US-Gericht friert Vermögen von früherem Celsius-Chef Mashinsky ein

0
68



Ein Bundesrichter hat auf Antrag des US-Justizministeriums angeordnet, dass bestimmte Bankkonten und Vermögenswerte des ehemaligen Celsius-Chefs Alex Mashinsky eingefroren werden.

Laut einem entsprechenden Gerichtsdokument vom 5. September hat ein Richter des US-Bezirksgerichts für den südlichen Bezirk von New York die Aufhebung einer dahingehenden einstweiligen Verfügung in Bezug auf Mashinskys Vermögen genehmigt. Das Justizministerium kann deshalb nun dessen Konten bei Goldman Sachs und Merrill Lynch unter den Namen der Holdinggesellschaften sowie Konten bei First Republic Securities, SoFi Bank und SoFi Securities unter Mashinskys Namen einfrieren.

Mashinskys Anwesen in Austin, Texas, das er zusammen mit seiner Frau Kristine im Jahr 2021 erworben hatte, wurde ebenfalls in die Anordnung einbezogen. Das Haus stand seit mehr als einem Jahr zum Verkauf, etwa zu dem Zeitpunkt, als Celsius im Juli 2022 Konkurs anmeldete.

Mashinsky, der 2017 die Krypto-Kreditplattform Celsius mitbegründet hatte, trat im September 2022 als CEO zurück und gab damals an, dass seine Person ein „unnötiger Nebenkriegsschauplatz“ geworden war, während die Nutzer der Plattform sich in einer „schwierigen finanziellen Situation“ befanden. Das Unternehmen war zu diesem Zeitpunkt bereits wegen vermeintlichen Verstößen gegen das Wertpapierrecht ins Visier der amerikanischen Bundes- und Landesbehörden geraten.

Im Juli verhafteten die US-Behörden Mashinsky unter dem Vorwurf, der ehemalige CEO habe die Anleger von Celsius getäuscht und die Nutzer um Milliarden von Dollar betrogen. Er bekannte sich in allen Anklagepunkten für nicht schuldig und wurde gegen eine Kaution von 40 Mio. US-Dollar freigelassen, wobei er jedoch elektronisch überwacht wird und ohne vorherige Genehmigung nicht mehr als 10.000 US-Dollar abheben, überweisen oder erhalten darf.

Die US-Handelsaufsicht CFTC und die US-Börsenaufsicht SEC reichten im Juli beide Zivilklagen gegen Mashinsky ein und kündigten inmitten der straf- und zivilrechtlichen Anklagen des ehemaligen CEOs Vergleiche mit dessen früherer Firma Celsius an. Die Verbraucherschutzbehörde FTC verhängte außerdem eine Geldstrafe in Höhe von 4,7 Mrd. US-Dollar gegen Celsius wegen angeblicher Täuschung von Nutzern, setzte die Vollstreckung des Urteils jedoch aus, damit die Plattform das Vermögen im Rahmen ihres Konkursverfahrens als Insolvenzmasse verwenden kann.




Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Kryptoworld24 ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here