„Wir sind anders“ – Binance will sich nach SEC-Klage von der Konkurrenz abgrenzen

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Am gestrigen 7. Juni hat die Kryptobörse Binance eine Erklärung auf ihren chinesischen Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #StrongTogether veröffentlicht. Inmitten eines laufenden Rechtsstreits mit der amerikanischen Börsenaufsicht SEC betont die Binance darin, dass die eigenen Wallet-Adressen transparent sind und dass die Börse niemals „Gelder von Verbrauchern veruntreut“ und mit diesen auch keine „Kredite besichert“ hat.

Darüber hinaus gibt die Binance an, dass sie niemals „große Spenden“ an politische Kandidaten oder „großes Sponsorings“ an Unterhaltungs- und Medienunternehmen geleistet hat. In einer übersetzten Version der Nachricht heißt es weiter:

„Unsere Community setzt sich aus vielen verschiedenen Rassen, Ethnien und Glaubensrichtungen zusammen; wir werden weiterhin für unsere Nutzer BUILDN und uns für die Branche einsetzen. Wir sind anders als ___. Wir sind Binance.“

Obwohl Binance die Kryptobörse, von der sie sich abzugrenzen versucht, nicht ausdrücklich nennt, ist davon auszugehen, dass die in Schieflage geratene Krypto-Handelsplattform FTX gemeint ist, denn diese hatte die Vermögen ihrer Kunden veruntreut und Gelder an ihren Schwester-Hedgefonds Alameda Research verliehen.

Sam Bankman-Fried (SBF), der Gründer der Plattform, steht derzeit unter Hausarrest und wartet auf seinen Prozess wegen mehrfachen Betrugs. Bankman-Fried war zwischen 2020 und 2022 zudem der zweitgrößte Spender für die Demokratische Partei in den USA – und das vermutlich ebenfalls durch Kundengelder.

Außerdem war FTX früher der 135 Millionen US-Dollar große Sponsor des Stadions der Miami Heat, dem aktuellen Finalteilnehmer in der Basketballliga NBA. Die Börse befindet sich inzwischen allerdings einem Konkursverfahren mit einer geschätzten Bilanzlücke von 8 Mrd. US-Dollar und geschätzten 44 Mrd. US-Dollar, die sie der US-Steuerbehörde über ihre Tochtergesellschaften schuldet.

Am 5. Juni verklagte die SEC Binance wegen des Verkaufs von nicht registrierten Wertpapieren an US-Nutzer und wegen des Betriebs einer nicht registrierten Börse in den Vereinigten Staaten. In der Klage wurde Binance beschuldigt, die Krypto- und Fiat-Gelder der Anleger „zu vermischen“ und „umzuleiten“. Daten der Blockchain-Analysefirma Nansen zeigen, dass Binance derzeit ein Nettovermögen von 59 Milliarden US-Dollar hat.




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