Krypto-Geldautomaten werden nach vier Monaten Rückgang erstmals wieder mehr

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Entgegen dem weltweiten Trend rückläufiger Bitcoin- und Krypto-Geldautomaten verzeichnet der Mai mit fast 1.400 Nettoinstallationen einen steilen Anstieg.

Die Gesamtzahl der Krypto-Geldautomaten ist in den ersten vier Monaten des Jahres 2023 kontinuierlich zurückgegangen. In diesem Zeitraum trugen besonders große Volkswirtschaften wie die USA zu den sinkenden Zahlen bei, während Australien, Polen und Spanien die Zahl der Krypto-Geldautomaten erhöhten.

Entwicklung der Nettoaufstellungen von Krypto-Geldautomaten. Quelle: Coin ATM Radar

Die obige Grafik zeigt, dass in den ersten vier Monaten des Jahres 2023 die Zahl der Krypto-Geldautomaten weltweit um 5.850 zurückgegangen ist. Im Mai sind nun allerdings 1.397 neue Krypto-Automaten hinzugekommen, wie die Daten von Coin ATM Radar bestätigen.

Bitcoin-Geldautomaten tragen zwar nicht direkt zum Wachstum des Bitcoin-Netzwerks bei, dienen aber als physisches Schnittstelle für Menschen, die ihre Landeswährungen in Kryptowährungen wechseln wollen. Allein im Jahr 2023 hat Australien insgesamt 233 Krypto-Geldautomaten installiert und ist damit zum drittgrößten Land für Krypto-ATMs aufgestiegen.

Trotz des schwachen Rückgangs in diesem Jahr behalten die USA in dieser Hinsicht ihre führende Position – sie stellen 84,7 % der Krypto-Geldautomaten weltweit – gefolgt von Kanada mit 7,6 %.

Bei Redaktionsschluss sind weltweit aktuell 35.069 Krypto-Geldautomaten in Betrieb. Doch auch deren Betreiber sind in der Pflicht, denn kürzlich gelang es einem Hacker, auf sensible Informationen des Bitcoin-Geldautomatenherstellers General Bytes zuzugreifen, darunter Passwörter, private Schlüssel und Gelder.

„Wir haben sofortige Maßnahmen ergriffen, um weitere unbefugte Zugriffe auf unsere Systeme zu verhindern und arbeiten unermüdlich daran, unsere Kunden zu schützen“, wie General Bytes in einer Erklärung betont.

Wie bereits von Cointelegraph berichtet, gelang es dem Hacker, mindestens 56 BTC und 21,82 Ether (ETH) zu erbeuten. Um eine ähnliche Situation in der Zukunft zu vermeiden, riet das Unternehmen seinen Betreibern und Kunden, auf eine andere Serverinstallation zu migrieren, die durch ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) gesichert werden kann.




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