Bitcoin (BTC) crasht auf zweimonatiges Tief, fällt jetzt die Preisspanne?

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Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist am heutigen 17. August auf zweimonatige Tiefstände abgerutscht, nachdem wiederkehrende Sorgen um die Inflation in den USA dem Kryptomarkt spürbar zugesetzt haben.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Bricht Bitcoin bald aus der Preisspanne aus?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, hat der Bitcoin am Donnerstag mit einem Abschwung auf 28.300 US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit dem 21. Juni geschlittert.

Dieser Absturz kam kurz nachdem die amerikanische Zentralbank die Mitschriften von ihrem Meeting im Juli zur Beratung über die weitere Geldpolitik veröffentlicht hat.

Das Federal Open Market Committee (FOMC), das maßgeblich für die Zinspolitik verantwortlich ist, wirft in diesen Bedenken auf, dass die Inflation weiterhin hoch bleiben könnte, sofern nicht noch weitere Leitzinserhöhungen umgesetzt werden – eine Hiobsbotschaft für risikobehaftete Finanzprodukte wie Kryptowährungen.

„Die Teilnehmer haben mehrere Maßnahmen zum Risikomanagement besprochen, die sich auf die weitere Zinspolitik auswirken könnten“, wie es in diesem Kontext in den Mitschriften heißt. Und weiter:

„Da die Inflation weiterhin deutlich über dem langfristigen Zielwert der Zentralbank liegt und der Arbeitsmarkt angespannt bleibt, sehen die Teilnehmer noch immer bedeutende Risiken durch die hohe Inflation, die weitere zinspolitische Eingriffe notwendig machen könnten.“

Obwohl die Zentralbank eine gewisse „Unsicherheit“ ob der Wirkung der bisherigen Leitzinserhöhungen einräumt, reagiert der Kryptomarkt sehr sensibel auf deren Einschätzungen. So krachte Bitcoin kurz nach Veröffentlichung durch mehrere Supports.

Zu diesen gehört der 21-Week und der 100-Day Simple Moving Average (SMA) bei 28.600 und 28.570 US-Dollar.

Bitcoin-Kursdiagramm mit 21-Week und 100-Day SMA. Quelle: TradingView

Zugleich steuerte BTC auf das untere Ende der mehrmonatigen Preisspanne zu, in der sich der Krypto-Marktführer befindet. Experten wie Daan Crypto Trades und Crypto Tony hatten zuletzt deren Wichtigkeit betont.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Daan Crypto Trades/X

„Wir haben die 28.800 US-Dollar-Marke verloren, weshalb ich Short-Positionen eröffnen werden, solange wir unterhalb dieser bleiben“, wie letzterer auf Twitter seine Strategie beschreibt. Dabei sieht er 28.000 US-Dollar als nächstes wahrscheinliches Kursziel.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Crypto Tony/X

Kommt die Leitzinserhöhung?

Doch nicht alle Beobachter scheinen überzeugt, dass das FOMC beim nächsten Zentralbank-Meeting im September eine weitere Leitzinserhöhung durchsetzen wird.

Laut dem FedWatch Tool der CME Group liegt die Wahrscheinlichkeit vielmehr bei satten 90 %, dass die Federal Reserve weiter an ihrem bestehenden Leitzins festhält.

Wahrscheinlichkeiten für weitere Leitzinserhöhungen. Quelle: CME Group

Auch die Analysten sind sich dahingehend uneinig, so meinte Caleb Franzen von Cubic Analytics in seiner Prognose aus der vergangenen Woche, dass aktuell eher Disinflation als Inflation für Bitcoin maßgeblich ist.

„Disinflation + bessere Renditen + bessere Wirtschaftsdaten + das nahende Ende der Leitzinserhöhungen sind die perfekte Mischung für die Rückkehr in den Aufwärtstrend“, so der Experte, um abschließend zu resümieren:

„Obwohl sich diese Voraussetzungen wieder ändern könnte, sehe ich dafür bisher keine Anhaltspunkte.“




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