Circle und Sequoia gehörten zu größten Einlegern der Silicon Valley Bank

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Der Stablecoin-Herausgeber Circle und das Risikokapitalunternehmen Sequoia Capital gehören Medienberichten zufolge zu den zehn größten Einlegern der im März zusammengebrochenen Silicon Valley Bank (SVB), die eng mit der Kryptobranche verwoben war.

Laut einem Bericht von Bloomberg vom 23. Juni geht aus neuen Dokumenten des amerikanischen Einlagensicherungsfonds Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) hervor, dass Circle, Sequoia und andere mit Einlagen in Milliardenhöhe abgesichert wurden. Die US-Zentralbank hatte nach dem Zusammenbruch der SVB angekündigt, dass sie mit der FDIC zusammenarbeiten werde, um sowohl versicherte als auch unversicherte Einleger zu entschädigen – in den meisten Fällen versichert die FDIC allerdings nur bis zu 250.000 US-Dollar pro Einleger.

Circle verfügte gemäß den Unterlagen über Einlagen in Höhe von rund 3,3 Milliarden US-Dollar, während Sequoia rund 1 Milliarde US-Dollar besaß. Zu den anderen großen Einlegern gehörten die Silicon Valley Bank selbst, die SVB Financial Group, das Biotechnologie-Forschungsunternehmen Altos Labs und Kanzhun Limited, ein in China ansässiges Unternehmen, das eine große Online-Karriereplattform betreibt.

Der Zusammenbruch der SVB und die anschließenden Zusammenbrüche der Signature Bank und der First Republic Bank haben ein Schlaglicht darauf geworfen, wie die Regulierungsbehörden in den Vereinigten Staaten mit der Einlagensicherung umgehen. Obwohl die Zentralbank, die FDIC und das Finanzministerium erklärten, dass die Deckung von SVB- und Signature-Einlagen von mehr als 250.000 US-Dollar Teil einer „Ausnahme für systemische Risiken“ sei, haben sie den Berichten zufolge auch eine Anhebung der Versicherungsgrenze in Erwägung gezogen.

Nach dem Zusammenbruch der SVB im März und der Bestätigung von Circle, dass das Unternehmen rund 3,3 Milliarden US-Dollar bei der Bank eingelegt hatte, wurde der USD Coin des Unternehmens kurzzeitig vom US-Dollar abgekoppelt. Im Juni kündigte der Stablecoin-Emittent an, dass er eine native Version von USDC im Arbitrum-Netzwerk einführen wolle.




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