Ronaldinho weist Beteiligung an 61 Mio. US-Dollar Krypto-Betrugsprojekt zurück

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Der legendäre Fußballer Ronaldinho Gaúcho hat bei einer Anhörung des brasilianischen Kongresses ausgesagt und seine Beteiligung an einem vermeintliche Krypto-Betrugsprojekt, das seinen Namen trug, bestritten.

Am gestrigen 31. August erschien Ronaldinho entsprechend vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss, in dem er jedwede Rolle in dem Schneeballsystem namens „18kRonaldinho“ – das eine tägliche Rendite von 2 % auf Kryptowährungen versprach – zurückwies. Das zugehörige Krypto-Unternehmen wurde inzwischen auf 61 Millionen US-Dollar Schadenersatz verklagt.

Ronaldinho gibt an, er sei nie Partner des Unternehmens gewesen und das Unternehmen habe seinen Namen und sein Bild ohne seine Erlaubnis verwendet, so dass er eigentlich ebenfalls Opfer des angeblichen Betrugs geworden sei.

Während der Anhörung wurden Bilder aus dem Marketing von 18kRonaldinho gezeigt, auf denen eindeutig Ronaldinho abgebildet war.

Ronaldinho wird im Untersuchungsausschuss mit der Werbung des Krypto-Betrugsprojekts konfrontiert.. Quelle: YouTube

Der Fußballer sagt in diesem Zusammenhang aus, dass die Bilder im Rahmen eines Vertrags aufgenommen wurden, den er im Juli 2019 mit einer Tochtergesellschaft des Unternehmens, die angeblich jedoch nur Uhren verkauft, unterzeichnet hatte. Im Oktober desselben Jahres wurde der Vertrag schon wieder aufgekündigt, zu einer direkten Zusammenarbeit kam es, abseits der Bilder, nicht.

Der Vorsitzende des Untersuchungsauschusses, Aureo Ribeiro, fragte Ronaldinho auch, ob er die Absicht habe, denjenigen, die in das Unternehmen investiert haben, eine Entschädigung zu zahlen, worauf Ronaldinho allerdings nicht antwortete.

Auch auf die Frage nach der 61-Millionen-Dollar-Klage antwortete die Fußballlegende nicht.

Ronaldinho war zu zwei früheren Anhörungen im Rahmen des Falles nicht erschienen, die letzte davon am 24. August. Dahingehend gibt er zu bedenken, dass er aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht in der Lage gewesen sei, zu erscheinen.

Die letzte Anhörung am gestrigen 31. August war nun seine letzte Chance, sich vor dem Kongress zu äußern – andernfalls drohte Ronaldinho eine Geldstrafe oder sogar eine Verhaftung, bei der die Behörden ihn zwangsweise zur Anhörung mitgenommen hätten.

Die Untersuchung wurde im Juni eingeleitet, um gegen angebliche Krypto-Pyramidensysteme vorzugehen, und wird vom brasilianischen Unterhaus, der Abgeordnetenkammer, durchgeführt.

Sie untersucht insgesamt 11 Unternehmen, denen die brasilianische Börsenaufsicht vorwirft, betrügerisch hohe Renditen für Investitionen in Kryptowährungen versprochen zu haben.


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