 20. Oktober sagte Kiyosaki voraus, dass der Goldpreis bald 2.100 US-Dollar erreichen wird, und er erwarte, dass der Preis in naher Zukunft auf 3.700 US-Dollar ansteigen werde.

Im August 2023 sagte Kiyosaki voraus, dass Bitcoin angesichts der geopolitischen Probleme, die den globalen Wohlstand bedrohen, 100.000 US-Dollar erreichen werde.

Wenn jedoch der Aktien- und Anleihenmarkt zusammenbrechen sollte, sieht Kiyosaki den Kurs von Bitcoin auf 1 Million US-Dollar ansteigen, während der Wert von Gold und Silber auf 75.000 bzw. 65.000 US-Dollar ansteigen sollte.




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