Verbot von Stablecoin-Rendite untergräbt US-Dollar

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Das Verbot von renditetragenden Stablecoins im CLARITY Act verschafft dem US-Dollar einen Wettbewerbsnachteil gegenüber Chinas digitalem Yuan, einer renditetragenden digitalen Zentralbankwährung, so Anthony Scaramucci, Gründer des Vermögensverwalters SkyBridge Capital.

„Das gesamte System ist kaputt“, sagte Scaramucci als Reaktion auf das Verbot für Kryptobörsen und Dienstleister, Kunden Renditen auf Stablecoins im Rahmen des CLARITY Act, einem Rahmenwerk für die Struktur des Kryptomarktes in den USA, anzubieten. Er fragte:

„Die Banken wollen keine Konkurrenz durch die Emittenten von Stablecoins, deshalb blockieren sie die Rendite. Unterdessen bieten die Chinesen Renditen an. Was glauben Sie, für welches Schienensystem sich die Schwellenländer entscheiden werden – das mit oder das ohne Rendite?“

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Das CLARITY-Gesetz. Quelle: Kongress der Vereinigten Staaten

Die Volksbank von China, die Zentralbank des Landes, hat im Januar damit begonnen, Geschäftsbanken die Zinszahlung auf Einlagen in digitalem Yuan zu gestatten. 

Brian Armstrong, CEO der Kryptobörse Coinbase, warnte davor, dass ein Verbot von Renditen auf US-Stablecoins den Dollar untergräbt, indem es ihn auf den Devisenmärkten weniger wettbewerbsfähig als den digitalen Yuan macht.

„Ich befürchte, dass wir in den USA den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Die Belohnungen für Stablecoins werden die Kreditvergabe nicht im Geringsten verändern, aber sie haben einen großen Einfluss darauf, ob US-Stablecoins wettbewerbsfähig sind“, sagte Armstrong.

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Quelle: Brian Armstrong

Das Verbot von renditeträchtigen Stablecoins ist ein zentraler Kritikpunkt, den Armstrong und andere Führungskräfte der Kryptoindustrie geäußert haben. Sie sagen, das Verbot von Stablecoin-Renditen sei eingeführt worden, um den Wettbewerb zu ersticken und die etablierte Bankenbranche zu schützen. 

Lesen Sie auch: Coinbase-Chefstratege: „Verzögerung des CLARITY Act ist verständlich“

Bank of America-CEO warnt: 6 Bio. US-Dollar Abflüsse bei Banken wegen Stablecoins

Der CLARITY Act erweiterte den Geltungsbereich des Verbots von renditetragenden Stablecoins, das im GENIUS Act (Guiding and Establishing National Innovation for US Stablecoins) eingeführt wurde, einem Regulierungsrahmen für US-Dollar-Stablecoins.

Während einer Telefonkonferenz zu den Geschäftsergebnissen am Mittwoch sagte Brian Moynihan, CEO der Bank of America, dass Stablecoins zu einem Abfluss von Bankeinlagen in Höhe von 6 Billionen Dollar führen könnten.

Der Abfluss von Kundeneinlagen bei traditionellen Banken könnte die Kreditvergabekapazität des Bankensektors verringern, so Moynihan.

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Mercedes-Benz Aktie: Zollhammer trifft Stuttgarter hart

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News von Trading-Treff.de

Donald Trump holt erneut zum Schlag aus – und diesmal trifft es die deutsche Autoindustrie mit voller Wucht. Der US-Präsident hat neue Strafzölle gegen Deutschland angekündigt: 10 Prozent ab dem 1. Februar, 25 Prozent ab dem 1. Juni. Die Begründung? Die Zölle bleiben bestehen, bis eine Einigung über den „vollständigen Kauf Grönlands“ erzielt wird. Für Mercedes-Benz bedeutet das: massive Belastungen in einem ohnehin schwierigen Marktumfeld.

Enorme Kosten drohen

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnt vor „enormen Kosten“ für die deutsche und europäische Industrie. VDA-Präsidentin Hildegard Müller fordert eine „kluge, strategische Reaktion“ aus Brüssel und warnt vor Schnellschüssen: „Eine Eskalation produziert nur Verlierer.“ Doch genau diese Eskalation scheint unvermeidbar – die Rufe nach EU-Gegenzöllen werden lauter.

Für Mercedes-Benz ist die Situation besonders heikel. Der Stuttgarter Konzern konnte seinen CO2-Ausstoß 2025 nur um magere 2,6 Prozent auf 118,6 Gramm pro Kilometer senken – der schwächste Wert unter den großen deutschen Herstellern. Während VW mit 14,5 Prozent und BMW mit 11,3 Prozent deutlich stärker reduzierten, hinkt Mercedes hinterher. Der Grund liegt auf der Hand: Der Elektroauto-Anteil bei Mercedes stagniert praktisch.

Doppelter Druck für die Schwaben

Was bedeutet das konkret? Mercedes kämpft an zwei Fronten gleichzeitig. Auf der einen Seite drohen massive Zusatzkosten durch Trumps Zollpolitik – gerade der wichtige US-Markt wird erheblich teurer. Auf der anderen Seite verschärft sich der Wettbewerb bei der CO2-Reduktion. Die VW-Töchter Skoda, Audi und Seat erreichten Rückgänge von bis zu 18,7 Prozent. Mercedes liegt mit seinem Wert von 118,6 Gramm pro Kilometer deutlich über dem Marktschnitt von 105,8 Gramm.

Die Kombination aus politischen Risiken und operativen Herausforderungen verschärft den Druck auf die Aktie erheblich. Kursturbulenzen sind nicht auszuschließen – zumal das Thema Handelskrieg und Gegenzölle die Märkte monatelang in Atem halten könnte. Die Erinnerungen an das Frühjahr 2025 sind noch frisch, als ähnliche Zolldrohungen für massive Verwerfungen sorgten.

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Coinbase-Chef dementiert Streit mit US-Regierung, Verhandlungen dauern an

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Brian Armstrong, der CEO der Kryptobörse Coinbase, dementiert Berichte, wonach das Weiße Haus erwäge, die politische Unterstützung für den CLARITY Act, einen Gesetzentwurf zur Strukturierung des Kryptomarktes, zurückzuziehen. Zugleich weist er auch Gerüchte zurück, laut denen die US-Regierung „wütend“ auf Coinbase sei.

„Das Weiße Haus hat sich hier sehr konstruktiv gezeigt. Sie haben uns gebeten, zu versuchen, eine Einigung mit dem Bankensektor zu erzielen, woran wir derzeit arbeiten“, sagte Armstrong.

Am Freitag berichtete die unabhängige Journalistin Eleanor Terrett über einen Konflikt zwischen Coinbase und der Regierung von US-Präsident Donald Trump. Demnach soll das Weiße Haus damit gedroht haben, das geplante Krypto-Gesetz fallen zu lassen, sollte Coinbase die Verhandlungen nicht wieder aufnehmen.

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Quelle: Brian Armstrong

Coinbase hatte am Mittwoch zuerst seine Unterstützung für den CLARITY Act zurückgezogen, da Bedenken bestehen, dass der Gesetzesrahmen den dezentralen Finanzsektor (DeFi) aushöhlen, den Handel mit tokenisierten Aktien verbieten und die Weitergabe von Zinserträgen aus Stablecoins an Anleger untersagen würde.

„Wir ziehen es vor, lieber gar keinen Gesetzentwurf zu haben als einen schlechten. Hoffentlich können wir alle einen besseren Entwurf ausarbeiten“, kommentierte Armstrong am Mittwoch noch dahingehend, während er zugleich eine Liste an Kritikpunkten nannte.

Der Bankenausschuss des US-Senats hat die ursprünglich für Donnerstag geplante Ausschusssitzung zum CLARITY Act angesichts dessen verschoben, bis sich Politik und Kryptobranche auf akzeptablere Bedingungen einigen können.

Armstrong sagte, er erwarte innerhalb „weniger“ Wochen einen neuen Gesetzentwurf und bezeichnete die Bestimmungen in der derzeit blockierten Fassung als „katastrophal“ für Verbraucher, womit er die weit verbreiteten Bedenken von Führungskräften der Kryptoindustrie wiederholte.

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Erste Seite des CLARITY Acts. Quelle: US Senate

CLARITY Act spaltet die Kryptobranche

Der CLARITY Act hat jedoch auch zu einer Spaltung innerhalb der Kryptobranche geführt. Einige Führungskräfte der Branche argumentieren, dass der Gesetzentwurf trotz der Nachteile insgesamt positiv für den Sektor ist, während andere der Meinung sind, dass er einen erheblichen Rückschlag für die Branche darstellt.

Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage der Weitergabe der Zinserträge von Stablecoins an Kunden, was in der jüngsten Fassung des Gesetzentwurfs verboten ist.

Kritiker des Gesetzentwurfs monieren, dass er die Interessen der Banken auf Kosten der Kryptoindustrie schützt und Innovationen im Bereich der Finanztechnologie verhindert.

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Microsoft, Alphabet & Micron: Wenn Milliardenklagen und Chipdeals die Tech-Hierarchie neu sortieren

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Liebe Leserinnen und Leser,

134 Milliarden Dollar – diese Zahl steht seit Freitag im Raum und könnte die Machtverhältnisse im KI-Geschäft grundlegend verschieben. Elon Musk fordert diese Rekordsumme von OpenAI und Microsoft als Entschädigung für seinen frühen Beitrag zur KI-Firma. Während sich die einen vor Gericht streiten, investieren andere Milliarden in neue Produktionskapazitäten: Micron kauft für 1,8 Milliarden Dollar eine Chipfabrik in Taiwan. Und Google? Kämpft gegen ein Monopol-Urteil, das die Geschäftsgrundlage des Suchmaschinenriesen bedroht. Drei Geschichten, die zeigen: Im Tech-Sektor wird gerade neu verhandelt, wer wie viel Kontrolle über die Zukunft hat.

Musks 134-Milliarden-Rechnung: Wenn aus 38 Millionen ein Vermögen werden soll

Die Zahlen klingen absurd – und sind es vielleicht auch. Elon Musk verlangt von OpenAI zwischen 65,5 und 109,4 Milliarden Dollar, von Microsoft weitere 13,3 bis 25,1 Milliarden. Grundlage: seine ursprüngliche Investition von 38 Millionen Dollar, die etwa 60 Prozent der frühen Finanzierung ausmachte. Musks Argument laut den am Freitag eingereichten Gerichtsdokumenten: Er sei durch falsche Versprechen dazu bewegt worden, OpenAI zu unterstützen – als gemeinnützige Organisation. Stattdessen habe sich das Unternehmen in ein gewinnorientiertes System verwandelt, während er leer ausging.

OpenAI kontert scharf und spricht von einer „Belästigungskampagne“. In einem Blogpost wirft die Firma Musk vor, Beweise selektiv zu zitieren. Tatsächlich habe er bereits 2017 einer gewinnorientierten Struktur zugestimmt – die Verhandlungen seien nur gescheitert, weil Musk absolute Kontrolle und eine Eingliederung in Tesla gefordert habe. Microsoft erklärt, es gebe keinerlei Beweise für eine Unterstützung eines angeblichen Vertragsbruchs. Beide Unternehmen fordern das Gericht auf, die von Musks Experten errechneten Schadenssummen als „unverifizierbar und erfunden“ vom Prozess auszuschließen.

Die Microsoft-Aktie zeigte sich am Freitag unbeeindruckt und legte um 0,70 Prozent auf 459,86 Dollar zu. Der Prozessauftakt ist für April 2026 angesetzt – genug Zeit für weitere juristische Scharmützel. Doch hinter der Fassade geht es um mehr als Geld: um die Frage, wer die KI-Revolution kontrolliert und zu welchen Bedingungen.

Google gegen das Kartellamt: Berufung mit begrenzten Erfolgsaussichten

Während Musk um Milliarden streitet, kämpft Google um sein Geschäftsmodell. Am Freitag legte Alphabet offiziell Berufung gegen das Monopol-Urteil von US-Richter Amit Mehta ein. Der Vorwurf: Google habe seine Marktmacht missbraucht, um Wettbewerber von der Suchmaschine fernzuhalten. Die verhängten Auflagen sind empfindlich: Google muss Suchdaten mit Rivalen teilen und darf keine langfristigen Exklusivverträge mehr für die Standardsuche abschließen.

In einem Blogpost argumentiert Lee-Anne Mulholland, Vice President of Regulatory Affairs bei Google, dass die Menschen Google „weil sie es wollen, nicht weil sie dazu gezwungen werden“ nutzen. Das Gericht habe den rasanten Innovationszyklus und den Wettbewerbsdruck durch KI-Startups ignoriert. Besonders kritisch sieht Google die Pflicht, Suchdaten weiterzugeben – das gefährde den Datenschutz und nehme Konkurrenten den Anreiz, eigene Produkte zu entwickeln.

Trotz der juristischen Unsicherheit feierte Alphabet diese Woche einen historischen Meilenstein: Am Montag erreichte der Konzern als erst viertes Unternehmen weltweit eine Marktkapitalisierung von 4 Billionen Dollar. Getrieben wurde die Rallye durch die Begeisterung für das KI-Modell Gemini und eine neue Partnerschaft mit Apple, bei der Gemini künftig Kernfunktionen von Siri unterstützen soll. Die Alphabet C-Aktie gab am Freitag leicht um 0,85 Prozent nach und schloss bei 330,34 Dollar. Analysten bewerten die Auflagen als moderat – die befürchtete Zerschlagung blieb aus.

Micron investiert 1,8 Milliarden: Wenn Chipnachfrage Fabrikdeals antreibt

Während sich die Software-Giganten vor Gericht streiten, setzt Micron auf handfeste Expansion. Der Speicherchip-Hersteller gab bekannt, die P5-Fabrik von Powerchip Semiconductor in Taiwan für 1,8 Milliarden Dollar in bar zu übernehmen. Die 300.000 Quadratfuß große 300mm-Cleanroom-Anlage soll helfen, die wachsende globale Nachfrage nach Speicherlösungen zu decken. Der Deal soll bis zum zweiten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

Die Tongluo-Fabrik liegt in der Nähe von Microns bestehendem Standort in Taichung – eine bewusste Entscheidung, um operative Synergien zu schaffen. Nach Abschluss übernimmt Micron die Kontrolle über das Gelände, während Powerchip seine Operationen über einen festgelegten Zeitraum verlagert. Micron erwartet, dass die Fabrik ab der zweiten Jahreshälfte 2027 zu einer „bedeutenden DRAM-Waferproduktion“ beiträgt. Zusätzlich soll eine langfristige Partnerschaft für die Nachbearbeitung und Unterstützung von Powerchips Legacy-DRAM-Portfolio entstehen.

Die Akquisition ergänzt Microns globale Expansionspläne, zu denen auch ein 100-Milliarden-Dollar-Halbleiterkomplex in New York gehört – die größte private Investition in der Geschichte des Bundesstaates. Mit 50.000 erwarteten Arbeitsplätzen und einem Produktionsstart 2030 zeigt Micron, dass es den langfristigen Nachfrageboom ernst nimmt. Analysten haben zuletzt ihre Kursziele angehoben: RBC Capital vergab ein „Outperform“-Rating, Cantor Fitzgerald und KeyBanc setzten das Ziel auf 450 Dollar – getrieben von der Annahme, dass die starke Nachfrage nach KI-Anwendungen und enge Marktbedingungen bis 2027 anhalten.

Nvidia unter Druck: Wenn Chinas Zoll die KI-Rally ausbremst

Nicht alle Chip-Nachrichten sind positiv. Nvidia kämpft mit einem unerwarteten Importverbot in China. Laut Financial Times haben Zollbeamte in Shenzhen Logistikfirmen angewiesen, keine Anträge auf Zollabfertigung für H200-Chips mehr zu stellen. Die Blockade traf die Branche überraschend – erst im vergangenen Monat hatte US-Präsident Donald Trump Signale für eine Exportgenehmigung der älteren Chip-Generation gegeben. Doch als die ersten Lieferungen in Hongkong eintrafen, stoppte der chinesische Zoll die Abfertigung fürs Festland.

Die Reaktion in der Lieferkette war unmittelbar: Hersteller von Bauteilen, die spezifisch für den H200 entwickelt wurden, haben laut FT die Produktion gestoppt. Besonders betroffen sind Anbieter von spezialisierten Leiterplatten. Hinter den Kulissen scheint ein Kompetenzstreit zwischen verschiedenen chinesischen Regierungsbehörden die Lage zu verkomplizieren. Während Tech-Konzerne die Nvidia-Chips bevorzugen, drängt Peking auf heimische Halbleiter. Diskutiert werden Lizenzsysteme oder feste Quoten für importierte Hardware.

Viele chinesische Kunden stornieren laut FT ihre H200-Bestellungen und weichen auf leistungsstärkere Modelle wie den B200 oder B300 aus – deren Export offiziell untersagt ist. Ein aktiver Schwarzmarkt für diese Hochleistungschips floriert bereits. Die Nvidia-Aktie notierte am Freitag bei 186,23 Dollar, ein Minus von 0,44 Prozent. Anleger blicken nun auf den 25. Februar, wenn Nvidia seine Bilanz für das vierte Quartal vorlegt. Die Frage: Wie stark wird China als Absatzmarkt wegbrechen?

Was deutsche Anleger jetzt wissen sollten

Die Tech-Welt sortiert sich neu – und das nicht nur an den Börsen, sondern auch in Gerichtssälen und Regierungsbüros. Musks Klage gegen OpenAI und Microsoft mag überzogen wirken, doch sie wirft grundsätzliche Fragen auf: Wer profitiert von KI-Durchbrüchen, die mit öffentlichen Versprechen und privaten Mitteln finanziert wurden? Googles Monopol-Prozess zeigt, dass auch dominante Marktpositionen nicht mehr selbstverständlich sind. Und Nvidias China-Problem verdeutlicht, wie schnell geopolitische Spannungen selbst die heißesten Tech-Rallyes abkühlen können.

Microns Fabrik-Deal ist ein Kontrapunkt: Während andere streiten, investiert der Konzern in physische Kapazitäten für eine Zukunft, in der Speicherchips knapp bleiben dürften. Für Anleger bedeutet das: Diversifikation bleibt entscheidend. Wer nur auf Software-Giganten setzt, übersieht die Hardware-Basis der KI-Revolution – und umgekehrt.

In den kommenden Wochen dürften weitere Entwicklungen folgen: Der Supreme Court wird über Trumps Macht gegenüber der Fed entscheiden, was indirekt auch Tech-Bewertungen beeinflussen könnte. Und Nvidias Quartalszahlen Ende Februar werden zeigen, ob die China-Sorgen berechtigt sind oder übertrieben. Bis dahin bleibt die Gemengelage komplex – und spannend.

Einen entspannten Samstag wünscht

Andreas Sommer

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Moldawien plant baldige Krypto-Regulierung nach MiCA-Vorgaben

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Moldawien plant laut Finanzminister Andrian Gavrilita, bis Ende 2026 seine erste umfassende Gesetzgebung für Kryptowährungen einzuführen und die Vorschriften damit an den Rahmen der Verordnung Markets in Crypto-Assets (MiCA) der Europäischen Union (EU) anzupassen.

Gavrilita sagte am Mittwoch in einem Interview mit dem staatlichen Fernsehsender TVR Moldova, dass die Regierung gemeinsam mit den Regulierungsbehörden an der Entwicklung eines entsprechenden Rechtsrahmens arbeite, der es den Bürgern ermöglichen würde, Kryptowährungen zu halten und zu handeln, ohne jedoch digitale Vermögenswerte als Zahlungsmittel anzuerkennen.

„Wir haben die Verantwortung, sie zu regulieren, und es wird das Recht der Bürger sein, diese Währungen zu besitzen“, betonte er. Und weiter: „Ich bin mir nicht sicher, ob wir das im nächsten Monat schaffen werden, aber das ist unsere Verpflichtung gegenüber der Europäischen Union. Man kann [Kryptowährungen] nicht verbieten.“

Die Ankündigung erfolgt mehr als ein Jahr nach der vollständigen Umsetzung des MiCA-Rahmenwerks der EU, dem ersten umfassenden Regulierungsrahmen für die Kryptoindustrie, der am 30. Dezember 2024 für Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen in Kraft getreten ist.

Dieser Schritt wäre Moldawiens erstes offizielles Krypto-Gesetz. Die Zentralbank des Landes hat wiederholt vor der Volatilität und den Geldwäscherisiken im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten gewarnt.

Moldawiens Finanzminister Andrian Gavrilita im Interview mit TVR Moldova. Quelle: YouTube

Im Rahmen dieses Plans wird der Gesetzentwurf gemeinsam vom Finanzministerium, der Nationalbank Moldawiens, der Finanzmarktaufsichtsbehörde des Landes und der Behörde zur Bekämpfung von Geldwäsche ausgearbeitet.

Die Gesetzgebung zielt darauf ab, das Halten und den Handel mit Kryptowährungen zu legalisieren, enthält jedoch keine Bestimmungen zur Legalisierung digitaler Vermögenswerte für Zahlungen innerhalb des Landes, so Gavrilita.

Finanzminister sieht Krypto als Spekulation

Gavrilita betonte während des Interviews mehrfach den spekulativen Charakter von Kryptowährungen. „Ich vermeide es, den Begriff Investitionen zu verwenden, wenn es um Kryptowährungen geht“, sagte er.

„Ich sehe sie eher als spekulativen Bereich, aber die Bürger haben das Recht, sie so oder so zu nutzen, und dieses Jahr werden wir die entsprechenden Gesetze haben.“

Er gab zwar keine weiteren Einzelheiten zu dem bevorstehenden Gesetzentwurf bekannt, sagte jedoch, dass Länder wie Estland aufgrund ihrer „einfachen“ Gesetzgebung als Vorbild dienen.

Unterdessen wehren sich andere Länder gegen mögliche Gesetzeslücken im Rahmen der europäischen MiCA-Verordnung.

Im September 2025 forderte Frankreich als drittes europäisches Land nach den österreichischen und italienischen Wertpapieraufsichtsbehörden, dass die in Paris ansässige Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) die Aufsicht über große Krypto-Unternehmen übernimmt.

Dieser Schritt folgte auf zunehmende Kritik am maltesischen Lizenzierungssystem für Kryptowährungen. Im Juli veröffentlichte die ESMA eine Peer-Review der Zulassung eines Kryptodienstleisters durch die maltesische Finanzaufsichtsbehörde und erklärte, dass die Aufsichtsbehörde die Erwartungen nur „teilweise erfüllt“ habe.

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Genus: Gewinn verdoppelt sich!

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News von Trading-Treff.de

Die britische Genus steht vor einem überraschend starken Geschäftsjahr. Das Unternehmen für Tiergenetik meldet Halbjahreszahlen, die selbst die eigenen Erwartungen deutlich übertreffen. Der bereinigte Vorsteuergewinn liegt bei rund 50 Millionen Pfund – und das ohne eine wichtige Sonderzahlung aus China.

Rechnet man diese Meilensteinzahlung von 5,6 Millionen Pfund hinzu, schnellt der Gewinn sogar auf 55,6 Millionen Pfund. Was steckt dahinter?

Durchbruch in China macht den Unterschied

Im Dezember erhielt Genus die entscheidende Genehmigung der chinesischen Aufsichtsbehörde SASAC für sein Joint Venture im Schweinebereich. Diese Zulassung löste die finale Zahlung von 7,5 Millionen Dollar (etwa 5,6 Millionen Pfund) des Partners BCA aus.

Die offizielle Gründung des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens und der Geldeingang werden im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwartet. Damit erschließt sich Genus einen der weltweit größten Märkte für Tiergenetik.

Prognose deutlich angehoben

Angesichts der starken ersten Jahreshälfte hebt das Management nun seine Jahresprognose an. Der bereinigte Vorsteuergewinn für das Gesamtjahr 2026 soll moderat über dem oberen Ende der bisherigen Markterwartungen liegen. Analysten hatten bisher eine Spanne von 82,7 bis 85 Millionen Pfund veranschlagt.

Damit würde sich der Gewinn gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppeln. Die vollständigen Halbjahreszahlen für die sechs Monate bis Ende Dezember 2025 will Genus am 26. Februar vorlegen. Dann dürfte klar werden, wie nachhaltig dieser Wachstumskurs tatsächlich ist.

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Abgeordnete kritisieren SEC wegen Aussetzung von Verfahren gegen Justin Sun

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Drei Demokraten im Repräsentantenhaus fordern den Vorsitzenden der US-Börsenaufsicht SEC, Paul Atkins, auf, Informationen über die Einstellung von Ermittlungen, die Aufhebung von Strafverfolgungsmaßnahmen bzw. die Aussetzung von Verfahren in „mindestens einem Dutzend Fällen im Zusammenhang mit Kryptowährungen“ vorzulegen, darunter auch der Fall des Tron-Gründers Justin Sun.

In einem Brief an Atkins vom Donnerstag stellten die Abgeordneten Maxine Waters, Brad Sherman und Sean Casten angesichts der Einstellung der Krypto-Verfahren die „Prioritäten und Wirksamkeit“ der SEC in Frage. Die Abgeordneten monierten, dass die Behörde „die Mehrheit ihrer Krypto-Strafverfolgungsfälle offen und unverhohlen eingestellt“ habe, darunter Fälle, die die Kryptobörsen Binance, Coinbase und Kraken betrafen.

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Quelle: House Financial Services Committee Democrats

Der Großteil des Schreibens forderte die SEC jedoch auf, die Wiederaufnahme ihres Verfahrens gegen Sun in Betracht zu ziehen. Im Februar beantragten die Anwälte der Behörde bei einem Bundesgericht die Aussetzung ihrer Vollstreckungsmaßnahmen gegen den Tron-Gründer, um eine mögliche Lösung zu finden.

Waters, Sherman und Casten stellten Fragen zu Suns Verbindungen zu China und kritisierten, dass die Einstellung des Verfahrens „Teil eines Pay-to-Play-Systems sein könnte“ (Deutsch: Bezahlung für Straffreiheit), da der Gründer von Tron Token im Wert von mehreren Millionen US-Dollar von World Liberty Financial gekauft hatte, einem Krypto-Unternehmen, das von US-Präsident Donald Trump und seinen Söhnen unterstützt wird. Es gibt keine öffentlichen Beweise dafür, dass die Token-Käufe die Entscheidung der SEC beeinflusst haben, und die Behörde hat sich zu dieser Behauptung nicht geäußert.

„Die Entscheidung der SEC, eine Aussetzung ihres stichhaltigen Verfahrens gegen Sun zu beantragen […], droht das Vertrauen der Anleger in die SEC zu untergraben“, heißt es in dem Schreiben. Und weiter:

„Ohne eine starke, unabhängige SEC würde die Kapitalbildung zweifellos leiden, ebenso wie unsere Realwirtschaft. Der Antrag der SEC auf Aussetzung des Sun-Verfahrens, das nun schon seit elf Monaten läuft, signalisiert dem Markt, dass die Wertpapiergesetze selektiv durchgesetzt werden und dass diejenigen mit ausreichendem politischem Einfluss sich ihrer Verantwortung entziehen können.“

Die drei Abgeordneten forderten die SEC deshalb auf, alle Dokumente und Mitteilungen im Zusammenhang mit ihrer Entscheidung im Fall Sun aufzubewahren und vorzulegen. Cointelegraph wandte sich an die SEC und einen Sprecher von Sun, um eine Stellungnahme zu erhalten, hatte jedoch zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch keine Antwort erhalten.

Im Dezember forderte Waters den Vorsitzenden des Finanzdienstleistungsausschusses des Repräsentantenhauses, French Hill, auf, eine Anhörung einzuberufen, um den „rasanten, bedeutenden und fragwürdigen Politikwechsel der SEC während der Trump-Regierung“ zu untersuchen. Sie verwies dabei ebenfalls auf die Einstellung und Aussetzung von Strafverfolgungsmaßnahmen der Behörde gegen Krypto-Unternehmen.

Casten schloss sich zudem Senator Jeff Merkley an, um in einem Brief an Atkins im September ebenfalls die Einstellung des Sun-Verfahrens durch die SEC zu hinterfragen.

SEC vorläufig ohne Demokraten besetzt

Caroline Crenshaw verließ die SEC Anfang dieses Monats als letzte verbliebene demokratische Kommissarin. Nach ihrem Ausscheiden verbleiben drei republikanische Kommissare in der Behörde: Mark Uyeda, Hester Pierce und Atkins.

Bis Donnerstag hatte Trump weder potenzielle Nachfolger für die beiden freien Kommissarsposten noch Pläne zur Aufrechterhaltung des parteiübergreifenden Gleichgewichts durch die Nominierung von Demokraten bekannt gegeben.

Die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) befindet sich in einer ähnlichen Situation, da der einzige amtierende Kommissar, Michael Selig, ein von Trump ausgewählter Republikaner ist. Die Führung der CFTC besteht normalerweise aus fünf vom Senat bestätigten Kommissaren.

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Fraport: Verkehrszahlen bestimmen das Wochenende

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Der Flughafenbetreiber legt heute seine Passagierzahlen für Dezember 2025 sowie das Gesamtjahr vor. Anleger dürften gespannt auf die Entwicklung blicken – schließlich zeigt sich hier, ob die Erholung des Luftverkehrs nachhaltig Fahrt aufnimmt oder ins Stocken gerät.

Die Veröffentlichung erfolgt um 7:00 Uhr. Damit startet Fraport als eines der ersten deutschen Unternehmen in den Berichtstag. Kein Wunder, dass die Zahlen für Unruhe sorgen könnten: Das Jahresende gilt traditionell als starke Reisezeit, und jede Abweichung von den Erwartungen dürfte sich unmittelbar im Kurs niederschlagen.

Was steht auf dem Spiel?

Das Gesamtjahr 2025 wird zeigen, wie resilient das Geschäftsmodell tatsächlich ist. Nach den Turbulenzen der Vorjahre steht die Frage im Raum: Hat Fraport die alten Passagierzahlen wieder erreicht? Die Dezemberdaten liefern den finalen Baustein für diese Bewertung.

Besonders interessant wird der Vergleich mit den Vorjahreswerten. Sollten die Zahlen enttäuschen, könnten die Bären das Zepter übernehmen. Umgekehrt würde ein starker Jahresabschluss den Bullen neuen Auftrieb geben.

Branchenkollegen im Blick

Während Fraport seine Verkehrszahlen präsentiert, bleibt der restliche Berichtstag überschaubar. Lediglich der norwegische Ölkonzern Aker BP meldet seinen Quartalsumsatz, und in den USA öffnen mit PNC Financial Services und State Street zwei Banken ihre Bücher. Der Fokus liegt also klar auf Frankfurt.

Die Konjunkturdaten runden den Tag ab: Deutschland veröffentlicht detaillierte Inflationszahlen für Dezember, während aus den USA die Industrieproduktion und die Kapazitätsauslastung erwartet werden. Doch für Fraport-Aktionäre zählt heute nur eines: die Passagierzahlen. Und die dürften für Bewegung sorgen.

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Mamdani hat kein Krypto und will NYC-Memecoin nicht kaufen

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Der Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, erklärte am Montag, dass er keine Kryptowährung besitze und keine Pläne habe, in digitale Vermögenswerte zu investieren, und distanzierte sich damit von den Krypto-Initiativen seines Vorgängers.

Auf die Frage der Presse bei Samson Stages, ob er Kryptowährungen besitze, antwortete Mamdani mit „Nein“ und fügte hinzu, dass er auch kein Interesse daran habe, den Anfang dieser Woche vom ehemaligen Bürgermeister Eric Adams eingeführten NYC Token zu kaufen.

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Der New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani spricht am Montag vor der Presse. Quelle: DRM News

Adams brachte am Montag einen neuen Memecoin auf den Markt, den NYC Token. Dies war sein erster großer öffentlicher Auftritt seit seinem Ausscheiden aus dem Amt. Er erklärte, dass die Erlöse aus dem Token Bildungsinitiativen und andere soziale Zwecke unterstützen würden. Allerdings wird dem Token ein „Rug Pull“ vorgeorfen, nachdem unbestätigten Berichten zufolge das Team absichtlich Liquidität abgezogen hatte, wodurch Investoren Millionen von Dollar verloren. Zum Zeitpunkt von Mamdanis Äußerungen waren die Details noch nicht öffentlich bekannt.

„Aufgrund des Verhaltens, Liquidität abzuziehen, scheint es unter den Oberbegriff „Rug Pulls“ zu fallen“, sagte Nicolai Sondergaard, Research Analyst bei Nansen, über Adams Projekt und fügte hinzu:

„Was sie taten, hat Händler effektiv in die Falle gelockt und viele dazu gezwungen, in einem Umfeld mit geringerer Liquidität mit Verlust zu verkaufen. Die Rückführung von Liquidität macht den entstandenen Schaden nicht wieder wett.“

Mamdani, der mit dem Versprechen einer besseren Bezahlbarkeit für die Einwohner New Yorks Wahlkampf machte, äußerte sich vor den Wahlen im November letzten Jahres, die er mit 50,8 % der Stimmen gewann, kaum zu Kryptowährungspolitik. Als Mitglied der New York City Assembly unterstützte er 2023 einen Gesetzentwurf, der einen stärkeren Verbraucherschutz in Bezug auf Stablecoin-Emittenten vorsah.

Lesen Sie auch: GENIUS-Verbot von Zins-Stablecoins spielt Ethereum und DeFi in die Karten

Er stieß auf Widerstand von vielen Vertretern der Kryptoindustrie, darunter Gemini-Mitbegründer Tyler Winklevoss und David Sacks, der KI- und Krypto-Beauftragte von US-Präsident Donald Trump. 

Was passiert mit Krypto in NYC unter Mamdani?

Weniger als zwei Wochen nach seinem Amtsantritt nutzte Mamdani seine erste Rede als Bürgermeister, um zu verkünden, dass die Kommunalverwaltung „eine Agenda für Sicherheit, Bezahlbarkeit und Wohlstand umsetzen“ und eine Politik verfolgen werde, die er als „einen anderen Weg“ als frühere Verwaltungen bezeichnete.

Im Gegensatz dazu erklärte Adams vor seinem Ausscheiden aus dem Amt und angesichts der wachsenden Unterstützung für Mamdani, er werde sich für politische Maßnahmen und Gesetze einsetzen, die die Kryptoindustrie begünstigen. Der ehemalige Bürgermeister ist dafür bekannt, dass er seine ersten drei Gehaltszahlungen als Bürgermeister im Jahr 2022 in Bitcoin (BTC) angenommen hat – ein Wahlversprechen, das er später nicht bereute.

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DroneShield-Aktie: Eine unfassbare Meldung!

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DroneShield bewegte sich am Mittwoch kaum. Der Kurs blieb bei 2,21 Euro stehen. Diese Ruhe folgte auf eine außergewöhnlich starke Phase. Die Notierungen sind und bleiben dennoch in einem sehr starken Aufwärtstrend. Wenig verwunderlich, denn die Anti-Drohnen-Systeme sind thematisch für die Märkte noch immer interessant. Die Aufrüstungswelle ist bedingt durch die jüngsten Rüstungsdebatten und vor allem durch die Aktivitäten von Donald Trump international immer noch eine klare Vorgabe für viele Institutionen.

Davon wird auch ein Unternehmen wie die DroneShield sicher profitieren.

DroneShield: Der unglaubliche Comeback-Modus!

In vier Wochen allein stieg die Aktie um rund 62 %. Seit Beginn des Januars summiert sich der Gewinn auf fast 21 %. Diese Entwicklung veränderte die Wahrnehmung des Titels deutlich.

Das internationale Umfeld spielte dabei eine zentrale Rolle. Politische Auseinandersetzungen nahmen zu. Diskussionen über mögliche Schritte der USA gegenüber dem Iran verstärkten die Aufmerksamkeit. Auch Grönland und Venezuela rückten in sicherheitspolitische Debatten.

Mit diesen Themen wuchs der Fokus auf militärische Technologien. Der Einsatz von Drohnen gewann an Bedeutung. Parallel dazu stieg das Interesse an Systemen zur Drohnenabwehr. DroneShield deckt genau dieses Segment ab.

Operativ lieferte das Unternehmen zusätzliche Argumente. Mehrere Aufträge in Millionenhöhe unterstrichen die Nachfrage nach den Lösungen des Konzerns. Damit haben nicht mehr all zu viele Beobachter gerechnet. Diese Meldungen stärkten das Vertrauen des Marktes.

Dazu kommt, dass auch die Führungskräfte jetzt einem Statement des Konzerns nach nicht mehr als Insider, die Aktien verkaufen auftreten werden. Dies erhöht das Vertrauen.

Technisch zeigt sich ein klares Bild. Der Kurs liegt über der 100-Tage-Linie und dem GD200. In der Nähe befinden sich keine markanten Widerstände. Also ist der Weg recht frei.

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