Washington unterschätzt Macht der Krypto-Wähler

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Coinbase-CEO Brian Armstrong prognostiziert, dass Krypto bei den Wahlen in den Vereinigten Staaten im nächsten Jahr eine Rolle spielen könnten. Er behauptet, die Leute in Washington würden die Stimmkraft der Krypto-Community bei der US-Präsidentschaftswahl unterschätzen.

“Ich glaube, dass in D.C. nicht jeder wirklich begreift, wie mächtig der Block der Krypto-Wähler ist. Und ich denke, dass bei der Wahl 2024 amerikanische Wähler den Kandidaten durchaus die Frage stellen werden: ‘Wie stehen Sie zu Krypto?'” so Armstrong in einem kürzlichen Interview mit Yahoo Finance.

Rund 56 Millionen Menschen in den USA haben laut Armstrong bereits Kryptowährungen genutzt. “Das sind 5 Mal so viele Leute, wie Elektrofahrzeuge haben, nur als Beispiel. Und wir sind Wähler”, wie er weiter erklärte. Er glaube, die Kluft zwischen der aktuellen Krypto-Politik und den Bedürfnissen der Amerikaner würde Kryptowährungen im Jahr 2024 zu einem wichtigen Thema machen.

Coinbase-CEO Brian Armstrong: Krypto wird wichtiges Thema bei den Wahlen im nächsten Jahr. Quelle: Yahoo Finance.

Präsidentschaftskandidaten äußern sich teilweise jetzt schon über Kryptowährungen. Der Gouverneur von Florida Ron DeSantis hat versprochen, digitale Zentralbankwährungen zu verbieten, wenn er zum Präsidenten gewählt wird. Robert F. Kennedy Jr. ist ebenfalls gegen einen digitalen Dollar. Beide Kandidaten begründeten das mit Bedenken im Hinblick auf den Datenschutz. Die Kandidaten haben sich jedoch kryptofreundlich im Zusammenhang mit ihren Wahlkampagnen gezeigt.

Es wird wahrscheinlich ein Krypto-Befürworter ins Weiße Haus einziehen, wie es in einem aktuellen Bericht des Krypto-Asset-Managers Grayscale heißt. Joe Biden und Donald Trump, die in den Umfragen für die Präsidentschaftswahlen 2024 in ihren jeweiligen Parteien vorne liegen, stehen dem digitalen US-Dollar unterdessen “positiv gegenüber”, so die Analyse.

Coinbase hat sich in Washington für einen klaren regulatorischen Krypto-Rahmen eingesetzt. Der Kongress diskutiert derzeit aktiv über parteiübergreifende Gesetzesentwürfe, die endlich Regeln für Kryptounternehmen und -nutzer im ganzen Land festlegen würden. Aber Gesetze sind nicht die einzige Option für Kryptounternehmen, so Armstrong. Er sprach darüber, dass es 2024 möglicherweise einen neuen Vorsitzenden bei der US-Wertpapieraufsicht SEC geben könnte.

“Ich denke auch, dass es möglich ist, dass wir im Jahr 2024 oder darüber hinaus einfach einen anderen Vorsitzenden bekommen”, wie er dazu erklärte. Dabei spielte er auf die geforderte Absetzung von Gary Gensler an. Coinbase wurde im Juni von der SEC verklagt, weil die Börse mutmaßlich gegen Wertpapiergesetze verstoßen hat.


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