PayPal UK setzt Bitcoin-Käufe bis Anfang 2024 aus

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Die einflussreiche Zahlungsplattform PayPal nimmt auf ihrer Plattform im Vereinigten Königreich einige wichtige Änderungen im Hinblick auf Kryptowährungen vor, um den lokalen Regulierungsvorschriften gerecht zu werden.

PayPal pausiert vorübergehend die Möglichkeit für britischen Kunden, Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) zu kaufen, um die Einhaltung neuer Vorschriften sicherzustellen, wie das Unternehmen am 16. August entsprechend gegenüber Cointelegraph bestätigt hat.

„PayPal-Kunden, die derzeit Kryptowährungen besitzen, können diese kostenlos auf unserer Plattform aufbewahren und sind auch in der Lage, ihre Währung jederzeit zu verkaufen“, wie ein Sprecher von PayPal UK dahingehend ergänzt.

In einer E-Mail an ausgewählte britische Kunden teilte PayPal zuvor mit, dass Krypto-Käufe in Großbritannien ab dem 1. Oktober 2023 vorübergehend eingestellt sein werden. „Wir gehen davon aus, dass wir Krypto-Käufe Anfang 2024 wieder zulassen werden“, so der Zahlungsdienstleister.

PayPal konkretisiert, dass es sich zu dieser Maßnahme entschlossen hat, um auf die neuen Regeln der britischen Financial Conduct Authority (FCA) zu reagieren, die von Krypto-Unternehmen verlangen, zusätzliche Schritte zu unternehmen, bevor Kunden Kryptowährungen kaufen können.

„Während wir daran arbeiten, diese neuen Vorschriften zu erfüllen, werden Sie nicht in der Lage sein, Kryptowährungen mit PayPal zu kaufen“, wie es in der Ankündigung heißt.

PayPal hat sich in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Zahlungsplattformen entwickelt, die offen für Kryptowährungen sind. Eine der jüngsten Bemühungen des Dienstleisters im Zusammenhang mit Krypto ist die Einführung des firmeneigenen PayPal USD (PYUSD) Stablecoins Anfang August. Anschließend führte das Unternehmen auch noch die neue Krypto-Hub-Funktion in seiner Benutzeroberfläche ein. PayPal hatte ursprünglich Ende 2020 den Kauf- und Verkauf von Kryptowährungen in den USA lanciert.

Die jüngsten Maßnahmen erfolgen inmitten der Vorbereitungen der britischen Regierung zur vollständigen Durchsetzung der sogenannten „Travel Rule“, einer wichtigen, von der Financial Action Task Force (FATF) entwickelten Regelung zur verpflichtenden Einholung von Kundeninformationen und Geldwäschebekämpfung. Ab dem 1. September 2023 müssen alle bei der FCA registrierten Krypto-Firmen die „Travel Rule“ einhalten und damit den Anweisungen der Regierung folgen, die die entsprechende Gesetzgebung bereits im Juli 2022 geändert hat.

Letzten Monat kündigte die FCA außerdem an, dass alle Krypto-Unternehmen sicherstellen müssen, dass ihre Marketing-Strategien bis Oktober 2023 mit den Vorschriften für Finanzwerbung im Vereinigten Königreich konform sind.




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