Richter lehnt separate Interessengruppe der Investoren im Celsius-Verfahren ab

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Richter Martin Glenn hat laut einem Gerichtsdokument vom 25. August abgelehnt, dass es eine spezielle Interessenvertretung der Investoren im Konkursfall von Celsius Network geben wird. Zudem lehnt es der Richter auch ab, darüber zu entscheiden, ob die firmeneigene Celsius-Kryptowährung ein Wertpapier ist oder nicht.

In einem entsprechenden Antrag vom 25. Juli, der am 14. August vor dem United States Bankruptcy Court for the Southern District of New York verhandelt wurde, forderte der Investor Otis Davis das Gericht auf, die Celsis-Investoren in dem Fall als gesonderte Interessengruppe zu führen, die getrennt von den Mitarbeitern und Kunden von Celsius Network betrachtet werden würde.

Davis beantragte außerdem, dass das Gericht das Anwaltsteam, das den Ausschuss der ungesicherten Gläubiger (UCC) vertritt, wegen der angeblichen Unterlassung der Offenlegung von erforderlichen Informationen bestraft.

In dem Antrag wurde das Gericht zudem gebeten, angesichts der jüngsten Erkenntnisse im Prozess der US-Börsenaufsicht SEC gegen Ripple, in dem Richterin Analisa Torres laut Davis feststellte, dass XRP kein Wertpapier ist, diesen Status auch auf CEL zu übertragen.

Es sollte erwähnt werden, dass Torres im XRP-Fall entschied, dass die Ripple-Kryptowährung nur im Hinblick auf Verkäufe auf Kryptobörsen kein Wertpapier ist. In demselben Urteil entschied Torres nämlich auch, dass XRP sehr wohl ein Wertpapier ist, wenn sie an institutionelle Anleger verkauft wird.

Im Fall des Celsius-Konkurses reagierte Glenn relativ schnell und lehnte alle drei Anträge nur 11 Tage nach der Anhörung am 14. August ab.

Mit Blick auf die letzte Forderung gab Glenn zu bedenken:

„Nichts in den Anträgen, dieser Anordnung oder in der Anhörung konstituiert eine Feststellung gemäß dem Bundeswertpapierrecht darüber, ob eine bestimmte Kryptowährung oder Transaktionen mit Kryptowährungen Wertpapiere sind. Das Recht der Börsenaufsicht, Transaktionen mit Kryptowährungen auf jedweder Grundlage anzufechten, bleibt hiermit ausdrücklich vorbehalten.“

Wie Cointelegraph berichtete, musste das Celsius Network am 14. Juli 2022 Insolvenz anmelden. Nur ein Jahr später wurde der ehemalige CEO des Unternehmens, Alex Mashinsky, verhaftet und wegen Betrugs angeklagt.

Unterdessen hat Celsius inzwischen zahlreichen Vergleichen zugestimmt, um Kunden und Investoren zu entlasten. Im Oktober soll es in diesem Zusammenhang weitere Verhandlungen geben.




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