Bitcoin (BTC) über die Woche 10 Prozent im Minus, Experten bleiben zuversichtlich

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Bitcoin (BTC) konnte am gestrigen 22. April nur mit Ach und Krach die 27.000 US-Dollar-Marke gegen neue Verluste verteidigen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Re-Test logisch und gesund

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, konnte sich der Bitcoin-Kurs am Samstag nur knapp oberhalb von 27.000 US-Dollar halten.

Während der amerikanische Aktienmarkt zum Ende der Woche leichte Gewinne einfahren konnte, muss die marktführende Kryptowährung weiter leiden, weshalb die Analysten bereits vor einem Rücklauf bis auf 25.000 US-Dollar warnen.

Insgesamt ist Bitcoin damit für die Woche um 10 % und für den bisherigen April um 4 % im Minus, wie die Daten von Coinglass zeigen. Eine regelrechte Trendwende nach dem starken ersten Quartal.

Bitcoin-Monatsabschlüsse (Screenshot). Quelle: Coinglass

Der Trader Credible Crypto ist allerdings überzeugt, dass der langfristige Aufwärtstrend trotz der momentanen Schwäche weiterhin intakt ist.

„Wenn sich eure langfristige Prognose für Bitcoin wegen einem Rücklauf von 2.000 US-Dollar geändert hat, nachdem es zuvor einen Aufschwung von mehr als 10.000 US-Dollar von 19.000 auf über 30.000 US-Dollar gegeben hat, dann macht ihr etwas falsch“, wie der Experte mit einem Augenzwinkern zu bedenken gibt.

Dahingehend führt er aus, dass derartige Kursentwicklungen auf dem Kryptomarkt „üblich“ sind.

„Der letzte große Re-Test den wir hatten, war bei 19.000 US-Dollar, auf den die Kletterpartie bis über 30.000 US-Dollar folgte. Ein Re-Test von 25.000 US-Dollar wäre also nur logisch und gesund“, so Credible Crypto weiter.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Credible Crypto/Twitter

Die Analysten von Stockmoney Lizards stimmen dieser Lesart zu, denn auch sie sehen den weiteren Weg nach oben lediglich verlangsamt.

„Nach solchen großen Sprüngen kommt in der Regel etwas Abkühlung“, so die Experten mit Blick auf das Bitcoin-Kursdiagramm. Dem fügen sie an:

„Kurz- bis mittelfristig (3 Monate) sind wir weiterhin optimistisch, aber glaubt nicht, dass es im vorherigen Tempo weitergeht.“

Der Trader CryptoCon gelangt zu einer ähnlichen Schlussfolgerung auf Basis des Relativen Stärkeindex (RSI) von Bitcoin.

Die Kennzahl zeigt an, wann sich der Kurs im überkauften oder überverkauften Bereich befindet, woraus wiederum Rückschlüsse auf die weitere Entwicklung gezogen werden können.

„Kurzfristig sieht die Kursentwicklung von #Bitcoin zwar schlecht aus, aber unter der Haube hat der wöchentliche RSI gerade erst einen 6-jährigen Abwärtstrend verlassen und bildet zurzeit einen Support aus“, wie CryptoCon Vergleiche zu früheren Halving-Zyklen zieht.

„Bitcoin ist jetzt an einem entscheidenden Punkt. Kommt es zum parabolischen Höhenflug wie 2019 oder eher zum langsamen Anstieg wie 2015.“

Bitcoin-Kursdiagramm mit RSI. Quelle: CryptoCon/Twitter

25.000 US-Dollar bleibt Knackpunkt

Der Trader Skew wirft unterdessen einen Blick auf die Moving Averages (MA), um die nächsten Kursziele bestimmen zu können.

Allen voran der Bereich um 25.000 US-Dollar steht dabei im Fokus, denn das 200-Week MA befindet sich bei 25.850 US-Dollar.

Die Konstellation auf dem Markt ist dabei so, dass es zu neuen Liquidationen kommt, so wurden allein am 22. April weitere 173 Mio. US-Dollar an Long-Positionen liquidiert.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, kam es erst am 19. April zu den größten Long-Liquidationen im bisherigen Jahr 2023.

Liquidationen. Quelle: Coinglass




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