Bitcoin-Kurs (BTC) rutscht fast auf dreimonatiges Tief, Altcoins müssen bluten

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Bitcoin (BTC) ist am heutigen 10. Juni fast zurück auf ein dreimonatiges Tief abgerutscht, nachdem besonders die Altcoins den jüngsten Druck der US-Behörden auf die Kryptobranche zu spüren bekommen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Altcoins müssen bluten

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, ist der Bitcoin-Kurs auf ein zwischenzeitliches Tief von 25.483 US-Dollar geschlittert und steht damit fast 1.200 US-Dollar niedriger gegenüber dem Hoch vom Vortag.

Obwohl Bitcoin strauchelt, bleibt dem Marktführer das Schicksal einiger großer Altcoins erspart, die im Zuge des aktuellen Regulierungsdrucks aus den Notierungen mehrerer wichtiger Handelsplattformen genommen wurden und in Folge dessen eingebrochen sind.

So hat unter anderem die einflussreiche Handelsplattform Robinhood bekanntgegeben, dass sie wegen der Klage der US-Börsenaufsicht SEC gegen die Kryptobörsen Binance und Coinbase mehrere große Kryptowährungen aus dem Programm nehmen wird.

Die betreffenden Kryptowährungen mussten daraufhin bluten, so ging es besonders für Cardano (ADA) und Solana (SOL) innerhalb kürzester Zeit um 25 % nach unten.

„Wir prüfen in regelmäßigen Abständen die Kryptowährungen, die wir bei Robinhood anbieten“, wie die Plattform dahingehend erklärt. Und weiter:

„Als Ergebnis unserer letzten Prüfung haben wir uns entschlossen, den Support für Cardano (ADA), Polygon (MATIC) und Solana (SOL) am 27. Juni einzustellen.“

Cardano-Kursdiagramm (Coinbase). Quelle: TradingView

„Wie erwartet, kommt es durch die Regulierungsmaßnahmen in dieser Woche zu einigen Handelsstopps, die wiederum zu Verkaufsdruck führen“, wie Kris Marszalek, der CEO von Crypto.com, die Entwicklungen einordnet. Dem fügt er an:

„Ich glaube, dass wir in der ‘dann werden sie dich bekämpfen’ Phase der Adoptionskurve von Krypto sind. Aber seid euch sicher: Die Kryptobranche wird diese Sache überstehen und stärker zurückkommen als je zuvor.“

Crypto.com bestätigt seinerseits, dass die Plattform am 21. Juni den Handel für institutionelle Investoren einstellen wird.

200-WMA wird zum Knackpunkt für Krypto

Die Entwicklungen der letzten Tage wirken sich spürbar auf die Gesamt-Marktkapitalisierung aus, wobei Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe warnt, dass es sogar noch schlimmer werden könnte.

Ähnlich wie bei Bitcoin gilt, dass der 200-Week Moving Average (WMA) in akuter Bedrohungslage ist. Sollte dieser fallen, wäre das ein klar negatives Signal. Der WMA von BTC befindet sich zurzeit bei knapp 26.400 US-Dollar.

„Das ist nicht der Wochenabschluss, den wir uns für die Gesamt-Marktkapitalisierung wünschen“, wie van de Poppe mit Blick auf das zugehörige Kursdiagramm resümiert. Und weiter:

„Ein Abschwung unter das 200-Week MA würde eine Fortsetzung des Abwärtstrends geradezu herausfordern.“

Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen. Quelle: Michaël van de Poppe/Twitter

Wie einige seiner Kollegen bewertet jedoch auch van de Poppe die niedrigen Kurse bei den Altcoins als günstige Kaufgelegenheit.

So spricht der Trader Crypto Tony ebenfalls von „unglaublichen Einstiegsmöglichkeiten“ für 2023.

Bestehende Krypto-Anleger müssen allerdings schon leiden, denn die Liquidationen der Long-Positionen beziffern sich am heutigen 10. Juni schon jetzt auf 320 Mio. US-Dollar, wie die Daten von CoinGlass belegen.

Auch 70 Mio. US-Dollar an Short-Positionen wurden heute plötzlich vernichtet.

Krypto-Liquidationen (Screenshot). Quelle: CoinGlass




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